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DE1540811A1 - Vorrichtung zur Fuehrung und zur Stromueberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beim Metall-Inert-Gas-Schutzgasschweissverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur Fuehrung und zur Stromueberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beim Metall-Inert-Gas-Schutzgasschweissverfahren

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Publication number
DE1540811A1
DE1540811A1 DE19651540811 DE1540811A DE1540811A1 DE 1540811 A1 DE1540811 A1 DE 1540811A1 DE 19651540811 DE19651540811 DE 19651540811 DE 1540811 A DE1540811 A DE 1540811A DE 1540811 A1 DE1540811 A1 DE 1540811A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
guide nipple
head
metal
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651540811
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Breitenmoser
Jakob Heer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heer & Co
Original Assignee
Heer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH837264A external-priority patent/CH421340A/de
Priority claimed from CH213865A external-priority patent/CH460200A/de
Application filed by Heer & Co filed Critical Heer & Co
Publication of DE1540811A1 publication Critical patent/DE1540811A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/12Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
    • B23K9/122Devices for guiding electrodes, e.g. guide tubes
    • B23K9/123Serving also as contacting devices supplying welding current to an electrode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Aktz.i He Firma Heer Si Co, Rüti (Zürich), Ferrachstr. 15
Prioritäten der Anmeldungen in der Schweiz:
1. Hauptanmeldung Gesuch Nr. 83 72/64 vom 26.6.64
2. Zusatzanmeldung zu oben vom 15· 2· 65 Aktz.i He 11
3. Zusatzanmeldung zu oben vom 15· 2. 65 Aktz.i He 12
Vorrichtung zur führung und zur Stromüberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beim Metall-Inert-Gas-Schutzgasschweißverfahren
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung und Stromüberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beim Metall-Inertgas-Schutzgasschweißvcrf ahren. Beim sogenannten MG-Verf ahren wird der Zusatzdraht in einer •Schweißpistole mechanisch von einer Rolle abgewickelt und durch ein Führungsrohr der Schweißstelle zugeführt, wo er im Lichtbogen abschmilzt· Bei den bisherigen Vorrichtungen legierte der durchgleitende Zusatzdrahfr infolge Wärmewirkung das aus Kupfer bestehende Röhrchen auf, wodurch ein Klemmen des Drahtes im Röhrchen eintrat und zum Rückbrennen und Verzundern des Röhrchens führte sowie starke Stromschwankungen zur Folge hatte»
Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Das wesentliche Merkmal der Erfindung ist gekennzeichnet
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dadurch ι daß die Vorrichtung aus Aufnahmekopf, Führungsnippel und Isolierstück besteht, wobei der Aufnahmekopf als Halter für Führungsnippel und Isolierstück dient·
Der Aufnahmekopf kann dabei aus Metall oder einer Metalllegierung bestehen·
Man kann den Führungsnippel aus einer Ketall-Kohle-Legierung herstellen und im Aufnahmekopf befestigen.
Der Kohlenstoff bewirkt, daß der Führungsnippel abriebfest ist, nicht klebt bzw..sich selbst reinigt, während das Metall in Form von Bunt- oder Leichtmetall einen geringen Übergangswiderstand zwischen Führungsnippel und Drahtelektrode ermöglicht» Ss ergibt sich der Vorteil eines gleichmäßigen Drahtvorschubs und äußerst geringer Schwankungen des Schweißstroms·
Der Führungsnippel kann aus einem zylindrischen Körper bestehen, der eine achsiale Bohrung für die Hindurchführung der Drahtelektrode besitzt·
Zweckmäßig nimmt der Aufnahmekopf den. Führungsnippel in einer zentralen Öffnung auf, die durch eine Schraub· kappe verschlossen ist«
Das Befestigungsende, des Aufnahmekopfes kann einen Isoliereinsatz aufweisen·
Ferner ist es möglich am Ausgangsendö des Aufnahmekopfes einen Wärmeschutz beispielsweise aus keramischen Material anzubringen.
Vorzugsweise ist der Führungenippel auswechselbar im
Aufnahmekopf eingesetzt«
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Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, das Auswechseln des Führungsnippels zu vereinfachen. Es ist außerdem noch Aufgabe der Erfindung, für die Führungsnippel noch andere Legierungen vorzuschlagen, die noch abriebfester sind·
Außerdem kann der Aufnahmekopf zweckmäßigerweise aus Sintermetall bzw· Sinterkeramik bestehen· Weiterhin kann das Führungsnippel in den Aufnahmekopf einschraubbar sein. Weiterhin kann der Aufnahmekopf auch so ausgebildet sein, daß das Führungenippel in den Aufnahmekopf durch Schnellepannvorrichtung einsetzbar ist· Diese Ausführungsform hat den großen Vorteil, daß die Nebenzeiten für das Auswechseln des Führungsnippels wesentlich herabgesetzt werden·
Bas Führungsnippel kann in besonderen ,Fällen auch aus Hartkohle bestehen.
Der Aufnahmekopf trägt an seinem unteren Ende zweckmäßigerweise Kühlrippen, damit eine bessere Kühlung durch das Inertgas, das am Führungskopf vorbeistreicht,erreicht wird·
Das Führungsnippel kann aber ebensogut auch so ausgebildet sein, das es zugleich das Unterteil des Aufnahmekopfes bildet· Der Aufnahmekopf besteht dann im wesentlichen noch aus einem Führungste^l der rohrförmig gehalten ist·
ι
Der Aufnahmekopf und das Führungsnippel können dann im
letzteren Fall durch einen ßohnappverschluß verbindbar sein.
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Ganz "besonders zweckmäßig ist es aas Führungsnippel, das • auch zugleich den Stromübergang vom Aufnahmekopf zum durchgeführten Schweißdraht herstellt, aus Nickelaluminid Ni - Al herzustellen· Nickelaluminid kann man durch Sintern aber auch durch Legieren herstellen· Diese Materialwahl hat den großen Vorteil, daß ein sehr geringer Abrieb aber auch ein guter Stromübergang stattfindet·
Das Isolierstüclc kann in den Sinterkörper des Aufnahmekopf es bei spezieller Ausbildung der Erfindung eingesintert sein« Man kann dabei so.vorgehen, daß das Isolierstück beispielsweise aus Aluminiumoxyd besteht und vor dem Einsintern bereits fix und fertig vorliegt und dann beim Herstellen des Sinterteiles des Aufnahmekopfes mit eingesintert wird·
Es besteht durchaus auch die Möglichkeit, das Isolierteil in den Aufnahmekopf in Form von Keramik einzuspritzen·
Das Führungsnippel kann ebenfalls mit Kühlrippen versehen sein, wenn es das Unterteil des Aufnahmekopfes bildet.
Zur weiteren Verbesserung kann es aber auch zweckmäßig bein, die Vorrichtung als Kompaktteil auszubilden, wobei der Grundkörper als Aufnahmekopf aus Sintermetall bzw. aus Sinterkoramik besteht, in den als Isolierstück ein Isoliereinsats und als stromleitendes Führungsnippel ein Leiteinsatz eingesintert sind· Dies hat den großen Vorteil, daß das Kompaktteil, wenn es einmal beschädigt sein sollte, als ganzes Teil ausgewechselt werden kann. Außerdem ist die Herstellung, da es sich um ein Teil handelt, wesentlich billiger, als wenn, wie es boi dor
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Hauptpatentanmelduns vorgeschlagen war, daa Hauptteil aus vielen einzelnen Teilen zusammengesetzt ist»
Bs ist besonders zweckmäßig als Material für den Grund-, körper auch Hartkohle zu wählen, in die der Isoliereinsatz ,eingesetzt ist, wobei die Hartkohle zugleich als Führungsnippel dienen kann· Es hat sich herausgestellt, daß Hartkohle ganz besonders gut dafür geeignet ist, weil sie verhindert, daß der Aluminiumdraht beispielsweise beim Aluminiumschweißen an der Hartkohle anklebt·
Weiterhin hat sich jedoch auch herausgestellt j ,daß Isoliereinsatz aus Aluminiumbxyd, einer Sinterkeramik, bestehen kann, wobei dieser Isoliereinsatz in den Kompaktkörper eingesintert oder eingepreßt sein kann·
Als Leiteinsatz kann zweckmäßigerweise Nickelaluminid Ni - Al eingesintert oder eingepreßt sein· Dieses Material eignet sich ebenfalls ganz vorzüglich als Leitkörper, da es besondere abriebfest ist«
Das Unterteil des Kompaktteiles kann mit Kühlrippen versehen sein, um die in» ihm gespeicherte Wärme durch das vorbeistreichende Inertgas ableiten zu können«
Weiterhin ist es sehr zweckmäßig, daß in oder an das Kompaktteil hochleitfähige Teile eingesetzt oder aufgespritzt sind« Dies kann für die Fälle vorgesehen sein, bei denen der Grundkörper beispielsweise aus Sinterkeramik besteht, die manchmal nicht die hohe Leitfähigkeit aufweisen, wie beispielsweise Sintermetalle. Die hoohleitfähigen Teile, beispielsweise aus
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Metall» können aber auch zur Verstärkung des Überganges vom oberen zum unteren Schaft eingepreßt werden, um die Gefahr dee Abbrechend des unteren Teiles weiter zu vermindern·
Es hat sich aber auch bereits in der Praxis herausgestellt ι daß man den Isoliereinsatz in das Kompaktteil aufkeramisieren kann, was beispielsweise durch Auftragen mit der Spritzpistole geschehen kann· Dies ist nicht nur mit dem Isoliereinsatz, sondern auch mit dem Leiteinsatz möglich·
In den Zeichnungen ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt» Es zeigern
Fig· 1 einen Aufnahmekopf mit Führungsnippel im Längsschnitt,
Fig« 2 einen Längsschnitt durch einen Führungsnippel, Fig· 3 einen Längsschnitt durch einen W arme schutzring,
Fig.11.zeigt einen Aufnahmekopf im Schnitt, in schema* tischer Darstellung,
Fig. 12 zeigt eine Ansicht von unten auf den Aufnahmekopf bei entferntem Führungsnippel,
Fig»13 zeigt einen Aufnahmekopf in teilweiser Darstellung, im Schnitt einer anderen Ausführungsform,
Fig.14 zeigt einen Aufnahmekppf, in teilweiser Darstellung im Schnitt, in dtaer anderen Aueführungsform,
?ig«15 .zeigt einen Aufnahmekopf in schematisoher Darstellung im Schnitt einer weiteren Aueführungsform ^
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Pig· 21 eine Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung im Schnitt,
FIg* 22 eine weitere Ausführungsform nach der !Erfindung in schematiacher Darstellung im Schnitt·
Der Aufnahmekopf 1 nach Fig. 1 trägt am Befefltigungsende einen Gewindeansatz 2 zum Einschrauben in eine in der Zeichnung nicht dargestellte Schweißpistole. In dem Gewindeansatz 2 ist ein Röhrchen 3 aus Isoliermaterial eingesetzt· Eine zentrale Öffnung 4 des Aufnahmekopfes dient zur Halterung eines !Führungsnippels 5 ceuiäß Piß» 2 · und eines keramischen Wärmeschutzringes 6 gemäß Fig· 2· Der Führungsnippel 5 weist eine achsiale Bohrung 7 und der keramische Hing 6 eine ebensolche Bohrung 8 auf· Der in der öffnung 4 des Aufnahmekopfes 1 eingebrachte Führungsnippel 5 "und der Ring 6 sind in ihrer Lage durch eine Schraubkappe 9 gesichert·
Die Vorrichtung ist so eingerichtet, daß der Zusatzdraht 10 in Richtung des Pfeiles 11 durch den Aufnahmekopf 1 hindurchgeführt werden kann· Hierbei ißt die achsiale Bohrung 7 im Führungsnippel 5 sehr eng gehalten, während die Bohrung 8 de3 Ringes 6 und die übrigen Durchsangööffnungen des Aufnahmekopfes 1 größer ausgebildet sind· Der Führunßsnippel 5 stellt daher das eigentliche Führungselement für den Zusatzdraht 10 dar· An dieser stelle findet die Führung und auch der Stromübergang auf don Zusatzdraht statt*
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In Figur. 11 ist der Aufnahmekopf 21 so ausgebildet, daß er im. oberen. Teil das isolierstück 22 in Form eines Röhrehens aufnehmen kann· Im unteren Teil des Aufnahmekopfes 21 ist mittels Gewinde das Führungsnippel 25 eingeschraubt· Der Schweißdraht 25 wird in Pfeilrichtung 24 in der Schweißpistole zugeführt, durchläuft in der mittleren Bohrung das Isolierstück 22 und gelangt dann in die Bohrung 49 des Führungsnippels 25» worauf er an der unteren Seite austritt und bei 30 im Flammenbogen die Schweißnaht 31 am Werkstück erzeugt· Dies geschieht dadurch, daß vom Generator 26 die Spannung und der Strom zugeführt wird, wobei der Generator aus dem Netz 32 seine Stromversorgung erhält· Der notwendige Strom wird über die Leitung 27 an das obere Teil des' Aufnahmekopfes geführt und mit der Leitung 28 an das Werkstück 29· Vom Anklemmpunkt 50 aus geht der Strom über den Mantel des Aufnahmekopfes 21 und durch das Führuncsnippel 25 und gelangt über die Berührungsfläche der Bohrung 49 auf den Schweißdraht 23·
Am unteren Teil des Aufnahmekopfes 21 sind besondere Kühlrippen 33 angebracht·
Das Führungsnippel 25 läßt sich relativ leicht herausschrauben und auswechseln, wenn es abgenutzt ist· Εε braucht dann der gesamte Aufnahmekopf und auch das Isolierstück nicht mit als Verbrauchsmaterial weggeworfen werden, sondern beide bleiben erhalten und es wird nur ein neues Führungsnippel eingeschraubt«
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In Figur 12 ist eine Ansicht von unten des Aufnahmekopf es dargestellt, bei dem das Führunssnippel entfernt ist. Man. sieht deutlich, wie die Kühlrippen 33 angeordnet sein .tonnen. In Figur 13 ist eine andere Ausführung3form des Aufnahmekopfes insbesondere des Unterteiles 34 dargestellt. In den Aufnahmekopf, das Unterteil 34, ist das Führungsnippel 35 so eingesetzt, das es ohne Gewinde einfach eingeschoben wird und von dem federnden Unterteil 34 festgehalten wird. Dazu ist das Unterteil 34 mit Schlitzen 36 versehen, die eine ^ gewisse Federwirkung erzeugen. Das Führungsnippel 35 läßt sich mittels Werkzeuges einführen und auch wieder herausstoßen· .
Figur 13 ist ohne Schweißdraht dargestellt. Dieser greift durch die Kitt Ölbohrung 43.
In Figur 14 ist eine weitere Ausführungsform des Führungsnippels 41 dargecteilt. Das Führungsnippel 41 bildet dabei das Unterteil des Aufnahmekopf es. In Figur 14 ist . die Darstellung wieder ohne den Schweißdraht getroffen.
Der Gehweißdraht greift durch die Littelbohrung 43 des Führunganippels 41, welches im Ausführungsbeispiol vorzugsweise mit Kühlrippen 42 ausgerüstet ist. Im oberen Teil des Führungsnippels 41 ist eine hinterdrohte Bohrung 39 vorgesehen, in die das verbleibone Teil des Aufnahmekopfoa 37 einschnappen kann, welches am unteren Teil mit Schlitzen
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40 versehen ist. In den Aufnahmekopf 37 1st das Isolierstück aufkeramisiert, indem die Schicht 28 z.B. durch, keramisches Spritzen oder aber durch, andere Verfahren aufgebracht ist·
In Figur 15 ist eine weitere Ausführungsforra der Erfindung dargestellt, indem der Aufnahmekopf 44 aus einem glatten Rohr besteht, ähnlich dem Oberteil des Aufnahmekopfes in Figur 11« Die Enden des Rohres sind leicht konisch angedreht und etwas länger gehalten als die in dieses Rohr als Aufnahmekopf eingesetzten Röhrchen, nämlich des Isolierstück 45 und das Führungsnippel 46· Beide werden beim Fertigungsgang in den Aufnahmekopf, der als glattes Rohr ausgebildet ist, eingeführt und das untere Ende 47 und das obere Ende 4-7·, die etwas konisch zugedreht sind ,,unigebördelt· Auf diese Weise werden die beiden Röhrchen fest mit dem Aufnahmekopf verbunden.
Man kann aber ebensogut auch so vorgehen, daß der Aufnahmekopf als glattes Röhrchen 44 so ausgebildet ist, daß nur das Führungsnippel 46 im unteren Teil durch Umbördeln des Endes 47 und durch Bindrehen einer kleinen Rille 48 im Mittelteil des Aufnahmekopfes 44 fest luit dem Aufnahmekopf verbunden wird, wahrend das Isolierrölirchen 45 in das obero . Teil nur eingeschoben wird und am oberen Toil an der Stelle 47* nicht eingebördelt wird, sondern ähnlich JTijjur 11 im oberen Teil etwas übersteht und somit auswechselbar lot. Auf dioöe V/eise besteht die Möglichkeit das Isolierröhrchen, Wttfl sich ja im Betrieb sehr wenig abnutzt immer wieder zu verwenden· Auf diese Weise wird eine weitere Rationalisierung und Verbilligung des Aufnahmekopfes erreicht«
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Es besteht dabei durchaus die Ivlöglichkeit den Aufnahmekopf entweder aus Kupfer oder aber auch aus Stahl herzustellen·
Der Schweißkopf 23 wird durch die fuittelbohrung zugeführt und genau wie bei Figur 11 in Richtung 24 vorgeschoben· Man kann die Bohrung im Isolierstück etwas weiter halten, damit der Schweißdraht im Isolierröhrchen nicht so sehr abgebremst wird, während man die Bohrung im Führungsnippel 46 so dimensionieren wird, daß auf der gesamten Länge ein guter Kontakt des Schweißdrahtes mit dem Führungsnippel zustande kommt«
Zur Verbesserung der Y/ärmedänunung und weiteren Verringerung der Abnutzung kann im unteren Teil zusätzlich noch ein Keramikplättchen 50 eingepreßt werden»
Zur weiteren Verringerung der Abnutzung besteht auch die liöglichkeit, an Stelle eines Keramikplättchen, ein leitendes Hartmetallplättohen einzusetzen·
In Figur 21 ist die Erfindung so dargestellt, daß als Kontaktteil ein Grundkörper 60 dargestellt ist, in den ein Iooliereinsatz 61 entweder eingesintort oder eingepreßt ist· Man kann den Isoliereinsatz jedoch auch so einsetzen, daß er nur eingeschoben.ist· Der Schweißdraht 23 wird in Pfeilrichtung 24 zugeführt und durchfährt den Isoliereinsatz 61 und die untere Bohrung 66 des Grundkörpers 60·
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Die Bohrung im Isoliereinsatz 61 ist etwas weiter gehalten, während die Bohrung 66 im Grundkörper 60 in entsprechender V/eise kalibriert let, daß der Schweißdraht 23 cine entsprechende Stromüberleitung erhält·
In Figur 22 ist eine andere Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt, bei der der Grundkörper ebenfalls aus Sintermetall oder Sinterkeramik besteht, wobei der Grundkörper mit 62 bezeichnet ist· Der Grundkörper kann Kühlrippen 63 an seinem unteren Umfang enthalten, die vom Schutzgas umspült werden und den Grundkörper 62 kühlen·
In den Grundkörper 62 ist am oberen Teil ein IsollereinsatB 64· eingesintert oder eingepreßt, während am unteren Teil ein Leiteinsatz 65 eingepreßt oder eingesintert ist· Als Isoliereinsatz eignen sich besonders solche Materialien wie Aluminiumoxyd AlOjj oder aber auch andoro Isoliermaterialien, die entsprechende Wärmegrade aushalten·
Als LeiteinsätsB 65 eignen sich vor allen Dingen Kohle-Letallverbindungen oder aber auch Nickelaluiainid Ni-Al, oder aber man kann ebensogut auch sogenannte Hartmetalle, die entsprechend gesintert sindjverwenden·
In einer besonderen Ausführungsform lassen eich auch in . das Kompaktteil hochleitfähige Teile einsetzen odor aufspritzen, dies komiat vor allen Dingen infru&o, wenn der Grundkörper aus üinterkeranik besteht, die nicht so hoch leitfähig ist wie
Man kann den Grundkörper 60 aber ebensogut auch aus Uartkohle herstellen und den Isoliereinsatz 61 fest ein
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pressen oder aber auch auswechselbar mit dem Grundkörper verbinden· Diese Ausführungsform hat den besonderen Vor-·. teil» daß sie relativ billig ist und trotzdem eine hohe Standfestigkeit erreicht·
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Claims (6)

Pat entansprüche
1. Vorrichtung zirp Führung und Stromüberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beimMetall-Inertgas-Schutzgasschv/eißverf ahren gekennzeichnet durch einen Aufnahmekopf, ein Führungsni 700I und ein Isolierstück, wobei der Aufnahmekopf als Triller für letztere dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekopf aus lletall odor einer Metallegierung besteht.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekopf aus Sintermetall oder Sinterkeramik besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekopf aus Hartkohle besteht.
5· Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet;, daß· Aufnaiunekqf und Führungsnippel als Kompaktteil ausgebildet sind, wobei der Grundkörper aus Sinter-Metall "bzw· -Keramik besteht, in den als Isolier-
stück ein Isoliereinsatz und als stromleitendes Pührun^snippel ein Leiteinsatz eingesintert oder eingepreßt sind.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurchgc— kennzeichnet, daß der Aufnahmekopf als glattes Rohr ausgebildet ist und mindestens ein 2insatzteii, Isolierstück bzw. Führungsnippel, eiiigebördelt ist.
?· Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil des Aufnahma-
kopfes als Führungsnippel ausgebildet ist» " -
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ö· Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daii beide mit einem Schnappverüchluk verbindbar sind.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungsnippel in den Aufnahmekopf einschraubbar ist· 10· Vorrichtung n*ch Ansprüchen 1,5 »7-9» dadurch g e k e η η zLe i c h-n e t, daii das Führungsnippel aus Metall-Kohle-Legierung besteht.
11· Vorrichtung nach Ansprüchen 1,5»7-9» dadurch ä
gekennzeichnet, daii das Führungsnippel aus i'Jickelaluminid besteht.
1ü. Vorrichtung nach Ansprüchen 1,b-9»daduxnch gekennzeichnet, daii das Führungsnippel aus Hartkohle besteht,
13· Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gefcennzeichne t, daii das Unterteil entv/edcr als Führungsnippei oder als Aufnahmekopf Kühlrippen trägt.
14· Vorrichtung nach Anspruch 1, da d u r c h .ge k e η nzeichnet, daii das Führun{jsnippel zylindrisch ausgebildet ist und mittels Schraubkappe am Aufnahmekopf gehalten ist.
1p. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daii das Isolierstück als Sinoatzröhr- ■ chen ausgebildet ist. '
1b· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierctüclc eingssintert lsi:·
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17· Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, dali das Isoiierstück eingepreßt ist·
1ö.. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dais das Isoiierstücic auTkeramisicrt -].,:.-.
1y. Vorrichtung nach Anspruch 1, dali Isolier- und Leiteinsatz aufgespritzt sind· ·
20» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daJS das Isoliersbück z.B· aus ALO3 besteht.
21· Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dali in das Kompaktteii hochleitfähige Teile aufgespritzt, oder eingeigt sind.
22· Vorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dali am Auslangende beim Drahtaustritt ein Wärmeschutz z.B· in Form eines keramischen oder hartmetaiienen Plättchens angeordnet ist.
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DE19651540811 1964-06-26 1965-03-02 Vorrichtung zur Fuehrung und zur Stromueberlagerung eines abschmelzenden Zusatzdrahtes beim Metall-Inert-Gas-Schutzgasschweissverfahren Pending DE1540811A1 (de)

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