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DE1411745B2 - Handradanordnung insbesondere fuer anpressvorrichtung an filterpressen - Google Patents

Handradanordnung insbesondere fuer anpressvorrichtung an filterpressen

Info

Publication number
DE1411745B2
DE1411745B2 DE19621411745 DE1411745A DE1411745B2 DE 1411745 B2 DE1411745 B2 DE 1411745B2 DE 19621411745 DE19621411745 DE 19621411745 DE 1411745 A DE1411745 A DE 1411745A DE 1411745 B2 DE1411745 B2 DE 1411745B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handwheel
spindle
central wheel
end position
inner central
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621411745
Other languages
English (en)
Other versions
DE1411745A1 (de
Inventor
Reinhard 4070 Rheydt Kucharzyk
Original Assignee
Seitz Werke GmbH, 6550 Bad Kreuznach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seitz Werke GmbH, 6550 Bad Kreuznach filed Critical Seitz Werke GmbH, 6550 Bad Kreuznach
Publication of DE1411745A1 publication Critical patent/DE1411745A1/de
Publication of DE1411745B2 publication Critical patent/DE1411745B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/19Clamping means for closing the filter press, e.g. hydraulic jacks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Handradanordnung, insbesondere für Anpreßvorrichtungen an Filterpressen, bei der das axial verschiebliche, mit Außen- und Innenverzahnung versehene Handrad in einer ersten Endstellung über ein Planetengetriebe mit einer Gewindespindel in Antriebsverbindung steht und in einer zweiten Endstellung mit der Gewindespindel kurzgeschlossen ist, wobei das Planetengetriebe aus einem innenverzahnten, feststehenden äußeren und einem außenverzahnten inneren Zentralrad und mehreren, in einem mit der Gewindespindel fest verbundenen Steg gelagerten und mit den Zentralrädern in Eingriff stehenden Planetenrädern besteht. Bei Gewindespindeln, insbesondere bei Druckspindeln von Filterpressen, die zur Einnahme einer wirksamen Lage einen längeren Verstellweg zurücklegen müssen, ist es meist erwünscht, die Längsverstellung in schneller und langsamer Bewegung auszuführen. Schließt sich an die schnelle Zustellbewegung einer Spindel eine langsame Bewegung an, so ergibt sich noch der Vorteil, daß ein von der Spindel betätigtes Organ durch das bei langsamer Bewegung wirksame größere Drehmoment unter geringem Kraftaufwand in eine Anpreßlage gebracht werden kann. Nach der deutschen Patentschrift 222 504 ist es bekannt, zur Längsverstellung einer Spindel in schneller und langsamer Bewegung eine im Innern einer Gewindespindel frei beweglich angeordnete Druckspindel zwecks langsamer Verstellbewegung mit der Gewindespindel zu kuppeln. Um die langsame Verstellbewegung einer Filterpressenspindel zu erzielen, ist es nach der britischen Patentschrift 752 556 weiter bekannt, zwischen Antriebsmotor und Spindel ein zuschaltbares Planetengetriebe anzuordnen, wobei jedoch keine Schnellverstellung der Spindel und kein Handrad vorgesehen ist. Ferner ist nach der USA.-Patentschrift 1 784 094 eine mit einem Planetengetriebe versehene Handradanordnung bekannt, mit der eine Gewindespindel in schnelle und langsame Bewegung längsverstellbar ist. Bei Schnellverstellung ist das Handrad mit der Spindel kurzgeschlossen. Zur langsamen Bewegung gelangt das Planetengetriebe in Eingriff. Das hierbei erzielte größere Drehmoment wird bei einer im Anschluß an eine schnelle Spindelzustellung erfolgenden langsamen Zustellung dazu genutzt, ein von der Spindel betätigtes Absperrorgan in eine wirksame Lage zu verstellen.
Es hat sich gezeigt, daß die Bauweise der bekannten Handradanordnung keine größere Untersetzung des Planetengetriebes zuläßt, um die für hohe Anpreßdrücke erforderliche langsame Zustellbewegung der Spindel bei großem Drehmoment zu erreichen. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die bekannte Anordnung zu verbessern, damit sie hohen Anpreßdrücken, insbesondere den Anpreßvorrichtungen an Filterpressen, genügt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das innere Zentralrad in einer Bohrung des Spindelkopfes drehbar gelagert ist und daß das Handrad in der ersten Endstellung über seine Innenverzahnung mit dem inneren Zentralrad und in der zweiten Endstellung über seine Außenverzahnung unmittelbar mit dem Spindelende verbunden ist. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung, die durch die vorgeschlagene Verlegung des inneren Zentralrades in eine Spindelkopfbohrung bei gleichen Gesamtabmessungen eine größere Getriebeuntersetzung erzielt, sitzt gemäß weitergehender Erfindung das innere Zentralrad fest auf einer in der Bohrung drehbar gelagerten Welle, deren den Spindelkopf überragender Teil die der Innenverzahnung des Handrades zugeordnete Außenverzahnung sowie einen zylindrischen Ansatz zur Führung des Handrades trägt. Nach der Erfindung kann sich außerdem das Handrad über eine zusätzliche, die Außennabe bildende Führung auf dem Umfang des äußeren Zentralrades abstützen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in ίο einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 das Ende einer Filterpresse mit der Handradanordnung von der Seite,
Fig. 2 die Presse mit der Handradanordnung von vorn,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die mit der Gewindespindel kurzgeschlossen geschaltete Handradanordnung,
Fig. 4 die über das Planetengetriebe geschaltete Handradanordnung im Längsschnitt gemäß Fig. 3, Fig. 5 eine Schnittansicht der Handradanordnung nach der Linie I-I der Fig. 1.
Von dem in F i g. 1 und 2 dargestellten Ende einer Filterpresse ist das Spindellager mit 10 und eine darin geführte zentrale Gewindespindel mit 11 bezeichnet. Die Spindel 11 liegt mit einem Ende an einer beweglichen Anpreßplatte 12 an, die mit seitlichen Ansätzen 15 versehen und mit diesen auf parallelen Tragholmen 13, 14 abgestützt ist. An der zwischen den Tragholmen geführten losen Anpreßplatte 12 schließen sich nicht näher dargestellte Filterelemente an, die an einer ebenfalls nicht dargestellten festen Platte am anderen Ende der Filterpresse zur Anlage kommen. An dem der Anpreßplatte 12 entgegengesetzten Ende trägt die Spindel 11 ein mit mehreren Griffen 17 versehenes Handrad 16, in dessen gehäuseförmig ausgebildeter Nabe die Anpreßvorrichtung untergebracht ist.
Die A.npreßvorrichtung besteht, wie aus den Fig. 3, 4 und 5 zu ersehen ist, aus einem Planetengetriebe, das zwei Zentralräder 19, 20 aufweist, von denen das Rad 19 innen und das Rad 20 außen verzahnt ist. Das Rad 19 sitzt mit einem rückwärtigen Ansatz 22 frei drehbar auf der Gewindespindel 11 und ist am Ansatz 22 mit einem Arm 23 versehen, der mit dem freien Ende in einer Halterung 24 des Spindellagers 10 eingespannt ist (F ig. 1 und 2).
Das Rad 19 des Planetengetriebes umgibt drei außenverzahnte Planetenräder 25, 26, 27, die um jeweils 120° gegeneinander versetzt mit der Innenverzahnung 21 des Rades 19 in Eingriff stehen. Die Planetenräder 25, 26, 27 drehen sich frei um Achsen 28, mit denen sie in einem mit der Spindel 11 fest verbundenen Spindelkopf 29 gelagert sind. In dieser Anordnung kämmen die Räder 25, 26, 27 ebenfalls mit dem inneren Zentralrad 20, das als Zahnritzel ausgebildet und Bestandteil einer Welle 30 ist, die in einer zentrischen Bohrung 31 des Spindelkopfs 29 drehbar, jedoch nicht axial verschiebbar gelagert ist. Ein aus der Bohrung 31 herausragendes Stück der So Welle 30 trägt eine weitere Außenverzahnung 32, die am freien Ende der Ritzelwelle 30 in einen zylindrischen Ansatz 33 übergeht. Ein Bund 34 begrenzt den Ansatz 33 nach rückwärts. Über die Lagerung der Planetenräder 25, 26, 27 hinaus ist der Spindelkopf 29 als Hohlzylinder ausgebildet, der am freien Ende ebenfalls eine Innenverzahnung 35 aufweist.
Auf der der Spindel 11 zugewandten Seite trägt das Handrad 16 einen Zahnkranz 36 mit einer
Innenverzahnung 37 und einer Außenverzahnung 38, sowie eine zylindrische Führung 39. Mit der Innenverzahnung 37 sitzt das Handrad 16 längsverschiebbar auf dem zylindrischen Ansatz 33 der Ritzelwelle 30. In dieser Lage steht die Außenverzahnung 38 in Eingriff mit der Verzahnung 35 des Spindelkopfes 29. Durch die Führung 39 ist das Handrad 16 außerdem auf dem Außenumfang des Zentralrades 19 abgestützt.
Diese aus F i g. 3 ersichtliche Schaltlage wird durch eine kurze, durch den Bund 34 begrenzte Längsverschiebung des Handrades 16 in Richtung des Pfeiles eingestellt. Hierdurch ist das Handrad mit der Gewindespindel kurzgeschlossen, und die Drehung des Handrades 16 wirkt unmittelbar auf die Gewindespindel 11. Bei dieser unmittelbaren Übertragung ist das Handrad 16 mit der Außenverzahnung 38 seines Kranzes 36 über die Innenverzahnung 35 des Spindelkopfes 29 mit der Spindel 11 gekuppelt, so daß bei einer Drehung des Handrades 16 die Spindel 11 ebenfalls einmal gedreht wird. Diese Übersetzung dient zum raschen Vor- und Zurückstellen der Spindel beim Zusammenfügen der Filterplatten bzw. nach dem Lösen der Presse. Beim Drehen des Handrades zum Verstellen der Spindel nach vorn oder rückwärts nehmen die Planetenräder 25, 26, 27 infolge der Drehung des Spindelkopfes 29 ihre UmI auf bewegung am Zahnkranz 21 des feststehenden Zentralrades 19 auf und treiben dabei über das Zentralrad 20 die Ritzelwelle 30 an, die sich mit dem zylindrischen Ansatz 33 frei in der Innenverzahnung 37 des Handrades 16 dreht.
Durch axiales Verschieben des Handrades 16 entgegen der Pfeilrichtung in F i g. 3 wird das Handrad 16 über das Planetengetriebe mit der Spindel 11 verbunden. In dieser in Fig. 4 dargestellten Schaltlage steht der Kranz 36 des Handrades 16 mit seiner Innenverzahnung 37 in Eingriff mit dem Ritzel 32 der Welle 30. Das dadurch angetriebene Zentralrad 20 kämmt mit den Planetenrädern 25, 26, 27, die ihrerseits am Zahnkranz 21 des Zentralrades 19 ablaufen und dabei den Spindelkopf 29 mitsamt der Spindel 11 antreiben. Die Drehbewegung des Handrades 16 wird durch das wirksam geschaltete Planetengetriebe in eine langsame Drehung der Spindel umgesetzt. Diesem Untersetzungsverhältnis entsprechend, welches durch geeignete Dimensionierung des Getriebes in verschiedenen Stufen erreichbar ist und im Ausführungsfall etwa 1 : 6 beträgt, wird das am Handrad 16 eingeleitete Drehmoment mehrfach auf die Spindel 11 übertragen und demgemäß der von der losen Anpreßplatte 12 auf ein Filterplattenpaket ausgeübte Anpreßdruck mehrfach erhöht.
Die Anpreßvorrichtung ist nur dann wirksam bzw. unwirksam geschaltet gemäß den Schaltstellungen der F i g. 3 und 4, wenn die Verzahnung 37 oder 38 des Handrades 16 entweder mit der Verzahnung 35 des Spindelkopfes 29 oder mit dem Ritzel 32 der Welle in Eingriff steht. Eine Zwischenstellung des Handrades 16, welches in diesem Fall gleichzeitig mit dem Spindelkopf 29 und der Ritzelwelle 30 gekuppelt wäre, blockiert jede Drehbewegung.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Handradanordnung, insbesondere für Anpreßvorrichtungen an Filterpressen, bei der das axial verschiebliche, mit Außen- und Innenverzahnung versehene Handrad in einer ersten Endstellung über ein Planetengetriebe mit einer Gewindespindel in Antriebsverbindung steht und in einer zweiten Endstellung mit der Gewindespindel kurzgeschlossen ist, wobei das Planetengetriebe aus einem innenverzahnten, feststehenden äußeren und einem außenverzahnten inneren Zentralrad und mehreren, in einem mit der Gewindespindel fest verbundenen Steg gelagerten und mit den Zentralrädern in Eingriff stehenden Planetenrädern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Zentralrad (20) in einer Bohrung (31) des Spindelkopfes (29) drehbar gelagert ist und daß das Handrad (16) in der ersten Endstellung über seine Innenverzahnung
(37) mit dem inneren Zentralrad (20) und in der zweiten Endstellung über seine Außenverzahnung
(38) unmittelbar mit dem Spindelende (29) verbunden ist.
2. Handradanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Zentralrad (20) fest auf einer in der Bohrung (31) drehbar gelagerten Welle (30) sitzt, deren den Spindelkopf (29) überragender Teil die der Innenverzahnung (37) des Handrades (16) zugeordnete Außenverzahnung (32) sowie einen zylindrischen Ansatz (33) zur Führung des Handrades trägt.
3. Handradanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Handrad (16) über eine zusätzliche, die Außennabe bildende Führung (39) auf dem Umfang des äußeren Zentralrades (19) abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19621411745 1962-03-17 1962-03-17 Handradanordnung insbesondere fuer anpressvorrichtung an filterpressen Pending DE1411745B2 (de)

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DE1411745A1 DE1411745A1 (de) 1969-03-27
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GB8805577D0 (en) * 1988-03-09 1988-04-07 Wyko Equip Hydraulic press
DE20018565U1 (de) 2000-10-30 2002-03-21 CAMERON GmbH, 29227 Celle Handbetätigungsvorrichtung
EP3473319A1 (de) * 2017-10-18 2019-04-24 Metso Sweden Ab Filterplattenanordnung und verfahren zum trennen der feststoffkomponenten von den flüssigen komponenten einer aufschlämmung

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Publication number Publication date
CH395931A (de) 1965-07-31
GB1003429A (en) 1965-09-02
DE1411745A1 (de) 1969-03-27

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