DE1300070B - Satzweise arbeitender Gefriertrockner - Google Patents
Satzweise arbeitender GefriertrocknerInfo
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Description
schrift 2 453 033). Ebenso gibt es bereits für derartige io sämtlichen Stellungen in einer klimatisierten Kammer
Gefriertrockner abhebbare Gutbehälter (französische untergebracht. Diese klimatisierte Kammer erlaubt,
Patentschrift 1 298 177). die Verunreinigung und Wiederbefeuchtung des be-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der- handelten Gutes zu vermeiden. Hierbei bildet zweckartigen
satzweise betriebenen Gefriertrocknern die mäßig die Kammer den oberen Teil eines von Wänaußerhalb
des Trocknungsprozesses notwendigen Ar- 15 den umgebenen Raumes, dessen unteres durch eine
beitsgänge einschließlich der Gutzu- und -abfuhr und Wand abgetrenntes Abteil den Trockengutbehälter
Schalenreinigung besonders einfach zu gestalten.
Diese Aufgabe ist bei dem hier vorgeschlagenen Gefriertrockner der eingangs genannten Art vor allem
dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der in Normalstellung mit Gut beschickbare Rahmen an zwei gegenüberliegenden
Seiten um je eine bodenfeste Kippachse um 90° drehbar ist, daß unterhalb der einen gekippten
Lage der Rahmen ein mit einem den Rahmen
betätigbaren Rüttler ausgestatteter Behälter für das "5 eines Gefriertrockners in einer ersten Ausführungsgetrocknete
Gut aus den Gutschalen angeordnet ist form, bei der der Satz Gutschalen in deren gekippte
Entlade- und Spülstellung gedreht und die Waschhaube darüber gesenkt ist,
Fig. 2 eine Schnittansicht wie in Fig. 1, wobei
jedoch die Gutschalen sich in senkrechter Beschick- und Behandlungsstellung befinden und die Haube in
und gegebenenfalls Zusatzgeräte enthält. Diese Aufteilung bietet Platzgewinn und ermöglicht das Unterbringen
von Zusatzgeräten.
In der Zeichnung sind Gefriertrockner der erfindungsgemäßen Art in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen
schematisch veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht
und daß in der anderen gekippten Lage der Rahmen über einem die Waschflüssigkeit aufnehmenden Trichter
im Raumboden eine mit einer Waschanlage ausgerüstete Haube über dem Rahmen absenkbar ist.
Durch diese Ausbildung wird die Größe des Trocknungsraumes verringert und die Handhabung der
Gutschalen erleichtert.
Bei dem Gefriertrockner gemäß der Erfindung ist vorzugsweise eine bodenfeste, über deren oberen Gutschale
endende Gutbeschickleitung und eine solche Anordnung der mit Überlauf ausgestatteten Gutschalen
vorgesehen, daß sie durch die jeweils darüberliegende Schale beschickt werden können. Durch die
Gutbeschickleitung ist eine regelbare selbsttätige Be-Schickung der Schalen ermöglicht, und die Überläufe
gestatten, nacheinander sämtliche Schalen mit einem einzigen Zustrom zu beschicken. Hierbei kann der
ihre gehobene Stellung angehoben ist,
Fig. 3 eine Ansicht eines Teiles eines Gutschalensatzes
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 in Ansicht Gutschalen einer anderen Ausführungsform,
Fig. 5 einen lotrechten Schnitt eines verstellbaren Überlaufs zwischen gemäß F i g. 4 übereinander
angeordneten Gutschalen,
F i g. 6 eine Ansicht eines Gefriertrockners gemäß der Erfindung nach einer zweiten Ausführungsform
mit drei statt zwei verschiedenen Stellungen des drehbaren Rahmens.
Wie in F i g. 1 und 2 gezeigt, ist der Gefriertrockner
Überlauf jeder Schale höhenverstellbar sein, so daß
die Höhe des zu behandelnden Gutes in jeder Schale 45 nach der Erfindung in einem verhältnismäßig kleinen,
einzeln geregelt werden kann; jede Art zu behandeln- von Wänden A umgebenen Raum untergebracht. In-
den Gutes verlangt einen eigenen Gefrier- und Heiz- folge der beschränkten Größe dieses Raumes kann
prozeß und weist daher eine besondere Guttiefe in ein gewünschtes Klima darin leicht und wirtschaftlich
den Schalen auf. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der aufrechterhalten werden. Diesem Zweck dienen ein
Überlauf ein einen Durchflußkanal durch die Schale 50 Einlaß 2 und ein Auslaß 3 für ein klimatisiertes Gas.
bildendes senkrechtes Ohr aufweist, das mit einem Außengewinde in einem entsprechenden Innengewinde
eines Rohres lotrecht verstellbar ist, was eine einfache Fertigung und schnelle Regelung ermöglicht.
Der von den Wänden^ umgebene Raum ist mit Hilfe einer waagerechten Zwischenwand 15 in eine
obere Kammer 13 und eine untere Kammer 13' aufgeteilt. Die obere Kammer 13 dient der Aufnahme
Vorteilhaft ist ein Trichter im Raumboden zur Auf- 55 der aufeinanderstapelbaren flachen Gutschalen 16,
nähme der Überlaufmenge aus der untersten Gut- während die untere Kammer 13' dazu dient, einen
schale des Rahmens vorgesehen. Dieser Trichter erlaubt die Wiedergewinnung und spätere Behandlung
der Überlaufmenge des aus der untersten Gutschale
austretenden Gutes.
der Überlaufmenge des aus der untersten Gutschale
austretenden Gutes.
Von Vorzug kann es ferner sein, wenn die Kippachse des in dem Gehäuse angeordneten Rahmens
Vorrat des zu behandelnden Gutes sowie Zubehörgeräte aufzunehmen.
Der Gutschalenträger besteht aus einem im wesentliehen
rechteckigen Rahmen 21, in dem ein Stapel im Abstand voneinander parallelliegender Gutschalen 16
vorhanden ist. Der Rahmen 21 ist um eine waage-
nicht an den Rahmenseiten, sondern durch dessen rechte Achse zwischen den in Fig. 1 und Fig. 2
Mitte oder entlang einer oberen Eckkante verläuft. gezeigten Stellungen drehbar. Zu diesem Zwecke sind
Hierdurch läßt sich der Raumbedarf für das Kippen 65 ein oder mehrere Arme 17', die aus einer Eckkante
des Rahmens mindern und somit ein Gefriertrockner des Rahmens 21 herausragen, an Trägern 17 drehbar
erzielen, der sich noch wirtschaftlicher fertigen und gelagert, die aus der waagerechten Zwischenwand 25
einfacher aufbauen läßt. Zweckmäßig ist hierbei das vorragen.
In der in F i g. 2 wiedergegebenen senkrechten Stellung des Rahmens 21 liegen die gestapelten Schalen
16 im Abstand voneinander in waagerechten Ebenen, so daß sie mit dosierten Mengen des zu behandelnden
Gutes gefüllt und dieses den erforderlichen Trocknungsbedingungen ausgesetzt werden kann.
In der in F i g. 1 dargestellten gekippten Stellung des Rahmens 21 liegen die gestapelten Schalen 16 im
Abstand voneinander in senkrechten Ebenen, so daß ihr Inhalt, z. B. das getrocknete Gut, leicht von den
Schalen in darunterliegende Aufnahmevorrichtungen befördert werden kann und die Behälter dann ausgespült
werden können.
Ein glockenförmig ausgebildetes vakuumdichtes Gehäuse 31 ist auf senkrechten Führungen 31' verschiebbar
zwischen einer oberen Stellung (Fig. 1 und 2) und einer unteren Stellung, in der ein Dichtungsflansch
54, der mit Dichtungsmittel 55 das offene untere Ende des Vakuumgehäuses 31 umgibt, eng auf
der Oberfläche der Trennwand 15 anliegt.
Ein in der unteren Kammer 13' stehender Behälter R enthält einen Vorrat des zu behandelnden, gewöhnlich
in flüssiger Form vorliegenden Gutes. Eine Zufuhrleitung 32 taucht mit ihrem unteren Ende in
den Behälter R und führt zum Einlaß einer Pumpe P1.
Die Gutaufgabeleitung 29 führt von der Pumpe bis oberhalb der obersten der gestapelten Gutschalen 16,
wenn der Rahmen 21 senkrecht steht, wie in F i g. 2 gezeigt ist. Wenn die Pumpe P1 arbeitet, fällt die aus
dem Rohr 29 strömende Flüssigkeit in die oberste Schale 16 und füllt sie bis zum Rand oder bis zu einer
vorherbestimmten Höhe, fließt dann in die nächst darunterliegende Schale, die ihrerseits gefüllt wird,
usw. Die Flüssigkeit fällt also kaskadenartig von Schale zu Schale und füllt die Schalen 16 nacheinander
mit dosierten Mengen zu behandelnder Flüssigkeit. Nachdem sämtliche Schalen 16 des Schalenstapels
gefüllt sind, wird die Pumpe P1 stillgesetzt. Jegliche überschüssige Flüssigkeit aus der untersten
Schale des Stapels wird in einem Trichter 30, der in f-iner Öffnung 18 der Trennwand 15 unterhalb des
sich in senkrechter Stellung befindlichen Schalenstapels angeordnet ist, gesammelt und fließt über eine
Rückleitung 30' in den Behälter R zurück.
Um ein Vakuum um die Gutschalen 16 zu schaffen, wenn diese mit dosierten Flüssigkeitsmengen gefüllt
sind und das vakuumdichte Gehäuse 31 in seine Endstellung um den Schalenstapel herum abgesenkt
worden ist und sich in abdichtendem Eingriff mit der Trennwand 15 befindet, ist in der unteren Kammer
13' eine Vakuumpumpe 60 angeordnet, mit Ansaugrohr 62, das mit dem Auslaß eines Kondensators
33 verbunden ist, der ebenfalls in der unteren Kammer liegt. Von der Oberseite des Kondensators
33 erstreckt sich ein Vakuumrohr 33' nach oben durch den Trichter 30 und in den Boden des von
dem Gehäuse 31 umgebenen Raumes, wenn sich dieses in abgesenkter Stellung um den Schalenstapel 16
befindet.
Es sind Mittel vorgesehen, die eine Flüssigkeit in Umstrom bringt zur Temperaturbeeinflussung durch
Wärmeaustausch mit jeder der gestapelten Gutschalen 16. Dazu gehört ein Schlauch 28, der an den Schalenstapel
16 angeschlossen ist, um die Kippbewegung desselben zu ermöglichen, und an seinem anderen
Ende mit nicht dargestellten Einlaß- und Auslaßkrümmern für Kühl- oder Wärmeflüssigkeit verbunden
ist. Beim Betrieb des Trockners, wenn das Vakuumgehäuse 31 in Dichtstellung um die beschickten
Schalen 16 abgesenkt ist, kann zunächst eine Kühlflüssigkeit durch die Leitung 28 strömen, um die
wäßrigen Bestandteile des in den Schalen befindlichen Guts zu gefrieren. Dann wird die Vakuumpumpe 60
betätigt, um ein Vakuum um die Schalen herum zu schaffen, um das Sublimieren des Eises (oder einer
anderen gefrorenen Flüssigkeit) in den Schalen 16 zu beschleunigen. Der gebildete Wasserdampf wird von
der Vakuumpumpe 60 durch die Leitung 33' in den Kondensator 33 gesaugt und dort wieder zu Eis kondensiert.
Der Sublimierungsvorgang wird beschleunigt, indem durch die Leitung 28 statt Kühlflüssigkeit
Wärmeflüssigkeit geschickt wird.
Nach Beendigung der Trocknung wird die Vakuumpumpe 60 abgeschaltet und der Druck im Inneren
des Vakuumgehäuses 31 an die umgebende Luft durch ein nicht wiedergegebenes Entlüftungsventil
angeglichen. Das Vakuumgehäuse 31 wird dann über seine Führung 31' in die in F i g. 1 und 2 gezeigte
obere Stellung angehoben. Der Rahmen 21 wird von Hand oder mechanisch um seinen Drehpunkt 17 gedreht,
um ihn in die in F i g. 1 gezeigte gekippte Stellung zu bringen. Das getrocknete Gut wird aus den
Schalen 16 durch die nachstehend beschriebene Entleerungseinrichtung entleert.
In der Trennwand 15 ist eine Entleerungsöffnung 19 in einer Lage vorgesehen, die unter den unteren
Enden der Zwischenräume zwischen den Schalen 16 liegt, wenn der Stapel der Schalen gekippt ist. Ein in
der Öffnung 19 angeordneter Trichter 35 liegt mit seiner Bodenauslaßöffnung in der Oberseite eines Gehäuses
56, das einen Zerkleinerer wie etwa das schematisch dargestellte Mahlwalzenpaar enthalten kann.
Der Unterteil des Gehäuses 56 steht über eine Rutsche 58 mit einem Behälter 37 in Verbindung, der bei
der hier gezeigten Ausführungsform das Gehäuse einer einen senkrecht hin- und hergehenden Kompaktierkolben
besitzenden Kompaktiermaschine ist, die schematisch angedeutet ist. Anstatt oder zusätzlich zu
der Zerkleinerungsvorrichtung 56 und der Kompaktiermaschine 37 kann selbstverständlich jede beliebige
andere geeignete Aufnahme- und Abgabeeinrichtung wie etwa eine Dosier- und Packanlage mit dem
Auslaß des Trichters 35 verbunden sein.
Ein Gleitschieber oder Ventil 41 ist quer im Auslaß des Trichters 35 angeordnet, um letzteren von
dem Gehäuse 56 abdichten zu können.
Um die Abgabe des getrockneten Gutes von der gekippten Schalengruppe 16 leichter durchzuführen,
sind Mittel vorgesehen, um die Schalengruppe in gekippter Stellung zu rütteln. Zu diesem Zweck ist eine
exzentrische Nockenrolle 34 als Rüttelvorrichtung in der Öffnung 19 an einer Seite des Trichters 35 in einer
solchen Stellung drehbar gelagert, daß der in seine gekippte Stellung gedrehte Rahmen 21 auf der Nockenrolle
34 im Abstand vom drehbar gelagerten Arm 17' ruht. So rüttelt die Drehung der Nockenrolle 34 den
um die Drehachse 17 gekippten Rahmen 21 und die darin gehaltenen Schalen, wodurch das getrocknete
Gut aus den Schalen vollständig herausgeschüttelt wird und durch die senkrechten Zwischenräume zwischen
den Schalen in den Trichter 35, von dort durch den offenen Auslaß in die Mahlvorrichtung 56 und
über die Rutsche 58 in den Behälter 37 fällt.
Die Abgabe des getrockneten Gutes aus den gekippten Schalen 16 kann auch dadurch erleichtert
werden, daß die Schalenoberflächen zuvor mit Stoffen
5 6
behandelt werden, die das Anhaften verhüten und für jede Schale ein senkrechtes Rohr 25, das durch
selbstverständlich sich mit dem zu behandelnden Gut den Boden der Schale verläuft, um in die daruntervertragen
müssen. Stärke, Magnesiumdioxyd und liegende Schale Flüssigkeit abzugeben. So wird jede
Talkum haben sich als für diesen Zweck geeeignet Schale auf eine Höhe gefüllt, die durch das Herauserwiesen.
Dauerbeschichtungen, die das Anhaften 5 ragen des Uberlaufrohres 25 über die Bodenoberfläche
verhindern, können ebenfalls verwendet werden, wie der Schale bestimmt wird.
etwa Grundpolymere von Äthylenfiuorid und Chlor- Die Überläufe der Schalen lassen sich auch verstellfluorid.
bar ausbilden, um zu ermöglichen, daß die Tiefe der Die dargestellte Ausführungsform umfaßt eine Schale während des Beschickens bestimmt werden
Reinigungsvorrichtung für die Schalen 16 nach ihrer io kann. So besteht, wie in F i g. 5 gezeigt, das in F i g. 4
Entleerung, während der Schalenstapel sich noch in mit 25 bezeichnete Überlaufrohr aus zwei Teilen, von
der gekippten Stellung befindet. Eine Waschhaube 38 denen der untere Abschnitt 25' fest in einer Öffnung
kann auf einer senkrechten Führung zwischen einer der Schale 16 befestigt ist und nach unten ragt, wähoberen
Stellung, die ausreicht, um das obere Ende des rend der obere Rohrabschnitt 26 ein äußeres GeRahmens
21 während seiner Drehbewegung freizuhal- 15 winde hat, das verstellbar in ein Innengewinde einten,
und einer abgesenkten Stellung (F i g. 1) gleiten, greift, das sich im oberen Teil des unteren Rohrin
der die Haube 38 den Schalenstapel 16 in seiner abschnittes 25' befindet. Diese Gewindeverstellung
gekippten oder Entladestellung umschließt. Über den gestattet ein unabhängiges Verstellen oder Neueinsteloberen
Teil der Haube 38 erstreckt sich innen ein mit len der Tiefe, bis zu der jede Schale gefüllt wird, und
Löchern durchbrochenes Rohr 39, das mit einem ^o demzufolge der Menge der automatisch aufgenom-Schlauch
40 verbunden ist, der mit seinem anderen menen dosierten Flüssigkeitsmenge. Ende außerhalb der Kammer 13 mit einer nicht dar- Ein weiterer wesentlicher Vorteil der hier vorgegestellten
Quelle einer unter Druck stehenden Reini- schlagenen Anordnung besteht in der Einfachheit und
gungsflüssigkeit, beispielsweise einer entsprechenden Schnelligkeit, mit der alle Schalen mit dosierten Menwäßrigen
Lösung, verbunden werden kann. Nach der 25 gen des zu behandelnden Gutes gefüllt werden kön-Abgabe
des Gutes aus den Schalen 16 wird der Ven- nen. Durch den einfachen kaskadenförmigen Übertilschieber
41 (in der Zeichnung nach links) verscho- lauf zwischen den gestapelten Schalen lassen sich
ben, um den Bodenauslaß des Trichters 35 abzu- diese einfach und schnell mit genau dosierten Gutschließen;
die Reinigungsflüssigkeit wird unter Druck mengen füllen. Sie lassen sich insgesamt in einem
durch die Löcher des Rohrs 39 (F i g. 1) strahlenför- 30 einzigen Arbeitsgang beschicken, ohne daß irgendmig
abgegeben und strömt dann an den senkrechten eine Relativbewegung zwischen den Schalen und der
Oberflächen der Schalen abwärts und spült sie dabei Aufgabeöffnung stattfindet und ohne daß letztere ansauber.
Die sich im Boden des Trichters 35 über dem und abgestellt oder eine Dosierungseinrichtung vorgegeschlossenen
Schieber 41 sammelnde Reinigungs- sehen werden muß, obwohl gleichzeitig eine gleichflüssigkeit
wird über eine Leitung 42 mittels einer 35 mäßige Beschickung aller Schalen mit genau vorher-Pumpe
P2 abgeführt. Gewünschtenfalls können Ein- bestimmbaren Mengen des zu behandelnden Gutes errichtungen
vorgesehen sein, die anschließend erhitzte reicht wird.
Luft unter Druck in die Haube 38 abgeben, um die Mit dieser verbesserten Beschickungsanordnung
Schalen 16 und den Trichter 35 auszutrocknen, bevor bringt die volle Drehung der gestapelten Schalen über
die Waschhaube 38 angehoben und der Schalenrah- 40 einen Bogen von 90° zwischen der senkrechten und
men 21 in seine senkrechte Stellung zu einem neuen der gekippten Stellung gemäß F i g. 2 und 1 zusätz-
Behandlungszyklus gedreht wird. liehe Vorteile. Während im senkrechten Zustand des
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform Stapels die waagerecht liegenden Schalen sich in der
werden die gestapelten Schalen 16, von denen nur vier richtigen Stellung zum Beschicken durch den Kaska-
gezeigt sind, von senkrechten Rahmenteilen gehalten, 45 denüberlauf befinden und eine Behandlung des darin
die einen Teil des Rahmens 21 darstellen. Jede eingebrachten Gutes gestatten, liegen die senkrechten
Schale 16, die aus biegefestem und nicht korrodieren- Schalen im gekippten Zustand in optimaler Stellung
dem Material, z. B. rostfreiem Stahl, hergestellt ist, zur Abgabe des getrockneten Gutes und wahlweise
hat Durchflußkanäle 24 für eine Heiz- oder Kühlflüs- zum Ausspülen der Schalen. Da ein volles Kippen des
sigkeit, die mit ihrer unteren Oberfläche verbunden 5° Stapels von Schalen vorgesehen ist, ermöglicht der
sind. Die Kanäle 24 können aus einer am Boden der Gefriertrockner nach der Erfindung demgemäß eine
Schale angeschweißten Rohrschlange oder aus einer Verringerung der Anzahl verschiedener Stationen auf
gepreßten Platte bestehen, in die die erforderlichen die Mindestanzahl von zwei, und die Bewegung der
Kanäle eingestanzt sind. Die entgegengesetzten Enden Schalen zwischen diesen beiden Stationen wird gleich-
der zu jeder Schale gehörenden Kanäle 24 können mit 55 zeitig in der einfachstmöglichen Art und Weise durch-
dem Schlauch 28 verbunden sein. Die Gutschalen 16 geführt, wodurch die Arbeitsgänge auf ein Minimum
sind abwechselnd gegeneinander versetzt und haben verringert werden und Transporteinrichtungen entfal-
an abwechselnd entgegengesetzten Seiten Überläufe, len, während gleichzeitig eine Maximalleistung und
die aus den Seiten der Schalen in genau bestimmten Kompaktheit für die Anlage erreicht wird.
Höhen über die Bodenoberfläche der Schale heraus- 60 In einigen Fällen kann es wünschenswert sein, das
ragen. Infolge der zuvor erwähnten Versetzung liegt behandelte Gut aus den Schalen abzugeben und die
der Überlauf 27 jeder Schale über der Oberfläche der leeren Schalen an getrennten Stationen zu waschen,
darunterliegenden Schale. Auf diese Weise kann die Eine solche Ausführungsform des Gefriertrockners
gewünschte Kaskadenbildung der Flüssigkeit während gemäß der Erfindung ist in F i g. 6 dargestellt, bei
der Beschickung erreicht werden. 65 der der Rahmen, der die gestapelten Schalen trägt,
Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform zwei Füße 171 und 172 hat, die entgegengesetzt aus
sind die Schalen 16 lotrecht ausgerichtet anstatt zu- den Bodenkanten herausragen und drehbar mit dazu-
einander versetzt. In diesem Falle dient als Überlauf gehörigen Drehpunktträgern 173 und 174 in Eingriff
kommen, die aus der waagerechten Trennwand 15 auf entgegengesetzten Seiten der darin vorgesehenen
Öffnung 18 herausragen. Auslösbare, nicht gezeigte Klinkvorrichtungen sind mit den Drehpunktträgern
173 und 174 verbunden, wodurch jeder der Arme 171 und 172 wahlweise in und aus dem Drehpunkteingriff
mit dem dazugehörigen Drehpunktträger eingeklinkt und ausgelöst werden kann. Selbstverständlich
kann der die Schalen tragende Rahmen 21 dadurch wahlweise aus seiner senkrechten mittigen, in
vollen Linien gezeigten Stellung gekippt werden, und zwar in die eine oder andere der entgegengesetzt geneigten,
bei 21Λ' und 2IjB gestrichelt dargestellten
Stellungen. In der gekippten Stellung 21^4 befinden
sich die in senkrechten Ebenen liegenden Schalen über dem Trichter 35 zur Abgabe des getrockneten
Gutes aus den Schalen durch eine Betätigung der Rüttelrolle 34. In der anderen gekippten Stellung 21B
befinden sich die in senkrechter Ebene liegenden Schalen über einem Trichter 52, der in eine dazu- ao
gehörige Öffnung der Trennwand 15 eingesetzt ist und mit einem Abgaberohr 53 für Waschflüssigkeit
verbunden ist, das zu einer nicht gezeigten Ableitungsstelle führt. Die mit 38' bezeichnete Waschhaube,
die mit einem dazugehörigen Waschflüssigkeitsabgaberohr 39' ausgerüstet ist, das mit dem
Schlauch 40' verbunden ist, ist hier so angeordnet, daß sie über dem gekippten Stapel der Schalen liegt,
wenn diese sich in der Waschstellung 21B befinden. Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ergibt sich
ohne weiteres aus den vorangegangenen Erläuterungen. Diese Ausführungsform ist etwas einfacher als
die zuerst beschriebene und kann bei gewissen Anwendungsgebieten insofern vorteilhaft sein, als vermieden
wird, den Abgabetrichter 35 während des Waschvorganges mit Wasser und Reinigungsflüssigkeit
in Berührung zu bringen.
Claims (9)
1. Satzweise arbeitender Gefriertrockner mit abhebbarem, vakuumdichtem Gehäuse und übereinanderliegenden,
an einem schwenkbaren Rahmen befestigten, wahlweise kühl- und heizmittelbeschickten
Platten, auf welchen Gutschalen fest angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der in Normalstellung mit Gut beschickbare Rahmen (21) an zwei gegenüberliegenden
Seiten um je eine bodenfeste Kippachse (17) um 90° drehbar ist, daß unterhalb der einen gekippten
Lage der Rahmen (21) ein mit einem den Rahmen (21) betätigbaren Rüttler (34) ausgestatteter
Behälter (35) für das getrocknete Gut aus den Gutschalen (16) angeordnet ist und daß in
der anderen gekippten Lage der Rahmen (21) über einem die Waschflüssigkeit aufnehmenden
Trichter (52) im Raumboden eine mit einer Waschanlage (39) ausgerüstete Haube (38) über
dem Rahmen (21) absenkbar ist.
2. Gefriertrockner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine bodenfeste, über der oberen
Gutschale (16) endende Gutbeschickung (29) und eine solche Anordnung der mit Überlauf (25) ausgestattten
Gutschalen (16), daß sie durch die jeweils darüberliegende Schale (16) beschickt
werden können.
3. Gefriertrockner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (25) jeder
Schale (16) höhenverstellbar ist.
4. Gefriertrockner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (25) ein einen
Durchflußkanal durch die Schale (16) bildendes senkrechtes Rohr (26) aufweist, das mit einem
Außengewinde in einem entsprechenden Innengewinde eines Rohres (25') lotrecht verstellbar
ist (Fig. 5).
5. Gefriertrockner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen Trichter (30)
im Raumboden zur Aufnahme der Überlaufmenge aus der untersten Gutschale (16) des Rahmens
(21).
6. Gefriertrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kippachse des in dem Gehäuse angeordneten Rahmens nicht an den Rahmenseiten, sondern
durch dessen Mitte oder entlang einer oberen Eckkante verläuft.
7. Gefriertrockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das vakuumdichte Gehäuse
(31) glockenförmig ausgebildet und senkrecht zwischen einer unteren, den Rahmen (21) abdichtend
umgebenden Stellung und einer oberen, den Rahmen freigebenden Stellung verschiebbar
ist.
8. Gefriertrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
vakuumdichte Gehäuse (31) und der Rahmen (21) in dessen sämtlichen Stellungen in einer
klimatisierten Kammer (13) untergebracht sind.
9. Gefriertrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (13) den oberen
Teil eines von Wänden (A) umgebenen Raumes bildet, dessen unteres durch eine Wand (15) abgetrenntes
Abteil (13') den Trockengutbehälter (35) und gegebenenfalls Zusatzgeräte enthält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909530/257
Applications Claiming Priority (1)
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| FR977448A FR1406556A (fr) | 1964-06-08 | 1964-06-08 | Perfectionnements apportés aux installations de lyophilisation |
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