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DE1491184A1 - Medizinisches Geraet zur Halswirbelsaeulenbehandlung - Google Patents

Medizinisches Geraet zur Halswirbelsaeulenbehandlung

Info

Publication number
DE1491184A1
DE1491184A1 DE19641491184 DE1491184A DE1491184A1 DE 1491184 A1 DE1491184 A1 DE 1491184A1 DE 19641491184 DE19641491184 DE 19641491184 DE 1491184 A DE1491184 A DE 1491184A DE 1491184 A1 DE1491184 A1 DE 1491184A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
patient
holding member
pulling element
head
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641491184
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med W Laabs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1491184A1 publication Critical patent/DE1491184A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H1/00Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
    • A61H1/02Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
    • A61H1/0218Drawing-out devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2201/00Characteristics of apparatus not provided for in the preceding codes
    • A61H2201/16Physical interface with patient
    • A61H2201/1602Physical interface with patient kind of interface, e.g. head rest, knee support or lumbar support
    • A61H2201/1604Head
    • A61H2201/1607Holding means therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Medizinisches Gerät zur Halswirbelsäulenbehandlung ================== Di e Erfindung bezieht sich auf ein medizinisches Gerät zur Halswirbelsäulenbehandlung.
  • Dieses Gerät dient der Behandlung von schwerden Wirbel-Säuleinerkrankungen und deren Begleiterscheinungen, wie z. TS. Wirbelblockierungen, Schulter- Armsyndrom, Schie@half, Occipitalneuralgie usw. im Bereich der halswirbelsäule und der oberen Brustwirbelsäule.
  • Das Wesen der Erfindung besteht in einem am Patienten anbringbaren Kopfhalter und zwei Fußhaltern, die beide mittels eines über ein ortsfestes oder im begrenzten Umfang bewegbares Halteglied geführtes Zugorgan verbindbar sind, weiterhin in einem ortsfesten Widerlager zum Festhalten des Körpers des Patienten mit den Händen, wobei sich das Halteglied relativ zum Patienten vor und oberhalb dessen Kopfes an einer solchen Stelle befindet, daß das aus den beiden Abschnitten des Zugorganes zwischen Halteglied und Kopf des Patienten sowie Halteglied und Füßen des Patienten mit dem gestreckten Körper des Patienten ein spitzwinkeliges Dreieck mit sehr spitzen Winkeln am Halteglied und an den Füßen bildet und wobei das Zugorgan eine solche Länge aufweist, daß es bei mindestens nahezu ausgestreckten Beinen des Patienten gestrafft ist.
  • Gemäß einer besonderen zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung setzt sich der Kopfhalter aus einem biegsamen Kinnband und einem mit diesem verbundenen biegsamen Nackenband zusammen. Dabei ist vorzugsweise je ein Ende des Kinnbandes mit einem Ende des Nackenbandes unter Bildung eines korbartigen Kopflialt ers verbunden. Vorzugsweise ist das Kinnband am Nackenband lösbar und verstellbar befestigt. Das Kinnband und das Nackenband weisen gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Bohrungen auf durch die hindurch beide Teile mittels mechanischer Klemm-, Hebel-oder Schraubverbindungen aneinander befestigt sind. Besonders günstig ist es, wenn an den beiden Enden des Nackenbandes je eine Reihe von Bohrungen angeordnet ist, so daß der Kopfhalter durch verbinden der Bohrung des Kinnbandes mit einer passenden Bohrung des Nackenbandes an die Gröi3e und Forni des Kopfes des Patienten angepaßt werden kann. Besonders zweckmäßig und einfach ist, wenn auf diese Weise je zwei Enden des Kinn- und Nackenbandes mittels einer Schraube und Flügelmutter verbunden werden. An den auSersten Enden befinden sich dann Oesen oder ebenfalls Bohrungen, an denen das Zugorgan eingehängt werden kann. ine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird darin bestehen, daß die Fußhalter aus biegsamen Schlaufen bestehen.
  • Weder der Kopfhalter noch die Fußhalter besitzen somit Schnallen oder sonstige Befestigungsorgane, die beim'Anlegen der Halter vom Patienten nicht selbst geschlossen werden können, sondern von einer Hilfsperson betätigt werden müssen.
  • Sowohl das Kinnband als auch das Nackenband des Kopfhalters und die Fußhalter sind biegsam, so daß sich die Halter an die Größe und die Form des Kopfes bzw. des Fußes des Patienten selbsttätig anschmiegen. An den stärker beanspruchten Stellen weisen beide Teile vorzugsweise Verstärkungen auf.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der rfindung besitzt das Zugorgan eine Einrichtung zur Längsverstellung.
  • Dies bringt den Vorteil mit sich, daß der Patient selbst die richtige hänge des Zugorganes einstellen kiin. Die Länge ist von der Körpergröße des Patienten und davon abhängig, wo das Halteglied im allgemeinen ortsfest aufgehängt werden kann. Sehr zweckmäßig ist es, wenn das Zugorgan dehnbar ist oder mindestens Dehnungselemente besitzt. Bei dieser Ausführung reicht es ohne weiteres aus, das Zugorgan über ein ortsfestes Rslteglied zu führen, das sich bei einem vorzugsweise horitantal liegenden Patienten hinter und oberhalb des Kopfes das Patienten befindet und zwar nämlich so weit oberhalb des Kopfes, daß teine Selbsthemmung im gespannten Zustand eintreten kan@, d. I. dl3 immer noch eine Kraftkomponente da ist, die die ausgestreckten Beine in ihre angezogene Stellung zur-ückzuführen bestrebt ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, das Halteglied aus einer in einem Bügel drehbaren Rolle auszuführen, so daß es in einfacher Weise ortsfest aufgehängt werden kann und beim Bewegen der Beine des Patienten eine Drehung der Rolle stattfindet, so daß zwischen dem Zugorgan und der Rolle im wesentlichen keine Reibung und somit auch keine Abnutzung stattfindet.
  • Besonders zweckmäßig ist es dabei, die Rolle mittels Dehnungselementen an der Aufhängung zu befestigen. in diesem Fall können die Dehnungselemente im Zugorgan selbst entfallen.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung wird dann weiterhin darin gesehen, daß das Halteglied eine Einscheibenrolle dargestellt und beide Seiten des Kopfhalters mittels des über die Rolle des Haltegliedes geführten Zugorganes mit den Fuhaltern verbunden sind. Die Straffung des Körpers des Patienten erfolgt durch Ausstrecken beider Beine. Vorzugsweise wird das Zugorgan etwa in der Mitte gekoppelt zum Einfügen eines Dehnungselementes bzw. einer Zugmeßeinrichtung. Es hat sich als zweckmä3ig erwiesen, das Zugorgan mit einer Länge von etwa 2 m bis 2,50 m auszuführen. Dies setzt allerdings voraus, daß das Halteglied bzw. die Halterolle nahe hinter dem Kopf des Patienten befestigt werten kann. Es reicht jedoch aus, die Rolle über eine Verlängerung an der Aufhängung zu befestigen, so daß sie im gespannten Zustand des Zugorganes sich etwa in dieser entfernung vom Kopf des Patienten befindet.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen bestehen noch darin, daß das Zugorgan Haken aufweist, die in Oesen des Kopfhalters und des Fußhalters einhakbar sind. Hier werden vorzugsweise Karabinerhaken und dergleichen verwendet. weiterhin ist es besonders vorteilhaft, im Zugorgan an einer im Sichtbereich des liegenden Patienten befindlichen Stelle eine ablesbare Zugmeßeinrichtung einzusetzen. Hier genügt beispielsweise eine einfache Federwaage. Der Patient kann darm selbst die durch Strecken des Beines erzeugte Zugspannung ablesen und diese damit überwachen.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß ein einfaches, preiswertes Gerät geschaffen ist, das sich zur Selbstbehandlung schwerer Wirbelsäulenerkrankungen und deren Begleiterscheinungen eignet.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausffihrungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein auseinander geklapptes Kinnband.
  • Fit 2 eine Draufsicht auf ein auseinandergeklapptes Nackenband.
  • Fig. 3 eine Längs#chnittansicht eines ans Kinnband und Nackenband zusammgesetzten Kopfhalters.
  • Fig. 4 eine schräg von oben gesehene perspektivische Ansicht eines Fußhalters.
  • Fig. 5 eine mehr von der Seite gesehene perspektivische Ansicht des Fußhalters nach Fig. 4.
  • Fig. 6 das Gerät gemäß der Erfindung während der Funktion.
  • Das Kinnband 1 besteht aus einem biegsamen Material und kann in seinem Mittelbereich, mit welchem es am Kinn anliegt einem der Kinnform angepaßten nicht weiter darge -stellten Einsatz tragen. Die Enden des Kinnbandes 1 sind verstärkt. Sie weisen Bohrungen 2 auf, durch die hindurch das später zu beschreibende Zugorgan am Kinnband befestigt werden kann. Im Abstand von den Enden sind im Kinnband 1 Bohrungen 3 vorgesehen, die zur Befestigung des Kinnbandes am Nackenband 4 (Fig. 2) dienen. Das Nackenband besteht ebenfalls aus biegsamen Material und besitzt ebenfalls verstärkte Enden. An den äußeren Enden sind Bohrungen 5 vorgesehen, die ähnlich wie die Bohrungen 2 des Kinnbandes 1 zur Befestigung des später eu beschreibenden Zugorganes dienen. In den verstärkten Enden des Nackenbandes 4 sind jeweils eine Anzahl im Abstand befindlicher weiterer Bohrungen 6 vorgesehen. Diese Bohrungen 6 wirken mit den Bohrungen 3 des Kinnbandes 1 zusammen, um die beiden Blnder 1 und 4 mittels mechanischer Befestigung@elemente aneinander zu befestigen. ie in Fig. 3 gezeigt ist1 dient hierzu in einfachster Weise eine Verschraubung 7 und zwar vorzugsweise mit Flügelmutter. Bei der Stellung nach Fig. 3 sind die Bohrungen 3 des Kinnbanden 1 mit der jeweils mittleren Bohrung 6 des Nackenbandes durch die Verschraubung miteinander verbunden. Der so erzeugte korbartige Teil ist der Kopfhalter 8. in der Innenfläche 9 des Kinnbandes 1 liegt düs Kinn, während die Fläche 10 unter den Nocken des Patienten greift. Das Zugorgan wird entweder in der Bohrung 2 oder der Bohrung 5 des Kopfhalters 8 oingahängt, und zwar je nach dem ob der Patient auf den Rücken oder auf der Brust liegt.
  • In den Fig. 4 und 5 ist der Fu@halter 11 dargestellt.
  • Er setzt sich AUS einer Schlaufe 12 und einer vorzugsweise deanbaren Zuglasche 13 zusammen, die letztere an ihrem freien Ende eine oese 14 aufweist.
  • Der Bui3halter 11 besteht @bengo wte der Kopfhalter 8 aus einem bieimen Matgr@@l, .30 daß er sich nach oineinstecken des F@@@@ in die Schlaufe 12 an die Fußform selbsttätig anpa3t. Die O@@en 14 dienen zum Hinhaken des Zugorganes.
  • In Fig. 6 ist die Funktion des Gerätes gemäß der Erfindung erläutert. Der Patient liegt auf einem Behandlungstisch 15 an dessen Stelle auch eine Couch und dergleichen verwendet werden kann. Ein Halteglied 16 ist hinter und oberhalb des Kopfes des Patienten auf gehängt. Es besteht aus einer Rolle 17, die vorzugsweise mittels Dehnungsmitteln 18 an der ortsfesten auphängung 19 befestigt ist.
  • Sin Zugorgan 20 das vorzugsweise aus einem doppelten Nylonband besteht, ist mittels 2 Haken an dem Kopfhalter 8 und mittels 2 Haken an den Fußhaltern 11 befestigt, wobei das Zugorgan 20 über die Rolle 17 des Haltegliedes 16 geführt ist. Das Zugorgan 20 verzweigt sich sowohl an dem mit dem Kopfhalter 8 befestigten Ende, als auch an dem mit denFußhaltern 11 befestigten Ende, so daß die beiden Verzweigungen am Kopfhalter 8 in die Bohrungen 2 oder 5 des Kinnbandes bzw. des Nackenbandes und zwar auf beiden Seiten und die beiden Verzweigungen an den vorzugsweise als Fußschlaufen ausgebildeten Fuhaltern 11 in die Ösen 14 eingehakt werden können.
  • An beiden Enden des Zugorganes 20, vorzugsweise an dem mit den Fu!3schaltern 11 zu verbindenden Sonden ist eine verlängerungseinrichtung 21 vorgesehen mittels ken die richtige Länge des Zugorganes eingestellt werden kann.
  • Weiterhin besitzt das Zugorgan 20 eine Zugmesseinrichtung 22, die vom Patienten abgelesen werden kann.
  • Mit gestrichelten Linien ist in Fig. 6 die Ausgangsstellung gezeigt. Die Beine des Patienten sind dabei angezogen und das Zugorgan 20 hängt leicht durch. Wenn die Beine gestreckt werden, wird das Zugorgan gespannt.
  • In der ausgestreckten oder beinahe ausgestreckten Stellung der Beine nimmt das Zugorgan die mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung ein, wobei Hals- und Brustwirbelsäule des Patienten gestrafft wird. Damit der Körper des Patienten nicht nach hinten gezogen wird, sind Widerlager vorgesehen, die hier aus zwei Griffen bestehen, die vom Patienten festgehalten werden müssen.
  • Um die richtige Länge des Zugorganes einzustellen, streift sich der Patient in liegender Stellung den Kopfhalter 8 über den Kopf und die Fußhalter 11 über die Füße, zieht dann die Knie leicht an und stellt mit Hilfe der Verlängerungseinrichtung 21, die in einfachster Weise als Schieber ausgebildet sein können, die Länge der Zugorgane so ein, daß er beim Ausstrecken der Beine einen leichten Zug am Hals verspürt. Durch langsames Ausstrecken der Beine wird das Zugorgan 20 gespannt. Der Zug wirkt weich und elastisch durch die Dehnungsmittel 18. Der Kopfhalter liegt unter dem Zug überall gleichmäßig und druckfrei am Kopf an. Da der Patient sich mit seinen Armen an der Unterlage festhält entsteht bei weiteren Strecken der Beine eine genau dosierbare Zugwirkung auf die Halswirbel und die drei oberen Brustwirbel.
  • Nach dem Strecken beugt der Patient wieder leicht die Knie, so daß das Zugorgan 20 entspannt wird. Der Vorgang kann innerhalb eines gewissen Zeitraumes beliebig oft wiederholt werden. Durch leichte Drehbewegungen des Kopfes um die Längsachse wird die therapeutische Wirkung des Gerätes noch erhöht.
  • Der besondere Vorteil des Gerätes gemäß der Erfindung liegt darin, daß eine Behandlungsmethode möglich ist, die einen Eingriff von außen durch einen Behandler sowie Kräfte, die der Patient nicht selbst aufzubringen im Stande ist und im Augenblick des Geschehens nicht kontrollieren und steuern kann unnötig macht. Durch Anwendung des Gerätes gemäß der Erfindung können oftmals operative, chiropraktische und ähnliche Maßnahmen vermieden werden, ebenfalls erübrigt sich das Aufhängen des Patienten in der Glissonschlinge völlig.
  • Patentansprüche ===============

Claims (15)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Medizinisches Gerät zur Halswirbelsäulenbehandlung, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen am Patienten anbringbaren Kopfhalter (8) und zwei Fußhaltern (11), die beide mittels eines über ein ortsfes-tes oder im begrenzten Umfang bewegbares flalteglied (16) geführtes Zugorgan (20) verbindbar sind, weiterhin durch ein ortsfestes Widerlager zum Festhalten des Körpers des Patienten, wobei sich das Halteglied (16) relativ zum Patienten vor und oberhalb dessen Kopfes an einer solchen Stille befindet, daß das aus den beiden Abschnitten des Zugorganes (20) zwischen Halteglied (16) und Kopf des Patienten sowie Halteglied und Fuß des Patianten mit dem gestreckten Körper des Patienten ein spitzwinkeliges Dreieck mit sehr spitzem Winkel am Halteglied und an den Fülen bildet und wobei das Zugorgan (20) eine solche Länge aufweist, daß es bei mindestens nahezu ausgestreckten Eeinan des Patienten gestrafft ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t;, daß sich der Kopfhalter (de) aus einem bießsamen Kinnband (1) und einem mit diesem verbundehen biegaamen Nackenband (4) zusammensetzt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß je ein Ende des Kinnbandes (1) mit einem Ende des Nackenbandes (4) unter Bildung eines korbartigen Kopfhalters verbunden ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Kinnband (1) am Nackenband (4) lösbar und verstellbar ist.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß Kinnband (1) und Nackenband (4) Bohrungen (3, 6) aufweisen, und beide Teile durch eine mechanische Klemm-, Hebel- oder Schraubverbindung (7) aneinander befestigt sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Fußhalter (11) eine biegsame Schlaufe (12) aufweist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Zugorgan (20) eine Einrichtung (21) zur Längsverstellung aufweist.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 1 oder 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, das das Zugorgan (20) dehnbar ist oder Dehnungselemente (18) besitzt.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (16) aus einer in einem Bügel drehbaren Rolle (17) besteht.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 1 oder 9, d a d u r c h 6V e k e n n z e i c h ii e t, daß das halteglied (16) mit einer ortsfesten Aufhängung (19) einer ein Dehnungselement (18) verbunden i:t.
  11. 11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Halteglied (16) eine Einscheibenrolle umfaßt und jede Seite des Kopfhalters (8) mittels des über die Rolle des Haltegliedes @eführten Zugorganes (20) mit den Fußhaltern (11) verbunden ist.
  12. 12. Gerät nach Anspruch 11, d a d u'r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß beide Teile des Zugorgans (20) etwa in ihrer Mitte gekoppelt sind.
  13. 13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Zugorgan (20) eine Länge von etwa 2 m bis 2,50 m aufweist.
  14. 14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (20) Haken aufweist, die in Oesen (2, 5) des Kopfhalters (8) und Oesen (14) des Fußhalters (11) einhakbar sind.
  15. 15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Zugorgan (20) an einer im Sichtbereich des liegenden Patienten befindlichen Stelle eine ablesbare Zugmeßeinrichtung (22) eingesetzt list.
DE19641491184 1964-05-26 1964-05-26 Medizinisches Geraet zur Halswirbelsaeulenbehandlung Pending DE1491184A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990013279A1 (en) * 1989-05-09 1990-11-15 Harold Myers A traction device

Cited By (2)

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WO1990013279A1 (en) * 1989-05-09 1990-11-15 Harold Myers A traction device
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