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Verfahren zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten und
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
zur Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten, welches darin besteht, gewöhnliche
Eisenpräparate der bekannten Arten zu magnetisieren, wobei diese Präparate entweder
vor oder unmittelbar nach ihrer Verabreichung magnetisiert werden.
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Das erfinduagsgemäße Verfahren bezweckt, die speziellen Wirkungen
der Eisenpräparate durch Erregung der magnetischen Kraftlinien zu verstErken und
gleichzeitig die Wirkung der magnetischen Kraftlinien zu denen der Eisenpräparate
hinzuzufügen. Die erfindungsgemäBen vdrbesserten Eisenpräparate sind nicht nur fUr
die Behandlung von Störungen der Blutzirkulation und anderer Krankheiten und zur
Wachatumsförderung nützlich, sondern es kann auoh erwartet werden, daß es zum ersten
Male in der Geschichte des Kampfes des Menschen gegen den Krebs zur vollstandigen
Heilung dieser bösartigen Krankheit und zur Vermeidung radiotherapeutischer Beachwerden
dienen kann.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt, Eisenpraparate durch die Magnetisierung
so auszunützen, da3 sie die Grundfunktionen der Atmungsorgane und damit der energieerzeugenden
Organe eines lebenden Korpers steigern, derart, daß das in ihnen enthaltene Eisen
zu einem Material wird, das als Sauerstoffträger am Lebensprozeb teilnimmt, auf
Grund der Tatsachen, daß Eisen dem lebenden Organismus Sauerstoff zufuhrt, während
in Abwesenheit von Eisen kein Lebewesen Sauerstoff aufnehmen kann, und daß Eisen
ebenso wie Sauerstoff ein material ist, das vom Magnetismus besonders beeinflußt
wird.
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Durch das erfindungsgemäße Magnetisieren ferromagnetischer Eisenpräparate
wie"ferrum reductum"vor oder nach der Verabreichxg werden diese daher nicht nur
in bezug auf ihre bekannten Wirkungen verbessert, sondern zeigen auch in theoretischer
Hinsicht interessante Aspekte, z. B. im Falle der Krebsheilung.
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Es war zu erwarten, daß Krebs auf Grund der bekannten starken Reduktion
von Eisen im Serum in enger Beziehung zum Eisenstoffwechsel steht und es war außerdem,
seit Wahlburg bekannt, daB die Tätigkeit anaerober, Zucker zersetzender Organe beschleunigt
und diejenige der Atmungsorgane verzögert wird. Wie der Erfinder richtig vermutete,
wirken in einem solchen Falle die erfindungsgemäß erhältlichen Eisenpräparate zlmCchat
auf den Eisenstoffwechsel stark ein, verhindern eine Herabsetzung der Funktionen
der Atmungsorgane und stellen die retikuloendothelialen Funktionen (des Abwehrzellensystems
eines Lebewesens) wieder her und beschleunigen sie bei gleichzeitiger
Normalisierung
des Atemzentrums ; diese Eisenpräparate zeigen eine derart erstaunliche Wirkung
wie sie mit Hilfe der gebräuchlichen Eisenpräparate ohne Magnetismus niemals erhalten
wird, wie aus Rattenversuchen mit transplantiertem Krebs hervorgeht.
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Was die Bedeutung von Eisen auf biologischem und medizinischem Gebiet
betrifft, so ist dieses Metall als ein für alle Pflanzen unentbehrlicher Mikronährstoff
bekannt, der am meisten in den mit Protoplasma angereichterten, jungen Zellen, besonders
in den Chloroplasten der Blätter, vorkommt. Eisenmangel ruft Chlorose hervor, und
es wird angenommen, daß das Metall für die Chlorophylsynthese indirekt verantwortlich
ist.
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In den Pflanzen liegt das meiste Eisen vermutlich in Form komplexer
Verbindungen vor, welche eine wichtigere Rolle als .
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Eisenionen spielen (Markiertes Eisen von Molisch). Im tierischen Organismus
ist Eisen in den Erythrozyten der Wirbeltiere als ein Bestandteil des Hamoglobins
enthalten. Es kommt auch in Blutpigmenten wie Hemerythrin, Chlorooruorin und Erythrocruorin
vor, welche in Wirbellosen gefunden wurden.
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Außerdem sind Cytochrom, Cytoohromoxydase, Peroxydase und Katalase,
welche an der aeroben Atmung beteiligt sind, alle Eisen-Porphyrinverbindungen, welche
zum Hämoprotein gehören.
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Aconitase und Pyrocatechase werden nur in Gegenwart von Fe + aktiviert,
d. h. sie werden beim Fehlen von Fe++ nicht aktiv.
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Diese Tatsaohen. veranschaulichen die lebenewichtige Bedeutung des
Eisens.
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Vom Bedarf an allen Mikronährstoffen ist der Eisenbedarf der größte,
und es wurde festgestellt, daß ein Mensoh täglich durchschnittlich 8 mg Eisen verbraucht.
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H6here Pflanzen absorbieren mit Hilfe ihrer Blätter Kohlensäure aus
der Luft, produzieren organisohe Materie durch Photosynthese und wachsen durch Wasser
und verschiedene von den Wurzeln aufgenommene Nährstoffe. ubwohl der Boden eine
große Vielfalt von Bestandteilen besitzt, absorbieren die Pflanzen nur diejenigen
in großen Mengen, die sie als Nährstoffe benötigen, nehmen aber nur wenig von denen
auf, die nicht notwendig sind (Selektive Absorption). Obwohl die im Boden enthaltenen
Nährstoffe meistens unlöslich sind und nur geringe Mengen in der Bodenlösung gelöst
werden, nehmen die Pflanzen Nahrung aus der verdAnnten Lösung auf und speichern
sie in ihrem Körper (Salzakkumulation).
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Die selektive Absorption und die Salzakkumulation sind Erscheinungen,
welche nicht nur bei Pflanzen, sondern auch bei Tieren beobaohtet werden, was bedeutet,
da8 diese Ersoheinungen zur Eigenart des Lebens gehören. Sie können nicht durch
verallgemeinerte physikalisch-chemische Gesetze erklkrt werden, und viele der bis
Jetzt vorgeschlagenen Theorien und Hypothesen waren nioht völlig überzeugend. Heute
sind sie Gogenstand des Studiume von Biologen. Vor kurzon wurde auf Grund der Audit
rung der engen Beziehungen zwischen der Absorption oder Aufnahme von Nährstoffen
und dem Zellstoffweoheel gefunden,
daß eine Erhdhung der Stoffwechaelgeschwindigkeit
eine entsprechende Vermehrung der Absorption oder Aufnahme mit sich bringt. Da die
Salzakkumulation natürlioh von Energieverbrauch begleitet ist und die Atmung der
Wurzeln als Energiequelle dient, genauer : da die Zellatmung in den das Cytochromsystem
bzw. die Cytochromoxydase enthaltenden Mitochondrien im Cytoplasma der lebenden
Zellen (fast aller Pflanzen und Tiere), d. h. die Oxydation auf dieser Stufe, in
Verbindung mit der im Anschluß daran freigesetzten chemischen Energie bei der Bildung
von Adenosintriphosphat (ATP) verwendet wird, ist das System das wirksamste aller
energieschaffenden Systeme in Lebewesen.
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Bekanntlich genügen die Mitochondrien den wesentlichen Erfordernissen
bei der Absorption von Nährstoffen und bei der aeroben Atmung. Man kann sie daher
als"Kraftwerk"ansehen, welches einen Tricarboneäurezyklus, ein Elektronenübertragungssystem
und ein Hauptenzym fUr oxydative Phosphorylierung umfaßt, welch letzteres den Zyklus
und das System verbindet und die Erzeugung von intrazellulärer Energie unter aeroben
Bedingungen bewirkt, und es ist bekannt, daß die Mitochondrien Funktionen haben,
die mit der oben erwähnten selektiven Absorption und der Salzakkumulation von Lebewesen
eng zusammenhangen.
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Kurz gesagt wird durch die glykolytische Wirkung des löslichen Anteiles
des Cytoplasmas und durch den Hexosephosphatzyklus die Hexose zum Trisacoharid abgebaut,
welches seinerseits
durch den in den Mitochondrien wirkenden Zitronensäurezyklus
vollkommen zu Kohlensäure und dasser zersetzt wird. Im Verlaufe des Abbaues liefert
das auf der regulären Mitochondrienstruktur aufgebaute Elektronenübertragungssystem
die vom Substrat aufgenommenen Elektronen an den Sauerstoff.
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Die im Verlaufe dieser Oxydation freiwerdende chemische Ener-.
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@ gie wird durch die oben angegebene Reaktion in Form einer energiereichen
Phosphatbindung des ATP gespeichert, welche ein sehr wirksames Energie schaffendes
System bildet, das auf andere Reaktionssysteme übertragbar und für diese verfUgbar
ist, wenn sie Energie benötigen (oxydative Phosphorylierung). Es erfolgt also die
Atmung auf der Stufe der Zellen in den Mitochondrien, wie oben beschrieben wurde.
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Die Mitochondrien sind zylindrische Körperchen von etwa 1 bis 4/u
fange und 0, 3 bis 0, 7 y Durchmesser. Sie sind im Inneren durch Menbranen in zahlreiche
Abschnitte unterteilt. Sie bestehen aus strukturellem Protein, das durch Kombination
von Lipoiden und Phosphatiden (welche 40 I des Gesamtproteins ausmachen) gebildet
wird und enthalten 60 ; o des Enzymsystems einschließlich vieler anderer Coenzyme.
Betrachtet man das ElektronenUbertragungssystem der Mitochondrien vom Standpunkt
der Energieaufnahme, d. h. vom Standpunkt des Redoxpotentials, so ist das Potential
mit einer Wasserstoffelektrode (-0, 42 V) am niedrigsten und wird mit DPN (-0, 28
V), FAD (-0, 06 V), Cytochrom (+0, 26 V) und einer Sauerstoffelektrode (+0, 81 V)
in
der genannten Reihenfolge allmählich großer. Der Übergang von Elektronen aus dem
Substrat über dieses Transportsystem wird von einer erheblichen Xnderung der freien
Energie begleitet, welche von einer endstandigen Phosphatgruppe des ATP gebunden
wird.
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(Substrat 2H) (Änderung der (ATP Äquivalent) freien Energie)
| DPN-10 kcal-1 |
| FAD-15, 5-2 |
| Zytochrom-25-3 |
| °2 X20 50, 5-6 ATP |
Daher werden theoretisch 6 Moleküle ATP für jedes Molekül verbrauchten Sauerstoff
gebildet. Tatsächlich werden 3 Moleküle ATP gebildet.
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Die ATP Mengen, welche bei der Oxydation mit einem in den Zitronsäurezyklus
eingeführten Molekül Azetyl-CoA gebildet werden, sind unten angegeben : Reaktion
Coenzym ATP Isozitronensäure #Oxalbernsteinsäure TPN 3 α-Ketoglutarsäure #Succinyl-CoA+CO2
DPN 3 Succinyl-CoA+ADP+Pi #Bernsteinsäure+ ATP GDP 1 Bernsteinsäure Fumarsäure FAD
2 Apfelsäure-Oxalessigsäure DPN 3 Gesamt 12
Unter der Annahme, daß
7000 cal freie Energie zur Herstellung jedes ATP-Moleküls benötigt werden entspricht
die Leistung der ATP-Bildung in diesem System 84000 cal freier Energie.
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Die bei der Oxydation von Essigsäure zu CO2 und H2O freigesetzte Energiemenge
beträgt 209000 cal. Dies bedeutet, daß ungefähr 40 % der Energie ausgenUtzt werden.
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Wie aus den vorhergehenden Beschreibungen zu entnehmen ist, kommt
das Cytochromsystem in der Natur häuRig vor und spielt eine wesentliche physiologische
Rolle im Leben. Auf diese Weise wird die Bedeutung des Cytochromsystems als Atmungssystem
oder als außerordentlich wirksames Energieaufnahmesystem ur Lebewesen tatsächlich
dem Eisengehalt zugeschrieben. Die physiologische Funktion des Systems, das eine
besondere Affinität zum Sauerstoff besitzt, beruht hauptsächlich auf den Eigenschaften
des Eisens, das eines der Bestandteile des Systems ist.
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Die Eigenschaften der Eisenatome kommen besonders zur Geltung, wenn
Eisen in einen Porphyrinring eingeftihrt wird, ferner, wenn Eisen-Porphyrin an gewisse
Proteine gebunden ist, wobei die Besonderheit der Wirkungen je nach dem Proteintyp
umeo ausgeprägter ist.
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So erhöht sich z. B. die Wirkung eine Eisenatoms bei der Zersetzung
von Wasserstoffsuperoxyd in Wasser und molekularen Sauerstoff um etwa das 103 -fache
durch Bindung des Eisens
an Porphyrin und sogar um das 109 -fache
in einem Enzym (Katalase), worin Eisen an gewisse Proteine gebunden ist. Bis jetzt
wurden Eisenpräparate in solch einer Weise verabreicht, daß der vom Organismus verbrauchte
Eisengehalt fortwährend ergänzt wurde, so daß der Mechanismus des Lebens entsprechend
funktionieren konnte.
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Die vorliegende Erfindung beruht auf der Tatsache, daß Eisenpräparate,
namlioh im lebenden Organismus wirkende Eisenverbindungen, Stoffe sind, welche einen
Teil des Mechanismus zur Sauerstoffaufnahme im Körper bilden und den Einwirkungen
von Magnetfelder unterliegen. Auf diese Weise bezweckt die Erfindung die Schaffung
eines Verfahrens zum Verstärken der Wirksamkeit des FunKtionsmechanismus von Eisenpräparaten
als Sauerstoffträger mit Hilfe der Magnetisierung dieser Präparate.
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Wie Eisen wird Sauerstoff zufolge seiner paramagnetischen Eigenschaften
von einem Magnetfeld angezogen, so daß sein Druck im Magnetfeld erhöht wird. In
ähnlicher Weise bewirkt das Eisenkatalysatoraystem (Cytoohromsystem) oder das an
Hämln gebundene Protein, das mit wenigen Ausnahmen (anaerobe Bakterien u. dgl.)
in allen Zellen vorkommt und das durch eine besonders starke Sauerstoffaffinität
gekennzeichnet ist und die oben besohriebene lebenswichtige physiologische Rolle
spielt, infolge dieser spezifischen Affinität eine Zu-oder Abnahme der Menge des
gebundenen Sauerstoffes pro Zeiteinheit
propotional der Zu-oder
Abnahme des Sauerstoffdruckes im Reaktionssystem (Feld), abgesehen von den Entkupplungsmitteln,
Adenosindiphosphat (ADP) oder von theoretischen Regulierungsfaktoren wie die Phosphorsäurekonzentration.
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Bei der oxydativen Phosphorylierung besteht gewöhnlich ein merklicher
Unterschied zwischen den berechneten und gefundenen Werten der Phosphorylierungsaffinität.
Vom Standpunkt der Wirksamkeit der Sauerstofiabsorption führt die Erhöhung des Sauerstoffdruckes
im Reaktionssystem (Feld) zu einer ausreichenden Vergrößerung (Vervollkommnung)
der Wirksamkeit, mit welcher die dem Substrat abgenommenen Elektronen an den Sauerstoff
abgegeben werden und sie kann zur Vergrößerung der freien chemischen Energie für
die anschließende Bildung von ATP beitragen. Dies kann an der Struktur des TCA-Zyklue
in einem Lebewesen erkannt werden. Es ist somit klar, daß eine Erhöhung des Sauerstoffdruckes
mit einer VergröBerung der Bewegung (Aktivität) der Enzymgruppen im Cytochromsystemt
d. h. mit einer Erhöhung der Geschwindigkeit des intrazellulären Stoffwecilsels
gleichbedeutend ist. Wenn ein Eisenpräparat der herkömmlichen Zusammensetzung nicht
magnetisiert in ein starkes magnetisches Feld eingebracht wird, wird das eräprrat
magnetisch polarisiert und magnetisiert und ergibt Magnetpole an seinen Enden. Dieses
Phänomen ist vermutlioh der Bildung zahlreicher kleiner magnetischer Dipole zuzuschreiben,
welche in einer bestimmten Richtung innerhalb des Materials orientiert sind. In
dieser Hinsicht besteht eine A. hnlichkeit
mit dielektrischer Polarisation.
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In der folgenden Beschreibung sind die erfindungsgemäßen Methoden
und Prinzipien des Magnetisierens zur Erhdhung der Wirksamkeit von Eisenpräpanten
zusammengefaßt. Das bei der Erfindung zu verwendende Magnetfeld ist vorzugsweise
sehr stark. (Eine anerkannte Theorie besagt, daß paramagnetisches Material, das
so magnetisiert werden kann, daß es im Magnetfeld wenn auch schwach orientiert wird,
bei Entfernung des Magnetfeldes zum Anfangszustand entmagnetisiert wird. Es wurde
jedooh kürzlich gefunden, daß, wenn ein paramagnetisches Material einmal einem sehr
starken Magnetfeld ausgesetzt und dann diesem entzogen wurde, die erteilte magnetische
Polarisation nicht sofort versahwindet, sondern daß das Material fUr eine gewisse
Zeit magnetisiert bleibt, was dafür spricht, da, das Material entgegen der allgemeinen
Annahme unter dem Einiluß des Magnetfeldes steht).
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Bei der Ubertragung der Erfindung in die Praxis wird beim Magnetisieren
von Eisenpräparaten vorzugsweise ein magnetisches Gleichstromfeld mit einer Amperewindung
angelegt, die um mehr als das 10-faohe größer als Ho x Lg ist (wobei Ho die Koerzitivkraft
und Lg die B§nge des zum magnetischen FluB parallelen Raumes ist).
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Während dan Magnetisieren mit hochgespannten Strom wirtschaftlich
günstig ist, wird das vom hoohgespannten Strom erzeugte
Magnetfeld
durch die Hautwirkung des Magneten an der Ausdehnung bis zum Mittelpunkt des Magnets
gehemmt. Wenn diese Methode verwendet werden soll, muß die Dauer des Anlegens von
hochgespanntem Strom beachtet werden. Ein Kriterium zur Wahl einer optimalen Dauer
wird folgendermaßen angegeben : Angenommen, daß ein Magnetfeld Ho plötzlich angelegt
worden ist, wird das Feld, welches dem Mittelpunkt eines Magneten duroh einen im
Magneten induzierten Strom I gegeben worden ist : H = Ho-aI (1) worin als Vereinfachung
I ein Strom ist, weloher durch einon KurzsohluBring mit einem tinzelwiderstand R
fließt.
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AdD A µdH I = d#/dt 1/R = 1/R = 1/R (2), dt dt worin A die Quersohnittsfläche
und µ die Permeabilität des Magneten bedeuten 4 # A µ H = Ho - dH/dt (3) R oder
#### dH/dt + H = Ho (4) wobei die Ldsung dieser Gleichung folgende Exponentialkurve
ist :
worin T = 4#A µ (sec.), eine Zeitkonstante ist (6) R
Aus (5) bei
t=T: H/Ho = 63 % t=2,3T: H/Ho = 90 % t=4, 6T :. H/Ho = 99% Der Wert von (6) beträgt
fUr einen Magneten mit kreisförmigen Querschnitt und einem Durchmesser d, unter
der Annahme, daß
worin p der Widerstand (#-cmx 109) in c. g. s.
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Wenn d=2 cm,/u = 20 und p = 20 000 cg. s., dann ist T = 0, 00628 sec
; bei t = 2, 3 ist T = 0, 014 sec und H/Ho = 90% Wenn der Durchmesser verdoppelt
wird, muß die Zeit vervierfacht werden. Um daher eine Magnetisierung bis zum Kern
mit einem halben Zyklus eines Wechselstroms zu bewirken und einem Impulestrom mit
t-ab, 0, 01 sec. zu bewirken, ist es ratsam, einen ausreichend großen Ho-Wert zu
verwenden und den Strom nicht an einen Magneten mit verhältnismäßig großem Durchmesser
anzulegeno Es ist gut bekannt, daß ein Magnetfeld physikalisah die doppelte Breohung,
Leitung, Wärmeausdehnung und andere Liohteigenschaften beeinflust und eine Aurora
über der Polarregion duroh einen Erdmagnetismus auf der Erdoberfläche mit der Starke
von nur einem Bruchteil eines Gauss hervorruft und dabei
die Sauerstoffmoleküle
unter der Aurora aktiviert. In diesem Zusammenhang muB bemerkt werden, daß die erfindungsgemäße
Methode zur Verstärkung der Wirksamkeit von Eisenpräparaten die Sauerstoffzufuhr
verbessert, und dies wird durch die Tatsaohe bewiesen, daß Sauerstoff, als paramagnetisches
Material eine größere selektive Affinität erlangt.
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Von allen Luftbestandteilen ist nur Sauerstoff paramagnetisch und
wie in Tabelle 1 angegeben hervorragend magnetisierbar ; alle anderen diamagnetischen
gasformigen Bestandteile besitzen keinen grdßeren Magnetisierungskoeffizient als
ein Prozent von der des Sauerstoffs.
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Im allgemeinen unterliegt eine Substanz in einem Magnetfeld mit einem
Gradienten je nach dem, ob sie diamagnetisch oder paramagnetisch ist, einer Abstoßungs-oder
Anziehungskraft, welche proportional der Suszeptibilität des magnetischen Materials,
ist. Daher wird angenommen, daß Luft unter dem Einfluß eines kUnstlichen Magnetfeldes
ihre Sauerstoffkonzentration oder ihren Sauerstoffdruok erhöht. Aus diesem Grunde
kürzt eine Erhöhung der Sauerstoffkonzentration in dem oben beschriebenen Atmungssystem
(Feld) die zur Beendigung der Reaktion pro
Tabelle 1 Luftbestandteile
und Suszeptibilität der Gasbestandteile bei 20°C (aus "Handbook of Physico-Chemistry"
der Rubber Chemioal Publishing Co.)
| Bestandteile Vol. % Gew. % Suszeptibilität Druck |
| (mm Hg) |
| 1.10-6 c.g.s. |
| pro Mol |
| Stickstoff N2 78. 63 75. 47-0. 34 593. 02 |
| Sauerstoff O2 20. 99 23. 20 106. 20 159. 52 |
| Argon Ar 0. 93 1. 28 -0.45 7.144 |
| Kohlenaäure- |
| gas CO2 0.03 0.04 -0.42 0.228 |
| Wasserstoff |
| H2 0.01 0. 001 -1.97 |
| Neon Ne 0. 0013 0. 0012 -0.33 # 0.088 |
| Helium He 0. 0005 0. 00007 -0.47 |
Anmerkungt Alle Gase außer Sauerstoff haben Suszeptibilitätswerte mit negativen
Zahlen, was bedeutet, daß sie diamagnetische Substanzen sind.
erzeugter
Energieeinheit (für die Mengeneinheit des vorhandenen ADP) benötigte Zeit ab, soweit
es den Sauerstoff betrifft, (insbesonders im Hinblick auf das erhöhte Diffusionsvermögen).
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Es folgt daraus, daß die verwandten Enzymgruppen (das Cytoohromsystem
u. dgl.), welche der oben genannten Reaktion teilnehmen, ebenfalls gesteigerte Wirksamkeit
mit vermehrter Aktivität erlangen, welche vermutlich ihrereeits einen günstigen
Siniluß in bezug auf ihre Übertragbarkeit auf und ihre Verwendungsfähigkeit bei
anderen Energie verbrauohende Reaktionssysteme ausübt.
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Auf diese Weise werden die hauptsäahlichen Häme-Proteine folgender,
nachstehend angegebener Atmungssysteme durch die erfindungagemaBe Methode in ihren
Funktionen gefördert und aktiviert : (1) Hämmglobin : : Träger für molekularen Sauerstoff
; (2) Cytochromoxydase und Cytochrome : Aktivierung von molekularem Sauerstoff und
Elektronentransport, (3) Katalase und Peroxydase : Aktivierung und Zersetzung von
Wasserstoffperoxyd Außerdem wird die Blutzirkulation belebt und die lokalen Ernährungsbedingungen
werden verbessert. Durch orale Verabreichung des erfindungsgemäß magnetisierten
Eisenpräparates können Magen-Dünndarm- und Magen-Dickdarmreflexe und -tätigkeit,
vermutlich
wegen der der gastrischen Struktur erteilten physiologisahen Effekte beschleunigt
werden. Verminderungen dieser Reflexfunktionen, welche durch Anamie infolge von
Eisenmangel indirekt hervorgerufen wurden, können wirksam unter Kontrolle gebracht
und behoben werden. Diese Vorteile werden als gesichert angenommen, denn es ist
eine bekannte Tatsache, daß das Nervengewebe Sauerstoff ebenso wie Saacharide in
einer mehrfach gr6Beren Menge als die anderen Gewebe benotigt, gans abgesehen von
den synergetischen Prinzipien des Magnetisierens. Ein Versuch wurde durchgeführt,
um die Vorteile der Erfindung zu demonstrieren, und die Ergebnise waren wie in folgenden
angegeben. Eine homogen gelöste Pomade wurde aus einem Genisch von 700 g Magnetpulver
von nicht kubischen Ferrit (Mo. 6Fe2O3), 300 g gelbem Wachs, 1 100 g Lanolin, 7
os3 Rhodinol und 3 cm3 Linalylazetat hergestellt.
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Diese Pomade wurde bei Patienten angewendet, welche an Haarausfall
litten. Bs wurde gefunden, daß das Präparat die physiologisohen Funktionen der von
Haarausfall betroffenen lokalisierten Stellen aktiviert und belebt, die Blutzirkulation
stimuliert, die Ernährungsbedingungen der Haarwurzeln verbesert und das Raarwachstum
fördert.
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Dabei wurde die Pomade auf die übliche Weise wie ein gewdhnliohes
Haarkosmetikum mit einem Magnetkamm aufgetragen. Von den 12 Fällen, die untersucht
wurden, litten seche an alopeoia areata und die anderen seche an diffuser oder kleienartiger
Alopezie. Diffuse Alopezie kann auch Haarausfall mit Fettaustritt
genannt
werden, da das Haar des Patienten mit stardigem Lipoidaustritt infolge der Bildung
von kleienförmigen Schuppen diffus ausfällt. Viele Patienten beklagen sich über
ein Jucken auf der Kopfhaut.
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Auswertung der Wirkungen : Bei der Beurteilung der Wirkungen des
Testpräparates wurden folgende Kriteria verwendet : (-) Ein Fall, bei welchem bei
der wiederholten Fomadenanwendung sich keine Veränderung im Zustand des Haarwachstums
in Vergleich zu dem zuerst diagnostizierten Zuetand oder Auftreten einer oder mehrerer
neuer kahler Stellen oder eine Vergrdßerung der bereits befallenen Stelle zeigte.
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(+) Ein Fall, bei des sich bei der Anwendung der Pomade kein weiterer
Haarausfall oder Waahatum von Haarflaum zeigte.
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(++) Ein Fall, bei des durch die Anwendung der Pomade der Haarausfall
aufhörte und ein kräftiges Flaumwachstum einsetzte.
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(+++) Ein Fall, bei der der Haarausfall aufhörte und schnelles Wachstum
von Flans zu 8tartes dunkel gefärbtem Haar auftrat.
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Die Ergebnisse der experimentellen Behandlung werden wie
folgt
unter dem Krankheitstyp eingeordnet.
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Bei 6 F§llen von alopecia areata wurde gefunden, daß ß sich bei 4
oder 66 % aller Patienten gute Wirkungen (+++ und ++) nach der Verabreichung, beim
Rest jedoch keine Wirkungen zeigten.
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Bei den 6 Fällen der diffusen oder kleienartigen Alopezie wurden ebenso
wie bei der alopecia areata in 4 Fällen oder 66 % gute Wirkungen erhalten.
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Insgesamt zeigten sich bei 8 der 12 Fälle gute Resultate.
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Dies bedeutet, daß 66 % oder annähernd mehr ale die Halite aller Patienten
gute medizinische Ergebnisse aufwiesen.
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Die Fälle und die Ergebnisse der Behandlung sind in den Tabellen 2
und 3 angegeben.
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T ab e 1 1 e 2
| all Alter Ge-Name der Symp- Zahl Erbebnis Wir- schlechte Ande |
| Nr. schlecht Krak-tome vor der Be-kung Wirkung komb |
| heit der Be-handlungs te B |
| handlung tage 1 |
| 1 18 # Alopecia runde 38 Haar +++ keine ke |
| areata über dem be- |
| Kopf ver-gan |
| teilte ca. am |
| Haaraus-20. Tag |
| fallne-zu |
| ster wach- |
| sen |
| 25 # " einige 35 Flaum- ++ " " |
| runde wuchs |
| Haaraus-ca. am |
| fall-20. Tag |
| nester |
| Stirn u. |
| Scheitel @ |
| 3 30 # " viele 45 Flaum- +++ " |
| runde wuchs |
| Haar- ca. am |
| ausfall-30. Tag |
| nester |
| 4 36 2 odeur 3 50 kein - " |
| eigroße Flaum- |
| Haaraus-wuchs |
| fall- vor dem |
| nester 30.Tag |
| 5 40 # einige 45 Flaum - " " |
| ovale begann |
| oder ca. am |
| unregel- 25.Tag |
| mäßig zu |
| runde wach- |
| Haar-sen |
| ausfall- |
| nester |
| 6 15 # Alopscia ein 35 kein - " " |
| areata kleines Symp- |
| eigroßes tom von |
| Nest an Haar- |
| der wachs- |
| Stirne tum wur |
| de test |
| gestellt |
(Fortsetzung von Tabelle 2)
| 22 # diffuse überall 35 Haar +++ keine keine |
| Alopezie dünnes begann |
| Haar zu |
| mit wachsen |
| kleien-u. die |
| artigen Schuppen |
| Schuppen verschwan |
| den ca. am |
| 20. Tag |
| 23 # " Haar- 40 Haar be- +++ " " |
| schuppen gann zu |
| an Stirne wachsen |
| u.Schläfen u.Schuppe |
| mit Juck- u.Juckrei |
| reiz verschwan |
| den ca. am |
| 25. Tag |
| 26 # " dünnes 60 Haar be- ++ " " |
| Haar und gann zu |
| kleien-wachsen u. |
| artige Schuppen u. |
| Schuppen Juokreiz |
| mit Juck-verschwan- |
| reiz den ca. as |
| 30. Tag |
| 27 # " dünnes 50 Haaraus- ++ " " |
| Haar und fallsympto- |
| kleien-me u.Juck- |
| artige reiz ver- |
| Schuppen schwanden |
| mit Juck- ca.am 30. |
| reiz Tag |
| 28 # " allgemein 45 Haar hörte + " " |
| ditnnes ca. am 25. |
| Haar und Tag auf |
| Juckreiz auszufallen |
| 29 # " allgemein 50 Haar hörte + |
| donnes ea. am 35. |
| Haar und Tag auf, |
| Schuppen auszufallen |
| mit Juak- |
| reiz |
T a b e l l e 3
| Typ des +++ ++ + - +++ ++ Zahl der |
| Haarausfal- (%) wirksamen Fälle |
| les Fall (%) |
| lopeoia 6 2 2 0 2 4 (66) 4 (66. 0) |
| areata |
| leienartige |
| lopezie 6 2 2 2 0 4 (66) 6 (100) |
| Insgesamt 12 4 4 2 2 8 (66) 10 (83) |
Um den Effekt der erfindungsgemäßen Verbesserung der Wirksamkeit von Eisenpraparaten
näher zu veranschaulichen, wurden ein so fein wie möglich pulverisiertes Eisenpraparat
folgender Zusammensetzung : Fe 0. Fe O3: 70,81 %; CoO. Fe2O3: 19,02 % ; St O2 :
5,15 % und Al2O3: 5,02 %, das gemäß Verordnung des Japanischen Ministeriums fUr
Land-un Forstwirtschaft als Eisen enthaltendes Standarddüngemittel angesehen werden
kann, und ein Prdparat der gleichen Zusammensetzung, das auf einen Restmagnetismus
von etwa 2140 Gauss und einen magnetischen Widerstand von ungefähr 41Q Oersted magnetisiert
war, auf getrennte Testfelder gebracht, welche (in quadratischen Anordnungen) mit
einer Testpflanze (Wasserreis der Sorte Nr. 1 des Japanischen Ministeriums für Land-
und Forstwirtschaft) in Mengen von 16 kg auf 10 Ar der Testfelder bepflanzt waren.
Die Entwicklung wurde bis zur Erntezeit beobachtet. Die hauptsächlichen Ergebnisse
sind in den Tabellen 4 und 5 angegeben.
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Tabelle 4
| Beobachtete Wachstumsbedingungen |
| Testab- |
| schnitt |
| 10. Juli 30. Juli 25. August Tag der Ernte |
| l 16. Oktober |
| i |
| flanzen- Zahl Pflanzen- Zahl Pflanzen- Zahl Pflanzen- Zahl
Länge |
| öhe der höhe der höhe der höhe der der |
| Halme Halme Halme Halme Ähren |
| Lt dem |
| Siaen- |
| präpa- |
| at ge- 57,7 25,9 78,6 24,4 99,7 22,5 111,5 19,9 18,3 |
| üngter |
| bschnitt |
| it dem |
| j. gneti- |
| ierten |
| isenprä- |
| arat ge- |
| düngter |
| bschnitt 61,9 30,8 82,7 29,7 103,4 26,5 113,8 23,4 |
Tabelle 5
| Ertrag |
| Testab- |
| @ @nitt Trockengewicht von nicht Trockengewicht des Stro@ |
| enthülstem Reis (pro 0,2 Ar) |
| (pro 0,2 Ar) |
| mit dem Eisen- |
| prdparat ge- |
| düngter Ab- 9,312 11,840 |
| schnitt |
| mit dem |
| magneti- |
| sierten Bisen- |
| präparat ge- |
| düngter Ab- |
| schnitt 12,260 13,728 |
Abgesehen von sehr kleinen Mengen von Pulvern, die nicht magnetisiert
sondern nur als magnetische Stoffe verwendet wurden, gibt es bis jetzt keine Industrie,
welche magnetisierte permanente Magnete in Form von feinen Pulvern liefert. Aus
den oben angegebenen Beispielen ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, daß sich das
erfindungsgemäße Verfahren in einer sehr deutlichen und vollkommenen Weise als wirksam
erweist.
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Außerdem ermöglicht die vorliegende Erfindung die Sahaffung von Eisenpräparaten,
welche injiziert oder auf eine andere Weise unter Tiefenwirkung Geweben zugeführt
werden können, die (lokal) von Tumoren u. dgl. befallen sind, mit dem Hauptzweck,
den Sauerstoffdruck (-konzentration) in diesen Zonen zu erhbBen (wo die lokal infizierten
Zonen zum Anlegen eines sehr starken Magnetfeldes geeignet sind, können die Prdparate
nach dem m Injizieren magnetisiert werden). Wie bekannt sein durits war vor einiger
Zeit fast die Hälfte der Zitrusbäume in Florida, U. S. A. an Eisen verarst, die
Blätter vergilbten, die Ernte fiel unter den Jahresdurchschnitt und die Mitarbeiter
der Zitrusversuchsstation der Universität von Florida hatten Schwierigkeiten, den
Obstbäumen Ferrosulfat über den Boden zuzuführen.
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Es zeigte sich nämlich, daß diese Pflanzen, obwohl sie theoretisch
nur einen geringen Eisenbedarf haben, tatsächlich 32 kg Ferrosulfat pro Baum brauchen,
um frisch und grünzu wachsen. (Die Bäume nehmen diese Eisenverbindung nicht auf,
d. h. die Wurzeln sind zur Absorption des Eisens in Form von
Ferrosulfat
unfähig.) Daraufhin verwendeten die amerikanischen Wissensohaftler festes Chelateisen,
was einen Wendepunkt in der Geschichte der Landwirtschaft darstellte. Es ist sozusagen
eine chemisch wirkende Klammer. Kein Bodenbestandteil kann die Klammer Offnen ;
aber Pflanzen besitzen den Schlüssel.
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(Sie sondern organisohe Säuren wie Zitronensäure von den Wurzeln ab
und überführen dadurch Eisen in Eisenzitrat, das 1daliah ist und ohne weiteres absorbiert
werden kann.) Es wurde gefunden, daß nur etwa 9 g des"ohelatisieten"Eisens einen
Obstbaum ein ganses Jahr frisch und grun halten kann. Auf diese Weise wurde den
kranken B§umen in einigen Wochen neues Leben gegeben und die Baume, die lange steril
waren, wurden gute Obstträger. Die vorliegende Erfindung kann EisenprEparate in
dieser Chelatform und auch in anderen geeigneten Formen sahaffen. Weiter berichtete
ein Amerikaner, Jenno Varnotti, daß eine große Anzahl von radioaktiver Strahlung
(radioaktivem Kobalt) auagesetzten Mausen, die sonst bei Ermangelung von Pflege
gestorben wären, den Test nur dann dberleben konnten, wenn sie in ein Magnetfeld
gebracht wurden, dann verjüngt waren und glänzendes Haar besaßen. Da dies vermutlich
auf einer Wirkung der magnetiechen Kraftlinien auf die blutbildenden Organe in einer
su der den radioaktiven Strahlen entgegengesetsten Richtung zurückzuführen ist,
ist zu erwarten, daß Eisenpräparate mit erfindungsgemäß verstärkter Wirksamkeit
sich bei oraler oder parenteraler Verabreiohung ale zur Vermeidung oder Heilung
von durch radioaktive Strahlung hervorgerufenen Storungen
der
blutbildenden Organe nützlich erweisen. In einem anderen Versuch zeigte eine erfindungagemäße
Zusammensetzung bemerkenswerte Wirkungen auf 500 untersuchte Mäuse. Mäusen mit künstlich
hervorgerufenen (lokalisierten) Karzinomen wurde ein Eisenpraparat (feines Pulver
von FeO. Fe203 oder BaO. 6 Fe2o3t welches mit einer physiologischen Tragantlösung
vermisoht war) injiziert und nach der Abscheidung in den betroffenen Zonen mit Hilfe
eines Magnetfeldes von 25000 Gauss einer Sättigungsmagnetisierung unterzogen (oder
magnetisiert).
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Durch dieses Verfahren wurden die intraretikulären Funktionen besohleunigt
und die Karzinome schrumpften vollständig zusammen und fielen ab. Da dieser Versuch
bei allen 500 Mäusen erfolgreich war, wird erwartet, daß sich die vorliegende Methode
zur Erhöhung der Wirksamkeit von Sissnpräparaten bei der Heilung des Krebses und
anderer bösartiger Krankheiten nützlich erweist.
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Perner fällt eine Methode in den Rahmen und das theoretische e Konzept
der Erfindung, die bezweckt, Sauerstoff, dem die wichtigate Rolle im Atmungasystem,
also in dem Energie erzeugenden System zukommt in des Bereich der Ansaugatmung anzureichern,
d. h. die Sauerstoffkonzentration zugunsten des Atmungsaystema zu steigern.
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Die Erfindung umfaßt daher auch ein Verfahren zum Magnetisieren von
Präparaten, welche Eisen oder auch die anderen Elemente der Eiaengruppe (Kobalt,
Nickel, Eisen) oder deren Verbindungen oder
Manganverbindungen
enthalten, welche der Wirkung von Magnetfeldern unterliegen und hauptsächlich aus
einem anorganischen Mikronährstoff wie Eisen beeteben, das im Atmungs-und Kreislaufeystem
tatsächlich vorkommt und gute Wirtungen auf Organismen zeitigt, wodurch die Wirksamkeit
dieser PrEparate erhöht wird.
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Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit
aller Arten von magnetisierbaren Eisenpräparaten im weitesten Sinne des Wortes.
Unter "Eisenpräparaten" sin d hier hämatopoietische und andere Präparate zu verstehen,
die Menschen, Tieren oder Pflanzen verabreicht werden können und die zur Hauptsache
aus Eisen oder anderen ketallen der Eisengruppe bestehen, welche Elemente als fUr
die Hltatopoteels und andere physiologische Funktionen von Bedeutung betrachtet
. werden. Mit anderen Worten umfassen sie alle Arten herkömmlicher Eisenpräparate,
wie zerkleinertes Eisen mit mehr als 80-90 % elementarem Eisen, die im Hinblick
auf die Tatsache angewendet wurden, daß außer elementare Gold, Platin und Silber
alle Stoffe in den lebenden Organismus aufgenommen werden kbnnen, wenn sie in der
Körperflüssigkeit geldst sind, wobei allerdings die Lösliohkeit verschiedener Stoffe
verechieden ist. Sie umfassen außerdem verschiedene Eisensalze der Zitronensäure,
Schwefelsäure, Malonsäure und anderen Säuren,sowie Eisenpräparate mit anderen Metallen
wie Kupfer, Kobalt, Magnesium und dergleichen, die in kleinen Mengen erforderlich
sind fUr die Blutbildung oder die Biosynthese von Hämoglobin.
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Außerdem umfaßt sie alle Arten von eisenhaltigen Präparaten die kunftig
entwickelt werden.
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Die gemmas der beschriebenen Methode wirksam gemachten Eisenpräparate
werden bei Anwendung auf tumorverseuohtes Gewebe nach und nach durch die Gewebeflüssigkeit
aufgelöst, obwohl sie in Wasser unlöalich sind, und werden in den Blutstrom und
somit in den ganzen Kbrper verteilt. Während des Eindringens ins Gewebe, aber vor
dem Eintritt in die Blutbahn findet eine Transmineralisation und eine Änderung der
Ionensusammeneetzung im Gewebe statt. Da die Durchlässigkeit der Zellenmembran,
die enzyme Funktion, die Stabilität der kolloiden Lösung, -das Protein, die wesentliche
Substanz lebender Zellen, ist in Form einer kolloiden Lösung vorhanden-und andere
Zellenfunktionen von der lonenzusammensetzung der Umgebung abhängen, bewirkt die
erwähnte Veränderung der Ionenzueammeneetzung auch eine Veränderung der Zellfunktionen
und besonders in der Zusammensetzung der Eisengruppe. Da die Eisengruppe ausechlaggebend
für die Biosynthese der Blutbestandteile und des Proteinanteils der Atmungsenzyme
ist, und magnetische Eigenschaften aufweist, darf mit einer Erhöhung des Sauerstoff-Partialdruckes
in den Zellen und mit einem günstigen Einfluß auf die lokalen Atmungsfunktionen
gerechnet werden.
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Einige uneerer Experimente haben bestätigt, de8 gemäß der Erfindung
behandelte Eisenpräparate trots einer Spur verunreinigender Substanzen (SiO2A1203)
einen statiatisoh eindeutigen
Einfluß auf die physialogischen Funktionen
eines lebenden Organiamua hatten. En wird angenommen, daß dieser Einfluß durch eine
Aktivierung der Atmungsfunktionen im krankhaften Gewebe bedingt ist.
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Ein weiteres, an Ratten durchgeführtes Expriment zeigte, daß ein gemäß
der Erfindung bis zur Sättigung magnetisiertes Eisenpräparat sehr wirksam ist in
der Verhinderung des Wachstums eines höokerohenartigen Tumors. Dieses Expriment
wurde mit 5 Gruppen von Ratten mit durch Einwirkung von 20-Methylchloanteran hervorgerufenen
Tumoren durchgeführt. Diese mit A, B, C, D und E bezeichneten Gruppen wurden verschiedenen
Bedingungen unterworfen. Beim Transplantieren des Tumorgewebes wurde dasselbe in
kleine kubische Stücke von durchschnittlich 0, 25 g zerschnitten und ein Stück wurde
an der Aohselpartie der Vorderbeine jeder Ratte unter die Haut verpflanzt.
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Die Ratten der Gruppe A wurden nur dieser Transplantation unterworfen.
Diejenigen der Gruppe B wurden am fUnften Tag nach der Transplantation des Tumorgewebee
mit einem magnetischen Feld von 30 000 Gauss während 3 Minuten behandelt. Diejenigen
der Gruppe C wurden nach der Transplantation rings um den Tumor mit 1, 5 g BaOFe203
behandelt und am fünften Tag nach der Transplantation während 3 Minuten in einem
Magnetfeld von 30ooo Gauss behandelt. Den Ratten der Gruppe D wurde zusammen mit
dem Tumor ein Magnet von 1, 0 g Gewicht eingepflanzt, während denjonigen der Gruppe
E zwei solche Magnete eingepflanzt wurden.
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1) Resultate am 10. Tag nach der Transplantation : Das mittlere Tumorgewicht
in Gruppe C betrug 2,4 g, das in Gruppe E 3, 1 g und in den übrigen Gruppen 6, 5-8,
0 g.
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2) Resultate am 15. Tag nach der Transplantation : Das mittlere Gewicht
des Tumors in Gruppe C betrug 2, 9 g, in Gruppe E 5w4 g und in den übrigen Gruppen
27,0 - 32,0 g.
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Aus diesen Ergebnissen geht hervor, da3 das Wachstum des Tumors in
den Gruppen C und E erheblich verzögert wurde.
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Die klinische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Eisenpräparate wurde
weiter durch den folgenden Versuch bestätigt : 0, 5 g pulverförmiges zerkleinertes
Eisen, das der erfindungsgemäßen Behandlung unterworfen worden war, wurde Anamie-Patienten
täglich oral verabreicht, wobei eine Aufteilung in 3-4 Kapseln nach jeder Mahlzeit
erfolgte, oder 1, 9 g kolloider Eisenverbindungen (wie Ferrite mit Metallionen der
Eisengruppe, z.
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B. Oxyde mit magnetischen Ionen wie Fe3O4, FeO, Fe2O3 und dergleichen)
die bis zur Sättigung magnetlsiert worden waren, wurden lokal auf die Tumorgewebe
appliziert, wobei eine hervorragende therapeutische Wirkung ohne ernsthafte Nebenerscheinungen
außer einem leichten Sohmerz an der Anwendungsstelle beebachtet wurde. Die klinische
Wirksamkeit wird anhand der folgenden Beispiele illustrierts
a)
Hypochromische Anämie Vollständige Heilung wurde bei 54 von 56 Patienten (96%) arzielt,
welchen 15-30 Kapseln mit je 0, 15 g pulverförmigen, gemäß der Erfindung behandelten
Eisens gegeben wurde. b) Mastoncus : Die Tumore verschwanden bei 4 von 5 Patienten
bei denen 1, 9 g kolloidalen, gemäß der Erfindung behandelten Eisens einmalig appliziert
wurde.
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Bei einigen anderen Experimenten wurden Resultate erzielt, die zeigen,
daß Eisenverbindungen in verschiedensten Formen, z. B.
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Legierungen, Oxyden oder als pulverförmiges, zerkleinertes Eisen denselben
therapeutischen Effekt bei lokaler Anwendung auf das Gewebe von Tumoren hatte.
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Die vorliegende Erfindung umfaßt die Erhöhung der Wirksamkeit von
blutbildenden Verbindungen und Präparaten mit Metallen der Eisengruppe mit magnetischer
Suszeptibilität durch Behandlung im Magnetfeld, da die Anregung der Gewebeatmung,
die sie durch Erhöhung des Sauerstoffgehalts, der bei der Gewebeatmung eine wesentliche
Rolle spielt, verureachen, oder der Energieproduktion, eine Wirkung derselben Art
ist wie sie bei der Blutbildung auftritt.
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Einige der erfindungsgemäßen Behandlungsveriabn werden durch die folgenden
Beispiele illustriert, wobei aber selbstverständlich
die Erfindung
nicht auf diese Ausführungabeispiele beschränkt ist.
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Beispiel 1 Sehr feines Eisenpulver der Japanischen Pharmaoopeia wurde
in ein Gefäß gebracht, welches am Boden und Dookel mit Magnetpolen vereshon war,
wobei Nord- und Südpole abwechslungsweise angeordnet waren. Es wurden Permanentmagnete
aus Co-Pt-Legierung verwendet, deren magnetischer ReetfluB (Br) 6300 Gauss und deren
Koerzitivkraft (Ho) 4100 Oersted betrug. Nach Behandlung im Feld der Magnete während
30 Minuten wurde das Eisenpulver aus dem Gefäß genommen. Es wies eine Koerzitivkraft
von 15. 0 Oersted bei Messung mit einem Gerät zur Ermittlung der Hysteresiskurve
bei 60 Perioden auf.
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Beispiel 2 Kolloidales Eisen, das durch Zugabe von 1, 9 g feinen Eisens,
das durch Reduktion bei einer Temperatur von hächstens 400° C, vorzugsweise bei
etwa 330° 0, erzeugt wurde, zu 2 ml einer Lösung von 0, g Natriumkarboxymethyl-Zellulose
in destilliertem Wasser entstand, wurde in eine normale Spritze von 2 ml Inhalt
mit nichtmagnetischer Nadel aus einer Ag-Cr-Legierung aufgenommen. Das in der Spritze
befindliohe kolloidale Eisen wurde dann in der Magnetisierungskammer eines Elektromagnaten
von Typ SEE-2 der Tohoku Metal Co. Ltd bis zur Sättigung magnetisiert. Das magnetisierte
Eisenkolloid hatte eine Koerzitivkraft
von 22. 5 Oersted, die 50
% höher liegt als die naah Beiapbl 1 erzielte. Die Messung erfolgte gleich wie nach
Beispiel 1.