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DE1230863B - Verfahren und Schaltungsanordnung zum wahlweisen Verbinden von zweidrahtmaessig betriebenen Leitungsabschnitten ueber einen vierdrahtmaessig betriebene Vermittlungs-einrichtungen aufweisenden Vierdraht-uebertragungsweg - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum wahlweisen Verbinden von zweidrahtmaessig betriebenen Leitungsabschnitten ueber einen vierdrahtmaessig betriebene Vermittlungs-einrichtungen aufweisenden Vierdraht-uebertragungsweg

Info

Publication number
DE1230863B
DE1230863B DET23730A DET0023730A DE1230863B DE 1230863 B DE1230863 B DE 1230863B DE T23730 A DET23730 A DE T23730A DE T0023730 A DET0023730 A DE T0023730A DE 1230863 B DE1230863 B DE 1230863B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
transmission path
wire transmission
attenuation
switching devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23730A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Arvid Ericsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Publication of DE1230863B publication Critical patent/DE1230863B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 57/30
Nummer: 1230 863
Aktenzeichen: T 23730 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 28. März 1963
Auslegetag: 22. Dezember 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum wahlweisen Verbinden von zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten mittels zweier am Anfang und am Ende eines mindestens eine vierdrahtmäßig betriebene weitere Vermittlungseinrichtung aufweisenden Vierdrahtübertragungsweges liegender, vierdrahtmäßig betriebener Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechselbstanschluß anlagen.
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechselbstanschlußanlagen ist eine Anzahl von vierdrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten in Reihe zwischen zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten geschaltet. Bei derartigen Schaltungsanordnungen müssen Stabilität und Dämpfung der übermittelten Information berücksichtigt werden. Im praktischen Betrieb muß in Betracht gezogen werden, daß die Gesamtdämpfung eine statistische Verteilung um bestimmte Mittelwerte aufweist. Bei einer Reihenschaltung einer Anzahl von vierdrahtmäßig und zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten erhält man daher eine statistische Addition von Dämpfungswerten, wodurch bei Gesprächen zwischen zwei Orten positive oder negative Gesamtabweichungen des Signalpegels von dem gewünschten Mittelwert auftreten. Um negative Gesamtabweichungen und Instabilität sowie sogenannte Echoerscheinungen zu vermeiden, ist man daher gezwungen, die kleinste Gesamtdämpfung für jede Vierdrahtleitung um bestimmte Werte zu steigern. Dies bedeutet aber eine Verschlechterung der Qualität der übermittelten Information, die sich noch weiter verschlechtert, wenn positive Dämpfungsabweichungen auftreten. Dieser Umstand tritt insbesondere dann sehr störend in Erscheinung, wenn verhältnismäßig viele Vierdrahtleitungsabschnitte in dem Gesamtübertragungsweg vorhanden und in Reihe geschaltet sind. Bei Gesprächen zwischen zwei Fernsprechteilnehmern können dabei Dämpfungswerte von mehr als 10 db (10 Dezibel) auftreten.
Die geschilderten Erscheinungen treten mit fortschreitender Automation des Fernsprechverkehrs immer störender in Erscheinung, da eine Nachregulierung, d.h. eine Dämpfungsregulierung durch Fernsprechvermittlungsbeamte anfällt.
Ein Weg zur Überwindung dieser Schwierigkeiten besteht darin, die Gesamtdämpfungsverteilung auf allen vierdrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten herabzusetzen. Dies stellt jedoch große Anforderungen an die Betriebsüberwachung und an die Wartung. Die Kosten einer derartigen Maßnahme sind beträchtlich, wenn man die Überwachung und Regelung der Qualität der übermittelten Informationen in einem
Verfahren und Schaltungsanordnung zum
wahlweisen Verbinden von zweidrahtmäßig
betriebenen Leitungsabschnitten über einen
vierdrahtmäßig betriebene Vermittlungseinrichtungen aufweisenden Vierdrahtübertragungsweg
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Eric Arvid Ericsson, Stockhohn
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 30. März 1962 (3577)
vierdrahtmäßig betriebenen internationalen Fernsprechnetz in Betracht zieht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Lösung des aufgezeigten Problems zu schaffen, die die geschilderten Nachteile vermeidet.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in den am Anfang und am Ende des Vierdrahtübertragungsweges liegenden Vermittlungseinrichtungen zunächst die vorhandene Gesamtdämpfung des ausgewählten Vierdrahtübertragungsweges mittels eines Pilotsenders und Empfängers sowie einer Meßeinrichtung gemessen wird und die Be- bzw. Entdämpfung dieses Übertragungsweges auf den mittels eines Nummernanalysators bestimmten Dämpfungswert und mittels eines Reguliergerätes auf den vorbestimmten Dämpfungswert eingestellt wird und daß danach erst die Durchschaltung des Vierdraht-Übertragungsweges zu den zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten mittels der genannten Vermittlungseinrichtungen vorgenommen wird.
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß die bei Verbindungen über große Entfernungen auftretenden Restdämpfungsabweichungen ausgeglichen und damit deren Nachteile, beispielsweise Neigung zu Pfeif- und Echoerscheinungen, beseitigt werden und
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daß eine übermäßig hohe Restdämpfung vermieden Das Register 5 vervollständigt die Herstellung der
wird. Gesprächsverbindung und leitet dabei auf die
Die Erfindung wird nun an Hand eines in der Nummerninformation zu den folgenden Durchgangs-Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels be- Stationen C bis D gemäß den Regeln weiter, die für schrieben. In dieser ist der Verbindungsweg zwischen 5 den Aufbau des Systems gelten. In der Durchgangszwei zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten station C wird die Wählnummer über den Leitungsdargestellt, der über zwei am Anfang und am Ende verstärker 1 und den Registersucher 12 in das Reeines Vierdrahtübertragungsweges liegende und über gister 13 eingespeist. Das Register 13 wird mit dem zwei in diesem liegende weitere jeweils vierdraht- Nummemanalysator 14 verbunden, der die Kennzahl mäßig betriebene Vermittlungseinrichtungen als io analysiert und die Antwort gibt, daß eine Dämp-Durchgangsstationen verläuft. fungsregulierung in einer der folgenden Stationen
Die Teilnehmerstellen 1 bzw. 31 sind über die ort- durchzuführen ist. Der Analysator 14 wird abgeschallichen Vermittlungen 2 bzw. 30 an den zwischen den tet und die Durchgangsverbindung durch die Wählerals Leitungsverstärker ausgebildeten Endeinrichtun- stufe 15 wird hergestellt. Auf die gleiche Weise wird gen 3 bzw. 27 verlaufenden Vierdrahtweg anschalt- 15 die Kennzahl in die Station D und dort über zu dem bar. Die Leitungsverstärker 3 bzw. 27 enthalten je Register 18 den Leitungsverstärker 16 und den Reeine Gabelschaltung 8 bzw. 28 mit zugehöriger Lei- gistersucher 17 gegeben.
tungsnachbildung 9 bzw. 29 in bekannter Bauart. Der Das Register 18 wird mit dem Analysator 19 ver-Vierdrahtübertragungsweg verläuft über die an sei- bunden, der nach einer Analyse der Kennzahl festnem Anfang bzw. an seinem Ende liegenden Durch- 20 stellt, daß eine Dämpfungsregulierung in einer der gangsstationen A bzw. B und über die dazwischen- folgenden Stationen durchzuführen ist. Der Analysaliegenden weiteren Durchgangsstationen C und D, tor 18 wird abgeschaltet, und die Durchgangsverbindie sämtlich als vierdrahtmäßig arbeitende Vermitt- dung durch die Wählerstufe 20 wird hergestellt,
lungseinrichtungen ausgebildet sind. Während jedoch Wenn die Verbindung die Vermittlungseinrichdie Durchgangsstationen C und D in bekannter 25 rung B erreicht, ist das Register 23 über den Leitungs-Weise aufgebaut sind, enthalten die am Anfang und verstärker 21 und den Registersucher 22 verbunden, am Ende des Vierdrahtübertragungsweges liegenden Das Register 23 wird über das Verbindungsgerät 24 Durchgangsstationen A bzw. B zusätzlich die zur mit dem Analysator 25 verbunden. Der Analysator Durchführung der Erfindung erforderlichen Schalt- 25 gibt zu erkennen, daß eine Dämpfungsregulierung mittel. 30 durchgeführt werden muß. Zu diesem Zweck sind
Wenn eine Telefonverbindung von der Teilnehmer- die speziellen Anschlüsse 42 und 43 mit der Wählerstelle 1 zu der Teilnehmerstelle 31 aufgebaut wird, stufe 26 der Vermittlungseinrichtung B verbunden, wird die Vermittlungseinrichtung A von dem Register Mit dem Anschluß 42 ist das Signalsendegerät 44 der örtlichen Vermittlung! angerufen. In der Ver- und mit dem Anschluß 43 das Signalempfangsgerät mittlungseinrichtung A ist das Register 5 mit dem 35 46 verbunden. Der Signalsender 44 und der Signal-Leitungsverstärker 3 über den Registersucher 4 ver- empfänger 46 sind weiter mit dem Gerät 45 verbunbunden. Im Register 5 werden alle Digitalinformatio- den, welches auch mit dem Register 23 verbunden nen, sowohl die Kennzahl als auch die Teilnehmer- ist. Nachdem die Anschlüsse 42 und 43 mit den nummer, empfangen und gespeichert. Nach dem das Wählerstufen verbunden sind, wird der Analysator Register 5 die Digitalinformation erhalten hat, wird 40 25 abgeschaltet.
es durch das Verbindungsgerät 6 mit dem Nummern- Wenn der Nummemanalysator 25 in der Vermitt-
analysator 7 bekannter Art verbunden. Diesem wird lungseinrichtung B die vollständige Teilnehmer-
die empfangene Kennzahl zugeführt, und er analysiert nummer erhalten hat, kann die Dämpfungsregulierung
sie nach bekannten Verfahren. Der Analysator 7 ist begonnen werden. Aus Zeitgründen ist erwünscht,
so programmiert, daß er auf Grund der empfangenen 45 daß die größtmögliche Digitalinformation zu dem
Kennzahl' entscheiden kann, ob eine Dämpfungs- Register in der Vermittlungsemrichtung B übermittelt
regulierung auf dem herzustellenden Vierdrahtüber- wird, noch bevor die Messung beginnt, weil es dann
tragungsweg durchgeführt werden muß. Wenn eine möglich ist, die Zeit, die zum Aufbau in dem ge-
Dämpfungsregulierung nicht notwendig ist, wird diese rufenen Netzwerk benötigt wird, auszunutzen und
Tatsache dem Register 5 von dem Analysator 7 si- 50 verlängerte Aufbauzeiten für das Gespräch zu ver-
gnalisiert, das daraufhin den Analysator 7 abschaltet meiden. Die Dämpfungsregulierung beginnt damit,
und die Herstellung der Verbindung abschließt.. daß das Gerät 45 in der Vermittlungseinrichtung B
Wenn jedoch eine Dämpfungsregulierung durch- den Signalsender 44 anschließt, der über den Angeführt werden muß, wird dieses ebenfalls dem Re- schluß 42 und die Wählerstufe 26 ein Pilotsignal festgister 5 signalisiert, das dann die speziellen Anschlüsse 55 gelegter Frequenz und mit Bezugspegel über das in 32 und 33 mit der Wählerstufe 10 der Station A ver- der Rückwärtsrichtung verlaufende Leitungspaar des bindet. Diese Anschlüsse enthalten die erforderlichen Vierdrahtübertragungsweges sendet. Das Signal Meß- und Reguliergeräte. Mit dem Anschluß 32 kann durchläuft alle Durchgangsstationen D bis C und das Signalsendegerät 34 und mit dem Anschluß 33 wird schließlich von dem mit dem Anschluß 33 verdes Signalempfangsgerät 37 verbunden werden. Vom 60 bundenen Signalempfänger 37 in der Vermittlungs-Nummernanalysator 7, in dem nicht nur festgelegt einrichtung A empfangen. Im Empfänger 37 wird wurde, daß eine Dämpfungsregulierung durchzufüh- das Signal mit einem Bezugswert aus der Spannungsren ist, sondern in dem auch die nominelle Gesamt- quelle 38 verglichen. Der Signalempfänger 37 beeindämpfung für die beabsichtigte Verbindung bestimmt flußt, wenn dieser Vergleich Abweichungen gegen wurde, wird ein Zahlenwert ausgesandt, der der nomi- 65 den Bezugswert zeigt, das einstellbare Dämpfungsnellen Gesamtdämpfung des Gerätes 35 entspricht, in glied 40, das im Anschluß 33 in Reihe mit dem Verdem dieser Wert gespeichert ist. Der Analysator 7 stärker 39 konstanter Verstärkung liegt. Das Dämpwird danach abgeschaltet. fungsglied 40 stellt dadurch die Be- bzw. Entdämp-
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fung auf den Bezugswert ein. Der Wert der Nominal- eine Prüfung nicht notwendig ist. Die Anschlüsse 42 dämpfung der Verbindung, wie er durch den An- und 43 werden dadurch abgeschaltet,
alysator 7 bestimmt ist, ist, wie es in dem Vorange- Es ist selbstverständlich auch möglich, die Reguliegangenen bereits erwähnt wurde, im Gerät 35 ge- rung von der abgehenden Vermittlungseinrichtung A speichert. Das Gerät 35 beeinflußt jetzt das weitere 5 beginnen zu lassen, doch in diesem Fall wird ein beeinstellbare Dämpfungsglied 41, das gleichfalls im sonderes Signal gebraucht, das in der Rückwärtsrich-Anschluß 33 liegt und auf einen Wert eingestellt ist, rung bestätigt, daß die Regulierung beginnen kann, der der Nominaldämpfung der Verbindung entspricht. und es werden besondere Signale in der Vorwärts-
Wenn die Vermittlungseinrichtung A das Pilot- ' richtung benötigt, um zu bestätigen, ob eine Reguliesignal von der Vermittlungseinrichtung B empfängt, io rung durchgeführt werden soll oder nicht, wodurch sendet der mit dem Anschluß 32 verbundene Signal- Signalschwierigkeiten auftreten können,
sender 34 über das in Vorwärtsrichtung verlaufende Die Signalempfänger 37 und 46 sind mit Eingangs-Leitungspaar des Vierdrahtübertragungsweges gleich- filtern versehen, deren Bandbreite im Verhältnis zur falls ein Pilotsignal festgelegter Frequenz und mit Be- Bandbreite des Sprechkanals gering ist, so daß auf zugspegel. Die Vermittlungseinrichtung^ kann nun 15 dem Vierdrahtübertragungsweg auftretende Geallein entscheiden, welche Dämpfung in der Vorwärts- rausche die Regulierung nicht stören können,
richtung der Verbindung herrschen soll. Um diese Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die einzustellen, ist das einstellbare Dämpfungsglied 36 nominelle Gesamtdämpfung für den Vierdrahtüberin Reihe mit dem Signalsender 34 geschaltet, und die- tragungsweg mit Hilfe der Kennzahl festgelegt ist. ses kann vom Gerät 35 beeinflußt werden. Das Dämp- ao Die Teilnehmer empfangen dadurch praktisch immer fungsglied 36 wird dadurch vom Gerät 35 auf einen dieselbe und in beiden Richtungen gleiche Vierdraht-Wert eingestellt, der der Nominaldämpfung der Ver- dämpfung unabhängig von Übertragungsweg und von bindung entspricht. Hierdurch wird der Pegel des der Anzahl der in Reihe geschalteten Vierdraht-Pilotsignals in Vorwärtsrichtung auf einen Wert ver- abschnitte, was in einem komplizierten Vierdrahtnetzgrößert, der notwendig ist, um den richtigen Bezugs- 25 werk mit der Wahl zwischen mehreren Wegen sehr wert zu erhalten. In der Vermittlungseinrichtung B wichtig ist.
wird dieses Pilotsignal vom Signalempfänger 46, der Es kann nun eintreten, daß die aufs Geradewohl mit dem Anschluß 43 verbunden ist, empfangen und gewählte Toleranzaddition so groß ist, daß die Remit einem Bezugswert aus der Bezugsspannungsquelle guliergeräte nicht ausreichen. Das Gerät 35 ist dabei 47 verglichen. Wenn dieser Vergleich Abweichungen 30 mit einem Registriergerät 50 verbunden, das z. B. aus vom Bezugswert zeigt, wird das einstellbare Dämp- einer Lochkartenmaschine bestehen kann. Auf Lochfungsglied 49, das im Anschluß 43 liegt und mit dem karten sind hier die Kennzahl, die von dem Register 5 Verstärker 48 konstanter Verstärkung verbunden ist, erhalten wurde, und der Gesamtdämpfungswert, der beeinflußt. Das Dämpfungsglied 49 stellt dadurch den von dem Gerät 35 erhalten wurde, registriert. In der Pegel auf einen dem Bezugswert entsprechenden Wert 35 abgehenden Durchgangsstation A wird Material nach ein. Da eine Addition in der abgehenden Vermitt- einer statistischen Bearbeitung erhalten, welches die lungseinrichtung A gemacht wurde, wird auf diese Gesprächsqualität zwischen den Kontrollpunkten auf-Weise auch für die Vorwärtsrichtung die Nominal- zeigt. Gespräche mit vergleichsweise geringen Gedämpfung erzielt. samtpegelabweichungen nach der Regulierung können
Wenn die Vermittlungseinrichtung B das Pilot- 4° jedoch nach der falschen Registrierung durchgelassen signal von der Vermittlungseinrichtung A empfängt, werden, während Gespräche mit großen Abweichunwird das zur Vermittlungseinrichtung A gesendete gen vom Register 5 abgeschaltet werden, welches Pilotsignal unterbrochen, und dieses unterbricht danach eine neue Verbindung herstellt. Das Pegelwiederum das zur Vermittlungseinrichtung B ge- kontrollgerät in der abgehenden Durchgangsstation A sendete Pilotsignal. Die Meß- und Signalgeräte wer- 45 dient auf diese Weise als automatisch sortierender den abgeschaltet, und nur die Verstärker 39 bzw. 48 Fernsprechbeamter. Dadurch wird bewirkt, daß eine und Dämpfungsglieder 40, 41 bzw. 49 liegen in den größere Dämpfungsverteilung auf den speziellen Anschlüssen 33 und 43 und sonst im Vierdrahtüber- Abschnitten in einer Verbindung zugelassen werden tragungsweg. Die Herstellung der Verbindung ist da- kann, was hinsichtlich der Wartungskosten von Vornach abgeschlossen, so daß die Teilnehmerstelle 1 50 teil ist, ohne daß die Teilnehmer eine verschlechterte über die örtliche Vermittlung 2 und den Leitungs- Gesprächsqualität erhalten. Wenn die Anzahl der Zuverstärker 3 mit dem abgehenden Ende des Vierdraht- rückweisungen zu groß ist, wird dies von der abübertragungsweges verbunden ist und die Teilnehmer- gehenden Durchgangsstation A statistisch angezeigt, stelle 31 über die örtliche Vermittlung 30 und den wodurch ein besonderes Informationsstück in den Leitungsverstärker 27 mit dem ankommenden Ende 55 Analysator 7 eingefügt wird, welches zusammen mit des Vierdrahtübertragungsweges verbunden ist. Die der Gesamtdämpfungsfeststellung zum Gerät 25 überRegister 5 und 23 werden danach abgeschaltet. tragen wird. Dadurch wird erreicht, daß, wenn die
Da die ankommende Durchgangsstation B nicht nächste Verbindung in einer bestimmten Richtung weiß, ob ein ankommendes Gespräch in der Dämp- hergestellt wird und eine zu große Gesamtdämpfungsfung reguliert werden muß, sondern blind entscheidet, 60 abweichung niedergelegt ist, die hergestellte Verob eine Dämpfungsregulierung durchzuführen ist, bindung nicht unterbrochen, sondern zwischen den wird das Pilotsignal auf diese Weise in Richtung auf Geräten 35 und 45 festgehalten wird. Das Register 5 die abgehende Durchgangsstation A ausgesendet, ob verbindet danach die Teilnehmer über eine andere es nun gebraucht wird oder nicht. Wenn eine Regulie- Vierdrahtverbindung. Die festgehaltene Verbindung rung nicht notwendig ist, antwortet die abgehende 65 verursacht einen Alarm in der abgehenden DurchDurchgangsstation A jedoch nicht in wenigen Milli- gangsstation^. Das Wartungspersonal in allen besekunden mit einem Pilotsignal, woraus die an- rührten Durchgangsstationen C bzw. D kann gerufen kommende Vermittlungseinrichtung B ersieht, daß werden und kann prüfen, wo der Fehler liegt.
Da die gleichen Vierdrahtausrüstungen für alle Arten von Gesprächen verwendet werden, bedeutet die individuelle Kontrolle bestimmter wertvoller Gespräche, daß diese individuell auf eine kontinuierliche und gute Qualität geregelt werden, daß eine statistische Kontrolle aller Vierdrahtverbindungen erhalten wird und daß die Qualitätsüberwachung und Fehlerbeseitigung in Weitverkehrsverbindungen, die eine Vielzahl von Telefonverwaltungen durchlaufen, vereinfacht wird.
Die Erfindung ist nicht auf die als Beispiel beschriebene Ausführungsfonn in Verbindung mit der Zeichnung begrenzt, sondern kann unter Berücksichtigung des Aufbaus und der Einheiten in der Durchgangsstation, in der es angewendet werden soll, verändert werden, ohne daß das Prinzip der Erfindung dadurch verlassen wird.

Claims (3)

Patentansprüche: 20
1. Verfahren zum wahlweisen Verbinden von zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten mittels zweier am Anfang und am Ende eines mindestens eine vierdrahtmäßig betriebene weitere Vermittlungseinrichtung aufweisenden Vierdrahtübertragungsweges liegender, vierdrahtmäßig betriebener Vermittlungseinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechselbstanschlußanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in den am Anfang und Ende des Vierdrahtübertragungsweges (A1 C1 D1 B) liegenden Vermittlungseinrichtungen (A bzw. B) zunächst die vorhandene Gesamtdämpfung des ausgewählten Vierdrahtübertragungsweges mittels Pilotsenders und Empfängers sowie einer Meßeinrich- rung gemessen wird und die Be- bzw. Entdämpfung dieses Vierdrahtübertragungsweges auf den mittels eines Nummernanalysators bestimmten Dämpfungswert und mittels eines Reguliergerätes auf den vorbestimmten Dämpfungswert eingestellt wird und daß danach erst die Durchschaltung des Vierdrahtübertragungsweges zu den zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten (1, 2 bzw. 30, 31) mittels der genannten Vermittlungseinrichtungen vorgenommen wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den am Anfang und am Ende des Vierdrahtübertragungsweges (A, C, D1 B) hegenden Vermittlungseinrichtungen (A bzw. B) ein Nummernanalysator, ein Pilotsender, eine Empfangs- und Meßeinrichtung sowie ein Reguliergerät vorgesehen sind, welche noch vor der Durchschaltung des Vierdrahtübertragungsweges zu den zweidrahtmäßig betriebenen Leitungsabschnitten (1, 2 bzw. 30, 31) die vorhandene Gesamtdämpfung des ausgewählten Vierdrahtübertragungsweges messen und die Be- bzw. Entdämpfungsschaltmittel dieses Vierdrahtübertragungsweges entsprechend einem vorbestimmten Dämpfungswert einstellen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den am Anfang und Ende des Vierdrahtübertragungsweges (A, C, D1 B) liegenden Vermittlungseinrichtungen (A bzw. B) eine Registrieranordnung vorgesehen ist, welche übermäßige Abweichungen des Dämpfungswertes registriert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1000 465,
784,1107719.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 748/93 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
DET23730A 1962-03-30 1963-03-28 Verfahren und Schaltungsanordnung zum wahlweisen Verbinden von zweidrahtmaessig betriebenen Leitungsabschnitten ueber einen vierdrahtmaessig betriebene Vermittlungs-einrichtungen aufweisenden Vierdraht-uebertragungsweg Pending DE1230863B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE357762 1962-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1230863B true DE1230863B (de) 1966-12-22

Family

ID=20262411

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BE (1) BE630382A (de)
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