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DE1453925A1 - Automatische Handfeuerwaffe - Google Patents

Automatische Handfeuerwaffe

Info

Publication number
DE1453925A1
DE1453925A1 DE19651453925 DE1453925A DE1453925A1 DE 1453925 A1 DE1453925 A1 DE 1453925A1 DE 19651453925 DE19651453925 DE 19651453925 DE 1453925 A DE1453925 A DE 1453925A DE 1453925 A1 DE1453925 A1 DE 1453925A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
locking
pin
ring
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651453925
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ketterer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heckler und Koch GmbH filed Critical Heckler und Koch GmbH
Publication of DE1453925A1 publication Critical patent/DE1453925A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/484Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using interlocking means, e.g. by sliding pins
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/481Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using partial or interrupted threads, e.g. bayonet-type mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Automatische Handfeuerwaffe.
    Die Erfindung betrifft eine autoiaatieche 1.landfeuer-
    wai'fe, deren Lauf mit seinem hinteren Ende in eint ge-
    häua0feIstes Verriegelungsstück eingesetzt und. von ei-
    neu gehäusefesten Mantelrohr ureben ist. Bei den be-
    kannten ifaffan dieƒEr ,Art ist der Lauf Esst in das
    Ysrrieerlnnge$tack e4.n,;epredt und kmm-»ach dpu HeIß-
    schießen nic:lt eini'a ch ausgewechselt werden. Aus-
    wechselbare 15äufe sind bi:iher nur bei liasehiaenge-
    wehren bekannt,. die einen gleitenden, am hinteren
    Ende unmittelbar mit einem. aasgeformten Verriege=
    lungsstück versehenen Lauf haben. Bei diesen be-
    kannten Waffen wirst also zus.,ummen mii dem Taut auch
    (lat3. Verr5 egelungs s tüek ausgewechselt, das von dem
    hinteren Teil des Laufes, gebildet wird und daher
    gegenüber der Waffengehäuse beweglich -ist und unmit-
    telbar mit dem Verschlufkopf der Waffe
    Eine feste Yerbiitdizag des Rohreo raut dem Wafferige- _ .
    hause ist -bei deu bekannten Waffen nicht vorgesehen,
    7!emgegenüberdie 1-,rfinc'._iinf; darin, eincU ilus- -
    wchse:@_:.i.;r@n Lauf auch f;:s solche automatische Illand-
    feuzrwaffen zu schaffen, deren Lauf und Verriegelungs-
    stück mit ,deal Waffengoh_iuse fest verbunden sind und
    beim :@chi@:ßc: kein-° Bewegung gegenüber dein Wr..ffenge-
    'r:,use a>rifühxan. niese- Atif@abe wird nach dzr frfxn-
    dung dadurch gelöst, naiv nur der Lauf ausmchselba
    ist und an seinem hlnrterua L`nde Voiriegelurigskänwie
    aufweist, die in ntsprerhende im @;ehütuaefesten Ver-.
    riegelungs$tück angel)rach-üe Yerriegelungskämme ein-
    greifen # da `I3 des v-osc@ax-e Ende in einem im vorderen
    ende des Mantel.roh.res angeordneten Ring eingesetzt -.
    ist und dap das üantzlrohr einen seitlichen Uchlitz
    aufweist, der en emü#;licht, beim Einsetzen des Roh-
    res zuerst-das vordere Laufende von hinten in den
    Ring und dann nach Einschwenken des Laufes das hin-
    tere Laufende von vorn in das Verriegelungestück
    einzuschieben und =schließend durch Verdrehen des
    Laufes die Verriegelungskämme an Lauf und Verriege-
    lungsatück in Eingriff zu bringen, urid daß endlich
    ein Rast-iied vorgesehen ist, das den Lauf in der
    verriegelten Stellung gegen Verdrehen sichert.
    Die Anordnung @riuut;licht Faso auch
    bei solrhefi Waffc-a, die einen feststehenden Lauf ha-
    ben, dessen hinteren Ende in.ein geh,;.usefe-#tec Ver-
    riegrelungsstück eingesetzt ist, das gefechtsmäßige
    Au-3weeiiselrt des Laufes. Dabei ist durch die besondere
    Ausbildung der zur Halterung des Laufes dienenden
    Glieder dafür Sorge getragen, daß der Laufwechsel auf
    einfache Weise schnell und sicher vorgenommen werden
    kann und daß auch die zum Halten des Laufes benötigten
    Glieder .^_.lf oirU'ache Weise tierstellbar bzw. am Lauf
    und Verriege1t:ri##sstiick anbringbar sind.
    :in weiterer der 1:-fiillllniE ist vorgese-
    hr.i, «a:; .. r aufnehmende Hing im
    Mantelroi*ir .schwenkbar gelagert ist und das Rohr dicht
    umgibt. Dies hat den Vorteil, daß ein etwas schräges
    Einführen des Laufes-in-den Ring ohne weiteres mög- .
    lieh ist, weil sich der Ring entsprechend. einstellen
    kann, und daß -trotzdem das vordere Laufende gegen
    Erschütterungen jeder Art sicher gehalten ist.
    Gemäß einem weiteren Merknal der Erfindung ist der
    Lauf mit-einem seitlich aus dem Schlitz den Mantel-- .
    rohres herausragenden, nahe-dem hinteren Laufende
    angeordneten Landgriff versehen-. ]Kn -solcher .-
    griff erleichtert aureroentlich das Händeren mit .
    dem `Rohr-"inebesondere wann da.g'Rohx heiß ist. Es.
    ist dann nicht ejcforderlioh,:irgendwelche Werkzeuge
    oder äuchziur -wärmeisolierende Lappen zu. verw;renden,
    um das heiße Röhr dor, Wafe . @cu-ehtüeh"men oder. ein.,
    neues Rohr Ina die Waffe einzusetzen. Tnsbesond'gre'-iot
    es bei der. erfindungsgemäßen Ausbildung der Aufnahmen'
    für äas Rohr ohne weiteres möglich, mit Hilfe des
    Handgriffes das Rohr in seine Aufnahmeyg einzuschieben
    und zur Verriegelung zu verdrehen.
    Diese Vorteile würden ohne weiteres den Aufwand recht-
    fertigen,. mit deirL Mohr einen nandgriff starr'2u ver-
    binden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der
    Lrfindun- ist r jedoch vorgesehen, daß- der liandgrirf
    an einen den Lauf umgebende: Ring befestigt ist und
    in dem Handgriff ein mit einem aus dein Handgriff
    herausragenden Betätigungsglied versehener Stift
    'fd@täi ` gtM ging verechlebbar. gelägert iet 'und daß
    der Stift von einer Peds'r belastet ist und unter der : ;
    Xrah ,nieser Feder in eine -an- der Außenfläche des -. ,
    Laufes angebrachte radiale bohruni; eingreift. Eine
    solche lösbare@Anordnun,&'des Handgriffes am Lauf hat
    den Vor*tei3., daß jeder Waffe unabhängig von der An-.
    zahl der bohre n@tr ein Handgriff beigefügt zu werden
    braucht, s o daß eine erhebliche Anzahl von Handgriffen
    ein c$part wIrd , und . da.B die von- Handgriffen -freien.
    Rohre sehr. viel weniger Platz beanspruchen und daher
    besser zu lagern und zu transportieren sind. Dabei '
    sin ; die Handgriffe und die Verriegelung mit den Rohr
    so ausgebildet, daß der Handgriff augh von einem heißen
    Rohr ohne weiteres gelöst werden kann; indem das hohe .
    mit -seinem hinteren Ende auftesetzt und nach lösen des
    wtiftes der Handgriff nach oben von deren Rohr abgezogen
    werden kann.
    Bei einer bevor:@ugteri A°isführungsforn der Erfindung
    ist der L^.uf mit einen der Stirnfläche -dee Verriege-
    -lungestückes-gegenüberstehenden Bund versehen und es
    ist in dem Verriegelungsstück ein als Rantglied die-*
    nender Stift parallel zur Laufachse verschiebbar ge-
    lagert, der in eine ani Umfan; des-Bundes vorgesehene
    Axialnut unter der Kraft einer Feder -eingreift. Eine
    solche Anordnung zeichnet sich nicht/durch ihre be-
    sonders einfache Ausbildung aus, sondern hat auch -
    noch deal Vorteil, daß heim Einsetzen des Laufes der
    Stift von den Bund ahne weiteres zurückgedrückt wird,
    his nach dem Verdrehen des Laufes die Axialnut denn
    ötift gegenübersteht und in die Nut eingreifen kann.
    Es ist also beim Einsstzera des Laufes kein besonderer
    Mandgrif f rdöt ig, um da--, Rastglied, außer Eingriff mit
    Weilen des Laufes zu halten. Trotzdem gewährleistet
    dieses Lastglied eine einwandfreie. Sicherung des -Lau.-
    fes gegen ein Verdrehen, wobei sehr große Kräfte a.uf.-
    gcnoDunen werder_ können, weil der als Rastglied dienen-
    de Stift- auf Seherung beansl)_r_u-cht wird. Trotzdem ist -
    es wiederhim auch möilieh, die Verriegelung durch ein-
    . fachen Zurtickschieben des Stifi.eE, zu lösen.
    :Das zum Aiiswechs e:L n des Lauf es erforderliche 2urücfk-
    sohi.eben ätift:es kann mit einem einfachen geeigne-
    ter- Werkzeug geschehen. Nach einen weiteren Merkmal der
    Erfindung ist Jedoeh in dem Handgriff, und zwar ins- -
    besondere in dessen Ring, ein ebenfalls in die am Um-
    fang des Laufbundes vorgesehene Axialnut eingreifender
    Stift angeordnet und mit einem Finäerstüek versehen,
    das ein Verschieben des Stiftes zum Innausdrücken des
    Rastgliedes aus der Axialnut des Laufbundes ermöglicht.
    InfQ?.gedessen.kann der heiße Lauf mit einer Hand aus
    der Waffe herausgenommen werden, indem das am Hand-
    griff vorgesehene Fingerstück niedergIedrüekt und da,-
    durch die Sicherung des Laufes in der Verriegelungs-
    stelli;ng gelöst vrird, wonach dann der Lauf mit Hilfe
    des Hundgrif-es verdreht und durch Bewegen in seiner .
    Axialrichtung aus den Verriegelungestück und anschlie-
    ßend aus des Ring herausgezogen werden kann.
    Weitere hinzelheiten und Ausgestaltungen der Brfiindung
    sind der folgenden Beschreibung zu
    in der'
    die Zztlnduan Hand des in der Zeichnung dargeeetelt-
    ten AuaYütuvmgebetspieleo näher beschrieben und erläu-
    tert wird. Es zeigen:
    Fig. 1 eine Drauf&icht euf das vordere, den Lauf auf-
    .nehmende Ende eines automatischen Gewehres
    na:,:i der Erfindiuig,
    Fig. :- einen Vertikalsehr.Itt PIurch die zur LRufaufnahme
    _Jic,nenden Teile der Anordnung nach Fig. 1,
    Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III durch
    die Anordnung nach Pig. 2,
    Fig.-4 einen Ilorizontalschnitt durch das hintere
    Ende des Laufes und das vordere Ende des
    Verriegelungsstückes der Waffenach Fig. 1
    in vergrößertem Maßstab, -
    Fig. 5 eine Ansieht der Anordnung nach Fig.-4 in
    Richtung des Pfeiles V,
    Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI durch die
    Anordnung nach Fig. 5 und
    Fig. 7 einen Teilachnitt läiga der Linie VII-VII
    durch die Anordmurg naeh pig. 6:.
    Die in der Zeichnunk; dargestellte Waffe weist eis zum
    Waffengehäuse gehörendes- Dürchladerohr 1 auf, unter
    dem ein ebenfalls am Waffengehäuse befestigtes rlantel-
    rohr 2 angeordnet ist, das den Lauf 3 der Waffe umgibt.
    In dcrs vorderen T'el des Waffengehäuses ist weiterhin
    ein Verriegelungsstäck 4 angeordnet, in. das von vorne
    der Lau- 3 eingesetzt ist und in das von hinten der
    Kopf 5 deo Verschlusses eingreift. Die beim Schießen
    erforderliche Verbindung zwischen dem hinteren, in
    das Verriegelungsstück 4 eingesetzten Ende 6 des Roh-
    res 3 und deu Verschlußkopf 5 wirst also durch das Ver-
    riegelungsatüek 4 hergestellt.
    Der Lauf. ist mit seinem hinteren Ende 6 von vorne in
    das Verriegelungsatiick 4 eingesteckt pnd -mit Hilfe
    von Verriegelungskämmen 7 mit dem Verriegelungsatück 4'
    verbunden, die mit entsprechenden Verriegelungakämmen H
    an Verriegelungsatück 4 zusammenvrirken und in diese
    Gegenkämme eingedreht sind.
    Am vorderer' Ende ist der Lauf 3 in einem Ring 9 ge-
    halten, der unter Zwischenschaltung von Abatandsstiicken
    10 in einer am vorderen Ende des Mantelrohres 2 ange-
    brachten Hülse 11' auf Balzen 12 schwenkbar gelagert
    ist. Hierdurch ist es möglich, daß der Ring 9 den
    Lauf 3 auf seinem ganzen Umfang dicht umgibt und trotz-
    dem der-iiauf durch eine seitlich im Mantelrohr 2 enge-
    ordnete Öffnung 13 in den Ring einfuhrbar ist.
    Zur Handhabung des Laufes dient ein am Lauf befestigter
    Hendgriff 2"1, der radial. vom lauf 3 absteht und aus
    dem Uehlitz 13 des FIantelrohres aeitlieh heraueragt.
    Wie aus den, Fig. 4 bis 7 näher ereichtlich, let der.
    Handgriff 21 an einen: Ring 22 befestigt, der von vorne auf den sich nach hinten erweiternden lauf aufgeschoben, ist und an einem Bund 14 des Laufes 3 von vorn anliegt, der nahe dem hinteren Ende-6 des Laufes angebracht ist. Zur $efestigung am Lauf ist in einer Bohrung--2-3 des liandgriffes 21 ein Bolzen 24 verschiebbar gelagert, der . bei am Lauf befestigten Handgriff in eine Bohrung eingreift, die an der Umfangefläche des huufes radial in den Lauf eingearbeitet ist. Der Bolzen 24 wird von einer in der Bohrung 23 angeordneten Feder 25 in die_BohrunZ 26 des Laufes 3 gedrückt. In den Stift 24 ist als j3etüti,ungsglied ein Weiterer Stift 27 eingelaeflen, der durch einen Schlitz 28 aus dem Griff 21 herausragt und dazu dient, den Stift 24 gegen die Kraft der Feder 25 aus der Bohrung 26 herauszuziehen, um dadurch den Griff-21 vom Lauf zu lösen. Wie insbesondere aus Pig. 6 ersiehtlieh, ist in dem Handgriff 21 ein weiterer Stift 29 verschiebbar gelagert, der parallel zur Achse des Ringes 22 und damit auch parallel zum Lauf 3 verschiebbar gelagert ist. Der Stift ragt zu =beiden Seiten aus dem Abschnitt,-des Ringes 22, der den Stift 29 aufnimmt, heraus. An der dem vorderen Laufende zugewandten Seite des -Ringes-22 ist an-dem Stift 29 ein Fingerstück 30 befestigt, das, es ermöglicht, den Stift 29 gegen die Kraft einer Schraubendruckfeder 31 entgegen der Schußrichtung au wer- Eöhieben, also derart, daß das in Richtung auf das Verriegelungsetück 4 der Waffe weisende Ende des Stiftes 29 weiter aus den Ring 22 herausgedrückt wer- den kann. Die Schraubenfeder 31 ist in der Bohrung 32 angeordnet, die den Stift 29 aufnimmt. Der Stift 29 .
  • ist durch einen sich Quer zur@Bewegungerichtung des Sttee« erstreckenden Bolzen 33, der an einer Ab- flachung des Stiftes anliegt, gegen Verdrehen gesichert. Bei auf dem Lauf 3 aufgesetztem Handgriff 21 greift des sich in Richtung auf das Laufende er- streckende Ende des Bolzens 29 in eine in dem Bund 14 des Laufes vorgesehene Längsnut 34 hinein. In diese Nut -greift zuglr ich bei in der Waffe befestigten Lauf das Ende eines im Verriegelungsstück 4 federnd angeordneten Stiftes 35 ein, der in einer Axialbohrung 36 des Verriegelungestückes 4 gelagert und von einer Schraubendxuckfeder 3? belastet wird. Der Stift 35 dient dazu, den Lauf gegen ein Verdrehen und damit gegen ein Entriegeln zu sichern:.
  • Das Einsetzen eines Laufes in die, Waffe geschieht in der Weise, daß der Lauf mit der Mündung in den Pührurtgsring 9 ein,eführt wird. Um das Elinführen des Lau- , fes zu erleichtern, ist die Bohrung_des Ringen 9 nach Unten -leicht kegelig aufgeweitet. Dabei duröhdrihgt der Lauf schräg die Öffnung 13 des.Mänt e1 rohr es 2 und der Ring 9 ist gegenüber der-Achse des Mantelrohres sohräggestellt. Der Lauf kann eo Weit in den Ring 9 eingeschoben'werde:n, daß das hintere Laufende 6 noch vor die Hinterkante 15 der im Mantelrohr 2 vorgesehe- nen Öffnung 13 zu liegen kommt und das Rohr durch Ein- schwenken auf die Öffnung in dem Verriegelungsstück 4 ausgerichtet werden kann. Dann wird das Rohr nach hin-ten -gezogen und -der hintere Abschnitt 6 in die Öffnung des Verriegelungsstückes 4 eingeschoben. Dabei wird das. Rohr mittels des Handgriffes-21 in einer solchen Winkelstellung gehalten, daB die Kämme 7 und 8 an Rohr und Verschlußstück anbinander vorbeigleiten. Danach wird das Rohr mit Hilfe des üandgriffes 21 derart. ver- dreht, das die Umme ?- und 8 in` Eingriff gebracht werden.-Beiepielexeiee muß beim Einschieben den Rohtee der Handgriff e1 -üahe, -der oberen Kante der Öffnung 13 im. Maltelrohr 2 entlanggeftihrt-werden, bis das Rohr seine hinterste Stellung erreicht hat, und dann durch nach unten Drücken des Handgriffes 21 das Rohr in Uhrzeiger- sinne verdreht-und verriegelt werden. Beim Einschieben des Rohres in das Verriegelungsstück kommt der Bund 14 des Rohres an dem im Verriegelungsstüek verschiebbar gelagerten Stift 35 zur Anlage und schiebt diesen nach hinten. Der Stift 35 wird in seiner hintersten Stel--lung gehalten, bis das Rohr durch Verdrehen mit dein Yerriegelungsstück fest verbunden ist. Dann kommt die Axialnut 34. mit dem Stift 35 zur Deckung, so dßß der Stift 35 von der Feder 37 in diese Axialnut eingeschoben werden kann. Nach Einrasten des Stiftes 35 in die Nut 34 ist der Lauf fest mit dem Verriegelungsstück verbunden und gegen ein unbeabsichtigtes Lösen zuverlässig gesichert. Beim Laufwechsel wird wiederum der Bandgriff 21 erfaßt und durch Druc4 auf das Fingerstück 30, ,das mit einem wärmeisolierenden Belag 38 versehen ist, der mit dem Fint,eratüek veAundene Stift 29 nach hinten bewegt. Da- bei schiebt das hintere Ende dieses Stiftes den Raststi-ft 35 aus der Axialnut 34 des am Rohr 3 vorgesehenen Bundes 14 heraus, so daß das Rohr gedreht werden kann. Dadurch wird die von den Kämmen 7 und 8 bewirkte Verriegelung gelöst und das Rohr kann nach vorne aus deal Verriegelungastüek 4 hinausgeschoben und anschließend schräg nach hinten durch den Schlitz 13 des Mantelrohres r2 aue dem Ring 9 herausgezogen werden. Danach kann auch noch durch Zug; an dem als Stift ausgebildeten Betäti-L;ifngsglied 27 der Bolzen 24-aus der Bohrung 26 d-es Laufes 3 ge1 üot und der Handgriff 21 mit dem Ring 22 vom Lauf abgezogen werden. Dabei brauöht der Lauf nicht einmal berührt zu werden, sondern kann einfach mit seinem hinteren Ende auf einer Unterlage abgestützt werden, auf der er dann beim Abheben des Ringes mit dem Handgriff verbleibt. So wäre es beispielsweise .möglich, die llo4re. auf Dorne aufzusetzen und von Dörren wieder äbsunehmena i-lenn auch der Bandgriff 21 wie vorgesehen aus einen wIrmeisoliereriden Werkstoff beuteht, können-auch heiße Rohre ohne die Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge auf die beschriebene Weise gewechselt werden. Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dar-. .
  • gestellte Aus-IL:ührungsbeispiel beschränkt ist, sondern Abweichungen davon.möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Solche Abweichungen können sich inebesondere.daraus ergeben, dat bei Ausführungsformen der Erfindung nur einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder mehrere in beliebiger Kombination Anwendung . finden.

Claims (1)

  1. Pr tentanslrüche
    1) Automatische Handfeuerwaffe, deren Lauf mit seinem .hinteren finde in ein gehäusefestes Verriegelunge- etüek eingesetzt und von einem gehäusefenten Man- , telrohr umgeben ist, :dadurch gekennzeichnet, daß . der Lauf(3) auswechselbar ist und an seinem hinteren Erde (6) Yerriegelungskämme (?) aufweist, die in entsprechende im Verriegelungsstück14) angebrachte Yerriegelungskämme (8) eingreifen, daß das vordere Laufende in, einem im vorderen Ende (11) des Mantel- rohres (2) angeordneten` hing (y) eingesetzt ist, und daß das Mantelrohr einen ßeitliohen Schlitz (t3) aufweist, der, es ermöglicht, beim Eineet2en des'. Rohren zuerst das vordere Laufende von hinten in den Ring und dann nach Einschwenken des Laufes das hiii- tere Laufende von vorn in das Verricgelungsstüek einzuschieben und-anschließend durch Verdrehen des Laufes die Verriegelungskämme an Lauf und Verriege- lungss-tück in Eingriff zu bringen, und daß endlich ein Rastglied (35) vorgesehen ist,, das den Lauf in der verriegelten Stellung gegen Verdrehen sichett.
    2) Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das vordere Lnufende.aufnehmende Ring (9) schwenkbar gelagert ist -und das Rohr (3) dicht .umgibt. 3) Waffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Bekenn- zeichnet, daß der Lauf (3) mit einem seitlich aus dem Schlitz (13) des Mantelrohres- (2) herausra- - Senden, nahe dem hinteren Laufende*(6) angeordne- ten Handgriff (21) Areraehen ist. :, 4) Waffe nach Anspruch-39 dadurch gekennzeichnet, dc.B der Mandgrif f (21) an einem den Lauf (3) um- gebenden Ring (22) befestigt ist -und in dem Hand- griff ein mit einem aus-dem Handgriff herausragen- den Betätigungsglied (27) versehener Stift (24) radial zum- Rizlg verschiebbar ,gelag®tt ist, und daB der Stift von einer Feder (25) belastet ist' und unter der Kraft dieser Feder in eine an der Außenfläche des Laufes angebrachte radiale Bohrung (26) eingreift. 5) Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ` .dadurch gekennzeichnet,* daB der Lauf (3) mit einem
    -der .Stirnfläche deb Verrießelungsstückes (4) ge- genüberstehenden Bund (14) versehen und in dem verriegelungsetüek cin als Rastglied dienender Stift (35) parallel zur Laufachse .Verschiebbar ge- lagert ist und der Stift in eine am,@.Umfang des Hundes vorgesehene Aaialnut (34) unter der Kraft einer Feder (37) eingreift. 6) Waffe nach den Artsprüchen 3 und 5, dadurch gekenn-, zeichnet,. daß in demandgriff '(21) , inebesondete in dessen Ring (22) , ein ibenfalls ih die. am *Unfang, , des. Iraulbundes (14) vorgesehene Axialnut (34) ein- . greifender Stift (29) angeordnet und mit eines Fingerstück (30) versehen ist, das ein Versohieben des Stiftes zum Hinausdrücken des Rastgliedes aus t der Aacialnut ermöglichte - .
DE19651453925 1965-07-13 1965-07-13 Automatische Handfeuerwaffe Pending DE1453925A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0056568 1965-07-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1453925A1 true DE1453925A1 (de) 1969-07-24

Family

ID=7159433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651453925 Pending DE1453925A1 (de) 1965-07-13 1965-07-13 Automatische Handfeuerwaffe

Country Status (1)

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DE (1) DE1453925A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5678343A (en) * 1995-04-11 1997-10-21 Rheinmetall Industrie Gmbh Safety lock for securing a replaceable barrel to the housing of an automatic weapon

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5678343A (en) * 1995-04-11 1997-10-21 Rheinmetall Industrie Gmbh Safety lock for securing a replaceable barrel to the housing of an automatic weapon

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