DE1452651A1 - Einstufenpresse - Google Patents
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Description
PND llAVCrUMCinPD 8500 NÜRNBERG, den 27. 9· 1965
UK. ΜΑΛ OL.nlNCIUCK Königstraße 1 (Museumsbrücke)
NÜRNBERG £""~
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"Eins tufenpre s s e M
Zusatz zum DBP (Patentanmeldung F 42 936 Ib/jetT) -?
Die Erfindung betrifft eine Einstufenpresse mit einem über eine Drehkeilkupplung antreibbaren Preseenstössel.
DBP
Die Haupterfindung gemäß/..... (Patentanmeldung F 42
Ib/58b) ist auf eine solche Einstufenpresse gerichtet
und zeichnet sich im Wesentlichen durch ein Mehrstufenwerkzeug nid eine Transportvorrichtung mit mindestens
einer der Anzahl der Stufen des Mehrstufenwerkzeugs entsprechenden Anzahl von Haltern aus.
Erfindung dadurch eine Weiterentwicklung, daß der Transportvorrichtung eine Platinen-Zuführungsvorrichtung vorgeschaltet ist, aus deren Magazin die Platinen nach oben
entnehmbar sind.
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Duroh diese Maßnahme wird nioht nur die Einstufenpresse
gemäß der Haupterfindung weiterentwickelt, sondern es werden darüberhinaus die Nachteile der bekannten Platinen-Zuführungseinrichtungen vermieden. Bei diesen ist es bisher üblich, die unterste Platine eines Stapels duroh einen
diese» unterlaufenden Schieber zu entnehmen, der eine der Platinenform und -dicke angepaßte Ausnehmung aufweist, in
die die unterste Platine einfällt und von dem Schieber weggefördert wird. Aufgrund des je nach der Stapelhöhe mehr
oder mindert hohen, auf der untersten Platine ruhenden Gewichtes entsteht während des Verschiebena des Schiebers
zwischen der unteren und der nächstoberen Platine eine erhebliche Reibung, die zu Beschädigungen der Platinenoberfläche führt. DieserÜbelstand tritt insbesondere beim
Verformen von bereits lackierten Blechen auf.
Ferner sind die bekannten Zuführungeeinrichtungen dann s-ehr störanfällig, wenn die Platinen beim Ausstanzen geringe Durchbiegungen oder abgeknickte Ränder erhalten
haben, da sie dann nicht einwandfrei in die Ausnehmung des Schiebers einfallen und eich beim Unterlaufen des
Stapels durch den Schieber verklemmen können oder zumindest doch beschädigt werden. Diese Mängel werden durch
die Obenentnahme der Platine vom Stapel gemäß der Erfindung zur Gänze vermieden.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die Platinen-Zuführungsvorrichtung einen heb- und senkbaren
Halter auf, der mit der entnommenen Platine in der angehobenen Stellung vom Platinenmagazin zu einem im Arbeitsbereich der Transportvorrichtung liegenden Teil des Pressentische· horizontal verschiebbar und ohne Platine zurück»
bewegbar ist.
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Auf di·»· Weise lind Beschädigungen der Platine, selbst
wenn diese Tervölbungen oder aoharfe Kanten aufweisen,
ausgeschlossen, da swisohen den Platinen eine Reibung
nioht auftritt.
Das Heben und Senken des Halters erfolgt gemäß der Erfindung Kittels des Kolbens eines vertikalen Druckluftsylinders und die horizontalen Bewegungen des Halters
■lttels eines waagerecht arbeitenden Druckluftzylinders.
Dabei isijrorteilhaf terweise der Tertikaie Druckluft zylinder an eines auf ortsfesten Führungen laufenden Schlitten
angeordnet, der mit de« Kolben des waagerechten Druokluftsylinders verbunden ist.
Ss liegt ferner im Rahmen der Erfindung, daß der Halter die Platine aeohanisoh, pneumatisch öder magnetisch erfaßt.
Pie Art der Abnahme der Platine riohtet sich in erster Linie nach deren Größemd Gewicht.
Bei einer bevorzugten Aueführungsform der Erfindung ist der Halter als an eine Vakuumpumpe angeschlossener Sauggreifer ausgebildet.
Die Erfindung sieht weiterhin Tor, daß das Magazin mit
einer auf den in das Magazin eingesetzten Platinenstapel wirkenden Vorschubeinrichtung versehen iet. Diese Vorschubeinrichtung ist derart steuerbar, daß der Stapel
bei jedes Arbeitstakt der Presse entsprechend der Wandstärke der Platine angehoben und die jeweils zur Verarbeitung kommende, obere Platine in die Aufnahmestellung für
den Halter gebraoht wird.
Das Magazin weist gemäl der Erfindung im Bereich der Aufnahmestellung der Platinen Magnete auf, welohe in an sieh
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bekannter Weise die in ihrem Kraftfeld liegenden Platinen
vereinzeln.
Damit wird der den bekannten Platinen-Zuführungseinrichtungen anhaftende Nachteil vermieden, der darin besteht, daß aufgrund
der Adhäsionskräfte zwischen den einzelnen Fiatinen
zwei oder mehrere derselben bei einem Arbeitstakt abgenommen werden.
Nach e inem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht die
Vorschubeinrichtung aus einer an ihrer Kopfseite mit einer
Platte zur Aufnahme des Platinenstapels versehenen, schrittweise angetriebenen Spindel» Dabei ist die Platte mit Spiel
zwischen den Seitenwänden des Magazins geführt und bildet gleichzeitig den Abschluß desselben nach unten.
Der Antrieb der Spindel erfolgt erfindungsgemäß durch ein Klinkenrad, das am Rahmen der Zuführungsvorrichtung drehbar
gelagert ist. Dabei ist die Drehung des Klinkenrades auf die Spindel, beispielsweise durch eine mit Spiel behaftete
Nut-Feder-Verbindung übertragbar. Durch dieses Spiel
ist die für den Vorschub des Stapele notwendige Tertikaie Verschiebbarkeit der Spindel gegeben.
Vorzugsweise ist das Klinkenrad von einer mit dem Kolben
eines Druckluftzvlinders zusammenwirkenden, am Rahmen der
Zuführungsvorrichtung schwenkbar geführten Klinke antreibbar, welche unter Federwirkung aus dem Klinkenrad ausrastet.
Der Arbeitstakt dieses DruckluftZylinders wird entsprechend
dem der Presse gesteuert*
Nach Leerung des Magazine befindet sich die Spindel in ihrer obersten Stellung und muß zur Aufnahme eines neuen
Platinenstapels in ihre unterste Lage zurückbewegbar sein.
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Sa ist deshalb gemäß der Erfindung die Spindel teilweise
■it Gewinde versehen und durch eine mit diesem Gewinde in Eingriff stehende, ortsfestemd geteilte Mutter geftth*.
Die beiden Backen der Kutter sind an je einem mit dem Rahmen verbundenen Zapfen gelage* und durch einen mittels
eines Handhebels schwenkbaren ffooken spreizbar.
Mach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Abwärtsbewegung der Spindel durch einen Anschlag begrenzt, der
nach Maßgabe der Stapelhöhe einstellbar ist.
Vm die Platinen-Zuführungsvorrichtung gemäß der Erfindung wahlweise an verschiedenen Presseneinsetzen zu können, ist
sie vorteilhafterweise als lösbar an der Presse angebrachtes Zusätzaggregat ausgebildet.
F 42 936 Ib/58b) sieht Schaltkreise zur Steuerung des
Pressenstössels und der Transportvorrichtung vor. Diesen
Schaltkreisen ist nun erfindungsgemäß ein Schaltkreis zur Steuerung der Bewegungen der Platinen-Zuführungsvorriohtung zugeordnet, wobei alle Schaltkreise einen gemeinsamen,
von der Zuführungsvorrichtung betätigten Schalter aufweisen. Dadurch wird beispielsweise ein unzeitiges Absenken des
Pressenstössels, ohne dass eine Platine eingelegt ist, vermieden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sieh aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung· Hierbei
zeigern
Fig. 1 eine sohematisohe Torderansicht einer Presse mit
angebauter Platinen-Zuführungsvorrichtung}
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Fig. 3 eine Ansicht des Magazine und der Vorschubeinrichtung für den Platinenstapel in Richtung
des Pfeiles III der Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Ansicht des schrittweisen Antriebs der Vorschubeinrichtung für den Platinen
stapel gemäß Pfeil IV der Fig. 3)
Fig. 5 eine Ansicht nach Pfeil V der Fig. 3 und
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung VI der Fig. 5.
Sie in den Fig. 1 und 2 viedergegebene Einstufenpreeee
ist insgesamt mit 1 bezeichnet und weist ein von dem Schwungrad über den Pressenstössel 3 angetriebenes Mehrstufenwerkzeug auf, dessen Oberteil 4 am Pressenstössel
befestigt ist, während das Gegenstück 5 einen Teil des Pressentischs 6 bildet.
Die zu verformenden Platinen werden mittels einer nicht dargestellten Transportvorrichtung den einzelnen Werkzeugen
zugefördert. Eine solche Transportvorrichtung liegt der Haupterfindung gemäß BBP .....(Patentanmeldung F 42 936
Ib/58b) zugrunde, weshalb auf sie hier nicht näher eingegangen wird.
Neben der Presse 1 ist eine insgesamt mit 7 bezeichnete Platinen-Zuführungsvorrichtung wiedergegeben, die am
Rahmen 8 befestigt ist. Dieser weist die beiden übereinander angeordneten Querholmen 9 ud 10 sowie zwei parallele
Führungsschienen 11 auf.
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Auf den Schienen 11 dee Rahmens 8 ist der Schlitten 12
der Platinen-Zuführungsvorriohtung 7 gleitend geführt.
Der Schlitten 12 let an der ihn in Richtung dee Pfeiles
13 horizontal bewegenden Kolbenstange 14 des Druokluftzylindere 15 befestigt, weloher auf de« Lagerbock 16 des Rahmens8
aufliegt.
Der Schlitten 12 nimmt auf seiner Oberseite mittels einer Klemme 17 ein Fixiergestänge 1Θ für einen in Richtung des
Pfeiles 19 vertikal wirkenden Druokluftzylinder 20 auf,
der Ton|der Schelle 21 des Fixiergestänges 16 umfaßt wird.
en
Presstisoh 6 ist mittels der Klemme 17 und seine Tertikaie
Stellung hinsiohtlioh des Pressentischs mittels der
Sohelle 21 verstelbar, bo dafi die Platinen-Zuführungsvorriohtmng den räumliohen Gegebenheiten und konstruktiven
Abmessungen der Presse angepaßt werden kann.
Der Druckluftzylinder 20 weist eine Kolbenstange 22 auf,
aa der ein Halter 23 festgelegt ist. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Halter 23 »1· Sauggreifer
ausgebildet und über den Sch-lauch 24 sowie den Pufferbehälter 25 ^n die Vakuumpumpe 26 angeschlossen.
Der Pufferbehälter 25 weist ein vergleichsweise hohes
Volumen auf, um ein mögliohst schnelles Aufbringen des
Vakuums auf den Sauggreifer 23 zu ermöglichen.
Ia Fig. 1 ist etwa die obere Stellung des Halters 23
wiedergegeben, während er in seiner unteren Lage, der Aufnähmest el lung für eine Platine, in den Bereich des
Magazins 27 gelangt oder gegebenenfalls in dieses hineinragt.
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.Ί45Ζ651
Das Magazin 27, welches in Fig. 3 näher wiedergegeben ist»
weist k± in der dargestellten Ausführung die Form eines reohteokigen, oben und unten offenen Zylinders auf. Ferner
ist die Vorderseite 28 offen, um das Auffüllen des Magazine zu erleichtern.
Im oberen Bereich des Magazins 27 sind Magnete 29 angeordnet, welche aufgrund ihres Kraftfeldes die oben aufliegen·
den Platinen des in das Magazin eingesetzten Platinenstapels 50 vereinzeln, so daß von dem Sauggreifer 23 bei
jedem Arbeitstakt mir die jeweils obere Platine 31 abgenommen wird.
Der Platinenstapel 30 liegt auf einer Platte 32 auf, die
mit Spiel in das Magazin 27 eingreift. Die Platte 32
bildet einen Teil der insgesamt mit 33 bezeichneten Vorschubeinrichtung.
Die Platte 32 ist am Kopf einer Spindel 34 befestigt, die über das Klinkenrad 35 schrittweise antreibbar ist. Sie
Spindel 34 durchgreift mit Spiel das Klinkenrad 33 und
ist mit die β eic lediglich durch eine ebenfalls mit Spiel behaftete Nut-Feder-Verbindung 36 gekoppelt, so daß eine
vertikal-e Beweglichkeit der Spindel 34 gegenüber den Klinkenrad 35 gegeben und somit der Vorschub des Platinenstapels möglich ist.
Das Klinkenrad 35 ist mittels seines Sitzes 37 im Querholmen 10 des Rahmens 8 drehbar gelagert. Es weist ferner
einen Flansch 38 auf, der sich am Querholmen 10 abstützt.
Das Klinkenrad 35 wird, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, von einem am Querholmen 10 des Rahmens 8 be-
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festigten Druckluftaylinder* 39 über eine Klinke 40
schrittweise angetrieben. Zu diesem Zweck ist die Klinke 40 bei 41 am Bahnen drehbar gelagert und sie steht mter
Wirkung der ebenfalls am Rahmen befestigten Rüokholfeder Das freie Ende der Klinke 41 greift in das Klinkenrad
35 ein, während das federbelastete Ende von der Kolbenstange 44 des Druckluftzylinderβ 39 beaufschlagt wird.
Der Drehweg des Klinkenrades 351 mithin der Vorschub des
Platinenstapels J) ist durch Wahl des Kolbenweges des
Druckluftcylinders 39, des Abstandes der Kolbenstange 44
von der Klinke 40 oder der-gleichen einstellbar und richtet
sich in erster Linie nach der Dicke der zu verformenden Platine.
Ba die Spindel 34 mit Spiel das Klinkenrad 35 durchgreift,
mufi eine Führung für die Spindel vorgesehen sein. Dies gesohient in der dargestellten Ausführung durch eine geteilte
Mutter 45ι welche mit dem Gewinde 46 der Spindel 34 1»
Eingriff steht.
Die geteilte Mutter 45 weist zwei Backen 47, 48 auf, welche,
wie insbesondere Fig. 5 zeigt, um die mit dem Querholmen 9 des Rahmens 8 verbundenen Zapfen 49 bzw. 50 schwenkbar sind.
Die beiden Baoken 47, 48 der geteilten Mutter 45 werden
beispielsweise unter Federkraft zusammengehalten, so daß ihr Gewinde mit dem Gewinde der Spindel 34 in Eingriff steht.
An den den Schwenkzapfen 49 und 50 gegenüberliegenden Enden
weisen die Baoken 47 und 48 Ausnehmungen 51 und 52 auf, in
die, wie sich aus Fig. 6 ergibt, ein Nocken 53 eingreift. Dieser ist mittels des Handhebels 54 drehbar und kann mit
seinem größten Durohmesser zur Anlage an die Ausnehmungen 51, 52 gebracht werden, sotlaS die Baoken 47, 46 aufgespreizt
werden und die Spindel 34 bis zu dem gegebenenfalls auf die
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Stapelhöhe einstellbaren Anschlag 55 durch di· geteilte Mutter 45 durchfällt. Mithin kann ein neuer Flatinenstapel
in das Magazin 27 eingelegt werden.
Die Funktionsweise der Platinen-Zuführungevorrichtung ist folgende t
Ausgehend von der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausgangstellung wird der Halter 23 durch pneumatische Verschiebung der
Kolbenstange 22 des Druckluftzylinders 20 auS seiner Hochlage auf den Flatinenstapel abgesenkt und entnimmt aus
dem Magazin die oberste Platine. Gleichzeitig wird durch die Kolbenstange 22 der Endschalter 56 betätigt, der, beispielsweise über das Magnetventil 57» die Umsteuerung des
DruckluftZylinders vornimmt, so daß der Halter 23 wieder
in seine Hochlage gelangt.
Hat der Halter 23 seine oberste Stellung erreicht, so wird der Druckluftaylinder 15 durch das Magnetventil 58
beaufschlagt, so daß der Schlitten 12 und mithin der Halter 23 horizontal zur Fresse hin verschoben werden. Befindet
sich der Halter 23 über der Ausnehmung 59, so betätigt der Schlitten "2 den Endschalter 60, der über das Magnetventil 61 die Abwärtsbewegung des Halters 23 in Sang setzt.
Im Augenblick seiner tiefsten Stellung wird der Halter 23 durch Schließen eines nicht dargestellten Ventils vom Vakuum des Pufferbehälters 25 getrennt und nachfolgend belüftet, so daß sich die Platine vom Halter löst und in die
Ausnehmung 59 des Pressentischs 6 einfällt. Gleichzeitig
wird zunäohst der Endschalter 56 betätigt, der über das Magnetventil 57 wiederum die Aufwärtsbewegung des Halters
23 bewirkt, und anschließend der Endschalter 62 angesteuert,
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der di· Rückwärtsbewegung des Schlittens 12 und mithin
des Halters 23 duroh öffnen dee Magnetventils 63 des
Druokluftzylinders 15 in Gang bringt.
Am Ende seiner horizontalen Bewegung angelangt, wirkt der
Sehlitten 12 auf den Endschalter 64, weloher über das Magnetventil 61 des Druckluftzylinders 20 wieder die Abwärtsbewegung des Halters 23 >ur Aufnahme einer neuen
Platine ermöglicht.
Der Arbeitsrythmus der Platinen-ZuführungβVorrichtung erfolgt im Einklang mit dem Arbeitstakt des Pressenstössels
UBd dor der Haupterfindung gemäß BBP (Patentanmeldung T 42 936 Ib/58b) zugrunde liegenden Transportvorrichtung, welche die in die Ausnehmung 59 des Pressentisoha 6 eingelegte Platine aufnimmt und dem Mehrstufenwerkzeug zur Verformung zuführt. Ee ist deshalb der Schaltkreis der Platinen-Zuführungsvorrichtung mit den Schaltkreisen des Pressenstössels und der Transportvorrichtung
fiber dom Verriegelungesohalter 65 gekoppelt. Erst wenn
dieser Yerriegelungssohalter von der Platinen-Zuführungsvorriohtung betätigt wird, beginnt der Arbeitsablauf der
Transportvorrichtung und des Pressenstössels, so daß immer
gewährleistet ist, daß eine Platine zum Verformen zur Verfügung steht.
nicht Selbstverständlich ist die Erfindung/auf die beschriebenen
Ausftthrungsformen beschränkt, sondern es sind demgegenüber
zahlreiche Abwandlungen möglich, ohne daß dadurch vom Grundgedanken der Erfindung abgewiohen wird.
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4A
Ferner kann die Platinen-Zuführungsvorrichtung nicht nur
bei einer entsprechend der Haupterfindung gemäß BBP ......
(Patentanmeldung F 42 936 Ib/58b) ausgebildeten Einstufenpresse, sondern bei jeder Art von Platinen verarbeitenden
Pressen ¥erwendung finden.
0098 1 5/0007
Claims (14)
1. Einstuf einpresse zum Verformen von z.B. metallenen Folien
naoh DBP (Patentanmeldung F 42 936 Ib/58b)
mit einem über eine Drehkeilkupplung antreibbaren Pres-Benstöesel,
wobei ein Mehrstufenverkzeug und eine Transportvorrichtung
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportvorrichtung eine Platinen-Zuführungsvorrichtung
(7) vorgeschaltet ist, aus deren Magazin (27) die Platinen nach oben entnehmbar sind.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen-Zuführungsvorrichtung (7) einen heb- und senkbaren
Halter (23) aufweist, der mit der entnommenen Platine in der angehobenen Stellung vom Platinenmagazin
(27) zu einem im Arbeitsbereich der Transportvorrichtung
liegenden Teil des Pressentisches (6) horizontal verschiebbar und ohne Platine zurückbewegbar ist.
3· Presse naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heben und Senken des Halters (23) mittels des Kolbens (22) eines vertikalen Druckluftzylinders (20)
und die horizontalen Bewegungen des Halters mittels eines waagerecht arbeitenden Druckluftzylinders (I5) erfolgen,
wobei der vertikale Druckluftzylinder an einem
auf ortsfesten Führungen (11) laufenden Schlitten (12) angeordnet ist, der mit dem Kolben des waagerechten
Druckluftsylinders verbunden ist.
4· Presse naoh Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (23) die Platine mechanisch, pneumatisch oder magnetisch erfaßt.
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5. Presse nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (23) als an eine Vakuumpumpe
(26) angeschlossener Sauggreifer ausgebildet ist.
6. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet,
daß das Magazin (27) im Bereich der Aufnahmestellung der Platinen Magnete (29) aufweist, welche in
an sich bekannter Weise die in ihrem Kraftfeld liegenden Platinen vereinzeln.
7· Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Magazin (27) mit einer auf den in das Magazin eingesetzten Platinenstapel (30) wirkenden Vorschubeinrichtung
(23) versehen ist.
8. Presse nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung (33) aus einer an ihrer Kopfseite
mit einer Platte (32) zur Aufnahme des Platinenstapels (30) versehenen, schrittweise angetriebenen Spindel (34)
besteht, wobei die Platte mit Spiel zwischen den Seitenwänden des Magazins (27) geführt ist und gleichzeitig den
Abschluß desselben nach unten bildet.
9. Presse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der schrittweise Antrieb der Spindel (34) über ein Klinkenrad (35) erfolgt, das am Rahmen (8) der Zufü-hrungsvorrichtung
(7) drehbar gelagert ist , wobei die Drehung des Klinkenrades auf die Spindel beispielsweise durch eine
mit Spiel behaftete Nut-Feder-Verbindung (36) übertragbar ist.
10. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klinkenrad (35) von einer mit dem Kolben (44) eines Druckluftzylinders (39) zusammenwirkenden,
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„ 14526P1
am Rahmen (θ) der Zuführungsrorriehtung (7) schwenkbar
geführten Klinke (40) antreibbar ist, die unter Federwirkung (42) ans des Klinkenrad ausrastet.
11. Presse nach einen der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (34) teilweise mit Gewinde (46)
reriehen und durch eine «it dieses Gewinde in Eingriff
stehende, ortsfeste und geteilte Mutter (45) geführt ist, deren beide Baoken (47,48) an je einem mit dem Rahmen (1O)
verbundenen Zapfen (49,30) gelagert und durch einen mittels eines Handhebels (54) schwenkbaren Nocken (53)
spreizbar sind.
12. Presse naoh einem der Ansprüohe 7 bi* 11» dadurch gekennseiohnet, dafi die Abwärtsbewegung der Spindel (34) durch
einen Ansohalg (55) begrenzt ist, 'der nach Maßgabe der
Stapelhöhe einstellbar ist.
1}. Presse naoh einem der Ansprüohe 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dafi die Platinen-Zuführungsvorriohtung (7) als
lösbar as der Presse (1) angebrachtes Zusatzaggregat ausgebildet ist.
14. Presse naoh einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei gemäß
SBP (Patentanmeldung F 42 936 Ib/58b) Schaltkreise zur Steuerung des Pressenstössels und der TranspertTorriohtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
AsJ diesen Schaltkreisen ein Schaltkreis zur Steuerung der Bewegungen der Platinen-Zuführungsrorrichtung (7) sugeordnet ist und alle Schaltkreise einen gemeinsamen, von
der Zuführungsvorrichtung betätigten Schalter (65) aufweisen.
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1966
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- 1966-09-30 BE BE687695D patent/BE687695A/xx unknown
- 1966-09-30 FR FR90885D patent/FR90885E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1156552A (en) | 1969-07-02 |
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