DE1457989A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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Description
Heuwerbungsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine sohleppergezogene
Heuwerbungsmaschine mit einem starren Querträger und mehreren mit Bezug auf die Fahrtrichtung nebeneinander
angeordneten, im wesentlichen um senkrechte Achsen rotierenden, zapfwellengetriebenen Zinkenkreiseln, deren
Bodenabstand durch ihnen zugeordnete Tasträder konstant gehalten wird.
Es sind Heuwerbungsmasohinen dieser Art bekannt, bei
denen die im wesentlichen vertikalen Zinkenkreiselachsen
an einem starren Querträger befestigt sind· Zwei dieser Zinkenkreiselaohsen stützen sich auf je einem gegenüber
dem Querträger nicht abstandsveranderlichen Tragrad ab,
wobei die zugehörigen Zinkenkreisel in ihrem Abstand vom Querträger,ebenfalls nicht verstellbar sind· Der Abstand
der übrigen Zinkenkreisel vom Querträger ist durch
ihnen zugeordnete gegenüber dem Querträger abstandsveränderlich?Tasträder
veränderbar, wodurch die Zinkenkrei-
sei beim Überfahren der Tasträder über eine Bodenunebenheit
entsprechend gehoben oder gesenkt werden.
Die Heuwerbungsmaschinen bekannter Art haben den Nachteil, daß die Lagerung der Zinkenkreisel, je nachdem
ob sie über einem Tast- od§r Tragrad angeordnet sind, verschieden ausgebildet ist, was eine teuere Lagerhaltung
und damit eine verteuerte Fertigung bei der Produktion bedeutet. Außerdem muß die Heuwerbungsmaschine bekannter
Konstruktion zur Überführung von der Betriebsstellung in ihre Transportstellung, in der ihre wirksame
Breite den Verkehrsvorschriften entspricht, auf zwei gesonderte Transporträder umgestellt werden, was mit zeitraubenden
Handreichungen verbunden ist.
Diese Nachteile vermeidet der Gegenstand der Erfindung, bei dem der Querträger von den Antriebsteilen, Lagergehäusen
und Tasträdern der Zinkenkreisel getrennt angeordnet und mit eigenen Tragrädern versehen *ist und mit Bezug
auf die Fahrtrichtung im Betrieb vor den Antriebsteilen, Lagergehäusen und Tasträdern der Zinkenkreisel liegt.
Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die Antriebsteile, Lagergehäuse und Tasträder der Zinkenkreisel völlig
gleichartig auszubilden. Die aus Lagergehäuse, Tastrad und Zinkenkreiselachse bestehenden Einheiten zur La-
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gerung je eines Zinkenkreisels sind gemäß der Erfindung
über je ein Paar !Parallellenker alt dem Hauptträger verbunden, vobei der Hauptträger innerhalb des Querträgire
drehbar aber nioht verschiebbar* angeordnet ist und aeine
Enden den Querträger überstehen· Durch diese Parallellenker
ist eine Vertikalbewegung ^edes Zinkenkreisele
und der Einheiten au seiner Lagerung allein in Abhängigkeit
von Bodenunebenheiten unabhängig von der Bewegung einer anderen Einheit und einer Bewegung des Querträgers
möglioh, wobei der Zinkenkreisel und die Einheit zu seiner Lagerung immer die voreingestellte Neigung beibehalten.
Durch die um vertikale Achsen schwenkbare Lagerung der Tragräder des Querträgers und durch eine Schwenkmöglichkeit
der Taeträder um ihre zugehörige Zinkenkreiselachse
kann die Heuwerbungsmaschine ohne zeitraubende Umstellung freistehend quer zur Arbeitsrichtung in Richtung
des Querträgerverlaufes bewegt werden· Eine Umstellung der Heuwerbungsmaschine aus der Betriebsstellung in die
Transportstellungι bei der die wirksame Breite der Heuwerbungsmaschine
den Verkehrsvorsohriften entspricht, erfordert also lediglich ein Anbringen 4er Zugdeichsel
an der Schmalseite der Maschine statt am Querträger· Der gewünschte Bodenabstand der Federzinkenenden der Zinken-
... CWmAL INSPECTED
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kreisel ist für alle Einheiten gleichzeitig einstellbar.
Dies geschieht durch eine Veränderung des Neigungswinkels der Zinkenkreiselachsen über die Parallellenker,
indem der Hauptträger in seiner Lagerung} beispielsweise über eine Einstellvorrichtung, gedreht wird.
Der G-egenstand der Erfindung ist in den Figuren beispielsweise
dargestellt. Es zeigern
Figur 1 eine Rückansicht der Heuwerbungsmaschine,
Figur 2 eine Seitenansicht der Heuwerbungsmaschine in Richtung des Pfeiles II in Figur 1,
Figur 3 eine der Figur 2 entsprechende Seitenansicht der Heuwerbungsmaschine in schematischer Darstellung,
bei der die Parallelogrammführung zwischen Querträger und einer Einheit zur Lagerung eines Zinkenkreisels in der fransportstellung
arretiert ist,
Figur 4 eine Ansicht entsprechend Pfeil 17 in Figur 5.
An den Enden eines als Querträger ausgebildeten Rohres 1 ist je ein Lagerarm 2· eines Tragrades 2 in den Lagerungen
3 um eine vorzugsweise vertikale Achse schwenkbar angebracht. Die Zugdeiohsel 4 zur Anhängung der
Heuwerbungsmaschine an einen Schlepper (nicht gezeigt) befindet sich ebenfalls mit dem Querträger 1 in fester
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oder schwenkbarer Verbindung. Innerhalb des Querträgers
I ist ein Hauptträger 5 drehbar, aber nicht verschiebbar
angeordnet, dessen Enden 6 den Querträger 1 übers tehen. An dem Hauptträger 6 sind im rechten Winkel einseitig
abstrebende Lasohen 7 mit Abstand voneinander
befestigt· Diese laschen 7 erstrecken sich vorzugsweise in im wesentlichen vertikaler Eichtung nach oben. Die
Lasohen 7 tragen oberhalb des" Hauptträgers 5 Bohrungen 8, 9 zur drehbaren Lagerung zweier Parallellenker 10,
11. Die Verbindungslinie der Bohrungen 8, 9 schneidet die Längsachse des rohrförmigen Querträgers 1· Die dem
Hauptträger 5 abgewandten Enden der Parallellenker 10,
II sind in den Bohrungen 12, 13 der Lasohen 14, 15 drehbar
gelagert. Die Lasohen 14, 15 stehen mit dem Lagergehäuse
16 des Kegelradgetriebes 17» 18 zum Antrieb des Zinkenkreisele 19 in fester Verbindung. Das Tragrad 20
und die Gabel 21 eines jeden Zinkendeiseis 19 sind in der
Transportstellung mit der Zinkenkreiselachse 22 frei
schwenkbar verbunden, während sie in der in 3?igur 2 gezeigten Betriebsstellung beispielsweise durch einen Stekker
an der Zinkenkreiselaohse arretiert werden können.
Auf den Zinkenkreiselaohsen 22 sind die in an sich bekannter
Weise als Hohrwellen 23 ausgeführten Antriebswellen
für den Drehantrieb der Zinkenkreisel 19 drehbar gelagert. Von solcher Art mit einem Drehantrieb und Tasträdern ver-
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sehenen Zinkenkreiseln ist bei der Heuwerbungsmaschine
gemäß der Erfindung eine beliebige, vorzugsweise geradzahlige Anzahl vorgesehen und in der beschriebenen Weise
mit Bezug auf die Breitseite nebeneinander über jeweils ein Paar Parallellenker am Hauptträger befestigt. Der
Drehantrieb für die Zinkenkreisel wird über eine mit der Schlepperzapfwelle (nicht gezeigt) in Verbindung stehende
Gelenkwelle 24 in ein Winkelgetriebe 25 eingeleitet, welches über einen Träger 26 am Querträger 1 befestigt ist.
Die Abtriebswellen 27» 28 des Winkelgetriebes 25 liegen in Ruhestellung im wesentlichen in einer Fluchtlinie
mit den Drehachsen der Kegelräder 17· Von dem Winkelgetriebe
25 wird die Antriebsdrehbewegung auf die Kegelradgetriebe 17» 18 der Zinkenkreisel 19 in an sich bekann-
! ter Weise über Gelenkwellen 29 übertragen (Fig. 1). Zur
beliebigen Einstellung des Bodenabstandes h (Fig. 2) der Federzinken 30 der Zinkenkreisel 19 kann der Hauptträger 5 im Querträger 1 um einen Betrag gedreht werden.
Durch eine solche Drehung werden die Laschen 7 um einen Winkelbetrag geschwenkt. Durch die Parallellenker 10,
11 wird eine Schwenkung um den gleichen Winkelbetrag ,auf das Lagergehäuse 16 eines jeden Zinkenkreisels übertragen,
wobei gleichzeitig jede Zinkenkreiselachse 22 um den gleichen Winkelbetrag geneigt wird. Diese eingestellte
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Neigung behält jede Zinkenkreiselaohse 22 bei, auch wenn
das jeweils zugehörige Tastrad 20 eine Bodenunebenheit überfährt und der Zinkenkreise^. mitsamt seiner Lagerung
frei naoh oben ausweicht. Als Einstellvorrichtung zur
Drehung deβ Hauptträgers 5 im Querträger 1 dient die Gewindespindel
31 mit der Kurbel 32, die einerseits an einer sich vom Hauptträger 5 nach unten erstreckenden
Verlängerung 39 einer Lasche 7 über eine Spindelmutter
33 bei 34 und andererseits über das Axiallager 35 an der mit dem Querträger 1 fest verbundenen Schwenklagerung
3 gelagert ist. ■' ' .
Für die Transportstellung der Heuwerbungsmaschine wird
die Beweglichkeit der Parallellenkerverbindung 10» 11 außer Funktion gesetzt und die Zinkenkreiselachse 22 in
eine im wesentlichen vertikale Stellung gebracht (3?ig. 3).
Hierzu ist in einem Parallellenker 11 eine Bohrung 36 und an einer Lasche 7 ein Ausleger 37 angebracht, der
an seinem freien Ende mit einer Bohrung gleicher Größe wie. die Bohrung 36 versehen ist. Bei im "wesentlichen
vertikaler Stellung djsr Laschen 7 fällt die Bohrungsachse
der Bohrung 36 mit der Bohrung am Ende des Auslegers
37 in .eine Fluchtlinie. Dann kann mittels eines Steckers 38 dieser Lenker 11 gegsaüber der mit dem Aueleger 37 verbundenen Lasche 7 veiriegelt werden. Es
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leuchtet ein, daß durch die Verriegelung allein eines
Parallellenkers 11 eine im wesentlichen vertikale Stellung
aller Zinkerisreiselachsen 22 der vorhandenen Zinkenräder
19 gewährleistet ist.
In der Transportstellung werden die Tasträder 20 entriegelt und entweder eines der Tasträder 20 oder eines
der Tragräder 2 arretiert. Dieses arretierte Rad hält dann die Spur des Schleppers und die Heuwerbungsmaschine
kann nicht seitwärts ausweichen.
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Claims (14)
1. Schleppergezogene Heuwerbungsmaschine mit einem 3tarren Querträger und mehreren mit Bezug auf die Fahrtrichtung
nebeneinander angeordneten, im wesentlichen um senkrechte Achsen rotierenden, zapfwellengetriebenen
Zinkenkreiseln, deren Bodenabstand durch ihnen zugeordnete TastrMder konstant gehalten wird, wobei der Querträger
mit Bezug auf die Fahrtrichtung vor den Antriebsteilen, Lagergehäusen und Tasträdern der Zinkenkreisel
angeordnet und mit eigenen Tragrädern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergehäuse (16) jedes
Kegelradgetriebes (17> 18) zum Antrieb der Zinkenkreisel über ein Paar Parallellenker (10, 11) an einem mit dem
Querträger (1) in Verbindung stehenden Hauptträger (5) angelenkt ist.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 , άΒάμΓοΙι gekennzeichnet,
daß der Querträger (1) als Rohr ausgebildet ist.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Querträgers (1) der Hauptträger (5) drehbar aber nicht verschiebbar angeordnet
ist, desuen Enden (6) den Querträger (1) überstehen.
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4. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallellenker (10, 11) außermittig
am lagergehäuse (16) angelenlrb sind, wobei sich deren
Anlenkpunkte (12, 13) in an den Lagergehäusen (16) befestigten Laschen (14, 15) befinden.
5. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich für je einen Parallellenker
(10 bzw. 11) ein Anlenkpunkt (12) oberhalb und ein Anlenkpunkt (13) unterhalb des Lagergehäuses (16) befindet.
6. Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Hauptträger (6) in rechtem Winkel einseitig abstrebende
Laschen (7) mit Abstand voneinander befestigt sind, an denen die Parallellenker (10, 11) angelenkt sind.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die querträgerseitigen Anlenkpunkte
(8, 9) für die Parallellenker (10, 11) oberhalb des Hauptträgers (5) an den Laschen (7) angebracht sind.
8. Heuwerbungsmaschine nach einem oder Mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hauptträger (5) über eine Einstellvorrichtung (31 35) im Querträger (1) drehbar angeordnet ist, wobei
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durch eine Drehung des Hauptträgers (5) mit Hilfe der
Parallellenker (10, 11) der Neigungswinkel der Zinken—
kreiselaohsen (22) veränderbar ist.
9. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (51 - 55) aus
einer mit einer Kurbel (52) versehenen Gewindespindel
(51) besteht, deren Gewindemutter (55) drehbar auf einer mit dem Hauptträger (5) fest verbundenen Lasche (59) angebracht
ist, wobei die Lasche (59) vorzugsweise die Verlängerung einer Lasche (7) in Richtung unterhalb des
Haupttr;igera (5) hin darstellt.
10. Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Parallellenkeriecbindung (10, 11) zwischen dem Hauptträger (5) und dem Lagergehause (16) bei mindestens einer
Zinkenkreiseleinheit arretierbar ist.
11. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung durch einen Stecker
oder einen Schnellverschluß (58) vorgenommen wird, welcher einen unteren Parallellenker (11) mit einem Ausleger
(57) fest verbindet.
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12. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daf; die Tragräder (2) des Quertr?;gers
(1) uia vertikale Achsen schwenkbar gelagert sind.
1j5. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die 'fastrüder (2G) um die zugehörige ■Zinlreiikreiselaciise (22) schwenkbar und an dieser feststellbar
sind.
14. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet,
daß alle Tasträder (20) in Arbeitsriehtung und mindestens ein Taotrad, und zwar vorzugsweise das
mit Beäug auf die Zugrichtung letzte, in Transportrichtung
feststellbar sind.
15· Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daS die Antriebsgeh-aise (16) der Sinke niere is el einheit en
lediglich durch Gelenkwellen (2y) direkt miteinandei·
verbunden sind.
BAD OBiGsNAL 1JO H ,".07/P 371
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