DE1478182A1 - Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung - Google Patents
Rueckwaertige Ski-SicherheitsbindungInfo
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/084—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
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Description
Die Erfindung bezieht eich auf eine rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung »it einer die hinter« obere Absatzkante von oben
nach unten drückenden Ualtebaeke od.dgl.
Die erflndungsgefäße rückwärtige Skisicherheitsbindung weist
gegenüber den bisher bekannten sahireiche Vorteile auf» unter anderen z.B. leichte Herstellbarkeit, einfache Funktionsweise,
gute mechanische Arbeitsbedingungen der verschiedenen Bestandteile 4er lindm«, seh* freies Versofeweaken der Haltetoneic·
od.dgl*» tmr« ■ ' ■.,....-.■ ■ *■*.■■■■■,
iet die rückwärtige, flki-Siohef-heiteblj·*** «dt
einer die hintere obere Abeatzkante von oben n*oh unten drüeket»-
00β·0ί/0»·β
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den Haltebacke od.dgl. dadurch gekennzeichnet, daß die Backe
ua eine Achse schwenkt, die während einer ersten Phase des üffnungsschwenkens der Backe od.dgl. und für einen gegebenen,
den Sicherheitslösen entsprechenden Wert unbeweglich oder fast
unbeweglich bleibt und sich dann unter der Wirkung eines elastischen Mittels, vorzugsweise des elastischen*Druckmittels
der Backe, nach hinten bewegt und dabei den Stiefelabsatz von der lialtebacke od.dgl. löst.
Das Festhalten der Schwenkachse der Backe od.dgl. und die Freigabe derselben für die Rückbewegung können in Rahmen der Erfindung auf mehrere Arten erreicht werden. So kann z.B. die
Schwenkachse der Backe auf einen Hebel angeordnet sein, der an seine» unteren Teil angelenkt ist und nach hinten kippen kann,
oder abar sie ist in etwa waagerechte Führungsmittel, wie Langlöcher, Rillen, Bahnen, Schienen usw., eingeführt; übrigens
kann die unbewegliche Halterung dieser Achse während einer ersten Phase des uffnungsschwenkens der Backe od.dgl. auch durch
Abstützen einer Kante der Backe gegen einen vor oder hinter der Schwenkachse angeordneten Anschlag, durch eine ebenfalls vor
oder hinter der Schwenkachse angebrachte Kniehebelvorrichtung, durch «in Mittel sum Verhindern des rflckwftrtigen Schwankens
dem die Backe tragenden Hebels usw. erreicht werden« wobei der
erste Abschnitt des üffnungsschwenken* der Backe mit gegebener
Amplitudes am End« seines Ablaufe jeweils «in Abheben der Backenkant· vom Anschlag, das Einknicken der Kniehebelvorrichtung bzw.
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. * das Entfernen des Sperrmittels des die Backe od.dgl. tragen-
den Hebels bewirkt.
stützteil, das an die Backe od.dgl. angelenkt ist und auf
einen Schwenkarm gleitend oder gelenkig nach unten geführt
wird, so daß es den Stiefelabsatz wahrend dee ersten, den Off- λ
nungsausklinken der Bindung vorausgehenden Schwenkabschnittes
weitgehend begleiten kann.
Außerdem ist eine Vorrichtung zum Wiederanlegen der Bindung
vorgesehen, die beispielsweise von einem einen unter den Absatz reichenden Arn aufweisenden Gelenkhebel gebildet wird,
der mittels Nasen, Stifte od.dgl. auf den die Backe tragenden
Hebel wirkt; diese Vorrichtung kann auch aus einem Arm bestehen, der mit dem die Backe tragenden Hebel fest verbunden ist und
unter den Absatz zu liegen kommt, oder aus einem Hebel, der " einen unter dem Absatz verlaufenden Arm aufweist und auf die
Backe od.dgl. wirkt.
Nachstehend sind verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung mit Bezug auf die schematischen Zeichnungen beispielsweise naher erläutert} es zeigen:
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Fig. 1 eine schematiache Ansicht einer erfindungsgemfißen rück- ··
wärtigen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener Stel- .
lung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der rückwärtigen Ski-Sicherheitsbindung nach Fig· 1 in Offenstellung;
Fig. 3 und »», 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10, 11 und 12
W
sowie 13 und IU schematische Ansichten verschiedener
Auaführungsformen der erfindungsgemäßen rfiokwllrtigen
Ski-Sicherheitsbindung jeweils in geschlossener und
geöffneter Stellung;
Fig.. 15 und 16 schematische Ansichten einer weiteren Ausführungs·
form der erfindungsgemäßen rückwärtigen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener bzw. in ausgeklinkter Stellung;
. Fig< 17 eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener Stellung;
Fig. 18 einen Querschnitt der Bindung nach Fig. 17 in geschlossener Stellung.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung weist eine Backe 1 sun Festhalten des Stiefelab-
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satzes 2 auf dem Ski 3 durch senkrechten Druck von oben nach
unten auf; diese Backe 1 schwenkt um eine Achse 5, die mit einem Hebel S fest verbunden ist, der seinerseits um eine
feste Achse 10 schwenkt Die Backe 1 stützt sich auf den Absatz 2 unter der Wirkung einer Zugfeder 12 ab, die /.wischen
einem mit einem geeigneten Arm m der Backe 1 fest verbundenen
andererseits Vorsprung 13 einerseits und einem festen Haltezapfen
spannt istο Um zu verhindern, daß sich die Backe 1 unter der
Wirkung der Feder 12 noch vor dem Lösen durch Rückwartakippen
des Hebels 8 abhebt, liegt ihr hinterer Rand 18 gegen einen festen Anschlag 20 an» In geschlossener Stellung (Fig.l) hält
so die in Richtung des Pfeils 22 gedrückte und gegen Rückwärtsbewegung gesicherte Backe 1 den Absatz 2 durch einen senkrechten Druck von oben nach unten unbeweglich fest. Unter einer .
Hebewirkung des Absatzes 2, hervorgerufen ζ.Bo durch einen
Sturz des Benutzers des Skis nach vorne, schwenkt die Backe 1 zuerst in der dem Pfeil 22 entgegengesetzten Richtung und
spannt dabei die Feder I2;dann* nach einem vorgegebenen Weg,
löst sich der hintere Rand 18 der Backe 1 vom Anschlag 20,
was ein Kippen des Hebels δ unter der Wirkung der Feder 12 nach
hinten zur Folge hat, wobei dieser die Backe 1 ebenfalls nach rückwärts mitnimmt und somit den Stiefelabsatz 2 freigibt.
Das Prinzip der Erfindung, das darin besteht,, die Schwenkachse
der Backe wahrend einer ersten Phase und für eine gegebene Amplitude beim Abheben des Absatzes festzuhalten, wird im
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Ausführungsbeipsiel der Figuren 1 und 2 dadurch verwirklicht>
daß die Achse 5 der Backe .1 unmittelbar durch die Halterung dieser Backe am Anschlag 20 gehalten wirdo
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Bindung besitzt noch eine Vorrichtung zum Wiederanlegen, bestehend aus einem Hebel
25, der um eine feste Achse 28 schwenkt und einen Stift 2? aufweists der auf eine Kante 28 eines geeigneten Arms 29 des
die Backe 1 tragenden Hebels 8 wirktο In der Offenstellung
(Fig.2) verursachte das Rückwärtsschwenken des Hebels 8 das
Anheben des länglichen, unter dem Stiefelabsatz 2 liegenden Ansatzes 30 des Hebels 25 durch Drücken des Arms 23 des Hebele
8 gegen den Stift 27 des Hebels 25„ Beim Wiederanlegen der Bindung
stützt sich der auf den Ski niedertretende Absatz 2 auf den Ansatz 30 des Hebels 25, läßt den Hebel 25 in Richtung dos
Pfeils 31 und daher den Hebel 8 nach vorne kippen, so daß die Backe 1 automatisch in ihre Schließstellung (Figol) zurückkehren
kann- Es sei noch bemerkt, daß die Fora der Kante 28 des Arnes
29, die übrigens von der dargestellten abweichend sein kann,
eine bessere Verteilung der Beanspruchung ermöglicht, die der
Absatz 2 beim Wideranlegen hinsichtlich der Spannung der Feder 12 ausübt.
Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Bindung unterscheidet
eich von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten lediglich da»
durch, daß die der Backe 1 analoge Backe 35 über ein Abstütz»
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• *
teil 36 auf den Absatz 2 wirkt, das auf der Backe 35 um eine. Achs« 3? schwenkbar sitzt und mit ihrem anderen Ende ebenfalls
um eine Achse 38 schwenkbar an einem Schwingarm 39 befestigt ist, der seinerseits um eine feste Achse UO schwingt und dadurch ermöglicht, daß das Abstützteil 36 die Bewegung des Absatzes 2 wahrend der ersten Phase seines Anhebens weitgehend
begleitet. Der dem Hebel 8 der Figuren 1 und 2 entsprechende
Hebel U 2 weist einen Arm 43 auf, der sich unter den Absatz 2
erstreckt und die Vorrichtung zum Wiederanlegen bildet; wenn J
nämlich die Bindung offen ist (Fig.U) und der Benutzer legt
den Ski wieder an, senkt sich der Stiefelabsatz 2 herab und laßt den Hebel U2 in Richtung des Pfeils UU kippen, wodurch
die Bindung in die Schließstellung zurückkehrt (Fig, 3).
Die in den Figuren S und 6 dargestellte Bindung unterscheidet
sich von derjenigen nach Fig. 3 und U nur dadurch, daft das dem Abstüzteil 36 gemäß der Figuren 3 und U entsprechende Abstützteil SO unten nioht angelenkt ist, sondern beispielsweise mittels «ine· in ihm vorgesehenen Langloche Sl, das mit einem "
festen Stift S2 zusammenwirkt, gleitend geführt wird. In der
ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 verschiebt sich das Abstützteil SO und begleitet weitgehend die Bewegung des Absatzes 2.
Die in den Figuren 7 und 8 gezeigte Bindung unterscheidet
sich von derjenigen gemXß Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, daß
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die der dort gezeigten Backe 1 analoge Backe 55 während der
ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 durch Abstützen einer Kante 56 eines geeigneten Profilteils 57 der Backe 55 gegen
einen zwischen dem diese Backe tragenden Hebel 8 und dem Stiefelabsatz
2 angeordneten Anschlag 58 festgehalten wird« Wenn der Absatz 2 eine Bewegung nach oben mit vorbestimmter Amplitude
vollführt hat» löst sich die Halterung der Backe 55 gegen den Anschlag 581 so daß erstere zurückweichen und den Absatz 2 '
freigeben kann (Figo8)ο Die rait der in den Figuren 1 und 2 gezeigten
identische Vorrichtung zum Wiederaniegen der Bindung ermöglicht es, diese beim Herabsanken des Absatzes 2 in ihre
Schließstellung zurückzubringen (Fig97)„
Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte Bindung unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 7 und B lediglich dadurch, daß
die Achse 60 der der Backe 55 dieser Figuren analogen Backe 61
nicht auf einem Hebel angeordnet ist, sondern in einem beispielsweise
waagerechten Langloch 6 2 gleitend geführt wird« Die Funktionsweise
dieser Bindung ist identisch mit derjenigen der Bindung gemäß Figo 7 und δ; Nach «iner ersten Hebephase mit vorbestimmter
Amplitude des Absatzes 2 erfolgt das Losen der Backe 61 aus ihrer Halterung gegen den Anschlug 58, so daß sie zurückweichen
und den Absatz 2 freigeben kann CFig„1O)0 Di« Vorrichtung
zum Wiederanlegen der Bindung gemäß den Figuren 9 und 10 unterscheidet sich von derjenigen der Figuren 7 und 8 dadurch»
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daß der un eine feste Achse 65 schwenkbare Hebel 64 dieser
Vorrichtung zwei aufeinander etwa senkrecht stehende Arme aufweist, von denen der eine Arm 66 unter dem Absatz 2 liegt
und der andere Arm 67 gegen die rückwärtige Fläche der Backe 61 drückt. Beim Wiederanlagen der Bindung bewirkt das Herabsenken des Absatzes 2 das Kippen des Hebels 6H in Richtung
des Pfeils 68 (Figo 10), soweit, bis die Kante 56 des Profil·
teils 57 der Backe 61 die Höhe der Vorderseite des Anschlags 58 erreicht; dann verriegelt sich die Backe 61 automatisch
in ihrer den Absatz 2 auf den Ski 3 niederdrückenden Stellung,
Die in den Figuren 11 und 12 dargestellte Bindung unterscheidet sich von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten nur durch
das Haltemittel der Backe 70, die der Backe 1 der letztgenannten Figuren entspricht, während der ersten Phase des Anhebans des Absatzes 2, Dieses Haltemittel beeteht aus einem
Kniegelenk, das zwei Hebel 71 und 72 aufweist, die um eine Achse 73 aneinander angelenkt sind; der Hebel 71 ist auf der {
anderen Seite mit, der Schwenkachse S der Backe 70 und der Hebel 72 auf der anderen Seite mit einer festen Achse 7S gelenkig
verbunden. In geschlossener Stellung (Fig.11) befindet sich
die Achse 73 Ober der durch die Mittelpunkte der Achsen 5 und
7 5 hindurchgehenden Linie und der Hebel 71 liegt oben gegen einen mit der Backe 70 fest verbundenen Stift 78 an;, in dieser Stellung steht das Kniegelenk unter der Wirkung einer zwisehen der Achse 73 und den Stift 78 gespannten Zugfeder.. 80,
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die Backe 70 kann nicht zurückweichen und wird durch die Wirkung der Feder 12 in Richtung des Pfeils 22 gekippt, wobei
sie den Absatz 2 auf den Ski 3 niederdrücktο In einer ersten
Phase des Anhebens des Absatzes schwenkt die Backe 70 in die dem Pfeil 22 entgegengesetzte Richtung und knickt dabei das
Kniegelenk durch Abstützen des Stifte 78 auf den Hebel 71 bei der Achse 73„ Wenn das Kniegelenk geknickt ist, schwenkt die
Backe 70 rückwärts und gibt dabei den Absatz 2 frei ο Nach dem
Einknicken des Kniegelenkes stützt sich die Backe 70 beim Vorwärtsschwenken mit ihrem Profilteil 82 auf einen festen Anschlag
8 3 und beim Zurückschwenken gegen einen festen Anschlag Bt abο Die Vorrichtung zum Wiederanlegen der Bindung unterscheidet
sich in keiner Weise von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten; das Herabsenken des Absatzes 2 bewirkt das Vorwärtskippen
des Hebele 8 und die Backe 70 nimmt auf dem Absatz 2 ihre Schließstellung ein (Figdl), wobei die Feder 80 automatisch
die Verriegelung des Kniehebels sicherstellt.
Die Bindung gemäß den Figuren 1··* und m unterscheidet sich von
der in den Figuren 11 und 12 gezeigten lediglich dadurch, daß sich das Kniegelenk zum Festhalten der Schwenkachse 5 der
der Backe 70 dieser Figuren entsprechenden Backe 88 nicht hinter, sondern vor dem Hebel 8 befindet, Diese Kniegelenkvorrieh=·
tung besteht aus zwei Hebeln 89 und 90,- die um eine Achse 91
aneinander angelenkt sind; der Hebel,89 ist auf der anderen
Seite mit der Schwenkachse S der Backe 88 und der andere Hebel
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90 auf der anderen Seite mit einer festen Achse 92 gelenkig ver- ·
bunden. Die Verriegelung erfolgt durch Zug» da die beiden Hebel 89 und 90 übereinanderliegen (Figo 13), im Gegensatz zum Kniegelenk gemAB den Figuren 11 und 12, das bei auseinanderstehenden Hebeln 71 und 72 durch Druck arbeitet. In geschlossener Stellung (Fig·13) befindet sich die feste Achse 92 über der durch
die Achsen 5 und 91 hindurchgehenden' Linie und die verlängerbare Achse 91 rastet nach unten in einen geeigneten Einschnitt 93
der Backe 88 ein» Xn dieser Stellung steht die Kniegelenkvor- ™
richtung unter der Wirkung einer zwischen der Achse Sl und einem festen Stift 95 gespannten Feder 94 und die Backe ist gegen
Zurückweichen unbeweglich festgehalten<, Beim Anheben des Absatzes 2 schvenkt die Backe 88 und läßt die Achse 91 über eine durch,
die Achsen S und 92 verlaufende Linie zurückgehen» was das Entriegeln des Kniehebels und das Offnen der Bindung zur Folge hat.
In der Offenstellung (Fig.If) stützt sich die Backe 88 beim Vorschwenken mit ihrem Profilteil 96 auf einen festen Anschlag 97
und beim Zurüokschwenken gegen einen festen Anschlag 98 ab. λ
Die in den Figuren 15 und 16 dargestellte Bindung unterscheidet
sich von derjenigen geaafi den Figuren 1 und 2 nur dadurch, daß
das Festhalten der Schwenkachse 5 der der Backe 1 dieser Figuren entsprechenden Backe 100 wahrend der ersten Phase des Anhebens
des Absatzes 2 durch das Arretieren des dem Hebel 8 der Figuren 1. und 2 entsprechenden Hebele 102 gegen RückwÄrtskippen erfolgt«
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wobei die Backe 100 auf diesem Hebel um die Achse 5 schwenkbar angebracht und der Hebel 102 selbst an seiner Unterseite an
eine der Achse 10 des Hebels 8 entsprechende feste Achse 103 angelenkt ist* Das Arretieren des Hebels 102 gegen RückwSrtskippen
erfolgt durch Abstürzen eines Arms 105 des Hebels 102 gegen einen in einem Langloch 107 des Bindungsgehäuses befindlichen
Querstift 106c In der ersten Phase des Anhebens des Absataes 2 wirkt die Backe 100 auf den Stift 106 mit ihrem Arm
108 und verschiebt ihn im Langloch 107 in Richtung des Pfeils
110, bis der Stift 106 zurückweichend zum Ende des Arms 105 des Hebels 102 gelangt (Fig., 16)-. Der nun freigegebene Hebel 102
kippt nach hinten und nimmt dabei die Backe 100 mit, die so ihrerseits den Stiefelabsatz 2 freigibt
Die in den Figuren 17 und 16 dargestellte Bindung unterscheidet
sich von derjenigen gemSß Fig., 15 und 5.6 lediglich dadurch, daß
die Arretierung des dem Hebel 102 der letztgenannten Figuren entsprechenden hebeis 115 g^gen Rückwärtskippen während der ersten
Phase des Anhebens des Absatzes 2 mittels eines Zapfens 116 erfolgt, der sich in einer Bohrung 117 des Hebels 115 befindet
und dessen eine3 abgerundetes Knde in einer geeigneten ,Vertiefung
118 des ßindurigsgehSusea 119 eingedrückt gehalten wirds
so daß er die Halterung des Hebels 115 gegen Kippen mittels
der Seitenfläche 120 der Backe 122 gewährleistetα Während einer
•raten Phase des Anhebens des Absatzes 2 schwenkt die Backe 122
in Richtung de» Pfeils 12«*„ bis der Zapfen IiS völlig freigelegt
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ist, In diesem Augenblick tritt der Zapfen 116 aus der Vertiefung 118 des Gehäuses 119 heraus und entarretiert so den Hebel
115, der nun nach hinten kippt, in dieser Bewegung die Backe 122 mitnimmt und dadurch den Stiefelabsatz 2 freigibt.
Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist die Backe an den sie tragenden Hebel mittels eines Kugelgelenks angebrachte
Der Rahmen der Erfindung wird nicht verlassen» unabhängig von der Anzahl, der Form, den Abmessungen, den Proportionen und
der Anordnung der verschiedenen Bestandteile der Bindung, sowie von den Halte- und Freigabemitteln der Schwenkachse der Backe
odcdgl. und dem Mittel sum Wiederanlegen, selbst wenn diese Teile
nicht dargestellt sindο
Ebenso können die verschiedenen Bestandteile der Bindung au3 jedem Stoff und/oder jeder Stoff kontbination bestehen, beliebige
Gestalt aufweisen, beliebigen Behandlungen unterworfen werden " 1.SMr Die Halterung' der Schwenkachse der Backe kann durch beliebige Mittel erzielt werden, die entweder unmittelbar auf
diese Achse oder auf ein mit ihr direkt oder indirekt, verbundenes Teil, wie Backe, backantragender Hebel usw», wirkt, ohne
den Rahmen der Erfindung zu überschreiten*
Ansprüche
S8BSSBSSBX8 883 388
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Claims (1)
- PatentansprücheRückwärtige Ski-Sicherheitsbindung mit einer die hintere obere Absatzkante von oben nach unten drückenden Haltebackei» dadurch gekennzeichnet, daß die Backe Od0dgl0 um eine Achse schwenkt» die während einer ersten Phase des öffnungsschwenkens der Backe ocLdglo und für einen gegebenen, den Sicherheitslösen entsprechenden Wert unbeweglich oder fast unbeweglich bleibt und sich dann während einer zweiten Phase unter der Wirkung eines elastischen Mittels nach hinten bewegt und dabei den Stiefelabsatz von der Haltebacke od«dgl, löst,2ο Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel, das das Zurückweichen der Backe bewirkt, das gleiche elastische Mittel ist, das diese Backe gegen den Absatz drückte30 Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Backe auf einem an seiner Unterseite gelenkig angeordneten Hebel befestigt ist und einen Kreisbogen beschreibt, wenn sie sich nach der Freigabe nach hinten bewegt οMo Bindung nach den Ansprüchen 1 und 3„ dadurch gekermzeichnet, daß die Schwenkachse der Backe bei ihrer Rtickwartsbewe" gung nach der Freigabe durch ein Langlooh, eine Rille« eine Schiene, eine Kante ododgl» geführt wird»009808/0396S. Bindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel, das die Backe in ihre den Absatz niederhaltende Stellung drückt« eine Feder ist, die auf einen Arm der Backe wirkt und die Stützfläche derselben von oben nach unten auf den Absatz zu kippen sucht*6« Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenkachse der Backe in der ersten Phase des Anhebens des Absatzes ein fester Anschlag ist, der entweder vor oder hinter der Schwenkachse angeordnet wird und gegen den sich eine geeignete Stützkante der Backe abstützt, die sich von diesem Anschlag am Ende der ersten Phase des Anhebens des Absatzes entfernt.7» Bindung nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenkachse der Backe in der ersten Phase des Annebens des Absatzes von einer Kniegelenkvorrichtung gebildet wird, die zwischen der Backe und einem festen Punkt vor oder hinter der Schwenkachse angeordnet ist und durch das in der ersten Phase dee Anhebens des Absatzes erfolgende dffnungsschwenken der Backe eingekniokt wird, so daß die Backe nach rückwurte entweichen kann« .009808/0396U781828. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenk· achse der Backe in der ersten Phase des Anhebens des Absatzes von einer Arretiervorrichtung gebildet wird, die das Rückwärtskippen des die Backe tragenden Hebels verhindert und auf. die die Backe wahrend ihres der ersten Phase des Anhebens des Absatzes entsprechenden Schwenkens einen Druck ausübt und so das Lösen der Bindung hervorruft» ......9. Bindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretieren dos die Backe tragenden Hebels gegen Rückwartskippeη durch einen in einem Satz von Langlöchern» Schienen, Rillen usw. gleitenden Querstift erfolgt, gegen den sich ein Arm des die Backe tragenden Hebels etwa senkrecht zu diesen Langlöchernr Schienen, Rillen usw. abstützt, wobei die Backe beim Rückschwenken in der ersten Phase des Anhebena des Absatzes diesen Stift beispielsweise mit Hilfe eines geeigneten, an ihr angebrachten Arms in den Langlöchern, Schienen, Rillen usw. gleiten lÄßt*. bis der Stift sich jenseits des Armendes des die Backe tragenden Hebels befindet.10« Bindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretieren dee die Backe tragenden Hebels gegen Rückwärtekippen durch einen quer in diesen Hebel gesteckten Zapfen erfolgt, der von der Seitenfläche der Backe in eine geeignete Vertiefung des009808/0396BADH78182Gehäuses gedrückt gehalten und durch das Rückschwenken der Backe wahrend der ersten Phase des Anhebens des Absatzes freigelegt wird, so daß sich nun die Bindung öffnen kann»H0 Bindung nach einem oder ctehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe unmittelbar auf den oberen Rand des Absatzes drückt 012ο Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche e dadurch gekennzeichnet, daß die Backe über ein an ihr angelenktes Abstützteil auf den Absatz drückt.13α Bindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützteil unten an einen Schwingarm angelenkt ist*14. Bindung nach Anspruch *% dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützteil an sudner Unterseite durch beliebige Mittel, wie ZoB, Langlöcher, Flachen, Rillen, Xanten usw, gleitend geführt wird» .IS« Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mittel zum automatiechen Wiederanlegen aufweist·16» Bindung nach Anspruch IS, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einen009808/03Si-is- U78182um eine feste Achse schwenkbaren Hebel gebildet wird, der auf den die Backe tragenden Hebel wirkt, so daß dieser durch Her« absenken des Absatzes von hinten nach vorne schwenkt«17ο Bindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel zum Wiederanlegen der Bindung über einen Zapfen, eine Rolle uswo auf eine geeignete Kante eines Armes des die Backe tragenden Hebels wirkt«18« Bindung nach Arepruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einem eich unter den Absatz erstreckenden Arm des die Backe tragenden Hebels selbst gebildet wird.19ο Bindung nach Anspruch IS, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einem gebogenen, an einer festen Achse gelenkig angebrachten Hebel gebildet wird, der einen unter dem Absatz verlaufenden Arm,. * und einen gegen die rückwärtige Fläche der Backe drückenden und diese beim Herabsenken des Absatzes nach vorne schiebenden, Arm aufweistα20ο Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe auf dem sie tragenden Hebel mittels eines Kugelgelenks angebracht iato009808/0396 QLee rseι te
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