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DE1491693A1 - Intravenoeser Katheter - Google Patents

Intravenoeser Katheter

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Publication number
DE1491693A1
DE1491693A1 DE19661491693 DE1491693A DE1491693A1 DE 1491693 A1 DE1491693 A1 DE 1491693A1 DE 19661491693 DE19661491693 DE 19661491693 DE 1491693 A DE1491693 A DE 1491693A DE 1491693 A1 DE1491693 A1 DE 1491693A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
catheter
catheter tube
tube
vein
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661491693
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Hirsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deseret Pharmaceutical Co Inc
Original Assignee
Deseret Pharmaceutical Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deseret Pharmaceutical Co Inc filed Critical Deseret Pharmaceutical Co Inc
Publication of DE1491693A1 publication Critical patent/DE1491693A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/06Body-piercing guide needles or the like
    • A61M25/0606"Over-the-needle" catheter assemblies, e.g. I.V. catheters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Intravenöser Katheter Die Erfindung betrifft allgemein chirurgische Instrumente, insbesondere intravenöse Katheter.
  • Intravenöse Übertragungen von Flüssigkeiten auf Patienten werden auf mannigfache Weise vorgenommen. Bei einem Verfahren, das immer häufiger angewendet wird, wird ein sog.
  • Piastikkatheter oder -kanüle in die Vene des Patienten eingeführt. Diese Kanüle besteht aus einem ungiftigen Stück flexibler Röhre aus Polyäthylen, Polyvinyl oder einem anderen geeigneten Xunstharzprodukt. Vorzugsweise ist das Material mit einem Strahlung nur schwach durcillasserlderl Stoff eingefärbt. Zum Einsetzen der Kanüle in die Vene des Patienten wird die Vene mit einer dicken Hohlnadel punktiert und die Kanüle durch die Hohlnadel hindurch eingeführt. wenn die Kanüle weit genug in die Vene eingeschoben ist, wird die Nadel wieder herausgezogen. Bei dieser Technik bleibt jedoch die Hohlnadel auf dem Ende der Kanüle, was in vielen Fällen unerwünscht ist.
  • In einer Reihe von Fällen wird vorgezogen, die Kanüle mittels einer Sonde einzuführen, die gänzlich entfernt werden kann, wenn die Kanüle in die Vene eingeführt ist. Dabei ist es auch möglich, eine größere Kanüle zu verwenden, so da# Einspritzungen, Transfusionen oder Narkosen schneller durchgeführt werden können. Der Arzt oder sein Helfer können jedoch nur feststellen, daß eine Vene geöffnet wurde, wenn Blut in die Kanüle ausflie#t, und die bekannten Sonden Inachen eine derartige Beobachtung schwer, wenn nicht gar unmöglich. Außerdem ist es für den Arzt wünschenswert, den Blutaustritt durch die Kanüle zu kontrollieren, und zwar nicht nur, um unnötigen Blutverlust zu vermeiden, sondern auch, um zu vermeiden, daß Luft in die Kanüle eintritt, dies eine Embolie herbeiführen kann, wenn sie in die Vene gelangt.
  • Es ist daher die Hauptaufgabe der Erfindung, eine verbesserte Form eines intravenösen Katheters mit einer Sonde zu schaffen, die sowohl zur Bluttransfusion als auch für intravenöse Ernährung und andere intravenöse und intraarterielle Behandlung oder Behandlung über das Lymphgefäßsystem verwendet werden kann.
  • Weiter besteht die Aufgabe darin, einen intravenösen Katheter zu schaffen, der mittels einer im Katheter befindlichen Sonde in die Vene eingeführt werden kann, worauf die Sonde völlig aus dem Katheter entfernt wird und in der Vene des Patienten nur noch ein flexibles, nicht-metallisches Teil zurückbleibt.
  • Weiter besteht die Aufgabe in der Schaffung eines intravenösen Katheters, der im wesentlichen durchsichtig ist, so daß das Blut in Katheter hinreichend beobachtet werden kann, wodurch feststellbar ist, ob der Katheter in die Vene des Patienten eingeführt ist.
  • Darüberhinaus ist es eine Aufgabe der Erfindung, eirien intravenösen Latheter zu schaffen, mit dem der Blutaustritt wirksam gesteuert werdeii kann, um den Katheter von eingeschlossener Luft zu befreien.
  • Darüberhinaus soll der Katheter sehr leichte, durchsichtige äußere Anschlußelemente besitzen, an die ein flexibler Schlauch oder eine Leitung angeschlossen werden können, durch welche die zu übertragende Flüssigkeit hindurchtritt.
  • Schließlich ist es noch Aurgabe der Erfindung, den intravenösen Katheter so auszubilden, daß er längere Zeit in der Vene des Patienten verbleiben kann, ohne daß dadurch der Arm des Patienten unbeweglich wird oder dem Patienten auf andere Weise Unannehmlichkeiten bereitet werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der Erfindung gehen aus der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels hervor. Im einzelnen stellen dar: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erndungsgemäßen intravenösen Katheters; Fig. 2 eine Explosionszeichnung der Einzelteile des intravenösen Katheters; Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Katheter nach 3-3 in Fig. 1; Fig. 4 einen Ausschnitt des Armes eines Patien-und 4a ten mit dem eingesetzten Katheter und seine Verwendung bei einer intravenösen Zuführung einer Flüssigkeit; Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 in Fig. ); Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht des Anschlußendes des intravenösen Katheters; Fig. T einen Längsschnitt nach 7-7 in Fig. 6; Fig. 8 Querschnitte nach den Schnittlinien 8-8, 9 und 10 9-9 und 10-10 in der Fig. 7; Fig. 11 eine vergrößerte Teilansicht des Einführendes des intravenösen Katheters; Fig. 12 einen Längsschnitt nach der Linie 12-12 in Fig. 11; Fig. 13 die Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Katheters; Fig. 14 eine vergrö#erte Teilansicht des Endes der sonde des in Fig. 13 dargestellten Katheters; Fig. 15 Querschnitte nach den Linien 15-15 und und 16 16-16 in der Fig. 13 ; -Fig. 17 Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform nach der Erfindung; Fig. 18 eine perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab des Sondenendes des in der Fig. 17 dargestellten Katheters, und Fig. 19 Querschnitte nach den Linien 19-19 und und 20 20-20 in der Fig. 17.
  • A bezeichnet einen intravenösen Katheter, der im wesentlichen aus vier voneinander lösbaren Teilen besteht, nämlich einem Katheter 1, einer Sonde 2, einer Scheide 7 und einem Endstopfen 4, wie sie in den Fig. 1 und 2 zu sehen sind. Der Katheter 1 besteht aus einer lichen, hohlen Röhre oder Kanüle 5, die aus einem geeigneten Kunstharz -Werkstoff hergestellt ist, wie z.B. Polyäthylen, und die an ihrem hinteren Ende mit einer öre 6 verbunden ist, die auf der Vorderseite eines Kupplungssockels 7 he-rauswächst, welcher sich seinerseits nah außen erweitert und an seinem hinteren Ende mit einem durchmesser-grö#eren Flansch 8 versehen ist. Der Kupplungssockel 7 ist auf seiner Innenseite so ausgebildet, daß er eine nach vorn sich verengende Wandung aufweist, deren Durchmesser wesentlich größer ist als der der flexiblen Röhre oder Kanüle 5, so daß dadurch eine innere Kammer 10 entsteht. Außerdem ist der Kupplungssockel 7 vorzugsweise aus einer stark durchsichtigen oder durchscheinenden Kunstharzmasse, wie Methylmethacrylat oder dgl. hergestellt, so daß gegebenenfalls der Innenraum der Kammer 10 beobachtet werden kann.
  • Nahe ihrem vorderen Ende ist die Kanüle 5 bei 11 im Durchmesser eingezogen, so daß sie vor diesem Absatz eine Spitze 12 mit einer dünneren Wandung aufweist, die einen geringeren Innen und Außendurchmesser aufweist als der Teil der Kanüle 5, der sich nach rückwärts daran ansenliet.
  • Die Sonde besteht vorzugsweise aus einer hohlen Stahlnadel n mit einem angeschliffenen, abgeschrägten Ende e, mit welcher der Arm des Patienten sauber und leicht durchstochen und das Innere der Vene, der Arterie oder des Lymphgefä#es erreicht werden kann. An ihrem rückwärtigen Ende ist die Nadel n starr in einer Hülse 1, befestigt, welche aus dem Vorderende einer Röhre 14 herausgeformt ist, die ihrerseits mit einem durchmessergrößeren Flansch 15 und mehreren radial abstehenden Rippen 16 ausgestattet ist.
  • Die Röhre 14 ist dann mit einer im Durchmesser vergrößerten Innenkammer 17 versehen, die an ihrem hinteren Ende so aufgebohrt oder auf andere Art geformt ist, da sie einen konisieben Sitz 1o bildet. ijier ist au#erdem iioch zu erwähnen, da# der Hülsenteil 13 konisch nach vorn sich verjüngende zuluft und so lang ist, daß er im dazugehörigen, gleichfalls innen konischen ;sockel 7 festsitzt, wie es aus der Fig. 7 hervorgeht. Aus den Fig. 8 und 9 ist ersichtlich, da# der Flansch 15 der Hülse 13 mit zwei in Durchmesserrichtung gegenüberliegenden Nocken 19 und 20 und der Flansch 8 triit einer Segmentfläche El versehen sind, welche letztere mit einer der Anlageflächen 19 oder 20 ausgerichtet werden kann, so da der Katheter 1 und die Sonde 2 in zusammengesetztem Zustand ausgerichtet und gut gehandhabt werden können, wie im Verlauf der Beschreibung noch deutlich gemacht wird. An :;einem hinteren Ende ist das Röhrenstück 14 auf seiner Au#enseite mit einem schmalen Ring 22 versehen, an dem zwei auf einem Durchmesser einander gegenüberliegende Zapren 2) vorhanden eine, mit deren Hilfe ein bekannter Luer-Anschlu# befestigt werden kann, der in seiner Ausführung bekannt ist und deswegen hier nicht näher beschrieben wird.
  • Das Röhrenteil 14 ist vorzugsweise aus einem festen, steifen, durchsichtigen oder durchscheinenden Kunstharzmaterial, wie etwa Methylmethacrylat oder dgl. hergestellt.
  • Der Stopfen 4 ist gleichfalls aus einem geeigneten Kunstharz hergestellt und ist mit einem nach vorn konisch enger werdenden Einsteckteil 24 versehen, der derartige Abmessungen hat, daß er im Sitz 18 der Hülse 15 oder in der Kammer 10 des Kupplungssockels 7 Aufnahme findet. Mit anderen Worten, der Steckstift 24 des Stopfens 4 und der Hülsenteil 15 der Röhre 14 haben im wesentlichen die gleichen Außenabmessungen und die gleiche konische Neigung. Inwendig weist der Stopfen 4 eine einerends geschlossene axiale Bohrung 25 mit im wesentlichen demselben Durchmesser wie die Bohrung 17 der Röhre 14 auf und befindet sich mit dieser mehr oder weniger ausgerichtet, wenn der Stopfen 4 in die Hülse 14 eingesetzt ist, wie es am besten aus der Fig. 7 hervorgeht.
  • Die Scheide) ist als einfaches Element vorzugsweise aus einem billigen Kunstharzmaterial, wie Polyäthylen, hergestellt und besteht aus einem Rohr 26, das an seinem hinteren Ende einen etwas verdickten Kragen 27 aufweist, und das innen so groß ist und eine konische AusbildUng hat, daß es schließend über den Hülsenabschnitt 6 des Kupplungssockels 7 paßt. Auf ihrer Innenseite stellt die Scheide 5 eine glattflächige Fortsetzung der konisch geneigten Innenfläche des Kragenabschnittes 27 dar, weist jedoch auf ihrer gesamten Länge einen wesentlich größeren Innendurchmesser auf als der Außendurchmesser der Röhre 5 ist. Die Länge des Schlauches 26 in Achsrichtung ist größer als die Länge der Röhre 5 und der Sonde n in dem Bereich, in dem sie ineinander verlaufen, so daß der Schlauch ein wesentliches Stück über das vorstehende, geschärft Ende e der Sonde n vorsteht und damit die Sondenspitze vor ungewollter Berührung mit anderen Gegenständen schützt, welche die geschliffene Spitze beschädigen könnten. Vorzugsweise ist das Vorderende des Schlauches 26 leicht eingezogen und nicht verschlossen, wodurch das Teil leichter herzustellen ist. Die öffnung 28 kann mit einem kleinen Wattetupfer oder Stopfen verschlossen werden, was hier nicht dargestellt ist. Es sei hier in Hinblick auf die Fig. 1 und noch erwähnt, daß der über den Haltesockel vorstehende Teil der Sondennadel n um ein geringes länger ist als der zugehörige Röhrenabschnitt 5, so daß die Abschrägung 11 und die eingezogene Spitze 12 der Röhre 5 bei zusammengesetztem Katheter urfl ein geringes hinter der scharfen Nadelspitze e der Sonde n liegt. Außerdem ist der Außendurchmesser der Sendënnadel n im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser der Spitze 12 der Röhre oder Kanüle 5, so daß die Sondennadel n fest umschlossen und dennoch gleitbar in der Kanüle liegt, wenn diese beiden Teile zusammengesteckt sind. legen der Länge ist der Innendurchmesser der Kanüle 5 natürlich um ein geringes größer als der Außendurchmesser der Nadel, so daß der Sitz frei und leicht lösbar ist.
  • Mit Hilfe der konischen Verbindungsstellen zwischen dem Kupplungssockel 7 und der Röhre 14 in Verbindung mit den Anlage flächen an den Flanschen 8 und 15 und der dadurch sich ergebenden Ausrichtung ergibt sich in der Tat eine sichere Verbindung zwischen der Sonde 2 und dem Katheter 1, so daß nicht zu befürchten ist, daß sich die beiden Teile während des Durchstoßens der haut und der Ader des Patienten gegeneinander verschieben. Dadurch wird das sog. Kräuseln der Kanüle 5 auf der Sondennadel n vermieden, wenn diese durch das Fleisch dringt. Es versteht sich, daß die Kanüle 5 nicht in die Vene eingebracht werden kann, wenn sie sich auf der Außenseite der Sondennadel n zusammenschiebt und dadurch unbrauchbar wird. Auch wenn durch angestrengtes Eingreifen die zusammengeschobene Katheterröhre etwas gestreckt und dadurch in die szene hineingebracht werden könnte, wäre dies aus zwei Gründen ein vom medizinischen Standpunkt aus unvertretbarer Zustand.
  • Erstens würde die Außenfläche der Kanüle 5 beim Strecken verunreinigt, und was wesentlich wichtiger ist, die Festigkeit der Röhre 5 leidet unter diesem Eingriff, so daß die Gefahr besteht, daß Teile davon abbrechen und in die Vene hineingeraten, was im Kreislauf des Patienten zu einer Embolie fUhren kann. So wurde herausgefunden, daß durch konisches Verengen des Einführungsendes der Röhre 5 und einen engen Sitz auf der Sondennadel n das Zusammenschieben verhindert werden kann. Es wird also einerseits gefordert, daß die Innenseite der Bohrung der Röhre 5 und die Außenfläche der Sondennadel n so glatt wie möglich und mit möglichst geringen Unterschieden im Durchmesser aufeinanderpassen, so daß die Solldennadel n die Röhre 5 auf der ganzen Fläche abstützt, andererseits soll jedoch die Sondennadel 5 in axialer Richtung leicht gleiten können, damit sie nach dem Anstechen der Vene und dem Einführen der Röhre 5 schnell, leicht und einfach herausgezogen werden kann. Wenn die Sondennadel n nur im geringsten an der Röhre 5 haftet, besteht ernstlich die Möglichkeit, daß der in die Vene eingesenkte Teil der Röhre 5 sich auf der Nadel zusflmmenschiebt oder an dieser haften bleibt, wenn die Nadel n herausgezogen wird. Das kann ernste Folgen haben. Wenn das in dic Vene eingesenkte Ende der Röhre 5 auch nur geringfügig gewellt ist, kann diese Durchmesseraufweitung ausreichen, Störungen herbeizuführen, wie etwa einen Venenschlub oder die Zerstörung der Venenwand, wenn die höhere 5 schlicklich herausgezogen wird. Mit der Erfindung ergab es sich, daß ein glatter, fester und trotzdem gleitbarer Sitz zwischen der Röhre 5 und der Sondennadel n zugleich mit einer festen Verbindung zwischen dem Kupplungssockel 7 und der Verbindungsröhre 14 geschaffen werden konnte, so daß diese Elemente als eine Einheit während des Venenanstichs gehandhabt werden können und ein axiales Verschieben zwischen der Röhre 5 und der Sondennadel n und damit das Kräuseln sowohl während des Anstiches der Vene als auch beim Herausziehen der Nadel n wirksam vermieden wird.
  • Die Verbindung zwischen dem Kupplungssockel 7 und der Halteröhre 14 dient noch einem weiteren Zweck. Der Arzt kann beim Anstechen der Vene nur feststellen, da#die Vene angestochen ist, wenn er das Blut aus der Vene ausfließen sieht. Wie oben bereits beschrieben, war diese Beobachtung mit den bekannten, flexiblen Kathetern schwierig, manchmal sogar unmöglich. Mit dem intravenösen Katheter nach der Erfindung fließt sofort nach dem Anstich der Vene venöses Blut durch die ffohlsondennadel n und erscheint als gut sichbare rote Säule in der Kammer 17 des durchsichtigen Verbindungsstückes 14. Die Luft, die sich innerhalb der Nadel n und der rammer 17 befand, wird in den Raum 25 im Stopfen 4 zusammengedrängt, bis der Druckausgleich zwischen dem Blutdruck in der Vene und der in der Kammer 25 des Stopfens 4 eingeschlossenen Luft hergestellt ist. Wie ersichtlich, ist damit auch kein Blutverlust verbunden, denn die Blutmenge, die durch die Sondennadel n in die Kammer 17 des Verbindungsröhrchens 14 fließt, ist gering. Das Blut fließt jedoch sofort nach Anstich der Vene aus dieser heraus, so daß der Arzt weiß, daß der Venenanstich gelungen ist und das scharfe Ende e der Sondennadel n nicht weiter angesetzt zu werden braucht. Dadurch wird wirksam verhindert, daß das scharfe Ende e der Sondennadel n durch die Vene hindurch und auf deren Rückseite aus ihr hinausgestoßen wird.
  • Sobald sich Nadelspitze und Hülse in der Vene des Patienten befinden, was durch ausfließendes Blut im Rohrteil 14 angezeigt wird, kann der Arzt sofort die Arbeit mit dem Katheter beenden und die Röhre 14 bezügliM des Kupplungssockels 7 drehen, wodurch die Röhre aus dem Kupplungssockel gelöst wird, so daß die Sondennadel n in axialer Richtung aus dem Katheter 1 herausgezogen und gleichzeitig die Röhre 5 ohne die Sondennadel n in die Vene weiter hineingeschoben werden kann. Wenn die Spitze e der Sondennadel n etwa zur Hälfte oder zu drei Viertel aus dem Katheter 1 herausgezogen ist, kann der Arzt mit dem Daumen oder den Fingern den vorderen, leeren Abschnitt der Kanüle 5 zusammendrücken, so daß kein Blut mehr austritt, woraufhin die Röhre 14 mit der Nadel n vollkommen aus dem Kupplungssockel 7 und dem daran befindlichen Katheter 1 herausgezogen wird.
  • Daraufhin kann der Stopfen 4 aus der Röhre 14 herausgezogen und in den Kupplungssockel 7 eingesetzt werden, so daJ er nunmehr als Verschluß des Kupplungssockels dient. Während dieses Vorgangs erhält die in der Bohrung 25 des Stopfens 4 eingeschlossene Luft wieder atmosphärischen Druck, so daß der Überdruck im Katheter 1 wieder venöses Blut durch die Röhre 5 in die Kammer 9 des Kupplungssockels 7 fließen läßt, wodurch die Kammer im wesentlichen gefüllt und das Druckgleichgewicht, wie bereits vorher erwähnt, wieder hergestellt wird. Der Katheter 1 kann dann mit einem Streifen Heftpflaster t fest mit dem Arm des Patienten verbunden werden, wie es die Fig. 4 zeigt.
  • Immer, wenn die intravenöse Ernährung, eine Bluttransfusion oder irgendeine andere Flüssigkeitseinspritzung in die Vene erfolgen soll, braucht lediglich ein Stück sterile Gaze auf den Arm des Patienten unter den Stopfen 4 und den Kupplungssockel Y gelegt zu werden. Der herausstehende Teil des Katheters 1 kann dann mit der Hand gedrückt werden, um festzustellen, ob venöses Blut fließt, woraufhin der Stopfen 4 herausgezogen und die Kammer 10 des Kupplungssockels 7 mit Blut gerüllt wird. Es wurde festgestellt, daß dies wegen der Transparenz des Kupplungssockels 7 sehr genau überwacht werden kann> so daß in den meisten Fällen nur ein oder zwei Tropfen Blut auf das Gazestück auslaufen. In jedem Fall kann der Eiiitritt von Luft blasen in die Kammer 10 des Sockels 7 wirksam verhindert werden. In den Kupplungssockel 7 wird dann mittels eines konischen Verbindungsstückes r, an dem sich eine gewöhnliche Schlauchleitung h befindet, wie etwa in der Fig. lj gezeigt, angeschlossen, und die intravenöse Zuführung erfolgt wie gewöhnlich. Wenn dem Patienten genügend Flüssigkeit zugeführt ist, kann die Röhre 5 abermals mit der Hand abgequetscht, das Verbindungsstück r entfernt und der Stopfen 4 eingesetzt werden.
  • Es ist auch möglich, eine abgewandelte Form des intravenösen Katheters A' zu verwenden, der einen Katheter 1' und einen Stopfen 4' aufweist, die im wesentlichen mit dem Katheter 1 und dem Stopfen 4 der vorangegangenen Beschreibung übereinstimmen. Mit dem Katheter 1' und dem Stopfen 4' wirlct eine Sondennadel 29 mit ihrem Befestigungsrohr 14' zusammen, das wiederum mit dem beschriebenen Befestigungsrohr 14 übereinstimmt. Mit dem Rohr 14' ist eine stabförmige Sondennadel n' fest verbunden mit einem geschärften oder zugespitzten Vorderende 50 und einer parallel zu seiner Achse verlaufenden Flüche 1, die sich entlang des gesamtem Katheterz l' erstreckt und innerhalb des Kupplungssockels @' endet. Bei dieser Ausführungsform besteht keine Verbindung durch die Sondennadel n1 hindurch ins innere des Befestigungsteils 14'. Sobald die Vene angeschnitten ist, flie#t Blut entlang der Fläche 31 und zeichnet sich als dünne rote Längslinie entlang des Katheter 1' ab. Das ausgelaufene venöse Blut füllt zum Teil die Kammer innerhalb des Kupplungssockels 7'. Sobald der Katheter in die Vene eingedrungen ist, kann er weiter hineingeschoben und die Sondennadel 29 herausgezogen werden, und zwar in derselben leise wie bei der Katheteranordnung A bereits beschrieben.
  • Eine weitere Abwandlungsform ist der intravenöse Kathetersatz A'1 mit einem Katheter l" und einem Stopfen 4", die im wesentlichen dem bereits beschriebenen Katheter 1 und dem Stopfen 4 entsprechen. Im Katheter 1" befindet sich eine Sondennadel 52 an einem Befestigungsteil 14", der seinerseits dem bereits beschriebenen Befestigungsteil 14 im wesentlichen gleich ist. Eine stabförmige volle Sondennadel n", die an dem Bef'estigungsteil 14" angebracht ist, weist an ihrer Spitze ein angeschräftes oder angespitztes Ende 55 auf und ist in axialer Richtung mit einer Kerbe oder Nut 54 verstehen, die sich über die Gesamtlänge des Katheters 1" erstreckt und im Inneren des Kupplungssockels 7" endet. Auch bei dieser Ausführungsform besteht zum Innern des Befestigungsteils 14' durch die Sondennadel n" keine Verbindung. Es flie#t, sobald die Vene angeschnitten ist, in die Langsnut 94 venöses Blut, was als dünner roter Längsstrich entlang des Katheters 1 zu sehen ist. Das ausgeflossene Blut füllt den Hohlraum im Kupplungssockel 7" zum Teil an. Sobald der Katheter in die Vene eingedrungen ist, kann das Katheterrohr 1" weiter in die Vene hineingeschoben und die Sondennadel 52 aus dem Katheterrohr herausgezogen werden, wie bereits bei der Katheteranordnung A beschrieben.

Claims (7)

  1. i'a t e n t a n s p r ü c h e ½ Intravenöser Katheter mit einer Sonde, deren eines Ende zum Durchstoßen des Fleisches und Anstechen der Vene angeschärft ist und die mit ihrem unteren Ende starr in einem Handgriff eingelassen ist, an dem lösbar auf einer Seite ein Kupplungssockel aufgesteckt ist, an welchen sich in starrer Verbindung eine biegbare Katheterröhre befindet, die die Sonde umschließt, wobei ihr Innendurchmesser geringfügiF größer ist als der Außendurchmesser der Sonde und die Sonde mit ihrer geschärften Spitze bei in den Sockel eingesetztem Zustand geringfügig über die Katheterröhre vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (12) der Katheterröhre (5) einen verringerten Durchmesser aufweist und die Sonde (n) nahe der Sondenspitze (2b, TO, =) eng umschließt, wodurch Katheterröhre (5) und Sonde (n) gemeinsam beim Punktieren verschoben werden können, ohne daß die Katheterröhre (5) sich zusammenschiebt und krauselt, und weshalb die Sonde (n) frei aus der Katheterröhre (5) in Anschluß an das Punktieren herausgezogen werden kann, um einen Flüssigkeitsstrom durch die Katheterröhre (5) zu ermöglichen.
  2. 2. Katheterröhre nach Anspruch 1, dadurch gekermeiehnet, da. die Sonde (n', n") einen von der Kreisform abweichenden Querzchnitt aufweist, co das in der Rateterröhre (5) ein Flüssigkeitsstrom in Achsrichtung entiang der Sonde (n', n") flie#en kann.
  3. Katheter nach anspruch 2, dadurch gekennzelennet, cas die Sonde (n') mit einer parallel zu ihrer Achrichtung verlaufenden Fläche (31) versehen ist, die sich im wesentlichen über deren gesamte Länge erstreckt.
  4. Katheter nach Anspruch 2, dadurch gekennzekelmet, das die Sonde (n") eine parallel zu ihrer Achse verlaufende Nut (34) aufweist, die sich im wesentlichen über ihre gesamte Länge rstreckt.
  5. Katheter nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gezennzeichnet, dak am Rückende des Handgriffes (14) ein Stopfen (4) cinsetzbar ist, der mit einer Höhlang (25) versehen ist, die zu einer Kammer (17) am zugewandten r;iiöe der Sonde (n) Verbindung hat. o.
  6. Katheter nach einem der Ansprüche 1 bls , durch Zekennzeichnet, da nahe dem Vorderende der Sonde (n, n', n") ein Flansch (15) vorgesehen ist, der in radialer Richtung über den übrigen Teil der Sonde vorsteht,
  7. 7. Katheter nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Katheterröhre (5) einen konischen Bereich (11) mit abnehmender SJandstärke und einen Endabsehnitt (12) vor dem konischen Bereich (11) aufweist, der die Sonde (n, n', n") eng umschließt und dessen durchschnittliche Wandstärke wesentlich geringer ist als die Wandstärke des übrigen Teils der Katheterröhre (5) hinter dem konischen Bereich (11).
    Katheterröhre nach einem der Ansprüche 1 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Katheterröhre (5) an ihren Enden geringere Innen und Außenabmessungen aufweist, als im übrigen Bereich, wodurch Katheterrohr (5) und Sonde (n, nt, n") zusammen durch das Fleisch in eine Blut- oder Lymphbahn gestoßen werden können, ohne, daß sich die Katheterröhre (5) an ihrem Ende zusammenschiebt und kräuselt.
DE19661491693 1966-08-24 1966-08-24 Intravenoeser Katheter Pending DE1491693A1 (de)

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DE (1) DE1491693A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2353306A1 (fr) * 1975-09-18 1977-12-30 Mac Farlane Richard Catheter perfectionne et son dispositif de mise en place
DE3100545A1 (de) * 1981-01-10 1982-07-29 B. Braun Melsungen Ag, 3508 Melsungen "katheterbesteck"
DE3100547A1 (de) * 1981-01-10 1982-07-29 B. Braun Melsungen Ag, 3508 Melsungen "katheterbesteck"

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DE3100545A1 (de) * 1981-01-10 1982-07-29 B. Braun Melsungen Ag, 3508 Melsungen "katheterbesteck"
DE3100547A1 (de) * 1981-01-10 1982-07-29 B. Braun Melsungen Ag, 3508 Melsungen "katheterbesteck"

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