DE1216003B - Bohnenabspitzmaschine mit einer Abspitztrommel - Google Patents
Bohnenabspitzmaschine mit einer AbspitztrommelInfo
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- A23N15/12—Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for snipping or stringing beans
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WH^ PATENTAMT
Int. α.:
AOIf
Deutsche Kl.: 45 e-41/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Amneldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Amneldetag:
Auslegetag:
1216 003
M 67713 m/45 β
21. Dezember 1965
5. Mai 1966
M 67713 m/45 β
21. Dezember 1965
5. Mai 1966
Zum Behandeln von Buschbohnen vor dem Abspitzen, die insbesondere bei maschineller Ernte mit
verhältnismäßig vielen Stielen und Ranken behaftet und außerdem auch noch in großen Mengen zu
zweien und dreien zusammengewachsen sind, ist bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, die in
einer an sich bekannten umlaufenden Trommel sowohl die Ranken bzw. zusammengewachsenen Bohnen
als auch die mit Stielen versehenen Einzelbohnen einer Trennvorrichtung zuführt und durch diese trennt
bzw. abtrennt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich eine solche Vorrichtung in hervorragender
Weise in einer Bohnenabspitzmaschine anordnen läßt. Dadurch wird der Vorteil erreicht,
daß nunmehr in einer einzigen Maschine zugleich sowohl das Entranken als auch das Abspitzen
der Bohnen durchgeführt werden kann, und dies bedeutet eine außerordentliche Einsparung an Investitionen,
Arbeitskräften und Arbeitsaufwand.
Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die an sich bekannten, in der Trommel angeordneten
Scheibenringe als Fördermittel zu einer in der Trommel vorgesehenen Schneidvorrichtung ausgebildet
sind.
Dabei ist es zweckmäßig, daß in den Scheibenringen Fangschlitze vorgesehen sind. Hierbei können
die Fangschlitze radial, vorzugsweise aber dem Scheibenumlauf entgegengerichtet sein.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß als Schneidvorrichtung eine Achse
mit drehbaren Schneidscheiben dient. Dabei kann es vorteilhaft sein, daß die Schneidscheiben die umlaufenden
Scheibenringe übergreifen, indem letztere beispielsweise zwischen paarweise angeordneten
Schneidscheiben umlaufen. Im übrigen kann die Schneidvorrichtung angetrieben sein.
Die in die Trommel mit den Bohnen aufgegebenen oder dort durch das Abranken und Abspitzen laufend
entstehenden Kleinteile können zur Entlastung der sich in dauernder Umwälzung befindlichen Bohnenmasse
und zur Erleichterung des Arbeitsvorganges dadurch möglichst schnell und ohne zusätzlichen
Aufwand aus der Trommel abgeführt werden, daß die Trommelschlitze geradlinig oder aber Vorzugsweise
langgewellt ausgebildet sind. Die letztere Schlitzform gestattet jedoch nicht nur einen praktisch
freien Durchtritt dieser Teilchen durch die Trommelwand, sondern sie führt und hält auch die noch abzuschneidenden
Teilchen in einer Richtung gegen die Abspitzmesser, die einen vorteilhaften ziehenden
Schnitt ergibt.
Bohnenabspitzmaschine mit einer
Abspitztrommel
Abspitztrommel
Anmelder:
Maschinenfabrik August Herbort,
Braunschweig, Hamburger Str. 268
Als Erfinder benannt:
Bruno Weirauch, Braunschweig
Um die Trommelschlitze von etwa in ihnen hängengebliebenen Teilchen zu befreien und die Wirkung
der Maschine entsprechend zu erhalten, können an der Trommelaußenwand Reinigungsbürsten, Sprühdüsen
od. dgl. angeordnet sein.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Bohnenabspitzmaschine in Stirnansicht und
F i g. 2 einen Teil dieser Maschine in Seitenansicht, jeweils geschnitten.
Danach besteht die Maschine aus einer Drehtrommel 1, an deren Innenwand Scheibenringe 2 gelagert
sind. Diese weisen an ihren Innenkanten Fangschlitze 3 auf, die der durch den Pfeil A angegebenen
Drehrichtung der Trommel entgegengerichtet sind. Sie dienen als Fördermittel für das in die Trommel
aufgegebene Gut zu einer Schneidvorrichtung.
Letztere ist durch Schneidscheiben 4 gebildet, die um eine gemeinsame Achse S drehbar und gegebenenfalls
antreibbar sind. Sie übergreifen die Scheibenringe 2, indem sie paarweise an diesen anliegen.
Im Ausführungsbeispiel ist angedeutet, daß die Trommelschlitze 6, 7 geradlinig oder auch langwellig
ausgebildet sein können und sich in an sich bekannter Weise nach außen verengen.
An der Trommelaußenwand liegen die Abspitzmesser S an. Außerdem sind gegen sie Reinigungselemente, im vorliegenden Fall Sprühdüsen 9, gerichtet.
Werden durch eine solche Trommel gepflückte Bohnen hindurchgeführt, so erfassen die Fangschlitze
3 der mit der Trommel 1 umlaufenden Scheibenringe 2 die mitwandernden Stengel und Ranken
10, insbesondere auch solche, die mit Bohnen sogenannte Zwillinge oder Drillinge bilden, und führen
sie gegen die Schneidscheiben 4. Dort werden die Stengel und Ranken sicher von den Bohnen ab-
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geschnitten, so daß deren nunmehr freie Enden ungehindert in die Trommelschlitze 6,7 eintreten können,
um dort alsbald und sicher von den Messern 8 erfaßt und abgespitzt zu werden. Alle Kleinteilchen
aber, die entweder schon mit der Bohnenmasse in die Trommel aufgegeben waren oder in letzterer entstehen,
fallen alsbald durch die geradlinigen oder langwelligen Schlitze 3 der Trommelwand und entlasten
dadurch die Bohnenmasse und die Maschine.
Die Sprühdüsen 9 tragen hierzu bei, indem sie ein Festsetzen von Gutsteilchen in den Trommelschlitzen
6,7 verhindern.
Claims (11)
1. Bohnenabspitzmaschine mit einer Abspitztrommel, dadurch gekennzeichnet, daß
die an sich bekannten, in der Trommel (1) angeordneten Scheibenringe (2) als Fördermittel zu
einer in der Trommel vorgesehenen Schneidvorrichtung (4, 5) ausgebildet sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Scheibenringen (2) Fangschlitze
(3) vorgesehen sind.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn-, zeichnet, daß die Fangschlitze (3) etwa radial ausgebildet
sind.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangschlitze (3) dem Scheibenumlauf
entgegengerichtet sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneidvorrichtung eine Achse
(5) mit drehbaren Schneidscheiben (4) dient.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidscheiben (4) die umlaufenden
Scheibenringe (2) übergreifen.
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenringe (2) zwischen
paarweise angeordneten Schneidscheiben (4) umlaufen.
8. Maschine nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung
(4, 5) angetrieben ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelschlitze
(6) geradlinig ausgebildet sind.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelschlitze
(7) langgewellt verlaufen.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Trommelaußenwand Reinigungsbürsten, Sprühdüsen od. dgl. (9) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 567/168 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
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| DEM67713A DE1216003B (de) | 1965-12-21 | 1965-12-21 | Bohnenabspitzmaschine mit einer Abspitztrommel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1216003B true DE1216003B (de) | 1966-05-05 |
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| DEM67713A Pending DE1216003B (de) | 1965-12-21 | 1965-12-21 | Bohnenabspitzmaschine mit einer Abspitztrommel |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1216003B (de) |
-
1965
- 1965-12-21 DE DEM67713A patent/DE1216003B/de active Pending
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