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DE1471587C - Verfahren zur Erzeugung von Staubkoks - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Staubkoks

Info

Publication number
DE1471587C
DE1471587C DE1471587C DE 1471587 C DE1471587 C DE 1471587C DE 1471587 C DE1471587 C DE 1471587C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
coke
dust
furnace
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
Publication date

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Description

und nachher den aus ihr austretenden Brennstoffstrahl von außen umhüllen. Sie bewegen sich dann in einer Schraubenlinie nach oben, heizen den eingeblasenen Brennstoffstaub auf die für die Entgasung erforderliche Temperatur auf und vermischen sich mit den aus dem Kohlenstaub austretenden Gasen zu einem Mischgas. Dieses Mischgas tritt zusammen mit dem entstandenen Koksstaub durch die Leitung 6 in den Abscheider 5 über. Während der entstandene Staubkoks bei 15 abgezogen wird, strömt das Gas durch die Leitung 7 seiner Verwendungsstelle zu, wobei als Verwendungsstelle in erster Linie eine Feuerungsanlage in Frage kommt. Bei Fig. 2 ist der Brenner 4 als Injektorbrenner ausgebildet und durch eine Leitung 17 mit der Leitung 7 verbunden. Während durch die Leitung 8 Druckluft, beispielsweise Hochofenwind, als Verbrennungsluft in den Injektorbrenner eintritt, wird durch die Leitung 17 das aus dem Koks abgeschiedene Mischgas angesaugt und in ίο die Feuerung 2 hineingeblasen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

■■■■.· 1 . ■ ■ ' ;. ' 2 , ' Die Verbesserung der Koksqualität ist nur erreich- Patentansprüche: bar unter gleichzeitiger Herabsetzung des Heizwertes des gewonnenen Mischgases. Eine Verwertung dieses
1. Verfahren zur Erzeugung von Staubkoks, Gases als Stadt-oder Ferngas wäre nur möglich durch gemäß dem der Kohlenstaub in geschlossenem 5 Beimischung großer Mengen hochwertigen Gases. Strahl von unten in einen zylindrischen Entga- Das läßt sich indessen nur in Ausnahmefällen durchsungsraum eingeblasen und das Gemisch aus führen und wäre außerdem unwirtschaftlich.
Staubkoks und Gas am oberen Ende abgezogen Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Ver- und gemäß dem der Anteil an fixem Kohlenstoff fahren zur Erzeugung von Staubkoks so zu führen, weitgehend konstant gehalten wird, dadurch io daß eine möglichst große Ausbeute an hochwertigem gekennzeichnet, daß als Trägergas ein Staubkoks unter weitgehender Konstanthaltung des feuchtigkeitsarmes und auch an Wasserstoff- fixen Kohlenstoffs erzielt wird, insbesondere die Anträgern armes Gas verwendet wird. lage zur Gewinnung von Staubkoks so in den Hütten-2^ Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- betrieb einzuschalten, daß eine Verwertung des dabei kennzeichnet, daß als Trägergas ungereinigtes und 15 anfallenden Mischgases mit geringem Heizwert wirtungekühltes Gichtgas verwendet wird, schaftlich möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfin-
, dung ein Verfahren zur Erzeugung von Staubkoks
— vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist,
ao daß als Trägergas ein feuchtigkeitsarmes und auch an
. Wasserstoffträgern armes Gas verwendet wird. Als
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung solche Gase kommen in Frage:
von Staubkoks, gemäß dem der Kohlenstaub in ge- a) gereinigtes Gichtgas,
schlossenem Strahl von unten in einen zylindrischen '.(·■· ^- \.
Entgasungsraum eingeblasen und das Gemisch aus *5 b) ungeremi8tes Gichtgas.
Staubkoks und Gas am oberen Ende abgezogen und Wird der in der Staubverkokungsanlage gewonnene gemäß dem der Anteil an fixem Kohlenstoff weit- Koks einem Hochofen zugeführt, so kann der Koksgehend konstant gehalten wird. satz des Hochofens um einen erheblichen Betrag ver-Bei den bisherigen Staubentgasungsanlagen wurde mindert werden, was zu einer sehr erwünschten Verdas Verfahren so geführt, daß man als Ergebnis ein 30 besserung der Gichtgaswirtschaft führt. Gleichzeitig heizwertreiches Mischgas erhielt, das ohne weitere kann das aus der Verkokungsanlage austretende heiz-Zusätze als.Stadt- oder Ferngas Verwendung finden wertarme Gas in einem Winderhitzer verbrannt und konnte. Als Trägergas diente bei diesem Verfahren dadurch für die Winderhitzung nutzbar gemacht Kokereigas oder ein Teil des in der Entgasungsanlage werden, während ein Teil des Gichtgases, wie bereits gewonnenen Gases. Es gibt indessen auch Anlagen, 35 oben erwähnt, ungereinigt und ungekühlt als Trägerbei welchen die Gewinnung von Staubkoks als Haupt- gas in der Entgasungsanlage Verwendung finden produkt im Vordergrund steht, wobei insbesondere kann. . ,
seine Verwendung in der chemischen Industrie oder Es besteht aber auch die Möglichkeit, die entzum Sintern oder auch zum Einblasen in den Hoch- stehenden Verkokungsgase durch entsprechende Abofen oder als Magerungsmittel in Kokereien eine 40 hitzekessel so abzukühlen, daß sie zusammen mit den ( Rolle spielt. Durch entsprechende Verfahrensführung anderen zu reinigenden Gichtgasen einer Gichtgaswurde die Qualität des erzeugten Staubkokses ständig feinreinigung zugeführt werden können, und sie im verbessert; Hierbei ergaben sich indessen folgende Gichtgasnetz weiter zu verwenden.
Schwierigkeiten: In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele für Bei der Teilverbrennung von Kokereigas, Erdgas 45 Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsge- oder anderen Gasen mit hohen Gehalten an Wasser- mäßen Verfahrens dargestellt.
Stoffträgern entsteht ein Verbrennungsgas mit ent- F i g. 1 zeigt eine einfache Kombination einer Feuesprechendem Gehalt an Wasserdampf. Wird dieses rung mit der Entgasungsanlage,
Gas als Trägergas bei der Staubverkokung verwendet, F i g. 2 dieselbe Kombination unter Verwendung so führt es zu einer Wassergasreaktion. Obwohl diese 5° eines Teiles des gewonnenen Gases als Brennstoff für Reaktion bei den vorgeschlagenen Verfahren, abge- die Feuerung.
sehen von den gering zu haltenden Wandverlusten, Die Entgasungsanlage ist in allen Figuren mit 1
mit keinem Wärmeverlust verbunden ist, wirkt sie bezeichnet. Ihr vorgeschaltet ist eine Feuerung 2, aus
sich dennoch nachteilig aus, weil sie einen Kohlen- der die Verbrennungsgase oder teilverbrannte Gase
Stoffverlust des gewonnenen Koksstaubes hervorruft. 55 unmittelbar in die Entgasungsanlage übertreten. Der
Die in den Verkokungsgasen enthaltene fühlbare zu entgasende Brennstoff wird der Entgasungsanlage
und gebundene Wärme wird aber, wenn sie zur durch eine Düse 3 zugeführt. Die Feuerung ist bei
Dampferzeugung (Stromerzeugung), zur Lufterhitzung den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2
oder ähnlichem benutzt werden soll, marktmäßig er- mit einem Brenner 4 ausgestattet; 5 ist ein Staubabheblich niedriger bewertet als der für metallurgische 60 scheider zum Trennen des fertigen Staubkokses von
Zwecke oder als Magerungsmittel in Kokereien ver- dem Trägergas.
wendbare Staubkoks. Dazu kommt, daß der Kohlen- Bei Fig. 1 wird durch die Düse3 der zu entstoffverlust mit einer entsprechenden Erhöhung des gasende Kohlenstaub eingeblasen. Dabei kann z. B. Aschengehaltes des festen Kokses verbunden ist, der Gichtgas als Einblasemittel verwendet werden. Der zu einer Verminderung der Wertigkeit des Kokses 65 Brenner 4 für die Feuerung ist als Gasbrenner ausgeführt (nach dem Stahl-Eisen-Kalender 1964, S. 40, bildet. Die in der Feuerung 2 entstehenden Verbrenvermindert 1 °/o Asche an Stelle von Kohlenstoff den nungsgase treten zweckmäßig tangential in den zy-Kokswert um 2%). lindrischen Entgasungsraum ein, so daß sie die Düse 3

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