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DE1467974A1 - Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpraeparaten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpraeparaten und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1467974A1
DE1467974A1 DE19651467974 DE1467974A DE1467974A1 DE 1467974 A1 DE1467974 A1 DE 1467974A1 DE 19651467974 DE19651467974 DE 19651467974 DE 1467974 A DE1467974 A DE 1467974A DE 1467974 A1 DE1467974 A1 DE 1467974A1
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DE
Germany
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iron
oxygen
magnetic field
hair
preparations
Prior art date
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Pending
Application number
DE19651467974
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English (en)
Inventor
Tsukamoto Kenkichi
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Individual
Original Assignee
Individual
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Application filed by Individual filed Critical Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/28Compounds containing heavy metals
    • A61K31/295Iron group metal compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/24Heavy metals; Compounds thereof
    • A61K33/26Iron; Compounds thereof

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten, welches darin besteht, gewöhnliche Eisenpräparate der bekannten Arten zu magnetisieren, wobei diese Präparate entweder vor oder unmittelbar nach ihrer Verabreichung magnetisiert werden.
  • Das erfinduagsgemäße Verfahren bezweckt, die speziellen Wirkungen der Eisenpräparate durch Erregung der magnetischen Kraftlinien zu verstErken und gleichzeitig die Wirkung der magnetischen Kraftlinien zu denen der Eisenpräparate hinzuzufügen. Die erfindungsgemäBen vdrbesserten Eisenpräparate sind nicht nur fUr die Behandlung von Störungen der Blutzirkulation und anderer Krankheiten und zur Wachatumsförderung nützlich, sondern es kann auoh erwartet werden, daß es zum ersten Male in der Geschichte des Kampfes des Menschen gegen den Krebs zur vollstandigen Heilung dieser bösartigen Krankheit und zur Vermeidung radiotherapeutischer Beachwerden dienen kann.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, Eisenpraparate durch die Magnetisierung so auszunützen, da3 sie die Grundfunktionen der Atmungsorgane und damit der energieerzeugenden Organe eines lebenden Korpers steigern, derart, daß das in ihnen enthaltene Eisen zu einem Material wird, das als Sauerstoffträger am Lebensprozeb teilnimmt, auf Grund der Tatsachen, daß Eisen dem lebenden Organismus Sauerstoff zufuhrt, während in Abwesenheit von Eisen kein Lebewesen Sauerstoff aufnehmen kann, und daß Eisen ebenso wie Sauerstoff ein material ist, das vom Magnetismus besonders beeinflußt wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Magnetisieren ferromagnetischer Eisenpräparate wie"ferrum reductum"vor oder nach der Verabreichxg werden diese daher nicht nur in bezug auf ihre bekannten Wirkungen verbessert, sondern zeigen auch in theoretischer Hinsicht interessante Aspekte, z. B. im Falle der Krebsheilung.
  • Es war zu erwarten, daß Krebs auf Grund der bekannten starken Reduktion von Eisen im Serum in enger Beziehung zum Eisenstoffwechsel steht und es war außerdem, seit Wahlburg bekannt, daB die Tätigkeit anaerober, Zucker zersetzender Organe beschleunigt und diejenige der Atmungsorgane verzögert wird. Wie der Erfinder richtig vermutete, wirken in einem solchen Falle die erfindungsgemäß erhältlichen Eisenpräparate zlmCchat auf den Eisenstoffwechsel stark ein, verhindern eine Herabsetzung der Funktionen der Atmungsorgane und stellen die retikuloendothelialen Funktionen (des Abwehrzellensystems eines Lebewesens) wieder her und beschleunigen sie bei gleichzeitiger Normalisierung des Atemzentrums ; diese Eisenpräparate zeigen eine derart erstaunliche Wirkung wie sie mit Hilfe der gebräuchlichen Eisenpräparate ohne Magnetismus niemals erhalten wird, wie aus Rattenversuchen mit transplantiertem Krebs hervorgeht.
  • Was die Bedeutung von Eisen auf biologischem und medizinischem Gebiet betrifft, so ist dieses Metall als ein für alle Pflanzen unentbehrlicher Mikronährstoff bekannt, der am meisten in den mit Protoplasma angereichterten, jungen Zellen, besonders in den Chloroplasten der Blätter, vorkommt. Eisenmangel ruft Chlorose hervor, und es wird angenommen, daß das Metall für die Chlorophylsynthese indirekt verantwortlich ist.
  • In den Pflanzen liegt das meiste Eisen vermutlich in Form komplexer Verbindungen vor, welche eine wichtigere Rolle als .
  • Eisenionen spielen (Markiertes Eisen von Molisch). Im tierischen Organismus ist Eisen in den Erythrozyten der Wirbeltiere als ein Bestandteil des Hamoglobins enthalten. Es kommt auch in Blutpigmenten wie Hemerythrin, Chlorooruorin und Erythrocruorin vor, welche in Wirbellosen gefunden wurden.
  • Außerdem sind Cytochrom, Cytoohromoxydase, Peroxydase und Katalase, welche an der aeroben Atmung beteiligt sind, alle Eisen-Porphyrinverbindungen, welche zum Hämoprotein gehören.
  • Aconitase und Pyrocatechase werden nur in Gegenwart von Fe + aktiviert, d. h. sie werden beim Fehlen von Fe++ nicht aktiv.
  • Diese Tatsaohen. veranschaulichen die lebenewichtige Bedeutung des Eisens.
  • Vom Bedarf an allen Mikronährstoffen ist der Eisenbedarf der größte, und es wurde festgestellt, daß ein Mensoh täglich durchschnittlich 8 mg Eisen verbraucht.
  • H6here Pflanzen absorbieren mit Hilfe ihrer Blätter Kohlensäure aus der Luft, produzieren organisohe Materie durch Photosynthese und wachsen durch Wasser und verschiedene von den Wurzeln aufgenommene Nährstoffe. ubwohl der Boden eine große Vielfalt von Bestandteilen besitzt, absorbieren die Pflanzen nur diejenigen in großen Mengen, die sie als Nährstoffe benötigen, nehmen aber nur wenig von denen auf, die nicht notwendig sind (Selektive Absorption). Obwohl die im Boden enthaltenen Nährstoffe meistens unlöslich sind und nur geringe Mengen in der Bodenlösung gelöst werden, nehmen die Pflanzen Nahrung aus der verdAnnten Lösung auf und speichern sie in ihrem Körper (Salzakkumulation).
  • Die selektive Absorption und die Salzakkumulation sind Erscheinungen, welche nicht nur bei Pflanzen, sondern auch bei Tieren beobaohtet werden, was bedeutet, da8 diese Ersoheinungen zur Eigenart des Lebens gehören. Sie können nicht durch verallgemeinerte physikalisch-chemische Gesetze erklkrt werden, und viele der bis Jetzt vorgeschlagenen Theorien und Hypothesen waren nioht völlig überzeugend. Heute sind sie Gogenstand des Studiume von Biologen. Vor kurzon wurde auf Grund der Audit rung der engen Beziehungen zwischen der Absorption oder Aufnahme von Nährstoffen und dem Zellstoffweoheel gefunden, daß eine Erhdhung der Stoffwechaelgeschwindigkeit eine entsprechende Vermehrung der Absorption oder Aufnahme mit sich bringt. Da die Salzakkumulation natürlioh von Energieverbrauch begleitet ist und die Atmung der Wurzeln als Energiequelle dient, genauer : da die Zellatmung in den das Cytochromsystem bzw. die Cytochromoxydase enthaltenden Mitochondrien im Cytoplasma der lebenden Zellen (fast aller Pflanzen und Tiere), d. h. die Oxydation auf dieser Stufe, in Verbindung mit der im Anschluß daran freigesetzten chemischen Energie bei der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP) verwendet wird, ist das System das wirksamste aller energieschaffenden Systeme in Lebewesen.
  • Bekanntlich genügen die Mitochondrien den wesentlichen Erfordernissen bei der Absorption von Nährstoffen und bei der aeroben Atmung. Man kann sie daher als"Kraftwerk"ansehen, welches einen Tricarboneäurezyklus, ein Elektronenübertragungssystem und ein Hauptenzym fUr oxydative Phosphorylierung umfaßt, welch letzteres den Zyklus und das System verbindet und die Erzeugung von intrazellulärer Energie unter aeroben Bedingungen bewirkt, und es ist bekannt, daß die Mitochondrien Funktionen haben, die mit der oben erwähnten selektiven Absorption und der Salzakkumulation von Lebewesen eng zusammenhangen.
  • Kurz gesagt wird durch die glykolytische Wirkung des löslichen Anteiles des Cytoplasmas und durch den Hexosephosphatzyklus die Hexose zum Trisacoharid abgebaut, welches seinerseits durch den in den Mitochondrien wirkenden Zitronensäurezyklus vollkommen zu Kohlensäure und dasser zersetzt wird. Im Verlaufe des Abbaues liefert das auf der regulären Mitochondrienstruktur aufgebaute Elektronenübertragungssystem die vom Substrat aufgenommenen Elektronen an den Sauerstoff.
  • Die im Verlaufe dieser Oxydation freiwerdende chemische Ener-.
  • @ gie wird durch die oben angegebene Reaktion in Form einer energiereichen Phosphatbindung des ATP gespeichert, welche ein sehr wirksames Energie schaffendes System bildet, das auf andere Reaktionssysteme übertragbar und für diese verfUgbar ist, wenn sie Energie benötigen (oxydative Phosphorylierung). Es erfolgt also die Atmung auf der Stufe der Zellen in den Mitochondrien, wie oben beschrieben wurde.
  • Die Mitochondrien sind zylindrische Körperchen von etwa 1 bis 4/u fange und 0, 3 bis 0, 7 y Durchmesser. Sie sind im Inneren durch Menbranen in zahlreiche Abschnitte unterteilt. Sie bestehen aus strukturellem Protein, das durch Kombination von Lipoiden und Phosphatiden (welche 40 I des Gesamtproteins ausmachen) gebildet wird und enthalten 60 ; o des Enzymsystems einschließlich vieler anderer Coenzyme. Betrachtet man das ElektronenUbertragungssystem der Mitochondrien vom Standpunkt der Energieaufnahme, d. h. vom Standpunkt des Redoxpotentials, so ist das Potential mit einer Wasserstoffelektrode (-0, 42 V) am niedrigsten und wird mit DPN (-0, 28 V), FAD (-0, 06 V), Cytochrom (+0, 26 V) und einer Sauerstoffelektrode (+0, 81 V) in der genannten Reihenfolge allmählich großer. Der Übergang von Elektronen aus dem Substrat über dieses Transportsystem wird von einer erheblichen Xnderung der freien Energie begleitet, welche von einer endstandigen Phosphatgruppe des ATP gebunden wird.
  • (Substrat 2H) (Änderung der (ATP Äquivalent) freien Energie)
    DPN-10 kcal-1
    FAD-15, 5-2
    Zytochrom-25-3
    °2 X20 50, 5-6 ATP
    Daher werden theoretisch 6 Moleküle ATP für jedes Molekül verbrauchten Sauerstoff gebildet. Tatsächlich werden 3 Moleküle ATP gebildet.
  • Die ATP Mengen, welche bei der Oxydation mit einem in den Zitronsäurezyklus eingeführten Molekül Azetyl-CoA gebildet werden, sind unten angegeben : Reaktion Coenzym ATP Isozitronensäure #Oxalbernsteinsäure TPN 3 α-Ketoglutarsäure #Succinyl-CoA+CO2 DPN 3 Succinyl-CoA+ADP+Pi #Bernsteinsäure+ ATP GDP 1 Bernsteinsäure Fumarsäure FAD 2 Apfelsäure-Oxalessigsäure DPN 3 Gesamt 12 Unter der Annahme, daß 7000 cal freie Energie zur Herstellung jedes ATP-Moleküls benötigt werden entspricht die Leistung der ATP-Bildung in diesem System 84000 cal freier Energie.
  • Die bei der Oxydation von Essigsäure zu CO2 und H2O freigesetzte Energiemenge beträgt 209000 cal. Dies bedeutet, daß ungefähr 40 % der Energie ausgenUtzt werden.
  • Wie aus den vorhergehenden Beschreibungen zu entnehmen ist, kommt das Cytochromsystem in der Natur häuRig vor und spielt eine wesentliche physiologische Rolle im Leben. Auf diese Weise wird die Bedeutung des Cytochromsystems als Atmungssystem oder als außerordentlich wirksames Energieaufnahmesystem ur Lebewesen tatsächlich dem Eisengehalt zugeschrieben. Die physiologische Funktion des Systems, das eine besondere Affinität zum Sauerstoff besitzt, beruht hauptsächlich auf den Eigenschaften des Eisens, das eines der Bestandteile des Systems ist.
  • Die Eigenschaften der Eisenatome kommen besonders zur Geltung, wenn Eisen in einen Porphyrinring eingeftihrt wird, ferner, wenn Eisen-Porphyrin an gewisse Proteine gebunden ist, wobei die Besonderheit der Wirkungen je nach dem Proteintyp umeo ausgeprägter ist.
  • So erhöht sich z. B. die Wirkung eine Eisenatoms bei der Zersetzung von Wasserstoffsuperoxyd in Wasser und molekularen Sauerstoff um etwa das 103 -fache durch Bindung des Eisens an Porphyrin und sogar um das 109 -fache in einem Enzym (Katalase), worin Eisen an gewisse Proteine gebunden ist. Bis jetzt wurden Eisenpräparate in solch einer Weise verabreicht, daß der vom Organismus verbrauchte Eisengehalt fortwährend ergänzt wurde, so daß der Mechanismus des Lebens entsprechend funktionieren konnte.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der Tatsache, daß Eisenpräparate, namlioh im lebenden Organismus wirkende Eisenverbindungen, Stoffe sind, welche einen Teil des Mechanismus zur Sauerstoffaufnahme im Körper bilden und den Einwirkungen von Magnetfelder unterliegen. Auf diese Weise bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Verfahrens zum Verstärken der Wirksamkeit des FunKtionsmechanismus von Eisenpräparaten als Sauerstoffträger mit Hilfe der Magnetisierung dieser Präparate.
  • Wie Eisen wird Sauerstoff zufolge seiner paramagnetischen Eigenschaften von einem Magnetfeld angezogen, so daß sein Druck im Magnetfeld erhöht wird. In ähnlicher Weise bewirkt das Eisenkatalysatoraystem (Cytoohromsystem) oder das an Hämln gebundene Protein, das mit wenigen Ausnahmen (anaerobe Bakterien u. dgl.) in allen Zellen vorkommt und das durch eine besonders starke Sauerstoffaffinität gekennzeichnet ist und die oben besohriebene lebenswichtige physiologische Rolle spielt, infolge dieser spezifischen Affinität eine Zu-oder Abnahme der Menge des gebundenen Sauerstoffes pro Zeiteinheit propotional der Zu-oder Abnahme des Sauerstoffdruckes im Reaktionssystem (Feld), abgesehen von den Entkupplungsmitteln, Adenosindiphosphat (ADP) oder von theoretischen Regulierungsfaktoren wie die Phosphorsäurekonzentration.
  • Bei der oxydativen Phosphorylierung besteht gewöhnlich ein merklicher Unterschied zwischen den berechneten und gefundenen Werten der Phosphorylierungsaffinität. Vom Standpunkt der Wirksamkeit der Sauerstofiabsorption führt die Erhöhung des Sauerstoffdruckes im Reaktionssystem (Feld) zu einer ausreichenden Vergrößerung (Vervollkommnung) der Wirksamkeit, mit welcher die dem Substrat abgenommenen Elektronen an den Sauerstoff abgegeben werden und sie kann zur Vergrößerung der freien chemischen Energie für die anschließende Bildung von ATP beitragen. Dies kann an der Struktur des TCA-Zyklue in einem Lebewesen erkannt werden. Es ist somit klar, daß eine Erhöhung des Sauerstoffdruckes mit einer VergröBerung der Bewegung (Aktivität) der Enzymgruppen im Cytochromsystemt d. h. mit einer Erhöhung der Geschwindigkeit des intrazellulären Stoffwecilsels gleichbedeutend ist. Wenn ein Eisenpräparat der herkömmlichen Zusammensetzung nicht magnetisiert in ein starkes magnetisches Feld eingebracht wird, wird das eräprrat magnetisch polarisiert und magnetisiert und ergibt Magnetpole an seinen Enden. Dieses Phänomen ist vermutlioh der Bildung zahlreicher kleiner magnetischer Dipole zuzuschreiben, welche in einer bestimmten Richtung innerhalb des Materials orientiert sind. In dieser Hinsicht besteht eine A. hnlichkeit mit dielektrischer Polarisation.
  • In der folgenden Beschreibung sind die erfindungsgemäßen Methoden und Prinzipien des Magnetisierens zur Erhdhung der Wirksamkeit von Eisenpräpanten zusammengefaßt. Das bei der Erfindung zu verwendende Magnetfeld ist vorzugsweise sehr stark. (Eine anerkannte Theorie besagt, daß paramagnetisches Material, das so magnetisiert werden kann, daß es im Magnetfeld wenn auch schwach orientiert wird, bei Entfernung des Magnetfeldes zum Anfangszustand entmagnetisiert wird. Es wurde jedooh kürzlich gefunden, daß, wenn ein paramagnetisches Material einmal einem sehr starken Magnetfeld ausgesetzt und dann diesem entzogen wurde, die erteilte magnetische Polarisation nicht sofort versahwindet, sondern daß das Material fUr eine gewisse Zeit magnetisiert bleibt, was dafür spricht, da, das Material entgegen der allgemeinen Annahme unter dem Einiluß des Magnetfeldes steht).
  • Bei der Ubertragung der Erfindung in die Praxis wird beim Magnetisieren von Eisenpräparaten vorzugsweise ein magnetisches Gleichstromfeld mit einer Amperewindung angelegt, die um mehr als das 10-faohe größer als Ho x Lg ist (wobei Ho die Koerzitivkraft und Lg die B§nge des zum magnetischen FluB parallelen Raumes ist).
  • Während dan Magnetisieren mit hochgespannten Strom wirtschaftlich günstig ist, wird das vom hoohgespannten Strom erzeugte Magnetfeld durch die Hautwirkung des Magneten an der Ausdehnung bis zum Mittelpunkt des Magnets gehemmt. Wenn diese Methode verwendet werden soll, muß die Dauer des Anlegens von hochgespanntem Strom beachtet werden. Ein Kriterium zur Wahl einer optimalen Dauer wird folgendermaßen angegeben : Angenommen, daß ein Magnetfeld Ho plötzlich angelegt worden ist, wird das Feld, welches dem Mittelpunkt eines Magneten duroh einen im Magneten induzierten Strom I gegeben worden ist : H = Ho-aI (1) worin als Vereinfachung I ein Strom ist, weloher durch einon KurzsohluBring mit einem tinzelwiderstand R fließt.
  • AdD A µdH I = d#/dt 1/R = 1/R = 1/R (2), dt dt worin A die Quersohnittsfläche und µ die Permeabilität des Magneten bedeuten 4 # A µ H = Ho - dH/dt (3) R oder #### dH/dt + H = Ho (4) wobei die Ldsung dieser Gleichung folgende Exponentialkurve ist : worin T = 4#A µ (sec.), eine Zeitkonstante ist (6) R Aus (5) bei t=T: H/Ho = 63 % t=2,3T: H/Ho = 90 % t=4, 6T :. H/Ho = 99% Der Wert von (6) beträgt fUr einen Magneten mit kreisförmigen Querschnitt und einem Durchmesser d, unter der Annahme, daß worin p der Widerstand (#-cmx 109) in c. g. s.
  • Wenn d=2 cm,/u = 20 und p = 20 000 cg. s., dann ist T = 0, 00628 sec ; bei t = 2, 3 ist T = 0, 014 sec und H/Ho = 90% Wenn der Durchmesser verdoppelt wird, muß die Zeit vervierfacht werden. Um daher eine Magnetisierung bis zum Kern mit einem halben Zyklus eines Wechselstroms zu bewirken und einem Impulestrom mit t-ab, 0, 01 sec. zu bewirken, ist es ratsam, einen ausreichend großen Ho-Wert zu verwenden und den Strom nicht an einen Magneten mit verhältnismäßig großem Durchmesser anzulegeno Es ist gut bekannt, daß ein Magnetfeld physikalisah die doppelte Breohung, Leitung, Wärmeausdehnung und andere Liohteigenschaften beeinflust und eine Aurora über der Polarregion duroh einen Erdmagnetismus auf der Erdoberfläche mit der Starke von nur einem Bruchteil eines Gauss hervorruft und dabei die Sauerstoffmoleküle unter der Aurora aktiviert. In diesem Zusammenhang muB bemerkt werden, daß die erfindungsgemäße Methode zur Verstärkung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten die Sauerstoffzufuhr verbessert, und dies wird durch die Tatsaohe bewiesen, daß Sauerstoff, als paramagnetisches Material eine größere selektive Affinität erlangt.
  • Von allen Luftbestandteilen ist nur Sauerstoff paramagnetisch und wie in Tabelle 1 angegeben hervorragend magnetisierbar ; alle anderen diamagnetischen gasformigen Bestandteile besitzen keinen grdßeren Magnetisierungskoeffizient als ein Prozent von der des Sauerstoffs.
  • Im allgemeinen unterliegt eine Substanz in einem Magnetfeld mit einem Gradienten je nach dem, ob sie diamagnetisch oder paramagnetisch ist, einer Abstoßungs-oder Anziehungskraft, welche proportional der Suszeptibilität des magnetischen Materials, ist. Daher wird angenommen, daß Luft unter dem Einfluß eines kUnstlichen Magnetfeldes ihre Sauerstoffkonzentration oder ihren Sauerstoffdruok erhöht. Aus diesem Grunde kürzt eine Erhöhung der Sauerstoffkonzentration in dem oben beschriebenen Atmungssystem (Feld) die zur Beendigung der Reaktion pro Tabelle 1 Luftbestandteile und Suszeptibilität der Gasbestandteile bei 20°C (aus "Handbook of Physico-Chemistry" der Rubber Chemioal Publishing Co.)
    Bestandteile Vol. % Gew. % Suszeptibilität Druck
    (mm Hg)
    1.10-6 c.g.s.
    pro Mol
    Stickstoff N2 78. 63 75. 47-0. 34 593. 02
    Sauerstoff O2 20. 99 23. 20 106. 20 159. 52
    Argon Ar 0. 93 1. 28 -0.45 7.144
    Kohlenaäure-
    gas CO2 0.03 0.04 -0.42 0.228
    Wasserstoff
    H2 0.01 0. 001 -1.97
    Neon Ne 0. 0013 0. 0012 -0.33 # 0.088
    Helium He 0. 0005 0. 00007 -0.47
    Anmerkungt Alle Gase außer Sauerstoff haben Suszeptibilitätswerte mit negativen Zahlen, was bedeutet, daß sie diamagnetische Substanzen sind. erzeugter Energieeinheit (für die Mengeneinheit des vorhandenen ADP) benötigte Zeit ab, soweit es den Sauerstoff betrifft, (insbesonders im Hinblick auf das erhöhte Diffusionsvermögen).
  • Es folgt daraus, daß die verwandten Enzymgruppen (das Cytoohromsystem u. dgl.), welche der oben genannten Reaktion teilnehmen, ebenfalls gesteigerte Wirksamkeit mit vermehrter Aktivität erlangen, welche vermutlich ihrereeits einen günstigen Siniluß in bezug auf ihre Übertragbarkeit auf und ihre Verwendungsfähigkeit bei anderen Energie verbrauohende Reaktionssysteme ausübt.
  • Auf diese Weise werden die hauptsäahlichen Häme-Proteine folgender, nachstehend angegebener Atmungssysteme durch die erfindungagemaBe Methode in ihren Funktionen gefördert und aktiviert : (1) Hämmglobin : : Träger für molekularen Sauerstoff ; (2) Cytochromoxydase und Cytochrome : Aktivierung von molekularem Sauerstoff und Elektronentransport, (3) Katalase und Peroxydase : Aktivierung und Zersetzung von Wasserstoffperoxyd Außerdem wird die Blutzirkulation belebt und die lokalen Ernährungsbedingungen werden verbessert. Durch orale Verabreichung des erfindungsgemäß magnetisierten Eisenpräparates können Magen-Dünndarm- und Magen-Dickdarmreflexe und -tätigkeit, vermutlich wegen der der gastrischen Struktur erteilten physiologisahen Effekte beschleunigt werden. Verminderungen dieser Reflexfunktionen, welche durch Anamie infolge von Eisenmangel indirekt hervorgerufen wurden, können wirksam unter Kontrolle gebracht und behoben werden. Diese Vorteile werden als gesichert angenommen, denn es ist eine bekannte Tatsache, daß das Nervengewebe Sauerstoff ebenso wie Saacharide in einer mehrfach gr6Beren Menge als die anderen Gewebe benotigt, gans abgesehen von den synergetischen Prinzipien des Magnetisierens. Ein Versuch wurde durchgeführt, um die Vorteile der Erfindung zu demonstrieren, und die Ergebnise waren wie in folgenden angegeben. Eine homogen gelöste Pomade wurde aus einem Genisch von 700 g Magnetpulver von nicht kubischen Ferrit (Mo. 6Fe2O3), 300 g gelbem Wachs, 1 100 g Lanolin, 7 os3 Rhodinol und 3 cm3 Linalylazetat hergestellt.
  • Diese Pomade wurde bei Patienten angewendet, welche an Haarausfall litten. Bs wurde gefunden, daß das Präparat die physiologisohen Funktionen der von Haarausfall betroffenen lokalisierten Stellen aktiviert und belebt, die Blutzirkulation stimuliert, die Ernährungsbedingungen der Haarwurzeln verbesert und das Raarwachstum fördert.
  • Dabei wurde die Pomade auf die übliche Weise wie ein gewdhnliohes Haarkosmetikum mit einem Magnetkamm aufgetragen. Von den 12 Fällen, die untersucht wurden, litten seche an alopeoia areata und die anderen seche an diffuser oder kleienartiger Alopezie. Diffuse Alopezie kann auch Haarausfall mit Fettaustritt genannt werden, da das Haar des Patienten mit stardigem Lipoidaustritt infolge der Bildung von kleienförmigen Schuppen diffus ausfällt. Viele Patienten beklagen sich über ein Jucken auf der Kopfhaut.
  • Auswertung der Wirkungen : Bei der Beurteilung der Wirkungen des Testpräparates wurden folgende Kriteria verwendet : (-) Ein Fall, bei welchem bei der wiederholten Fomadenanwendung sich keine Veränderung im Zustand des Haarwachstums in Vergleich zu dem zuerst diagnostizierten Zuetand oder Auftreten einer oder mehrerer neuer kahler Stellen oder eine Vergrdßerung der bereits befallenen Stelle zeigte.
  • (+) Ein Fall, bei des sich bei der Anwendung der Pomade kein weiterer Haarausfall oder Waahatum von Haarflaum zeigte.
  • (++) Ein Fall, bei des durch die Anwendung der Pomade der Haarausfall aufhörte und ein kräftiges Flaumwachstum einsetzte.
  • (+++) Ein Fall, bei der der Haarausfall aufhörte und schnelles Wachstum von Flans zu 8tartes dunkel gefärbtem Haar auftrat.
  • Die Ergebnisse der experimentellen Behandlung werden wie folgt unter dem Krankheitstyp eingeordnet.
  • Bei 6 F§llen von alopecia areata wurde gefunden, daß ß sich bei 4 oder 66 % aller Patienten gute Wirkungen (+++ und ++) nach der Verabreichung, beim Rest jedoch keine Wirkungen zeigten.
  • Bei den 6 Fällen der diffusen oder kleienartigen Alopezie wurden ebenso wie bei der alopecia areata in 4 Fällen oder 66 % gute Wirkungen erhalten.
  • Insgesamt zeigten sich bei 8 der 12 Fälle gute Resultate.
  • Dies bedeutet, daß 66 % oder annähernd mehr ale die Halite aller Patienten gute medizinische Ergebnisse aufwiesen.
  • Die Fälle und die Ergebnisse der Behandlung sind in den Tabellen 2 und 3 angegeben.
  • T ab e 1 1 e 2
    all Alter Ge-Name der Symp- Zahl Erbebnis Wir- schlechte Ande
    Nr. schlecht Krak-tome vor der Be-kung Wirkung komb
    heit der Be-handlungs te B
    handlung tage 1
    1 18 # Alopecia runde 38 Haar +++ keine ke
    areata über dem be-
    Kopf ver-gan
    teilte ca. am
    Haaraus-20. Tag
    fallne-zu
    ster wach-
    sen
    25 # " einige 35 Flaum- ++ " "
    runde wuchs
    Haaraus-ca. am
    fall-20. Tag
    nester
    Stirn u.
    Scheitel @
    3 30 # " viele 45 Flaum- +++ "
    runde wuchs
    Haar- ca. am
    ausfall-30. Tag
    nester
    4 36 2 odeur 3 50 kein - "
    eigroße Flaum-
    Haaraus-wuchs
    fall- vor dem
    nester 30.Tag
    5 40 # einige 45 Flaum - " "
    ovale begann
    oder ca. am
    unregel- 25.Tag
    mäßig zu
    runde wach-
    Haar-sen
    ausfall-
    nester
    6 15 # Alopscia ein 35 kein - " "
    areata kleines Symp-
    eigroßes tom von
    Nest an Haar-
    der wachs-
    Stirne tum wur
    de test
    gestellt
    (Fortsetzung von Tabelle 2)
    22 # diffuse überall 35 Haar +++ keine keine
    Alopezie dünnes begann
    Haar zu
    mit wachsen
    kleien-u. die
    artigen Schuppen
    Schuppen verschwan
    den ca. am
    20. Tag
    23 # " Haar- 40 Haar be- +++ " "
    schuppen gann zu
    an Stirne wachsen
    u.Schläfen u.Schuppe
    mit Juck- u.Juckrei
    reiz verschwan
    den ca. am
    25. Tag
    26 # " dünnes 60 Haar be- ++ " "
    Haar und gann zu
    kleien-wachsen u.
    artige Schuppen u.
    Schuppen Juokreiz
    mit Juck-verschwan-
    reiz den ca. as
    30. Tag
    27 # " dünnes 50 Haaraus- ++ " "
    Haar und fallsympto-
    kleien-me u.Juck-
    artige reiz ver-
    Schuppen schwanden
    mit Juck- ca.am 30.
    reiz Tag
    28 # " allgemein 45 Haar hörte + " "
    ditnnes ca. am 25.
    Haar und Tag auf
    Juckreiz auszufallen
    29 # " allgemein 50 Haar hörte +
    donnes ea. am 35.
    Haar und Tag auf,
    Schuppen auszufallen
    mit Juak-
    reiz
    T a b e l l e 3
    Typ des +++ ++ + - +++ ++ Zahl der
    Haarausfal- (%) wirksamen Fälle
    les Fall (%)
    lopeoia 6 2 2 0 2 4 (66) 4 (66. 0)
    areata
    leienartige
    lopezie 6 2 2 2 0 4 (66) 6 (100)
    Insgesamt 12 4 4 2 2 8 (66) 10 (83)
    Um den Effekt der erfindungsgemäßen Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpraparaten näher zu veranschaulichen, wurden ein so fein wie möglich pulverisiertes Eisenpraparat folgender Zusammensetzung : Fe 0. Fe O3: 70,81 %; CoO. Fe2O3: 19,02 % ; St O2 : 5,15 % und Al2O3: 5,02 %, das gemäß Verordnung des Japanischen Ministeriums fUr Land-un Forstwirtschaft als Eisen enthaltendes Standarddüngemittel angesehen werden kann, und ein Prdparat der gleichen Zusammensetzung, das auf einen Restmagnetismus von etwa 2140 Gauss und einen magnetischen Widerstand von ungefähr 41Q Oersted magnetisiert war, auf getrennte Testfelder gebracht, welche (in quadratischen Anordnungen) mit einer Testpflanze (Wasserreis der Sorte Nr. 1 des Japanischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft) in Mengen von 16 kg auf 10 Ar der Testfelder bepflanzt waren. Die Entwicklung wurde bis zur Erntezeit beobachtet. Die hauptsächlichen Ergebnisse sind in den Tabellen 4 und 5 angegeben.
  • Tabelle 4
    Beobachtete Wachstumsbedingungen
    Testab-
    schnitt
    10. Juli 30. Juli 25. August Tag der Ernte
    l 16. Oktober
    i
    flanzen- Zahl Pflanzen- Zahl Pflanzen- Zahl Pflanzen- Zahl Länge
    öhe der höhe der höhe der höhe der der
    Halme Halme Halme Halme Ähren
    Lt dem
    Siaen-
    präpa-
    at ge- 57,7 25,9 78,6 24,4 99,7 22,5 111,5 19,9 18,3
    üngter
    bschnitt
    it dem
    j. gneti-
    ierten
    isenprä-
    arat ge-
    düngter
    bschnitt 61,9 30,8 82,7 29,7 103,4 26,5 113,8 23,4
    Tabelle 5
    Ertrag
    Testab-
    @ @nitt Trockengewicht von nicht Trockengewicht des Stro@
    enthülstem Reis (pro 0,2 Ar)
    (pro 0,2 Ar)
    mit dem Eisen-
    prdparat ge-
    düngter Ab- 9,312 11,840
    schnitt
    mit dem
    magneti-
    sierten Bisen-
    präparat ge-
    düngter Ab-
    schnitt 12,260 13,728
    Abgesehen von sehr kleinen Mengen von Pulvern, die nicht magnetisiert sondern nur als magnetische Stoffe verwendet wurden, gibt es bis jetzt keine Industrie, welche magnetisierte permanente Magnete in Form von feinen Pulvern liefert. Aus den oben angegebenen Beispielen ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren in einer sehr deutlichen und vollkommenen Weise als wirksam erweist.
  • Außerdem ermöglicht die vorliegende Erfindung die Sahaffung von Eisenpräparaten, welche injiziert oder auf eine andere Weise unter Tiefenwirkung Geweben zugeführt werden können, die (lokal) von Tumoren u. dgl. befallen sind, mit dem Hauptzweck, den Sauerstoffdruck (-konzentration) in diesen Zonen zu erhbBen (wo die lokal infizierten Zonen zum Anlegen eines sehr starken Magnetfeldes geeignet sind, können die Prdparate nach dem m Injizieren magnetisiert werden). Wie bekannt sein durits war vor einiger Zeit fast die Hälfte der Zitrusbäume in Florida, U. S. A. an Eisen verarst, die Blätter vergilbten, die Ernte fiel unter den Jahresdurchschnitt und die Mitarbeiter der Zitrusversuchsstation der Universität von Florida hatten Schwierigkeiten, den Obstbäumen Ferrosulfat über den Boden zuzuführen.
  • Es zeigte sich nämlich, daß diese Pflanzen, obwohl sie theoretisch nur einen geringen Eisenbedarf haben, tatsächlich 32 kg Ferrosulfat pro Baum brauchen, um frisch und grünzu wachsen. (Die Bäume nehmen diese Eisenverbindung nicht auf, d. h. die Wurzeln sind zur Absorption des Eisens in Form von Ferrosulfat unfähig.) Daraufhin verwendeten die amerikanischen Wissensohaftler festes Chelateisen, was einen Wendepunkt in der Geschichte der Landwirtschaft darstellte. Es ist sozusagen eine chemisch wirkende Klammer. Kein Bodenbestandteil kann die Klammer Offnen ; aber Pflanzen besitzen den Schlüssel.
  • (Sie sondern organisohe Säuren wie Zitronensäure von den Wurzeln ab und überführen dadurch Eisen in Eisenzitrat, das 1daliah ist und ohne weiteres absorbiert werden kann.) Es wurde gefunden, daß nur etwa 9 g des"ohelatisieten"Eisens einen Obstbaum ein ganses Jahr frisch und grun halten kann. Auf diese Weise wurde den kranken B§umen in einigen Wochen neues Leben gegeben und die Baume, die lange steril waren, wurden gute Obstträger. Die vorliegende Erfindung kann EisenprEparate in dieser Chelatform und auch in anderen geeigneten Formen sahaffen. Weiter berichtete ein Amerikaner, Jenno Varnotti, daß eine große Anzahl von radioaktiver Strahlung (radioaktivem Kobalt) auagesetzten Mausen, die sonst bei Ermangelung von Pflege gestorben wären, den Test nur dann dberleben konnten, wenn sie in ein Magnetfeld gebracht wurden, dann verjüngt waren und glänzendes Haar besaßen. Da dies vermutlich auf einer Wirkung der magnetiechen Kraftlinien auf die blutbildenden Organe in einer su der den radioaktiven Strahlen entgegengesetsten Richtung zurückzuführen ist, ist zu erwarten, daß Eisenpräparate mit erfindungsgemäß verstärkter Wirksamkeit sich bei oraler oder parenteraler Verabreiohung ale zur Vermeidung oder Heilung von durch radioaktive Strahlung hervorgerufenen Storungen der blutbildenden Organe nützlich erweisen. In einem anderen Versuch zeigte eine erfindungagemäße Zusammensetzung bemerkenswerte Wirkungen auf 500 untersuchte Mäuse. Mäusen mit künstlich hervorgerufenen (lokalisierten) Karzinomen wurde ein Eisenpraparat (feines Pulver von FeO. Fe203 oder BaO. 6 Fe2o3t welches mit einer physiologischen Tragantlösung vermisoht war) injiziert und nach der Abscheidung in den betroffenen Zonen mit Hilfe eines Magnetfeldes von 25000 Gauss einer Sättigungsmagnetisierung unterzogen (oder magnetisiert).
  • Durch dieses Verfahren wurden die intraretikulären Funktionen besohleunigt und die Karzinome schrumpften vollständig zusammen und fielen ab. Da dieser Versuch bei allen 500 Mäusen erfolgreich war, wird erwartet, daß sich die vorliegende Methode zur Erhöhung der Wirksamkeit von Sissnpräparaten bei der Heilung des Krebses und anderer bösartiger Krankheiten nützlich erweist.
  • Perner fällt eine Methode in den Rahmen und das theoretische e Konzept der Erfindung, die bezweckt, Sauerstoff, dem die wichtigate Rolle im Atmungasystem, also in dem Energie erzeugenden System zukommt in des Bereich der Ansaugatmung anzureichern, d. h. die Sauerstoffkonzentration zugunsten des Atmungsaystema zu steigern.
  • Die Erfindung umfaßt daher auch ein Verfahren zum Magnetisieren von Präparaten, welche Eisen oder auch die anderen Elemente der Eiaengruppe (Kobalt, Nickel, Eisen) oder deren Verbindungen oder Manganverbindungen enthalten, welche der Wirkung von Magnetfeldern unterliegen und hauptsächlich aus einem anorganischen Mikronährstoff wie Eisen beeteben, das im Atmungs-und Kreislaufeystem tatsächlich vorkommt und gute Wirtungen auf Organismen zeitigt, wodurch die Wirksamkeit dieser PrEparate erhöht wird.
  • Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit aller Arten von magnetisierbaren Eisenpräparaten im weitesten Sinne des Wortes. Unter "Eisenpräparaten" sin d hier hämatopoietische und andere Präparate zu verstehen, die Menschen, Tieren oder Pflanzen verabreicht werden können und die zur Hauptsache aus Eisen oder anderen ketallen der Eisengruppe bestehen, welche Elemente als fUr die Hltatopoteels und andere physiologische Funktionen von Bedeutung betrachtet . werden. Mit anderen Worten umfassen sie alle Arten herkömmlicher Eisenpräparate, wie zerkleinertes Eisen mit mehr als 80-90 % elementarem Eisen, die im Hinblick auf die Tatsache angewendet wurden, daß außer elementare Gold, Platin und Silber alle Stoffe in den lebenden Organismus aufgenommen werden kbnnen, wenn sie in der Körperflüssigkeit geldst sind, wobei allerdings die Lösliohkeit verschiedener Stoffe verechieden ist. Sie umfassen außerdem verschiedene Eisensalze der Zitronensäure, Schwefelsäure, Malonsäure und anderen Säuren,sowie Eisenpräparate mit anderen Metallen wie Kupfer, Kobalt, Magnesium und dergleichen, die in kleinen Mengen erforderlich sind fUr die Blutbildung oder die Biosynthese von Hämoglobin.
  • Außerdem umfaßt sie alle Arten von eisenhaltigen Präparaten die kunftig entwickelt werden.
  • Die gemmas der beschriebenen Methode wirksam gemachten Eisenpräparate werden bei Anwendung auf tumorverseuohtes Gewebe nach und nach durch die Gewebeflüssigkeit aufgelöst, obwohl sie in Wasser unlöalich sind, und werden in den Blutstrom und somit in den ganzen Kbrper verteilt. Während des Eindringens ins Gewebe, aber vor dem Eintritt in die Blutbahn findet eine Transmineralisation und eine Änderung der Ionensusammeneetzung im Gewebe statt. Da die Durchlässigkeit der Zellenmembran, die enzyme Funktion, die Stabilität der kolloiden Lösung, -das Protein, die wesentliche Substanz lebender Zellen, ist in Form einer kolloiden Lösung vorhanden-und andere Zellenfunktionen von der lonenzusammensetzung der Umgebung abhängen, bewirkt die erwähnte Veränderung der Ionenzueammeneetzung auch eine Veränderung der Zellfunktionen und besonders in der Zusammensetzung der Eisengruppe. Da die Eisengruppe ausechlaggebend für die Biosynthese der Blutbestandteile und des Proteinanteils der Atmungsenzyme ist, und magnetische Eigenschaften aufweist, darf mit einer Erhöhung des Sauerstoff-Partialdruckes in den Zellen und mit einem günstigen Einfluß auf die lokalen Atmungsfunktionen gerechnet werden.
  • Einige uneerer Experimente haben bestätigt, de8 gemäß der Erfindung behandelte Eisenpräparate trots einer Spur verunreinigender Substanzen (SiO2A1203) einen statiatisoh eindeutigen Einfluß auf die physialogischen Funktionen eines lebenden Organiamua hatten. En wird angenommen, daß dieser Einfluß durch eine Aktivierung der Atmungsfunktionen im krankhaften Gewebe bedingt ist.
  • Ein weiteres, an Ratten durchgeführtes Expriment zeigte, daß ein gemäß der Erfindung bis zur Sättigung magnetisiertes Eisenpräparat sehr wirksam ist in der Verhinderung des Wachstums eines höokerohenartigen Tumors. Dieses Expriment wurde mit 5 Gruppen von Ratten mit durch Einwirkung von 20-Methylchloanteran hervorgerufenen Tumoren durchgeführt. Diese mit A, B, C, D und E bezeichneten Gruppen wurden verschiedenen Bedingungen unterworfen. Beim Transplantieren des Tumorgewebes wurde dasselbe in kleine kubische Stücke von durchschnittlich 0, 25 g zerschnitten und ein Stück wurde an der Aohselpartie der Vorderbeine jeder Ratte unter die Haut verpflanzt.
  • Die Ratten der Gruppe A wurden nur dieser Transplantation unterworfen. Diejenigen der Gruppe B wurden am fUnften Tag nach der Transplantation des Tumorgewebee mit einem magnetischen Feld von 30 000 Gauss während 3 Minuten behandelt. Diejenigen der Gruppe C wurden nach der Transplantation rings um den Tumor mit 1, 5 g BaOFe203 behandelt und am fünften Tag nach der Transplantation während 3 Minuten in einem Magnetfeld von 30ooo Gauss behandelt. Den Ratten der Gruppe D wurde zusammen mit dem Tumor ein Magnet von 1, 0 g Gewicht eingepflanzt, während denjonigen der Gruppe E zwei solche Magnete eingepflanzt wurden.
  • 1) Resultate am 10. Tag nach der Transplantation : Das mittlere Tumorgewicht in Gruppe C betrug 2,4 g, das in Gruppe E 3, 1 g und in den übrigen Gruppen 6, 5-8, 0 g.
  • 2) Resultate am 15. Tag nach der Transplantation : Das mittlere Gewicht des Tumors in Gruppe C betrug 2, 9 g, in Gruppe E 5w4 g und in den übrigen Gruppen 27,0 - 32,0 g.
  • Aus diesen Ergebnissen geht hervor, da3 das Wachstum des Tumors in den Gruppen C und E erheblich verzögert wurde.
  • Die klinische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Eisenpräparate wurde weiter durch den folgenden Versuch bestätigt : 0, 5 g pulverförmiges zerkleinertes Eisen, das der erfindungsgemäßen Behandlung unterworfen worden war, wurde Anamie-Patienten täglich oral verabreicht, wobei eine Aufteilung in 3-4 Kapseln nach jeder Mahlzeit erfolgte, oder 1, 9 g kolloider Eisenverbindungen (wie Ferrite mit Metallionen der Eisengruppe, z.
  • B. Oxyde mit magnetischen Ionen wie Fe3O4, FeO, Fe2O3 und dergleichen) die bis zur Sättigung magnetlsiert worden waren, wurden lokal auf die Tumorgewebe appliziert, wobei eine hervorragende therapeutische Wirkung ohne ernsthafte Nebenerscheinungen außer einem leichten Sohmerz an der Anwendungsstelle beebachtet wurde. Die klinische Wirksamkeit wird anhand der folgenden Beispiele illustrierts a) Hypochromische Anämie Vollständige Heilung wurde bei 54 von 56 Patienten (96%) arzielt, welchen 15-30 Kapseln mit je 0, 15 g pulverförmigen, gemäß der Erfindung behandelten Eisens gegeben wurde. b) Mastoncus : Die Tumore verschwanden bei 4 von 5 Patienten bei denen 1, 9 g kolloidalen, gemäß der Erfindung behandelten Eisens einmalig appliziert wurde.
  • Bei einigen anderen Experimenten wurden Resultate erzielt, die zeigen, daß Eisenverbindungen in verschiedensten Formen, z. B.
  • Legierungen, Oxyden oder als pulverförmiges, zerkleinertes Eisen denselben therapeutischen Effekt bei lokaler Anwendung auf das Gewebe von Tumoren hatte.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt die Erhöhung der Wirksamkeit von blutbildenden Verbindungen und Präparaten mit Metallen der Eisengruppe mit magnetischer Suszeptibilität durch Behandlung im Magnetfeld, da die Anregung der Gewebeatmung, die sie durch Erhöhung des Sauerstoffgehalts, der bei der Gewebeatmung eine wesentliche Rolle spielt, verureachen, oder der Energieproduktion, eine Wirkung derselben Art ist wie sie bei der Blutbildung auftritt.
  • Einige der erfindungsgemäßen Behandlungsveriabn werden durch die folgenden Beispiele illustriert, wobei aber selbstverständlich die Erfindung nicht auf diese Ausführungabeispiele beschränkt ist.
  • Beispiel 1 Sehr feines Eisenpulver der Japanischen Pharmaoopeia wurde in ein Gefäß gebracht, welches am Boden und Dookel mit Magnetpolen vereshon war, wobei Nord- und Südpole abwechslungsweise angeordnet waren. Es wurden Permanentmagnete aus Co-Pt-Legierung verwendet, deren magnetischer ReetfluB (Br) 6300 Gauss und deren Koerzitivkraft (Ho) 4100 Oersted betrug. Nach Behandlung im Feld der Magnete während 30 Minuten wurde das Eisenpulver aus dem Gefäß genommen. Es wies eine Koerzitivkraft von 15. 0 Oersted bei Messung mit einem Gerät zur Ermittlung der Hysteresiskurve bei 60 Perioden auf.
  • Beispiel 2 Kolloidales Eisen, das durch Zugabe von 1, 9 g feinen Eisens, das durch Reduktion bei einer Temperatur von hächstens 400° C, vorzugsweise bei etwa 330° 0, erzeugt wurde, zu 2 ml einer Lösung von 0, g Natriumkarboxymethyl-Zellulose in destilliertem Wasser entstand, wurde in eine normale Spritze von 2 ml Inhalt mit nichtmagnetischer Nadel aus einer Ag-Cr-Legierung aufgenommen. Das in der Spritze befindliohe kolloidale Eisen wurde dann in der Magnetisierungskammer eines Elektromagnaten von Typ SEE-2 der Tohoku Metal Co. Ltd bis zur Sättigung magnetisiert. Das magnetisierte Eisenkolloid hatte eine Koerzitivkraft von 22. 5 Oersted, die 50 % höher liegt als die naah Beiapbl 1 erzielte. Die Messung erfolgte gleich wie nach Beispiel 1.

Claims (5)

  1. Patentansprüche : 1. Verfahren zur Erhöhung der biologischen Wirksamkeit metallhaltiger Präparate, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Behandlung lebender Organisme geeignetes Präparat mit Elementen der Eisengruppe (Eisen, Kobalt, Nickel) und der angangruppe und/ oder Kombinationen solcher Elemente hergestellt werden, und daß die metallischen Anteile dieser Präparate magnetisiert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB zur Magnetisierung ein magnetisches Feld hoher Intensität verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Amperewindungen des magnetischen Feldes mehr als das Zehnfache des Produ-tts der Koerzitivkraft und der lange des Raums parallel zum magnetischen FluB beträgt.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anpruche, dadurch gekennzeichnet, daB das der Magnetisierung unterworfene Präparat pulver-oder staubförmiges Eisen enthält.
  5. 5. Vorriohtung zur Durohführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprUche, gekennzeichnet durch eine Magnetisierungsvorrichtung mit mindestens einem Raum zur Aufnahme eines Präparates, bzw. eines micht magnetisierbaren GefaBes fUr das Präparat und durch Mittel zur Erzeugung eines magnetischen Feldes in diesem Raum.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1978000005A1 (en) * 1977-06-02 1978-12-07 K H Mosbach Magnetic polymer particles
EP0409893A4 (en) * 1988-04-01 1991-03-13 Walter Whitson Fischman Magnetically influenced homeopathic pharmaceutical formulations, methods of their preparation and methods of their administration
US5162037A (en) * 1988-04-01 1992-11-10 Whitson Laboratories, Inc. Magnetically influenced homeopathic pharmaceutical formulations, methods of their preparation and methods of their administration

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