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DE1468405B1 - Verfahren zur Herstellung von Fluor enthaltenden aromatischen Perhalogenkohlenstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fluor enthaltenden aromatischen Perhalogenkohlenstoffen

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Publication number
DE1468405B1
DE1468405B1 DE19631468405D DE1468405DA DE1468405B1 DE 1468405 B1 DE1468405 B1 DE 1468405B1 DE 19631468405 D DE19631468405 D DE 19631468405D DE 1468405D A DE1468405D A DE 1468405DA DE 1468405 B1 DE1468405 B1 DE 1468405B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluorine
fluoride
compounds
preparation
perhalocarbons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631468405D
Other languages
English (en)
Inventor
George Fuller
Bennett Royston Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Smelting Corp Ltd
Original Assignee
Imperial Smelting Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Smelting Corp Ltd filed Critical Imperial Smelting Corp Ltd
Publication of DE1468405B1 publication Critical patent/DE1468405B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons
    • C07C17/093Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens
    • C07C17/20Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of halogen atoms by other halogen atoms
    • C07C17/202Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of halogen atoms by other halogen atoms two or more compounds being involved in the reaction
    • C07C17/208Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of halogen atoms by other halogen atoms two or more compounds being involved in the reaction the other compound being MX

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

1 2
Es wird allgemein angenommen, daß für den Hexachlorbenzol als Ausgangsmaterial enthält ledig-
Ersatz von aromatisch gebundenem Chlor, Brom lieh Spuren von Dichlortetrafluorbenzol. Wenn Na- oder Jod durch Fluor die genannten Halogengruppen triumfluorid angewendet wird, schreitet die Fluo-
durch z. B. Nitro- oder Carbonylgruppen aktiviert rierung schneller voran, und die Produkte in größerem
sein müssen. Beispielsweise kann p-Chlornitrobenzol 5 Anteil aus der Fluorierung von Hexachlorbenzol
mit Caesiumfluorid bei 190 bis 2000C behandelt mit diesem Reagenz sind Pentachlorfluorbenzol,
werden, wobei sich eine 75- bis 80°/0ige Ausbeute an Tetrachlordifluorbenzol, Trichlortrifluorbenzol und
p-Fluornitrobenzol ergibt (Vorozhtsov und Z a- Dichlortetrafluorbenzol, wobei lediglich Spuren von
k ο b s ο η; Zh. Obshch. Khim., 31, S. 3505 bis Chlorpentafluorbenzol und Hexafiuorbenzol gebildet
3508), während 4-Chlorphthalsäureanhydrid durch io werden. Unter Anwendung von Kalium-, Rubidium-
Erhitzen mit Kaliumfluorid bis 200° C in die 4-Fluor- oder Caesiumfluoriden können hochfluorierte Ver-
verbindung umgewandelt werden kann (britische bindungen, wie Hexafiuorbenzol und Chlorpenta-
Patentschrift 755 668). fluorbenzol, in guter Ausbeute hergestellt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist ein Verfahren zur Kaliumfluorid ist das bevorzugte Reagenz zur Her-Herstellung von Fluor enthaltenden aromatischen 15 stellung solcher Verbindungen; die kostspieligen Perhalogenkohlenstoffen, das dadurch gekennzeichnet Rubidium- oder Caesiumfluoride würden nur zum ist, daß man Ersatz von äußerst inerten Halogenatomen ange-
a) Perhalogenbenzole der Formel CeXnF„-n, in der wendet werden. Bei Fluorierungen unter Anwendung X Chlor oder Brom bedeutet und η eine ganze von weniger aktiven Fluoriden oder dann, wenn die Zahl zwischen 1 und 6 ist, oder ao maximale Fluorsubstitution erforderlich ist, ist ein
b) Perhalogennaphthaline der Formel C10ClnF8-*, Überschuß des Fluorids bevorzugt
in der η eine ganze Zahl zwischen 1 und 8 ist, Bei irgendeinem vorgegebenen Metallhalogenid ist ä
1 die Wirksamkeit des Halogenide als Fluorierungs- ^
λγ.ι.1 j-i. 1 j c 1 ο οι r? mittel von dem Oberflächenbereich abhängig; dieser
c) Perhalogendiphenyle der Formel C12ClnF107n, kgm dufch Anwendung verschiedener Arbeitsweisen in der η eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 ist, bej def Herstellung abgewandelt werden. Der Oberrnit den trockenen Fluoriden des Natriums, flächenbereich kaim durch Vermählen oder unter Kaliums, Rubidiums oder Caesiums in Ab- Anwendung anderer physikalischer Zerkleinerungswesenheit von Losungsmitteln bei 300 bis 750 C mittel die dem Fac£mann läufig sind erhöbt m einem geschlossenen Umsetzungsraum umsetzt. werden
Das Metallfluorid kann in Kornform vorliegen Eine besondere Ausführungsform der Erfindung
oder in Form eines Pulvers angewendet werden. besteht in der Fluorierung von Hexachlorbenzol
Die Reaktionen können bei unteratmosphärischem, unter Anwendung von Kaliumfluorid zur Herstellung
atmosphärischem oder überatmosphärischem Druck von hochfluorierten Chlorfluorbenzolen und von
ausgeführt werden; jedoch sind Drücke im Bereich 35 Hexafiuorbenzol in guten Ausbeuten,
von 10 bis 50 Atmosphären bevorzugt. Die Verbindungen, die nach diesen Reaktionen
Die Temperatur, bei der die Fluorierung ausgeführt hergestellt sind, welche im allgemeinen an sich bekannt wird, hängt von dem angewendeten Metallfluorid ab, sind, sind als Wärmeübertragungsmedien von hoher ferner von der Anzahl Halogenatome, deren Ersatz Stabilität gegenüber Wärme und Strahlung und als erwünscht ist, und von der Anzahl Fluoratome, die 40 Zwischenverbindungen bei der Herstellung von andein dem organischen Ausgangsmaterial vorhanden ren fluorierten aromatischen Verbindungen brauchbar, sind. Im allgemeinen steigt sowohl die thermische Hexafiuorbenzol ist für solche Anwendungszwecke Stabilität der Perhalogenfluoraromaten als auch der brauchbar, wo hohe Resistenz gegenüber Abbau Schwierigkeitsgrad des Ersatzes von Halogenatomen durch Ionisierungsstrahlungen zusammen mit Nicht- "' durch Fluor mit zunehmendem Fluorgehalt. Auf 45 entflammbarkeit und hoher chemischer Stabilität diese Weise kann die Fluorierung von Hexachlor- erforderlich ist. So kann es als Kühlmittel bzw. benzol im Temperaturbereich von 300 bis 750° C Kühlflüssigkeit in einem Bereich angewendet werden, ausgeführt werden, wobei Temperaturen von 500 bis der der Kernstrahlung ausgesetzt ist. Die hoch-600° C für die Herstellung von hochfluorierten Aro- fluorierten Produkte aus der Fluorierung von Hexamaten bevorzugt sind, z. B. Hexafluorbenzol und 50 chlorbenzol können angewendet werden, um Ver-Chlorpentafluorbenzol in hohen Ausbeuten; ferner bindungen herzustellen, die Pentafluorphenyl-, Chlorsind Temperaturen im niedrigeren Teil des Bereiches tetrafluorphenyl- und Tetrafluorphenylengruppierunf ür die Herstellung von weniger hochfluorierten Chlor- gen enthalten. Insbesondere enthält das Dichlortetrafluorbenzolen bevorzugt, z. B. Dichlortetrafluorbenzol fluorbenzol die Chloratome hauptsächlich in meta- und Trichlortrifluorbenzol in hohen Ausbeuten. Die 55 Orientierung; so ist diese Verbindung von beson-Fluorierung von Octachlornaphthalin kann im Tem- derem Wert bei der Herstellung von meta-disubstiperaturbereich von 300 bis 550° C, vorzugsweise 400 tuierten Tetrafluorbenzolen, die auf andere Weise bis 5000C, durchgeführt werden. Es kann bei ge- äußerst schwierig zu synthetisieren sind,
wissen Fluorierungen erwünscht sein, daß die Tem- Die Erfindung läßt die folgenden hauptsächlichen peratur während des Verlaufes der Reaktion erhöht 60 Vorteile gegenüber anderen Arbeitsweisen zur Herwird, stellung von fluorierten aromatischen Verbindungen
Die Alkalimetallfluoride variieren in ihrer Aktivität erkennen:
von Lithiumfluorid (nicht erfindungsgemäß), das die
am wenigsten aktive Verbindung ist, bis zu Caesium- 1. Ein Bereich von aromatischen Perhalogenver-
fluorid, das das am meisten aktive Fluorierungs- 65 bindungen mit einem Gehalt an Fluor kann in
mittel ist. Die Fluorierungsreaktion unter Anwendung einem Einstufenverfahren hergestellt werden, das
von Lithiumfluorid verläuft sehr langsam; das per- in einer üblichen Verfahrenseinrichtung betrieben
halogenaromatische Produkt unter Anwendung von werden kann.
2. Die Verfahrensvariablen können leicht abgeändert werden, so daß sich Produkte von jedem erwünschten Fluorgehalt ergeben.
3. Hochfluorierte aromatische Verbindungen können erzeugt werden, ohne daß man Zuflucht zur Anwendung von elementarem Fluor nehmen muß, das kostspielig ist und besondere Einrichtungen erfordert.
4. Die angewendeten Metallfluoride können im An-Schluß an die Anwendung nach bekannten Reaktionen unter Verwendung des billigen Fluorwasserstoffes als Ausgangsmaterial für Fluor regeneriert werden.
5. Die Trennung der einzelnen aromatischen Perhalogenverbindungen wird verhältnismäßig leicht durch fraktionierte Destillation ausgeführt.
6. Bei der Fluorierung von Hexachlorbenzol werden die Produkte in ausgezeichneten Ausbeuten aus einem billigen und leicht verfügbaren Ausgangsmaterial hergestellt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger Beispiele näher veranschaulicht.
Beispiel 1
1,60 g jeweils von Hexachlorbenzol und hochreinem Natriumfluoridpulver wurden in ein dickwandiges Geräteglasrohr mit einer Kapazität von etwa 100 ml eingebracht, bei 100° C in Vakuum getrocknet und verschlossen. Das Rohr wurde 5 Stunden lang in einem Röhrenofen bei 450° C auf solche Weise erhitzt, daß es schnell bis auf diese Temperatur gebracht und am Ende der Erhitzungszeitdauer schnell abgekühlt wurde. Das Rohr wurde dann geöffnet, und der Inhalt wurde mit Chloroform extrahiert, wobei die Lösung bei Verdampfung einen weißen Feststoff (0,91 g) ergab. Die Analyse durch Infrarotspektroskopie ergab folgende Gehalte:
Hexachlorbenzol 0,58 g
Pentachlorfluorbenzol 0,28 g
Tetrachlordifluorbenzol 0,04 g
40 Der berechnete Druck von organischen Verbindungen, der sich während dieses Versuches entwickelte, betrug etwa 4 Atmosphären.
Beispiel 2
2,0 g Hexachlorbenzol und 2,7 g Kaliumfluorid wurden in ein Geräteglasrohr von etwa 100 ml Kapazität eingebracht und durch Erhitzen auf 185° C im abgeschlossenen Vakuum getrocknet. Das Rohr wurde dann 5 Stunden lang auf 400° C in einer dem Beispiel 1 ähnlichen Weise erhitzt. Das Rohr wurde geöffnet, und der Inhalt wurde mit Äther extrahiert, wobei die Lösung beim Verdampfen ein Produkt (1,16 g) ergab, das bei Raumtemperatur gerade flüssig war. Die Analyse durch Gas-Flüssigkeits-Chromatographie und Infrarotspektroskopie ergab folgendes:
Hexachlorbenzol 0,01 g
Pentachlorfluorbenzol 0,04g
Tetrachlordifluorbenzol 0,38 g
Trichlortrifluorbenzol 0,58 g
Dichlortetrafluorbenzol 0,11 g
zuzüglich geringerer Anteile nicht identifizierter Produkte.
Beispiel 3
3,35 g von 99 % reinem Caesiumfluorid wurden in ein Geräteglasrohr von etwa 100 ml Kapazität eingebracht, bei etwa 200° C im Vakuum getrocknet und abgekühlt; es wurden dann 2,00 g von 97% reinem Chlorpentafluorbenzol einkondensiert. Das Rohr wurde im Vakuum verschlossen und 5 Stunden lang auf 400° C erhitzt, gekühlt und geöffnet; es wurden 1,15 g eines flüchtigen Produktes erhalten; dieses bestand aus:
Hexafluorbenzol 1,06 g
Chlorpentafluorbenzol 0,06 g
Kohlendioxyd 0,03 g
Bemerkung: Das Kohlendioxyd entstand wahrscheinlich aus der Reaktion der organischen Verbindungen mit dem Glasrohr.
Beispiel
5 6
ver- KF
mahlenes
KF
12,3 11,9
7 8 9
KF KF NaF
hergestellt
aus KHF2
11,9 34,6 36,0
10
11
Alkalifluorid
Gewicht (g)
Perhalogenkohlenstoffverbindung
Gewicht (g)
N2 (kg/cm2) Raumtemperatur
Reaktionstemperatur (°C)
Reaktionszeit (Stunden) ..
Erhaltener maximaler
Druck (kg/cm2)
Gewicht organische
Produkte (g) ,
* Nicht erfindungsgemäß.
KF
12,4
8,0
20
500
93/4
25,7
5,37
8,0 8,0
30
505
93/4
50
540
2V2
nicht
bestimmt
37,3
5,41 5,19
Hexachlorbenzol 8,0
50
540
38,0
5,11
7,0 8,0
30
500
10
50
500
16
31,6 36,6
4,59 6,05
LiF*
22,0
8,0
50
500
12
40,1
4,50
KF
12,94
1,2-di-BrC6F4 14,9
30 500
43,2
8,40
5 4 5 6 Beisp
7
iel
8
6 10 11
0,02
0,07
0,39
1,31
1,79
1,28
0,42
0,01
0,03
0,15
0,45
0,95
2,03
1,68
0,01
0,02
0,12
0,53
1,73
2,51
0,01
0,02
0,05
0,14
0,45
1,62
2,39
0,07
0,11
0,28
1,26
2,86
9 3,66
0,19
0,27
0,23
0,03
QCL 0,09 0,11 0,27 0,43 0,01 0,17
1,15
2,00
1,96
0,68
0,08
0,01
0,12
C=CLF _
C.CLFa
C15CLF3
CCLF4
CrCIF, 2,47
1,18
1,44
1,55
CßFB 1,76
CRBr2F4
C.BrF»
C6F5 · C6F5
Nicht identifizierte
Verbindung
Bemerkungen:
(1) Sofern nichts anderes angegeben ist, wurde KF in der Qualität als Laboratoriumsreagenz angewendet.
(2) Das im Beispiel 5 angewendete KF wurde durch Vermählen in einer Wolframcarbid-Kugelmühle hergestellt.
(3) Das Decafluorobiphenyl, das gemäß Beispiel 11 gefunden wurde, wurde wahrscheinlich durch Pyrolyse von vorhandenem C„BrFs gebildet.
Bei den Beispielen 4 bis 11 wurde das angewendete Alkalifluorid getrocknet und in einen Autoklav aus einer korrosionsbeständigen Nickel-Chrom-Legierung mit einer Kapazität von etwa 60 ml zusammen mit der aromatischen Perhalogenkohlenstoffverbindung eingebracht. Der Autoklav wurde mit Stickstoff unter Druck gesetzt, um die Diffusion von organischen Verbindungen in den Druckmesser und in andere Verbindungsteile zu verringern; danach wurde er während einer Zeitdauer von etwa 1 Stunde auf Reaktionstemperatur erhitzt. Nachdem die angegebene Reaktionszeit abgelaufen war, wurde der Autoklav während einer Zeitdauer von etwa 1 Stunde abgekühlt, und die flüchtigen Produkte wurden durch Evakuierung durch Kühlfallen oder kalte Vorlagen entfernt. Das verbrauchte Alkalifluorid wurde mit Tetrachlorkohlenstoff, falls erforderlich, extrahiert, und die Produkte wurden durch Gaschromatographie und, sofern möglich, durch Infrarotspektroskopie untersucht.
Beispiel 12
4,00 g Octachlornaphthalin und 15,09 g getrocknetes Kaliumfluorid wurden 8 Stunden lang bei 4500C unter Anwendung der für die Beispiele 4 bis 11 beschriebenen Vorrichtung und Arbeitsweise umgesetzt. Das Produkt (2,02 g) bestand aus Octafluornaphthalin as (1,65 g), Chlorheptafluomaphthalin (0,32 g), anderen Chlorfluornaphthalinen und anderen nicht identifizierten Verbindungen (0,05 g).
Beispiel 13
4,00 g Octachlornaphthalin und 15,50 g getrocknetes Natriumfluorid wurden 83/4 Stunden lang bei 4500C unter Anwendung der für die Beispiele 4 bis 11 beschriebenen Vorrichtung und Arbeitsweise umgesetzt. Das Produkt (1,70 g) bestand aus Octafluornaphthalin (0,09 g), Chlorheptafluomaphthalin (0,16 g), anderen Chlorfluornaphthalinen (0,51 g), nicht identifizierten Verbindungen (0,94 g).
Beispiel 14
2,00 g rohes Decachlorbiphenyl und 19,98 g getrocknetes Kaliumfluorid wurden 8 Stunden lang bei 5000C unter Anwendung der für die Beispiele 4 bis 11 beschriebenen Vorrichtung und Arbeitsweise umgesetzt. Das Produkt (0,96 g) bestand aus Decafluorbiphenyl (0,62 g) und nicht identifizierten Verbindungen (0,34 g).
Die Angaben der Beispiele zur Ausbeute in % der Theorie sind wie folgt:
Molprozentuale Ausbeute, bezogen C6Cl5F C6Cl1F2 auf eingesetztes Ausgangsmatenal C6Cl2F4 C6ClF5 C6F6
Beispiel QCl6 18,5 2,8 C6Cl3F3 n. b. n. b. n.b.
1 36,2 2,1 19,0 n. b. 7,2 n. b. n. b.
2 0,5 .— 35,2 3,1 57,5
3 0,9 5,5 29,2 22,6 8,1
4 0,3 0,4 2,1 19,8 15,5 35,8 32,5
5 0,1 0,1 0,3 6,8 8,7 30,5 48,5
6 0,2 0,7 1,8 7,4 28,6 46,1
7 0,1 1,0 2,0 4,6 22,2 55,1
8 -—. 14,8 28,2 1,7 11,2 1,4 0,2
9 2,6 2,4 3,8 30,0 0,5
10 56,1 3,5
n. b. = nicht bestimmt.
Beispiel 11
QF5 · QF5
9,5
QBr2F4
7,8
QBrF5
12,0
QF8
27,4

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Fluor enthaltenden aromatischen Perhalogenkohlenstoffen, d adurch gekennzeichnet, daß man
a) Perhalogenbenzole der Formel C6XnF6-M, in der X Chlor oder Brom bedeutet und η eine ganze Zahl zwischen 1 und 6 ist, oder
b) Perhalogennaphthaline der Formel C10ClnF8-,,, in der η eine ganze Zahl zwischen 1 und 8 ist, oder
c) Perhalogendiphenyle der Formel C12ClnF10-T1, in der η eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 ist, mit den trockenen Fluoriden des Natriums, Kaliums, Rubidiums oder Caesiums in Abwesenheit von Lösungsmitteln bei 300 bis 750° C in einem geschlossenen Umsetzungsraum umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei einem Druck zwischen 10 und 50 at ausführt.
109516/385
DE19631468405D 1962-10-23 1963-10-22 Verfahren zur Herstellung von Fluor enthaltenden aromatischen Perhalogenkohlenstoffen Pending DE1468405B1 (de)

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