DE1422762C - Farbkopiergerät - Google Patents
FarbkopiergerätInfo
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Description
gestaltung gemäß der Erfindung ermöglicht es, trotz der Verwendung von additiven Farbfiltern nur mit
einer weißen Lichtquelle auszukommen.
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden 5 beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben,
die eine schematische Darstellung des Farbkopier-' gerätes gemäß der Erfindung darstellt.
An Hand der Zeichnung soll nun die Wirkungsweise der Vorrichtungen beschrieben werden, die in
Grundfarbe zugeordnet sind und bei Erregung die zunächst mit weißem Licht stattfindende Belichtung
abschließen und die Restbelichtungen in den verbleibenden beiden Grundfarben veranlassen.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 068 108 ist es bekannt, farbempfindliches photographisches Material
nacheinander in den drei Grundfarben additiv zu belichten, wobei die Zeitdauer der einzelnen Beiich-
Die Erfindung betrifft ein Farbkopiergerät mit
einer weißen Kopierlichtquelle, in deren Strahlengang drei additive Farbfilter einschaltbar sind, mit
einem Objektiv zur Abbildung des beleuchteten Negativs auf das zu belichtende Kopiermaterial, mit
drei je für eine vom Negativ durchgelassene Grundfarbe empfindlichen elektrischen Zeitschaltvorrichtungen, welche die Belichtungszeit in den einzelnen
Grundfarben festlegen, und mit drei mit den Zeitschaltvorrichtungen verbundenen elektromechani- io nerhalb des Bereiches der strichpunktierten Linie sehen Filterbetätigungsorganen, welche jeweils einer liegen.
einer weißen Kopierlichtquelle, in deren Strahlengang drei additive Farbfilter einschaltbar sind, mit
einem Objektiv zur Abbildung des beleuchteten Negativs auf das zu belichtende Kopiermaterial, mit
drei je für eine vom Negativ durchgelassene Grundfarbe empfindlichen elektrischen Zeitschaltvorrichtungen, welche die Belichtungszeit in den einzelnen
Grundfarben festlegen, und mit drei mit den Zeitschaltvorrichtungen verbundenen elektromechani- io nerhalb des Bereiches der strichpunktierten Linie sehen Filterbetätigungsorganen, welche jeweils einer liegen.
Das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine weiße Lichtquelle, die unterhalb des Negativhalters 11 liegt, der
das Negativ 12 trägt. Oberhalb des Negativhalters 11 liegt in einer geeigneten Halterung eine Linse 13, die
ein Bild des Negativs 12 auf das lichtempfindliche Material 14 wirft. Weiterhin ist ein Strahlenteiler 15
so angeordnet, daß ein Teil des durch die Linse 13 hindurchtretenden Lichtes auf eine Linse 16 gewortungen
durch Photozellen gesteuert wird. Dieses Ver- ao fen wird, die das Licht auf die Kathode einer photofahren
ist jedoch wegen der nacheinander erfolgen- elektrischen Zelle 17 wirft, wobei es vorher durch
den Belichtungen zeitraubend; die Qualität der er- Analysierfilter 18, 19 und 20 tritt, die rot, grün bzw.
' zeugten Farbbilder ist jedoch sehr gut. blau eingefärbt sind. Die Filter 18, 19 und 20 sind in
Weiterhin ist es aus der deutschen Patentschrift einem zylindrischen Halter 21 gelagert, der von einem
972 204 bekanntgeworden, das farbempfindliche pho- as Motor 22 um die Photozelle 17 gedreht werden kann,
tographische Material zunächst mit weißem Licht, Der Motor 22 treibt weiterhin in Übereinstimmung
also mit allen drei Grundfarben gleichzeitig zu be- mit dem Halter 21 einen Verteiler 23, der den eleklichten.
Auf Grund einer automatischen Belichtungs- trischen Ausgang der Zelle 17 mit je einem von drei
steuerung werden dann die drei Grundfarben nach- Zeitschaltkreisen 24, 25 und 26 verbindet, wobei der
einander abgeschaltet, so daß also zunächst das Licht 30 »rote« Kreis 24 mit der Photozelle 17 während der
von drei Grundfarben, dann das Licht von zwei Zeit verbunden ist, in der sich das rote Filter 18 zwi-Grundfarben
und schließlich nur noch das Licht einer sehen der Zelle 17 und dem Strahlenteiler 15 befin-Grundfarbe
auf das photographische Material auf- det. Der »grüne« Kreis 25 ist mit der Photozelle 17
trifft. Dieses bekannte Verfahren erlaubt zwar ein während der Zeit verbunden, in der sich das Grünschnelleres Arbeiten als das vorgenannte Verfahren; 35 filter 19 zwischen der Zelle 17 und dem Strahlenteiler
die Qualität der erzeugten Farbbilder hat jedoch nicht 15 befindet, und der »blaue« Kreis 26 ist mit der
die Güte der nach dem additiven Verfahren hergestellten Farbpositive. Dies liegt im wesentlichen daran,
daß die bei dem letztgenannten bekannten Verfahren
verwendeten subtraktiven Farbfilter unvollkommen 40
sind und keine befriedigende Filterung bewirken. Insbesondere überlappen sich die Spektralbereiche der
subtraktiven Filter, was zu Farbverfälschungen führen
kann.
daß die bei dem letztgenannten bekannten Verfahren
verwendeten subtraktiven Farbfilter unvollkommen 40
sind und keine befriedigende Filterung bewirken. Insbesondere überlappen sich die Spektralbereiche der
subtraktiven Filter, was zu Farbverfälschungen führen
kann.
Schließlich ist auch bereits ein Farbkopiergerät 45 der eingangs genannten Art mit drei additiven
Filtern vorgeschlagen worden (deutsche Patentschrift 1 261 392). Doch betrifft dieses ältere Patent keine
Einzelheiten der Schaltungsanordnung zur Steuerung der Filterbetätigungsorgane.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Farbkopiergerät der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, welches Farbbilder von der Güte der beim additiven Farb-Belichtungsverfahren erzielten Farb-
Photozelle 17 in Verbindung, wenn sich das Blaufilter 20 zwischen der Zelle 17 und dem Strahlenteiler
15 befindet.
Der Kreis 24 liefert ein Ausgangssignal, das ein Relais 27 betätigt, während der »grüne« Kreis 25 ein
Ausgangssignal erzeugt, das ein Relais 28 betätigt, und in entsprechenderweise liefert der »blaue« Kreis
26 ein Signal zur Betätigung eines Relais 29.
Es wird nun die Wirkungsweise der Regelungseinrichtung für den Ablauf des Belichtungsvorgangs erläutert.
Der Vorgang wird eingeleitet durch Betätigung des Schalters 31, der über Relais in der Regeleinrichtung
30 ein Verschlußsolenoid 32 mit Strom 50 versorgt, das einen lichtundurchlässigen Verschluß
33 aus dem Strahlengang herausnimmt und das Licht durch die Linse 13 zum lichtempfindlichen
Material 14 und zur Photozelle 17 treten läßt. Die
Belichtung wird beendet durch Signale von Kontakbilder liefert, dennoch aber mit einer beträchtlich 55 ten 34, 35 und 36 der Relais 27, 28 und 29. Sämtherabgesetzten
Belichtungszeit auskommt. liehe drei normalerweise geschlossenen Kontakte 34,
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß jede der drei Zeitschaltvorrichtungen je ein Relais
betätigt, welches zwei Kontakte aufweist, von denen einer im nichterregten Zustand des Relais offen, 60
der andere geschlossen ist, und daß jedes der Filterbetätigungsorgane über eine gemeinsame Spannungsquelle an den einen Pol der offenen Kontakte und
jeweils direkt an den einen Pol der geschlossenen
Kontakte angelegt ist, wobei jeweils der andere Pol 65 Solenoide bringen Kopierfilter 46, 47 und 48, die das
eines der offenen Kontakte eines Relais direkt mit Licht verändern, in den Strahlengang ein, der von
dem anderen Pol der geschlossenen Kontakte eines der Lichtquelle 10 ausgeht. Die Filter sind rot, grün
der beiden anderen Relais verbunden ist. Die Aus- und blau gefärbt.
35 und 36 müssen geöffnet sein, damit ein das Ende des Belichtungsvorgangs anzeigendes Signal zur Regeleinrichtung
30 gelangen kann.
Es sind weiterhin Kontakte 37, 38 und 39 vorgesehen,
die eine Spannungsquelle T& über Kontakte 40,
41 und 42 mit Solenoiden 43, 44 und 45 verbinden, wobei die Ausgänge der Solenoide an den anderen
Anschluß der Spannungsquelle 39' geführt sind. Die
Während einer tatsächlichen Belichtung möge der Farbinhalt des Negativs 12 derart sein, daß irgendeiner
der drei Zeitschaltkreise 24, 25 oder 26 als erster einen Ausgangswert erzeugt. Daher ist irgendeines
der Relais 27, 28 oder 29 das erste, das betätigt wird. Dadurch wird eine zufällige Auswahl der Filterreihenfolge
in Abhängigkeit von dem Farbausgleich des Negativs 12 ermöglicht. Je nach dem Farbausgleich
des Negativs kann die erforderliche Belichtung der drei Farben Rot, Grün und Blau während
der Belichtung mit weißem Licht befriedigt sein, die den ersten Schritt bei der Belichtung darstellt.
Auf diesem Schritt folgt eine zusätzliche Belichtung mit der oder den restlichen Farben, wie es der Farbausgleich
des betreffenden Negativs gerade verlangt.
Es soll nun ein vollständiger Belichtungsvorgang beschrieben werden. Es sei angenommen, daß während
der Belichtung mit weißem Licht die Anforderungen für die Rotbelichtung zuerst erfüllt sind. Daraufhin
erzeugt der »rote« Kreis 24 ein Ausgangssignal, das das Relais 27 so betätigt, daß die Kontakte
37 geschlossen werden, die die Spannungsquelle 39' über die normalerweise geschlossenen Kontakte
41 mit dem Solenoid 44 verbinden, das ein grünes Kopierfilter 47 einschiebt und den nächsten Schritt
des Vorgangs einleitet. Diese Grünbelichtung wird fortgesetzt, bis die Anforderung für Grünbelichtung
erfüllt ist und der »grüne« Kreis 25 ein Ausgangssignal erzeugt hat, welches das Relais 28 betätigt, das
durch öffnen der normalerweise geschlossenen Kontakte 41 das Solenoid 44 abschaltet, welches das
Grünfilter 47 aus dem Strahlengang herausnimmt. Weiterhin wird durch die Betätigung des Relais 28
die Spannungsquelle 39' über die Kontakte 38 und die Kontakte 42 mit dem Solenoid 45 verbunden, das
das Blaufilter 48 in den Strahlengang einschiebt. Die Blaubelichtung wird fortgesetzt, bis der »blaue« Kreis
26 ein Ausgangssignal erzeugt, das das Relais 29 betätigt, welches die normalerweise geschlossenen Kontakte
42 öffnet, die das Solenoid 45 abschalten und dadurch das Blaufilter 48 aus dem Strahlengang herausnehmen.
Durch die Betätigung des Relais 29 werden die Kontakte 36 geöffnet und in Verbindung mit
den Kontakten 34 und 35, die seit der Betätigung der Relais 27 und 28 offen sind, wird die Regeleinrichtung
30 beeinflußt, die das Solenoid 32 abschaltet und dadurch den Verschluß 33 in die Schließstellung
bringt, wodurch die Belichtung beendet wird. Nach diesem Vorgang sind die Relais 27, 28 und 29 wieder
stromlos, und die Schaltkreise 24, 25 und 26 befinden sich wieder in der Ausgangslage für die nächste Belichtung.
Bei diesem Vorgang ergab sich eine Belichtungsfolge von weißem Licht, gefolgt von grünem
und dann blauem Licht aus einem Negativ mit einem Farbausgleich, bei dem die Rotlichtanforderung während
der Belichtung mit weißem Licht erfüllt werden konnte.
Bei einer anderen möglichen Folge sei angenommen, daß während der Belichtung mit weißem Licht
zuerst die Grünanforderung erfüllt ist. In diesem Falle erzeugt der »grüne« Kreis 25 ein Ausgangssignal, das
das Relais 28 betätigt, welches die Kontakte 38 schließt, die die Spannungsquelle 39' über die Kontakte
42 mit dem Solenoid 45 verbinden, so daß das Blaufilter 48 eingeschoben wird. Die Blaubelichtung
wird fortgesetzt, bis die Anforderung an Blaubelichtung erfüllt ist und der »blaue« Kreis 26 ein Signal
erzeugt hat, das das Relais 29 betätigt, welches durch öffnen der Kontakte 42 das Solenoid 45 abschaltet
und das Blaufilter 48 aus dem Strahlengang herausnimmt. Gleichzeitig wird durch die Betätigung des
Relais 29 die Spannungsquelle 39' über die Kontakte 39 und 40 mit dem Solenoid 43 verbunden, das das
Rotfilter 46 in den Strahlengang einschiebt. Die Rotbelichtung wird fortgesetzt, bis der »rote« Kreis 24
ein Ausgangssignal erzeugt, durch das das Relais 27 betätigt wird, welches die Kontakte 40 öffnet, die das
Solenoid 43 abschalten und das Rotfilter aus dem Strahlengang herausnehmen.
Durch die Betätigung des Relais 27 öffnen sich auch die Kontakte 34, und in Verbindung mit dem
Kontakten 35 und 36, die seit der Betätigung der Relais 28 und 29 offen sind, wird die Regeleinrichtung
30 beeinflußt, die das Solenoid 32 abschaltet und den Verschluß 33 in die Schließstellung bringt, wodurch
die Belichtung beendet wird. Die Relais 27, 28 und 29 werden stromlos und die Zeitschaltkreise 24, 25
und 26 wieder in die Ausgangslage für die nächste Belichtung zurückversetzt, wobei die Wirkungsweise
der Regeleinrichtung 30 im einzelnen wieder der genannten früheren Anmeldung zu entnehmen ist. Bei
diesem Vorgang ergab sich eine Belichtung mit weißem Licht, auf die eine Blau- und dann Rotbelichtung
folgte, aus einem Negativ mit einem Farbausgleich, bei dem die Grünlichtanforderung während
der Belichtung mit weißem Licht erfüllt werden konnte.
Bei der letzten möglichen Folge sei angenommen, daß während der Belichtung mit weißem Licht zuerst
die Anforderung für Blaubelichtung erfüllt wird. Daraufhin erzeugt der »blaue« Kreis 26 ein Ausgangssignal,
durch das das Relais 29 so betätigt wird, daß die Kontakte 39 geschlossen werden und die Spannüngsquelle
39' über die Kontakte 40 mit dem Solenoid 43 verbinden, das das Rotfilter 46 in den Strahlengang
einschiebt. Die Rotbelichtung wird fortgesetzt, bis die Anforderung an Rotbelichtung erfüllt
sind und der »rote« Kreis 24 ein Ausgangssignal erzeugt hat, welches das Relais 27 betätigt, das durch
öffnen der Kontakte 40 das Solenoid 43 abschaltet, welches wiederum das Rotfilter 46 aus dem Strahlengang
herausnimmt. Durch die Betätigung des Relais 27 wird weiterhin die Spannungsquelle 39' durch die
Kontakte 37 und die Kontakte 41 mit dem Solenoid 44 verbunden, das das Grünfilter 47 in den Strahlengang
einschiebt. Diese Grünbelichtung wird fortgesetzt, bis der »grüne« Kreis 25 einen Ausgangswert
erzeugt hat, der das Relais 28 betätigt, wodurch die Kontakte 41 geöffnet und das Solenoid 44 abgeschaltet
wird. Dadurch wird das Grünfilter 47 aus dem Strahlengang herausgenommen.
Durch die Betätigung des Relais 28 öffnen sich die Kontakte 35, so daß in Verbindung mit den Kontakten
34 und 36, die seit der Betätigung der Relais 27 und 29 offen sind, die Regeleinrichtung 30 betätigt
wird, die das Solenoid 32 abschaltet und den Verschluß 33 in die Schließstellung bringt, wodurch die
Belichtung beendet wird. Dabei werden die Relais 27, 28 und 29 wieder stromlos, und die Zeitschaltkreise
24, 25 und 26 werden wieder in die Ausgangslage zurückgebracht. Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung
30 im einzelnen ist wiederum der genannten früheren Anmeldung zu entnehmen. Bei diesem
Vorgang ergab sich eine Belichtung mit weißem Licht, auf die eine Rot- und dann Blaubelichtiing
folgte, aus einem Negativ mit einem Farbausgleich,
bei dem die Blaulichtanforderung während der Belichtung
mit weißem Licht erfüllt werden konnte.
Es ist klar, daß durch Veränderung der Verbindungen zwischen den Relais 27, 28 und 29 drei weitere,
mögliche Folgen verwirklicht werden können, nämlich weiß, blau, grün; weiß, grün, rot und weiß,
rot, blau.
Claims (3)
1. Farbkopiergerät mit einer weißen Kopierlichtquelle, in deren Strahlengang drei additive
Farbfilter einschaltbar sind, mit einem Objektiv zur Abbildung des beleuchteten Negativs auf das
zu belichtende Kopiermaterial, mit drei je für eine vom Negativ durchgelassene Grundfarbe empfindliehen elektrischen Zeitschaltvorrichtungcn, welche die Belichtungszeit in den einzelnen Grundfarben festlegen, und mit drei mit den Zeitschaltvorrichtungcn verbundenen elektromechanischen Filterbetätigungsorganen, welche jeweils einer Grundfarbe zugeordnet sind und bei Erregung die zunächst mit weißem Licht stattfindende Belichtung abschließen und die Restbelichtungen in den verbleibenden beiden Grundfarben veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der drei Zeitschaltvorrichtungen (24, 25, 26) je ein Relais (27, 28, 29) betätigt, welches zwei Kontakte (37, 40; 38, 41; 39, 42) aufweist, von denen einer (37, 38, 39) im nichterregten Zustand des Relais offen, der andere (40, 41, 42) geschlossen ist, und daß jedes der Filterbetätigungsorgane (43, 44, 45) über eine gemeinsame Spannungsquelle (39') an den einen Pol der offenen Kontakte (37, 38, 39) und jeweils direkt an den einen Pol der geschlossenen Kontakte (40, 41, 42) angelegt ist, wobei jeweils der andere Pol eines der offenen Kontakte (37, 38, 39) eines Relais (27, 28, 29) direkt mit dem anderen Pol der geschlossenen Kontakte (41, 42, 40) eines der beiden anderen Relais (28, 29, 27) verbunden ist.
zu belichtende Kopiermaterial, mit drei je für eine vom Negativ durchgelassene Grundfarbe empfindliehen elektrischen Zeitschaltvorrichtungcn, welche die Belichtungszeit in den einzelnen Grundfarben festlegen, und mit drei mit den Zeitschaltvorrichtungcn verbundenen elektromechanischen Filterbetätigungsorganen, welche jeweils einer Grundfarbe zugeordnet sind und bei Erregung die zunächst mit weißem Licht stattfindende Belichtung abschließen und die Restbelichtungen in den verbleibenden beiden Grundfarben veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der drei Zeitschaltvorrichtungen (24, 25, 26) je ein Relais (27, 28, 29) betätigt, welches zwei Kontakte (37, 40; 38, 41; 39, 42) aufweist, von denen einer (37, 38, 39) im nichterregten Zustand des Relais offen, der andere (40, 41, 42) geschlossen ist, und daß jedes der Filterbetätigungsorgane (43, 44, 45) über eine gemeinsame Spannungsquelle (39') an den einen Pol der offenen Kontakte (37, 38, 39) und jeweils direkt an den einen Pol der geschlossenen Kontakte (40, 41, 42) angelegt ist, wobei jeweils der andere Pol eines der offenen Kontakte (37, 38, 39) eines Relais (27, 28, 29) direkt mit dem anderen Pol der geschlossenen Kontakte (41, 42, 40) eines der beiden anderen Relais (28, 29, 27) verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein weiteres Relais (32), das auf die Signale
der Zeitschaltvorrichtungen (24, 25, 26) anspricht und den Lichtstrom zu dem zu belichtenden Kopiermaterial
(14) absperrt, wenn die Belichtung mit der von dem zweiten Filter durchgelassenen
Farbe abgeschlossen ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Zeitschaltvorrichtungen
(24, 25, 26) betätigten Relais (27, 28, 29) je zwei weitere Kontakte (34; 35; 36) aufweisen, die im
nichterregten Zustand der Relais geschlossen sind und die mit einer Regeleinrichtung (30) verbunden
sind, an die das Relais (32) und die Zeitschaltvorrichtungen (24, 25, 26) angeschlossen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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