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DE1494785B1 - Verfahren zur Aufarbeitung von Naturgas - Google Patents

Verfahren zur Aufarbeitung von Naturgas

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Publication number
DE1494785B1
DE1494785B1 DE19651494785D DE1494785DA DE1494785B1 DE 1494785 B1 DE1494785 B1 DE 1494785B1 DE 19651494785 D DE19651494785 D DE 19651494785D DE 1494785D A DE1494785D A DE 1494785DA DE 1494785 B1 DE1494785 B1 DE 1494785B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
adsorption
absorption
hydrocarbons
natural gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651494785D
Other languages
English (en)
Inventor
Worley Marvin Steve
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Black Sivalls and Bryson Inc
Original Assignee
Black Sivalls and Bryson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Black Sivalls and Bryson Inc filed Critical Black Sivalls and Bryson Inc
Publication of DE1494785B1 publication Critical patent/DE1494785B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G5/00Recovery of liquid hydrocarbon mixtures from gases, e.g. natural gas

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufarbeitung von Naturgas mittels Adsorption und Absorption, bei dem die sauren Gasbestandteile entfernt werden.
  • Verfahren zum Reinigen von Gasgemischen sind bekannt. Zum Entfernen von sauren Gasbestandteilen, wie z. B. Schwefelwasserstoff und Kohlendioxyd aus einem Kohlenwasserstoffstrom, wie z. B. aus einem aus dem Bohrloch kommenden Naturgasstrom, sind bekanntermaßen sowohl Absorptions- als auch chemische Reaktionsmethoden verwendet worden. So ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 535 763 ein Verfahren zur Reinigung von Gasgemischen beschrieben, bei dem stufenweise gearbeitet und das Gasgemisch mit einem Adsorptionsmittel behandelt wird, um die Mercaptane und ähnlich zusammengesetzten Verbindungen zurückzuhalten, und danach mit einem anderen Adsorptionsmittel, und zwar mit festem Hydroxyd in Kontakt gebracht wird, um die sauerstoffhaltigen gasförmigen Kohlenwasserstoffe zur Polymerisation zu bringen und die Polymerisationsprodukte zu adsorbieren. Dies hat den Nachteil, daß insbesondere das Adsorptionsmittel in der zweiten Adsorptionsstufe wegen der Verunreinigung mit den Polymerisationsprodukten, wenn überhaupt, nur schwierig und aufwendig zu reinigen ist. Es ist ferner aus der deutschen Patentschrift 851106 bekannt, daß man Schwefelverbindungen durch Adsorption an Aktivkohle aus Gasgemischen entfernen kann, jedoch lassen sich dabei die sonstigen störenden Produkte nicht eliminieren. Auch die bekannten chemischen Reaktionsmethoden, z. B. diejenigen, bei denen der Gasstrom mit Monoäthanolamin oder Diäthanolamin als Absorptionsmittel in Kontakt gebracht wird, führen nicht zu voll befriedigenden Ergebnissen, ganz abgesehen davon, daß die Absorptionsmittel aufwendig und die dafür erforderliche Ausrüstung mit hohen Betriebskosten verbunden sind.
  • Darüber hinaus wird bei vielen der bekannten Absorptionsmethoden eine beträchtliche Menge der Kohlenwasserstoffe selbst in der Anlage absorbiert, die bei der Regeneration der Absorptionsflüssigkeit verlorengehen. Sofern die Menge der absorbierten Kohlenwasserstoffe nicht so groß ist, daß ein solches Verfahren allein dadurch schon wirtschaftlich ist, wird durch diese Kohlenwasserstoffe auf jeden Fall der aus dem Gas entfernte Schwefelwasserstoff verunreinigt, so daß dieser erst einer weiteren Behandlung unterzogen werden muß, ehe er zur Herstellung von elementarem Schwefel verwendet werden kann, was ebenfalls unwirtschaftlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuvor geschilderten Nachteile zu beheben.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mittels eines Verfahrens zur Aufarbeitung von Naturgas der eingangs erwähnten Art mittels Adsorption und Absorption, wobei die sauren Gasbestandteile entfernt werden, welches erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß das Naturgas in einer ersten Verfahrensstufe einer Adsorptionsbehandlung unterzogen wird, wobei die schweren Kohlenwasserstoffe durch Adsorption an Adsorptionsmitteln in der Kälte adsorbiert und mittels heißem Regenerationsgas aus dem Adsorptionsmittel wieder freigesetzt werden, in einer zweiten Verfahrensstufe das von dem Anteil an schweren Kohlenwasserstoffen befreite Rest-Naturgas aus der Adsorption einer Absorptionsbehandlung zugeführt wird, in welcher durch In-Kontakt-Bringen mit einer Absorptionsflüssigkeit die sauren Bestandteile absorbiert und gewünschtenfalls durch Erhitzen aus der Absorptionsflüssigkeit wieder freigesetzt werden, und anschließend aus der Absorption ein von schweren Kohlenwasserstoffen und sauren Gasbestandteilen befreiter, aus leichten Kohlenwasserstoffen bestehender Restgasstrom abgezogen wird, der gegebenenfalls mit einem Teilstrom des aus schweren Kohlenwasserstoffen bestehenden Gases, das aus der Adsorption freigesetzt worden ist, zu einem Produktgasstrom vereinigt wird.
  • Man kann vorteilhaft als das in der ersten Verfahrensstufe verwendete Regenerationsgas das aus der Adsorption abströmende Rest-Naturgas oder auch das aus der Absorption abströmende, nur aus leichten Kohlenwasserstoffen bestehende Restgs verwenden.
  • Als Adsorptionsmittel in der ersten Verfahrensstufe, mit denen die Propane und anderen schweren Kohlenwasserstoffe aus dem Naturgas, z. B. Erdgas, beim erfindungsgemäßen Verfahren eliminiert werden, lassen sich beispielsweise aktive Tonerde, Silikagel oder Aktivkohle und insbesondere unter dem Fachausdruck »Sovabeads« bekannte Desikkative, bei denen es sich um chemisch inertes, festes Material auf Basis von Silicium-Verbindungen in Form von perlenartigen Formkörpern gleichförmiger Größe handelt, die ein Schüttgewicht von 22,7 kg je 28,317 Litern, eine spezifische Wärme von 0,25 und einen durchschnittlichen Durchmesser der einzelnen Perlenteilchen von 0,35 cm aufweisen, einsetzen.
  • Als die in der zweiten Verfahrensstufe eingesetzte Absorptionsflüssigkeit lassen sich zweckmäßig aliphatische Alkohole, Äther oder Ester beim erfindungsgemäßen Verfahren verwenden, da diese eine beträchtliche Absorptionskapazität für die sauren Gasbestandteile in Naturgasen aufweisen. Bisher konnten derartige Absorbentien zu diesem Zweck nicht benutzt werden, weil sie darüber hinaus eine beträchtliche Absorptionskapazität für Propan und sonstige schwere Komponenten des Erdgases haben. Erst beim erfindungsgemäßen Verfahren, bei dem diese Komponenten vor der Absorption entfernt werden, können die wirtschaftlichsten Absorbens-Flüssigkeiten für die sauren Gasbestandteile eingesetzt werden, ohne daß diese ihrerseits verunreinigt werden bzw. ohne daß die erwünschten schweren Kohlenwasserstoff-Komponenten des Erdgases verlorengehen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat den besonderen Vorteil, daß sich die Aufarbeitung eines Gasstromes je nach den Anforderungen, die für die nachfolgende Verwendung des Gases gestellt werden, regulieren läßt. Wenn beispielsweise eine bestimmte Erwärmung oder ein bestimmter Heizwert des aufzuarbeitenden Gasstroms verlangt wird, läßt sich das Regenerationsgas so steuern, daß genügende Mengen Propan oder andere Kohlenwasserstoffe im Regenerationsgas verbleiben. Außerdem läßt sich die Zusammensetzung der schweren Kohlenwasserstoffe durch die Auswahl der Adsorbentien und durch Konstruktionseinzelheiten der Anlage, in der das Verfahren durchgeführt wird, steuern. Es gehen keine schweren Kohlenwasserstoffe verloren, und sowohl die gewonnenen Kohlenwasserstoffe einerseits als auch die abgeschiedenen sauren Bestandteile, insbesondere der Schwefelwasserstoff, fallen frei von Verunreinigungen an, und der Schwefelwasserstoff kann ohne weiteres durch bekannte Verfahren in reinen Schwefel umgesetzt werden.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung genauer beschrieben.
  • Bei dem veranschaulichten Verfahren wird der zu verarbeitende Naturgasstrom, der etwas saure Gasbestandteile und etwas gasförmigen Kohlenwasserstoff, wie Methan, Äthan, Propan, Butan sowie Pentane und schwere Kohlenwasserstoffe enthält, durch Leitung 1 über eines der Ventile 2 bzw. 3 in einen der Adsorptionstürme 4 bzw. 5 eingeleitet. In den Türmen 4 bzw. 5 befindet sich das Adsorptionsmrttel, an dem die Propane und sonstigen schwereren Kohlenwasserstoffe sowie gegebenenfalls in dem Gasstrom enthaltener Wasserdampf adsorbiert werden. Durch die Auslaßventile 6 bzw. 7 wird das von den schweren Kohlenwasserstoffen befreite Gas aus dem Adsorptionsturm 4 bzw. 5 abgeleitet und strömt durch den Einlaß 9 unten in den Kontaktturm 8 ein, in welchem es über eine Anzahl von nicht dargestellten Stufen, in denen es in Kontakt mit dem flüssigen Absorbens gebracht wird, nach oben strömt. Als Kontakteinrichtungen können in dem Kontaktturm 8 beliebige bekannte Konstruktionen, wie z. B. Glockenböden, Sprudelplatten oder auch Packungen eingesetzt werden. Die Absorbens-Flüssigkeit wird durch einen oberen Absorbenseinlaß 10 sowie durch einen mittleren Absorbenseinlaß 11 dem Kontaktturm 8 zugeführt, fließt im Gegenstrom zu dem aufzuarbeitenden Gasstrom und wird durch den Flüssigkeits-Auslaß 15 über ein Ventil 16 wieder abgeleitet und einem Entspannungsabscheider 17 zugeführt, während das Behandlungsgas oben am Kontaktturm 8 durch einen Gas-Auslaß 12 hinaus und über ein Druckminderungsventi113 in eine Auslaßleitung 14 geführt wird. Das in die Auslaßleitung 14 abgegebene Gas ist von schweren Kohlenwasserstoffen und sauren Gasbestandteilen befreit bzw. enthält nur noch eine vernachlässigbar geringe Menge an sauren Gasbestandteilen und stellt den aus leichten Kohlenwasserstoffen bestehenden Restgasstrom dar, der abgezogen wird. Die Einstellung des Ventils 16 erfolgt durch eine Flüssigkeitspegel-Steuerung 18.
  • Die in der ersten Verfahrensstufe adsorbierten schweren Kohlenwasserstoffe werden durch Regeneration des im Turm 4 bzw. 5 vorhandenen Adsorptionsmittels freigesetzt. Dazu wird Regenerationsgas, das aus vom Gas-Auslaß 12 des Kontaktturms 8 an einer Stelle vor dem Druckminderventi113 abgenommenem Restgas bestehen kann, über einen Erhitzer 37 und ein Ventil 38 bzw. 39 in den Turm 4 bzw. 5 geleitet, nachdem die Ventile 2 bzw. 3 in Sperrstellung eingestellt worden sind. Beim Durchleiten des heißen Regenerationsgases durch den Turm 4 bzw. 5 werden die darin zuvor adsorbierten schweren Kohlenwasserstoffe verdampft und strömen zusammen mit dem Regenerationsgas durch den Turm hindurch und werden durch das Ventil 42 bzw. 40 in die Leitung 41 geführt, durch die sie über einen Kühler 43 in den Abscheider 44 gelangen. In dem Abscheider 44 werden die schweren Kohlenwasserstoffe von dem Regenerationsgas getrennt und über einen Flüssigkeitsauslaß 45 abgeleitet und in einen nicht dargestellten Speicher zur Aufbewahrung ab- bzw. der direkten Weiterverarbeitung zugeführt. Sofern es erwünscht ist, daß die schwereren Kohlenwasserstoffe im aufbereiteten Gasstrom verbleiben und aus diesem nur die sauren Gasbestandteile entfernt werden, wird die Kühlleistung des Kühlers 43 entsprechend eingestellt und gegebenenfalls der Ausscheider 44 gänzlich fortgelassen, und das Regenerationsgas wird direkt von dem Kühler 43 in die Leitung 14 und dem darin befindlichen Restgas zugeführt. Auf diese Weise werden alle ursprünglich abgetrennten Kohlenwasserstoffe dem Erdgas nach der Entfernung der sauren Bestandteile wieder zugesetzt. Das Regenerationsgas verläßt den Ausscheider 44 durch einen Auslaß 46 und strömt zurück in die Leitung 14 an einer Stelle unterhalb des Druckminderventils 13.
  • Je nach der Temperatur, auf der man das in den Ausscheider 44 einströmende Regenerationsgas hält, läßt sich dessen Zusammensetzung und damit der Heizwert des die Anlage verlassenden Produktgasstroms in gewünschter Weise steuern. Die Einstellung der Temperatur läßt sich durch entsprechende Steuerung des Kühlers 43 oder auch durch den Einbau einer nicht dargestellten Umgehungsleitung bewerkstelligen. Außerdem 1'äßt sich die Zusammensetzung der aus der ersten Verfahrensstufe gewonnenen Kohlenwasserstoffe durch die Auswahl der Adsorbentien und die Konstruktion der Adsorptionseinrichtung steuern.
  • Die Erwärmung des Regenerationsgases geschieht im Erhitzer 37 oder kann dadurch erfolgen, daß das Regenerationsgas durch die Erhitzer-Umgehungsleitung 47 geleitet wird, wobei zum Steuern des Regenerationsgasstroms Ventile 48 und 49 vorgesehen sind.
  • Sofern es erwünscht ist, daß das Gas für die Regeneration der Adsorbentien in den Türmen 4 bzw. 5 dem Einlaß 9 entnommen wird, kann das Druckminderventil 13 statt in der Auslaßleitung 14 in der Einlaßleitung 9 angeordnet sein.
  • Das in den Entspannungsabscheider 17 geführte, mit den sauren Bestandteilen beladene Absorptionsmittel wird infolge des dort herrschenden niedrigen Drucks verdampft, und die aus der Flüssigkeit entweichenden Dämpfe werden durch den Dampfauslaß 19 abgelassen und mittels einer Pumpe 20 durch eine Leitung 21 zurück in den unteren Bereich des Kontaktturms 8 gefördert. Diese Dämpfe bestehen im wesentlichen nur aus Methan und Äthan mit geringen Mengen an sauren Gasbestandteilen. Die durch den Flüssigkeitsauslaß 22 des Abscheiders 17 abfließende Flüssigkeit gelangt durch ein Ventil 23 über einen Wärmeaustauscher 24 in einen Entspannungsabscheider 25, in dem eine wesentliche Menge der in dem flüssigen Absorbens absorbierten Gasbestandteile verdampft. Diese Dämpfe verlassen den Abscheider durch den Dampfauslaß 27, während das im wesentlichen von sauren Gasbestandteilen freie flüssige Absorbens aus dem Flüssigkeitsauslaß 28 austritt und mindestens teilweise mittels einer Pumpe 29 durch den mittleren Flüssigkeitseinlaß 11 zurück in den Kontaktturm 8 gepumpt werden kann.
  • Der restliche Teil des flüssigen Absorbens gelangt über einen Wärmeaustauscher 30 und einen Erhitzer 31 in den oberen Bereich eines Rektifiziergefäßes in Form eines Behälters für Gas-Flüssigkeits-Kontakt 32. Durch die Leitung 31 a wird diesem Rektifiziergefäß ein Behandlungsgas zur Entfernung von Schwefelwasserstoff, das vorwiegend aus Methan, Äthan, besteht oder nur Kohlenwasserstoff enthaltendes Naturgas ist, und das dem Erhitzer 31 entnommen wird, zugeführt. Innerhalb des Rektifiziergefäßes 32 wird dieses warme Behandlungsgas mit dem erhitzten, teilweise regenerierten flüssigen Absorbens im Gegenstrom in Kontakt gebracht. Das regenerierte flüssige Absorbens verläßt das Rektifiziergefäß durch den Flüssigkeitsauslaß 33 und wird mittels einer Pumpe 34 durch den Wärmeaustauscher 30 und den Wärmeaustauscher 24 oder die mit dem Ventil 36 bestückte Nebenleistung 35 durch den oberen Einlaß 10 in den Kontaktturm 8 geleitet. Das Behandlungsgas verläßt das Rektifiziergefäß 32 durch den Gasauslaß 32 a zusammen mit den sauren Gasbestandteilen, die innerhalb des Rektifiziergefäßes dem flüssigen Absorbens entzogen wurden.
  • Die Einstellung des Ventils 23 erfolgt durch eine Flüssigkeitspegelsteuerung 26.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Aufarbeitung von Naturgas mittels Adsorption und Absorption, wobei die sauren Gasbestandteile entfernt werden, d a -durch gekennzeichnet, daß das Naturgas in einer ersten Verfahrensstufe einer Adsorptionsbehandlung unterzogen wird, wobei die schweren Kohlenwasserstoffe durch Adsorption an Adsorptionsmitteln, wie Aktivkohle, aktivierte Tonerde oder Silikagel, in der Kälte adsorbiert und mittels heißem Regenerationsgas aus dem Adsorptionsmittel wieder freigesetzt werden, in einer zweiten Verfahrensstufe das von dem Anteil an schweren Kohlenwasserstoffen befreite Rest-Naturgas aus der Adsorption einer Absorptionsbehandlung zugeführt wird, in welcher durch In-Kontakt-Bringen mit einer Absorptionsflüssigkeit, wie aliphatische Alkohole, Äther oder Ester, die sauren Bestandteile absorbiert und gewünschtenfalls durch Erhitzen aus der Absorptionsflüssigkeit wieder freigesetzt werden, und anschließend aus der Absorption ein von schweren Kohlenwasserstoffen und sauren Gasbestandteilen befreiter, aus leichten Kohlenwasserstoffen bestehender Restgasstrom abgezogen wird, der gegebenenfalls mit einem Teilstrom des aus schweren Kohlenwasserstoffen bestehenden Gases, das aus der Adsorption freigesetzt worden ist zu einem Produktgasstrom vereinigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als das in der ersten Verfahrensstufe verwendete Regenerationsgas das aus der Adsorption abströmende Rest-Naturgas verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als das in der ersten Verfahrensstufe verwendete Regenerationsgas das aus der Absorption abströmende, nur aus leichten Kohlenwasserstoffen bestehende Restgas verwendet.
DE19651494785D 1965-09-16 1965-09-16 Verfahren zur Aufarbeitung von Naturgas Pending DE1494785B1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5306475A (en) * 1987-05-18 1994-04-26 Ftu Gmbh Technische Entwicklung Und Forschung Im Umweltschutz Reactive calcium hydroxides
US7396388B2 (en) * 2005-07-06 2008-07-08 Basf Catalysts Llc Integrated heavy hydrocarbon removal, amine treating and dehydration

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US5618508A (en) * 1987-05-18 1997-04-08 Ftu Gmbh Technische Entwicklung Und Forschung Im Umweltschutz Process for purifying exhaust gas using modified calcium hydroxide
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