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DE1210000B - Trommeldrehfilter - Google Patents

Trommeldrehfilter

Info

Publication number
DE1210000B
DE1210000B DEJ21216A DEJ0021216A DE1210000B DE 1210000 B DE1210000 B DE 1210000B DE J21216 A DEJ21216 A DE J21216A DE J0021216 A DEJ0021216 A DE J0021216A DE 1210000 B DE1210000 B DE 1210000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
rotary drum
plates
filter according
filtrate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21216A
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar Luthi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Improved Machinery Inc
Original Assignee
Improved Machinery Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Improved Machinery Inc filed Critical Improved Machinery Inc
Publication of DE1210000B publication Critical patent/DE1210000B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/80Accessories
    • B01D33/82Means for pressure distribution
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
    • B01D33/073Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for inward flow filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Trommeldrehfilter Die Erfindung bezieht sich auf Trommeldrehfilter mit einer Vielzahl einander übergreifender, gegen den Trommeldrehsinn nach hinten gebogener Trennflächen, die mindestens 900 im Bogenmaß messen und aneinandergrenzende Filtratdurchlässe bilden.
  • Jeder Durchlaß steht mit einem Einlaß an der Trommeloberfiäche in Verbindung und weist im Trommelinnern im Abstand von der Trommelwelle einen Auslaß auf, so daß das Filtrat nach Erreichen des Überlaufs frei abströmen kann.
  • Von der Erfindung wird hauptsächlich die Schaffung eines Trommeldrehfilters der sogenannten ventillosen Unterdruckfilterausführung angestrebt, bei dem jeder im Drehsinn der Trommel rückwärts gebogene Filtratdurchlaß, der das von dem ihm zugeordneten Trommelsektor ihm zugeführte Filtrat abführt, sich über die gesamte Breite der Filtertrommel erstreckt, so daß das Filtrat direkt in ihn eintreten und ihn durchfließen kann, ohne sich axial in Breitenrichtung der Trommel bewegen zu müssen.
  • Ein solcher ventilloser Unterdruckfilter arbeitet mit einem niedrigen, im Innern der Trommel durch die Drehung derselben erzeugten Unterdruck, was durch die Anwendung von Filtratdurchlässen erzielt wird, die entgegengesetzt zum Drehsinn der Trommel nach hinten gebogen sind. Bei diesen Filtertrommeln, die weitgehend in Gebrauch sind, hat sich jedoch die Notwendigkeit, eine Vielzahl von Filtratdurchlässen in einer Trommel unterzubringen, die im wesentlichen winkligen Verlauf aufweisen und einen hohen Filterwirkungsgrad haben, als schwieriges Problem erwiesen. Genauer gesagt, müssen zur Erreichung eines hohen Wirkungsgrads der Filtrierung mindestens zwölf gesondert Flüssigkeit abziehende, Filtrierflächen tragende Trommelsektoren verwendet werden, und die Minimallänge der nach hinten gebogenen Filtratdurchlässe muß, im Bogenmaß gemessen, wenigstens etwa 900 betragen. Diese einschränkenden Bedingungen stellen jedoch infolge der Vielzahl erforderlicher Führungskanäle oder sonstiger notwendiger Filtratdurchlässe den Filtertrommelkonstrukteur vor eine schwere Aufgabe. Zum Beispiel hat die Bauweise der eben beschriebenen Unterdruckfilter eine Reihe axial verlaufender Filtratrinnen oder -tröge, von denen je eine bzw. je einer für einen Trommelsektor bestimmt und gerade unterhalb des durch die Filterfläche gebildeten Sektors angeordnet ist, zur Folge, die alle je eine an sie angeschlossene, ungefähr in Längsrichtung verlaufende, enge, rückwärts gebogene Filtratableitung besitzen; bei einer solchen Bauweise kann jedoch das Filtrat nicht, wie dies höchst wünschenswert ist, direkt in eine solche Ableitung hinein- und durch diese hindurchfließen, sondern muß erst lange Strecken bis zu 3 oder 6 m durchlaufen, ehe es aus der Nähe des Filterkuchens entfernt werden kann. Eine solche Arbeitsweise setzt den Filtrierwirkungsgrad jedoch aus verschiedenen Gründen herab.
  • Bei der an anderer Stelle beschriebenen Einrichtung zur Entziehung des Wassers aus wäßrigen Mischungen werden alle zur Entwässerung des Trommelkörpers dienenden Leitungen in einer oder mehreren Gruppen, die im letzteren Falle durch eine Trommelzone voneinander getrennt sind, in der sich keine Entwässerungsleitung vorfindet, angeordnet, und in jeder dieser Gruppen sind alle Entwässerungsleitungen in einer und nur einer Ebene angeordnet die zur Trommelachse senkrecht steht. Hierbei wird jedoch die Breite der Trommel nicht völlig für den Filterungsvorgang ausgenutzt.
  • Bei einem bekannten Vakuumzellentrommelfilter mit zum Filtratablauf abfallenden Zellenböden wird die Saugwirkung des Unterdruckfilters dadurch erhöht, daß sich von einem im Filtrateinmündungsbereich liegenden Punkt der Ableitungskanäle an der Querschnitt derselben nach derTrommelstirnseite zu ständig vergrößert.
  • Alle diese Filtriereinrichtungen besitzen jedoch kein Filterkonstruktion, die sie befähigt, die Filterflüssigkeit direkt aus der Filterfläche längs des Durchlasses in das Trommelinnere hindurchgelangen zu lassen, ohne daß sie gleichzeitig in axialer Richtung abgeleitet werden müßte.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher eine Konstruktion zu finden, die zwei Erfordernissen genügt, die bisher noch nicht restlos erfüllt wurden: einmal dem einer Maximalzahl von Trommelzellen, deren jede einen von den anderen unabhängigen Filtratdurchlaß besitzt, und das andere Mal dem einer sowohl vom Standpunkt mechanischer Festigkeit aus als auch von dem eines bestmöglichen hydraulischen Wirkungsgrades aus äußerst wirksamen Anordnung der Filtratdurchlässe.
  • Die Erfindung schlägt dazu vor, daß sich jedes jeweils eine Trennfläche bildende Blech über die gesamte Trommelbreite erstreckt und die einander übergreifenden, mit gleichem Abstand voneinander angeordneten Trennbleche eine Evolventenschar bilden. Jeder Filtratdurchlaß umspannt dabei ein Bogenmaß von etwa 1200. Zweckmäßigerweise werden in Abständen voneinander längs der Trommelachse Abstandsschienen zwischen benachbarteTrennbleche gelegt und an ihnen befestigt, durch die für gleichbleibende Weite des jeweiligen Durchlasses gesorgt wird, der Trommelkörper nach außen durch ein zylindrisches Filtersieb abgeschlossen und für die Filtratdurchlässe voneinander getrennte Einlässe hergestellt, deren jeder längs der Trommelumfangsfläche ein Bogenmaß von weniger als 300 umspannt. Durch diese Anordnung wird jeder Trommelzelle durch einen Durchlaß die ihm durch das Filtersieb zuströmende flüssigkeit entzogen und das Filtrat einem im Trommelinnern befindlichen, gegen den Einlaß im Sinne der Trommeldrehung rückwärts liegenden Auslaß zugeführt, und für die Filtratdurchlässe, die die Trommel von einer Stirnwand zur anderen durchsetzen, wird die volle Trommelbreite ausgenutzt.
  • Besonders wichtig ist, daß die vielen nahe übereinanderliegenden Trennbleche, die die Filtratdurchlässe abgrenzen und sich überlappen, alle Evolventenform haben, weil dies einen gleichbleibenden Abstand der Trennbleche in radialer Richtung voneinander und die Anwendung von Abstandsschienen von stets gleicher Höhe auf ganzer Länge des Evolventenverlaufs zur Herstellung dieses Abstandes ermöglicht.
  • Dies verbessert nicht nur den hydraulischen Wirkungsgrad der Filtratdurchlässe, sondern macht es auch möglich, eine große Zahl von Abstandhalterreihen zu verwenden, die alle in axialer Richtung der Trommel voneinander Abstand besitzen und, die einander überdeckenden Trennbleche stützend, auf ganzer Länge des Filtratdurchlasses fortgesetzt in Umfangsrichtung verlaufen, so daß eine große Festigkeit und Starrheit des Trommeldrehfilters erzielt wird.
  • An Hand der Zeichnungsunterlagen soll nunmehr ein Ausführungsbeispiel der Erfindung besprochen werden. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht eines Trommeldrehfilters, von dem einige Teile weggebrochen sind, um den Innenaufbau zu zeigen, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 der Anordnung der evolventenförmig gebogenen Trennplatten mit den Durchlässen, Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 der evolventenförmig gebogenen Abstandsschienen und Träger Fig. 4 eine Seitenansicht einer Stirnscheibe mit Trägerelementen, F i g. 5 einen der F i g. 2 entsprechenden vergrößerten Teilschnitt und F i g. 6 eine schaubildliche Ansicht einer evolventenförmig gebogenen Trennplatte und ihrer zugehörenden Bauelemente.
  • Das Drehtrommelfilter (Fig.1) weist einen Behälter 10 auf, in welchem die Trommel 12 in den zu filternden Stoffbrei oder Stoffschleim teilweise eintaucht. Die Trommel 12 hat zwei Stirnzapfen 18, 20, die aus den beiden -Stirnscheiben der Trommel ragen und seitlich gelagert sind. Die Stirnscheiben 22 und 24 werden von radial gerichteten Speichen 26 getragen, die auf den Stirnzapfen befestigt sind. Die eine Stirnplatte hat die Form eines Kreisringes, so daß Filtrat aus der Trommel zu einem üblichen Überlaufkasten 16 fließen kann. Ein Deckelstreifen 14 bildet eine Flüssigkeitsabdichtung. Die Außenfläche der Trommel besteht aus einem Filtersieb 28, das die gesamte Umfangsfläche des Zylinders zwischen den beiden Stirnseiten bedeckt.
  • Innerhalb des Filtersiebes sind mehrere Filtratdurchlässe30 vorhanden, und zwar mindestens -wie dargestellt - zwölf Durchlässe 30, deren Zahl aber auch größer sein kann. Jeder Durchlaß 30 erstreckt sich über die gesamte Länge der Trommel und hat eine zur Innenfläche des Siebes 28 weisende Einlaß öffnung 32 und eine innerhalb des Zylinders liegende Auslaßöffnung34, die von der Einlaßöffnung in Bogenrichtung des Zylinders einen großen Abstand, und zwar nach hinten, gesehen in Richtung der Trommeldrehung, hat. Die Durchlässe 30 und ihre Einlaßöffnungen 32 sind so ausgeführt und gegenseitig so angeordnet, daß die Einlässe 32 unter allen Abschnitten des Siebes liegen, wobei jeder Durchlaß eine abgetrennte Trommelzelle begrenzt, deren Winkelmessung nicht größer als 300 ist. Das Bogenmaß der Durchlässe beträgt mindestens 900 und vorzugsweise 1200.
  • Die Durchlässe 30 werden von zwei benachbarten, sich überlappenden, evolventenförmig gebogenen Platten 36 einer Plattengruppe begrenzt, die einen gleichförmigen Abstand voneinander haben und im Inneren des Zylinders verlaufen. Bei der dargestellten Struktur ist also an jedem Radius der Trommel ein Stapel von vier Durchlässen vorhanden. Werden kürzere Durchlässe verwendet, so ergeben sich Stapel von drei Durchlässen. Bei einem Stapel mit einer größeren Zahl als vier Durchlässen ist das Bogenmaß von jedem Durchlaß kürzer als in F i g. 2 dargestellt ist. Dies kann bei großen Filtern erwünscht sein. Jede Trennplatte 36 ist an ihren Kanten mittels gebogener Winkeleisen38 an den Stirnscheiben22 und 24 befestigt. Jede Trennplatte 36 endet an ihrem inneren Ende in einer geradlinigen Kante, die zur Drehachse der Trommel radial verläuft und einen Abstand von dieser Drehachse hat. Am Außenende hat jede Trennplatte 36 einen nach außen gebogenen Flansch 40, der sich an die Innenfläche des Filtersiebes 28 anlegt und die Trommelzellen begrenzt.
  • Für die Starrheit oder Festigkeit der Trommel ist es wesentlich, daß die Platten 36 über die gesamte Länge der Trommel gegenseitig intermittierend getragen werden. Zu diesem Zwecke weisen die Trennplatten 36 eine Reihe Z-förmiger Abstandsschienen 42 gleichförmiger Höhe auf, die entsprechend der Evolventenkurve der Trennplatten 36 um die Drehachse der Trommel gebogen sind und die in axialer Richtung der Trommel einen Abstand voneinander haben. Jede Abstandsschiene 42 ragt über das Flanschende 40 der darüberliegenden Trennplatte 36 hinaus und bildet den Träger für in Längsrichtung sich erstreckende, das Sieb tragende Schienen 46, die in gleichen Abständen voneinander zwischen den Flanschen 40 angeordnet sind und einen zusätzlichen Träger für das Sieb 28 bilden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Trommeldrehfilter mit einer Vielzahl übereinandergreifender, mindestens 900 im Bogenmaß messender, rückwärts gebogenerTrennflächen, die aneinandergrenzende Filtratdurchlässe bilden, von denen jeder mit einem Einlaß an der Oberfläche der Trommel in Verbindung steht und im Innern der Trommel im Abstand von der Trommelwelle einen Auslaß aufweist, so daß das Filtrat nach Erreichen des Überlaufs frei ab strömen kann dadurch gekennzeichnet, daß sich jedes Trennblech (36) über die gesamte Trommelbreite erstreckt und die einander übergreifenden, mit gleichem Abstand voneinander angeordneten Trennbleche eine Evolventenschar bilden.
  2. 2. Trommeldrehfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Trennbleche (36) an den Endplatten (22, 24) der Trommel befestigt sind.
  3. 3. Trommeldrehfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandsschienen (42) in Abständen voneinander längs der Trommelachse verteilt und der Evolventenkurve der Trennbleche um die Trommelachse herum folgend, zwischen benachbarte Trennbleche (36) gelegt und an ihnen befestigt sind und ein zylin- drisches Filtersieb über den Trommelblechen (36) liegt und an ihnen sowie den Stirnscheiben (22, 24) befestigt ist.
  4. 4. Trommeldrehfllter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (46) in bestimmten Abständen voneinander um die Trommelachse herum an den Stirnscheiben (22, 24) befestigt sind und die einander überlappenden Trennbleche (36) an ihren Randteilen tragen.
  5. 5. Trommeldrehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Trennbleche (36) an seinem Außenende einen in Längsrichtung verlaufenden Flansch (40) besitzt, der das Trennblech mit dem Filtersieb (28) verbindet und für die Durchlässe (30) getrennte Einlässe (32) herstellt, deren jeder längs der Trommelumfangsfläche ein Bogenmaß von weniger als 300 umspannt.
  6. 6. Trommeldrehfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Durchlaß (30) ein Bogenmaß von etwa 1200 umspannt. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 935 122; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 026728, 1068220; französische Patentschrift Nr. 1 252407; USA.-Patentschriften 1 816 132, 2537414.
DEJ21216A 1961-01-30 1962-01-26 Trommeldrehfilter Pending DE1210000B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US85786A US3150083A (en) 1961-01-30 1961-01-30 Filters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1210000B true DE1210000B (de) 1966-02-03

Family

ID=22193924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ21216A Pending DE1210000B (de) 1961-01-30 1962-01-26 Trommeldrehfilter

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US (1) US3150083A (de)
DE (1) DE1210000B (de)

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US3150083A (en) 1964-09-22

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