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DE1454204A1 - Verfahren und Einrichtung zum Panieren von Fischen oder Fischteilen im elektrostatischen Feld - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Panieren von Fischen oder Fischteilen im elektrostatischen Feld

Info

Publication number
DE1454204A1
DE1454204A1 DE19641454204 DE1454204A DE1454204A1 DE 1454204 A1 DE1454204 A1 DE 1454204A1 DE 19641454204 DE19641454204 DE 19641454204 DE 1454204 A DE1454204 A DE 1454204A DE 1454204 A1 DE1454204 A1 DE 1454204A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fish
flour
breading
electrostatic field
conveyor belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641454204
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Brandenburg
Schwarz Dipl-Ing Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Masch und Appbau Stralsund Ve
Original Assignee
Masch und Appbau Stralsund Ve
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Masch und Appbau Stralsund Ve filed Critical Masch und Appbau Stralsund Ve
Publication of DE1454204A1 publication Critical patent/DE1454204A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P20/00Coating of foodstuffs; Coatings therefor; Making laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs
    • A23P20/10Coating with edible coatings, e.g. with oils or fats
    • A23P20/12Apparatus or processes for applying powders or particles to foodstuffs, e.g. for breading; Such apparatus combined with means for pre-moistening or battering

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)

Description

Abschrift
Verfahren und Einrichtung zum Panieren von Fischen oder Fischteilen im elektrostatischen Feld
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Panieren von zur Weiterverarbeitung bestiniiaten Fischen oder Fischteilen, insbesondere eine Mechanisierung von Paniervorgängen.
Bekanntlich müssen Rohfische, bevor sie für den Verbrauch, weiter verarbeitet werden, aus Geschmacksrüctasichten einerseits und zum anderen zur Erzielung einer guten Saftigkeit des Produktes paniert werden. Die Panierung erfolgte meist noch von Hand. Es wurden jedoch auch 3ur Mechanisierung des Paniervorganges Trommelanlagen geschaffen. Bei den vorhandenen Trommelanlagen wird zwar eine ausreichende Panierung erzeugt, jedoch tritt ein erhöhter Mehlverbrauch auf, da das nicht vom Fisch gebundene Mehl in der feuchten Trommel verbleibt und dort Klumpen bildet, so daß es nicht mehr zum Panieren benutzt werden kann. Weiterhin wird der Fisch durch die rotierende Bewegung der Trommel beschädigt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die genannten Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, durch die der Paniervorgang weitgehendst mechanisiert ist.
Erfindungsgemäß werden die Fische kontinuierlich durch ein elektrostatisches Feld bewegt, hier gleichmäßig mit Mehl beaufschlagt, abfallende Mehlteilchen aufgefangen und dem Panierprozeß wieder zugeführt. Entsprechend diesem Verfahren besteht die Einrichtung aus einem mit einer regelbaren Antriebsvorrichtung vorgesehenen Förderband, einem Mehlbehälter, einem als Vibrator ausgebildeten Tisch mit Sieb, ReiÄigungsbürsten und aus einer Schwitzstrecke auf einem Transportband,
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Dabei ist der Mehrbehälter mit einem Düsensystem verbunden, welches eine gleichmäßige Mehlstreuung hervorruft. Desweiteren ist nach der Erfindung in der Mitte des Elektrodensystems ein Bewegungsorgan angebracht, das für eine geringfügige Verschiebung der Fische sorgt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind dem Luftschacht Strömungsbldche zugeordnet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine schematische Darstellung einer Paniervorrichtung ■".."·
Fig. 2 Eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Paniervorrichtung
Fig. 3 Draufsicht entsprechend Fig. 2
Erfindungsgemäß gelangt durch die Einwirkung der elektrosta- . tischen Kräfte das Paniermehl zur Oberfläche der Fische. Im Raum zwischen den negativ geladenen Spitzenelektroden und den Fischen, die eine entgegengesetzte Ladung haben, werden die verschiedenen Gase des Luftstromes infolge der hohen Feldstärke ionisiert. Die entstehenden negativen Ionen werden von der Sprühelektrode durch die Kräfte- des elektrostatischen Feldes mit hoher Spannung abgestoßen und reißen bei ihrer Bewegung in Richtung auf die Fischoberfläche sämtliche Mehlteilchen mit sich, die sich im Elektrodensystem befinden. Durch diese Stoßionisierung, die mit hoher Geschwindigkeit erfolgt, bildet sich ein starker elektrischer Wind, der für eine hohe und gleichmäßige Panierung sorgt, , '
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden die Fische oder Fischteile durch einen Verteiler 1 gleichmäßig auf ein Draht-Förderband 2 gelegt, daß sich durch das elektrostatische Feld bewegt, wo die Fischoberfläche von beiden Seiten gleichmäßig mit Mehl beaufschlagt wird. Durch ein regelbares Getriebe kann die Förderbandgeschwindigkeit un somit die Stärke der Mehl-
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'·■■"■■ - 3 - .
-beaufschlagung in. weiten Grenzen reguliert werden. Das für die Panierung erforderliche Mehl wird oberhalb des Förderbandes bei 3 und unterhalb des Bandes bei 4 mittels Druckluft in das Elektrodensystem geblasen. Durch ein besonderes Düsensystem in den Mehl kammern wird die gleichförmige Zuführung des Mehles sichergestellt. Damit sich an der Fischoberfläche keine Ibdrücke vom Drahtband bilden können, werden die Fische durch besondere Bewegungsorgane bekannter Art, die nicht näher erläutert sind, während des Durchlaufens durch die Paniersone in ihrer Lage geringfügig verschoben. Die am Draht des Förderbandes etwa noch anhaftenden Mehlteilchen werden laufend durch Reinigungsbürsten 5 beseitigt und können somit nochmals dem Panierprozeß wieder zugeführt werden* Auf Grund der Wasserbindungskraft bildet sich an der feuchten Oberfläche der Fische eine teigige Masse, die auf der anschließenden Schwitzstrecke 6 antrocknet und dann einen festen, nicht mehr klebenden Mehlpanzer ergibt, der beim Braten kross und knusprig wird.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 füllt hier das Mehl aus dem Mehlbehälter 1o auf einen Tisch, der als Vibrator 11 ausgebildet ist. Je nach der Schwingungszahl kann die Mehlförderung beschleunigt bzw. verzögert werden. Durch das eingebaute Sieb 13| das auswechselbar ist, fällt das gesiebte und trockene Mehl gleichmäßig in den Luftschacht 14·, wo es durch die Ventilatorkraft des Lüfters 15 in einer entsprechenden Luftführung gleichmäßig in das Elektrodensystem 16 geblasen wird. Zu diesem Zwecke sind hier Leitbleche angeordnet. Im elektrostatischen Feld erfolgt dann die Mehlbeäufschlagung auf beiden Seiten der Fische, Mehlteilchen, die nicht beaufschlagt wurden, fallen nach^. unten in einen Auffangbehälter 1? und können dem Panierungsprozeß wieder zugeführt werden. Die Fische oder Fischteile werden hierbei auch durch ein Fischförderband 12 kontinuierlich durch das elektrostatische Feld gefördert, wobei die Bandgeschwindigkeit durch ein regelbares Getriebe entsprechend der gewünschten Bemehlungsstärke geregelt werden kann«
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1, Verfahren zum Panieren von Fischen dadurch gekennzeichnet, daß die Fische kontinuierlich durch ein elektrostatisches Feld bewegt, hier gleichmäßig mit Mehl beaufschlagt, abfallende Mehlteilchen aufgefangen und dem Panierprozeß wieder zugeführt werden.
    2, Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein, mit einer regelbaren Antriebsvorrichtung versehenen Förderband (2 bzw. 12), einem Mehlbehälter (lo).,. einem Sisch, ausgebildet als Vibrator (11) mit Sieb(13)ι zwei Reinigungsbürsten (5) und eine Schwitzstrecke (6) auf einem Transportband (7)·
    3, Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    / daß der Mehlbehälter (1o) mit einem Düsensystem (3 und 4) verbunden ist, das für eine gleichmäßige Mehlstreuung sorgt,
    4· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Elektrodensystems (8 bzw. 16) ein Bewegungsorgan angebracht ist, das für eine geringfügige Verschiebung der Fische sorgt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Luftschacht (14) Strömungsleitbleche angeordnet sind.
    SVd. H. d.A. »
    7.3.68
    903810/013 7
DE19641454204 1964-02-03 1964-02-03 Verfahren und Einrichtung zum Panieren von Fischen oder Fischteilen im elektrostatischen Feld Pending DE1454204A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0025308 1964-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1454204A1 true DE1454204A1 (de) 1969-03-06

Family

ID=7581828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19641454204 Pending DE1454204A1 (de) 1964-02-03 1964-02-03 Verfahren und Einrichtung zum Panieren von Fischen oder Fischteilen im elektrostatischen Feld

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DE (1) DE1454204A1 (de)

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