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DE1482977A1 - Anzuchttopf aus Kunststoff - Google Patents

Anzuchttopf aus Kunststoff

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Publication number
DE1482977A1
DE1482977A1 DE19651482977 DE1482977A DE1482977A1 DE 1482977 A1 DE1482977 A1 DE 1482977A1 DE 19651482977 DE19651482977 DE 19651482977 DE 1482977 A DE1482977 A DE 1482977A DE 1482977 A1 DE1482977 A1 DE 1482977A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cultivation pot
pot according
cultivation
approximately
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651482977
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Buch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1482977A1 publication Critical patent/DE1482977A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/029Receptacles for seedlings
    • A01G9/0291Planting receptacles specially adapted for remaining in the soil after planting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

DR. ING. H. NEOBNDANK t A 8 2 9 77
PATENTANWALT
HAHBUBQ «β · NSUBR WALL 41 · FBRNHUF 8β 74 »8 UND 88 41 IB
Werner Buch
Kunststoff-Erzeugnisse
Cuxhaven
Kirohenpauerstr. 1 22, November 1965
Anzuchttopf aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft einen Anzuchttopf aus Kunststoff, dessen Seitenwand zwischen einem oben herumlaufenden Rand und einem Bodenteil mit einer Mehrzahl von Durchtrittsöffnungen versehen ist.
Bevor Kunststoffe ihr Anwendungsgebiet auch auf Anzuchttöpfe ausdehnten, wurden Anzuchttöpfe in aller Regel aus Ton hergestellt. Der Ton ist im großen und ganzen infolge seiner Wasser- und Luftdurchlässigkeit den an einen Anzuchttopf zu stellenden Aufgaben gut gewachsen.
Derartige in Form von Keilstümpfen ausgebildete Töpfe weisen in der Regel nur eine mittlere, im Boden vorgesehene Öffnung auf und beschränken sich im übrigen auf die natürliche, dem Ton eigene Porosität«
Sobald man aber zu Anzuohttöpfen aus Kunststoff überging, mußten die Anzuchttopf· mit zusätzlichen Offnungen versehen werden, um einen zweckentsprechenden Wasserhauehalt für die Pflanze sicherzustellen.
Die Güte eines derartigen Anzuchttopfes hängt sogar in erheblichem Ausmaß von der zweckentsprechenden Anordnung und Bemessung der Durohtrittsöffnungen ab.
Derartige aus Kunststoff hergestellte Anzuchttopf· werden in aller Segel in den Erdboden selbst gesetzt, indem Ö09826/0CU8 _2-
H82977
dann ein Teil der Wurzeln des sich vorzugsweise flach ausbildenden Wurzelballens durch die Öffnungen hindurchwächst und sich in das übrige Erdreich erstreckt.
PUr den Verkauf der Pflanze wird sehr häufig der Anzuchttopf mit der Pflanze aus dem Brdboden herausgenommen, wobei die durch die öffnungen hindurchgewachsenen Wurzeln zumindest teilweise auch abgerissen werden können. Der Anzuchttopf hält den Hauptteil des Wurzelballens einschließlich der in dem Anzuchttopf befindlichen Erde zusammen.
Der Käufer der Pflanze zieht dann in aller Regel vor, die Pflanze selbst mit dem Anzuchttopf in den Erdboden einzusetzen, indem etwa die obere Kante des Anzuchttopfes mit der Erdbodenoberfläche abschließt.
Eine derartige Arbeitsweise empfahl sich bisher deshalb, weil das Wurzelwerk der Pflanze derart durch die öffnungen hindurchgewachsen war, daß eine Trennung des Anzuchttopfes von dem Wurzelballen nach Versand an Ort und Stelle derart schwer und damit auch langwierig war, daß man das Einsetzen der Pflanze zusammen mit dem Anzuchttopf vorzog. Insbesondere in größeren Betrieben, Priedhofsverwaltungen, Parkanlagen usw. erwies sich jedoch diese Arbeitsweise immer mehr als Mangel, weil die in dem Erdboden befindlichen Anzuchttöpfe eine weitere Bearbeitung des Erdbodens, seine Reinigung usw. in erheblichem Umfange störten. So stehen die einzelnen Töpfe einem durchlaufenden Harken, Hacken usw. erheblich im Wege.
Der Mangel ist um so stärker, als der für.derartige Anzuchttöpfe benutzte Kunststoff praktisch nur derartigen Korrosionsoder Zersetzungserscheinungen ausgesetzt ist, daß diese
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_ 3 —
kunststofftopfβ in einem im wesentlichen unangegriffenen Zustand im Boden verbleiben und nun ständig weiter Störungen bei der Bearbeitung dee Bodens verursachen. Das Verbleiben der Anzuchttöpfe im Erdboden wirkt sich demgemäß auch bei kleineren und bei Privatbetrieben auf die Dauer sehr lästig aus.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen mit Durchtrittsöffnungen versehenen Anzuchttopf der beschriebenen Art aus Kunststoff zu schaffen, der leicht, nachdem die Pflanze mit dem Wurzelballen und dem Anzuchttopf versandt worden ist, an Ort und Stelle von dem Wurzelballen entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die obere, nach außen weisende Kante des Randes an mindestens zwei im Durchmesser etwa einander gegenüberliegenden Stellen mit Vertiefungen versehen ist, die bei Ausübung einer Scherkraft als Soll-Einreißstellen dienen. Die Person, die die Pflanzen an Ort und Stelle neu einpflanzen soll, braucht jetzt nur den Anzuchttopf an zwei einander gegenüberliegenden Stellen in der Nähe der Soll-Einreißvertiefungen zu greifen und eine mäßige, querwirkende Scherkraft auf diese Soll-Einreißstellen auszuüben. Die Seitenwandung des Topfes reißt dann, von der Soll-Einreißstelle ausgehend, im wesentlichen über die gesamte Länge der Seitenwand auf, worauf die Teile der Seitenwand nach außen geklappt werden können, um dann den Wurzelballen zu entfernen und in die Erde einzusetzen. Obwohl auf die beschriebene Weise eine von der Bedienungsperson ausgeübte Scherkraft ausreicht, um ein Einreißen der Seitenwand, von der Soll-Einreißetelle ausgehend, im wesentlichen über
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die gesamte Länge zu bewirken, iat die Festigkeit des Anzuchttopfes für den normalen Gebrauch in keiner Weise beeinträchtigt.
Vorzugsweise sind die Vertiefungen nach unten scharfkantig in Form eines Dreiecks auszubilden.
Weiterhin iat es vorteilhaft, daß sich die tiefste Stelle der Vertiefung in einem Einschnitt fortsetzt, der jedoch nicht durch den Rand der Seitenwand hindurchgeht. Es liegt auf der Hand, daß ein derartiger Einschnitt erheblich dazu beiträgt, daß bei Ausübung einer Scherkraft die Seitenwand, von diesem Einschnitt ausgehend, im wesentlichen über die gesamte Länge aufreißt«
Vorzugsweise sind mehr als zwei einander gegenüberliegende Soll-Einreißstellen vorgesehen. Die Wirkung verbessert sich beispielsweise schon stark, wenn zwei Paare von Einreißstellen vorgesehen sind, die etwa im Durchmesser einander gegenüberliegen, also insgesamt vier Soll-Einreißstellen. Man kann dann auf diese Weise durch Ausübung einer Scherkraft zwei im Durchmesser etwa einander gegenüberliegende Lappen aus der Seitenwand herausreißen, wonach sich die restlichen Teile der Seitenwand sehr leicht entfernen lassen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind acht auf dem Umfang des Randes etwa gleichmäßig verteilte Soll-Einreißstellen vorgesehen. Die gleichmäßige Verteilung ist für das Einreißen nicht besonders wichtig, ergibt sich aber, wie die weiter unten stehenden Ausführungen zeigen, im Zusammenhang ^j mit der Einteilung der Durchtrittsöffnungen in der Seitenwand.
^ Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
° der Anzuchttopf auf an sich bekannte Weise in Form eines Kegelstumpfes mit einem niedrigen, in sich geschlossenen Boden ausgebildet, und zwar mit einem Kegelwinkel von etwa 20°„
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Weiterhin aind zweckmäßigerweise die Durohtrittsöffnungen an geradlinigen, von oben naoh unten durchlaufenden Reihen anzuordnen, wobei die einzelnen Handvertiefungen etwa in der Verlängerung 4e einer Reihe von Durchtrittsöffnungen liegen. Auf diese Weiee wird das Einreißen über die Länge der Seitenwand längs der einzelnen Stege erleichtert, die in der Senkrechten zwischen den Durohtivittaöffnungen verbleiben.
Wie bereits oben betont, stehen die Durchtrittsöffnungen selbst, und zwar sowohl ihre Größe als auch ihre Anordnung, in engem Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt der Pflanze· Andererseits sind die Durchtrittsöffnungen derart vorzusehen, daß einerseits das gewünschte Hinreißen möglich ist und andererseits der Anzuohttopf über eine genügende Festigkeit insbesondere bei Verwendung von Eintopfmaschinen verfügt»
Unter Abwägung aller dieser Umstände empfiehlt es sich, daß die freien Durohtrittsöffnungen nur etwa 10 £ der gesamten Seitenwandfläche ausmaohen.
In diesem Zusammenhang hat vorzugsweise jeder Topf etwa 40 auf den Umfang der Seitenwand verteilte öffnungen von je etwa 4 mm Höhe und etwa 2 mm Breite} außerdem beträgt der Abstand der etwa waagerecht aus einzelnen Loοhern gebildeten Lochringe 5 mm, und die Anzahl der Lochringe ist weiterhin gleich dem um 1 verminderten oberen Durohmesser des Topfes in Zentimetern. Die restliohe Länge des Topfes wird dann in etwa gleichen Anteilen auf den Rand und den Boden verteilt. Es ergibt sich auf diese Weise ein in sioh geschlossener, verhältnismäßig niedriger Boden, der stets einen gewissen Wasservorrat hält, ohne daß ein Sauerwerden des Bodens zu befürohten ist.
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Zweckmäßige Abmessungen für derartige Anzuchttöpfe ergeben sich insbesondere dann, wenn der obere Durchmesser des kegelstumpf förmigen Anzuchttopfea gleich seiner Höhe ist.
Weiterhin empfiehlt es sich, die Wandstege des Randes des Bodens und der im wesentlichen senkrecht nachernten zwiaohen den einzelnen öffnungen durchlaufenden Stege gleich etwa 1 mm zu machen. In Abweichung hiervon ist die Wandstärke der ringsherumlaufenden Stege, die die waagerechten Lochringe voneinander trennen, wesentlich geringer zu machen, und zwar vorzugsweise gleich etwa 0,1 - 0,2 mm. Auf diese Weise reißen die waagerechten Ringe verhältnismäßig leicht, indem gleichzeitig die senkrechten Stege dem Topf ausreichende Festigkeit geben. Es kann sich in diesem Zusammenhang empfehlen, die senkrechten Stege nicht an der Uhterkante des oberen Randes und an der Oberkante der Bodenwand enden, sondern in diese Wände in Form von gratförmigen Erhöhungen übergehen zu lassen.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Anzuchttopf ist vorzugsweise auf bekannte Art aus Polyäthylen herzustellen, ohne daß die Erfindung auf die Herstellung aus diesem Kunststoff beschränkt ist.
Die beiliegende Abbildung zeigt vereinfacht einen Satz von erfindungsgemäß ausgebildeten Töpfen im Längsschnitt. Der kleinste Topf hat einen oberen Durohmesser von 9 cm und der größte Topf hat einen Durchmesser von 12 cm. Dazwischen liegt ein Topf von 10 cm und ein weiterer von 11 oi Durchmesser, In jedem Falle ist die Höhe des Topfes gleich seinem oberen Durchmesser, Der Kegelwinkel sämtlicher Töpfe beträgt 12° und demgemäß ist die Neigung der Erzeugenden gegenüber der Senkrechten 10°. 909826/0048
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Wie sich aus der Abbildung ergibt, hat jede einzelne Durchtrittsöffnung eine Höhe von 4 mm und eine Breite von 2 mm. Dies gilt für alle praktisch in Betracht kommenden Töpfe.
Für die weitere Beschreibung wird im Nachfolgenden von Lochreihen und von Lochringen gesprochen. Bei den Lochreihen handelt es sich um die etwa senkrecht durchlaufenden Löcher, die auf der Kegelwand des Anzuchttopfes nach unten laufen. Diese Lochreihen verlaufen geradlinig. Bei den Lochringen handelt es sich um die kreisförmig verlaufenden, ringsherumlaufenden öffnungen, wobei jeder einzelne Lochring in der Waagerechten liegt.
Für jeden der Anzuchttopfe von 9, 10, 11 und 12 cm sind 40 Lochreihen vorgesehen, die gleichmäßig auf dem Umfang verteilt sind. Der Abstand der einzelnen Löcher voneinander ist demgemäß in der Nähe der Oberkante des Anzuohttopfes am größten und in der Nähe des Bodens des Anzuchttopfes am geringsten. Bei Betrachtung aller tatsächlich vorgesehenen Anzuchttöpfe, von denen der kleinste 9 cm und der größte 12 cm Durchmesser hat, ist der kleinste Lochreihenabstand etwa 4,3 mm und der größte Lochreihenabstand etwa 7,5 mm. Für alle Töpfe beträgt der Abstand der einzelnen Lochringe voneinander 5 mm. Da ein Loch eine Höhe von 4mm hat, ist demgemäß der Abstand von Oberkante Loch zu Oberkante Loch gleich 9 mm.
Auch für jeden einzelnen Anzuchttopf ist die Anzahl der Lochringe gleich dem oberen Durchmesser bzw. gleich der Höhe des Anzuchttopfes, in Zentimetern gemessen, vermindert um 1, Der Anzuchttopf von 9 cm Durchmesser und 9 cm Höhe hat demgemäß 8 Lochringe, der Anzuchttopf von 12 cm Durchmesser und 12 cm Höhe hat 11 Lochringe. Die gleichen Verhältnisse sind auch für größere oder kleinere Anzuchttöpfe zu wählen. Der verbleibende Rest in
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der Topfhöhe wird in einen oberen Rand und einen unteren Rand und einen oberen Rand und einen unteren Bodenrand zu gleichen Teilen aufgeteilt. Ea ergibt sich auf diese Weise für alle Topfgrößen ein gleicher und genau bestimmter Wasserhaushalt; der Durchlaß der Wandfläche beträgt 7,8 bis 11 #, während bei den üblichen Gitter-Anzuchttöpfen aus Kunststoff der Durchlaß der Wandfläche etwa 30 # beträgt.
In der beiliegenden Abbildung ist mit 1 die konische Wandfläche der einzelnen Anzuchttöpfe bezeichnet, während der obere Rand des Anzuchttopfes das Bezugszeichen 2 und der in sich geschlossene Boden das Bezugszeichen 3 trägt» Der Boden ist mit einer inneren Wöbung 4 versehen, so daß sich eine ringförmige Standfläche 5 ergibt. Die einzelnen Durchlaßöffnungen von 2x4 mm tragen das Bezugszeichen 6. Die obere nach außen weisende Kante des Anzuchttopfes trägt das Bezugszsichen 7. Diese Kante ist erfindungsgemäß mit Soll-Einreiß-Vertiefungen 8 versehen, die vorzugsweise im Querschnitt Dreieck-Form mit einer nach unten weisenden Spitze 9 haben. Im Ausführungsbeispiel sind 8 auf dem Umfang gleichmäßig verteilte Soll-Einreißstellen 8 vorgesehen. Die Spitze 9 kann in einen Einschnitt 10 übergehen, der jedoch nicht bis zur unteren Kante 11 des Randes durchläuft«
Die Soll-Einreißstellen 8 liegen im Bereiche von je einer Lochreihe ο Diese Lochreihen tragen in der Figur das Bezugszeichen 12. Der Rand 2, der Boden 3 und die im wesentlichen senkrechten Stege 13 haben eine Wandstärke von etwa 1 mm, während die waagerechten Stege 14 zwischen den waagerechten Lochringen 15 eine wesentlich geringere Wandstärke und vorzugsweise eine Wandstärke von etwa 0,1 mm bie 0,2 mm haben·»
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— y ·»
Die beeohriebene Verringerung der Durchtrittafläohe trägt ebenfalls dazu bei, um das Lösen des Anzuchttopfes von dem Wurzelballen zu erleichtern'.
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Claims (1)

  1. JO
    DR. ING. H. NEGENDANK
    FATBNTANWALT J /ψ Q 2. 9 / /
    HAKBCRG 8β · NSOKR WALL· 41 ■ FBRNRUF 8« 74 88 UND 88 41 IB
    Werner Buch
    Kunststoff-Erzeugnisse
    Cuxhaven
    Kirchenpauerstr. 1 22. November 1965
    Patentansprüche
    1β Anzuchttopf aus Kunststoff, dessen Seitenwand zwischen einem oben herum!aufenden Hand und einem Bodenteil mit einer Mehrzahl von Durchtrittsöffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die obere nach außen weisende Kante des Bandes an mindestens zwei im Durchmesser etwa einander gegenüberliegenden Stellen mit Vertiefungen versehen ist, die bei Ausübung einer Scherkraft als Soll-Einreißstellen dienen.
    2» Anzuchttopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen nach unten scharfkantig in Form eines Dreiecks ausgebildet sind.
    3· Anzuchttopf nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch ge, kennzeichnet, daß sich die tiefste Stelle der Vertiefung in einem Einschnitt fortsetzt, der jedoch nicht duroh den Rand der Seitenwand hindurchgeht.
    4-. Anzuchttopf nach irgendeinem der Ansprüohe 1 bis 3,
    «o dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang des Randes ο
    ^ etwa 8 Vertiefungen gleichmäßig verteilt sind.
    J^ 5. Anzuchttopf nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, o dadurch gekennzeichnet, daß er auf an sich bekannte ob Weise im Form einee Kegelstumpfes mit einem niedrigen, in sich geschlossenen Boden ausgebildet ist.
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    -?- U82977
    Ai
    6, Anzuchttopf nach Anspruch 5$ dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelstumpf einen Kegelwinkel von etwa 20° besitzt, und daß demgemäß die Erzeugende des Kegelstumpfes gegenüber der Senkrechten um etwa 10 geneigt ist.
    7ο Anzuchttopf nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsoffnungen in geradlinigen, von oben nach unten durchlaufenden Reihen angeordnet sind, und daß die einzelnen Handvertiefungen etwa in der Verlängerung je einer Reihe von Durchtrittsoffnungen liegen.
    ö. Anzuchttopf nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Durchtrittsöffnungen etwa 10 in der gesamten Seitenwandfläche ausmachen,
    9. Anzuchttopf nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Topf etwa 40 auf den Umfang der Seitenwand verteilte öffnungen von je etwa 4 mm Höhe und etwa 2 mm Breite hat, daß der Abstand der etwa waagerechten, aus einzelnen Löchern gebildeten Lochringe 5 mm beträgt, und daß die Anzahl der Lochringe etwa gleich dem um 1 verminderten oberen Durchmesser des Topfes in Zentimetern ist.
    10. Anzuchttopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe jedes Topfes etwa gleich seinem Durchmesser ist,
    —3—
    009826/0048
    .*. U82977
    Al
    11«, Anzuchttopf nach Anspruch 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des Randes, des Bodens und der im wesentlichen senkrecht nach unten zwischen den einzelnen Öffnungen durchlaufenden Stege gleich etwa 1 mm ist,
    12«, Anzuchttopf nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der ringsherumlaufenden Stege, die die lochringe voneinander trennen, gleich etwa 0,1 "bis 0,2 mm ist„
    13ο Anzuchttopf nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er auf bekannte Weise aus Polyäthylen besteht.
    909826/0048
DE19651482977 1965-11-23 1965-11-23 Anzuchttopf aus Kunststoff Pending DE1482977A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2744143A1 (de) * 1977-09-30 1979-04-05 Bruno Gruber Verfahren zum zuechten von pflanzen und behaelter zur durchfuehrung des verfahrens
DE3341103A1 (de) * 1983-11-12 1985-05-30 Fa. Goda, 6800 Mannheim Vorrichtung zur anzucht von pflanzen fuer hydrokultur-pflanztoepfe
US4641457A (en) * 1980-10-30 1987-02-10 Sandin Nils H Planting system
US5241784A (en) * 1991-08-26 1993-09-07 Henry Elona I Plant root container and method of air root pruning
US5471788A (en) * 1994-01-12 1995-12-05 Wonder Web Inc. Method and apparatus for transplanting plant material
US6223466B1 (en) 1998-01-29 2001-05-01 Daniel T. Billings Planting system

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