DE1400700A1 - Zerstaeuber - Google Patents
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Classifications
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
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- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
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Description
Patentanwalt 1 4 U U V U U
Dipl. 3ng. R. Beetz
München 22
96-6916P-PS (6) 30.5.1961
SOCIETE GENERALE DE PONDERIE, Paris l6e (Prankreich)
Zerstäuber
Die Zerstäubung von Flüssigkeiten ist in verschiedenen industriellen
und wissenschaftlichen Bereichen von Bedeutung. Es besteht - wie bekannt - darin, die zu zerstäubende Flüssigkeit
so weit wie möglich in den gasförmigen Zustand zu überführen, indem man sie in sehr feine Tröpfchen zerteilt.' Dieses Zerteilen
ermöglicht eine bessere Diffusion oder die Herstellung einer homogeneren Mischung, wenn man ein oder mehrere Gase mit einer
oder mit mehreren Flüssigkeiten zusammenbringen will.
In verschiedenen Fällen ist die Homogenität der Mischung von überragender Bedeutung, und sie muß so vollständig sein, daß die
Abmessung der Plüssigkeitströpfchen sehr gering ist.
Außerdem ermöglicht dies die Vergrößerung der Berührungsoberfläche
zwischen den flüssigen und gasförmigen Mischungsanteilen.
Bisher ist bekannt, daß der Einspritzdruck der wesentliche, die Feinheit der Tröpfchen bestimmende Parame/ter ist. Man kann
nämlich zeigen, daß deren Durchmesser d mit dem Druck P in der Beziehung d = kP~n steht. Daraus folgt, daß großen Drücken sehr
kleine Tröpfchendurchmesser entsprechen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Verbessern der
Zerstäubung, mit dem sich sehr feine Tröpfchen bei/verhältnismäßig
BAD ORIQfNAt 809803/0028
geringen Einspritzdrücken bilden lassen.
Dieses Verfahren besteht darin, gegen den Austritt des Zerstäubungsrohres
eine Gasschicht - z.B. Luft - zu schicken, die schwach gegen den aus dem Rohr austretenden Strahl geneigt ist.
Diese Fläche kann kontinuierlich, d.h. ringförmig sein oder aus verschiedenen voneinander unabhängigen Bereichen bestehen.
Da der Gasstrom in entgegengesetzter Richtung zu dem aus der Düse austretenden Strahl fließt, ist die Relativgeschwindigkeit
des Gases in bezug auf die Flüssigkeit vergrößert. Der Durchmesser der Tröpfchen, der umgekehrt proportional dem Quadrat der Relativgeschwindigkeit
ist, wird dadurch also erheblich verringert.
Die Erfindung kann zum Zerstäuben irgendwelcher Flüssigkeiten, z.B. eines Brennstoffes in einem Motor oder Brenner, verwendet
werden. In dem letzteren Fall erkennt man, daß die Flammenfront
; sich dem Injektor nähert und daß die Flamme sich stark verkürzt.
■ Außerdem steigt die Temperatur der Flamme um mehr als 20 % als
direkte Folge der Verringerung der Tröpfchendurchmesser, und diejenige der Verbrennungsgase ist verringert.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Zerstäuber zum Ausführen
des oben erwähnten Verfahrens.
Dieser Zerstäuber ist gekennzeichnet durch ein konisches Verbindungsstück,
das mit einer Gasquelle verbunden ist, die gegen das Zerstäüberrohr gewandt ist, wobei die Spitze in der Nähe des
Zerstäuberrohraustrittes liegt und deren Kegelgestalt annähernd
809803/0028 BAD ORIGINAL
gleich der Kegelgestalt des aus dem Zerstäuberrohr austretenden
Strahles ist.
Die Erfindung ist im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung ergänzend beschrieben.
Der in der Zeichnung dargestellte Zerstäuber umfaßt ein Zerstäuberrohr
1, das mit einer gegebenen Flüssigkeit unter einem gegebenen Druck gespeist wird und das einen Strahl bildet, dessen
sichtbare Kontur mit 2 bezeichnet ist. Gemäß der Erfindung ist ein kegelstumpfförmiges Ringrohr 3 vorgesehen, das gegen den Strahl 2
gerichtet ist und dessen Spitze sich in der Nähe des Austrittes des Zerstäuberrohres 1 befindet, und zwar so nahe wie möglich.
Das kegelstumpfförmige. Ringrohr 3 ist mit einer Druckluftquelle
4 verbunden, und die Kegelform ist etwa gleich derjenigen
des Strahles 3> d.h. derart, daß die aus dem Ringrohr austretende
Luftströmungsflache mit der Hüllfläche 2 des Strahles einen Winkel
von weniger als 15° bildet.
Als Ausführungsbeispiel ist ein Brenner dargestellt mit einem Zerstäuber der oben beschriebenen Art. Der Öffnungswinkel des
Strahles 2 ist 30°, während der Öffnungswinkel des kegelstumpfförmigen
Ringrohres 3 36° beträgt. Das Rohr 1 wird mit einem Brennstoff
gespeist, wobei die Geschwindigkeit des BrennstoffStrahles
2500 cm/sec beträgt. Anderseits tritt der Luftstrom aus dem Ringrohr 3 mit einer Geschwindigkeit von 2000 cm/sec derart aus, daß
die Luft relativ zu dem Brennstoff eine Geschwindigkeit von ^500
em/see hat. Dieser Luftstrom hat eine Dicke von etwa 0,3 mm und
BAD
809803/0028
eine Strömungsstärke, die grob angenähert dem zehnten Teil der
zur Verbrennung nötigen Luftmenge entspricht. Versuche haben ergeben, daß beim Ausströmen von Luft aus dem Ringrohr die
Flammentemperatur von 1060 auf I27O0 anstieg.
Patentansprüche:
809803/0023 BAD ORIGINAL
Claims (3)
1. Verfahren zum Zerstäuben von Flüssigkeiten mittels eines Rohres,
dadurch gekennzeichnet, daß man gegen das Austrittsende des Rohres
(1) eine Stromungsmittelschicht leitet, die in entgegengesetzter Richtung zu dem aus dem Rohr austretenden Strahl (2) fließt und
mit der Begrenzungsfläche des Strahles einen Winkel von weniger als 15° bildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Strömungsmittel
Luft verwendet wird.
3. Zerstäuber zum Ausführen des Verfahrens gemäß Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch ein kegelförmiges, doppelwandiges Ringrohr (j5), das an eine Druckgasquelle (4) angeschlossen ist und gegen
das Zerstäubungsrohr (1) gerichtet ist, wobei die gedachte Kegelspitze des Ringrohres in der Nähe des Austrittes des Zerstäuberrohres
liegt und die Kegelgestalt etwa gleich derjenigen des aus dem Rohr austretenden Strahles ist.
BAD
809803/0023
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