DE1542301A1 - Fliessbettbehaelter zur thermischen Nachbehandlung von pulverfoermigen Schuettguetern - Google Patents
Fliessbettbehaelter zur thermischen Nachbehandlung von pulverfoermigen SchuettgueternInfo
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Classifications
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- F26B3/00—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
- F26B3/02—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air
- F26B3/06—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried
- F26B3/08—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried so as to loosen them, e.g. to form a fluidised bed
-
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Description
- Fließbettbehälter zur thermischen Nachbehandlung von pulverförmigen Schüttgütern.
- Es ist bekannt, pulverförmige Stoffe im Fließbett zu trocknen und thermisch nachzubehandeln. Einen gerichteten Strom von pulverförmigen Teilchen gleichen Trocknungs- und Wärmebehandlungszustandes erhält man dadurch, daß man den Fließboden ein wenig neigt. In dem Falle erhält man eine der unregelmäßigen Wirbelbewegung überlagerte Vorschubbewegung, durch die das Gut in einer Richtung wegtransportiert wird.
- Da die Trocknung bzw. Wärmebehandlung oft längere Zeit in Anspruch nimmt, führt diese konstruktive Ausführung eines Fließbettbehalters zu sehr langgestreckten Rinnen ; die Trockner werden dadurch nun kompakter gemacht, daß man verschiedene Betten übereinanderlegt und daß man einen Behälter baut, in dem verschiedene Rinnen gegeneinander versetzt angeordnet sind.
- Das Gut wird dabei auf die oberste Rinne aufgegeben und läuft nun von dieser auf die nächste und so fort. Das Gut wird also in Schlangenlinie in einem Turm geführt.
- Die Trockenzeit bei vorgegebener Gutmenge und vorgegebenem Trocknungsverlauf ist dabei unabhängig von der Einsatzmenge.
- Daher erfordert die Anwendung dieses Prinzips zum Trocknen oder zum thermischen Nachbehandeln kleiner Gutmengen von etwa 0, 3 bis 1, 5 cbm pro Stunde einen zu hohen Aufwand. In dem Falle müßten Fließrinnen geringer Breite und großer Lange gebaut werden, bzw. schmale Terme von gober Hohe.
- Es ist Zweck der Erfindung, die Nachteile, die sich besonders bei kontinuierlich arbeitenden Fließbetttrocknern geringer Leistung zeigen, konstruktiv zu umgehen.
- Die Erfindung besteht darin, daß ein mit einem porösen Anströmboden (1) versehener Behdlter (2) mit einem aus spiralenförmig aufgerolltem Blech bestehenden Einsatz (3) versehen ist. Durch ein unten mit einer Öffnung versehenes Zentralrohr (4) läuft nun Gut aus einem u. U. ebenfalls mit einem porösen Boden (5) versehenen Einlauftrichter (6) in den Trockner ein. Durch den Luftraum (7) wird nun in geeigneter Weise vorgewärmte Luft oder Dampf dem Trockner zugeführt. Das aufgrund Schüttkegels an der Zentralrohröffnung (8) schräg liegende pulverförmige Material wird nun fluidisiert und läuft spiralenförmig über den Anströmboden. Geführt wird das pulverförmige Material durch das Blech und gedrückt wird es durch das dichte Gefälle zwischen der Einspeisestelle (8) am Zentralrohr und der Auslaufstelle (9). Auf dem Weg über den Boden wird das Gut nun von Luft bzw. von Gasen durchströmt. Je nach dem Verhältnis von Luft-bzw. von Gastemperatur und Guttemperatur und je nach der Art des Einsatzstoffes kommt es beim Durchströmen zu physikalischen, physikalisch-chemischen oder sogar chemischen Wechselwirkungen zwischen den Feststoffteilchen und dem Gas. Die Feststoffteilchen können beim Umlauf über der porösen Platte getrocknet werden, gekühlt werden oder auch, wenn es sich um Kunststoffe handelt, die in der Wärme schaumfähig sind, können dieselben aufgeschäumt werden. Es ist im Sinne der Erfindung, wenn zur Erreichung bzw. zur Unterstützung der einzelnen speziellen Verfahrensziele, der Anströmboden noch mit Düsen versehen wird, um neben dem Gas, das zur Fortbewegung des Gutes notwendig ist, noch beispielsweise Dampf durchströmen zu lassen, damit das Gut in bestimmter Weise verändert wird. Weiterhin kann die Blechspirale (3) noch heizbar sein und an der Stelle (10) gegebenenfalls noch Strahler zur Intensivierung der Heizung angebracht sein. Die Luft, die die Schüttung durchströmt hat, kann noch benutzt werden, um das Gut am Einlauf zu erbarmen. Es ist natürlich auch möglich, diese an der Stelle (11) entweichen zu lassen.
Claims (4)
- Patentansprüche 1) Fließbettbehälter zur thermischen Nachbehandlung pulverförmiger Schüttgüter, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gut von einer zentralen Einführöffnung (4) ausgehend in einem spiraleformigen Weg über den Anstromboden (1) eines Behälters (2) führt und so mit Gas durchsetzt, daB je nach den speziellen Paarungen von Feststoffteilchen und Gas es zu thermischen, physikalischen und chemischen Veränderungen im Schüttgut kommt und jeweils Teilchen gleicher Behandlungsdauer zusammenliegen, bzw. im Zusammenhang in gerichteter Bewegung auf dem durch den spiralenformigen Blecheinsatz vorgegebenen Wege entlanglaufen.
- 2) Fließbettbehälter nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffteilchen durch das Gas gleichmäßig gekuhlt, getrocknet, aufgeschäumt und katalytisch umgesetzt werden können u. a. m..
- 3) FlieBbettbehälter nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß das den Anströmboden durchsetzende Gas durchdie Feststoffteilchen befeuchtet, gekühlt, getrocknet, katalytisch umgesetzt wird u. a. m..
- 4) Fließbettbehälter nach Anspruch 1) bis 3), dadurch gekennzeichnet, daß der Anströmboden zur Erreichung verschiedener Effekte aus Zonen oder Segmenten verschiedener Durchlässigkeit besteht, daB in diesem Düsen zur Zuführung weiterer Gase eingesetzt sind, daß der spiralenformige Blecheinsatz (3) und das zentrale Einlaufrohr (4) selbst geheizt oder gekuhlt werden können und daB noch zusätzlich von oben von der Stelle (10) aus das Gut in den einzelnen Zonen gleichmäßig oder verschieden stark durch Strahlung geheizt werden kann.L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0064763 | 1965-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1542301A1 true DE1542301A1 (de) | 1970-12-17 |
Family
ID=7311228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651542301 Pending DE1542301A1 (de) | 1965-04-03 | 1965-04-03 | Fliessbettbehaelter zur thermischen Nachbehandlung von pulverfoermigen Schuettguetern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1542301A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0558489A4 (en) * | 1990-08-01 | 1993-09-15 | Iron Carbide Holdings Limited | Fluidized bed reactor and process for using same |
-
1965
- 1965-04-03 DE DE19651542301 patent/DE1542301A1/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| EP0558489A4 (en) * | 1990-08-01 | 1993-09-15 | Iron Carbide Holdings Limited | Fluidized bed reactor and process for using same |
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