DE1492260C - Rasierhilfsmittel zur Vorbereitung der Elektrorasur - Google Patents
Rasierhilfsmittel zur Vorbereitung der ElektrorasurInfo
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Description
3 4
Löslichkeit des Esters in dem jeweils verwendeten Die Menge des zur Erzielung eines geeigneten, ab-
Wasser-Alkohol-System, durch die erforderliche .baufähigen Schaumes benötigten Tensids ist nicht
Schmierfähigkeit bei der dem fertigen Rasierhilfs- kritisch und richtet sich für ein gegebenes Tensid nach
mittel entsprechenden Konzentration und die Förde- dem Verhältnis von Wasser zu Alkohol in der Mi-
rung nach Verträglichkeit mit einem stabilen Schaum .5 schung, nach Menge und Art des Schmiermittels und
begrenzt. Zu den Verbindungen, die sich entweder bei in geringerem Maße nach dem Druck, unter welchem
alleiniger Verwendung oder in Verbindung mit anderen das Rasierhilfsmittel nach der Erfindung steht. Bei
Schmiermitteln als geeignet erwiesen haben, gehören Verwendung von weniger geeigneten Tensiden kann
Ester der Weinsäure, der Bernsteinsäure und der der Zusatz von mehr Emulgiermittel zur Erzielung
Phthalsäure, z. B. Di-(isobutyl)-adipat, Di-(n-propyl)- io eines einwandfreien Schaumes notwendig werden,
adipat, Di-(isopropyl)-adipat, Di-(methoxypolyäthy- Tensidzusätze von mehr als 5 Gewichtsprozent sind
lenglykol)-adipat (Molekulargewicht 350), Dimethyl- jedoch zu vermeiden, da dadurch die Schmierwirkung
sebacat, 2,2,4-Trimethyl-l,3-pentandiol-diisobutyrat, des Rasierhilfsmittels nach der Erfindung beeinträch-
Di-(methoxyäthoxyäthanol)-adipat, Di-(methoxyätha- tigt und der Rasierapparat verstopft werden kann.
nol)-adipat, Di-(butoxyäthanol)-phthalat, Diäthyltar- 15 Tensidzusätze zwischen 0,5 und 5 Gewichtsprozent
trat, Di-(isobutyl)-tartrat, Di-(methoxyäthanol)-phtha- stellen die äußersten Konzentrationsgrenzen dar. Be-
lat, Propylencarbonat, Triäthylenglykol-di-(2-äthylbu- sonders günstig ist ein Tensidzusatz zwischen 1,5 und
tyrat) und Diäthylsuccinat. 3 Gewichtsprozent.
Ester von zweibasischen Säuren mit niedrigen Aiko- Als Tensid kann beispielsweise ein Polyäthylenholen
besitzen, ähnlich wie Isopropylmyristat, sowohl 20 glycolätherkomplex von Alkoholen mit höherem
Trockenschmierfähigkeit als auch eine gute Löslich- Molekulargewicht, insbesondere mit 16 bis 18 Kohlenkeit
in Wasser-Alkohol-Systemen. Ester mit höheren Stoffatomen, verwendet werden. Ein Gemisch von
Alkoholen dagegen sind in stärkerem Maße oleogen Reaktionsprodukten höherer Fettalkohole und Äthy-
und in Gegenwart von Wasser so unlöslich, daß sie lenoxyd zeigt ebenfalls günstige Eigenschaften. Weiterauch
in einer 80°/0igen Alkohol-Wasser-Mischung nur 25 hin kann ein nichtionisches, wachsartiges Emulgierschwer
in Lösung zu bringen sind. Die Verträglichkeit mittel auf Basis von Äthern höherer Fettalkohole verdes
Esters mit der Bildung eines stabilen Schaumes wendet werden, das folgenden Zusammensetzungen
ändert sich offenbar entsprechend der Wasserlöslich- entspricht:
keit des verwendeten Alkohols, und zwar für jede gegebene zweibasische Säure. Je größer das Molekül der 30 Polyäthylenglykolstearyl-äther
keit des verwendeten Alkohols, und zwar für jede gegebene zweibasische Säure. Je größer das Molekül der 30 Polyäthylenglykolstearyl-äther
zweibasischen Säure ist, desto weniger verträglich sind (20 Athoxygruppen) 30,0%
ihre Ester im Vergleich zu homologen Estern mit nied- Cetylalkohol . 35,0 %
rigerem Molekulargewicht. Bezüglich der Schaumbe- Stearylalkohol 35,0%
ständigkeit sind also Adipate den Sebacaten und Iso- °der
propyladipat dem Isobutyladipat vorzuziehen. 35 Polyäthylenglykoläther von höheren Alko-
Die Ester mit der besten Schmierfähigkeit können holen (5>5 Athoxygruppen)........... 60,0%
mit den verträglicheren Estern gemischt werden, wo- Cetylalkohol 40,0 /0
durch ein günstiger Ausgleich zwischen Schmierfähig- '
keit und Schaumverträglichkeit erzielt wird. Bei Ver- Weiterhin ist die Verwendung eines Tensids beson-
wendung bestimmter wasserverträglicher Adipate kann 40 ders günstig, das aus einer Mischung von Polyäthylen-
bis zu 1,5 % Isopropylmyristat hinzugegeben werden, glykoläthern von langkettigen Alkoholen, die sich vom
wobei bei ausgezeichneter Schmierwirkung keine Ver- Lanolin ableiten, mit höheren Alkoholen mit 16 bis
schlechterung der Schaumqualität auftritt. 22 Kohlenstoffatomen besteht.
Die Art des jeweils verwendeten Diesters bestimmt Als Treibmittel für das Rasierhilfsmittel nach der
die Menge, in der er dem Rasierhilfsmittel nach der 45 Erfindung zur Erzeugung eines homogenen, abbau-
Erfindung zugesetzt wird. Die Mindestmenge ergibt fähigen Schaumes eignen sich Chlor-Fluor-Kohlen-
sich aus der zu erzielenden Schmierwirkung, die maxi- Wasserstoffe, z. B. Difluorchlormethan, Fluortrichlor-
male Menge wird von wirtschaftlichen Gesichtspunk- methan, Difluordichlormethan5Tetranuordich]oräthan,
ten, durch die Ausbildung vollständig öliger Zusam- Difiuoräthan, Difluorchloräthanuridm^bisloFluormensetzungen
oder durch die Menge, die bezüglich der 50 oder Chloratomen substituiertes Äthan sowie Isobutan
Löslichkeit und Verträglichkeit die Schaumbeständig- bzw. deren Mischungen in verschiedenen Verhältnissen,
keit oder die Homogenität der Zusammensetzung be- Gase, wie Difiuoräthan, sind mit dem Rasierhilfsmittel
einträchtigt, bestimmt. Dabei sind die im praktischen narh der Erfindung besonders verträglich. Eine Treib-
Gebrauch zu erwartenden niedrigsten Temperaturen mittelmenge von 2 bis etwa 15 Gewichtsprozent wirkt
zu berücksichtigen. Die untere Grenze liegt etwa bei 55 schaumerzeugend. Es ist jedoch besonders günstig, eine
2 Gewichtsprozent. Die maximale Esterkonzentration Gasmenge von 7 bis 12 Gewichtsprozent zu verwenden,
bei Verwendung von Di-(methoxyäthoxyäthanol)- um Verträglichkeit bei niedrigen Temperaturen und
adipat beträgt etwa 13 Gewichtsprozent. Es sind jedoch eine möglichst, vollständige Entleerung des Behälters
auch höhere Esterkonzentrationen möglich. Besonders zu erreichen.
günstig ist eine Schmiermittelkonzentration zwischen 60 Zur Erzeugung eines brauchbaren Schaumes sind
4 und 10 Gewichtsprozent. Treibmittelmischungen mit Dampfdrücken zwischen
Die für das Rasierhilfsmittel nach der Erfindung ver- 0,35 und 1,05 atü bei 210C brauchbar. Zur Erzeugung
wendbaren Alkohole sind Äthyl- und Isopropylalko- eines möglichst stabilen abbaufähigen Schaumes sind
hol. Die erfindungsgemäß verwendete Mischung von 21 jedoch Drücke von 1,05 atü und mehr vorzuziehen. Da
bis 34 Gewichtsprozent Wasser und 46 bis 64 Gewichts- 65 die verwendeten Treibmittel eine relativ große Löslichprozent
Alkohol gewährleistet eine homogene Mi- keit in Alkohol besitzen und bei Mischungen dieser
schung auch bei den in der Praxis zu erwartenden nied- Art eine beträchtliche Alkoholmenge erforderlich ist,
rigsten Temperaturen. bewirkt das Lösungsmittel eine Erniedrigung des
Treibmitteldampfdrucks auf niedrigere Werte als die der reinen Treibmittelmischungen. So weist beispielsweise
Difluordichlormethan bei 230C einen Überdruck
von 5,4 atü auf, während der Überdruck von 10 Gramm des Treibmittels in 90 Gramm eines Konzentrats mit
57°/0 Äthanol bei der gleichen Temperatur 3,9 atü beträgt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Beispielen näher beschrieben. Die angegebenen Zahlen
sind Gewichtsprozente, berechnet auf das Gesamtgewicht des Rasierhilfsmittels nach der Erfindung.
Beispiel 1 Es wird die folgende Mischung hergestellt:
Di-(methoxyäthoxyäthanol)-adipat 2,40
Denaturierter Äthylalkohol (95 %) 68,10
Mischung von Reaktionsprodukten von höheren Fettalkoholen und Äthylenoxyd 4,90
Wasser 21,90
Isobutan 2,70
Die Zusammensetzung ist ein Beispiel für die Verwendung einer niedrigen Treibmittelkonzentration und
eines Kohlenwasserstoff-Treibmittels. Das Ergebnis ist zufriedenstellend.
B e i s ρ i e 1 2
In der folgenden Zusammensetzung wird mit gutem Ergebnis eine Mischung von Schmiermitteln verwendet:
Di-(methoxyäthoxyäthanol)-adipat 2,70
Di-(isopropyl)-adipat 2,70
Denaturierter Äthylalkohol (95 °/0) 54,30
Wasser 28,05
Cetyl- und Stearylalkohole 1,90
Polyäthylenglykol-(20 Mol.)-stearyläther .. 0,85 Difluordichlormethan 9,50
Myristinsäureester sind an sich zur Verwendung in einem abbaufähigen Schaum nicht geeignet. Es ist
jedoch gefunden worden, daß Schmiermittelmischungen, die diese Ester zusammen mit bestimmten Diestern
enthalten, eine gute Schaumstabilität aufweisen und etwa gemäß der folgenden Mischung verwendet
werden können:
Di-(methoxyäthoxyäthanol)-adipat ....... 4,50
Denaturierter Äthylalkohol (95 °/0) 57,00
Mischung von Reaktionsprodukten von höheren Fettalkoholen und Äthylenoxyd 3,60
Isopropylmyristat 0,90
Wasser ..... ... .. .24,50
Difluordichlormethan 9,50
■ In der folgenden Mischung, die sich in zufriedenstellender
Weise bewährt hat, ist das Schmiermittel ein Ester einer einbasischen Säure: .
Triäthylenglykol-di-(2-äthyl-butyrat) ...... 3,60
Denaturierter Äthylalkohol (95°/0) -...... 52,95
Mischung von Reaktionsprodukten von höheren Fettalkoholen und Äthylenoxyd 2,75
Wasser 31,20
Difluoräthan 9,50
'' Beispiel5
Die folgende Zusammensetzung enthält Propylencarbonat als DiesterrSchmiermittel:
Propylencarbonat 3,60
Denaturierter Äthylalkohol (95 °/0) 52,50
Mischung von Reaktionsprodukten von höheren Fettalkoholen und Äthylenoxyd 2,75
Wasser 31,65
Difluordichlormethan 9,50
In manchen Fällen ist ,es erwünscht, eine Mischung mit niedrigem Dampfdruck herzustellen, welche in ungeschützten
Glasflaschen verwendet werden kann. Ein Beispiel dafür ist die folgende Mischung:
Di-(isopropyl)-adipat 3,05
Denaturierter Äthylalkohol (95°/0) 44,75
Polyäthylenglykol (200 Mol.) 8,70
Polyäthylenglykoläther von höheren Fettalkoholen (5,5 Äthoxygruppen) Cetyl-
stearyl-äther 1,85
Cetylalkohol 1,20
Polyvinylpyrollidon-vinylalkohol-
Copolymer 0,43
Wasser , 27,30
Fluortrichlormethan 4,35
Difluorchloräthan 8,65
Die wesentlichen Vorzüge dieser Zusammensetzung sind, daß sie auch bei besonders niedrigen Temperaturen
klar bleibt und sich nicht zersetzt.
Die Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt. Änderungen der einzelnen Bestandteile
selbst und ihrer Mengenanteile fallen in den Rahmen der Erfindung. Es können auch weitere gebräuchliche
Zusätze hinzugefügt werden, z.B. Duftstoffe, Antiseptika, Farbstoffe, Ultraviolettabsorber u. dgl. Andere
Kohlenwasserstoffe oder halogenierte Kohlenwasserstoffe können an Stelle der genannten Treibmittel oder
zusammen mit ihnen verwendet werden. Weiterhin können die relativen Anteile der einzelnen Bestandteile
der Mischungen im Rahmen der angegebenen Grenzen verändert werden. So kann beispielsweise, falls bei
Verwendung einer hohen Schmiermittelkonzentration der Schaum zum Zerreißen neigt, dies durch eine oder
mehrere der folgenden Maßnahmen korrigiert werden:
Verwendung eines verträglicheren Schmiermittels, Veränderung des Mischungsverhältnisses von
Wasser und Alkohol, Erhöhung des Anteils des Oberflächenbildners oder Druckerhöhung.
Claims (3)
1. Rasierhilfsmittel zur Vorbereitung der Elek- Berührung bricht der Schaum jedoch schnell zu einer
trorasur, dadurch geke nnze ic hn et, daß 5 dünnen Flüssigkeit zusammen. Eine abbaufähige
es aus einer mit verflüssigten, halogenierten Kohlen- Schaumformulierung der vorstehend beschriebenen
Wasserstoffen oder gesättigten Kohlenwasserstoffen Art besteht im allgemeinen aus etwa 55 bis 70 °/0 einer
mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen als Treibmittel in Wasser-Alkohol-Lösung des Wirkstoffs zusammen mit
einem Druckgefäß eingeschlossenen, in Form 0,5 bis 5,0 Gewichtsprozent eines Tensids, das nur in
eines stabilen Schaumes von hoher Schmierfähig- io einem der mischbaren Lösungsmittel löslich sein sollte,
keit auftragbaren Mischung von 21 bis 34 Gewichts- und 3 bis 15 Gewichtsprozent eines verflüssigten, gasprozent
Wasser und 46 bis 64 Gewichtsprozent förmigen Treibmittels, das mit den übrigen Bestände-Alkohol
mit 0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines Ten- teilen des Konzentrats verträglich ist. Wird eine kleine
sids und etwa 2 bis 13 Gewichtsprozent eines Di- Menge eines Triglycerid-Pflanzenöles oder eines typiesters
aus zweibasischen Säuren mit 3 bis 10 Koh- 15 sehen leichten Esters, z. B. Isopropylmyristat, in eine
lenstoffatomen und Alkoholen mit 1 bis 4 Kohlen- derartige Zusammensetzung eingebracht, dann wird
Stoffatomen oder Propylencarbonat oder eines Di- bei ihrer Aufbringung kein Schaum erzeugt. Außerdem
esters aus einbasischen Säuren mit 2 bis 8 Kohlen- besitzt das erhaltene Aerosol keine ausreichenden
stoff atomen und Di- oder Polyalkoholen mit 3 bis Schmiereigenschaften. Wild zur Erzielung einer größe-8
Kohlenstoffatomen als Schmiermittel besteht, 20 ren Schmierfähigkeit eine große Menge dieser Ester
wobei das Treibmittel in einer Menge von 2 bis dem Konzentrat zugesetzt, dann werden inhomogene
15 Gewichtsprozent vorliegt. , Dreiphasensysteme erhalten, die zur Schaumbildung
2. Rasierhilfsmittel nach Anspruch 1, dadurch nicht befähigt sind und beim Auftragen auf die Hand
gekennzeichnet, daß es als Tensid eine Mischung durch die Finger laufen.
aus Polyäthylenglykolestern und -äthern höherer 25 Die Erfindung ist auf ein Rasierhilfsmittel zur Vor-Säuren
und Alkoholen mit 12 bis 22 Kohlenstoff- bereitung der Elektrorasur gerichtet, das die voratomen
enthält. stehend beschriebenen nachteiligen Eigenschaften der
3. Rasierhilfsmittel nach Anspruch 1 und 2, da- bekannten Rasierhilfsmittel vermeidet.
durch gekennzeichnet, daß es als Tensid eine Mi- Das Rasierhilfsmittel nach der Erfindung ist dadurch
schung aus Polyäthylenglykolestern und -äthern 30 gekennzeichnet, daß es aus einer mit verflüssigten,
von höheren Säuren und Alkoholen mit 12 bis halogenierten Kohlenwasserstoffen oder gesättigten
22 Kohlenstoffatomen mit höheren Alkoholen mit Kohlenwasserstoffen mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen
16 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält. als Treibmittel in einem Druckgefäß eingeschlossenen,
in Form eines stabilen Schaumes von hoher Schmier-35 fähigkeit auftragbaren Mischung von 21 bis 34 Gewichtsprozent
Wasser und 46 bis 64 Gewichtsprozent
Alkohol mit 0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines Tensids ,
und etwa 2 bis 13 Gewichtsprozent eines Diesters aus
zweibasischen Säuren mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen
40 und Alkoholen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder j
Propylencarbonat oder eines Diesters aus einbasischen
Die Erfindung betrifft ein Rasierhilfsmittel zur Vor- Säuren mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen und Di- oder
bereitung der Elektrorasur. Polyalkoholen mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen als
Die bekannten Rasierhilfsmittel zur Vorbereitung Schmiermittel besteht, wobei das Treibmittel in einer !
der Elektrorasur, im allgemeinen als »Pre-shave 45 Menge von 2 bis 15 Gewichtsprozent vorliegt. j
lotions« bezeichnet, bestehen im allgemeinen aus Das Rasierhilfsmittel nach der Erfindung zeigt eine j
Lösungen von leichten Estern, z. B. Isopropylmyristat, ausgezeichnete Schmierfähigkeit und bildet gleichzeitig j
oder leichten flüssigen Pflanzenölen in im wesentlichen beim Auftragen einen stabilen, abbaufähigen Schaum. !
wasserfreien, klaren alkoholischen Lösungen. Diese In Anbetracht der öligen, lipophilen Natur der einge- !
Öle zeichenn sich im Gegensatz zu den Mineralölen 5° setzten Ester ist die Bildung eines stabilen Schaumes i
durch ihre Trockenschmierfähigkeit und ihre Unlös- überraschend. \
lichkeit in Wasser-Alkohol-Systemen aus. Sie eignen Eine vorteilhafte Ausführungsform des Rasierhilfssich
zwar als Schmiermittel, besitzen jedoch den Nach- mittels nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
teil, daß die aus ihnen hergestellten Alkohollösungen daß es als Tensid eine Mischung aus Polyäthylenglykol- ■
nach dem Aufbringen aus der Flasche auf die Hand 55 estern und -äthern höherer Säuren und Alkohole mit >
leicht durch die Finger laufen, so daß derartige Flüssig- 12 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält. Bei Verwendung :
keiten wenig sparsam im Gebrauch sind. Bei Verwen- dieser Tenside entsteht ein besonders geeigneter, ab- :■
dung von dickflüssigeren Lösungen dagegen werden baufähiger Schaum. ;
die Rasierapparate vei stopft. Dadurch erfüllen die Besonders vorteilhaft ist weiterhin ein Rasierhilfs- i
Lösungen nicht ihren Verwendungszweck, der darin 60 mittel nach der Erfindung, das als Tensid eine Mi-
besteht, die Haut trocken und gleitfähig zu machen schung aus Polyäthylenglykolestern und -äthern von ί
und den Rasierapparat zu schmieren, so daß er mit höheren Säuren und Alkoholen mit 12 bis 22 Kohlen- \
möglichst hoher Geschwindigkeit laufen kann und so- Stoffatomen mit höheren Alkoholen mit 16 bis 22 Koh- |
mit ein leichtes Rasieren ermöglicht. lenstoffatomen enthält. Diese Tenside gewährleisten \
Weiterhin ist ein Verfahren zum bequemen Auf- 65 die Bildung eines abbaufähigen Schaums, ohne die |
tragen von der gewünschten Menge einer dünnen, Schmierwirkung des Rasierhilfsmittels zu beeinträch- \
Alkohol enthaltenden Lösung bekannt. Dabei wird tigen. ;
das aufzutragende Produkt in Form eines abbau- Die Auswahl des Schmiermittels wird nur durch die >
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEY0000944 | 1965-05-10 | ||
| DEY0000944 | 1965-05-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1492260A1 DE1492260A1 (de) | 1971-04-01 |
| DE1492260C true DE1492260C (de) | 1973-03-15 |
Family
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