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Vorrichtung zum Transportieren von Lasten zu und von ausgewählten
Lagerstellen eines Wärenlagers Die Erfindung betrifft eine Vorrichtungazum Transportieren
von Iasten zu und von ausgewählten Lagerstellen eines Warenlagers, bestehend aus
einem Lagerregal, das eine Vielzahl von vertikalen und horizontal angeordneten Regalfachern
mit offenen, eine Iast zuSnehmenden Enden umfaßt, einem Lastenträger mit einer Laufkatze,
der an den offenen Enden der Regalfächer vorbeibewegbar ist, wobei der Lastenträger
eine in allgemeinen vertikal verlaufende, horizontal bewegbare Säulenanordnung,
die von der Iaufkatze getragen wird, und eine vertikal bewegbare Hebevorrichtung
enthält, die durch die Säulenanordnung geführt ist, einer seitlich bewegbaren Lasttragvorrichtung,
die von der Hebevorrichtung getragen wird und horizontal in die Regalfächer bewegbar
ist, Antriebsvorrichtungen f³r die Laufkatze, die Hebevorrichtung und Last-Tragvorrichtung,
selbsttätigen Steuervorrichtungen zum Auslösen einer Reihe von Bewegungen, wodurch
die Laufkatze in die horizontale Stellung eines ausgewählten Regalfaches und die
Hebevorrichtung in die Ebene des ausgewählten Regalfaches bewegt wird und ferner
die Last-Tragvorrichtung seitlich in einer Ubertragungsbewegung hin-und herbewegt
wird, um eine Last zwischen der Last-Tragvorrichtung und dem ausgewählten Regalfach
zu ³bertragen, einer Steuerschaltung mit einer ersten Folgesteuerung zur Ausführung
einer Abladebewegung, wodurch die Last-Tragvorrichtung in das ausgewählte Regalfach
in einer hohen Lage eintritt und zum Ablegen einer Last gesenkt wird, wobei die
Steuerschaltung eine zweite Folgesteuerung enthält, die eine Aufladebewegung bewirkt,
wodurch die Ias ragvorrichtung in das ausgewählte Regalfach in einer niedrigen Stellung
eintritt und zum Hochheben einer Last angehoben wird, und wobei
ferner
die Last-Tragvorrichtung in bezug auf die Hebevorrichtung so gelagert ist, daB sich
die Last-Tragvorrichtung in Abstand zu den Lagergestell-Elementen des ausgewählten
Regalfaches befinden, während sich die Last-Tragvorrichtung in und aus dem ausgewählten
Regalfach, bewegt, um'eine Last in diesem Regalfach abzulegen oder aus diesem herauszubewegen.
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Es sind automatisierte Warenlager bekannt, in denen ein sog.
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Stapelkran längs eines bestimmten Weges bewegbar ist, beispielsweise
entlang einer an der Decke montierten Laufschiene. In solchen Warenlagern ist der
Stapelkran so programmiert, daß er entweder eine bestimmte Ware bzw. eine palletisierte'Last,
die auf seinem Stapelheber liegt, in einem bestimmten Regalfach des Warenlagers
ablegen kann, oder aber aus einem Regalfach eine betimmte Ware herausnimmt. Die
einzelnen hierzu notwendigen Bewegungen können vollständig programmgesteuert sein,
d. h. die einzelnen Steuerschritte können durch Signale aus einem Programmiersteuergenerator,
wie beispielsweise einem mehrstufigen vorwählbaren Zeitgebergenerator ausgelost-werden,
oder auch durch Signale, die durch das Lesen einer Aufzeichnung-solcher Programmsignale
gewonnen werden. Es ist jedoch günstiger, die Steuerung durch Sperr-und Verriegelungsvorricht'ungendurchzuführen,
die an einem oder auch mehreren Punkten des ganzen Steuerprogramms angebracht sind.
Solche Sperr-und Verriegelungsvorrichtungen wie beispielsweise Anschlagschalter,
Grenzschalter oder Fühler stellen sicher, daß der nächste Steuerschritt erst dann
ausgelöst werden kann, wenn der vorangegangene Steuerschritt auch tatsächlich vollständig
durchgeführt worden ist.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Verbesserungen im
automatischen Steuersystem für automatisierte Warenlager vorzusehen, durch die die
verschiedenen Servomotore des Warenlagers
ohne Verzögerung oder
Unterbrechung in der richtigen Reihenfolge nacheinander angesteuert werden können.
Dadurch kann die Leistungsfähigkeit eines solchen automatisierten Warenlagers gesteigert
werden.
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Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Steuerschaltung
Last-Abfühlvorrichtungen am Last-Träger enthält, die entweder die erste Folgesteuerung
oder die zweite Folgesteuerung zur Betätigung während dieser Folge von Bewegungen
auswählen, daß die Iast-Tragvorrichtung in bekannter Weise eine horizontale nach
oben zeigende Fläche aufweist, auf der eine Last abgelegt werden kann und daß die
Abfühlvorrichtungen wirkungsmäßig mit der Last-Tragvorrichtung verbunden sind und
auf eine Last ansprechen, die auf dieser Fläche abgelegt wird, um die erste Folgesteuerung
zu betätigen, und die ferner ansprechen, wenn keine Last auf dieser Fläche abgelegt
ist, um die zweite Folgesteuerung. zu betätigen, und daß weitere Abfühlvorrichtungen
am Last-Träger zur Feststellung vorgesehen sind, ob sich bereits eine Last in dem
ausgewählten Regalfach befindet, wobei die Steuerschaltung auf die Betätigung dieser
weiteren Abfühlvorrichtungen anspricht und verhindert, daß die Last-Tragvorrichtung
sich in das ausgewählte Regalfach bewegt.
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Hiernach sind automatische Abfühlvorrichtungen vorgesehen, mit denen
die Anwesenheit einer Ware, einer Pallette oder einer Last auf der Ablage oder in
einem Regalfach des Warenlagers oder auf dem Stapelheber des Stapelkrans festgestellt
wird, und die dann den nächsten Teil des Steuerprogramms und eine Anzahl verschiedener
Steuerschritte auslösen.
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Weiterhin sind in dem automatisierten Warenlager Vorrichtungen
vorgesehen,
die automatisch das Fehlen einer Last auf den . Ablagen eines automatischen Förderers
feststellen und entweder eine Anzeige ³ber dieses Fehlen an einen entfernt liegenden
Ort abgeben oder aber automatisch die weitere Steuerung abschälten.
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Der Fördervorrichtung mit einem Stapelheber, die dazu dient, palletisierte
Lasten aufzunehmen un abzulegen, kann eine Abfühlvorrichtung zugeordnet werden,
die nicht nur auf elektrischem Wege die Anwesenheit einer Last auf dem Stapelheber
feststellt, sondern auch gleichzeitig das Vorhandensein einer anderen Last oder
eines Hindernisses unmittelbar vor dem Stapelheber bemerkt. In einem solchen Fall
wird dann automatisch der Antrieb für den Stapelheber abgeschaltet, so da# wieder
die Last hoch die Fördervorrichtüng beschõdigt werden kann.
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Im folgenden'soll die Erfindung an Hand dreier Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den Zeichnungen im einzelnen beschrieben werden.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines. Lagerregals mit einer
Fördervorrichtung, die das Regal entlang bewegbär ist.
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Fig. 2 zeigt allgemein den Aufbau einer Steuerung fUr-ein Warenlager
sowie die Verbindung dieser Steuerung. mit den einzelnen Schaltern, die an dem Stapelheber
der F~rdervorrichtung angebracht sind.
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Fig. 3 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Stapelhebers und zeigt
die Anordnung eines weiteren Schalters.
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Fig. 4 zeigt besondere Einzelheiten der Steuerung zusammen mit modifizierten
Schaltern, die an dem Stapelheber angebracht sind.
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Fig. 5 zeigt Einzelheiten eines Steuerkreises, der mit einem der Schalter
aus Fig. 4 verbunden ist.
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Fig. 6 ist eine weitere Modifikation der Schalteranordnung aus Fig.
4.
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Die Figur 1 zeigt den Aufbau eines Warenlagers, das mit dem Steuersystem
nach der Erfindung automatisiert werden kann. Dieses Warenlager weist ein Regal
10 auf, das in Skelettbauweise aus vertikalen und horizontalen Teilen 11 und 12
ausgeführt ist. Dadurch ergeben sich offene Regalfächer 13, die genau übereinander
bzw. nebeneinander liegen. Die Regalfächer 13 sind in senkrechten Gestellabteilungen
längs eines Ganges angeordnet, auf dessen anderer Seite ein spiegelbildlichnaufgebautes
Regal aufgestellt sein kann.
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Bei 15 ist eine Fordervorrichtung gezeigt, mit der es möglich ist,
eine palletivierte Last, wie sie beispielsweise bei 14 dargestellt ist, an irgend
einem Ort aufzunehmen und in einem ganz bestimmten Regalfach abzulegen, oder aber
diese Last aus einem ganz bestimmten Regalfach herauszunehmen und an einem beliebigen
Ort abzusetzen. Die Bördervorrichtung 15 weist eine Laufkatze 16 auf, die an einer
unter der Decke montierten Schiene 17 entlanglaufen kann. Die Schiene 17 verläuft
oberhalb des Ganges und parallel zu ihm, so daß die Laufkatze 16 horizontal neben
dem oberen Rand des Regals 10 hin und her fahren kann. Die Laufkatze 16 wird auf
der Schiene 17 durch einen Motor MX mit zugeordneten Antriebsvorrichtungen in Bewegung
gesetzt.
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Unten an der Laufkatze 16 ist ein Drehtisch 18 angebracht, an dem
seinerseits eine senkrechte Sõule 19 befestigt ist. Die Sõule 19 reicht so weit
nach unten, da# ihr unteres Ende nur wenig oberhalb des Fußbodens angeordnet ist,
auf dem das ganze Warenlager aufgebaut ist. An der Sõule 19 ka kann ein Aufzug 20
herauf-und herunterlaufen. Hierzu kann der horizontale Querschnitt der Sõule 19
ein"U"-Profil haben, in dem der Aufzug 20 untergebracht ist. Ein Motor MZ, der ebenfalls
von der Saule getragen wird, hebt den Aufzug 20 an und senkt ihn ab, beispielsweise
mittels eines Getriebes 21 und einer-zugeordneten Kette 22.
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Der Aufzug 20 trõgt einen horizontal bewegbaren Lastträger 23, der
hier als Hubgabel ausgebildet ist. Dieser Lastträger 23 kann durch irgendeinen passenden
Mechanismus in horizontaler Richtung auf die Sõule zu und von ihr weg bewegt werden.
Ein solcher Mechanismus ist bei 30 gezeigt. Dieser Mechanismus s enthält einen umsteuerbaren
Motor MY, der eine Schraubenspindel 31 antrdibt, die ihrerseits in einem Gewindering
32 angreift. Der Gewinde'ring ist an einem Parållel-Scherengestänge 33 befestigt,
dessen eines Ende am Aufzüg 20 und deseen anderes Ende am Lastträger 23 befestigt
ist. DerLastträger23 kann somit durch eine Drehung der Schraubenspindel 31 entweder
zum Aufzug 20 hingezogen oder von ihm weg bewegt werden.
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Der Lastträger 23 kann vom Drehtisch 18 auf jede Seite des Ganges-geschwenkt
werden,. so daß es möglich ist, in irgendeinem der Regalfächer 13 Lasten aufzunehmen
oder in irgendeinem Regalfach 13 Lasten abzusetzen, und. auch auf einer Transportvorrichtung
Lasten abzusetzen oder von ihr aufzunehmen, die ah der anderen Seite des Ganges
angeordnet ist. Das ist aber nicht gezeigt. Der Drehtisch kann entweder mit Hilfe
eines Motors oder von Hand am unteren Ende der Säule 19 herumgedreht werden.
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Es ist gunstig, wenn ein Warenlager, wie es eben beschrieben worden
ist, automatisch gesteuert werden kann. Hierzu ist vorausgesetzt, die Fordervorrichtung
15 von einer Anfangs-oder Aufnahmestation am Ende des Ganges ausgehend horizontal
die Schiene 17 entlang zu bewegen und dabei gleiohzeitig die Regalelemente automatisch
mit Hilfe eines Zählsohalters 24 zu zählen, der hintereinander durch irgendwelche
Nocken 25 betätigt wird, die auf der Laufschiene sitzen. Auf gleiche Weiseistvorausgesetzt,daß
der Aufzug 20 mit einem vertikalen Zahlschalter 26 ausgerüstet werden kann, mit
dem die senkrecht übereinander angeordneten Regalfächer abgezdhlt werden können,
beispielsweise dadurch, da# der vertikale Zihlçhalter 26 von Nooken 27 betätigt
wird, diX in oder an der Säule 19 sitzen.
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, Jeder der MOtoren MX, MZ und MY ist mit einer selbsttätigen Motorbremse
ausgerüstet, die'beim Abschalten des Motors automatisch in Funktion tritt. Dadurch
wird ein freies Uberfahren der Sollstellungen durch die bewegbaren Teile der beschriebenen
F~rdervorrichtung weitestgehend vermieden.
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Die Grundoperation des dargestellten Warenlagersystems beinhaltet
die Bewegung derF~rdervorrichtung 15 den Gang entlang, und zwar beginnend an einem
Start-oder Anfangspunkt. Der Lastträger 23 zeigt dabei auf ein Regal auf-einer Seite
des Ganges. Wenn die Fördervorrichtung 23, die hierals Hubgabel dargestellt ist,
eine Last aufnehmen soll, ist sie anfanglich leer. Wenn die e Laufkatze 16 die Schiene
17 entlang läuft, werden die senkrechten Regalelemente mit Hilfe des Schalters 24
gezõhlt. Weiterhin sind Vorkehrungen getroffen worden, um die Laufkatze an einem
Regalelement mit einer bestimmten Nummer anzuhalten. Gleichzeitig damit oder auch
anschlie#end wird der ÄÜfzüg 20 in senkrechter Riahtung bisaufdie Hohe eiaee en
Regälfaches bewegt und dort mit Hilfe einer
Verrichtung angehalten,
die mit dem senkrechten Zahlschalter 26 verbunden ist. Deraufhin bewegt der Motor
MY den Lastträger 23 unterhalb der Last 14 in dieses Regalfach hinein.
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Dann hebtder Motor MZ den Lastträger 23 soweit an, daß die Last im
Regalfach frei kommt, und der Motor-MY zieht den Lastträger mit aufgesetzter Last
wieder in den Gang zurück.
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Die Last kann dann an den Start- oder Anfangspunkt, an einen anderen,
freien Ort oder inein anderes Regalfach überführt t werden. Wenn nun auf dem Lastträger
der Fordervorrichtung am Start-oder Anfangspunkt zu Beginn eine Last aufliegt, die
abgesetzt werden soll, braucht der geschilderte Bewegungsablauf nur umgekehrt zu
werden. Der Mutor MY s-chiebt den Lastträger mit der Last freisbhwebend in ein Regalfach
hinein, dann wird der Lasttrager abgesenkt und anschließend wieder in den Gang zurückgezogen,
sodaß die Last im Lagerregalfach verbleibt.
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Figur 2 zeigt ein schematisches Steuersystem, mit dem die Laufkatze,
der Aufzug und der Lastträger derart gesteuert werden können, daß die eben-beschriebene
Bewegungsfolge für das Absetzen oder das Herausnehmen von Lasten in oder aus dem
Lagerregal 10 hervorgerufen wird. Die mit "PRCY", "PRCX" und mit "PRCZ"bezeichneten
Rechtecke stellen Befehlsgeräte dar, mit denen die 140tore MY, MX und MZ gesteuert
werden können. Jedes dieser BefehlsgerätekannZ.hierenthalten,von denen jeder einen
oder mehrere Schalter f³r die Steuerung der zugeordneten Motore öffnen oder schließen
kann. Das können mechanische Zõhlwer-ke oder e'lektrische Zählschalter sein, die
üblicherweise in Gruppen angeordnet sind und von elektrischenImpulsen betätigt werden
können, die von einem oder mehreren. Ortsfühlern abgegeben werden. Die befehlsgerõte
PRCY, PRCX und PRCZ k~nnen dazu verwendet werden, die Steuerung ihrer zugeordneten
Motore in der ersten Hõlfte der Bewegungsfolge zu ³bernehmen, in der. die Laufkatze
16 und der Aufzug 20 den Lasttrõger 23 vor ein
bestimmtes Regalfach
bringen und das Befehlsgerõt PRCY den Mastträger dann in dieses Regalfach hineinschiebt.
Eine gleichartig aufgebaute Gruppe von Befehlsgeräten, die mit PRCY', PRCX'und PRCZ'bezeichnet
ist, kann die Steuerung g des umgekehrten Bewegungsablaufes übernehmen, in dem der
Lastträger 23 aus einem Regalfach herausgezogen und leer oder beladen an den Ausgangspunkt
zurückkehrt.
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Um die Befehlsgeräte PRCY, PRCY', PRCX, PRCX', PRCZ und PRCZ' von
Hand einstellen zu können, wird günstigerweise ein Nummernschalter benutzt, wie
er in Figur. 2 bei 40 gezeigt ist. Dieser Nummernschalter kann ganz ähnlich wie
die üblichen Telefonwählscheiben aufgebaut sein. Solche Nummernsehalter könnendazu
verwendet werden, in Abhängigkeit von der gewählten Nummer eine Folge von Stromstößen
abzugeben, die genau so wie in einer Telefonzentrale Magnetspulen betätigen oder
bestimmte Relais innerhalb einer Relaisgruppe schließen können. Jedes Signal, das
von dem Nummernschalter abgegeben wird, kann dazu verwendet werden, ein Relais aus
einer ganzen Gruppe zu öffnen, und das Offnen einer ganz bestimmten Relaisgruppe
kann wieder dazu verwendet werden, in einem Steuerkreis f³r einen bestimmten Motor
einen Schalter zu öffnen. Elektrische Befehlszähler und Steuergeräte sind bekannt
und können auf die verschiedensten Weise-n aufgebaut sein. Aus diesem Grund sind
die einzelnen Befehlageräte in der Steuerung nach Figur 2 nur als Bl~cke dargestellt,
die elektrisch miteinander verbunden sind, um dafiir zu sorgen, daB diese Befehlsgerõte
ihre Funktion in der richtigen Reihenfolge nacheinander aus³ben.
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Bei"CD"und"CD"'istein besonderes Steuergerät ge-zeigt. Hier wird bestimmte,
ob der Lastträger 23 in einem bestimmten Regalfach eine Last aufnehmen soll, oder
ob or dort eine Last absetzen soll. Das Befehlsgerät CD beherrscht den Bewegungsablauf
des Laeatträgers 23, wenn er leer vom Gang auain ein bestimmtes
Regalfach
eingefahren wird, anschlieBend zur aufnahme einer Last angehoben und schlie#lich
wieder zusammen mit der Last in den Gang zur³ckgezogen wird. Das Befehlsgerät CDX
beherrscht auf der anderen Seite den Bewegungsablauf, der eintritt, wenn auf dem
Lasttrõger im Gang bereits veine last aufliegt. Dann muß der Lasttrager 23 vom Gang
aus mit der Last in das, Regalfach eingefahren werden, dort zum Absetzen der Last
abgesenkt und anschließend leer wieder in den Gang zurückgezogen werden.
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Es ist vorausgesetzt, da# entweder das Befehlsgerät CDoder das Befehlsgerõt
CD' vom Nummernschalter 4Oaus derart geschaltet werden k~nnen. da# eines dieser
Befehlsgeräte mit dem vertikalen und dem horizontalen Zõhler PRCZ und PRCX verriegelt
werden kann, um die Bewegungsfulge des Lastträgers 23 beim Aufnehmen oder Absetzen
einer Last auszul~sen. Diese Befehlsgerõte CD und CD' k~nnenirgendwelche mechanischen
oder elektrischen Geräte seinp die die Stromkreise zu den Motoren MZ und MY nach
einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen dieser Motore ~ffnen bzw. schlie#en k~nnen,
und zwar in einer solchen Reihenfolge, daß die gewUnschte Bewegungsfolge entsteht.
Das mit 41 bezeichnete Rechteck stellt einen Sollwertgeber dar, der die Impulse
empfängt, die beim Schließen der waageredten und der senkrechten Zählschalter-24
und 26 entstehen. Dieser Sollwertgeber leitet diese Impulse andie Befehlsgeräte
PRCY und PRCZ weiter und sorgt dafür, daß disse Befehlsgeratedie Z hlungen beenden,
wenn die ganze Fördervorrichtung dieOrte erreicht hat, die durch den Nummernschalter
40 eingegeben worden sind.DieBefehlsgeräte, die die umgekehrte Bewegungsfolge beherrschen
und deren Bezugsziffern mit einem Strich versehen sind, k~nnen durch die gleichen
oder durch õnliche Schalter betõtigt werden. Die Vorwahl f³r diese Befehlsgeräte
kann entweder ³ber den Nummernschalter 40 erfolgen, oder aber ³ber das Herunterzahlen
der Befehlsgerõte PRCY, PRCX und PRCZ.
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In der Figur 2 ist unten eine Hubgabel 50 des Stapelhebers 23 gezeigt.
Die Hubgabel 50 ist hohl ausgebildet und weist eine obere Wandung 51 auf, von der
zwei Seitenwandungen 52 herabhängen. Am vorderen Ende der Hubgabel 50 ist eine Wandung
53 angeordnet, von der aus eine Zwischenwandung 54 nach hinten ragt. Ein Hohlraum
55 befindet sich oberhalb der Zwischenwandung 53 in der oberen Wandung 51. Dieser
Hohlraum 55 dient dazu, einen Druckschalter 56 aufzunehmen, dessen Druckhebel 57
³ber die obere Oberflõche der Wandung 51 herausragt. Die Aufgabe des Schalters 56
besteht darin, das Vorhandensein einer Last auf der Hubgabel 50 festzusteHp.. Der
Duckschalter 56 wird geschlossen, wenn die Hubgabel von unten gegen eine Last anstößt
oder wenn auf der Hubgabel eine Last aufliegt. Die Last berührt den Druckhebel 57
und achließt dadurch den Schalter. Dadurch wird ein Stromkreis ³ber eine Leitung
58 geschlossen. Die Leitung 58 ist ihrerseits mit einem Auswahlrelais 59 verbunden,
das, wenn es erregt ist, bestimmt, daß die Fordervorrichtung die Bewegungsfolge
fEr das Ablegen eider last in einem bestimmten Regalfach durchzuführen hat, und
nicht etwa die Bewegungsfolgefür das Aufnehmen einer Last. Wenn der Druckhebel dagegen
nicht von einer Last heruntergedrückt ist, bestimmt das Auswahlrelais, daB nun das
Befehlsgerät CD wirksam ist und daB die Fordervorrichtung die Bewegungsfolge f³r
das Aufnehmen einer Last aus einem bestimmten-Speicherregalfach durchführt.
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Durch die Verwendung des Schalters 56, der das Vorhandensein einer
Last auf der Hubgabel feststellt, ist es somit nicht mehr notwendig, beim Vorwählen
des Speicherablaufes am Nummernschalter 40 zusätzlich noch zu bestimmen, ob das
Befehlsgerät CD oder das Befehlsgerät CD*wirksamwerdensoll. Wenn noch keine Last
auf der Hubgabel aufliegt und somit der Schalter 56 noch nicht betätigt ist, wird
das Befehlsgerät OD automatisch wirksem, so da# die Hubgabel eine Last aufnimmt.
Liegt dagegen auf der Hubgabel eine Last auf und ist somit der Schalter
56
geschlossen, so wird das Befehlsgerät CD'automatisch-wirksam und sorgt dafür, daß
die Hubgabel die Bewegungen zum Ablegen einer Last ausfiihrt.
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Man kann alternativ den Steuerkreis fUr den Schalter 56 auch anders
aufbauen. Das ist durch gestrichelte Linien angedeutet.
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Dieser Steuerkreis verläuft über die Leitung 60 zum Relais 61, das
die Kontakte 62 öffnet-bzw. schließt. Die Kontakte 62 sind normalerweise geschlossen
und'sitzen in den Leitungen, die den Motor MZ für die Vertikalbewegung mit den Befehlsgeräten
CD und CD'verbinden. In diesem Falle wird der Schalter 56 dazu verwendet, durch
die Erregung des Relais 61 und daa dadurch bedingte Offnen der Kontakte 62 die Aufwärtsbewegung
der Hubgabel anzuhalten, wenn sie eine Last aufnimmt.
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Die Gabel 50 trägt an ihrem vorderen Ende einen Abweisschalter 70,
dessen Hebel 71 nach vorne über die Gabelenden herausragt. Der Schalterhebel 71
ist so angeordnet, da# er an eine e bereits verhandene Last anst~#t, wenn die ördervorrichtung
versucht, eine Last in einem bereits belegten Regalfach abzulegen und dazu mit ihsr
Gabel in dieses Regalfach hineinfahrt.
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. In diesem Falle wird der Abweisschalter 70 geschlossen. Dadurch
wird über eine Leitung 72 ein Relais 73 erregt, dessen normalerweise geschlossene
Kontakte 74 in den Stromleitungen für dieMotore MY, MX und MZ daraufhin abfallen
und öffnen.
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Immer dann, wenn der Abweisschalter 70 betätigt wird, werden daher
alle Motore stillgesetzt und alle Bewegungen der Fördervorrichtung angehalten.
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Der einzige Fall, in dem das eben beschriebene Anhalten aller Bewegungen
erwünscht ist, tritt ein, wenn die Hubgabel beladen ist. In diesem Fall ist das
Programm fiir das Ablegen einer Last gewählt worden und die Hubgabel f³hrt die dazu
notwendige Bewegungsfolge durch. Sie fährt also in einer verhõltnismõ#ig hohen Stellung
in ein bestimmtes Regalfach ein, so da# sie anschließend
die Last
absenken kann. Der Schalterh. eb. e. l 71 befindet sich dabei in einer solchen H~he,
da# er gegen eine Last ansto#en kann, wenn eine solceh Last in dem Regalfach bereits
vorhanden ist. Wenn der Lastträger 23 dagegen unbeladen ist, sind alle Bewegungen
so programmiert, daB der Lastträger eine last aufnehmen kann. In diesem Fall fährt
die Hubgabel in einer niedrigen Stellung unterhalb der last in ein Regalfach hinein,
so daß auch der Schalterhebel 71 die vorhandene Last nicht ber³hren kann. Die Fördervorrichtung
15 wird daher auch nicht abgeschaltet.
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Die Figuren 3 und 4 zeigen Einzelheiten einer elektromechanischen
Schaltsteuerung, die dazu dient, festzustellen, ob auf oder in der Na, hue des Lastträgers
oder der Hubgabel einer Fardervorrichtung eine Last vorhanden ist. Der Lastträger
23 ist mit einer abgewandelten Hubgabel 80 ausgerüstet, die mit drei Grenzschaltern
81, 82 und 83 versehen ist. Diese drei Grenzschalter sollen feststellen, ob sich
vor der Hubgabel eine last oder ein Hindernis befindet, ob die Hubgabel beladen
ist oder ob seitlich neben der Hubgabel eine Last oder ein Hindernis im Wege steht.
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Die Hubgabel 80 ist hohl aufgebaut und weist eine obere Wandung 80,
Seitenwandungen 85 und eine untere Wandung 86 auf.
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Der Grenzschalter 81 ist am vorderen Ende der Gabel 80 montiert und
gleicht dem Abweisschalter 70, das heißt, der Schalterhebel 87 des Grenzschalters
81 ragt nach vorne über die Gabel heraus und kann an eine Last anstoßen, wenn die
Gabel in-ein Regalfach einfahren will,. in dem bereits eine Last abgelegt ist.
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Der-Grenszschalter 82 soll feststellen, ob die Gabel beladen il3-*.'Ergleichtsomitdem
Schalter 56... Der Sehalter 82 ist an n der Unterseite der oberen Wandung 84 befestigt
und weist einen Schalterhebel 88 auf, der heruntergedr³ckt werden mu#, um die Kontakte
des
Schalters 82 zu schlie#en. Eine langgestreckte Platte.
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90 ist innerhalb eines Kanales 91 in der oberen Oberflache der-Wandung-84
an einem Ende-mittels eines-Zapfens 92-schwenkbar angelenkt. Der Zapfen 92 sitzt
an der oberen Wandung ziemlich weit hinten vom vorderen Ende der Gabel 80 entfernte
und die Platte 90 erstreckt sich nach-vorne und liegt auf dem oberen Ende des Schalterhebels
88 auf oder endet etwas oberhalb von ihm. Eine-Feder 93 drückt die Platte 90 nach
oben, so daß die Platte 90 den Schalter 82 normalerweise nicht betätigt. Wenn nun
auf die modifizierte Hubgabel 80 eine Last aufgelegt wird, dr³ckt die Last die Platte
90 nach unten in den Kanal 91 hinein. Dabei wird auch der-Schalterhebel 88 heruntergedrückt
und der Schalter 82 betätigt. Die Bauart mit der Platte 90, die sich ziemlich weit
auf der Gabel 80 erstreckt, wurde hier des-wegen gewõhlt, weil dadurch eine größere
Fläche zum Nachwes einer Last zur Verfügung steht-als bei der Verwendung des Schalterhebels
88 f³r sich alleine. Wenn die Last von der Hubgabel 80 abgenommen wird, dr³ckt die
Peder das freie'Ende der Platte 90 wieder nach oben und der Schalter 82 öffnet sich
wieder.
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Der Grenzschalter, der bei 83 gezeigtistyisteinseitlicher'-Anschlagschalter.
Er weist einenSchalterhebel95.auf.derben Schalter 83 betätigt, wenn der SchaLterhebel
95 quer zur. Hub-' gabel 8Q abgelenktwird.AufdemSchalterhebel-.9.5sitztein.-,..
flexibler, L-f~rmiger F³hler 96, der seitlich nach unten ragt.
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DieserFühlerkanneinHindernisbereitsberührenbevordie<-; Hubgabel
an das Hindernis anst~#t. Wenn der Schalter 83 betõtigt wird, hörenalleBewegungenderHabgabelauf-,,s.q,diSß,-c,Zusammenst
~#e zwischen Hindernissen und der Hubgabel und damit Beschõdigungen vermieden werden
k~nnen.
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DieFigur'zeigteinBeispj;s:dieH6glich'kjeit,die.-be-iden' Schalter82-und83in-ei-nem.Stßuessystem'füreinautomatisiertes
Wärenlagerzubenutzen.Der:Scha3e82ist'mittelsderLeitung-.
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101, die im Inneren der hohen Gabel 80 verlõft, mit dem Steuereingang
eines
automatischen Steuergerätes 100 verbunden. Das Steuergerät 100 erhält seine Betriebsspannung
wie auch die anderen dargestellten Servo-und Schaltgeräte aus einem Netzteil PS.
Das automatische Steuergerät 100 kann in seiner einfachsten Form aus mehreren Verzögerungsrelais
aufgebaut sein, oder auch aus mehreren mehrstufigen Ringzählern, die jedesmal, wenn
ein Schließimpuls des Schalters 81 einläuft, um einen Zustand weiterschalten. Das
Steuergerät 100 gibt auf mehreren Ausgangsleitungen Steuersignale ab. Diese Ausgangsleitungen
sind einmal mit einem Steuergerät für die Servogeräte nebst dem Motor MY verbunden,
der den Lastträger 23 parallel zur Längsachse der Hubgabel bewegt. Weitere Ausgangsleitungen
des Steuergerätes 100 führen zu den Steuergeräten für den Motor MZ, der den Aufzug
20 anhebt oder absenkt.
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Angenommen, der Lastträger 23 werde von dem Befehlsgerät CD so gesteuert,
daß er mit veiner Hubgabel unter eine Palette oder unter einen Ladekasten fahren
soll und daß anschließend die Hubgabel angehoben werden soll. Beim Anheben der Gabel
berührt die Last die obere Oberfläche der Gabel, drückt dann die Platte 90 nach
unten und schaltet dadurch den Schalter 82-ein. Durch das-Schließen der Kontakte
des Schalters 82 wird das automatische Steuergerät erregt und gibt daraufhin ein
Steuersignal auf einer Leitung 102 ab, die zur Haltesteuerung S des Motors MZ führt.
Dadurch wird der Motor MZ angehalten, und die Aufwärtsbewegung der Gabel hört auf.
Anschließend gibt das Steuergerät 100 auf der Leitung 103 ein zweites Signal ab,
das zur Umkehrsteuerung für den Motor MY gelangt. Der Motor MY zieht auf dieses
Signal hin die Hubgabel zurück und nimmt dadurch die Iast aus einem bestimmten Regalfach
heraus. Der Motor MY arbeitet nur innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, die ausreicht,
um die Gabel vollständig aus dem Regalfach herauszuziehen, so daß anschließend die
Fordervorrichtüng 15 sowohl horizontal als auch vertikal frei bewegbar ist, ohne
daß sich r
die Fördervorrichtung, die Last und das Lagerregal gegenseiitg
behindern. Diese Zeitspanne wird ebenfalls von dem automatischen Steuergerät 100
bestimmt. Eine weitere Ausgangsleitung 104 führt von dem Steuergerät 100 zur Haltesteuerung
S fUr den Motor MY.
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Signale auf dieser Zeitung beenden die R³ckwõrtsbewegung der Gabel.
Leitungen 105 und 106 verbinden das Steuergerät 100 mit der Umkehrsteuerung R des
Motors MZ und mit der Umkehrsteuerung R des Motors MX. Dadurch kann der Lastträger
senkrecht nach unten abgesenkt und waagerecht den Gang entlang zur Ausgangsstation
zurück bewegt werden.
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In der Figur 4 sind weiterhin ein Bremsgerät 110 und ein Warngerät
111 dargestellt, die beide ausgelöst werden, wenn der Abweisschalter 81 vorn an
der Hubgabel beim Einfahren in ein Regalfach 13 an einem Hindernis, anstößt. Vom
Schalter 81 aus verläuft eine Leitung 112 zu einem Relais 113, das erregt wird,
wenn der Schalter 81 schließt. Das Relais 113 löst die Haltesteuerung S des Motors
MY aus, ebenso das Bremsgerät 110, das an einer Antriebswelle dieses Motors angreifen
kann, sowie das MJarngerät 111.
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Das Warngerät 111 zeigt daraufhin dem Bedienungspersonal an, da# der
Lastträger 23 gegen ein Hindernis gefahren ist. Wenn auch gegenüber Querbewegungen
des Lastträgers eine Sicherheitsverriegelung verwendet wird, beispielsweise mit
Hilfe des Seitendetektors 83, kann dieser Schalter ebenfalls über die Leitung 112
mit dem Relais 113 verbunden sein, so da# die Betätigung eines der beiden Schalter
81 und 83 gleichzeitig das Abbremsen aller bewegten Teile der Pördervorrichtung
und ein Warnsignal auslöst. Daher ist in der Figur 4 der Ausgang des Relaisschalters
113 über die Leitung 115 mit der Haltesteuerung des Motors MX verbunden, mit dem
die Laufkatze 16 die Laufschiene 17 entlang fahrt.
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Die Fig.-5 zeigt eine Steueranordnung, in der die Betätigung des Abweisschalters
81 dazu verwendet wird, die Hubgabel zuriickzuziehen und zurück an ihren Ausgangspunkt
zu bringen. Die Bet
Etigung des Abweisschalters 81 erzeugt ein
Signal, das liber die Leitung 120 der Umkehrsteuerung R des Motors MY zugefUhrt
wird. Der gleiche Impuls erregt auch das Verzögerungsrelais 121, das anschließend
über eine Leitung 122 die Umkehrsteuerung R des Motors MX ansteuert. Die Zeitverzogerung,
die das Relais 121 einführt, ist ausreichend groß-um diç Hubgabel des Lastträgers
völlig aus-dem Regal herausziehen zu können.
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Wird die Umkehrsteuerung des Motors MX angesteuert, wird die Pördervorrichtung
15 auf der Schiene 17 in umgekehrter Richtung angetrieben. Diese Bewegung in umgekehrter
Richtung kann durch irgendeine Automatik durch Ansteuern der Haltesteuerung S fUr
den Motor MX beendet werden. Der Motor MY wird ebenfalls durch einen Grenzschalter
angehalten, der betõtigt wird, wenn die Hubgabel vollständig in den Aufzug 20 zurückgezogen
worden ist.
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Die Figur 6~ zeigt eine Anordnung, in der die beschriebenen elektromechanischen
Grenz-und Anschlagschalter durch photoelektrische Vorrichtungen ersetzt sind. Diese
Photozellen können Lasten nachweisen, die auf der oberen Oberfläche des Iastträgers
23 abgesetzt sind oder sich unmittelbar vor dem vorderen Ende der Hubgabel befinden.
Eine Hubgabel 130 ist hierzu erneut abgewandelt worden. Die Hubgabel ist hohl aufgebaut
und weist eine obere Wandung 131, nach unten ragende Seitenwandungen 132, eine untere
Wandung 13-3 sowie eine Endwandung 134 auf, die die vorderen Enden der Hubgabel
miteinander verbindet. In der oberen Wandung 131 befindet sich eine Gffnung 135,
durch die hindurch eine photoelektrische Vorrichtung 136 senkrecht nach oben blickt.
Diese photoelektrische Vorrichtung kann eine Photozelle 138 und eine Lampe 137 enthalten,
die dicht nebeneinander angeordnet snd. Weiterhin können noch die notwendigen Schaltkreise
vorgesehen sein, um über die Leitung 139 immer dann ein Steuersignal abzugeben,
wenn auf f der Gabel eine Last abgesetzt ist, so daB Licht aus der Lampe 137 an
der Last zurück in die Photozelle reflektiert wird. Wenn
auf der
Leitung 139 ein Steuersignal erscheint, wird die weitere Steuerung der Bewegung
der Hubgabel auf die gleiche We-ise ausgelöst, wie es in Verbindung mit den Schaltern
56 und 82 bereits beschrieben worden ist.
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Eine zweite'Photozelle 140 ist dicht hinter der vorderen Endwandung
134 montiert und so justiert, daß sie durch eine Offnung 141 in der Wandung 134
hindurch nach außen blickt. In der Photozelle 140 fließt so lange ein ausreichender
Strom, wie die übliche Umgebungshelligkeit durch die Öffnung 141 hindurch auf die
Photozelle auffällt. Wenn sich jedoch das vordere-Ende der Hubgabel einem Hindernis
nähert, das die Umgebungsbeleuchtung soweit abschirmt, daß sie nicht mehr durch
die Offnung 141 hindurch in die Photozelle fallen kann, wird der Strom in der Photozelle
140 stark herabgesetzt. Verwendet man die richtigen Schaltkreise, so kann ein automatisches
Steuergerät, das im gleichen Gehäuse untergebracht und mit der Photozelle 140 durch
die Leitung 142 verbunden ist, in diesem Falle auf der Ausgangsleitung 11'2 ein
Signal abgeben, auf das hin dieeinzelnen sich bewegenden Bestandteile abgebremst
werden und ein Warnsignal abgegeben wird. Man kann die photoelektrischen Vorrichtungen
136 umd/oder 140 dazu verwenden, durch entsprechend vorgesehene Öffnungen von dem
Lastträger aus nach oben, nach vorne oder auch seitlich zu blicken, um das Vorhandensein
eines Artikels, eines Behälters, einer Palette oder die Annäherung an das Regal
oder auch ein anderes Hindernis nachzuweisen und dadurch die Steuervorgänge auszulösen,
die vorstehend beschrieben worden sind. Das hängt aber von der mittleren Beleuchtung
in dem Warenlager ab.