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DE1470610A1 - Elektrische Behandlungsvorrichtung - Google Patents

Elektrische Behandlungsvorrichtung

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Publication number
DE1470610A1
DE1470610A1 DE19631470610 DE1470610A DE1470610A1 DE 1470610 A1 DE1470610 A1 DE 1470610A1 DE 19631470610 DE19631470610 DE 19631470610 DE 1470610 A DE1470610 A DE 1470610A DE 1470610 A1 DE1470610 A1 DE 1470610A1
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DE
Germany
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cells
container
electrodes
oil
electrode
Prior art date
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Pending
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DE19631470610
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English (en)
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DE1470610B2 (de
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Turner Delber W
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Baker Petrolite LLC
Original Assignee
Petrolite Corp
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Publication date
Application filed by Petrolite Corp filed Critical Petrolite Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G32/00Refining of hydrocarbon oils by electric or magnetic means, by irradiation, or by using microorganisms
    • C10G32/02Refining of hydrocarbon oils by electric or magnetic means, by irradiation, or by using microorganisms by electric or magnetic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/06Separation of liquids from each other by electricity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10G33/00Dewatering or demulsification of hydrocarbon oils
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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    • B03C2201/02Electrostatic separation of liquids from liquids

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Description

  • Elektrische Behandlungsvorrichtung Die Erfindung betrifft die elektrische Trennung von Dispersionen, deren kontinuierliche Phase aus Ö1, z. B. irgendeinem Kohlenwasserstoff, oft einem Erdöldestillat, besteht, während die disperse Phase kleine Teilchen enthalt, die mit dem 01 der kontinuierlichen Phase genügend unmischbar sind und darin als kleine passen vorliegen. Die disperse Phase kann flüssig oder halbflüssig sein und zum Teil aus Feststoffen bestehen; gewöhnlich besteht sie aus einem Material mit höherer elektrischer Leitfähigkeit als sie das Öl der kontinuierlichen Phase aufweist. Das Material der dispersen Phase ist gewöhnlich von wässriger Natur und kann sauer oder alkalisch sein. In vielen Fällen handelt es sich um Reaktionsprodukte eines Reagenses mit bestimmten Bestandteilen des Öls.
  • Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur zur elektrischen Trennung von Dispersionen, deren kontinuierliche Phase aus Öl besteht, während eines Durchganges längs einer Vielzahl von Zwischenräumen zwischen Elektroden, in denen in einer Richtung verlaufende elektrische Hochspannungsfelder erzeugt sind, wobei ein Strom der Dispersion in jeden Elektrodenzwischenraum an einem Eingang ein tritt und ein Strom behandelten Öls jeden Elektrodenzwischenraum an einem Ausgang verläßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des einen dieser Ströme durch eine oder mehrere Meßöffnungen fließt, die an dem entsprechenden Eingang oder Ausgang nahe den entsprechenden Enden dieser Elektrodenzwischenräume angeordnet sind.
  • Die Erfindung schlägt auch eine Vorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens vor, die eine Vielzahl von Seite an Seite angeordneten Zellen, Mittelelektroden in diesen Zellen, die gegen diese Zellen iso liert sind, wobei ein langer und enger Behandlungs-Elektrodenzwischenraum in den Zellen zwischen den Zellenwänden und den Mittelelektroden entsteht, Meßöffnungen nahe den busgangsenden der Zellen und eine Hochspannungs-Potentialquelle aufweist, die entsprechend mit den Zellen und den Mittelelektroden verbunden ist, um elektrische Hochspannungsfelder in den Behandlungszwischenräumen aufzubauen Die Erfindung schlägt ein verbessertes Verfahren vor, bei dem ein Strom der Dispersion in jede Zelle an einem Eingang eintritt und ein Strom des behandelten Öls jede Zelle Zelle an einem Ausgang verläßt, wobei der eine dieser Ströme, gewöhnlich der Strom aus behandeltem Ö1, durch eine oder mehrere Meßöffnungen an dem Ende einer jeden Zelle fließt.
  • Ein weiteres lierkmal der Erfindung ist es, daß die Meßöffnungen verhältnismäßig klein in bezug auf das hindurchtretende Flüssigkeitsvolumen gemacht werden, um diese Flüssigkeit zu drosseln und einen Druckabfall über jede Öffnung herzustellen. Durch eine solche Anordnung ist es möglich, die Durchflüsse der zahlreichen Zellen gleich zu halten. Ziel der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung, die auf diesen Wegen arbeitet.
  • Jede starke Drosselung eines Stromes, der dispergierte feinzerteilte Materie enthält, zeigt zusätzlich das Bestreben, die Bestandteile zu mischen und die gewünschte Trennung der Bestandteile zu erschweren. Es ist bis jetzt vorgeschlagen worden, die zu behandelnde Dispersion in die Zellen oder in eine Eingangszone eines mit den Zellen in Verbindung stehenden Behälters einzuführen, indem eine große Anzahl kleiner Offnungen verwendet wird, die oft in der Zahl der Zahl der Zellen entsprechen. Die Folge davon ist ein beachtlicher Druckabfall über jede dieser kleinen Öffnungen, wenn Ströme gleichen Volumens aus ihnen austreten sollen. Diese Druckabfälle haben jedoch ein zusätzliches Mischen der Bestandteile der Dispersion zur Folge, was die gewünschte schnelle Trennung behindert.
  • Ein Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, auf das behandelte Öl Druckabfälle zu übertragen, die zur Sicherstellung eines gleichmäßigen Durchflusses in den Zellen weckmäßig sind. Ein Druckabfall an dieser Stelle ist nicht von Nachteil, da nur sehr wenige oder gar keine der feinverteilten Teilchen in dem behandelten Öl zurückbleiben und das Problem der Behinderung einer späteren Trennung eines feinverteilten Materials nicht auftritt.
  • Andere Merkmale und Ziele der Erfindung sind die Verwendung erregter Mittelelektroden, die an ihren unteren Enden getragen werden; die Isolierung der erregten Elektroden durch Isolatoren in einem Abschnitt des Querschnitts eines Behälters, der nicht durch Behandlungszellen eingekommen wird; die Erregung der Elektroden einer elektrischen Behandlungsvorrichtung durch einen senkrechten Raum außerhalb des Behälters; der Schutz der Isolatoren und der Buchsen durch Verwendung von Körpern aus inertem Gas, die so angeordnet sind, daß die Regelung der Flüssigkeit-Gas-Grenzfläche des einen dieser Körper aus inertem Gas gleichzeitig die Flüssigkeit-Gas-Grenzflächen der anderen Körper regelt; der Aufbau eines elektrischen Hochspannungs-Hilfsfeldes nahe den Eingangsenden der Zellen durch Eiktroden, die quer zu den Achsen der Zellen liegen; die besondere Einstellung der einen dieser querliegenden Elektroden, wodurch die Intensität des elektrischen Eilfsfeldes einstellbar ist; und die Einführung der Dispersion in einen Äquipotential- Aquipotential- oder feldfreien Abschnitt einer Singangszone einer elektrischen Behandlungsvorrichtung.
  • In den Zeichnungen ist: Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch die eine Form einer elektrischen Behandlungsvorrichtung nach der Erfindung, der den inneren Nufbau zeigt, wobei Teile weggebrochen sind, um das Innere einer Zelle und eines Isolator-Tragraumes zu zeigen; Fig. 2 ein 4uerschnitt gemäß der Linie 2-2 der Fig.l; Fig. 3 ein Querschnitt gemäß der Linie 3-3 der Fig.1; und Fig. 4 eine reilansicht des Isolatorträgers.
  • Die Erfindung umfaßt eine Vielzahl dünnwandiger, Seite an Seite angeordneter Zellen lo, die an jeder Umgebung brauchbar sind, jedoch innerhalb eines Behälters 12 und elektrisch mit diesem verbunden gezeigt werden, so daß eine erste oder Singangszone 13 an dem einen Ende der Zellen und eine zweite oder Ausgangszone 14 an dem entgegengesetzten Ende der Zellen bestehen. Der Behälter 12 kann zylindrisch oder von anderer Form sein, wobei seine Hauptachse senkrecht oder horizontal verlaufen kann. Es wird hier als Beispiel ein senkrechter Zylinder angegeben, wobei die Zellen um eine senkrechte Achse herum gruppiert sind und die Zonen 13 und 14 in diesem Fall unter bezw. über den Zellen liegen.
  • Die Wände der dargestellten Zellen bestehen aus langgestreckten wänden 16, die seitlich die Innenräume der Zellen Zellen trennen, und einer Endwand 17 (Figur 1) für jede Zelle. Diese letztere kann ein Teil eines Kopfstückes oder Deckels 18 sein, der quer über dem gesamten querschnitt des Behälters liegt und mit diesem abdichtend verbunden ist. Ein oder mehr kleine Löcher sind durch den Deckel an der Spitze oder dem lusgang einer jeden Zelle gebohrt, die die Meßöffnungen 20 durch die Endwände 17 der Zellen bilden, durch die das behandelte Cil hindurch muß, wenn es von dem oberen Innenraum der Zellen zu der Ausgangszone 14 und anschließend durch ein mit einem Ventil versehenes Ausgangsrohr 21 fließt. Die Zellen sind mit quadratischem tuerschnitt dargestellt, können jedoch auch andere querschnittsformen aufweisen.
  • Die Dispersion tritt in die Zellen bei den Eingängen ein, d.h. hier bei den offenen unteren Enden der Zellen, die mit der Singangszone 13 in Verbindung stehen. Eine erregte Mittelelektrode 24 ist in jeder Zelle angeordnet, deren unteres Ende aus dem Eingangsende der Zelle hervorsteht. Die hervorstehenden Enden sind mit einem Löcher aufweisenden Gebilde 25 verbunden, welches diese Elektroden aufrecht stehend tragt, wobei ihre oberen Enden bis kurz vor die Endwände 17 reichen. Der die Elektroden tragende Teil des Löcher aufweisenden Gebildes 25 besteht aus im abstand voneinander angeordneten uerstangen 26 verschiedener Länge mit Paaren oberer und unterer Tragteile 27 bzw. 28 darauf und darunter, die einen Löcher aufweisenden den Rahmen bilden. Die oberen und unteren Tragteile 27 und 28 sind starr und weisen Paare miteinander fluchtender Öffnungen auf, wobei jedes Paar den unteren Abschnitt einer entsprechenden Mittelelektrode 24 fest aufnimmt.
  • Die Halterung der Elektroden 24 an ihren unteren Enden stellt eine genauere Zentrierung der Elektroden in dem Eingangsbereich der Zellen lo sicher, wo eine zentrierte Anordnung kritischer bzw. entscheidender ist, als nahe den Ausgangsabschnitten der Zellen. In den Ausgangsabschnitten ist das behandelte Öl zwischen den Elektroden 24 und den Zellenwänden von hohem Widerstand, und eine genaue Zentrierung ist nicht kritisch. Nahe den Eingangsabschnitten der Zellen ist der Gehalt an Material in disperser Phase höher, und der daraus folgende niedrigere widerstand macht eine genaue Zentrierung der Elektroden notwendig, um eine Lichtbogenbildung oder einen schlechten Betrieb zu verhindern.
  • Das Löcher aufweisende Gebilde 25 hängt an Isolatoren 29 in Isolatortragräumen 30, die größer sind als die Zellen und in Abständen des querschnittes des Behälters angeordnet sind, die nicht von den Zellen lo eingenommen werden. Bei der quadratischen Zellenform, die gezeigt wird, sind vier Gebiete des uerschnitts praktisch als diagonal gegenüber liegende Paare vorgesehen. Jeder Isolatortragraum 30 ist an seinem Boden offen und kann außen durch die Behälterwand oder durch eine äußere Wand 31 (Fig. 2) begrenzt begrenzt werden, die mit der Gruppe der Zellen verbunden ist. Jeder Isolator kann von dem Boden seines Raumes 30 aus eingeführt und auf ähnliche Weise für eine Inspektion oder Reparatur entfernt werden. Um dies zu erleichtern, kann die obere Halterung eines jeden Isolators seitlich durch auseinanderstrebende Stangen 32 (Figur 4) in die richtige Stellung geführt werden, die an einem Träger 33 befestigt sind, wobei ihre hinteren Abschnitte sich über dem Träger erstrecken, um eine die Muttern 34 der Isolatorhaltung aufnehmende Tasche zu bilden. Jeder Isolator besitzt einen Aufhänger 35, der an seinem unteren Ende mit dem Löcher aufweisenden Gebilde 25 tragend verbunden ist. Die Spitze jedes Raumes 30 ist geschlossen, wie z.B. durch den Deckel 18, um eine Gastasche zu bilden, die ein inertes Gas enthtilt, welches das Öl oder die Dispersion daran hindert, bis zu dem Isolator zu steigen.
  • Das Löcher aufweisende Gebilde und die Elektroden 24 werden durch eine Leitung 36 erregt, die sich seitwärts und nach oben in einen senkrechten Raum 37 erstreckt, welcher durch ein an der Spitze geschlossenes Rohr 38 außerhalb des Behälters gebildet wird. Ein seitliches Rohr 39 führt von diesem Rohr zu einer IIochspannungsquelle 40, gewöhnlich einem Netzgerät, das ein in einer Richtung verlaufendes HochspannungsFtential von einer echselstromversorgung liefert. Eine Einlaßbuchse 41 trägt den Leiter zu der Hochspannungsklemme der Quelle 4o, wobei die andere Klemme Klemme dieser Quelle geerdet und elektrisch mit dem Behälter 12 verbunden ist. Ein Tragflansch 42 für die Buchse 41 bildet eine Gastasche 43 darunter, die ein inertes Gas enthielt, wiches das Öl oder die Dispersion an einem Steigen in dem senkrechten Raum bis zu einer Berührung des Unterteils der Buchse hindert. Der Raum über dem Flansch 42 kann mit einem dielektrischen Öl gefüllt sein.
  • Ein inertes Gas, z.B. Stickstoff, wird an die Tasche 4-3 durch eine Abzweigung 45 eines Gasrohres 46 geliefert.
  • Die Gas-Flüssigkeit-Grenzfläche 48 wird etwa auf der Höhe gehalten, die durch einen Schwimmer 49 oder. ein anderes liöhenkontrollgerät gezeigt wird, das für den Betrieb durch irgendeine geeignete Verbindungsvorrichtung, wie sie durch die gestrichelte Linie 50 angedeutet ist, mit einem Ventil 51 in dem Versorgungsrohr 46 verbunden ist. Ein Seitenrohr 53 zweigt von diesem Versorgungsrohr bei 54 zu jeder der Taschen der Isolatortragräume 30 ab und hält den Druck in jeder dieser Taschen gleich dem Druck in der Tasche 43.
  • Die Gas-Flüssigkeit-Grenzflächen aller fünf Taschen werden auf diese Weise automatisch geregelt und praktisch durch die Wirkung des Schwimmers 49 in der einen der Taschen gleichgehalten. Ein Meßgas 55 kann verwendet werden, um die Höhe in der Tasche 43 zu überprüfen.
  • Die zu behandelnde Dispersion kann aus einem Speicher gepumpt werden oder das Ergebnis eines mischens von Öl aus einer einer Pumpe 58 und Wasser oder Reagenz aus einer Pumpe 59 in einem Mischer 57 sein. Das Reagenz kann eine saure oder eine alkalische Lösung sein, die mit irgendeinem Bestandteil des Öles reagiert, um Reaktionsprodukte zu bilden, welche die disperse Phase der Dispersion darstellen, wobei oft etwas von dem Reagenz ebenfalls vor7 handen ist, wenn die Reaktion nicht vollständig gewesen ist.
  • Diese oder eine andere Dispersion wird durch ein Versorgungsrohr 60 gepumpt und durch Öffnungen zahlreicher Abzweigrohre 62 an die Eingangszone 13 an seitlich angeordneten Stellen darin geliefert. Wie gezeigt wird, befindet sich jede Öffnung an dem Ende eines Abzweigrohres, und ihr Strom wird durch eine kreisförmige Stauplatte 63 verteilt. Eine Masse der Dispersion steigt entlang der Eingangszone 13, und ein Teil ihres feinverteilten Materials kann sich davon in dem Boden des Behälters absetzen.
  • Das abgetrennte Material wird von dem Boden durch ein Rohr 66 mit einem Ventil 67 abgezogen, das, wie angezeigt, bei 68 mit einem Höhenkontrollsystem verbunden ist, das, wie gezeigt, einen Schwimmer 70 aufweist, der auf die Stellung der Grenzschichtzone 71 anspricht, um diese konstant zu halten.
  • Die Dispersion wird einer einleitenden elektrischen Behandlung in einem elektrischen Hilfsfeld unterworfen, das in der Eingangs zone 13 vor dem Löcher aufweisenden Gebilde 25 Gebilde 25 aufgebaut ist, bevor sie in die Hauptbehandlungsfelder eintritt, welche in den ringförmigen Zwischenräumen der Zellen lo um die Elektroden 24 herum aufgebaut sind. Dieses elektrische Hilfsfeld wird in einem Behandlungsraum 72 zwischen dem Löcher aufweisenden Gebilde 25 und einer flachen, Löcher aufweisenden Hilfselektrode 75 aufgebaut. Diese Elektrode besteht aus parallelen Rohren oder Stangen 76, die in querstäbe 77 eingebaut sind, und tragt ein herabhängendes rohrförmiges Teil 79, welches longitudinal auf einem Zapfen 80 gleiten kann, der sich von einem hervorstehenden Teil des Versorgungsrohres 60 senkrecht nach oben erstreckte enn die Stellung der Elektrode 75 in bezug auf das Löcher aufweisende Gebilde 25 von außerhalb des Behälters eingestellt werden soll, kann ein Handrad 82 vorgesehen werden. Dieses Handrad besitzt eine Welle 83, die durch eine Stopfbüchse 84 hindurchgeht, wobei ihr inneres Ende relativ zu einem Lager 85 drehbar gelagert ist. Ein biegsames Teil 86 wickelt sich um die Welle 83 auf, wenn diese gedreht wird, und hebt den Unterschenkel eines U-förmigen Teiles 88, dessen Oberschenkel an dem rohrförmigen Teil 79 befestigt ist. Eine Rückwärtsdrehung der zelle erlaubt ein Herabsinken der Elektrode 75 aufgrund ihres Gewichts.
  • Die Elektrode 75 ist elektrisch über ihre Stütze an dem Behalter geerdet und bildet darunter einen Squipotential-oder feldfreien Raum, in den die eintretende Dispersion entladen entladen wird.
  • Die obere Grenze des elektrischen Hilfsfeldes in dem Raum 72 kann der die Elektroden tragende Rahmen des Löcher aufweisenden Gebildes 25 sein. Vorzugsweise jedoch trägt das Löcher aufweisende Gebilde 25 einen getrennten Elektrodenteil. Diese wird als eine Elektrode 9o gezeigt, die der Elektrode 75 gegenüberliegt und durch Träger 91 getragen wird, welthe elektrisch mit dem obengenannten, die Elektroden tragenden Rahmen verbunden sind. Die Elektrode 9o besteht aus Rohren oder Stäben 92, die parallel oder im Winkel zu den ähnlichen Teilen 76 der Elektrode 75 angeordnet sind und dadurch Querstangen 93 gehalten werden.
  • Das elektrische Hilfsfeld in dem Raum 72 bewirkt ein Zusammenwachsen eines Teiles der feinverteilten Teilchen in der Dispersion zu größeren Tropfen oder Massen. Das zusanmengewachsene Material fällt in den Körper 64. Die restliche Dispersion tritt in die unteren Enden der Zellen lo ein und steigt entlang den ringförmigen Benandlungsräumen dieser Zellen, wo sie einer weiteren elektrischen Behandlung ausgesetzt wird, wie es noch beschrieben wird.
  • Das behandelte Öl, das nun fast vollständig frei von feinverteiltem Material ist, wird durch die eßöffnunge 20 gedrüokt und fließt durch das Rohr 21 aus der Behandlungs vorrichtung. Die eine oder mehr Keßöffnungen 20 für jede Zelle regelt die Geschwindigkeit des Ifwärtsflusses in dieser Zelle und gleicht die Flußgeschwindigkeiten in den verschiedenen verschiedenen Zellen in einem Ausmaß wirkungsvoll aneinander an, das nicht möglich ist, wenn das behandelte Öl durch offene obere sonden der Zellen entladen werden würde.
  • Zweckmäßigerweise ist der Druckabfall über jeder Meßöffnung sehr viel höher als jeder kleine Druckatfall in den Abzweigrohren 62. Wenn eine Ie. Qöffnung für jede Zelle verwendet wird, liegt ihr Durchmesser typischerweise in der Größenordnung von 6,35 bis 19 mm für Behandlungsapparate großer Leistung und wird geringer sein, wenn mehr als eine Öffnung für jede Zelle vorhanden ist, Zweckmäßigerweise wird ein Druckabfall von etwa 9 bis 105 g/cm2 über jeder Meßöffnung hergestellt. In den meisten Füllen wird der Druckabfall etwa 13 bis 44 g/cm betragen. Der niedrigste Druckabfall wird zweckmäßigerweise so gewählt, daß er die gewünschte Angleichung des Flusses an den verschiedenen Zellen bewirkt. Das Zellengebilde sollte zweckmäBigerweise in dem Behälter verankert sein, um einer Verschiebung nach oben darin zu widerstehen, insbesondere wenn die Längswände der Zellen aus dünnem oder leichtem Metall bestehen. Die Dicke dieser Zellenwande wurde in den beiliegenden Zeichnungen zum Zwecke der Deutlichkeit der Darstellung übermäßig vergrößert. enn in einer Richtung verlaufende elektrische Hochepannungsfelder verwendet werden, ist die Behandlung in den Zellen das Ergebnis einer kombinierten zusammenwachsenden und und elektrophoretischen Wirkung. Die Zellen sind zweckmäßigerweise ausreichend lang, damit der Hauptteil des Zusammenwacheens bzw. -fließens der vorhandenen feinverteilten Teilchen in den unteren Abschnitten der Behandlungsrtume der Zellen stattfindet. Die Jirkung in den obersten lbschnltten dieser Behandlungsräume ist zum größten Teil eine elektrophoretische Wirkung, oel restliche und sehr kleine Teilchen ic in Richtung auf die eine oder die andere er Elektroden, die durch die Zellenwände und die Mittelelektroden gebildet werden, tewegen.
  • Das zusammengewachsene oder elektrophorezierte Material setzt sich in der. Körper 64 ab.
  • Wenn genägend feinverteiltes Material unterhalb der Zellen abgetrennt wurde, enthalt die in die Zellen eintretende Dispersion weniger als etwa 0,5 % feinverteiltes Material, wie es auch zweckmäßig ist. Das aus den Meßöffnungen 20 austretende behandelte Öl wird gewöhnlich nicht mehr als einige Tausendstel eines Prozentes an restlichem feinverteiltem material enthalten, wenn Erdöldestillate behandelt werden ; oft liegt der Prozentsatz sogar bei 0,0001 % (1 ppm.), üblicherweise jedoch im Bereich von o,ooo2 bis o,ool % (2 bis lo ppm.). In der Ausgangskammer 14 wird nur eine sehr geringe oder gar keine Trennung von feinverteiltem Material aus dem Öl stattfinden wegen der geringen REstmenge und wegen der Turbulenz, die durch die aus den Meßöffnungen 20 auftretende Ströme erzeugt erzeugt wird, die das behandelte Öl in der Ausgangskammer 14 in einem turbulenten Zustand halten. Sollte irgendwelches Absetzen stattfinden, kann das abgesetzte Material durch ein geeignet angeordnetes Rohr 25 abgezogen werden, und kurze Nippel können sich um die Meßöffnungen erheben, um das aufsteigende Öl durch den sich ergebenden Absetzraum, in den das Rohr 95 führt, zu leiten.
  • Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn die Erfindung nach den folgenden Prinzipien aufgebaut und verwendet wird, obwohl die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, da einige Merkmale der Erfindung in Behandlungsvorrichtungen verwendet werden können, die von ziemlich anderem Entwurf sind. Die Behandlungsräume rund um die erregten Mittelelektroden sollten zweckmäßigerweise ein großes Verhältnis von Länge zu Öffnung haben. Dieses Verhältnis liegt gewöhnlich im Bereich von etwa 12 bis 25 bei herkömmlichen Behandlungsvorrichtungen, kann jedoch auch im Bereich von etwa 8 bis 30 oder mehr liegen. Zellenweiten liegen gewöhnlich im Bereich von etwa 5 bis 40,6 cm, selten jedoch darüber. Die Mittelelektroden haben einen Durchmesser im Bereich von etwa 6,3 mm bis zu einem großen Bruchteil der Zellenweite. Die zweckmäßigsten Spannungsgradienten in den Hauptbehendlungsräumen innerhalb der Zellen betragen gewöhnlich etwa 2,36 bis 14,2 kV/cm. Die Steiggeschwindtgkeit der Dispersion in den Hauptbehandlungsräumen kann etwa 25,4 cm/min oder mehr betragen bei Dispersionen Diepersionen von schwereren Ölen, wie z.B. Rohöl Bei leichteren ölen, wie leichten Erdöldestillaten, kann die Steiggeschwindigkeit bis zu etwa 128 cm/min betragen.
  • Geringere Geschwindigkeiten können selbstverständlich verwendet werden, wenn kein hoher Ausstoß erforderlich ist. Gleicherweise kann man von diesen Verhältnissen, Elektrodenreiten und Gradienten, die oben vorgeschlagen werden, abweichen, wenn weniger gute Ergebnisse zugelaseen werden können.
  • Ein Deckel 18 mit seinen Meßöffnungen 20 ist brauchbar bei anderen Elektrodenzwischenräumen oder bei Zellen mit einer anderen Querschnittsform, als der oben dargestellten. Die Zellenwände können z. B. aus parallelen ebenen oder konzentrischen Metallelektroden, undurchlöohert oder mit Löchern versehen, gebildet werden, die elektrisch miteinander und mit dem Behälter verbunden sind. Eine oder mehrere erregte Mittelelektroden können in einer Ebene in der Mitte zwischen jedem solchen Elektrodenpaar angeordnet werden, wobei in diesem Fall die Elektrodenzwischenräume der Zellen zwischen solchen erregten Mittelelektroden und den parallelen Elektroden liegen. Solche Mittelelektroden können aus einer Platte, einem Gitter, aus Stäben oder dergl. zusammengesetzt werden. Die Deckplatte 18 wird an dem einen Ende der sich ergebenden Elektrodenzwischenräume, üblicherweise an dem Ausgangsende angeordnet. Diese Deokwl tte kann mit den Enden einiger der Elektroden verbunden oder oder sehr dicht zu ihnen angeordnet sein. Ihre Meßöffnungen 20 sind so verteilt, daß sie die Ströme in den verschiedenen Elektrodenzwischenräumen einander angleichen.
  • Im folgenden wird als Beispiel der Prüfbetrieb der erfindung beschrieben, wenn ein großer Strom (2400 m3/Tag) von Erdöldestillat, z.B. Kerosin, Heizöl, jungfraulichem Gasöl usw., behandelt wird, das im Bereich von 165 bis 3380C siedet. Während einer Temperatur von 22 bis 32°C wurden etwa 5 : wasser mit dem Destillatstrom vermischt, wobei der Mischer 57 ein Mischventil ist, an dem ein Druckabfall im Bereich von einem sehr niedrigen Wert, beinahe Null, bis etwa 1,40 kg/cm2 gehalten wird. Die sich ergebende Dispersion wurde in den Äquipotentialraum unter der elektrode 75 geliefert, in dem ein großer Teil der wässrigen dispersen Phase sich vor dem Eintritt in das Feld des Hilfebehandlungsraumes 72 abtrennte, wo zusätzlich Material in wässriger Phase zusammenwuchs und in den Körper 64 fiel. £s wurden quadratische Zellen mit einer Weite von 16,5 cm und einer Länge von 183 cm mit Mittelelektroden von 2,54 cm Durchmesser verwendet und durch ein in einer Richtung verlaufendes Potential von 3o ooo bis 35 ooo Volt erregt. Eine Meßöffnung 20 mit 1,27 cm Durchmesser wurde für jede Zelle verwendet. DerDruckabfall über diese Öffnung betrug etwa 18 g/cm2. Das aus dem Rohr 21 austretende behandelte 01 enthielt nur etwa 0,0005 o, restliches feinverteiltes verteiltes Wasser.
  • Eine ähnliche Prüfbehandlungsvorrichtung, die zur Alkalibehandlung von Destillaten verwendet wird, die restliche Säure von einer vorangegangenen Behandlung enthalten, erzeugt auf gleiche ;eise behandelte Öle, die bei Verlassen des Rohres 21 nur etwa 0,0005% restliches feinverteiltes wässriges Material enthalten, wenn ein starkes Alkali (etwa 5 bis lo j wässrige Gitznatronlösung, etwa 15 bis 50 % v stark) oder ein schwaches Alkali (etwa 0,2 bis 2 % wässrige tznatronlösung, etwa 1 bis 5 , stark) mit dem Destillatstrom vermischt wird. Eine. ihnliche Prüfbehandlungsvorrichtung, die in der Säurebehandlung solcher Destillate bei Umgebungstemperatur durch Vermischen von 9o bis 980 Schwefelsäure verwendet wird, erzeugt ausströmende wile, die weniger als 0,001 % restliche Säure enthalten.
  • Verschiedene Änderungen oder Modifikationen können vorgenommen werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, wie er in den folgenden Ansprüchen festgelegt ist.
  • Patentansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche Elektrische Trennungsvorrichtung für Wasserin-Öl-Dispersionen, gekennzeichnet durch einen Behälter mit einer Vielzahl von unten offenen und oben mit Drosselöffnungen versehenen langgestreckten Zellen darin, in die über den größten Teil ihrer Länge Stabelektroden ragen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselöffnungen in einer ebenen Platte ausgebildet sind, die den Innenraum des Behälters nahe dem oberen Ende der langgestreckten Zellen überquert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabelektroden an ihren unteren Enden getragen werden und ihre oberen Enden unter der ebenen Platte enden.
  4. 4. Vorrichtung nach anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch durch mindestens einen nach unten offenen Elektrodentragraum in einem Teil des Behälter querschnittes, der nicht durch die Zellen eingenommen wird, wobei ein Elektrodentragteil von einem Isolator darin hängt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elektrodentragraum an seinem oberen Ende durch einen Abschnitt der Platte geschlossen ist, der keine Drosselöffnungen enthält, wodurch der entsprechende Isolator in einem nur nach unten offenen Taschenraum angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Zellen aufsteigende behandelte Öl durch die Drosselöffnungen mit einer Geschwindigkeit gedrückt wird, die einen Druckabfall von etwa 9 - 105 Gramm je Quadratzentimeter darüber erzeugt.
DE19631470610 1962-02-26 1963-02-25 Vorrichtung zum trennen von dispersionen im gleichbleibenden elektrischen feld Pending DE1470610B2 (de)

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US175688A US3205161A (en) 1962-02-26 1962-02-26 Electric oil dispersion treater

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DE1470610B2 DE1470610B2 (de) 1971-08-19

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DE19631470610 Pending DE1470610B2 (de) 1962-02-26 1963-02-25 Vorrichtung zum trennen von dispersionen im gleichbleibenden elektrischen feld

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