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DE1225765C2 - Elektrischer Kondensator mit spannungsabhaengiger Kapazitaet, bestehend aus einem Halbleiterkoerper - Google Patents

Elektrischer Kondensator mit spannungsabhaengiger Kapazitaet, bestehend aus einem Halbleiterkoerper

Info

Publication number
DE1225765C2
DE1225765C2 DE1960B0056973 DEB0056973A DE1225765C2 DE 1225765 C2 DE1225765 C2 DE 1225765C2 DE 1960B0056973 DE1960B0056973 DE 1960B0056973 DE B0056973 A DEB0056973 A DE B0056973A DE 1225765 C2 DE1225765 C2 DE 1225765C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
junction
semiconductor
capacitance
semiconductor body
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960B0056973
Other languages
English (en)
Other versions
DE1225765B (de
Inventor
Maurice Gilbert Anatol Bernard
Original Assignee
Maurice Gilbert Anatole Bernar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maurice Gilbert Anatole Bernar filed Critical Maurice Gilbert Anatole Bernar
Publication of DE1225765B publication Critical patent/DE1225765B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1225765C2 publication Critical patent/DE1225765C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01LSEMICONDUCTOR DEVICES NOT COVERED BY CLASS H10
    • H01L21/00Processes or apparatus adapted for the manufacture or treatment of semiconductor or solid state devices or of parts thereof
    • H01L21/02Manufacture or treatment of semiconductor devices or of parts thereof
    • H01L21/04Manufacture or treatment of semiconductor devices or of parts thereof the devices having potential barriers, e.g. a PN junction, depletion layer or carrier concentration layer
    • H01L21/18Manufacture or treatment of semiconductor devices or of parts thereof the devices having potential barriers, e.g. a PN junction, depletion layer or carrier concentration layer the devices having semiconductor bodies comprising elements of Group IV of the Periodic Table or AIIIBV compounds with or without impurities, e.g. doping materials
    • H01L21/24Alloying of impurity materials, e.g. doping materials, electrode materials, with a semiconductor body
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D1/00Resistors, capacitors or inductors
    • H10D1/60Capacitors
    • H10D1/62Capacitors having potential barriers

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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Konden- Voraussetzung gilt unabhängig davon, welchen Wert
sator mit spannungsabhängiger Kapazität, der aus die Kapazität C einnimmt, der sich bei dem Vereinem Halbleiterkörper besteht und der insbesondere 6° Stärkungsvorgang einstellt. Lediglich die Ungleichung zur parametrischen Verstärkung von Mikrowellen 1 1
dient. <β ω <s
Es ist allgemein bekannt, daß ein Schwingungskreis Rp-C R8- C
mit einem nichtlinearen Blindwiderstand, der beim muß erfüllt sein.
Anlegen einer ersten Schwingung großer Amplitude 65 .. I11. ... „
e α· c uu -UJ-PL- u Um „ „ klein zu halten, muß weiter voraus-
aut die Subharmonische dieser Schwingung abge- Rp-C
stimmt ist, eine subharmonische Schwingung erzeugt. gesetzt werden, daß Rv einen verhältnismäßig großen Wird zur Steuerung der erzeugten Subharmonischen Widerstand darstellt. Dies ist dann gegeben, wenn der
pn-Übergang in Sperrichtung gepolt ist. Ein gebräuchlicher Wert für den Widerstand Rp ist bei Germanium 105 bis 10eOhm und bei Silizium 107 bis 108 Ohm.
Damit' „ ■„ sehr groß wird, müssen C und R8
K8-C
sehr klein sein. Bekanntlich kann die Kapazität C auf ungefähr 1 pF gebracht werden und der Widerstand Rs auf ungefähr 1 Ohm.
Bei diesen Bedingungen ergibt sich für ein
Kp · C
Wert von ungefähr 1 MHz bei Germanium, der auf 10 kHz bei Silizium absinkt. Hingegen erreicht der 1
Seite des Übergangs liegt, nämlich in dem Gebiet der geringeren Leitfähigkeit, wird bekanntlich diesem Gebiet ein großer Querschnitt bis in die Nähe der Ubergangszone zugeordnet. In diesem Fall ist der Widerstandes nicht umgekehrt proportional der Sperrschichtfläche, sondern ist durch folgende Gleichung bestimmt:
2nb
Wert für
-=- mehrere hundert GHz.
Die Rauschzahl ist dabei um so geringer, je kleiner der Widerstand Rs ist. Der eigentliche Verstärker wird durch den Blindwiderstand des pn-Übergangs und die Rauschquelle durch den Ohmschen Widerstand Rs gebildet.
Der maximale Verstärkungsfaktor eines parametrischen Verstärkers wird für das obere Seitenband bei Mikrowellen durgh folgende Gleichung ausgedrückt:
Hierin ist J1 die Frequenz des zu verstärkenden Signals, /2 die Frequenz des verstärkten Signals, (/2—/1) ist die Frequenz des Hilfsgenerators, dessen Leistung zur Verstärkung des Signals der Frequenz J1 dient.. χ ist eine reduzierte Variable, die sich aus folgender Gleichung ergibt:
mit μ = \lCax . Das heißt, μ ist gleich der Quadrat-
\ C min
wurzel aus dem Verhältnis der Extremwerte, die die variable Kapazität am pn-Übergang einnehmen kann. Der errechnete, optimale Wert hierfür beträgt 1 + j/2 ; fc = ■, η ^ stellt die Güteziffer des pn-Über-
Z π K8- Cmm
gangs dar, ausgedrückt als Grenzfrequenz. Die Kapazität Cmin ist die Kapazität des in Sperrichtung gepolten pn-Übergangs bei einer Spannung, die etwas geringer ist als die Durchbruchspannung, d. h. die maximal zulässige Sperrspannung.
Bei einem parametrischen Verstärker für das untere Seitenband ergibt sich ebenfalls, daß der pn-Übergang Schwingungen um so höherer Frequenz verstärkt, je höher die Gütezahl/eist.
Die obenstehenden Ausführungen zeigen deutlich, daß die Verstärkungsei genschaften eines parametrischen Verstärkers von dem Produkt aus Minimalkapazität Cmin und Serienwiderstand Rs und von dem Verhältnis Maximalkapazität zu Minimalkapazität abhängen. Die Minimalkapazität CnHn ist nach S h ο c k 1 e y gegeben durch folgende Formel:
C„„-„ =- Ka*-S-V:'l
Hiervon ist Vmax die in Sperrichtung angelegte Spannung unter Abzug der Kontaktspannung, α der Gradient der Verteilung der Fremdatome im Bereich des pn-Übergangs, S die Querschnittsfläche des pn-Übergangs und K eine Konstante.
Da der Widerstand R3 im wesentlichen auf einer Hierin ist ρ der spezifische Widerstand in Ohm des betrachteten Gebiets und b der Radius des pn-Ubergangs in Zentimeter, kreisförmig angenommen. Da ρ = π b%, ergibt sich für die Formel 3
Die Formeln 2 und 4 zeigen, daß die Kapazität Cm%n proportional dem Querschnitt des pn-Übergangs ist, während der Widerstand Rs umgekehrt proportional mit der Quadratwurzel des Querschnitts ansteigt. Das Produkt R8 · Cmin variiert mit der Quadratwurzel des Querschnitts S, der damit also gering sein muß. Um den Widerstand R8 zu verringern, könnte auch der spezifische Widerstand ρ herabgesetzt werden, indem die Dotierung des Hälbleiterkörpers heraufgesetzt wird; diese Maßnahme bedingt aber eine Verringerung der maximal zulässigen Sperrspannung und hat zur Folge, daß der zu erreichende Wert der Minimalkapazität Cmin vergrößert wird.
Wenn geringe Werte für den spezifischen Widerstand ρ und für den Querschnitt S erzielt werden sollen, dann muß also vermieden werden, daß bestimmte Grenzwerte unterschritten werden, weil sonst die maximal zulässige Sperrspannung Vmax an dem pn-Übergang zu gering für irgendeinen Anwendungszweck wird. ' ,
Die bisher erzielten besten Resultate wurden mit Siliziumdioden mit Diffusionsübergängen bei einem Verteilungsgradienten der Fremdatome von 1023 bis 1024 Atomen/cm4 erhalten. Die Gütezahlen betragen hierbei 60 bis 120 GHz und können je nachdem auch 200 GHz erreichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, den pn-Übergang eines Halbleiterkörpers, der als Kondensator mit spannungsabhängiger Kapazität für parametrische Verstärker für Mikrowellen dient, so zu gestalten, daß eine höhere Gütezahl bei einer . geringeren Rauschzahl gegenüber den bisher bekannten
pn-Ubergängen bei Halbleiterkörpern erzielt wird,
d. h., das Verhältnis Cmax : Cmin soll einen optimalen Wert erreichen. Außerdem soll ein Herstellungsverfahren beschrieben werden, das es gestattet, die Herstellungstoleranzen von solchen Halbleiterkörpern in befriedigenden Grenzen zu halten.
Die Aufgabe wird durch einen elektrischen Kondensator mit spannungsabhängiger Kapazizätt gelöst,
6ü welcher aus einem Halbleiterkörper besteht, der in seinem Innern einen flächenförmigen pn-Übergang sowie einen Verteilungsgradienten der Fremdatome zwischen den beiden Elektroden über den pn-Ubergang aufweist und der eine mit dem pn-Übergang in Verbindung stehende Zone besitzt, deren zum pn-Übergang parallel liegende Querschnittsfläche sich stetig mit dem Abstand vom pn-Übergang ändert, wobei erfindungsgemäß der Verteilungsgradient der
Fremdatome in der Nachbarschaft des pn-Überganges 10ie bis 1021 Fremdatome je Kubikzentimeter und je Zentimeter beträgt und die Zone mit stetiger Querschnittsänderung kegelförmig gestaltet ist und der Winkel Θ zwischen der Ebene des pn-Übergangs und dem Kegelmantel zwischen 1 und 10° beträgt sowie der pn-Übergang innerhalb der kegelförmigen Zone liegt.
Das Herstellungsverfahren eines solchen erfindungsgemäßen elektrischen Kondensators besteht darin, daß der Halbleiterkörper aus einem Monokristall geschnitten wird, der durch Ziehen bei einer dem gewünschten Verteilungsgradienten der Fremdatome der Übergangsschicht entsprechenden Geschwindigkeit gewonnen wird, und daß dieser Halbleiterkörper anschließend in ein elektrolytisches Bad bei umgekehrter Spannung gebracht wird, um im η-Bereich des Halbleiters in unmittelbarer Nachbarschaft des pn-Übergangs eine Einschnürung zu bilden dergestalt, daß der Halbleiter zum p-Bereich hin zu einem sehr stumpfen, den pn-Übergang umfassenden Kegel geformt wird und der pn-Übergang die gewünschte Flächenausdehnung erhält.
Die Erfindung wird nachstehend für ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher as erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Halbleiterkörper gemäß der Erfindung,
F i g. 2 die Ladungsträgerverteilung zu beiden Seiten des pn-Übergangs,
F i g. 3 eine graphische Darstellung, bei der die Kapazität C in Abhängigkeit von der angelegten Spannung für verschiedene Halbleiterkörper dargestellt ist.
In der F i g. 1 ist das η-Gebiet mit 1 bezeichnet und das p-Gebiet mit 3. Der pn-Übergang ist mit 2 bezeichnet. Mit 4 und 5 sind von pn-Übergang unabhängige Kontakte bezeichnet.
An das p-Gebiet 3 schließt sich ein sehr flacher Kegelstumpf oder Konus an, der eine Einschnürung im η-Gebiet aufweist. Der pn-Übergang befindet sich nicht an der Stelle des minimalen Querschnitts, sondern in der kegelförmigen Zone, und zwar dort, wo die Querschnittsänderung am größten ist. Auf diese Weise wird eine große Kapazitätsänderung in Abhängigkeit von der angelegten Spannung erzielt, so daß der Kapazitätswert schneller als proportional mit dem reziproken Wert der Kubikwurzel der Spannung ansteigt. Wenn ein pn-Ubergang eines bekannten Halbleiters unter der Wirkung einer angelegten Spannung Kais Kondensator betrachtet wird, dessen Beläge die Gebiete entgegengesetzter Ladung auf der einen und der anderen Seite des Übergangs sind, dann ergibt sich bekanntlich, daß sich die Kapazität umgekehrt proportional mit der Kubikwurzel der Spannung V ändert, wobei angenommen werden kann, daß die Oberfläche dieser Beläge konstant bleibt, während der Abstand der Beläge obenstehendem Gesetz folgt.
Wenn der pn-Ubergang, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, sich in der kegelförmigen Zone des Halbleiterkörper befindet, deren Erzeugende einen Winkel <~) mit der Ebene des pn-Übergangs bildet, der sehr klein ist, dann bewirkt eine Vergrößerung der Spannung V eine Verringerung der Oberfläche des Kondensatorbelages, je größer der Abstand der Beläge wird, während die Oberfläche des anderen Kondcnsatorbelagcs gleichzeitig leicht ansteigt. Bei dem Halbleiterkörper nach der Erfindung ergibt sich
demnach eine Verringerung der Oberfläche des Kondensatorbelages, wenn der Abstand zwischen seinen Belägen vergrößert wird, und zwar proportional mit der Kubikwurzel, womit demnach eine Kapazitätsverringerung verbunden ist, die schneller als die durch
das Gesetz V 5 gegebene ist. Diese anwachsende Nichtlinearität der Kapazitätsänderung in Abhängigkeit von der angelegten Spannung geht deutlich aus dem Vergleich der Kurven 1 und 2 der Fig. 3 hervor, die empirisch ermittelt wurden.
Die Kurve 1 entspricht einem pn-Übergang, der in einem Halbleiterkörper gemäß der Erfindung angeordnet ist, wobei ein Verteilungsgradient der Fremdatome von 1020 Atomen/cm4, ein kreisförmiger Querschnitt des pn-Ubergangs mit einem Durchmesser von 100 μ vorgesehen ist, der so in dem kegelförmigen Teil des Halbleiterkörpers angeordnet ist, wie es in F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Der Winkel Θ beträgt dabei einige Grad. Auf diese Weise erreicht der Faktor
μ =
fast den theoretischen Optimalwert 1 -\- ]/2.
Die Kurve 2 entspricht einem pn-Übergang bei gleichem Verteilungsgradienten und gleichem Querschnitt, wobei aber der pn-Übergang in dem engsten Teil der Einschnürung angeordnet ist, d. h. in einem zylindrischen Profil, dessen Erzeugende mit der Ebene des pn-Übergangs einen Winkel von 90° bildet.
Die Kurve 3 ist zum Vergleich aufgetragen, und zwar mit dem gleichen Maßstab wie die Kurven 1 und 2. Sie zeigt die Kapazitätsänderung in Abhängigkeit von der angelegten Spannung bei einer »Mesadiode« aus Silizium, deren Verteilungsgradient 1023 bis 1024 Atome/cm4 beträgt und wobei der pn-Übergang in einem nahezu zylindrischen Profil untergrebacht ist.
Bei dem Halbleiterkörper gemäß der Erfindung ergibt sich außerdem noch der Vorteil, daß der Widerstand Rg des pn-Übergangs leicht abnimmt, wenn die angelegte Spannung ansteigt. Der Widerstand Rs wird im wesentlichen durch das p-Gebiet gebildet, d. h. durch das Gebiet, wo sich der größere Kondensatorbelag befindet, dessen Oberfläche, wie leicht einzusehen ist, mit zunehmender Spannung V anwächst, so daß der Widerstand R8 zwangläufig kleiner wird. Mit dem oben beschriebenen elektrischen Kondensator kann also ein parametrischer Verstärker mit maximalem Gewinn und geringster Rauschzahl aufgebaut werden.
Das Herstellungsverfahren für einen derartigen elektrischen Kondensator mit nichtlinearer Kapazität gemäß der Erfindung ist folgendes:
Eine halbleitende Substanz, vorzugsweise Germanium, wird zur Herstellung eines Monokristalls verwendet, der zwei Gebiete, nämlich ein n-Gebiet und ein p-Gebiet, besitzt. Vorausgesetzt, daß der Übergang in Richtung von ρ nach η vollzogen wird, sind die Herstellungsschritte folgende:
1. In das Germaniumbad wird ein gewisser Anteil von Fremdatomen des Akzeptortyps wie Indium oder Gallium eingeführt, um ein Halblcitergebiet des Typs ρ mit bestimmtem spezifischem Widerstand zu erhallen.
7 8
2. Ziehen eines Monokristalls im p-Bereich mit bestimmten Querschnitts zu erhalten, die in einer kegeleiner bestimmten Länge. förmigen Zone mit optimalem Spitzenwinkel an-
3. Beim fortgesetzten Ziehen, des Monokristalls geordnet ist.
wird, eventuell in steigendem Maße, der be- Abschließend sollen nachstehend die wichtigsten
stimmte Anteil von Donatorfremdatomen wie 5 Abmsssungjn, die Hsrsteüungsangibsn und die
Antimon oder Arsen hinzugefügt, um das Band Charakteristiken einss pn-Hilbleiters gsmiß der
vom Typ ρ zum Typ η übergehen zu lassen, so Erfindung ang^gsb^n wsrdan, dir zur paramstrischen
daß ein bestimmter spezifischer Widerstand im Verstärkung bsi Mikrowellen verwandet werden kann. η-Gebiet erzielt wird.
,,τ? . . - ry. , , ., . . „ , . ίο Dimensionen eines Halbleiterstäbchens:
4. Fortsetzen des Ziehens des Monoknstalls bis
zum Erreichen einer bestimmten Länge des Länge des η-Gebiets 2 mm
η-Bereichs. Länge des p-Gebiets 1 mm
5. Aufteilen des Monokristalls in mehrere zylindri- Durchmesser des ^
sehe paraUelepipedische Stäbchen geringer Ab- 15 KhmlTef der Pin μ
messungen mittels einer Säge oder einer Ultra- uurcnmesser der bin-
schallanlage, wobei jedes dieser Stäbchen einen »hnurung etwa 70 bis 80 μ
pn-Übsrgang enthält. Die Länge dieser Stäbchen Neigungswinkel etwa 1 b,s 10°
SX Gr£ornga5rnm,QUerSChnitt * . Herstellungsangaben:
6. Anlöten der sperrschichtfreien Kontakte 4 und 5 Material des Halbleiters.. Germanium an diese Stäbchen. Spezifischer Widerstand
_' iv. . ,' ' , des P-Gebietes 0,01 Ohm/cm
7. Überziehen der sperrschichtfreien Kontakte 4 Spezifischer Widerstand
und 5 mit einem Schutzlack. Die Stäbchen 25 im n-Gebiet ...'.... 0,002 Ohm/cm
werden in ein elektrolytisches Bad gebracht, Verteilungsgradient der
um sie anschließend einer selektiven elektro- Fremdatome 1020 Atome/cm4
lytischen Behandlung zu unterziehen. Das Ver- Ziehgeschwindigkeit ..... 200 mm/Std
fahren besteht darin, daß der in Sperrichtung vor- Elektrolytische Behandlung 5 bis 10 mA während
gespannte Halbleiter mit seinem Übsrgangs- 30 2 bis 3 Stunden
widerstand durch den Elektrolyten überbrückt 2 bis 4 mA während
ist, wodurch die verschiedenen Stellen des Halb- ungefähr 1 Stunde
leiterkörpers mehr oder weniger, je nach den Spezifischer Widerstand
Arbeitsbedingungen, angegriffen werden, bei des Elektrolyten ·. größer als 1000 Ohm
denen die Leitfähigkeit des Elektrolyts eine 35
besondere Rolle spielt. Charakteristiken des Halbleiters gemäß der Erfindung:
Widerstand in der Durch-
. Durch geeignete Wahl des Elektrolyten, der Zeit laßrichtung [Rs] 0,6 Ohm
des Einwirkens der Elektrolyse und der Stromstärke Minimale Kapazität [Cm(n] 0,25 pF
ist es auf diese Weise möglich, einen pn-Übsrgang 40 Güteziffer [/c] 1000 GHz.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 620/436

Claims (4)

1 2 Patentansnrüche- ein subharmonisches Steuersignal geringer Amplitude ' zusätzlich an den Schwingungskreis angelegt, dann zeigt eine solche Anordnung Verstärkereigenschaften
1. Elektrischer Kondensator mit spannungs- und wird parametrischer Verstärker genannt,
abhängiger Kapazität, bestehend aus einem Halb- 5 Halbleiter als nichtlineare Blindwiderstände oder leiterkörper, der in seinem Innern einen flächen- bei genügend hohen Frequenzen als Schwingungsförmigen pn-Übergang sowie einen Verteilungs- kreise mit nichtlinearer Kapazität zu verwenden, ist gradienten der Fremdatome zwischen den beiden ebenfalls bekannt. Die Ubergangsschicht eines pn-Halb-Elektroden über den pn-Übergang aufweist und leiters stellt nämlich eine variable Kapazität in Abder eine mit dem pn-Übergang in Verbindung io hängigkeit von der angelegten Sperrspannung dar. stehende Zone besitzt, deren zum pn-Übergang Es ist bekannt, einen Halbleiterkörper mit variaparallel liegende Querschnittsfläche sich stetig mit bier Kapazität derart auszubilden, daß sich seine, dem Abstand vom pn-Übergang ändert, d a d u r ch zum pn-übergang parallele Querschnittsflache sprunggekennzeichnet, daß der Verteilungs- haft mit dem Abstand vom pn-übergang ändert (östergradient der Fremdatome in der Nachbarschaft 15 reichische Patentschrift 180 958).
des pn-Ubergangs 1019 bis 1021 Fremdatome je Es ist ferner bekannt, einen Halbleiterkörper mit
Kubikzentimeter und je Zentimeter beträgt, daß pn-übergang derart zu ätzen, daß er in der Umge-■ die Zone mit stetiger Querschnittsänderung kegel- bung des pn-Übergangs eingeschnürt wird und die förmig gestaltet ist und der Winkel Θ zwischen Form eines Pyramidenstumpfes annimmt (deutsche der Ebene des pn-Übergangs und dem Kegelmantel 20 Auslcgeschrift 1 029 483).
zwischen 1 und 10° beträgt und daß der pn-Über- Entsprechend einem älteren, nicht zum Stand der
gang innerhalb der kegelförmigen Zone liegt. Technik gehörenden Vorschlag kann die Kapazitäts-
2. Elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, änderung eines pn-Überganges in Abhängigkeit von dadurch gekennzeichnet, daß sich an den kegel- der angelegten Vorspannung vergrößert werden, införmigen Teil des Halbleiterkörpers in Richtung 25 dem der zwischen dem Übergang und einer der Enddes Stromes ein weiterer Teil anschließt, dessen elektroden gelegenen Zone des Halbleiters eiri konti-Querschnittsfläche stetig zunimmt. nuierlich oder stufenweise sich vermindernder Quer-
3. Verfahren zum Herstellen eines elektrischen schnitt gegeben wird (deutsches Patent 1 075 745). Kondensators nach mindestens einem der An- In allen genannten Fällen sind die Halbleiterkörper Sprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß 3O mit einem Verteilungsgradienten der Fremdatome der Halbleiterkörper aus einem Monokristall über den pn-übergang versehen.
geschnitten wird, der durch Ziehen bei einer dem Während man bisher bei der Herstellung derartiger gewünschten Verteilungsgradienten der Fremd- Halbleiter die größten Schwierigkeiten hatte, Halbatome des pn-Übergangs entsprechenden Ge- leiterbauelemente mit gleichbleibenden, genau vorschwindigkeit gewonnen wird, und daß er an- 35 geschriebenen Charakteristiken zu erhalten, was schließend in ein elektrolytisches Bad bei um- bekanntlich die unerläßliche Voraussetzung für Halbgekehrter Spannung gebracht wird, um im η-Be- leiterkörper ist, die bei der parametrischen Verreich des Halbleiters in unmittelbarer Nachbar- Stärkung von Mikrowellen Verwendung finden sollen, schaft des pn-Ubergangs eine Einschnürung zu jst es mit der Lehre der vorliegenden Erfindung erstbilden dergestalt, daß der Halbleiter zum p-Bereich 40 mais möglich, auf einfachste Weise diese hohen hin zu einem sehr stumpfen, den pn-Übergang Genauigkeitsgrade zu erzielen, und zwar in erster umfassenden Kegel geformt wird und der pn-Über- Linie dadurch, daß der Halbleiterkörper mit einem gang die gewünschte Flächenausdehnung erhält. bestimmten Verteilungsgradienten der Fremdatome
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge- zwischen beiden Endflächen über den pn-Übergang kennzeichnet, daß während des Ziehens des Halb- 45 uncj mjt einer bestimmten Formgebung im Bereich leiter-Monokristalls der Schmelze die gewünschten des pn-Übergangs versehen wird.
Verunreinigungen mit einer zur Erzielung des ge- oas Ersatzschaltbild eines derartigen Halbleiterwünschten Verteilungsgradienten der Fremdatome körpers zeigt eine variable nichtlineare Kapazität C, im Bereich des pn-Übergangs erforderlichen Ge- der ein Widerstand R1, parallel geschaltet ist, wobei schwindigkeit zugesetzt werden. 50 die Kombination (C, Rv) in Serie mit einem Widerstand Rs liegt. Für die Verwendung als parametrischer Verstärker, der auf sehr hohe Frequenzen anspricht, muß dann vorausgesetzt werden, daß sich die Sperr-
_ schicht für die Betriebsfrequenz ω als reiner Blind-
55 widerstand verhält, d. h. daß die Impedanz des nichtlinearen Kondensators etwa „ beträgt. Diese
DE1960B0056973 1959-03-11 1960-03-08 Elektrischer Kondensator mit spannungsabhaengiger Kapazitaet, bestehend aus einem Halbleiterkoerper Expired DE1225765C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1225765X 1959-03-11

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DE1225765B DE1225765B (de) 1966-09-29
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT180958B (de) * 1951-02-16 1955-02-10 Western Electric Co Elektrische Schaltung mit einem Halbleiterelement
DE1029483B (de) * 1954-01-28 1958-05-08 Marconi Wireless Telegraph Co Verfahren zur Herstellung von npn- oder pnp-Transistoren
DE1075745B (de) * 1958-07-02 1960-02-18 Siemens 6- Haiske Aktiengesellschaft-Berlin und München Halbleiteranordnung mit einem pn-Übergang, insbesondere zur Verwendung als spannungsabhängige Kapazität

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DE1225765B (de) 1966-09-29

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Legal Events

Date Code Title Description
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