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DE1490559A1 - Einsaeulenstrennschalter - Google Patents

Einsaeulenstrennschalter

Info

Publication number
DE1490559A1
DE1490559A1 DE19641490559 DE1490559A DE1490559A1 DE 1490559 A1 DE1490559 A1 DE 1490559A1 DE 19641490559 DE19641490559 DE 19641490559 DE 1490559 A DE1490559 A DE 1490559A DE 1490559 A1 DE1490559 A1 DE 1490559A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
springs
counter
contact strip
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641490559
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Oltersdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1490559A1 publication Critical patent/DE1490559A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/34Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Description

  • Einsäulentrennschalter Die Erfindung betrifft einen Einsäulentrennschalter mit einer Schere als beweglichem Schaltstück. Die Schere umfaßt in der ' Einschaltetellung mit zwei federnden Backen ein unabhängig von der Schere befestigtes feststehendes Gegenschaltstück. Das Gegen- schaltstück ist zumeist eine Walze, die an den Sammelschieneny z.B. den Seilen einer Freiluftschaltanlage aufgehängt ist.
  • Bei unterschiedlichen Temperaturen hat die Walze infolge von Wärmedehnungen eine unterschiedliche ]rage in bezug auf die Scherenbacken. Die Kontaktkraft zwischen den Backen und der Walze soll aber unabhängig davon konstant sein. Bei einem bekannten Scherentrennschalter hat man zu diesem Zweck die freien Enden der Scherenarme, die zangenartig mit dem feststehenden Gegenschaltstück zusammenwirken, als U-förmige Federn ausgeführt. Diese Federn sollen wegen ihrer besonderen Form unabhängig von der Lage des Gegenschaltstückes stets die gleiche Kontaktkraft ergeben. Der Aufbau des bekannten Schalters erscheint auf Grund der Verwendung von nur zwei zusammenwirkenden Federn sehr einfach. Diese Federn selbst erfordern aber, einen recht beträchtlichen Aufwand, da sie sehr genau hergestellt werden müssen, wenn die newünschten Kontaktkräfte mit vertretbaren Toleranzen eingehalten werden sollen. Vor allem aber können bei dem bekannten Schalter unerwünschte Verformungen auftreten, wenn z.B: bei Kurzschlüssen große Stromkräfte auf das Gegenschaltstück und damit auf die Schere ausgeübt werden. Hierbei macht sich nämlich der vermeintlich einfache Aufbau nachteilig bemerkbar, weil die allein als Backen der Scherenarme wirkenden Federn bei den die Kontaktkraft weit übersteigenden Stromkräften überbeansprucht werden, wenn man sie nicht so kräftig bemißt, daß die für die Kontaktkraft nötige Elastizität nicht mehr gegeben ist.
  • Bei einem anderen bekannten Schalter sind an der Kontaktstelle der Scherenarme zu einem Parallelogramm gelenkig miteinander verbundene Stäbe vorhanden; die durch eine Feder in der Diagonalen--:, des Parallelogramms in eine bestimmte Lage gezogen werden. Die vielen gelenkigen Verbindungen erfordern aber ebenfalls einen beachtlichen Aufwand. Sie sind außerdem stark anfällig gegen Verschmutzung und Vereisung. Ziel der Erfindung ist daher eine einfachere Konstruktion eines Schalters mit einer von der Stellung des Gegenschaltstückes unabhängigen Kontaktkraft. Dabei wird von einem Einsäulentrennschalter mit einer Schere als beweglichem Schaltstück ausgegangen, die mit zwei federnden Backen ein unabhängig von der Schere befestigtes Gegenschaltstück umfaßt, wobei zu einer Backe eine gegenüber dem Scherenarm federnd abgestützte starre Kontaktleiste gehört. Erfindungsgemäß ist die Kontaktleiste an jedem Ende mit einer Feder gegen den Scherenarm abgestützt und in bezug auf den anderen Scherenarm derart konkav ausgebildet, daß die auf das Gegenschaltstück wirkende Summe der Federkräfte unabhängig von der Stellung des Gegenschaltstückes gleich der gewünschten Kontaktkraft ist. Durch die Abstützung der Kontaktleiste an beiden Enden wird die Stabilität gegenüber dem eingangs erwähnten Schalter mit einer U-förmigen Feder bedeutend verbessert. Gemessen an dem vorgenannten Schalter, bei dem die starre Kontaktleiste Teil eines Parallelogramms ist, spart man die korrosionsanfälligen gelenkigen Verbindungen ein. Zugleich bedeutet die bauliche Vereinigung der federnden Teile und der Befestigung für die Kontaktleiste auch eine Vereinfachung der Herstellung und Montage. Die Federn erfordern beim Schalter nach der -Erfindung keinerlei besondere Bearbeitung. Es können handelsübliche Federn eingesetzt werden; die preiswert herzustellen oder im Handel zu erhalten sind. Durch die konkave Form der Kontaktleiste wird für den Fall, daß die als Gegenschaltstück vorgesehene Walze nicht in der Mitte, sondern an einem Ende der Kontaktleisten anliegt, die Auslenkung der an diesem Ende angreifenden Feder vergrößert. Dadurch wird die in diesem Endbereich kleinere Wirkung der anderen Feder ausgeglichen und die Kontaktkraft als Ganzes konstant gehalten. Für den Fall, daß die Federn an beiden Enden der Kontaktleiste gleich sind, was zur Vermeidung von Verwechselungen bei der Montage vorteilhaft ist, hat die Kontaktleiste zweckmäßig annähernd die Form eines Kreisbogens. Wie gefunden wurde, können mit dieser Form bei üblichen Federcharakteristiken unterschiedliche Auslenkungen der Federn besonders gut ausgeglichen werden. Ferner ist es bei Verwendung gleicher Federn günstig, wenn der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt der Kontaktleiste und den-Enden gleich dem halben Federweg der Federn ist, auf den diese bis zum Erreichen der gewünschten Kontaktkraft zusammengedrückt werden müssen. Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beachri.eben. Dabei ist der- Einfachheit halber nur der obere Teil eines Einsäulentrennschalters mit dem zugehörigen feststehenden Gegenschaltstück gezeichnet. Die Schere 1 des Trennschalters besteht aus den beiden Scherenarmen 2 und 3, die bei 4 gelenkig miteinander verbunden sind. Das obere Ende der Scherenarme ist abgewinkelt, so daß zwei in der Einschaltstellung etwa parallelverlaufende Hacken 6 und gebildet werden. An diesen Hacken sind auf den einander zugekehrten Seiten zwei Kontaktleisten 8 und 9 befestigt, die über je zwei gleiche Federn 10 und 11 bzw. 12 und 13 an beiden Faden gegen die Scherenarme abgestützt sind. Das feststehende Gegenschaltstück ist eine Walze 15, die in bekannter, nicht näher dargestellter Weise an einem Seil aufgehängt ist. Auf Grund von Längenänderungen des Seiles kann die Walze verschiedene Lagen in bezug auf die Scherenbacken 6 und ? einnehmen. In der Figur sind der Einfachheit halber nur die Mittellage und die obere Endlage 15a sowie die untere Endlage 15b gezeichnet. . In der Mittellage werden die Kontaktleisten 8 und 9 mit einer bestimmten Kraft gegen die Rolle 15 gepre®t, die durch die .- Federcharakteristik der Federn 10 bis 13 und den Federweg gege- teil ist. Unter der Annahme gleicher Federn werden alle vier _ Federn um ein gleichen Stück ausgelenkt. Die Kontaktkraft ist gleich dem doppelten Wert der von Seder einzelnen Feder eufgebrachten Kraft. Nimmt die Walze die gestrichelt gezeichnete obere Endlage ein, so werden die Kontaktleisten 8 und 9 an der Stelle 15a, an der die Rolle 15 sitzt, weiter auseinandergedrückt als am anderen Ende. Die Auslenkung ist beim Ausführungsbeispiel doppelt so groß wie für den Fall, daß die Walze 15 die Mittellage einnimr:it. Die dadurch hervorgerufene Kontaktkraft ist unter der Voraussetzung einer linearen Federcharakteristik doppelt so groß vvie die Kraft, die iri Falle der Mittellage von einer Feder allein ausgeübt wird. Da die Kontaktleisten am anderen Ende aneinander anliegen, entspricht sie damit dem Wert, der von beiden Federpaaren in der Mittellage der Walze aufgebracht wird. Für andere Stellungen ergibt sich auf Grund der konkaven Form der Kontaktleisten, die beim Ausführungsbeispiel die Form einen Kreisbogens ist, eine Auslenkung der Federn, die zwischen den beiden beschriebenen Extremwerten liegt. Die Summe der Federkräfte ist jedoch wiederum gleich der gewünschten Kontaktkraft. Für den Fall, daß die Federn 10 bis 13 nicht gleich groß sind, kann man durch eine entsprechende Form der Kontaktleiste ebenfall-: im Sinne der Erfindung erreichen, daß die Kontaktkraft unabhängig von der Lage des Gegendchaltstückes konstant ist. Dabei ist die Kontaktleiste auf der Seite der schwächeren Federn mit einer stärkeren Krümmung auszuführen als auf der Seite der stärkeren Federn.

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Einsäulentrennschalter mit einer Schere als beweglichem Schaltstück, die mit zwei federnden Backen ein unabhängig von der Schere befestigtes Gegenschaltstück umfallt, wobei zu einer Backe eine gegenüber dem Scherenarm federnd abgestützte starre Kontaktleiste gehört, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleiste (8, 9) an beiden Enden mit je einer Feder (10 bis 13) gegen den Scherenarm (2, 3) abgestützt und in bezug auf den anderen Scherenarm (3, 2) derart konkav ausgebildet ist, daß die auf das Gegenschaltstück (15) wirkende Summe der Federkräfte unabhängig von der Stellung des Gegenschaltstückes (15) gleich der gewünschten Kontaktkraft ist.
  2. 2. Einsäulentrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (l0 bis 13) an beiden Enden der Kontaktleiste (8, 9) gleich sind und daß die Kontaktleiste (8, 9) annähernd die Form eines Kreisbogens aufweist.
  3. 3. Einsäulentrennschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt der Kontaktleiste (8, 9) und den Enden gleich dem halben Federweg der Federn (10 bis 13) ist, auf den diese bis zum Erreichen der gewünschten Kontaktkraft zusammengedrückt werden müssen.
DE19641490559 1964-04-23 1964-04-23 Einsaeulenstrennschalter Pending DE1490559A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0090687 1964-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1490559A1 true DE1490559A1 (de) 1969-07-10

Family

ID=7515998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19641490559 Pending DE1490559A1 (de) 1964-04-23 1964-04-23 Einsaeulenstrennschalter

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH422105A (de)
DE (1) DE1490559A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH422105A (de) 1966-10-15

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