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DE1226942B - Silo fuer schwer auslaufendes Schuettgut - Google Patents

Silo fuer schwer auslaufendes Schuettgut

Info

Publication number
DE1226942B
DE1226942B DEM59506A DEM0059506A DE1226942B DE 1226942 B DE1226942 B DE 1226942B DE M59506 A DEM59506 A DE M59506A DE M0059506 A DEM0059506 A DE M0059506A DE 1226942 B DE1226942 B DE 1226942B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
ridge
edges
difficult
inclined surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM59506A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Amelung
Friedrich Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Muehlenbau und Industrie GmbH filed Critical Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Publication of DE1226942B publication Critical patent/DE1226942B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/64Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Silo für schwer auslaufendes Schüttgut Die Silierung schwer auslaufenden staubförmigen, körnigen oder stückigen Schüttgutes, z. B. Kopra, bereitet Schwierigkeiten, weil das Gut immer wieder Stützen, Brücken oder Ansätze bildet, die ein ungestörtes Auslaufen bei der Entnahme aus dem Silo verhindern. Man muß daher alle Möglichkeiten zur Bildung von Ansatzpunkten für solche Stützen, Brükken oder Festsetzungen bei der Gestaltung,weitestgehend vermeiden.
  • Dies ist bereits versucht worden in Form eines Silos mit einem polygonalen oder zylindrischen Ob erteil, das über eine Stufe in ein prismatisches Unterteil übergeht, dessen Umfang dem des Oberteils mindestens umschrieben ist und in dessen über den Oberteilquerschnitt hinausgehenden Bodenfiächenteilen von Förderern unterfahrene Abzugs öffnungen vorgesehen sind, wobei von den im Inneren des Silo-Unterteils liegenden Kanten der Abzugsöffnungen nach oben zu Schrägflächen ausgehen, die sich in Firstkanten schneiden. Diese Firstkanten liegen höchstens in derjenigen Höhe, in der das polygonale oder zylindrische Oberteil stufig in das Unterteil übergeht.
  • Von einem Silo für Getreide ist es bekannt, den Siloboden durch ein Kreuzdach in vier Einzeltrichter aufzulösen.
  • Wird siliertes Gut durch Einwirkung der Förderer in die Abzugsöffnungen hineingezogen und entnommen, so sinkt der Gutpegel im Silo ab, wobei die polygonal oder zylindrisch ausgebildeten Silo-Oberteile geringstmögliche Widerstände bieten, da insbesondere die Zylinderform oder ihr angenäherte Formen kleinste Rutschflächen, bezogen auf den Gutdurchsatz, bieten. Das Oberteil, das die eigentliche Speicheraufgabe erfüllt, geht in das Unterteil bei dem bekannten Silo für schwer laufendes Gut durch eine Stufe über, unterhalb derer sich das Gut frei entspannen kann und damit vom Speicherdruck entlastet wird. Das Gut wird nun von den erwähnten Schrägflächen, die zu den inneren Kanten der Abzugsöffnungen führen, seitlich abgeleitet und dabei in aufgelockertem Zustand zwanglos den Auslauföffnungen zugeleitet.
  • Derartige Silos, deren prismatisches Unterteil ein von solchen Schrägflächen gebildetes Kreuz dach enthält, sind vielfach gebaut worden und haben sich für viele schwer auslaufende Gutarten bewährt. Es gibt aber Fälle, in denen die ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die beiden sich in einem Punkt schneidenden Firstkanten der Schrägflächen des bekannten Kreuzdachs einen Punkt darstellen, auf dem sich besonders schwer auslaufendes Gut ansetzt. Der Grund hierfür ist in dem Zwang für das Gut zu erblicken, gleichzeitig in vier Hohlkehlen abgedrängt zu werden. Hierauf reagiert schwer auslaufendes Gut dadurch, daß sich Ansätze bilden, die Ausgangspunkte für die eingangs geschilderten nachteiligen Erscheinungen darstellen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, auch besonders schwieriges Gut zuverlässig ohne Ansätze auslaufen zu lassen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Schwierigkeit dadurch wirkungsvoll begegnet, daß die Firstkanten des Kreuzdachs in unterschiedlicher Höhe liegen.
  • Hierdurch wird das ablaufende Gut nacheinander in zwei Richtungen abgelenkt mit der Wirkung, daß ein auf kleinen Flächen konzentrierter Stau vermieden wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann man auf die höher gelegene Firstkante noch zusätzliche Schneidenfiächen mit sehr viel kleinerem Öffnungswinkel aufsetzen. Diese zusätzliche Firstschneide kann man, wie die Erfahrung gezeigt hat, unbedenklich etwas in das Silo-Oberteil hineinragen lassen, da die praktisch auftretende Materialverdichtung wegen des kleinen Schneidenwinkels vernachlässigbar klein ist.
  • Weitere Vorteile können gewonnen werden, wenn man den aufgesetzten Schneidenkörper über eine Stufe oder über einen Absatz auf die Schrägflächen des Silo-Unterteils übergehen läßt, wobei die an sich bekannte Wirkung vorübergehender Materialentspannung auftritt. Der Zweck der beschriebenen Maßnahme besteht darin, das Gut sozusagen vor-aufzubrechen, ehe man es auf die eigentliche ableitende Schrägfläche laufen läßt. Auf diese Weise erreicht man eine wesentliche Verbesserung des Gebrauchswertes des Silos, ohne daß man allzu große Bauhöhen des Silo-Unterteils in Kauf nehmen müßte.
  • Schließlich ist es bedeutungsvoll, insbesondere die von dem absinkenden Material zuerst berührten Führungsfiächen sehr glatt zu machen, wobei etwa an die Glätte von Emaille gedacht ist. Zu diesem Zweck kann man insbesondere die Schneidenflächen aus poliertem Blech herstellen, sie mit Kunststoff belegen oder sonst in geeigneter Weise oberflächenverfeinernd behandeln.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in Fig. 1 der Zeichnung perspektivisch dargestellt ist. Die F i g. 2 und 3 zeigen Einzelausführungen der Schneide.
  • Der Silo besteht aus einem nur mit seinem unteren Ende dargestellten zylindrischen Oberteil 1, das sich auf einem Unterteil2 quadratischen Querschnitts abstützt. In den Ecken des Unterteilbodens sind vier Abzugsöffnungen 3 angeordnet, die Verbindung mit Kanälen 4 für Abzugsförderer haben; diese selbst sind nicht dargestellt. Von der Abzugsöffnung 3" steigen Schrägflächen5', 5" an, die zusammen die Hohlkehlen bilden. Die Schrägfläche 5' schneidet sich mit der einen, von der Abzugsöffnung 3' ausgehenden Schrägfläche 6' in einer Firstkante 7. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß eine andere Firstkante 8 des Kreuzdachs, die sich beim Schnitt der Schrägfläche 5" mit ihrer in der Zeichnung nicht sichtbaren Nachbarfläche bildet, um einen Betrag 9 niedriger liegt als die Firstkante 7. Damit erfährt das von oben nach unten absinkende Gut zunächst eine Ablenkung nur in einer Richtung an der höheren Firstkante 7 und danach erst eine zweite Ablenkung an der Firstkante 8 bzw. an ihrer Gegenkante 8'.
  • Auf die höher gelegene Firstkante 7 ist nun ein Schneidenkörper mit der Oberkante 10 aufgesetzt, dessen Schneidenflächen 10', 10" einen wesentlich kleineren Winkel 11 einschließen als die Schrägflächen 6', 5', die den Öffnungswinkel 12 haben. Die Schneide 10 kann unbedenklich etwas in das Silooberteil 1 hineinragen, da die durch sie bewirkte Ablenkung des absinkenden Gutes praktisch keine Verdichtung zeitigt.
  • In den Fig. 2 und 3 sind Beispiele für Ausführungsmöglichkeiten des Schneidenkörpers dargestellt.
  • Fig.2 zeigt einen Schneidenkörperl3 aus Blech, der über Z-Profile 14 auf den Dachflächen 5' abgestützt ist, wobei sich eine Stufe bildet, deren Wirkung bereits erwähnt worden ist. Eine andere Ausführung zeigt Fig. 3, bei der ein auf der Schrägfläche 6' abgestützter Metallreiter 15 einen aus Preßstoff hergestellten Schneidenkörper 16 trägt, wobei die Übergänge vom Preßstoffkörper zum Reiter und vom Reiter zur Schrägfläche ebenfalls stufig erfolgen. Der Preßstoffkörper 16 kann mit spiegelblanker Oberfläche hergestellt und im übrigen leicht ausgetauscht werden. Es ist möglich, den Preßstoffkörper 16 mit einer Hartmetallschneide 16' auszuführen. Es ist ferner möglich, Schneidenflächen und/oder Schrägflächen mit Kunststoffolien oder Blechen zu bedecken.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Silo für schwer auslaufendes Schüttgut mit einem prismatischen oder zylindrischen Oberteil, das über eine Stufe in ein prismatisches Unterteil übergeht, dessen Umfang dem des Oberteils umschrieben ist und das ein Kreuzdach enthält, von dessen Firstkanten aus Schrägflächen zu von Förlrern unterfahrenen Auslauföffnungen führen, die in den über den Oberteilquerschnitt hinausgehenden Bodenilächenteilen liegen, d a -durch gekennzeichnet, daß die Firstkanten (7, 8) des Kreuzdachs in unterschiedlicher Höhe liegen.
  2. 2. Silo nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf der höheren Firstkante (7) aufgesetzte Schneidenflächen (10', 10") wesentlich kleineren öffnungswinkel (11), als ihn die die Firstkanten bildenden Schrägflächen (5', 6') haben.
  3. 3. Silo nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Absätze im Übergang zwischen aufgesetzten Schneidenflächen (10', 10") und Schrägflächen (5', 6').
  4. 4. Silo nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, gekennzeichnet durch Schneidenflächen (10', 10") aus Kunststoff, Blech, Emaille od. dgl. mit besserer Oberflächenglätte als derjenigen der Schrägflächen (5', 6',). ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1043 216; schweizerische Patentschrift Nr. 83 405.
DEM59506A 1963-04-05 1964-01-11 Silo fuer schwer auslaufendes Schuettgut Pending DE1226942B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1226942X 1963-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1226942B true DE1226942B (de) 1966-10-13

Family

ID=3687490

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM59506A Pending DE1226942B (de) 1963-04-05 1964-01-11 Silo fuer schwer auslaufendes Schuettgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1226942B (de)

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US3985244A (en) * 1973-11-09 1976-10-12 Schwabische Huttenwerke Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung Silo, or bin, for flowable solid material
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DE202015005874U1 (de) 2015-08-25 2015-09-25 Heinrich Wolking Mühlenbau - Maschinenbau Gmbh & Co. Kg Silo mit einer oder mehreren Zellen
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