[go: up one dir, main page]

DE1478182A1 - Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung - Google Patents

Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung

Info

Publication number
DE1478182A1
DE1478182A1 DE19651478182 DE1478182A DE1478182A1 DE 1478182 A1 DE1478182 A1 DE 1478182A1 DE 19651478182 DE19651478182 DE 19651478182 DE 1478182 A DE1478182 A DE 1478182A DE 1478182 A1 DE1478182 A1 DE 1478182A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaw
lever
heel
binding according
binding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651478182
Other languages
English (en)
Inventor
Salomon Georges Pierre Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salomon SAS
Original Assignee
Francois Salomon et Fils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Francois Salomon et Fils SA filed Critical Francois Salomon et Fils SA
Publication of DE1478182A1 publication Critical patent/DE1478182A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/084Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/0846Details of the release or step-in mechanism
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/084Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/0841Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw
    • A63C9/0842Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable with a single jaw the jaw pivoting on the body or base about a transverse axis

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Rückwärtige Ski-Sicherheitebindung
Die Erfindung bezieht eich auf eine rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung »it einer die hinter« obere Absatzkante von oben nach unten drückenden Ualtebaeke od.dgl.
Die erflndungsgefäße rückwärtige Skisicherheitsbindung weist gegenüber den bisher bekannten sahireiche Vorteile auf» unter anderen z.B. leichte Herstellbarkeit, einfache Funktionsweise, gute mechanische Arbeitsbedingungen der verschiedenen Bestandteile 4er lindm«, seh* freies Versofeweaken der Haltetoneic· od.dgl*» tmr« ■ ' ■.,....-.■ ■ *■*.■■■■■,
iet die rückwärtige, flki-Siohef-heiteblj·*** «dt einer die hintere obere Abeatzkante von oben n*oh unten drüeket»-
00β·0ί/0»·β
U78182
den Haltebacke od.dgl. dadurch gekennzeichnet, daß die Backe ua eine Achse schwenkt, die während einer ersten Phase des üffnungsschwenkens der Backe od.dgl. und für einen gegebenen, den Sicherheitslösen entsprechenden Wert unbeweglich oder fast unbeweglich bleibt und sich dann unter der Wirkung eines elastischen Mittels, vorzugsweise des elastischen*Druckmittels der Backe, nach hinten bewegt und dabei den Stiefelabsatz von der lialtebacke od.dgl. löst.
Das Festhalten der Schwenkachse der Backe od.dgl. und die Freigabe derselben für die Rückbewegung können in Rahmen der Erfindung auf mehrere Arten erreicht werden. So kann z.B. die Schwenkachse der Backe auf einen Hebel angeordnet sein, der an seine» unteren Teil angelenkt ist und nach hinten kippen kann, oder abar sie ist in etwa waagerechte Führungsmittel, wie Langlöcher, Rillen, Bahnen, Schienen usw., eingeführt; übrigens kann die unbewegliche Halterung dieser Achse während einer ersten Phase des uffnungsschwenkens der Backe od.dgl. auch durch Abstützen einer Kante der Backe gegen einen vor oder hinter der Schwenkachse angeordneten Anschlag, durch eine ebenfalls vor oder hinter der Schwenkachse angebrachte Kniehebelvorrichtung, durch «in Mittel sum Verhindern des rflckwftrtigen Schwankens dem die Backe tragenden Hebels usw. erreicht werden« wobei der erste Abschnitt des üffnungsschwenken* der Backe mit gegebener Amplitudes am End« seines Ablaufe jeweils «in Abheben der Backenkant· vom Anschlag, das Einknicken der Kniehebelvorrichtung bzw.
009803/0396
BAD
U78182
. * das Entfernen des Sperrmittels des die Backe od.dgl. tragen-
den Hebels bewirkt.
Die Backe od.dgl« wirkt auf den rückwärtigen oberen Rand des Absatzes entweder unmittelbar oder Über ein geeignetes Ab-
stützteil, das an die Backe od.dgl. angelenkt ist und auf einen Schwenkarm gleitend oder gelenkig nach unten geführt wird, so daß es den Stiefelabsatz wahrend dee ersten, den Off- λ nungsausklinken der Bindung vorausgehenden Schwenkabschnittes weitgehend begleiten kann.
Außerdem ist eine Vorrichtung zum Wiederanlegen der Bindung vorgesehen, die beispielsweise von einem einen unter den Absatz reichenden Arn aufweisenden Gelenkhebel gebildet wird, der mittels Nasen, Stifte od.dgl. auf den die Backe tragenden Hebel wirkt; diese Vorrichtung kann auch aus einem Arm bestehen, der mit dem die Backe tragenden Hebel fest verbunden ist und unter den Absatz zu liegen kommt, oder aus einem Hebel, der " einen unter dem Absatz verlaufenden Arm aufweist und auf die Backe od.dgl. wirkt.
Nachstehend sind verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die schematischen Zeichnungen beispielsweise naher erläutert} es zeigen:
009808/0396
U78182 ■
Fig. 1 eine schematiache Ansicht einer erfindungsgemfißen rück- ·· wärtigen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener Stel- . lung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der rückwärtigen Ski-Sicherheitsbindung nach Fig· 1 in Offenstellung;
Fig. 3 und »», 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10, 11 und 12 W sowie 13 und IU schematische Ansichten verschiedener
Auaführungsformen der erfindungsgemäßen rfiokwllrtigen Ski-Sicherheitsbindung jeweils in geschlossener und geöffneter Stellung;
Fig.. 15 und 16 schematische Ansichten einer weiteren Ausführungs· form der erfindungsgemäßen rückwärtigen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener bzw. in ausgeklinkter Stellung;
. Fig< 17 eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ski-Sicherheitsbindung in geschlossener Stellung;
Fig. 18 einen Querschnitt der Bindung nach Fig. 17 in geschlossener Stellung.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung weist eine Backe 1 sun Festhalten des Stiefelab-
009808/0396
U78182
satzes 2 auf dem Ski 3 durch senkrechten Druck von oben nach unten auf; diese Backe 1 schwenkt um eine Achse 5, die mit einem Hebel S fest verbunden ist, der seinerseits um eine feste Achse 10 schwenkt Die Backe 1 stützt sich auf den Absatz 2 unter der Wirkung einer Zugfeder 12 ab, die /.wischen einem mit einem geeigneten Arm m der Backe 1 fest verbundenen
andererseits Vorsprung 13 einerseits und einem festen Haltezapfen spannt istο Um zu verhindern, daß sich die Backe 1 unter der Wirkung der Feder 12 noch vor dem Lösen durch Rückwartakippen des Hebels 8 abhebt, liegt ihr hinterer Rand 18 gegen einen festen Anschlag 20 an» In geschlossener Stellung (Fig.l) hält so die in Richtung des Pfeils 22 gedrückte und gegen Rückwärtsbewegung gesicherte Backe 1 den Absatz 2 durch einen senkrechten Druck von oben nach unten unbeweglich fest. Unter einer . Hebewirkung des Absatzes 2, hervorgerufen ζ.Bo durch einen Sturz des Benutzers des Skis nach vorne, schwenkt die Backe 1 zuerst in der dem Pfeil 22 entgegengesetzten Richtung und spannt dabei die Feder I2;dann* nach einem vorgegebenen Weg, löst sich der hintere Rand 18 der Backe 1 vom Anschlag 20, was ein Kippen des Hebels δ unter der Wirkung der Feder 12 nach hinten zur Folge hat, wobei dieser die Backe 1 ebenfalls nach rückwärts mitnimmt und somit den Stiefelabsatz 2 freigibt.
Das Prinzip der Erfindung, das darin besteht,, die Schwenkachse der Backe wahrend einer ersten Phase und für eine gegebene Amplitude beim Abheben des Absatzes festzuhalten, wird im
009808/0396
H78182
Ausführungsbeipsiel der Figuren 1 und 2 dadurch verwirklicht> daß die Achse 5 der Backe .1 unmittelbar durch die Halterung dieser Backe am Anschlag 20 gehalten wirdo
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Bindung besitzt noch eine Vorrichtung zum Wiederanlegen, bestehend aus einem Hebel 25, der um eine feste Achse 28 schwenkt und einen Stift 2? aufweists der auf eine Kante 28 eines geeigneten Arms 29 des die Backe 1 tragenden Hebels 8 wirktο In der Offenstellung (Fig.2) verursachte das Rückwärtsschwenken des Hebels 8 das Anheben des länglichen, unter dem Stiefelabsatz 2 liegenden Ansatzes 30 des Hebels 25 durch Drücken des Arms 23 des Hebele 8 gegen den Stift 27 des Hebels 25„ Beim Wiederanlegen der Bindung stützt sich der auf den Ski niedertretende Absatz 2 auf den Ansatz 30 des Hebels 25, läßt den Hebel 25 in Richtung dos Pfeils 31 und daher den Hebel 8 nach vorne kippen, so daß die Backe 1 automatisch in ihre Schließstellung (Figol) zurückkehren kann- Es sei noch bemerkt, daß die Fora der Kante 28 des Arnes 29, die übrigens von der dargestellten abweichend sein kann, eine bessere Verteilung der Beanspruchung ermöglicht, die der Absatz 2 beim Wideranlegen hinsichtlich der Spannung der Feder 12 ausübt.
Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Bindung unterscheidet eich von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten lediglich da» durch, daß die der Backe 1 analoge Backe 35 über ein Abstütz»
009808/0396
BAD
U78182
• *
teil 36 auf den Absatz 2 wirkt, das auf der Backe 35 um eine. Achs« 3? schwenkbar sitzt und mit ihrem anderen Ende ebenfalls um eine Achse 38 schwenkbar an einem Schwingarm 39 befestigt ist, der seinerseits um eine feste Achse UO schwingt und dadurch ermöglicht, daß das Abstützteil 36 die Bewegung des Absatzes 2 wahrend der ersten Phase seines Anhebens weitgehend begleitet. Der dem Hebel 8 der Figuren 1 und 2 entsprechende Hebel U 2 weist einen Arm 43 auf, der sich unter den Absatz 2 erstreckt und die Vorrichtung zum Wiederanlegen bildet; wenn J nämlich die Bindung offen ist (Fig.U) und der Benutzer legt den Ski wieder an, senkt sich der Stiefelabsatz 2 herab und laßt den Hebel U2 in Richtung des Pfeils UU kippen, wodurch die Bindung in die Schließstellung zurückkehrt (Fig, 3).
Die in den Figuren S und 6 dargestellte Bindung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 3 und U nur dadurch, daft das dem Abstüzteil 36 gemäß der Figuren 3 und U entsprechende Abstützteil SO unten nioht angelenkt ist, sondern beispielsweise mittels «ine· in ihm vorgesehenen Langloche Sl, das mit einem " festen Stift S2 zusammenwirkt, gleitend geführt wird. In der ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 verschiebt sich das Abstützteil SO und begleitet weitgehend die Bewegung des Absatzes 2.
Die in den Figuren 7 und 8 gezeigte Bindung unterscheidet sich von derjenigen gemXß Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, daß
009808/0396
H78182
die der dort gezeigten Backe 1 analoge Backe 55 während der ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 durch Abstützen einer Kante 56 eines geeigneten Profilteils 57 der Backe 55 gegen einen zwischen dem diese Backe tragenden Hebel 8 und dem Stiefelabsatz 2 angeordneten Anschlag 58 festgehalten wird« Wenn der Absatz 2 eine Bewegung nach oben mit vorbestimmter Amplitude vollführt hat» löst sich die Halterung der Backe 55 gegen den Anschlag 581 so daß erstere zurückweichen und den Absatz 2 ' freigeben kann (Figo8)ο Die rait der in den Figuren 1 und 2 gezeigten identische Vorrichtung zum Wiederaniegen der Bindung ermöglicht es, diese beim Herabsanken des Absatzes 2 in ihre Schließstellung zurückzubringen (Fig97)„
Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte Bindung unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 7 und B lediglich dadurch, daß die Achse 60 der der Backe 55 dieser Figuren analogen Backe 61 nicht auf einem Hebel angeordnet ist, sondern in einem beispielsweise waagerechten Langloch 6 2 gleitend geführt wird« Die Funktionsweise dieser Bindung ist identisch mit derjenigen der Bindung gemäß Figo 7 und δ; Nach «iner ersten Hebephase mit vorbestimmter Amplitude des Absatzes 2 erfolgt das Losen der Backe 61 aus ihrer Halterung gegen den Anschlug 58, so daß sie zurückweichen und den Absatz 2 freigeben kann CFig„1O)0 Di« Vorrichtung zum Wiederanlegen der Bindung gemäß den Figuren 9 und 10 unterscheidet sich von derjenigen der Figuren 7 und 8 dadurch»
009808/0396
H78182
daß der un eine feste Achse 65 schwenkbare Hebel 64 dieser Vorrichtung zwei aufeinander etwa senkrecht stehende Arme aufweist, von denen der eine Arm 66 unter dem Absatz 2 liegt und der andere Arm 67 gegen die rückwärtige Fläche der Backe 61 drückt. Beim Wiederanlagen der Bindung bewirkt das Herabsenken des Absatzes 2 das Kippen des Hebels 6H in Richtung des Pfeils 68 (Figo 10), soweit, bis die Kante 56 des Profil· teils 57 der Backe 61 die Höhe der Vorderseite des Anschlags 58 erreicht; dann verriegelt sich die Backe 61 automatisch in ihrer den Absatz 2 auf den Ski 3 niederdrückenden Stellung,
Die in den Figuren 11 und 12 dargestellte Bindung unterscheidet sich von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten nur durch das Haltemittel der Backe 70, die der Backe 1 der letztgenannten Figuren entspricht, während der ersten Phase des Anhebans des Absatzes 2, Dieses Haltemittel beeteht aus einem Kniegelenk, das zwei Hebel 71 und 72 aufweist, die um eine Achse 73 aneinander angelenkt sind; der Hebel 71 ist auf der { anderen Seite mit, der Schwenkachse S der Backe 70 und der Hebel 72 auf der anderen Seite mit einer festen Achse 7S gelenkig verbunden. In geschlossener Stellung (Fig.11) befindet sich die Achse 73 Ober der durch die Mittelpunkte der Achsen 5 und 7 5 hindurchgehenden Linie und der Hebel 71 liegt oben gegen einen mit der Backe 70 fest verbundenen Stift 78 an;, in dieser Stellung steht das Kniegelenk unter der Wirkung einer zwisehen der Achse 73 und den Stift 78 gespannten Zugfeder.. 80,
QkO
009808/0396
die Backe 70 kann nicht zurückweichen und wird durch die Wirkung der Feder 12 in Richtung des Pfeils 22 gekippt, wobei sie den Absatz 2 auf den Ski 3 niederdrücktο In einer ersten Phase des Anhebens des Absatzes schwenkt die Backe 70 in die dem Pfeil 22 entgegengesetzte Richtung und knickt dabei das Kniegelenk durch Abstützen des Stifte 78 auf den Hebel 71 bei der Achse 73„ Wenn das Kniegelenk geknickt ist, schwenkt die Backe 70 rückwärts und gibt dabei den Absatz 2 frei ο Nach dem Einknicken des Kniegelenkes stützt sich die Backe 70 beim Vorwärtsschwenken mit ihrem Profilteil 82 auf einen festen Anschlag 8 3 und beim Zurückschwenken gegen einen festen Anschlag Bt abο Die Vorrichtung zum Wiederanlegen der Bindung unterscheidet sich in keiner Weise von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten; das Herabsenken des Absatzes 2 bewirkt das Vorwärtskippen des Hebele 8 und die Backe 70 nimmt auf dem Absatz 2 ihre Schließstellung ein (Figdl), wobei die Feder 80 automatisch die Verriegelung des Kniehebels sicherstellt.
Die Bindung gemäß den Figuren 1··* und m unterscheidet sich von der in den Figuren 11 und 12 gezeigten lediglich dadurch, daß sich das Kniegelenk zum Festhalten der Schwenkachse 5 der der Backe 70 dieser Figuren entsprechenden Backe 88 nicht hinter, sondern vor dem Hebel 8 befindet, Diese Kniegelenkvorrieh=· tung besteht aus zwei Hebeln 89 und 90,- die um eine Achse 91 aneinander angelenkt sind; der Hebel,89 ist auf der anderen Seite mit der Schwenkachse S der Backe 88 und der andere Hebel
009808/0396
BAD
-n-
90 auf der anderen Seite mit einer festen Achse 92 gelenkig ver- · bunden. Die Verriegelung erfolgt durch Zug» da die beiden Hebel 89 und 90 übereinanderliegen (Figo 13), im Gegensatz zum Kniegelenk gemAB den Figuren 11 und 12, das bei auseinanderstehenden Hebeln 71 und 72 durch Druck arbeitet. In geschlossener Stellung (Fig·13) befindet sich die feste Achse 92 über der durch die Achsen 5 und 91 hindurchgehenden' Linie und die verlängerbare Achse 91 rastet nach unten in einen geeigneten Einschnitt 93 der Backe 88 ein» Xn dieser Stellung steht die Kniegelenkvor- ™ richtung unter der Wirkung einer zwischen der Achse Sl und einem festen Stift 95 gespannten Feder 94 und die Backe ist gegen Zurückweichen unbeweglich festgehalten<, Beim Anheben des Absatzes 2 schvenkt die Backe 88 und läßt die Achse 91 über eine durch, die Achsen S und 92 verlaufende Linie zurückgehen» was das Entriegeln des Kniehebels und das Offnen der Bindung zur Folge hat. In der Offenstellung (Fig.If) stützt sich die Backe 88 beim Vorschwenken mit ihrem Profilteil 96 auf einen festen Anschlag 97 und beim Zurüokschwenken gegen einen festen Anschlag 98 ab. λ
Die in den Figuren 15 und 16 dargestellte Bindung unterscheidet sich von derjenigen geaafi den Figuren 1 und 2 nur dadurch, daß das Festhalten der Schwenkachse 5 der der Backe 1 dieser Figuren entsprechenden Backe 100 wahrend der ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 durch das Arretieren des dem Hebel 8 der Figuren 1. und 2 entsprechenden Hebele 102 gegen RückwÄrtskippen erfolgt«
009808/0396
_12-' U78182
wobei die Backe 100 auf diesem Hebel um die Achse 5 schwenkbar angebracht und der Hebel 102 selbst an seiner Unterseite an eine der Achse 10 des Hebels 8 entsprechende feste Achse 103 angelenkt ist* Das Arretieren des Hebels 102 gegen RückwSrtskippen erfolgt durch Abstürzen eines Arms 105 des Hebels 102 gegen einen in einem Langloch 107 des Bindungsgehäuses befindlichen Querstift 106c In der ersten Phase des Anhebens des Absataes 2 wirkt die Backe 100 auf den Stift 106 mit ihrem Arm 108 und verschiebt ihn im Langloch 107 in Richtung des Pfeils 110, bis der Stift 106 zurückweichend zum Ende des Arms 105 des Hebels 102 gelangt (Fig., 16)-. Der nun freigegebene Hebel 102 kippt nach hinten und nimmt dabei die Backe 100 mit, die so ihrerseits den Stiefelabsatz 2 freigibt
Die in den Figuren 17 und 16 dargestellte Bindung unterscheidet sich von derjenigen gemSß Fig., 15 und 5.6 lediglich dadurch, daß die Arretierung des dem Hebel 102 der letztgenannten Figuren entsprechenden hebeis 115 g^gen Rückwärtskippen während der ersten Phase des Anhebens des Absatzes 2 mittels eines Zapfens 116 erfolgt, der sich in einer Bohrung 117 des Hebels 115 befindet und dessen eine3 abgerundetes Knde in einer geeigneten ,Vertiefung 118 des ßindurigsgehSusea 119 eingedrückt gehalten wirds so daß er die Halterung des Hebels 115 gegen Kippen mittels der Seitenfläche 120 der Backe 122 gewährleistetα Während einer •raten Phase des Anhebens des Absatzes 2 schwenkt die Backe 122 in Richtung de» Pfeils 12«*„ bis der Zapfen IiS völlig freigelegt
009808/0396
-is- . U78182
ist, In diesem Augenblick tritt der Zapfen 116 aus der Vertiefung 118 des Gehäuses 119 heraus und entarretiert so den Hebel 115, der nun nach hinten kippt, in dieser Bewegung die Backe 122 mitnimmt und dadurch den Stiefelabsatz 2 freigibt.
Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die Backe an den sie tragenden Hebel mittels eines Kugelgelenks angebrachte
Der Rahmen der Erfindung wird nicht verlassen» unabhängig von der Anzahl, der Form, den Abmessungen, den Proportionen und der Anordnung der verschiedenen Bestandteile der Bindung, sowie von den Halte- und Freigabemitteln der Schwenkachse der Backe odcdgl. und dem Mittel sum Wiederanlegen, selbst wenn diese Teile nicht dargestellt sindο
Ebenso können die verschiedenen Bestandteile der Bindung au3 jedem Stoff und/oder jeder Stoff kontbination bestehen, beliebige Gestalt aufweisen, beliebigen Behandlungen unterworfen werden " 1.SMr Die Halterung' der Schwenkachse der Backe kann durch beliebige Mittel erzielt werden, die entweder unmittelbar auf diese Achse oder auf ein mit ihr direkt oder indirekt, verbundenes Teil, wie Backe, backantragender Hebel usw», wirkt, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten*
Ansprüche
S8BSSBSSBX8 883 388
BAD
009808/0396

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung mit einer die hintere obere Absatzkante von oben nach unten drückenden Haltebacke
    i» dadurch gekennzeichnet, daß die Backe Od0dgl0 um eine Achse schwenkt» die während einer ersten Phase des öffnungsschwenkens der Backe ocLdglo und für einen gegebenen, den Sicherheitslösen entsprechenden Wert unbeweglich oder fast unbeweglich bleibt und sich dann während einer zweiten Phase unter der Wirkung eines elastischen Mittels nach hinten bewegt und dabei den Stiefelabsatz von der Haltebacke od«dgl, löst,
    2ο Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel, das das Zurückweichen der Backe bewirkt, das gleiche elastische Mittel ist, das diese Backe gegen den Absatz drückte
    30 Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Backe auf einem an seiner Unterseite gelenkig angeordneten Hebel befestigt ist und einen Kreisbogen beschreibt, wenn sie sich nach der Freigabe nach hinten bewegt ο
    Mo Bindung nach den Ansprüchen 1 und 3„ dadurch gekermzeichnet, daß die Schwenkachse der Backe bei ihrer Rtickwartsbewe" gung nach der Freigabe durch ein Langlooh, eine Rille« eine Schiene, eine Kante ododgl» geführt wird»
    009808/0396
    S. Bindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel, das die Backe in ihre den Absatz niederhaltende Stellung drückt« eine Feder ist, die auf einen Arm der Backe wirkt und die Stützfläche derselben von oben nach unten auf den Absatz zu kippen sucht*
    6« Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenkachse der Backe in der ersten Phase des Anhebens des Absatzes ein fester Anschlag ist, der entweder vor oder hinter der Schwenkachse angeordnet wird und gegen den sich eine geeignete Stützkante der Backe abstützt, die sich von diesem Anschlag am Ende der ersten Phase des Anhebens des Absatzes entfernt.
    7» Bindung nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenkachse der Backe in der ersten Phase des Annebens des Absatzes von einer Kniegelenkvorrichtung gebildet wird, die zwischen der Backe und einem festen Punkt vor oder hinter der Schwenkachse angeordnet ist und durch das in der ersten Phase dee Anhebens des Absatzes erfolgende dffnungsschwenken der Backe eingekniokt wird, so daß die Backe nach rückwurte entweichen kann« .
    009808/0396
    U78182
    8. Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festhalten der Schwenk· achse der Backe in der ersten Phase des Anhebens des Absatzes von einer Arretiervorrichtung gebildet wird, die das Rückwärtskippen des die Backe tragenden Hebels verhindert und auf. die die Backe wahrend ihres der ersten Phase des Anhebens des Absatzes entsprechenden Schwenkens einen Druck ausübt und so das Lösen der Bindung hervorruft» ......
    9. Bindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretieren dos die Backe tragenden Hebels gegen Rückwartskippeη durch einen in einem Satz von Langlöchern» Schienen, Rillen usw. gleitenden Querstift erfolgt, gegen den sich ein Arm des die Backe tragenden Hebels etwa senkrecht zu diesen Langlöchernr Schienen, Rillen usw. abstützt, wobei die Backe beim Rückschwenken in der ersten Phase des Anhebena des Absatzes diesen Stift beispielsweise mit Hilfe eines geeigneten, an ihr angebrachten Arms in den Langlöchern, Schienen, Rillen usw. gleiten lÄßt*. bis der Stift sich jenseits des Armendes des die Backe tragenden Hebels befindet.
    10« Bindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretieren dee die Backe tragenden Hebels gegen Rückwärtekippen durch einen quer in diesen Hebel gesteckten Zapfen erfolgt, der von der Seitenfläche der Backe in eine geeignete Vertiefung des
    009808/0396
    BAD
    H78182
    Gehäuses gedrückt gehalten und durch das Rückschwenken der Backe wahrend der ersten Phase des Anhebens des Absatzes freigelegt wird, so daß sich nun die Bindung öffnen kann»
    H0 Bindung nach einem oder ctehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe unmittelbar auf den oberen Rand des Absatzes drückt 0
    12ο Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche e dadurch gekennzeichnet, daß die Backe über ein an ihr angelenktes Abstützteil auf den Absatz drückt.
    13α Bindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützteil unten an einen Schwingarm angelenkt ist*
    14. Bindung nach Anspruch *% dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützteil an sudner Unterseite durch beliebige Mittel, wie ZoB, Langlöcher, Flachen, Rillen, Xanten usw, gleitend geführt wird» .
    IS« Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mittel zum automatiechen Wiederanlegen aufweist·
    16» Bindung nach Anspruch IS, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einen
    009808/03Si
    -is- U78182
    um eine feste Achse schwenkbaren Hebel gebildet wird, der auf den die Backe tragenden Hebel wirkt, so daß dieser durch Her« absenken des Absatzes von hinten nach vorne schwenkt«
    17ο Bindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel zum Wiederanlegen der Bindung über einen Zapfen, eine Rolle uswo auf eine geeignete Kante eines Armes des die Backe tragenden Hebels wirkt«
    18« Bindung nach Arepruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einem eich unter den Absatz erstreckenden Arm des die Backe tragenden Hebels selbst gebildet wird.
    19ο Bindung nach Anspruch IS, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum automatischen Wiederanlegen der Bindung von einem gebogenen, an einer festen Achse gelenkig angebrachten Hebel gebildet wird, der einen unter dem Absatz verlaufenden Arm,. * und einen gegen die rückwärtige Fläche der Backe drückenden und diese beim Herabsenken des Absatzes nach vorne schiebenden, Arm aufweistα
    20ο Bindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe auf dem sie tragenden Hebel mittels eines Kugelgelenks angebracht iato
    009808/0396 Q
    Lee rseι te
DE19651478182 1964-09-28 1965-08-30 Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung Pending DE1478182A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR989642A FR1417263A (fr) 1964-09-28 1964-09-28 Fixation arrière de sécurité pour skis

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1478182A1 true DE1478182A1 (de) 1970-02-19

Family

ID=8839267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651478182 Pending DE1478182A1 (de) 1964-09-28 1965-08-30 Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3326568A (de)
AT (2) AT280866B (de)
CH (1) CH429534A (de)
DE (1) DE1478182A1 (de)
FR (1) FR1417263A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1500063A (fr) * 1966-06-21 1967-11-03 Salomon & Fils F Perfectionnements aux fixations arrière de sécurité pour skis
DE1578840A1 (de) * 1966-09-26 1970-10-15 Marker Hannes Haltevorrichtung fuer Sicherheits-Skibindungen
FR93663E (fr) * 1967-01-25 1969-05-02 Salomon & Fils F Fixation de sécurité pour skis.
US3643977A (en) * 1970-07-23 1972-02-22 Ski Free Co Ski boot heel binding
JPS5140493B1 (de) * 1970-08-05 1976-11-04

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA712492A (en) * 1965-06-29 Louis Lachenal Safety system for skier's shoes
US2851278A (en) * 1954-10-25 1958-09-09 Bernard E Berlenbach Heel anchoring means for a ski boot
US3129951A (en) * 1966-10-21 1964-04-21 Lusser Robert Safety ski bindings

Also Published As

Publication number Publication date
AT280866B (de) 1970-04-27
AT270468B (de) 1969-04-25
US3326568A (en) 1967-06-20
CH429534A (fr) 1967-01-31
FR1417263A (fr) 1965-11-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0615774B1 (de) Bindungssystem für Gleitbretter, insbesondere Snowbords
DE102010029647A1 (de) Tourenbindung
DE2502956A1 (de) Ski-sicherheitsbindung und stiefel fuer dieselbe
DE4135899A1 (de) Kupplungsvorrichtung zwischen schi und schischuh mit einer laengenverstellvorrichtung
EP0778055A2 (de) Bindung für Snowboards od.dgl.
DE2649826C2 (de) Sicherheitsbindung zum Halten eines Schuhs auf einem Ski
DE2631905A1 (de) Ausloeseskibindungsteil
DE2218478B2 (de) Auslösender Fersenniederhalter für Skibindungen
EP0120295A1 (de) Haltevorrichtung für das lösbare Festhalten von Ski-Bindungsteilen
DE1478182A1 (de) Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung
DE2604656A1 (de) Vorrichtung zum automatischen anhalten eines vom skilaeufer geloesten skis
DE102016000608A1 (de) Hinterbackenvorrichtung für eine Tourenskibindung, umfassend eine Stopperplatte
DE1578752B2 (de) Fersensicherheitshalter fuer eine skibindung
DE2807592A1 (de) Langlaufskibindung
AT390565B (de) Skibindung
DE2907359A1 (de) Langlauf-sicherheitsskibindung
DE4344647C2 (de) Snowboard-Bindung
AT368706B (de) Verriegelungsvorrichtung f. eine tourenbindung
DE1801879B2 (de) Skibindungsteil
DE1428969C3 (de) Rückwärtige Ski-Sicherheitsbindung
DE2635621C3 (de) Fersenbindung für einen Ski
DE9117298U1 (de) Kupplungsvorrichtung zwischen Schi und Schischuh mit einer Längenverstellvorrichtung
DE2502340C3 (de) Sohlenhalter bei Skibindungen
DE2304466C3 (de) Skibindung
DE1803996A1 (de) Ausloesender Fersenniederhalter fuer eine Skibindung mit Mitteln zur wahlweisen Einstellung auf Abfahrts- oder Tourenlauf

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971