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DE1411118A1 - Befeuchtungsvorrichtung fuer Offsetdruckplatten - Google Patents

Befeuchtungsvorrichtung fuer Offsetdruckplatten

Info

Publication number
DE1411118A1
DE1411118A1 DE19601411118 DE1411118A DE1411118A1 DE 1411118 A1 DE1411118 A1 DE 1411118A1 DE 19601411118 DE19601411118 DE 19601411118 DE 1411118 A DE1411118 A DE 1411118A DE 1411118 A1 DE1411118 A1 DE 1411118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
printing
layer
rollers
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19601411118
Other languages
English (en)
Inventor
Dahlgren Harold Phillip
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DAHLGREN HAROLD PHILLIP
Original Assignee
DAHLGREN HAROLD PHILLIP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DAHLGREN HAROLD PHILLIP filed Critical DAHLGREN HAROLD PHILLIP
Publication of DE1411118A1 publication Critical patent/DE1411118A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/36Inking-rollers serving also to apply ink repellants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Befeuchtunsvorrichtung .für Offsetdruckplatten
    -------------------------------------------------------
    Die Erfindung betrifft eine Befeuclitunssvorrichtun
    für die Druckplatte einer Druckpresse mit einer beim
    Bruchvorgang an der Drucl#uplat-te anliegenden Auftrags-
    walze, der das Feuchtmittel über zwei zu einem Bauteil
    vereinigte, unabhänöi;e, von der Auftragswalze angetrie-
    bene ;;falzen zubeführt zzird, von denen die eine eine
    an der Auftragswalze anlieende ü'`hertragungswälze mit
    kontinuierlicher, ununterbrochener, hydrophiler Oberflache
    und die andere eine nicht absorbierende Jälze mit glatter
    Oberf l,*'-@che i ot.
    Befeuchtunsvorriclitun,-,en dieser Bauart haben sich sehr
    bew#'hrt. Nie haben in vielen Lindern die bisher üblichen,
    mit Zwischenwalzen mit Feuchtmittel absorbierenden Ge@,re-
    beberzügen arbeitenden Feuchtwerke fast völlig verdrängt.
    Sie unterscheiden sich von behannten Leuchtwerken vor
    allem durch die Vercrendun - einer Übertragungswalze, die
    eine durch-ehende hydrophilo Cberfl.che aufweist. Diese
    Über tra#";ungswalze wird durch einen -regelbaren .Antrieb
    angetrieben, -wobei je nach der :,Intriebsgeschwindigkeit
    mehr oder yrenier Feuchtmittel von dieser falze auf
    die Äuftragswalze übertragen --irerden kann.
    Im praXtischen Betrieb von Befeuchtungsvorrichtungen die-
    ser Ärt hat 'sich jedoch gezeigt, daß es allein durch Dreh-
    zahlregelung der "Übertragungswalze nicht gelingt, die für
    eine emulgierungsfreie Befeuchtung der Druckplatte erfor-
    derliche, axial gleichmäßig verteilte dünne Feuchtmittel-
    schicht auf die Übertragungswalze und von dieser gleich-
    mäßig auf die Auftragswalze zu übertragen und gleichzeitig
    zu verhindern, daß Druckfarbe von der Druckplatte bzw. vom
    Farbwerk auf die Übertragungswalze gelangt. .
    Zur Sicherstellung eines einwandfreien Betriebs von Befeuchtungsvorrichtungen der eingangs erwähnten Art ist vielmehr zusätzlich die den Gegenstand der Erfindung bildende Kombination von Maßnahmen erforderlich.
  • Diese Maßnahmen bestehen erfindungsgemäß-darin, daß eine erste Einstellvorrichtung zur an sich bekannten Einstellung des zwischen den beiden Walzen des Bauteils vorhandenen Walzenspalts und eine den zwischen der Übertragungswalze und der Auftragswalze vorhandenen Walzenspalt einstellende zweite Einstellvorrichtung vorgesehen sind; daß ferner der Antrieb für die beiden Walzen des Bauteils in an sich bekannter Weise ein durch die Umfangsgeschwindigkeit der Auftragswalze nicht beeinflußbarer, vom Zylinderantrieb unabhängiger Zwangsantrieb ist; und daß schließlieh die Übertragungswalze sich in bekannter Weise an beiden Baden über die Auftragswalze hinaus erstreckt.
  • Alle diese Maßnahmen müssen gleichzeitig vorhanden sein, da ohne die beiden Einstellvorrichtungen die der Druckplatte zugeführte Feuchtmittelmerige von vornherein zu groß oder so gering bemessen sein kann, daß sie auch durch Erhöhung oder Verringerung der Drehzahl der-Übertragungswalze nicht auf das richtige Maß eingeregelt werden kann.
    Ist der Antrieb der Ubertragungswalze kein Zwangsantrieb'
    so kann von der sic1l in der Regel schneller drehenden,
    vom Druckplattenzylinder angetriebenen Auftragswalze, wenn
    diese Walze den Antrieb der Uberträgungswalze beschleunigt
    und dadurch Drüchfarbe auf die Übertragungswalze gelangen,
    so dzß die Befauchtungsvorrichtung. nicht einwandfrei ar-
    beitet. Von bes önd@r vr 'Jichaikeit ist auch. das Merkanal,
    uni-3 sich die -tbertra"ungswalze an beiden Enden über die
    Auftrajswalze hinaus erstreckt, weil bei der hier verwende-
    ter Arli von Übertraung swalze, im Gegensatz zu Gewebewalzen,
    die das Feuchtmittel absorbieren und dadurch für einen Aus-
    gleich des iieuchtmittels 1=;ngs der ",'falze sorgen,: sich das
    Feuc_-tmittel :-n den Enden der Übertragungsvralze konzentriert.
    Bei bleicher Lcin"e von Ubertra:Cun@@s- und .«uftragswalze würde
    @"lso mehr Feuci-L-triittel auf die Enden der Auftragswalze als
    auf deren mittlerer. .eil übertragen 1-: er den , so daß keine
    gleichriüßi,@e Befeuchtung: der Druckplatte erreicht werden
    kann. Auch diese T,Zaßn@lhme ist daher für ein einwandfreies
    Arbeiten der De-euchtun-;svorrichtunc" unerläßlich.
    #7eitere vorteilhafte Ellerkmale der Erfindung erdeben sich
    aus dem fol,i-enden Teil der Beschreibung, in dem zwei Aus-
    fi:hrung sforrien der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrie-
    ben sind.
    In den Zeichnungen ist: Fig. I eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Feucht-Werkes in druckender ,Stellung; Fig. II eine der Fig. I ähnliche Ansicht des Feuchtwerkes in nicht druckender Stellung, wobei sowohl die Übertragungswalze von der Auftragswalze, als auch die Auftragswalze von der Druckplatte abgehoben ist; Fig. III eine vergrößerte schematische Ansicht der Relativstellung der Hebewalze, der Übertraeungswalze und: der Auftrag;swalze sowie der auf diesen Walzen vorhandenen, aus Feuchtflüssigkeit und Druckfarbe bestehenden Schichten, wobei sich die Druckpresse in druckender Stellung befindet; Fig. IV eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform eines in seiner Druckstellung befindlichen. Feuchtwerkes, bei dem eine Einzelwalze, die keine Farbwerkswalze ist, als Auftragswalze verwendet wird; FiÜ. V eine der Zig. IV ähnliche Ansicht, ;bei der die Übertragungswalze außer Berührung mit der an der Druckplatte anliegenden Walze steht und die Einzelwalze von der Druckplatte abgehoben ist; und Fig. VI 'ist eine vergrößerte Teilansicht, die die Abstandssetzung der Stirnenden der Übertra-ungswalze und der Aufträgswalze sowie den Wasserring an, dem Stirnende der tbertragungswalze zeigt.
  • Bei den in den'iguren I und II sowie IV und V Bargestellten Of'fsetpressen ist nur der Plattenzylinder A mit der Druckplatte 20 und die mit diesem Zylinder zusammenarbeiten-
    den 4alzen des Farbwerks und des Feucht7rerks gezeigt.
    Druckfarbe xri rd der iq.uf dem Zylinder .A befestigten Druck-
    platte ?0 über eine Reihe von Auftragswalzen zugeführt,
    die aus den metallischen Farbverteilungswalzen rund 2
    mit starren Oberflächen und den aus Hartummi bestehenden.
    und h beste'@en. Diese Jalzen drehen
    sich durch ?3eriii-runr..
    Bei der in den @.#ii@uren I und II r;ezei-ten Presse besteht
    de.s l'euclitj,-a°r'.li aus 7 und einer übertra-
    C3,-L,inL;svralze '14, und die Lleuchtflüssi,-,eit ,-iird unmittelbar
    von der im Behälter 8 eintauchenden Hebewalze ? auf die
    Übertragungswalze 14 und von dieser auf die Farbwerlcawalze
    6 in der später im einzelnen beschriebenen ;`,feiss übertragen.
    Die Übertra;rungswalze 14 besteht vorzugsweise aus Metall
    und hat eine hochpolierte :1ußenfl':che, die so behandelt
    worden ist, dai sie Feuchtigkeit üufnimmt. Vorzugsweise
    ist die Oberfläche der tber-bragungs:7alze 14 mit Chrom
    plattiert, ist poliert und ist nach dem Flattieren mit
    Chrom so behandelt, daß sidwasseraufnehmend ist. Die Ober-
    fl.Iche der Übertragungswalze ist vollkommen glatt, so daß
    it;:ine Unre,- ..elmäßigkeiten oder rauhe F1<<chen vorhanden sind,
    an denen sich Druckfarbe absetzen könnte, wenn die auf der Oberfläche abgesetzte Feuchtigkeitsschicht bei der unter Druck erfolgenden Drehung der Auftragswalze von diesen Unregelmäßigkeiten oder-rauhen l@lchen durchlöchert oder zerrissen werden würde. An diesen unregelmäßigen oder rauhen Flächen vorhandene Spitzen, die: die Feuchtflüssigkeitsschicht durchdringen, ;rl,rden sich an die Druckfarbenfläche der Auftragswalze anlegen und ""rizrden unter diesen. Umständen die Druckfarbe gegebenenfalls auf das Feuchtwerk zurückübertragen.
  • Wird eine Chromfläche während ihrer üblichen HerGtellung der Luft ausgesetzt, so bildet sich auf dieser Fläche leicht Ghromoxyd. Dieses Chromoxyd verhindert eine ';lasseraufnähme durch die Elche. Das Chromoxyd bildet eine wasserabstoßende, hydrophobe oder chemisch fetti-e Oberfläche, welche Druchfarbe annnimmt. Die nachstehende beschriebene Behandlung dient dazu, das Chromoxyd von der Oberfläche der Übertragungswalze 14 zu entfernen und nach dieser Behandlung eine Neubildun- von, Chromoxyd auf dieser fl,clle zu verhüten.
  • Um dies zu erreichen, wird die Chromfläche mit einer Lösung aus einem .`feil Chlorwasserstoff- oder Schwefelsäure, einem Teil einer Lösung von Gummiarabicum in Wasser, 140 13&, und einem Teil dasser behandelt. Die Säure löst und entfernt das Chromoxyd, und die Gummi arabicum-Zösung überzieht die Oberfläche des Chroms und verhindert eine neue Oxydation. Die Zeit, w.tthrend der die Chromfläche diesem Gemisch ausgesetzt werden muß, hingt von der zwischen der Chgfromplattierung und der Flächenbearbeitung vergangenenSeit und von der Behandlung ab. Je länz-er die Oberfl'<^'che der Luft ausgesetzt worden ist, desto stärker ist die Chromoxydschicht.
  • Die Behandlung der salze erfolgt vorzugsweise mit Säuren. Es ist aber auch möglich, das Chromoxyd durch einfaches Schleifen und Polieren der Vtalzenoberfläche zu entfernen, wodurch die Oberfläche wasseraufnehmend ,wird, wenn die Salze vor ihrer Verwendung nicht mit Luft in Berührung kommt.
  • Auch Öl kann auf die Oberfläche der Walze aufgebracht werden, um eine O3.ydation der Walze nach ihrem Polieren zu verhindern, sofern die Walze nicht sofort benutzt trird. Die Erfahrung hat gezeigt, saß infolge der Oberflächenspannunv des üblicherweise als Feuchtflüssigkeit verwendeter. Wassers sicrl dieses Wasser auf der Oberfläche der auf der Auftragswalze 6 befindlichen Druckfarbe zu Kügelchen formt, wodurch eine r"leichförmige Verteilung der
    Feuehtflüssigkeit auf der Druckplatte verhindert trrird.
    Es wurde daher als erwünscht befunden, der im Behälter 8
    vorhandenen Feuchtflüssigkeit einen Stoff zuzusetzen,
    der die Oberflächenspannung des Wassers verringert, so
    daß sich an der Drudkfarbenoberfläche der Jalze 6 keine
    Kügelchen bilden.
    Übliche T;retzmittel, z.13. Seife und Reinigungsmittel,
    sind unbefriedigend, da sie die Emulgierungsneijung er-
    hÖhen, das Trocknen der Druckfarbe verzögern, die Farben
    auswaschen und andere unerwünschte Folgen haben, z.B.
    Restf reiadstoffe in den Druckfarben niederschlagen. Es
    mußte daher eine andere "1:>u'bstanz efunden uTerden, die nicht
    so nachteilig ist. Diese Substanz besteht aus einer wa:sser-
    löslichen :@elü.chti;en organischen 2lüssi,keit@ z.B. Alkohol,
    Estern: iietonen und ähnlichen Verbindungen. Alkohol orird be-
    vorzugt, da er wirtschaftlich günstig und leicht erhältlich
    ist.
    Vorzugsweise wird ein wässeriger hochflüchtiger Alkohol,
    z.B. Äthylalkohol oder Methylalkohol verwendet. Glycerin,
    das zwar auch als.Alkohol eingestuft ist, ist unbefriedigend,
    da es als- Grundlage ein L71 hat, nicht leicht verdampft und
    Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt.
    Diese organische Flüssigkeit hat beim Offsetdruck noeb andere Vorteile. Je höher der Prozentsatz dieser Flüssigkein in bezug auf Wasser ist, desto größer sind die Vorteile. Bereits ein 10 ö-iges Gemisch mit Wasser arbeitet zufriedenstellend. Die Verwendung dieser Flüssigkeit, insbesondere von Alkohol, ohne Nasser gibt sehr gute-Ergebnisse.
  • Erwünscht ist jedoch, daß eine kleine Wassermenge mit der wasserlöslichen organischen Flüssigkeit verwendet wird, und zwar aus Wirtschafts- und Sicherheitsgründen. Wasser verzögert ferner die Verdampfung von derartigen hochfli-ichti-;en Substanzen, so dr#iä der Vorrat an Feuchtmaterial länger vorhält, und ermöglicht auch eine gleichförmige Regelung der aufgebrachten Feuchtflüssigkeitsmenge.
  • Bei der Anwendung des Feuchtwerks der eingangs erwähnten -;rt ist es' er;,rünscht, daL beim Überführen der Druckpresse in nichtdruc'-ende Stellung undbeim Leerlauf während der Auffüllung des Papiervorrats oder aus anderen Gründen die Übertragungswalze-14 von der Auftra-'swalze E abgehoben wird, um ein Ansammeln von Feuchtigkeit auf der Auftrags-. walze 6 und die Rückführung der Feuchtigkeit über die Farbwalzen, die an der Auftragwalze anlegen, zu verhüten. Gleich-
    zeitig ist es aber auch ertiÜnscht, daß der @bertra,Lungs-
    walze 14. ständig Feuchtigkeit . zugeführt ;vrd, so daß die
    Druckpresse zum Drucken--sofort bereit- ist, ,,renn eine Ein-
    stellung auf Druckstellung erfolgt.,
    Das Feuchtere rk ist daher, einschließlich des Behälters 8
    für die Feuchtflüssigkeit und der ';Talzen 7 und llI- zu einer
    Einheit zusamnen-ofe..zt, die in einem Gleitrahmen 50 enge-
    ordnet ist, der in einer @1@@.y@cY1 noch zu beschreibende Teile
    in eine genau einstellb-re .Tinla@;e@;tellun@.@ r.n der Auftrags-
    w älze 6 oder von dieser -ueS be'7eEt kann. Je ein Rah-
    a kann. des Gleitrahmens befindet sich an jedem Stirnende
    der Druckpresse.
    Die Gleitrahmen 50 werden von :@uerschlitzen 51 durchsetzt,
    in denen am Pres sen;estell befeätiGte Z_ih@'en 52 :leitend
    liegen, die als Führung "irr de sleitr<.-unen dienen.
    Eine Feder 53 ist zwischen einem von jedem: Gleitrahmen 50
    getragenen Ansatz 54 und einem am Preasenr_;estell befestigten
    Zapfen 55 angeordnet. Die Federn 53 sind gespannt, -.renn
    die Gleitra_imen 5C ihre Innenstellung 'g. I) einnellrjen.
    Die Federn 53 ziehen die Rahmen 50 n, -ich auljen von der Auf-
    tragsualze 6 weg s vronn ein an einer ;delle 59 vefe8tgter Nur-
    betarm 60 und eine von diesem getragene Rolle 61 in Rechtsrichtung in der nachstehend beschriebenen Weise gedreht werden. Je ein Kurbelarm 60 kann an jedem Ende der Druckpresse vorhanden sein. Ein die Auswärtsbewegung der Rahmen 50 begrenzender Anschlag 56 legt sich" an den Ansatz 5'7 des Rahmens 50, wenn ein an der ,lelle 59 befestigter Handhebel 58 gedreht wird, um die Rolle 61 nach oben zu be;;egen, damit sich die Rahmen 50 in bezug auf d%e jiuftragewalze 6 nach außen bewegen können.
    Durch seitlichese:@re _en des liand''lebels können die Kurbel-
    arme 60 und _?ie von den Armen ;getragenen Rollen 61 auf einem
    ßo#--en bewegt werden, .aic dies in gestrichelten Linien in
    FiG. I darSestellt ist.
    Ein von dem Pressen-estell betragener oberer Anschlag
    62 leL;t sich an d--Le Rolle 61 und begrenzt die bogenförmige
    von -,urbe? :;rm 60. .Ein unterer Anschlag 63
    begrenzt die BeT:egun-: des Xurbelarms 60 und bestimmt die
    Stellung, die die U'Lertragungswalze relle;tiv zur Auftrags-
    walze einnimmt.
    Za;iSchen der -;iel? e .'?=1. und von Walze 2 und der Gelle 6a von
    Auftragswalze 6 ist ein Arm 64 vorhanden, der auf der 01elle 2a drehbar gelagert ist, so daß bei der durch die Verschiebung der Gleitrahmen 50 erfolgenden ßechtsverschzebun g der Übertraöungsivalz-te 14 (hig. II) die bespannte Feder 65 (Fig. I) sich entspannt und die Auftragswalze 6 von der Druckplatte 20 abhebt, wenn die Druckpresse in die nichtdruckende Stellung eingestellt wird. Die Feder Cis ist zvlischen einem vom Arm 64 getragenen Zapfen 6;? und einem am Pressengestell befestiten Zapfen 66 angeordnet. Anschläge 68 und 69 legen sich an die Welle 6a und begrenzen die Seitenbewegung der Auftragswalze 6 in beiden Richtungen.
  • Bei der Bewegung des Handhebels 58 .nach links (Fig. II) beschreibt der Kurbelarm 60 einen linksgerichteten Bogen, so daß die Gleitrahmen 50 nach links und zur Druckplatte 20 bewegt worden, da die Schlitze 51 auf den Zapfen 52 gleiten. Diese Bewegung wird so lange fortgesetzt, bis die Übertragungswalze 14 an der Auftragswalze 6 anliegt und die Auftragswalze 6 gegen die Druckplatte 20 drückt. Die Berührung mit der Druckplatte 20 wird durch den einstellbaren Anschlag 68 begrenzt. Die 'feile nehmen dann die in Fig. I dargestellte Stellung ein. Bei dieser Bewegung werden die Federn 53 und 65 gespannt. Bei der Bewegung des Handhebels 58 und des Kurbelarmes 60 in der entgegengesetzten Richtung werden die Federn 53 entspannt und bewegen die Gleitrahmen 50 nach rechts, und die Federn 65 werden entspannt und bewegen die Auftragswalze 6 nach rechts, bis sich die Vilelle 6a der Auftragswalze 6 an den Anschlag 69 anlegt. Gegebenenfalls kann gleichzeitig die Druckpresse in nichtdruckende Stellung eingestellt werden. In Zig. II befindet sich die Druckpresse in nichtdruckender Stellung.
  • `Jie Fi-. II zeigt, liegt die Hebewalze 7 an der Übertragungswalze 14, drehend an, so daß eine Feuchtflüssigkeitsschicht auf der Oberfläche der Übertragungswalze 14 aufrechterhalten wird, wenn sich die Druckpresse in nichtdruckender Stellung befindet.
  • Die Hebewalze 7 wird von dem Elektromotor 72 über eine Kette oder einen Riemen 70 angetrieben, der um ein von dem Motor 72 getriebenes Kettenrad bzw. eine Riemenscheibe 71 und um ein Kettenrad bzw. eine Riemenscheibe (nicht dargestellt) läuft, die auf ddr Welle 7a der Hebewalze 7 befestigt ist: Erwünscht ist, daß die Drehzahl der Walze 7 veränderlich
    ist, um die aufgenommene und-,auf die üvertragungswalze 14
    übertragene FeuchtflüssIgkeit smenge zu regeln und auch um
    die Oberflächengeschwindigkeit der tbertraungswalze 14
    zu verändern. Zu -diesem Z-aecke.ist auf einer Schalttafel 74
    ein veränderlicher :Viderstand 75 angeordnet, dessen Strom-
    zuführung durch einen Aus-Ein-Schalter 73 geregelt :wird.
    Ein Zeiger 75a und a,:1 dem aidexstand 75 angebrachte Eintei-
    lungen zeigen die gewünschte Drehzahl des Motors an.
    Der veränderliche ;ttidersiand- 75 ist in Reihe mit dem Motor
    72 geschGltet und kann daher ver-vendet Zierden, um die
    Drehzahl des TIQtors 72 zu ändern. Die Übertragungswalze
    wird über ein Zahnradgetriebe von der s,'Jalze 7 aus angetrie-
    -ben, so cLals, die- Drehung der ;falze 14- ebenfalls von dein :Ji- .
    derstand 75 f.er-egelt rd. -Der unabh'n`ige Antrieb kann
    auch durch eine andere Vorrichrbung erfol -en.
    Vorzugsweise hat bei der in °äen Fi:=. I und II dart;L ste llten
    Ausführun;j und auch bei der später be car-iebeneii Ausf-iihrung
    nach den Fif;. IV und V die :falze 7 eine- elastische @a@.tte
    Oberfläche, so d'-3,2 eine-;lee@irnäy,e 'TerteiJ:un-:., der auf
    die Übertrnr;ungswalze 14 übertragenen rlüssigk-eit erfolgt.
    Die FiQ. IV, und V zeigen eine etwas abgeänderte=.Ausführungsform, die. sich von der-- ersten. Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß eine Einzeiwalze 91'-:die keine Auftragswalze der Druckpresse ist, auf einer Welle-92 drehbar sitzt, die zwischen auf Abstand stehenden" von _ . dem Pressengestelh getragenen Dreharmen 86 befestigt ist. Die Dreharme 86 sind auf einer Welle 8? drehbar gelagert. Die oberen Enden der Dreharme 86 tragen Zapfen 90s an denen Federn 88 angreifen, deren andere-Enden an am Pressengestell befestigten Zapfen 89 verankert sind. Anschläge 93 und 69 begrenzen die Seitenbewegungen der zum Tragen der Walze 91 dienendem Welle 92.
  • Bei der nach links erfolgenden Verschiebung der Gleitrahmen 50, gesehen in Fig..IV, legt sich die Übertragungswalze 14 an die Einzelwalze gl-und schiebt die Walze 91 bei der Drehung der Arme 86 auf Welle 8.? zum Plattenzylinder A in Anlage an die DruclTlatte 20. Die Federn 88 werden gespannt, sohaß bei der Verschiebung der Gleitrahmen 50 nach rechts diese Federn entspannt werden und infolgedessen die Arme 86 und die von den Armen 86 getragene Walze 91 von der.Druckplatte 20 abheben.
  • In beiden Ausf-:i.hrungen nach Fig. I und II bzw. IV und V ist eine Druckeinstellschraube 94 vorhanden, die den Druck -zwischen der Hebewalze 7 und der Übertragungswalze 14 zu dem später beschriebenen Zweck regelt.
  • Zur besseren Darstellung der Arbeitsweise des beschriebenen Feuchtwerkes ist in Fg. III in. einem vergrößerten, in den Abmessungen übertrieben großen Schnitt die Hebewalze 79 die Übertragungswalze 14 und die Auftragswalze 6 sowie die Kal ze 2 dargestellt Die Hebewalze 7 taucht in die im Behälter 8 vorhandene Feuchtflüseigkeit 9 ein und berührt-die Übertragungswalze 14. Der Druck zwischen diesen beiden Walzen wird von der Einstellschraube 94 so geregelt, daß die Oberfläche der Übertragungswalze 14 in die Oberfläche der Walze 7 eingedrückt wird, wie die Einbuchtung 81 zeigt. Nach der Einstellung ist für gewöhnlich eine Neueinstellung während des Arbeitens der Druckpresse hicht erforderlich.
  • Bei der Drehung der Walze 7 in Richtung des zwischen den Walzen ? und 14 liegenden Einzugsspalts wird eine verhältnismäßig dicke Feuchtflüssigkeitsschicht 79 von der Oberfläche der Hebewalze 7 erfaßt und mitgenommen. Am Tangentenpunkt oder an der Umkehrstelle zwischen den Walzen 7 und 14 sammelt sich 80 aus Feuchtflüssigkeit, deren Dicke dadurch geregelt wird, daß das überschüssige Wasser durch Eigengewicht in den Behälter 8 zurückeieselt. Die Stauwulst 80 vildet einen Vorrat, aus dem die Feuchtflüssigkeit durch die Übertragungswalze 14 abgezogen wird. Bei der Drehung der miteinander in Berührung liegenden *a4en 7 und 14 wird eine verhältnismäßig dünne Schicht 81 aus Feuchtflüssigkeit zwischen den sich berührenden Oberflächen der beiden Walzen abgemessen. Da die Übertragungswalze 14 so behandelt worden ist, daß sie eine glatte wasseraufnehmende Oberfläche hat, haftet ein Teil der Schicht 81 als Schicht 82 an der Oberfläche der Walze 14 ans während der übrige Teil der Schicht 81 als Schicht 83 zu der im Behälter 9 befindlichen Flüssigkeit 9 zurückrieselt. Die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 wird auf der Oberfläche der Walze 14 durch die Dreh- und Quetschwirkung zwischen den Walzen 7 und 14 gleichmäßig verteilt.
  • Die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 bleibt auf der Oberfläche der Walze 14 und-kommt mit der auf der Auftragwalze 6 befindlichen Schicht 78 aus viskoser Druckfarbe am Einzugsspalt 95 der Walzen 6 und 14 in Berührung. Am Einzugsspalt 95 wird die- Übertragungswalze 14 in die elastische Oberfläche von. Auftragwalze 6 eingedrückt. Die Feuchtflissigkeiteschicht 82 hat eine an der Druckfarbenschicht ?8.anlie.gende Außenfläche 96 und -eine,-an derberfläche der Walze 111- .haftende Innenfläche 9?, so daß die Schicht 82-in Wirklichkeit die Oberfläche der Walze 14 von der auf Walze 6 vorhandenen Druckfarbenschicht ?8 trennt. Es ist zwar eine, hydraulische Verbindung zwischen denen dicht beieinander sich drehenden Walzen 6 und 14 vorhanden, jedoch besteht keine physikalische Berührung zwischen den Walzen 6 und 14. -Die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 ermöglicht es den Walzen 6 und 14,_aich mit- verschiedenen Oberflächengeschwindigkeiten zu drehen. Vorzugsweise wird -die Auftragwalze 6, die für gewöhnlich mit dergleichen Oberflächengeschwindigkeit gedreht wird wie die Druckplatte 20' mit einer größeren Oberflächengeschwindigkeit gedreht ivie'die Walze 14. Die Walze 14 kann aber auch schneller gedreht werden als die Walze 6, wobei die gleichen Aufgaben ausgeführt und die gleichen Ergebnisse erhalten werden. Wird die Oberflächen-. geschwindigkeit der Walze 14 erhöht, dann wird die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 dem Einzugsspalt-95 schneller zugeführt und es 7rird eine größere Feuchtflüssigkeitsmenge auf die Oberfläche der Druckfarbenschicht 78 -und auf die" Druckplatte 20 übertragen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Oberflächengeschwindigkeit von Walze 14 verringert wird. Die zwischen den Kontaktflächen der Walzen 6 und 14 vorhandene FeuchtflÜssigkeitsschicht 82 ermöglicht eine gleite...
  • de Drehung der Walzen 6 und 14 mit verschiedenen Oberflächengeschwindigkeiten, weil die Schicht 82 =in Wirklichkeit ein Schmiermittel bildet, das einen Schlupf zwischen den Walzen 6 und 14 ohne Abrieb ermöglicht. Infolge dieses Schlupfes zwischen den Ialzen 6 und 14 wird die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 kalandriert, geglättet, abgemessen und zwischen den liöntal"tflächen der Walzen 6 und 14 verteilt, so däi- also die Dicke und Menge der Schicht 82 durch diese Einrichtung sicher f,eregelt wird.
  • Die Drehgesch:vindigkeit der Walze 14 wird von der Drehgeschwindigkeit der riebe:;ralze 7 tiber das GeschwindigkeitsreGelgetriebe 75 oder auch auf andere Weise geregelt, so daß durch Erhöhung oder Verringerung der Drehgeschwindigkeit der Salze 14 das Ausmaß der zwischen den Kontaktflächen der Nalzen 6 und 14 vorhandenen Wasserschicht durch Änderung der relc:tiven Oberflächenbe::ch:vindigkeit und der Schlupfgröße zwischen den 'dalzen geregelt werden kann. Durch Regelung des zwischen den 'falzen 7 und 14 vorhandenen Druckes mittels der Druckregelschraube 94 kann die Dicke der Feuchtflüssigkeitsschicht 82 ebenfalls in gewissem Ausmaß geregelt werden.
  • Infolge des Zwangsantriebes zwischen dem Motor 72-und der Hebewalze 7 wird jeder zu schnelle Antrieb von der auftragswalze ö auf die Walze 14 verhütet. ':Denn also die Drehung des Plattenzylinders A, der an der Auftragswalze 6 anliegt, beschleunigt wird, dann wird infolge des Zwangsantriebes zwischen der Jalze 7 und 14 die auf die Walze 6 übertragene Relativgeschwindigkeit oder -drehung nicht auf die Walze 14 übertragen. Die Übertragungswalze 14 kann daher mit einer vorherbestimmten Geschaindigkeit gedreht werden, um die gewünschte Feuchtflüssigkeitsmenge fürdie jeweilige Druckarbeit auf die Druckplatte 20 aufzutragen, jedoch kann die Geschwindigkeit, °rie erforderlich, eingestellt und geregelt werden: Die ;falze 14 kann auch von einer Antriebsvorrichtung zwangsläufig angetrieben werden, die unmittelbar an der JJalze 14 angreift und deren Geschwindigkeit oder Drehzahl in Jeise geregelt i;,rird. Das Vorhandensein einer Feuchtflüssigkeits-Trennschicht am Einzugsspalt von Auftragswalze 6 und Übertragungswalze 14 ermöglicht zwischen den Kontaktflächen dieser beiden Nalzen einen Schlupf, mit dem eine Meßwirkung erzielt wird, die die Menge und Dicke der auf der Druckplatte aufgetragenen Feuchtigkeitsschicht regelt. Bei der- vom Spalt 95 weggerichteten Drehung der Walzen 6 und 14 teilt sich die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 an der Stelle 98 in eine Schicht 84, die an der Oberfläche der auf falze 6 befindlichen viskosen Druckfarbenschicht 78 haftet, und in eine Schicht 85, die an der Oberfläche der Übertragungswalze 14 haftet, von der die Schicht 85 zurück zum -,-iasservorrat 80 geleitet wird. Es ist bereits erwähnt worden, da.ß die Feuchtflüssigkeitsschicht 82 im Spalt der Jalzen 6 und 14 geglättet, verteilt, abgemessen und .geregelt wird. Die Grenzflächenspannung zcaisehen der Außenfläche 96 der Feuchtflüssigkeitsschicht 82 niedriger Viskosität und der Druckfarbenschicht 78 hoher Viskosität bewirkt infolge der Molekularanziehung, daß die geglättete und geregelte Schicht 84 an der Oberfläche der Druckfarbenschicht 78 haftet, die an den Spalt 99 zwischen der, Druckplatte 20 und der Auftragswalze 6 unmittelbar auf die ßruckplete..Ibertragen .wird. -Die Feuchtflüe;sigkeit . hiecIriger Viskostät haftet an der Druckfarbenschicht 78 hoher Viskosität- an, und bewegt, sich mit dieser Schicht. Die Druckfarbenschicht.78 hoher Viskosität hebt sich nicht ab und haftet auch nicht an der Feuchtflüssigkeitsschicht niedriger Viskosität, Infolgedessen wird keine Druckfarbe zurück in das Feuchtwerk geführt-. Über diesen Spalt 99.hinaus'verblebt keine merkbare Feuchtflüssigkeitsmenge auf der Walze .6. Die über den Spalt 99 hinaus gelangende geringe Feuchtflüssigkeitsmenge wird auf der Druckfarbenschicht 78 weitergeleitet und zu der auf der Parbirerreibwalze 2 befindlichen: Druckfarbenschicht 77 übertragen, auf der die Feuchtflüssigkeitsschicht verteilt und dann aufgenommen wird, so daß keine Nachteile im Farbwerk entstehen. Infolge der geregelten und gleichmäßig verteilten Schicht ,A2.auf der Übertragungswalze 14 und infolge der sehr dünnen geregelten Schicht 97', die durch den Schlupf zwischen den Tangentenpunkten der Walzen 6 und 14 gebildet wird, erfolgt keine Rückführung von Druckfarbe. aus der Druckfarbenschicht 78 auf die Oberfläche der Walze 14, da diese Druckfarbenschicht in Wirklichkeit von der Walze 14 durch eine Feucht-
    ilüssigket_sschcht getrennt istö
    Sollte jedoch: eine sehr kleine DrückfarbenmArige auf die
    ertragurigswalze 14 überträgere worden seit. öder sollten.
    Druclmüster durch die in: terührung mit der Druckplatte
    20 sich drehende Druckfärbenschibht 78 überträgeü worden
    sein., dann werden. diese Mengen üiid Muster Von dem zvvischeü.
    den walzen 6 und 14 erfolgenden gohlüpf verrieben ürid ge-
    löscht und werden väin ildAä gtvöI'bat 80 äü`gehömeü und ver-
    teilt und dem lässeräbfäll ' äügeft.Irt; so däl3 die brüsk"
    färbe nicht auf die Cl«berfläehe der waled 14
    wird oder siöJi. 8pält der rälei 1_6 ühd V!- an sämmet-
    iiie bereits er-vrähnt und Wie ih der Drückereitechnk be-
    kannt, ist die Regelung der süf die Druckglätte ü erträge-
    nen Veüchtf1issigketAiienge beim nffsetdrüäk- -eohbesohderer
    tedeutüri-Andere beär:nae"eücüt@rerke ülerträge: vleLfach
    diel Feuchtigkeit aüg die Drücl*lätte j so däa die erwähü.-
    teü uriervui.nschteri drkühgen ettäteleh, büreh verwe-iidühg des
    beschriebeneneüshtveres känn deetioh`.gkeitseige
    sehr gehäu und seile fein äüf die für den jmligeh brüek
    vorgarig erförö.er iche lege eingestellt v@erdsie 9ö däß sich
    keneeüdiitflasigieitstrpfehe äüf der brttekplättä sämelh.,
    kein übermäßig großes .Auftragen von Feuchtflüssgkeit
    auf den Papiervorrat erfolgt und ferner die` Nachteile ver-
    mieden werden, die beim Auftragen von zu großen Feucht--
    flüssigkeitamengen auf die zu bedruckenden Flächen entste=-
    hen. Ganz allgemein eierden mit" dem neuen -Peucht@r°rk hoch-
    wertige und nicht zu übertreffende. Druckqualitäten erzeugt.
    Es ist zwar üblich, die FarbaüftragswAlze 6 als Ubertra-
    öungswalze zwischen der Walze 14-und der Druckplatte 20
    zu verwenden,- doch braucht die's,e Übertragungswalze nicht
    eine Farbauftragawalze zu sein, wie sie bei vielen. Offset-
    druckpressen vorhanden ist. Es kann auch eine Einzelwalze
    sein, z.3. die Walze 91, deren Oberfl:.che so behandelt wor-
    den ist, daß sie eine fettif;@e .äc@@.ic'=_xt, z.ß. Druc'farbe,
    aufnimmt. Die Oberfläche kann auch i-:Lnderweitibehandelt
    sein, um eine lufnahme fläche für die Feuchtflüssi;;'_'ieits-
    scilici2(; 84 zu bilden; wenn die 'ü`laertra<güns`talze 1:4 -auf
    der Jalze @?1 abrollt.
    Bei den "o_rgestellten Ausfü.hrun;@.sför-menahänn reüch=cflüssig-
    keit der bereits beschriebenen Art verwendet i@:erden. Die
    7alze 14 hat eine . glatte polierte., wassereufnehmende Ober-
    . . @` _ . .-. ...3 .-
    fl-ahe, die in der beschriebenen -"leise behandelt z,-örclea ist.
    Bei dem neuen Feuchttverk befindet sich.: eine geschlossene
    Feuchtflüssigkeitsschicht freiliegend auf der Oberfläche
    der auf der @iuftrcgswalze 6 befindlichen Druckfarben-
    schicht, und zwar infolge der Reib- und Schlupfwirkung zwi-
    schen den. `falzen 14 und -6 oder den falzen 14 und 91, so
    daß zwischen den Oberflächen: der Walzen 6 und 14 ständig
    eine seitlich gerichtete Verteilung erfolgt und-eine-gleich--
    mäßig verteilte, undurchbrochene, geschlossene Feuchtflüs--.--
    sigkeitsschicht vorhanden ist,-
    die eine Rückf örderung von
    Drucknarbe in das -F euchtwork- verhindert.
    Die lotrechte Stellung zwischen den .:ochsen der
    7- und.
    14 ist so gewählt, daß das- überschüssige Jasser durch.- in den iasserbehälter 8 zurückreselt und .an der
    Umkehrstolle zv#rischen den -, :`falzen nahe dem- Rleselabschntt--- .- -
    79 eine Fläche- bildet, "welche die Bildung eines Wasse@vor-
    rates 80 ermöglicht, der die erwähnten neuartigen -Aufgaben-
    erfüllt. Die Umkehrfläche 1,00 ist nahe -dem Spalt der Walzen
    7 und 14- auf einer im wesentlichen waagerecht verl-aufendeii --
    Linie vertieft-"-`söd'#iidie Umkehrfläche -100 in @@lirkliähkeit -
    eine lasche>*zur Aü@nähme und zur Aufrechterhaltung des
    Wasservorrates 804 bl.det; so dab also ein -Dauervori&ät- von
    Feuchtflüss"igkeit' @'vörriänc#en-list,--aus dem die Feuchtß:iissg- -
    ke.tssöhht@$2 sntritmmer.:@r=Ti@rd,- Uiacheri deh V@aizen._? :.d
    dash.ainin.e.z ünd .
    I)es-
    ist 9 den bekajinten 1-?eueht--Wäek#eii--bei -
    9 le,
    denen e.inc.n.,ü:;...he.rbeiuglxeö@,i:hgwäl.ze ver-IVendet ..
    wrde die -_stndig-,_ah der. Übert-ragungstqälze --und. der
    iegt@, De.r- _z.schen: der Hebezvä17# e ,' d der-Überträgugs-
    v@tatlze_14@c:r.nden sti@.dge @o11.@intät.st: vori ; größer.._ Be- --
    #ü.ttug.@ hierdüröh die . hechelt; besteht dag eih
    @tänd@.ge@ @`e@@@t@l@:issigl@eit.szra@r@t-än ä:em spalt @v@ischen
    de4!älzet 7 nüä: 14'iiz':i2CEI ist. üesä ;ys@ervorrat 80
    erzAügt: dine. könti.ü-jdrlohe ühd. gleie9,1#1w-erteilte . -
    eicht 82 äüf der ertrgx@.gswale 1,.
    Ilrch, _Aü.9trsgeh d11 1-ichtl.üssig«#tät äuf_ die übergllache
    der _13r,cär'ei@s:idht- = 8- ,srgibt sich. eine :ät.töriatI.:sche
    dtgeegun.g dä .die.-r.ca`1@e@ Veisie: i°,ä Aüfah#b--
    ähgkeit ;`ur ?ei.ctsse - erJ2eidht hati@ käme Weitere
    Feuöhtflü-ssigeit: äüfnf tlsäIlird Aalger ;,L-
    gelte eüe- g-ere:=
    gelte',eu.öh. @1 sgeltsschiht äuf die Drüä4iätte Übertra
    genli: . ä_ st. bel j1erl .t - Fle;ndbeberzöene bcltäüften -
    die .mit idtüss-reit :@ee.tti.t v@ercd_. -
    1in de@.e @er@.hüig _t drrckp@atte ära.:eh ni.eh:t cler
    Fall. Bei diesen Feuchtzalzen sammelt sich überschüssige
    Feuchtflüssigizeit auf der Druckplatte.
    Fis,. VI zeigt die Anordnung und Ausbildung der Walzen -6 -
    und 14 bzw. der Walzen 91 und 14-o Es wurde festgestellt,
    daß sich die Feuchtflüssigkeit in einem verhältnismäßig
    dicken treifen 102 (iibertrilben groß dargestellt) an den
    Enden der Übertragungswalze 14 ansammeln kann. Damit keine
    Übertragung dieser übermäßig großen Ansammlungen auf die
    Auftragswalze E erfolgt, weist die -Übertragungswalze 14 über
    die :Anden der Auftratswalze 6 oder 91 hinausgehende Verbrei-
    terung 101-auf.
    Es ist Also ein .Feucht:-rerk mit einer vollständigen Zwischen-
    flächenanla.ge gesch&ffen, in der Feuchtflüssigkeit auf die
    Auftragswalze und anschließend auf die Druckplatte übertra-
    gen irird, ohne dass eine physikalische Verbindung zwischen
    de@a Feuclztflüssigiieitsvorrat und der Druckplatte besteht,
    in der jedoch die -:salzen zur tbertragung der Feuchtflüssig-
    keit auf die Ob--rflizche der Druclp-latte hydraulisch durch
    die Feuchtflüssigkeitsscliicht getrennt sind, die durch -
    Schlupfwirkung zwischen den entsprechenden Walzen einwandfrei
    ausgebreitet und seitlich verteilt riird; die ferner nicht
    nur eine einwandfreie Verteilung und eine gleichmäßige Feuchtflüssigkeitsschicht ere-zeugt, sondern auch eine genaue Mengenregelung ermöglicht, so daß die Sicherheit besteht, daß die nichtdruckenden Flächen der Druckplatte mit der richtigen Feuchtflüssigkeitsmenge angefeuchtet sind und keine überschüssige Feuchtflüssigkeit vorhanden ist. Die Feuchtflüssigkeit erfüllt bei dem neuen reuchtwerk eine dreifache Aufgabe: (1) Die Flüssigkeit feuchtet die Druckplatte; (2) die Flüssigkeit bildet ein Schmiermittel zwischen den Oberflächen der Walzen, so daß sich die @Jalzen mit verschiedenen Geschwindigkeiten drehen können und zwischen sich einen Schlupf ermöglichen, :ohne daß ein Abrieb erfolgt, so daß ein gleichmäßig verteilter und mengenmäßig genau bemessener Auftrag und eine Regelung wird, und (3) die Flüssigkeit bewirkt eine hydraulische Trennung zwischen der die Feuchzflüssgkeit auftragenden Walze und dem Feuchtflüssigkeitsvorrat.

Claims (3)

  1. A n s p r ü c h e 1. Befeuchtungsvorrichtung für die Druckplatte einer Druck- presse mit einer beim Druckvorgang an der DruclTlatte an- liegenden Auftragswalze, der das leuchtmittel über z:=rei unsbhäns-;ic; von der Auftragswalze angetri.@bene Aalzen zuge- führt,r@_rd, von denen die eine eine -.in der Auftragswalze anlie -ende Ubertr,^_;_;Llng-ssua.l_ze mit kontinuierlicher, ununter- brochener, hydrophiler Ob,rflä_che und die andere -Qine nicht 4.b oroierende Ja lze mit Glattor 0'oerfl; che ist, ge- kennzeichnet durch die rLombin_.#u-i an folr-ender Merkmale: daß eine erste Einstellvorric.tung (;'4) zur an sich bekannten. .Einstellung des zwischen den beiden in einem Bauteil (50) vereinigten Walzen (14,7) vorhandenen Jalzenspalts (31) vorgesehen ist; daß eine den zwischen der Übertragungswalze (14) und der Auftragswalze (6,01) vorhandenen Walzenspalt (95) einstellende zweite .Einstellvorrichtung .(56,58,60,63) vorgesehen iGt; diß der antrieb für die beiden Malzen des
    Bauteils (50) in an sich bekannter Weise ein durch eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit der Auftragswalze (6) nicht beeinfluBbarer, vom Zylinderantrieb unabhängiger Zwangsantrieb ist; und daß die Übertragungswalze (14) sich in an sich bekannter Weise an beiden Enden: über die Auftragswalze hinaus erstreckt.
  2. 2. Vorrichtung ausschließlich nach Anspruch 1,-:dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragswalze (6) eine Farbwalze ist, die bei der Bewegung des Bauteils (50) von der Auftragswalze (6) weg unter Ausführung einer kresbogenfÖrmigen Bewegung-um-die Achse der sie mit Druckfarbe versorgenden Walze (2) des Farbwerks automatisch von der Druckplatte abgehoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ununterbrochene hydrophile, aus einer glatt polierten Chromschicht bestehende Umfangsfläche aufweisende Übertragungswalze (14) an an dieser Umfangsfläche mit einer Oxydation verhindernden Schutzschicht versehen ist, die durch Behandlung mit einer Lösung aus einem Chromoxyd angreifenden Mittel-Gummi-arabicum und Wasser gebildet ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2916048A1 (de) * 1978-04-18 1979-10-31 Dahlgren Harold P Druckmaschine sowie farbwerk fuer eine druckmaschine
DE2916047A1 (de) * 1978-04-18 1979-10-31 Dahlgren Harold P Druckvorrichtung sowie farbwerk fuer eine druckvorrichtung
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DE4419850C2 (de) * 1994-06-07 2002-02-28 Koenig & Bauer Ag Antriebs- und changierfähige Brückenwalze

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