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DE1440200A1 - Bau- oder Verbindungselemente fuer isolierende Konstruktionen,wie vornehmlich Isolatoren fuer Leitungen zum Transport elektrischer Energie oder von Mittelspannungsverteilungsnetzen - Google Patents

Bau- oder Verbindungselemente fuer isolierende Konstruktionen,wie vornehmlich Isolatoren fuer Leitungen zum Transport elektrischer Energie oder von Mittelspannungsverteilungsnetzen

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Publication number
DE1440200A1
DE1440200A1 DE19611440200 DE1440200A DE1440200A1 DE 1440200 A1 DE1440200 A1 DE 1440200A1 DE 19611440200 DE19611440200 DE 19611440200 DE 1440200 A DE1440200 A DE 1440200A DE 1440200 A1 DE1440200 A1 DE 1440200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
cap
resin
clapper
connecting elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611440200
Other languages
English (en)
Other versions
DE1440200B2 (de
Inventor
Alexandre Kaczerginski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Europeenne dIsolateurs en Verre et Composite SEDIVER SA
Original Assignee
Societe Europeenne dIsolateurs en Verre et Composite SEDIVER SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Europeenne dIsolateurs en Verre et Composite SEDIVER SA filed Critical Societe Europeenne dIsolateurs en Verre et Composite SEDIVER SA
Publication of DE1440200A1 publication Critical patent/DE1440200A1/de
Publication of DE1440200B2 publication Critical patent/DE1440200B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/04Chains; Multiple chains
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/32Single insulators consisting of two or more dissimilar insulating bodies

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Bau- oder Verbindungselemente für igoliereu&e Konstruk,-
    tionen, wie vornehmlich Isolatoren Mr Lelt=Een %um
    Transport elektrischer Energie oder Von Xtttolepa=Uggß-
    verteilungezietzen
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich aut isolierende Konstruktionen fÜr Leitungen zum Transport elektrischer,Zaergie, Mittelspannungsverteilungsnetze oder Schalteinrichtungen, vom sogenannten Kappen-Klöppel-Typ, die aus einer bestimmten Anzahl von isolierenden Körpern oder Tolle= fie-.bildet werden, welche durch Verbindungseiexeute aneinander angeschlossen sind, die durch einen in der höhluhg des Isolierkörpers einzementierten Klöppel und eine auf den Kopf des IsolierkÖrpers aufzementierte Kappe -_ebildet werden.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung werden die bau- oder Verbindungselemente, die getrennt se.in oder einen einzigen Teil darstellen können, durch einen hunststoff bzw. ein Kunstharz gebildet und enthalten eine äuLere Bewehrung. Außer den sich aus der Verwendung von Kunstharz ergebenden Vorteilen, vornehmlich im Hinblick auf die elekurisehen Eigenschaften der Konstruktion oder des Gesamtaufbaues, zeichnen sich die erfindungsgemäßen Verbindungselemente durch eine große mechanische Festigkeit aus.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindungverden die Verbindungselemente aus kontinuierlichen Glasfasern oder Glasseide gebildet, die mit organischen Harzen imprägniert sind und die vorteilhaft entlang von iviantellinien oder Meridianen angeordnet sein können, die in durch die Achse des Elements gehenden Ebenen liegen.
  • Die die innere Armierung des Harzes bildenden kontinuierliQhen Glasfasern gewährleisten den drforderlichen Wider-"otand gegenüber den parallel zur Achse wirkenden Beanspruchungen, während die Bewehrung die Festigkeit des Verbindungselements gegenüber radial wirkenden BeanspruchunEen sicherstellt.
  • ,Gemäß der Erfindung wird vorteilhaft eine Bewehrung in der Ansc hluß-.oder Übergangszone zwischen dem den Klöppel des Elements bildenden Ende und seinem die Kappe bildenden Ende vorgesehen sowie ferner eine Bewehrun## in der die happe umgebenden Zone.
  • Nachstehend werden lediglich als nicht einschränkende Beispiele Verfahren zur Herstellung einstüchiger Verbindungselemente gemäß der Erfindung erläutert.
  • Bei dieser Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen zeigen: Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein Bau- oder Verbindungselement gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen TeilscImitt durch eine abgewandelte AusfÜhrung, .Fig. 3 einen axialen Schnitt durch eine gemäß-der Erfindung zusammengesetzte Isolatorenkette, Fig. 4 eine schematische Darstellung, betreffend ein Ver-r fahren zur Herstellung von Verbindungselementen gemäß der Erfindung,
    Frig- 5 e-Inen axialen Schnitt durch einen Rohling eines Ver-
    bindungselements,
    Fig. 6 einen axialen Schnitt durc.h eine gemäß einer Abwand-
    lung deG Verfahrens hergestellte Isolatoreinheit oder
    F#g.( einen axialer- Se-I#.ulitt durch eine abgewandelte Ausfüh-
    rung dieser Isolatoreinheit und
    #i-. 5 eine scherati.s.#-.he Da2stellung, betreffend ein anderes
    llerfahren zür Herstellung von Verbindungselementen ge-
    mäß der Erfind#aine.
    0
    Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen 1vLisfilhr-i:Lrigsform enthält
    das erf-irdiiLngspemäße einen Klöppel 1
    und eine Kappe 2, die 'aus mit Y:tio-stharz umhüllten, kor..--
    tinuierlichen Glasfasern gebildet sind.
    Als -#.rerwencrrare Kunstharze lassen sich beispielsweise nen-
    nen: Polyesterharzee Epoxyd- oder Äthoz-"ylinharzeg Silikon-
    harze, Araldite, sowi3 Pher-oplaste imd Aminoplaste, -gobei
    dia AnRäbe dieser Beispiele jedoch keine einschränkende
    Aufzählung darst-eilt.
    Die Glasfasern vu#erden vorteilhaft enj-lan-. den Pleridianen des
    I--7,1c-ments Dieses - enthält ferner eine Bewehocung
    die um die Anschluß- ode:c 1,rt)--rgangsz'one von dem KlöDpel 1 zu
    dem die Kappe bildenden Teil herumgewickelt ist, sowie eine Bewehrung 4, welche um die Kappe 2 herumgewickelt ist. Diese Bewehrungen werden durch kontinuierliche Glasfasern gebildetg die unter Spannung aufgewickelt sind unddie mit organischen Harzen imprägniert sind, welch letztere dieselben sein können, wie sie zur Imprägnierung der Fasern des Klöppels und der Kappe dienen.
  • Da bei dem betrachteten Beispiel der den Klöppel 1 bildende Teil des Verbindungselements hohl ist, ist es erforderlich, diese HÖhlung mit Hilfe einer Füllmasse 5 zu verschließen, welche eine ausreichende mechanische Festigkeit sowie eine gute Haftung an dem den Körper des Verbindungselements bildenden Material besitzt. Diese Füllmasse kann aus einem organischen Harz mit einer mineralischen FÜllung in Puderform (beispielsweise mit Füllstoffen versehenen Aralditen oder Polyestern) oder mit einer Armierung aus mineralischen oder organischen Fasern bestehen, wodurch eine Verankerung von großer Festigkeit gewährleistet ist.
  • Fig. 2 zeigt eine Abwandlung der Form, die der die Kappe bildende Teil des Verbindungselements haben kann.
  • Fig. 3 gibt eine Isolatorenkette wieder, deren Isolierkörper oder Teller 6 mit Hilfe von Elementen der in Fig. 1 gezeigten Art vereinigt sind. Diese Isola:borenkette weist am oberen En- de eine metallische Kappe 7 auf, die so dimensioniert ist, daß sie die von der Einheit ausgeübten mechanischen Zugbeanspruchungen aufnimmt, und »enthält am unteren Ende einen KlÖppel 8 aus Btahl von hoher Festigkeit. Diese Kappe und dieser Klöppel, welche die Enden bilden, sinean den Isolierkörpern 6 - 6a wie bei Hängeisolatoren von bekanntem Typ befestigt, d.h; durch Vergießen, Verkitten oder durch jedes sonstige geeignete Verfahren. Die aus Hartglas oder elektrotechnischem 2orzellan bestehenden Isolierkörper sind untereinander durch Klöppel--Kappen-Verbindungselemente der in Fig. 1 wiedergegebenen Art verbunden, wobei der KlÖppel 1 seine Lage in dem Hohlraum des oberen Isolatorkör pers einnimmt, während das die Kappe bildende Ende 2 den Kopf des darunter befindlichen Isolatorkörpers umschließt.
  • Das Festlegen oder Vergießen der i#löppel-±#appen-Verbindungselemente an den Isolierkörpern kann mit demselben Material durchgeführt werden, welches auch die genannten Elemente bildet.
  • Gemäß einem ersten Herstellungsverfahren werden die Verbindungselemente vollständig fertiggestellt, bevor sie auf die Isolierkörper montiert werden.
  • Die in Fig. 4 schematisch gezeigte Einrich-Gung enthält Spulen 10 für Glasfasern vom Glasseiden-Typ mit parallelen Spinnfäden, vorzugsweise ohne Verdrehung nach der Fertigbehandlung. Diese Spulen sind um eine Imprägnierwanne 11 herum angeordnet, welche das organische Harz enthält. Zwischen den Spulen und der Wanne vorgesehene Trockenvorrichtungen 12 ermöglichen es, die von den Fasern zurÜc_##behaltene Auchtigkeit vor deren Imprägnierung zu beseitigen. Nach dem Durthgang durch die Harzwanne werden die U?asern einer Benandlung unterworfen, durch die soviel Harz wieder entfernt wird, daß der gewünschte und konstante Prozentsatz Glas-Harz erzielt wird. Die Fasern bildea 45.n. kreisförmiges Vlies, welches den Durchgang von Formdornen 13 gestattet.
  • Die Dorne 13 sind derart ausgebildet, daß sie zerlegt oder verformt werden können, um die Erzielung von Ver,-Jüngungan oder Hinterschneidungen zu ermöglichen. #Iiie können aus auteinandernehmbaren oder elastischen Teilen gebildet sein. Das Verschieben und das Einstellen derselben wird durch einen beweglichen Schlitten oder Bock gewährleistet, der schematisch mit der Ziffer 14 angegeben Ist.
  • Der erste Arbeitsschritt (I) des Verfahrens bestehl; also darin, ein Glasfaserbündel aus kontinuierlichen und parallelen Elementen zu erhalten, die mit Harz imprägniert'sind und ein zylindrisches Vlies bilden.
  • Der zweite Arbeitssehritt (III) besteht darin, daß der Dorn, um den herum das Faservlies angeordnet ist, zu einer Verform-8 station-verschoben wird, die durch Membranen oder Lochplatten 15, 15a, 15b gebildet wird, welche so auf das Faservlies einwirken, daß sich dieses dem Profil des Dornes anpaßt.
  • Bei dem dritten Arbeitssehritt (III) wird der Dorn zur Bewehrungsstation gebracht. Diese letztere enthält Tische 16 und 17, auf denen jeweils Spulen 18, 19 mit Glasfasern vom Glasseiden-Typ, Imprägnierwannen 20, 21 und senkrecht bewe&-liehe YÜhrungseinrichtungen 221 23 angeordnet sind. Die Tische 16 und 17 drehen sich um*die Achse des Dornes und-gewährleisten so ein Aufwickeln der'Glasfasern-unter Spannung, wohei sich die Bewehrungen .3 und 4 im Verlauf dieser Bewegung durch Verschieben der Führungseinrichtungen 22-und 23 ergeben.
  • FÜr den vierten Arbeitsschritt (IV) wird der Dorn zu eIner Ülberformungsstation gebracht. Eine Form 24 wird um den vorgeformten und bewehrten Rohling des Klöppel-Kappen-Elements angeordnet. Es erfolgt nun das Füllen der Form durch Eingießen, Einspritzen odär Ansaugen von Harz, welches mit Füllstoffen versehen ist oder nicht. Die Form wird anschließend zur Trocken- oder Heizkammer 25 gebracht, wo die Heizung die Aushärtung des bewehrten KlÖppel-Kappen-Elements durch Polymerisation gewährleistet. In diesem letzten Stadium werden die Enden des Klöppel-Kappen-Elements abgeteilt-, und die Fertigungseinheit wird an die Stationen der Umformiing und Aushärtuilg zurückgeführt.- Eine Reihe oder Anzahl von Formen zur Überformung gewährleistet den Umlauf in Abhängigkeit von dem Takt der Fertigung der Klöppel-Kappen-Teile und von der Zeit der Aushärtung und des Ausbringens.
  • Nachdem der Dorn auseinandergenommen oder verformt ist, erhält man ein bewehrtes KlÖppel-Kappen-Element, welches ferti- für seine Verwendung ist.
  • 0 Dieses Verfahren gestattet die kontinuierliche industrielle' Herstellung der Bau- oder Verbindungselemente gemäß der Erfindung, die veränderliche Querschnitte und'Verstärkungsfasern aufweisen, welche entsprechend den aufzunehmenden Beanspruchungen gerichtet sind. Es ist gleichermaßen darauf hinzuweisen, daß die Verstärkungsfase - rn einerseits und-die Bewehrungsfasern andererseits bis zum Stadium der Aushärtung eine gleichförmige Spannung aufweisen, wodurch es möglich ist, für einen Teil mit veränderlichem Querschnitt, welcher zusammengesetzten Beanspruchungen, nämlich Zug-Druck-Biegungsbeanspruchungen, ausgesetzt ist, Bruchwerte unter Belastung zu erzielen, die in der Größenordnung von 50 kg/mm 2 liegen.
  • Gemäß einer Abwandlung des Verfahrens werden Rohlinge von Klöppel-Kappen-Verbindungselementen an ihre Stelle auf den Isolierkörpern gebracht, wobei diese Elemente anschließend polymerisiert und demzufolge ausgehärtet werden. Bei diesem Verfahren wird ein Rohling hergestellt, den man in der zuvor beschriebenen Weise erhält, jedoch ohne Bewehrung des die Kappe bildenden Endes und ohne daß zuvor die Operation des bberformens stattgefunden hat. Der Zusammenhalt eines solchen Rohlings, der in Fig. 5 dargestellt ist und der die alleinige Bewehrung 3 des KlÖppels aufweist, wird durch eine Vorgelierung oder.Vorpolymeriaatlon des Harzes gewährleistet,' indem beispielsweise Harze in der Lösungsmittelphase im Falle von Aralditen verwendet werden oder indem Katalysatoren und Beschleuniger gewählt werden, welche eine Vorgelierung im Falle vom Polyesterharzen ermöglichen.
  • Dieser Rohling wird an seine Stelle gebracht, wobei seine Kappe auf den Kopf 26 des Isolierkörpers aufgedrückt wird (Fig. 5). Es erfolgt nun die Bewehrung der Kappe unter Spanniing, wobei die Längsfasern des Elements zur Anlage an'dem Profil des Kopfes 26 des Isolierkörpers kommen. Nach der Bewehrung wird der Vorgang des Umformens und der Polymerisation wie zuvor besenrieben durchgeführt. Nach vollständiger Aushärtung wird der Klöppel des Elements in dem aberen Isolierkörper vergossen. Es wird so ein isolierender Aufbau erzielt, wie er in Fig. 6 dargestellt ist.
  • Wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, ist es vorteilhaft, die Köpfe der IsolierkÖrper oder Teller mit Rillen, Gewindegängen od.dgl. zu versehen, welche eine noch bessere Verankerung der Kappe des Verbindungselementes gewährleisten. Die Erfindung sieht weiterhin die Erzielung von Klöppel-Kappen-Verbi ndungselementen dadurch vor, daß zuerst ein Trokkenvorformling hergestellt wird, der vorteilhaft auf einem Isolierkörper angebracht wird, wobei dieser Vorformling anschlie ßend in einer Form angeordnet wird, in die Harz eingegeben wird, derart, daß man nach der Formung, der Polymerisation und Aushärtung den endgültigen Irlöppel-Kappen-Teil erhält.
  • Fig. 8 zeigt schematisch und als Beispiel eine Art der Durchführung dieses Verfahrens.
  • Ein Halter130 und eine Gegenspitze 31 sind in einer Achse X-X' angeordnet. Diese beiden Teile können sich unabhängig voneinander entlang dieser Achse versdhieben.
  • An dem Halter 30 ist ein Isolierteller 29 befestigt. Die Form de - s Kopfes dieses Tellers ist so gewählt, daß sie ein Aufkeilen der Kappe gestattet (auf die Verjüngung 26 in Fig- 5 oder auf die Rillen 2 in Fig. 7). Dieser Isolierteller kann gegebenenfalls auch.durch einen Dorn ersetzt werden, und zwar in dem Falle, in dem man aus irgendeinem Grunde Kappen unabhängig von Isoliertellern herstellen will. Dieser Dorn wird dann aus einem elastischen Material oder aus mehreren starren Teilen derart gebildet, daß er sich herausnehmen läßt, da seine Form, die eine Verankerung ermöglichen muß, einem unmittelbaren Entformen entgegensteht.
  • Um die soeben beschriebene Anordnung herum sind Spulen 27 in regelmäßiger Weise angeordnet. Die Fasern dieser-Spulen gehen durch Führungsringe hindurch, die konzentrisch zur Achse X-X' angeordnet sind und die ein zylindrisches Faserbündel 28 um den Kopf des isolierenden Teiles herum zu erzielen gestatten. Dieses zylindrische Bündel ist an einem Ende auf der Gegenspitze 31 und am anderen Ende auf dem isolierenden Teil befestigt (beispielsweise durch eine kurze Umschnürüng oder durch Klemmen oder durch ein Gummiband oder durch Aufkeilen od.dgl.).
  • Nachdem dieses von den Spulen 27 stammende Faserbündel an seine Stelle um den Kopf des isolierenden Körpers und die Gegenspitze gebracht-ist, wird eine erste Bewehrung 35 dadurch erzielt, daß kontinuierliche Fasern vom Glasseiden-Typ, die von einer Spule 36 kommen, welche auf einem Drehtisch 37, angeordnet ist, unter Spannung herumgewickelt werden, sowie eine zweite Bewehrung 38 dadurch, daß Fasern vom gleichen Typ, die von einer auf einem.Tisch 40 angeordneten Spqle 39 kommen,'unter Spannung herumgewickelt werden. Senkrecht bewegliche Führungen 41 und 42 gewährleisten jeweils die.Erzie-:-lung der Bewehrungen 35 und 38 entsprechend der gewünschten Höhe und Stärke.
  • Auch andere Partien des Teiles können gegebenenfalls mi-t Hilfe derselben Vorrichtungen oder mit Hilfe entsprechender weiterer Vorrichtungen mit einer Bewehrung versehen werden, um dem gesamten Aufbau eine bestimmte Starrheit oder Vestigkeit zu geben.
  • Der so erhaltene Vorformling wird anschließend von dem Faserbändel mittels sich drehender Schneidrädchen 43 od.dgl. abgeschnitten, die naen dem #3chneid-#-organg eingezogen oder wegbeweL-t werden, um den Durchgang des Vorformlings zu gestatten. Der Vorformling wird hierauf in eine Trockenkammer od.dgl. gebracht, um die die Armierunc bildenden Fasern vollständig C.2 von Feuchtigkeit zu befreien.
  • Nach der Trocknung wird der Vorformling in eine Form gebracht, die so gestaltet ist, daß man einen genau konstanten Prozentsatz Glas-Harz über den gesamten :Querschnitt des KlÖppel-Kappen"Teiles erhält.
  • Dieser Vorformling wird mit Harz imprägniert und in seiner Form durch bekannte Verfahren polymerisiert, wobei Vakuum verwendet wird, um Lufteinschlüsse zu beseitigen, welche fÜr ein gutes elektrisches Verhalten der Teile schädlich sind. Mit diesem Verfahren läßt sich eine Vereinfachung der Fabrikation, eine Verminderung des Gestehungspreises und ein genaues und konstantes Verhältnis von Glas und Harz erzielen.Es lassen sich damit ebenso Klöi5pel-Kappen-Teile erhalten, die mit den Isoliertellern ohne Vergießen od.dgl. hraftschlÜssig verbunden sind.

Claims (2)

  1. PatentansprÜche 1. Bau- oder Verbindungselemente für isolierende Konstruktionen, wie vornehmlich Isolatoren für Leitungen zum Transport elektrischer Energie, Mittelspanniingsverteilungsnetze, Schalteinrichtungen od.dgl.,dadurch Lekennzeichnet, daß die Elemente aus einem Kunstharz gebildet sind und eine äußere Bewehrung enthalten.
  2. 2. Elemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus kontinuierlichen Glasfasern oder Glasseide gebildet sind, die mit organischen Harzen imprägniert sind und die vorzugsweise entlang von #Jantellinien oder Meridianen angeordnet sind, welche in durch die Achse des Elements gehenden Ebenen 1Jegen, wobei dieser Aufbau eine äußere Bewehrung aufweist. Elemente nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bewehrung an der Anschluß- oder Übergangszone zwischen dem',einen Klöppel*bildenden Ende des Elements und seinem eine Kappe bildenden Ende sowie eine Bewehrung in der die Kappe umgebenden Zone vorgesehen sind. 4. Elemente nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Teil des Klöppels des Elements mit einem Werkstoff ausgefüllt ist, der eine gute mechanische Festigkeit sowie eine gute Haftfähigkeit an dem das Element bildenden Material aufweist. 5. Verfahren zur Herstellung von Verbindungselementen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß aus kontinuierlicheng harzimprägnierten Glasfasern ein zylindrisches Vlies gebildet wird, daß dieses Vlies auf einen verformbaren Dorn aufgebracht wird,daß die Bewehrung durch Aufwickeln von kontinuierlichen, harzimprägnierten Glasfasern unter Spannung auf die zu umhüllenden Partien des von dem Dorn getragenen Vlieses erfolgt, daß ein des so erhaltenen Vorformlings vorgenommen und daß hierauf das Element durch Polymerisation verfestigt wird, wonach die Enden des genannten KlÖppel-Kappen-Elements beschnit.ten und: die zum Überformen verwendete Form sowie der Dorn entfernt werden. 6. Abwandlung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohling hergestellt wird, der aus dem harzimprägnierten Glasfaservlies gebildet un d allein am Klöppel mit einer Bewehrung versehen ist,- daß dieser vorgelierte oder vorpolymerisierte Rohling auf den Kopf eines isolierenden KÖrpers, so eines Isolators od.dgl.', aufgebracht wird, daß hierauf dann unter Spannung die Bewehrung der Kappe erfolgt, und das anschließend Überformte Element sodann polymerisiert wird. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trockenvorformling hergestellt wird, der vorteilhaft auf einen isolierenden KÖrper aufgesetzt ist, daß dieser Vorformling anschließend in einer Form angeordnet wird, in die Harz zur Imprägnierung gegeben wird, derart, daß nach.dem Formen, der Polymerisation und Aushärtung das Verbindungselement erhaltenwird.
DE19611440200 1960-10-04 1961-10-03 Verbindungselement fuer haengeisolatoren der kappen- und kloeppelbauart in einer isolatorenkette und verfahren zur herstellung solcher verbindungselemente Pending DE1440200B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR840253A FR1276072A (fr) 1960-10-04 1960-10-04 éléments d'assemblage pour ensembles isolants, tels que notamment isolateurs pour lignes de transport d'énergie électrique ou de réseaux de distribution moyenne tension

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1440200A1 true DE1440200A1 (de) 1968-10-10
DE1440200B2 DE1440200B2 (de) 1972-04-06

Family

ID=8740118

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611440200 Pending DE1440200B2 (de) 1960-10-04 1961-10-03 Verbindungselement fuer haengeisolatoren der kappen- und kloeppelbauart in einer isolatorenkette und verfahren zur herstellung solcher verbindungselemente

Country Status (4)

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US (1) US3198878A (de)
DE (1) DE1440200B2 (de)
ES (1) ES270881A1 (de)
FR (1) FR1276072A (de)

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