Freitragender keramischer Deckel für Lichtbogenstahlschmelzöfen Den
Gegenstand der Erfindung bildet ein freitragender keramischen Deckel für Lichtbogenstahlschmelzöfen
mit Kühlringen für die Elektrodendurchführungen. Derartige Deckel werden im allgemeinen
mit Silikasteinen ausgemauert. Die Haltbarkeit der Deckel beeinflußt die Wirtschaftlichkeit
des Ofenbetriebes erheblich. Infolge der meist unsymmetrischen Verteilung der elektrischen
Energie auf die drei Elektroden und die damit bewirkte verschieden starke Ernitzung
der einzelnen Deckelteile ist die thermische Beanspruchung hoch und die Haltbarkeit
der Deckel unbefriedigend. Bisher hat man sich darauf beschränkt, die Elektrodendurchführungen
mit Kühlringen zu versehen. Rach der Erfindung wird die Haltbarkeit der freitragenden
keramischen Deckel von Lichtbogenstahlschmelzöfen dadurch verbessert, daß außer
den Kühlringen der Elektrodendurchführungen noch weitere Kühlkörper derart in das
keramische Deckelgewölbe eingebettet Sind, daß die gekühlten Zonen ein Tragrippensystem
für das karamische Gewölbe bilden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Deckels nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht
und Fig. 2 einen Schnitt nach II-II der Fig. 1. Der Deckel "besteht aus dem äußeren
Kühlring 1 und dem koraiiiischeri Deckelgewölbe 2. Außer den Kühlringen 4 der Llektrodendurchführungen
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weist der Deckel 'erfindungsgemäß noch Kühlkörper 5 und 6 auf, von denen die letzteren
ringförmig ausgebildet sind, um zur Zuführung voll Zuschlagstoffen oder zur Absaugung
von Gasen dienen-zu können. In Fig. 2 ist angedeutet, wie sich die Stärke des Deckelgewölbes
2 im Laufe des Betriebes ändert. Um die Kühlringe 4 der Elektrodendurchführungen
3 und um die Kühlkörper 5 und 6 ist das Gewölbe stärker geblieben als an den von
den Kühlkörpern weiter entfernten Stellen. Die Anordnung der zusätzlicnen Kühlkörper
soll erfindungsgemäß so sein, däß die gekühlten Zonen ein Tragrippensystem für die
nicht oder weniger gekühlten Teile des Gewölbes bilden. In Fig. 1 sind die Eiinflußzonen
der Kühlung angedeutet. Die Anordnung der Kühlkörper ist so, daß die Tragrippensysteme
bildenden gekühlten Zonen jeweils zwischen zwei Kühlringen 4 von Elektrodendürchführungen
verläuft und. sich auf der einen Seite über einen Kühlring 6 und auf der anderen
Seite über einen Kühlkörper 5 zum äußeren Kühlring 1 fortsetzen. Die symmetrische
Anordnung der Kühlkörper 5 und 6 bewirkt, daß die Tragrippen sich gleichmaäßig auf
das Gewölbe verteilen. Die so gebildeten Tragrippen stützen die stärker verschlissenen
Teile des Gewölbes und verstelle der darlängern dadurch die Lebensdauer des Deckels.
Anstelle der dar gestellten Anordnung könnte man auch beispielsweise mittels drei
Kühlkörpern, die jeweils zwischen der Elektrodendurchführung und dem äußeren Kühlring
radial angeordnet sind, ein aus drei radialen Rippen bestehendes Tra@;riplDellsysteiii
bilden.Cantilever ceramic lid for arc steel melting furnaces Den
The subject of the invention is a cantilevered ceramic lid for electric arc steel melting furnaces
with cooling rings for the electrode feed-throughs. Such covers are generally
lined with silica bricks. The durability of the lid affects the economy
of furnace operation considerably. As a result of the mostly asymmetrical distribution of the electrical
Energy on the three electrodes and the different levels of nourishment caused by them
the individual lid parts are subject to high thermal stress and durability
the lid unsatisfactory. So far it has been limited to the electrode feedthroughs
to be provided with cooling rings. Rach the invention is the durability of the self-supporting
ceramic lids of steel arc melting furnaces improved by the fact that besides
the cooling rings of the electrode feedthroughs, insert additional heat sinks into the
Ceramic lid vaults are embedded that the cooled zones have a support rib system
for the Karamian vault. In the drawing is an exemplary embodiment
of the lid according to the invention, namely Fig. 1 shows a plan view
and FIG. 2 shows a section along II-II of FIG. 1. The cover "consists of the outer one
Cooling ring 1 and the koraiiiischeri lid vault 2. Except for the cooling rings 4 of the electrode leadthroughs
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the cover 'according to the invention still has heat sinks 5 and 6, of which the latter
are ring-shaped in order to supply full aggregates or for suction
of gases-to be able to serve. In Fig. 2 it is indicated how the thickness of the lid vault
2 changes in the course of operation. Around the cooling rings 4 of the electrode feed-throughs
3 and around the heat sinks 5 and 6, the vault has remained stronger than that of
the heat sinks further away. The arrangement of the additional heat sinks
should be according to the invention so that the cooled zones have a support rib system for the
not or less cooled parts of the vault form. In Fig. 1 are the zones of influence
the cooling indicated. The arrangement of the heat sinks is such that the support rib systems
forming cooled zones each between two cooling rings 4 of electrode ducts
runs and. on one side via a cooling ring 6 and on the other
Continue the side over a heat sink 5 to the outer cooling ring 1. The symmetrical
Arrangement of the heat sinks 5 and 6 causes the support ribs to be evenly on
distribute the vault. The support ribs formed in this way support the more heavily worn ones
Parts of the vault and adjust the length of the life of the lid.
Instead of the arrangement provided, you could also use three, for example
Heat sinks, each between the electrode feed-through and the outer cooling ring
are arranged radially, a consisting of three radial ribs Tra @; riplDellsysteiii
form.