DE1487095A1 - Kathodenstrahlroehre,insbesondere Fernseh-Bildroehre - Google Patents
Kathodenstrahlroehre,insbesondere Fernseh-BildroehreInfo
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Description
- Kathodenstrahlröhre, insbesondere Fernseh-Bildröhre Die Erfindung betrifft eine Kathodenstrahlröhre zur Wiedergabe eines Bilde-, speziell eine Fernseh-Bildröhre, Es gibt bereits Kathodenstrahlröhren zur Wiedergabe von bildlichen Darstellungen..insbesondere zur Schaffung von Fernseh-Bildröhren, die eine verhältnismäßig-flache bzw. dünne Konstruktion, d.h. verhältnismäßig geringe Tiefe bzw. ein kleines Maß von Stirn- zu Rückseite besitzen. Im allgemeinen weist eine derartige Fernseh-Bildröhre einen evakuierten Kolben mit einer lotrechten, Im wesentlichen flachen Stirn. wand auf, deren Innenseite mit einem Stoff beschichtetist, welcher.. wenn er von Elektronen getroffen wird, sichtbares Licht abgibt und somit einen elektronenempfindlichen Leuchtschirm bildet, Ein hierfür geeigneter Stoff ist Phosphor.
- Das an denleinzelnen Punkten des Leuchts,chirms erzeugte Bild ist vom Energiepegel der auftreffenden Elektronen ab» hängig. Eine Elektronenquelle, wie ein Elektronenrohr, rich. tet einen Elektronenstrahl im wesentlichen parallel zur Ebene des Leuchtschirms. Der Leuchtschirm liegt an verhält. nismäßig hoher Spannung von beispielsweise 10 kV, wobei an der Rückwand der Röhre gegenÜber dem Leuchtschirm eine An. ordnung von an einer niedrigeren Spannung liegenden Ablenk. elementen vorgesehen ist, welche den Elektronenstrahl so ablenken, daß er auf den Leuchtschirm auftrifft"i Dem Elektronenrohr zugeordnete Ablenkplatten bzw. ein Bügel dienen da-, zu, den Strahl unter Hervorbringung einer waagerechten Ab. tastung von der einen Seite des Leuchtschirms zur anderen zu bewegen, Durch wiederholte fortschreitende Spannungsmin. derung an den Ablenkelementen wird der Punkt des lotrechten Auftreffens des Strahls auf dem Leuchtschirm geändert und eine vertikale Abtastung hervorgebracht.
- Der Elektronenstrahl läuft in waagerechter Richtung sehr schnell, während die Abtastung in der Höhe langsamer erfcclgt, so daß innerhalb eines Durchlaufs des Elektronenstrahls in# vertikaler Richtung zahlreiche waagerechten Linien-,erzeugt # werden. Dieser Raster von waagerechten Linien erzeugt insynchronisierter Kopplung, mit einer Fernsehstation und mit von der- Station gelieferten Bildsignalen zum Modulieren de..-2,; Elektronenröhrs ein.Fernsehbild.
- Die herkömmlichen,.Vorrichtungen sind größtenteils kompli. ziert und daher teuer ln,Herstellung --und Betrieb. Bisherwurde jedoch- noch keine' zufriedens#tellende# Lösung des,,prak-,4-i-s-,qheg wirtschaftlichen Bedarfs für eine einfache und wirtschaftliche und dennoch wirksame Fernseh-Bildröhre gefunden. Bei den bekannten Vorrichtungen bestand die Strahl-Ablenkeinrichtung im allgemeinen aus einer Anzahl von querverlaufenden, In lotrechter Anordnung Über die Kolben-Rückwand hinweg ausgerichteten Streifen bzw. Elementen, die jeweils getrennt gesteuert, d.h. In bestimmter Folge an eine Spannung bestimm. ter Größe gelegt werden, so daß der Strahl gezwungen wird, den Lauchtschirm in der Höhe zu überstreichen. Obgleich eine solche Anordnung eine Schärfe und Bändelung hoher Qualität gewährleistet, Ist sie Im allgemeinen teuer In Herstellung und Betrieb und ist gewissen Schwierigkeiten unterworfen. Zum-einen wird eine wesentlich größere Leistung für ihren Betrieb benötigt und zum'anderen sind ihre Schaltungen meist kompliziert und daher kostspielig In Herstellung und Wartung. Darüber hinaus Ist auch der Betrieb ziemlich kompliziert, da die Spannungen einer Vielzahl von Streifen synchronisiert
besitzt den Vorteil einer einzigen Ablenkeinrichtung,'jedoch den Nachteil des Leistungsbedarfe und der Konstruktionnschwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung gleicher Spannungs. änderungen Über die ganze Ablenkeinrichtung hinweg; diese Probleme sind auf die Schwierigkeit zurückzuführen, ein Element aus einem hohen Widerstand besitzenden Material zu schaffen, welches durchgehend genau gleichmäßig ist bzw. In jeder Hinsicht genau gleichmäßigen Änderungen unterworfen ist. Als Folge hiervon kann in dem mit Hilfe einer solchen Vorrichtung erzeugten Raster nicht ohne weiteres Linearität erzielt werden, Bisher ist daher noch keine praktisch brauchbare dünne Fernseh-Bildröhre im Handel erhältlich.werden müssen. Bei anderen herkömmlichen Konstruktionen wurde versuchtg eine Strahlablenkeinrichtung unter EInbeziehung einen Spannunge. gradienten zu schaffen, und zwar tUr gewöhnlich unter Verweam dung eines hohem WidersUmd besitzenden MaterlAjet dae einen Spamua"gr"tenten erzeugt, worm an seine beiden Endm un. terschiedlich* ivag« «gelegt vordmo Diese Konstruktion - Aufgabe der Erfindung ist mithin die Schaffung einer verbesserten Elektronen-Entladungsvorrichtung, und speziell einer verbesserten Bild-Wiedergaberöhre, wie einer Ferngeh. Bildröhre.mit einer einzigen Vertikal-Ablenkelementeinrichtung.
- Wie aus der folgenden Beschreibung noch genauer ersichtlich Ist, wird die Vertikal-Ablenkung und folglich das Überstreichen der Bildröhre in der Höhe erfindungegemäß durch Kombi. nation und Synchronisierung einer Spannungsänderung an einem einzigen Vertikal-Ablenkelement und einer Krümmung des Strahle Über einen Winkel in einer Ebene erreicht» die senkrecht zum Leüchtschirm verläuft.
- Ein weiteren Erfindungeziel besteht in der Schaffung einer einfacheren und wirtschaftlicheren Bild-Wiedergaberöhre, wie sie Insbesondere für dünne bzw* flache Röhren-#erwendende Wohnung.Fer»ohgeräte wünschenswert ist.
- Weitere Zieler Vorteile und Merkmale der Erfinduag ergeben sich noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch die eine Seite einer flachen Fernseh-Bildröhre mit den Kork. malen der Erfindung, In welchem verschiedene Bahnen_ eingezolohnet sind, die ein Blektronenstrahl bei einem einzigen Überetrolohen der Bildröhre in der Höhe einnimmt» Fig, 2 eine schematische Stirnseitenansicht der Röhre gem mäß Fig. 19 Fig. 39 49 59 6 und 7 schematische Querschnitte durch jeweils die eine Seite von abgewandelten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Röhre, Fig. 8 einen schematischen Querschnitt durch die eine Seite einer Röhre zur Lieferung zweifarbiger Fernsehbilder und dergleichen, Fig, 9 eine schematische Stirnseitenansicht der Bildröhre gemäß Fig. 89 Fig. 10 einen schematischen Querschnitt durch eine gegenüber den Fig. 8 und 9 abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, Fig. 11 einen schematischen Querschnitt durch eine noch weiter abgewandelte Ausführungsform der Röhre gemäß den Fig. 8 und 9, Fig, 12 eine schematische Querschnittsansicht der elektrischen Bauteile einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 13 eine schematische querschnittaansicht der elektrischen Bauteile noch einer anderen Abwandlung gegen. über Fig. 1 und Fig. 14 eine schematische Querschnittaansicht einer gegenüber Fig. 1 noch weiter abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
- Allgemein gesprochen, sieht die Erfindung in bevorzugter Ausführungeform die Schaffung einer einfachen Elektronen. Entladungsvorrichtung vor, die aus einem elektronenempfind. liehen Leuchtschirm und einer Elektronenquelle, wie einem Blektronenrohr, zur Lieferung eines Elektronenstrahle an der einen Seite des Leuchtschirme besteht, Diese Vorrichtung weist außerdem eine neben der Elektronenquelle ange. ordnete erste Strahl-Ablenkeinrichtung, welche die Richtung des Strahle quer zum Schirm ablenkt und eine waagerechte Abbiegung des Strahls bewirkt, sowie eine zweite neben der Elektronenquelle angeordnete Strahl-Ablenkeinrichtung auf, welche die Richtung das Strahle auf den Leuchtsohirm hin und von diesem weg ändert. Die Vorrichtung weist fernerhin
des Leuchtschirms mit Abstand gegenüberliegt. Außerdem Ist eine Einrichtung vorgesehen, die dem Ablenkelement eine Spannung aufprägt, welche Über das ganze Element hinweg praktisch gleichmäßig istg sich jedoch zeitabhängig ändert, und die gleichzeitig an die zweite Strahl-Ablenkeinriohtung. eine Spannung anlegt, welche den Winkel des Strahle auf die Ablenkelemente hin und von diesen weg ändert, so daß die beiden Ablenkeinrichtungen ein lotrechtes Überstreichen des Strahls auf dem Leuchtschirm bewirken.ein einziges Vertikal-Ablenkelement auf, das #ei, einen Seite - Die In den Fig. 1 und 2 veranschaulichte Fernseh-Bildröhre 20 weist beispielsweise einen Kolben mit einer flachen, planen, durchsichtigen Stirnwand 40 aus Glas o,dgl.. einer flachen planen Rückwand 44 aus Glas oder einem anderen Material und Seitenwänden 41 und 42 auf, in dessen Innerem ein Leuchtschirm 22 angeordnet ist, welcher aus einem Material besteht, das bei Beaufschlagung durch einen Elektronenstrahl an den vom Strahl getroffenen Stellen sichtbares Licht ausstrahlt. Dieses den Leuchtschirm 22 bildende Material, beispielsweise Phosphor, ist vorzugsweise auf eine Innenfläche der Röhre, beispielsweise, wie bei der dargestellten Ausführungsform, auf eine plane Innenfläche der transparenten Glasplatte 40 aufgeschichtet.
- Innerhalb der Röhre Ist mit Abstand dem Leuchtschirm 22 gegenüberliegend ein einziges Vertikal-Ablenkelement 26 vorgesehen, das vorzugsweise praktisch dieselbe Fläche wie der Schirm 22 einnimmt und sich, wie dargestellt, auch weiter erstrecken kann. Das Ablenkelement 26 kann eine Platte aus Metall o.dgl. sein, es besteht jedoch vorzugsweise aus einer Schicht elektrisch leitenden Materials, das auf eine Innenfläche des Kolbens und gewünschtenfalls auf die plane Innenfläche der Kolbenwand 44 aufgeaohichtet ist.' welche parallel zur Fläche 4 0 verläuft. Das Material, aus weichem das Element 26 bestehtg ist elektrisch leitfähig und besitzt vorzugsweise einen ausreichend niedrigen Widerstand, so daß die Spannung über das ganze Ablenkelement 26 hinweg jederzeit an allen Stellen gleich groß Ist. Diesen Material kann undurchsichtig sein, so daß das Ablenkelement 26 aus Metall bestehen und gewunschtenralls eine Metallplatte sein kann. Im allgemeinen Ist es jedoch wünschenswert, daß das Material den Ablenk. elemente 26 durchsichtig oder zumindest durchscheinend Ist, da das Bild Im Fall einer durchsichtigen Wand 44 von beiden Seiten der Röhre her sichtbar ist, In einem Ansatz des Kolbens, welchereinen Hals bzw. einen verengten Abschnitt 29 bildotg ist ein Elektronenrohr 28 angeordnet, welchen einen Blektronenstrahl 30 abzugeben und diesen längs einer nicht mit dem Bildschirm 22 zusammenfal. lenden Bahn in den Baum zwischen den Bildschirm 22.und dem Ablenkelement 26 hinein zu richten vermag, Bei der In.den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungeform der Erfindung Ist der Halsaneatz 29 den Kolbens mit dem darin befindlichen Elektronenrohr 28 unter einem Winkel gegenüber dem Bildschirm 22 geneigt, so daß ein bei 30 angedeuteter, vom Elektronenrohr ohne anfängliche Anlegung einer Ablankkraft ausgestrahlter Strahl unter einem Winkel von 0 - 30 0 gegenüber dem Bildschirm 22 in den Baum zwischen letzterem und dem Ablenkelement 26 eingeleitet wird; dieser Winkel ist jedoch verhältnismäßig unkritisch, da der Winkel, unter welchem der Strahl vom Elektronenrohr in diesen Raum eingeführt wird, durch passende Ablenkelemente gesteuert werden kann.
- Außerhalb des Halses 29 sind zwei Spulen 31 angeordnet, die den Strahl auf den Leuchtschirm zu und von diesem weg in einer senkrecht zum Bildschirm verlaufenden Ebene ablenken. Gewünschtenfalls können anstelle der Außenspulen 31 auch im Inneren des Kolbens (nicht dargestellte) elektrootatische Platten vorgesehen sein. Weiterhin sind vorzugsweise an der Außenfläche des abstehenden Halses 29 zwei Spulen 33 in solcher Anordnung relativ zum Elektronenrohr vorgesehen, daß sie den Elektronenstrahl den Leuchtschirm 22 in waagerechter Richtung überstreichen lassen. Gewünschtenfalle können anstelle der Außenspulen 33 wiederurff im Kolbeninneren elektrostatische Platten vorgesehen sein, die eine entsprechende Strahlablenkung bewirken. Die Spulen 31 und 33 sind vorzugsweise möglichst dicht an der Oberfläche des Halsabschnitts 29 angeordnet, während die Wände des Halsabschnitts 29 möglichst dünn ausgebildet sind, damit die Spulen möglichst dicht am Austrittsende des Elektronenrohrs angeordnet werden können. Die Spulen 31 und 33 sind vorzugs. weise verhältnismäßig leicht auf der Oberfläche des Haleabschnitts 29 verstellbar, um eine Einstellung des Strahls zu ermöglichen, so daß er ohne weiteres den Bildschirm auf die gewünschte Weise in waagerechter Richtung und in der Höhe zu überstreichen vermag. Die Änderung der Bahn des Elektronenstrahls in der Höhe erfolgt durch gleichzeitige bzw. ge. meinsame Beeinflussung durch die von den Spulen 31 erzeugten Felder- und dem zwischen dem Leuchtschirm 22 und dem Ablenke"ement 26 erzeugten Feld. Bei jeder Überstreichung in der Höhe wird die an die Spulen 31 angelegte Spannung über einen entsprechenden Bereich variiert, um den Strahl über einen Winkel in einer senkrecht zum Bildschirm 22 stehenden Ebene streichen zu lassen. Gleichzeitig wird die an der Platte 26 liegende Spannung bzw., genauer gesagt, der zwischen dem Ablenkelement 26 und dem Bildschirm 22 aufrechterhaltene Spannungsunterschied in der Weise variiert, das Feld zwischen dem Ablenkelement 26 und dem Bildschirm 22 zwecks Her. vorbringung einer entsprechenden Abbiegung den Strahls, die
einen Strahl 301, der auf einen Punkt nahe der Unterseite des Bildschirms auftreffen soll, ist daher der Winkel, unter welchem der Strahl in den Raum zwischen dem Bildschirm 22 und dem Ablenkelement 26 eingeführt wird, gegenüber dem Bildschirm verhältnismäßig groß und ist die an das Abl#nkelement 26 angelegte Spannung verhältnismäßig gering.'Wenn dagegen der Strahl unter einem'wesentlich kleineren Winkel gegenüber dem Bildschirm 22 einfällt und die am Ablenkelement 26 liegende Spannung auf einem verhältnismäßig hohen Wert gehalten wird, bewegt sich der Strahl auf die bei 309 angedeutete Weise, so daß er nahe dem Oberrand des Bild. schirms auf diesen auftrifft, In Fig. 1 sind einige Zwischen» etellungen des Strahls gestrichält eingezeichnet, Die waagerechte Ablenkung erfolgt durch Anlegen einer sich entsprechend ändernden Spannung an die Spulen 33, Die Form den Rastern--entspricht derjenigen des Schlußsteins eines Bogens, sofern keine Berichtigungen zur entsprechenden Steu. erung der waagerechten Ablenkung vorgenommen werden, Eine entsprechende Korrektureinrichtung, beispielsweise gemäß USAmPatentschrift 2 872 607, kann jedoch bei 34 vorgesehen sein, Diese Einrichtung bewirkt eine verhältnismäßig große Abbiegung den Strahls in Richtung auf die dieser Einrichtung nahegelegenen lotrechten Querkanten den Bildschirms und eine verhältnismäßig geringe Abbiegung in der Bildschirmmitte, so daß ein Raster mit geraden lotrechten Seitenkanten gewähr. leistet wi rd, Wahlweine können auch elektronische Mittel angewandt werden, die beispielsweise an der Unterseite des Bilde eine größere Überstreichung als an der Oberseite bewirken', Indem entsprechende Schaltungen vorgesehen werden, welche einen Teil der lotrechten Sägezahnwelle In die an die Spulen 33 angelegte wiaagerechte Ablenkopannung einfüh» ren. Durch Änderung des Verstärkungsgrada der Horizontal" Ablenkverstärker entsprechend der Größe der für ein linearen Bild erforderlichen Überstreichung kann ein einwandfreier Raster hervorgebracht werden.wird ihn auf den Bildschirm 22 auftreffen läßt, geändert#IFür - Die Koordination der an die Spule 33 und das Ablenkelement 26 gemäß Fig. 1 angelegten Spannungen kann durch eine Schalm tung 14 erreicht werden, bei welcher die Abtastapannung für das Ablenkelement 26 von einem durch einen Transistor 18 ge. steuerten Transformator 19 geliefert wird, Genauer gesagt, liefert eine mit dem Transformator 19 verbundene Wicklung 12 die Abtastapannung für die Spulen 31, Es genügt somit ein einziger Transistor zum Betreiben aller Bauteile, welche ge» meinsam die lotrechte Abtaatung hervorbringen, Gemäß Fig. 2 Ist es jedoch im allgemeinen vorteilhaft, daß der Elektronenstrahl während einer einzigen lotrechten Ab. tastung jederzeit so gerichtet ist, daß er, wenn er nicht durch das Feld zwischen dem Vertikal-Ablenkelement und dem Bildschirm abgelenkt werden würde, auf die in Fig, 1 und in den folgenden, noch zu erläuternden Figuren dargestellte Weine auf das Ablenkelement auftrifftp um in allen Höhen unter einem verhältnismäßig großeng d.h. möglichst nahe bei 900 liegenden Winkel auf den Bildschirm zu fallen.
- Die Form des Kolbens, die Werkstoffe, aus denen der Kolben besteht, und der Winkel des Elektronenstrahls gegenüber dem Bildschirm beim Einführen in den Raum zwischen dem Bild. schirm und dem Ablenkelement sind nicht kritisch. Gemäß Fig, 3 kann der Kolben eine flache, plane Stirnwand 50 und eine flache, plane Rückwand 54 aufweisen, wobei der Bildschirm 52 und das Ablenkelement 56 jeweils auf die in Verbindung mit Fig, 1 beschriebene Weine beschichtet und flach, plan und parallel zueinander angeordnet sein können, Dabei kann das Elektronenrohr 58 so in einem Halsteil 59 des Kolbens ange. ordnet sein, daß ein von ihm ausgestrahlter, nicht abgelenk. ter Blektronenstrahl parallel zum Bildschirm 52 verläuft und sich der Winkel, unter welchem der Strahl während einer überstreichung des Bildschirms in der Höhe emittiert wird, auf die dargestellte Weise ändert, so daß der Strahl während einen Teils seiner vertikalen Bewegung unter einem sich vom Ablenkelement 56 wegerstreckenden, jedoch nicht mit dem Bildschirm 52 zusammenfallenden Winkel einfällt. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß der Strahl nicht auf den Bild. schirm auftreffen würde, wenn er nicht durch ensprechende Spannungsverhältnisse zwischen dem Bildschirm 52 und dem Ablenkelement 56 In eine Bahn abgelenkt worden würde, die auf den Bildschirm endet. Spulen 53 bewirken eine waagerechm to Ablenkung auf die gleiche Weine wib die Spulen 51 auf die In Verbindung mit den Spulen 31 vorstehend beschriebene Weim so die Hervorbringungeiner vertikalen Ablenkung unterstützen, Während einer einzigen Überstreichung den Bildschirms in der Höhep wenn der Strahl unter einem In einer senkrecht zum Bildschirm 52 stehenden Ebene liegenden Winkel In den Raum zwischen dem Bildschirm 52 und dem Ablenkelement 56 ein. fälltg ist der Winkel, unter welohem der Strahl einfällt, eralöhtlicherweine nicht symmetrisch zur Mittellinie den Blektronenrohre, d,h, zur Bahn einen durch das Elektronen. rohr gelieferten, nicht a bgelenkten Strahle,
wird somit der an das Ablenkelement 56 angelegten Ablenkspannung hinzugefügt, um das Feld gleichzeitig mit einer Änderung den Einfallwinkels den Strahle zu ändern und hier. durch ein Überstreichen des Bildschirms in der Höhe hervor. zubringen, Gemäß Fig, 4 kann das Ablenkelement 66 in einer gegenüber dem Bildschirm 62 abgewinkelten Ebene liegen, so daß der Raum zwischen beiden Teilen keilförmige Gestalt erhält, Die Strahlablenkung am Elektronenrohr 68"kann.wie vorstehend In Verbindung mit den Spulen 31, 519 33 und 52 beschrieben, durch elektrostatische Platten 61 und 63 erfolgen.Die Koordination des Einfallwinkele den Strahle und der Spamungsänderungen am VortikalmAblenkelesent 56 kann gemäß Fig, 3 durch eine Vakuumröhre 9 erfolgen" deren Anode bei 8 mit dem Ablenkelement 56 verbunden ist, Die Gitter»Voropaum nung sowie die Holzm, Schirmgitter.» und Anodenspannungen worden der Röhre nach herkömmlicher Praxis angelegtg während eine bei 7 angedeutete Sägezahnvolle, welche der den Vortikalm Ablenkelmenten einer herkömmlichen Bildröhre aufgeprätten Sägezahnwellenspannung entsprechen kam, bei 6 an das Steuer» gitter der Röhre angelegt worden kann, Die, Sägezahnspannum - Gemäß Fig, 5 kann der Bildschirm auch gekrümmt sein, während das Ablenkelement 76 flach und plan ist. Bei dieser Ausfüh. rungsform der Erfindung kann die Stirnwand 70 aus Glas und die Rückwand 74 beispielsweise aus Metall bestehen, wobei beide Teile an ihren Kanten nach einem herkömmlichen Verfah. ren miteinander verbunden sein können, Ein Elektronenrohr 78 liefert auf die gleiche Weise, wie vorher in Verbindung mit den anderen Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, einen Elektronenstrahl, Im vorliegenden Fall sind äie Spulen zur Steuerung des Strahle aus Gründen der einfacheren Dar. stellung nicht veranschaulicht. Bei dgr,Ausführungsrorm gemäß Fig. 6 kann der Bildschirm 82 flach und plan bzw. oben ausgebildet Beins während das Einzel-Ablenkelement 86 eine Innen» bzw, Einwärtskrümmung besitzt, Die Stirnwand 80 kann aus einer flachen Glasplatte und der hintere Abschnitt des Kolbens 84 kann aus Keramik oder aus Metall bestehen und entsprechende Krümmung besitzen. Das Blektronenrohr 88 kann in bezug auf seine Arbeitsweine den vorher beschriebenen Elektronenrohren entsprechen und in einen Halsanaatz eingesetzt sein, an dessen Außenseite Spulen zur Steuerung bzw, Unterstützung der waagerechten und vertikalen Abtaatung vorgesehen sind; aus Gründen der einfacheren Darstellung sind diese Spulen jedoch nicht ein. gezeichnet.
- Der in Fig, 7 gezeigte Kolben kann gewünochtenfalls voll. ständig aus Glas bestehen, wobei sowohl die Stirnwand 90 als auch die Rückwand 94 entsprechend gekrümmt sein können, so daß sowohl der Bildschirm 92, der auf die Innenfläche der Stimwand aufgeschichtet sein kann, als auch das Ablenk. element 96, wel.ches aufdie Innenfläche der Rückwand aufge. schichtet ist, gekrümmte Gestalt besitzen, Außerdem kann ein abwärts abstehender Haliiabschnitt'zur Aufbahme einen Elek" tronenrohrs 98 vorgesehen sein, welchen dieselbe Aufgabe erfüllt wie die vorher besöhriebenen Elektronenrohre, Gemäß den Fig,* 8 und 9 können in einem einzigen Kolben 100 zwei auf die gegenüberliegenden flachen planen Flächen einer Bildschirmplatte 101 aufgeschichtete Bildschirme 102 und 1029 angeordnet sein, denen mit Abstand Einzel-Ablenkelemente 106 bzw, 1068 gegenüberliegen. In abstehende Halsansätze des Kolbens sind Elektronenrohre 108 und 1081 eingesetzt, welche jeweils einen Elektronenstrahl 107 bzw. 1071 in die zwischen den Bildschirmen 102 bzw, 1028 und den Ab. lenkelementen 106 bzw. 106t festgelegten Räume werfen. Spulen 102a und 102A1 bewirken zusammen mit den Ablenkelementen 106 bzw. 1061 eine Überstreichung der Leuchtschirme in der Höhe durch die Strahlen 107 bzw, 1071, während Spulen 103 und 1031 eine waagerechte Strahlablenkung gewährleisten, Die Arbeitsweise der Bildröhre gemäß den Fig, 8 und 9 entspricht der von zwei mit ihren Stirnseiten zusammengesetzten Bildröhren gemäß Fig. 1. Um jedoch eine Betrachtung der Bildschirme zuzulassen» muß eines der Ahlenkelemente 106 oder 1068 transparent bzw, durchsichtig und der entsprechende Bildschirm 102 oder 1021 durchsichtig oder zumindest durch. scheinend sein. Indem in die Beschichtungen 102 und 1029 entsprechende Phoophorarten eingebaut werden', welche sicht. bares Licht unterschiedlicher Färbe abgeben, kann nach der bekamnten Theorie von Dr. Land ein scheinbar drei Farben enthaltenden Bild geschaffen werden. Zu diesem Zweck muß die Abtaatung durch die beiden Elektronenstrahler koordiniert werden, Gewünschtenfalle kann jedoch jgde Seite der Bildröhre getrennt betrieben worden, um eine getrennte deutliche Bild. wiedergabe an beiden Bildschirmen hervorzubringen, Durch entsprechende Auswahl den verwendeten Phosphors kann die Anordnung derart getroffen werden" daß einen dieser getrenn. ten-Bilder das andere überlagert, d,h, daß beide Bildwieder. gaben gleichzeitig sichtbar sind. Auf diese Weine kann auf dem einen Bildschirm ein Bild dargestellt worden, welchen sich nicht sehr schnell ändernde Daten enthält, während der andere Bildschirm ein Bild wiedergibt, welchen sich wesent. lich schneller ändernde Daten enthält, Gewünschenfalle kann einer oder können beide Bildschirme un» durchsichtig und beide Ablenkelemente durchsichtig sein. Die beiden Seiten der Bildröhre können dann getrennt betrieben worden, so daß ein Betrachter eine Bildwiedergabe auf der einen Seite und ein anderer Betrachter eine andere Bildwieder. gabe auf der anderen Seite betrachten kam, Als andere Köglichkeit kann ein Bildschirm Licht einer be. stimmten und der andere Bildßohirm Licht einer anderen Farbe ausstrahlen, Wenn die auf den Bildabhirmen erscheinenden Bilder unter Verwendung von einen geringen Abstand vonein» ander besitzenden Linsen wiedergegeben werden und der Be. trachter eine Brille trägt, deren einen Glas der einen vom einen Bildschirm ausgestrahlten Farbe und deren anderigs -Glas der vom anderen Bildschirm ausgestrahlten Licht'farbe entspricht, erhält der Betrachter den Eindruck eines drei. d imensionalen Bilde.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig, 10 weist eine Bildröhre 110 zwei Halsansätze auf, in denen Elektronenrohr . e 118 und 1181 angeordnet sind, In der Röhre sind auf die gegenüberliegenden Seiten einer Bildschirmplatte Bildschirme 112 und 112' aufgeschichtet, denen mit Abstand Ablenkelemente 116 und 1161 gegenüberliegen. Bei dieser Ausführungsform sind die Ablenkelemente ähnlichwie bei der Ausführungeform gemäß Fig. 4 unter einem Winkel zu den Bildschirmen ange. ordnet, so daß die dazwischen festgelegten Räume keilförmige Gestalt besitzen, Die In Fig, 11 veranschaulichte Bildröhre 120 weist zwei Halsansätze zur Aufnahme von Elektronenrohren 128 und 1281 sowie in ihrem Inneren eine Bildochirmplatte auf, die auf beiden Seiten mit zwei Bildschirme 122 und 1221 bildendem Leuchtmaterial beschichtet iät. Die Einzel-Ablenkelemente für jeden Bildschirm bestehen aus auf die den Bildschirmen 122 und 1221 mit Abstand gegenüberliegenden Innenflächen den Kolbens aufgebrachten Beschichtungen 126 bzw.* 1268. Die Ablenkglieder 126 und 1261 können in beiden Richtungen gekrümmt sein, wobei diese Krümmung nicht gleichmäßig zu sein braucht, In Fig. 12 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Erfin. dung dargestellt, bei welcher dem Bildschirm 22 mit Abstand zwei Vertikal-Ablenkelemente 261 und 260 gegenüberliegen. Das Elektronenrohr-28 ist so angeordnet, daß es einen Blektronenstrahl 27 zwisehen den Bildschirm 22 und das Ablenk» element 269 richtet. In bevorzugter Arbeitsweise der Ausführungsform gemäß Fig. 12 zur Hervorbringung einer vertikalen Ablenkung des Strahls wird einerseits der Einfallwinkel des Strahls und andererseits gleichzeitig die an das Ablenkele. ment 261 angelegte Spannung auf die in Verbindung mit Fig. 1 beschriebene Weine variiert, während die am Ablenkelement 260 liegende Spannung konstant gehalten wird', um die Abbiegung des Strahls zum Auftreffen auf den Bildschirm zu unterstützen, Fig. 13 zeigt eine gegenüber Fig. 12 abgewandelte Ausführungs. form der Erfindung, bei weloher Vertikal-Ablankelemente 126 und 1261 dem Bildschirm 22 mit.Abstand gegenüberliegen und ein Elekti#onenrohr 128 so angeordnet ist, daß es einen Strahl 127 zwischen Ablenkelemente und Bildschirm richtet. Im Be. trieb werden der Einfallwinkel den Strahls 127 und die an das Ablenkelement 126 angelegte Spannung gleichzeitig variiert, während die am Ablenkelement 1261 liegende Spannung konstant gehalten wird.
- Beim Ausfährungsbeispiel gemäß Fig. 14 liegen dem Bildschirm 22 mit Abstand Vertikal-Ablenkelemente'136, 1361 und 1361 gegenüber, während ein Elektronenrohr 138 einen Strahl In den zwischen den vorgenannten Teilen festgeleg. ten Raum richtet. Im Betrieb werden der Einfallwinkel des Strahls 137 und die an das Ablenkelement 136 angelegte Spannung auf die in Verbindung mit Fig. 1 erläuterte Weise gleichzeitig variiert, während die an den Ablenkelementen 1361 und 1369 liegenden Spannungen konstant gehalten werden, wobei die beiden Spannungen verschieden sein können. Anstelle des Ablenkelements 260 gemäß Fig. 129 des Ablenkelements 1261 gemäß Fig, 13 sowie der Ablenkelemente 1361 und 13611 gemäß Fig. 14 können auch zwei oder mehr Ablenkelemente verwendet werden, deren Spannung jeweils konstant gehalten wird, wobei es lediglich erfindungswesentlich ist, daß nur ein einziges Vertikal-Ablenkelement vorgesehen ist, dessen Spannung variiert wird, während der Einfallwinkel des Strahls zur Hervorbringung der Überstreichung-des Bildschirms in der Höhe variiert wird, Diese Anordnung dient zur weitgehenden Verminderung der Kompliziertheit der erforderlichen Steuerschaltungen, wodurch der von diesen Schaltungen eingenommene Baum beträchtlich verkleinert wird und die für die Schaffung einer dünnen bzw, flachen Bildröhre der Art, auf welche sich die Erfindung bezieht., erforderlichen Kosten wesentlich gesenkt werden. Die7Ausführungsformen gemäß den Fig. 129 13 und 14 können selbstverständlich jeweils auf eine Doppel"Bildröhre ange. wandt werden, d.h. auf eine Bildröhre, bei welcher zwei Bildschirme und zwei Elektronenrohre auf die in den Fig, 9 bis 11 gezeigte Weise angeordnet sind, Indem zwei Bildsohir. me auf die gegenüberliegenden Seiten einer Bildochirmplatte aufgeaohichtet und den Bildschirmen mit Anstand gegenüber. liegend angeordnete Ablenkelemente gemäß den Fig. 12" 13 und 14 vorgesehen worden.' Ersiohtlicherweine besitzt die vorstehend dargestellte und beschriebene Erfindung einen verhältnismäßig breiten Rahmen und soll daher alle dem Fachmann möglichen und innerhalb des erweiterten Sohutzumfange liegenden Änderungen und Ab- wandlungen mit einschließen.
Claims (2)
- P a t 9 n t a n s p r ü c h e ij Kathodenstrahl. bzw. Fernseh-Bildröhre, dadurch ge- kennzeichnet, daß sie einen elektronenempfindlichen Bildschirms eine neben dem Bildschirm angeordnete Elektronenquelle, die einen Elektronenstrahl In einer innerhalb von -+ 30 0 parallel zur mittleren Ebene des Bildschirms neben diesem liegenden Ebene erzeugt, eine neben der Elektronenquelle vorgesehene Strahl-Ablenk. einrichtung_zur Beeintl ussung des Strahle zwecks Änderung seiner Richtung quer zum Strahl und zum Bildschirm, so daß er'den Bildschirm In waagerechter Rich. tung überstreicht, eine zweite neben der Elektronenquelle angeordnete Strahl-Ablenkeinrichtung zur anfänglichen Beeinflussung des Strahls zwecks Änderung seiner Richtung auf den Bildschirm zu und von diesem weg, und eine Strahl-Ablenkeinrichtung mit einem einzigen, Ab.;. stand vom Bildschirm besitzenden Ablenkelement aufweist, das sich über zumindest den größten Teil der Fläche des Bildschirms erstreckt und praktisch über seine ganze Ausdehnung hinweg ein gleichmäßiges, aber zeitlich ver. änderliches Potential trägt, um den Strahl zwecks Änderung seiner Richtung auf den Leuchtschirm hin und von diesem weg zu beeinflussen, wobei die beiden Strahl. Ablenkelemente den Strahl den Leuchtschirm in der Höhe überstreichen lassen..
- 2, Fornseh-Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich» net, daß ein zusätzliches Ablenkelement praktisch in einer Ebene mit dem ersten Ablenkelement derart angeordnet ist, daß es.vom Strahl überstrichen wird, und daß das zweite Ablenkelement zur Unterstützung der Strahlabblegung eine konstante Spannung führt. 3. Fernseh-Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich. net, daß neben und an der gleichen Fläche wie das erste Ablenkelement ein zusätzliches, vom Strahl überstreich. bares Ablenkelement angeordnet ist, an welches eine die Strahlabbiegung unterstützende konstante Spannung angelegt ist. 4, Elektronen-Entladungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen elektronenempfindlichen Schirm, ein von der einen Seite des Schirms Abstand besitzenden Einzel»Ablenk. element, eine Eiektronenrohreinrichtung zur Einführung eines Elektronenstrahls zwischen das Ablenkelement und den Schirm, eine neben dem Elektronenrohr angeordnete Einrichtung zur Änderung den Einfallwinkeln den Strahle auf den Schirm'hin und von diesen weg und eine aus dem Einzel»Ablenkelement und der neben dem Elektronenrohr angeordneten Einrichtung bestehende Ablenkeinrichtung zum Anlegen von Spannungen an das Ablenkelement und die neben dem Elektronenrohr befindliche Einrichtung zwecks Erzeugung einen Über seine ganze Ausdehnung hinweg praktisch gleichmäßigen Potentials am Ablenkelement und zur zeitabhängigen Änderung der Potentiale, um das leld zWischen dem Ablenkelement-und dem Schirm und gleichzeitig den Einfallwinkel des Strahls zu variieren. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Ablenkelement praktisch in einer Ebene mit dem ersten Ablenkelement derart angeordnet istg daß es vom Strahl überstrichen wird, und daß das zweite Ablenkelement zur Unterstützung der Strahlabblegung eine konstante Spannung führt. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben und an der gleichen Fläche wie das erste Ablenkelement ein zusätzliches, vom Strahl überstreichbares Ablenkelement angeordnet ist, an welches eine die Strahlabbiegung unterstützende konstante Spannung angelegt ist. 7. Elektronen-Entladungsvorriohtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen elektronenempfindliohen Schirm, eine Elektronenquelle zur Lieferung einen Blektronenstrahls an der einen Seite des Schirme und in nioht»überein. stimmendem Verhältnis zu diesem,# neben der Elektronen. quelle angeordnete Ablenkelemente'zur Beeinflussung des Strahls zwecks Änderung seiner Richtung auf den Schirm zu und von diesem wegneben der Elektronenquelle vorgesehene zweite Ablenkelemente zur Beeinflussung den Strahls zwecks Änderung seiner Richtung quer zum Leuoht#» schirm und eine Ablenkeinriohtung aufweist, die ihrer. seits ein dem Schirm mit Abstand gegenüberliegenden einziges Ablenkelement sowie eine Einrichtung zum Er. zeugen einen Im wesenüichen über das ganze Ablenkele. ment hinweg gleichmäßigen Potentials am Ablenkelementg zur zeitabhängigen Änderung der Spannung und zur ent. sprechenden Änderung des an die ersten Ablenkelemente angelegten Potentials zwecks Änderung den Einfallwinkeln den Strahls gegenüber dem Schirm aufweist, 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erstgenannten Ablenkelemente elektromagnetisohe Spulen sind. 9 Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erstgenannten Ablenkelemente elektrostatische Platten sind. 10. Elektronen-Entladungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Schirm, der sichtbares Licht an von einem Elektro. nenstrahl getroffenen Stellen abgibt, eine Elektronenquelle*zur Lieferung eines Elektronenstrahle an der einen Seite den Schirms und in nicht-Übereinstimmendem Verhältnis zu diesem, eine neben der Elektronenquelle angeordnete erste Ablenkeinrichtung zur Steuerung der Richtung, in welcher der Strahl aus der Elektronen. quelle austritt, ein Abstand vom Schirm besitzenden ein. zelnen Ablenkelement, das eine so geringe Leitfähigkeit besitzt, daß es jederzeit ein praktisch gleichmäßigen Potential über seine ganze Ausdehnung zu halten vermag, und eine Ablenkeinrichtung zum Anlegen je einer Spannung an das einzelne Ablenkelement und an die erste Ablenlieinrichtung und zur zeitabhängigen gleichzeitigen und wiederholten Änderung der Spannungen auf einander entsprechende Weine. 11, Vorrichtung nach Ansliruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Ablenkelement praktisch In einer Ebene mit dem ersten Ablenkelement derart angeordnet ist, daß es vom Strahl Überstrichen wird, und daß das zweite Ablenkelement zur Unterstützung der Strahlabbiegung eine konstante Spannung fÜhrt. .12.- Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß neben und an der gleichen Fläche wie das erste Ablenkelement ein zusätzliches, vom Strahl überstreichbares Ablenkelement angeordnet ist, an welches eine die Strahlabbiegung unterstützende konstante Spannung angelegt ist. 13. Dünne bzw. flache Kathodenstrahlröhre, gekennzeichnet durch einen Kolben mit einer Stirnwand, an der ein im wesentlichen lotrechter elektronenempfindlicher Schirm vorgesehen ist, einer Rückwand mit einer einzigen, Im wesentlichen lotrechten Rückseite und einem im wesent. lichen parallel zum Schirm verlaufenden und ein verhält. nismäßig kleines Stück von diesem entfernten Ablenkele. ment, wobei sich die Platte bzw. das Ablenkel.ement zusammengenommen Über den größten Teil der Fläche des Schirms-erstrecken, eine Im Kolben vorgesehene Elekronenquelle zur Lieferung eines Elektronenstrahls, der anfänglich im wesentlichen parallel zum Schirm zwischen diesem und der Platte bzw. dem Ablenkelement gerichtet ist, eine Einrichtung, welche den Strahl den Schirm In der Höhe abtasten läßt, eine Einrichtung, welche den Strahl den Schirm in der Waagerechten abtasten läßt, eine Einrichtung zur Änderung der anfänglichen Richtung des von der Elektronenquelle abgegebenen Strahls und eine Einrichtung zum Anlegen eines sich entsprechend ändernden, jedoch jeweils Über dessen ganze Ausdehnung hinweg praktisch gleichmäßigen Potentials an das Ablenkelement. 14. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Ablenkelement praktisch in einer Ebene mit dem ersten Ablenkelement derart angeordnet ist, daß es vom Strahl überstrichen wird, und daß das zweite Ablenkelement zur Unterstützung der Strahlabbiegung eine konstante Spannung führt. 15. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß neben und an der gleichen Fläche wie das erste Ablenkelement ein zusätzliches, vom Strahl überstreichbares Ablenkelement angeordnet ist, an welches eine die Strahlabbiegung unterstützende konstante Spannung angelegt ist.
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|---|---|---|---|
| US50357465A | 1965-10-23 | 1965-10-23 |
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| NL (1) | NL6615025A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3344259A1 (de) * | 1982-12-08 | 1984-06-14 | Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo | Kathodenstrahlroehren-sichtanzeigegeraet |
| EP0176860A1 (de) * | 1984-09-17 | 1986-04-09 | Sanyo Electric Co., Ltd | Flache Kathodenstrahlröhre und Verfahren zur Herstellung derselben |
| WO2000067288A1 (en) * | 1999-04-30 | 2000-11-09 | Sarnoff Corporation | Space-saving cathode ray tube |
| WO2000067286A1 (en) * | 1999-04-30 | 2000-11-09 | Sarnoff Corporation | Space-saving cathode ray tube employing electrostatically amplified deflection |
| WO2000067287A1 (en) * | 1999-04-30 | 2000-11-09 | Sarnoff Corporation | Asymmetric, gradient-potential, space-saving cathode ray tube |
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-
1966
- 1966-10-24 DE DE19661487095 patent/DE1487095A1/de active Pending
- 1966-10-24 NL NL6615025A patent/NL6615025A/xx unknown
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| US6476545B1 (en) | 1999-04-30 | 2002-11-05 | Sarnoff Corporation | Asymmetric, gradient-potential, space-savings cathode ray tube |
| US6541902B1 (en) | 1999-04-30 | 2003-04-01 | Sarnoff Corporation | Space-saving cathode ray tube |
| US6586870B1 (en) | 1999-04-30 | 2003-07-01 | Sarnoff Corporation | Space-saving cathode ray tube employing magnetically amplified deflection |
| US6674230B1 (en) | 1999-04-30 | 2004-01-06 | Sarnoff Corporation | Asymmetric space-saving cathode ray tube with magnetically deflected electron beam |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6615025A (de) | 1967-04-24 |
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