DE1205775B - Lufteinlasskanal fuer das Triebwerk eines UEberschallflugzeugs mit in Abhaengigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwaenden - Google Patents
Lufteinlasskanal fuer das Triebwerk eines UEberschallflugzeugs mit in Abhaengigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren SeitenwaendenInfo
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- DE1205775B DE1205775B DEB52695A DEB0052695A DE1205775B DE 1205775 B DE1205775 B DE 1205775B DE B52695 A DEB52695 A DE B52695A DE B0052695 A DEB0052695 A DE B0052695A DE 1205775 B DE1205775 B DE 1205775B
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- F02C7/04—Air intakes for gas-turbine plants or jet-propulsion plants
- F02C7/057—Control or regulation
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- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
F02c
Deutsche KL: 46 f-8/01
Nummer: 1205 775
Aktenzeichen: B 526951 a/46 f
Anmeldetag: 1. April 1959
Auslegetag: 25. November 1965
Die Erfindung betrifft einen Lufteinlaßkanal für das Triebwerk eines Überschallflugzeugs mit in
Abhängigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwänden, in welchem eine oder mehrere
schräge Verdichtungsstöße und abschließend ein senkrechter Verdichtungsstoß hervorgerufen werden.
Erfindungsaufgabe ist, für jede Geschwindigkeit die größtmögliche Druckausbeute am Einlaß und
damit das größtmögliche Luftgewicht zu erhalten. Dazu müssen die Seitenwände so geneigt sein, daß ίο
Aufpralldruckverluste möglichst vermieden werden; ferner soll der senkrechte Verdichtungsstoß in der
Nähe des Einlasses oder bei den höchsten Geschwindigkeiten im Einlaßkanal liegen, um zu vermeiden,
daß die Stoßwelle sich außerhalb des Lufteinlaßkanals mit der Umgebungsluft verbindet oder um das
Vorderteil der Triebwerkshaube herumströmt, wodurch ein erheblicher Luftwiderstand am Flugzeug
verursacht würde.
Es ist bereits bekannt, zur Regelung des Lufteinlasses bei einem Staustrahltriebwerk bzw. einem
Gasturbinentriebwerk die Öffnung des Einlaßkanals mit einem verstellbaren Mittelkegel und einer Randdüse
zu versehen, wobei die Normalstellung des Mittelkegels dem Betrieb bei Überschallgeschwindigkeit
entspricht. Unterhalb der Schallgrenze werden die Raumverhältnisse des bekannten Lufteinlaßkanals
dadurch geändert, daß der Mittelkegel in den Kanal hinein zurückgezogen wird und zusätzlich aus
der Randdüse ein Strömungsmittel in den Luftstrom abgegeben wird.
Bei Turbogebläsen und Turboverdichtern ist es bekannt, Ausblasventile in Abhängigkeit von der
Strömungsgeschwindigkeit in Luft führenden Kanälen mittels einer Membran zu steuern, die eine Kammer
in zwei Räume unterteilt, welche über Leitungen an je eine Sonde angeschlossen sind, die den statischen
bzw. den Gesamtdruck in der Luftströmung messen.
Zur praktischen Lösung der geschilderten Aufgabe ist bei einem Lufteinlaßkanal der eingangs beschriebenen
Art vorgesehen, daß die verstellbaren Wände des Kanals durch einen ersten Stellmotor bewegt
werden, der durch eine an sich bekannte erste Senkvorrichtung über eine Membran betätigt wird, die
einem Druck ausgesetzt ist, der sich mit der nach einem der schrägen Verdichtungsstöße herrschenden
Luftgeschwindigkeit ändert, und daß zur Verbindung des Einlaßkanals mit einer das Triebwerk umgehenden
Nebenleitung eine Drehklappe vorgesehen ist, welche von einem zweiten Stellmotor bewegt
wird, der durch eine an sich bekannte zweite Servovorrichtung über eine Membran betätigt wird, die
Lufteinlaßkanal für das Triebwerk eines
Überschallflugzeugs mit in Abhängigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwänden
Überschallflugzeugs mit in Abhängigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwänden
Anmelder:
The Bendix Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41 .
Als Erfinder benannt:
Samuel E. Arnett,
Richard C. German,
South Bend, Ind. (V. St. A.)
Samuel E. Arnett,
Richard C. German,
South Bend, Ind. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. April 1958 (730 384)
einem Druck ausgesetzt ist, der sich mit der nach dem senkrechten Verdichtungsstoß herrschenden
Luftgeschwindigkeit ändert, wobei eine Rückführungsnockenplatte über ein Gestänge mit den verstellbaren
Seitenwänden verbunden ist.
Durch die genannten Mittel wird es möglich, die Strömungsverhältnisse im Lufteinlaßkanal entsprechend
den Machzahlen so zu steuern, daß stets die größtmögliche Druckausbeute erzielt wird. Zu diesem
Zweck tritt bei verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten, wenn die verstellbaren Seitenwände
ihre Endstellung erreicht haben, die Umleitungsklappe in Tätigkeit, die dann in Abhängigkeit von
der Machzahl einen Überschuß an durch den Einlaßkanal strömender Luft ableitet.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in
Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung, in welcher ein Lufteinlaßkanal mit einer Einlaßsteuerung
nach der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt ist.
In der Zeichnung ist das Vorderteil einer Triebwerkhaube, die zugleich Flugzeugrumpf sein kann,
mit 10 bezeichnet. Dieses Teil bildet mit einer fest-
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stehenden schrägen Wand 12 und einer verstellbaren Wand 14 zusammen den wirksamen Raum des Lufteinlaßkanals,
der zu einem nicht dargestellten Triebwerk gehört. Bei der Bildung der wirksamen Einlaßform
wirkt eine verstellbare Wand 16, die im Inneren der Haube 10 angeordnet ist, mit der Wand 14 zusammen.
Außerdem ist noch weiter im Inneren der Haube 10 eine Umleitungsklappe 17 angeordnet,
über welche Luft vor dem Verdichter abgeleitet werden kann. Bei Überschallgeschwindigkeiten entstehen
entlang den Wänden 12 und 14 eine oder mehrere schräge Verdichtungsstöße. Außerdem entsteht anschließend
eine normal zu der Richtung des Luftstromes laufende Stoßwelle.
Die höchstmögliche Druckausbeute wird erreicht, wenn die Flächen, an denen die schrägen Stöße auftreten,
so angeordnet sind, daß geringstmögliche Stoßverluste auftreten, wenn der senkrechte Stoß
bei der niedrigstmöglichen Machzahl erfolgt. Dies erfordert, daß die verstellbare Kanalwand, an der die
schrägen Stöße auftreten, als Funktion der Machzahl festgelegt wird, die an dieser Wand vorhanden ist.
Zu diesem Zwecke werden die Wände 14 und 16 in Abhängigkeit von der Machzahl durch eine von
der Machzahl gesteuerte Stellvorrichtung eingestellt. Die Wand 14 ist mit einer Stange 18 verbunden, die
durch einen in einem Zylinder 22 befindlichen Kolben 20 verschoben wird. Der Kolben 20 bewegt sich
senkrecht zur Strömungsrichtung, wenn unter hohem Druck befindliches'Drucköl in eine der Kammern 24
oder 25 auf gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 20 eingeleitet wird. Eine Senkvorrichtung 28 steuert
das unter hohem Druck befindliche Drucköl entweder durch die Leitung 26 oder 27 zum Kolben 20;
es ist mit einer Hochdruckeinlaßöffnung 30 und einer Niederdruckauslaßöffnung 32 sowie einem Ventil 34
versehen, welches normalerweise mittels Federn 36 und 38, die sich in Kammern 40 bzw. 42 befinden,
in einer Mittelstellung gehalten wird. Jede dieser Kammern ist durch Leitungen 44 bzw. 46 mit der
Hochdruckeinlaßöffnung 30 verbunden. Die öffnungen 48 und 50, die gewöhnlich über Leitungen 52
und 54 an der Rückflußleitung 32 angeschlossen sind, sind ebenfalls mit der Einlaßöffnung 30 verbunden.
Das Ausströmen aus diesen Öffnungen wird durch ein Klappenventil 56 gesteuert, welches mit
einer innerhalb eines Gehäuses 60 angeordneten Membran 58 verbunden ist. Die Oberseite der
Membran 58 steht über eine Leitung 62 mit einer Sonde für statischen Druck 63, welche an der feststehenden
Wand 12 angeordnet ist, in Verbindung. Die Unterseite der Membran 58 steht mit einer Sonde
64 für den Gesamtdruck (Pitot-Rohr) in Verbindung, welche mit dieser Seite durch eine Leitung 66 über
eine von Hand einstellbare öffnung 68, eine Kammer 70 und eine Leitung 72 Verbindung hat. Die Druckhöhe
in der Kammer 70 und damit die Höhe des die Unterseite der Membran 58 beaufschlagenden Drukkes
hängt nicht nur von dem mit der Sonde 64 ermittelten Druckwert ab, sondern auch von der Stellung
des Ventils 74, welches die wirksame Fläche einer Öffnung 76 regelt. Der auf die Unterseite der
Membran 58 wirkende Druck ist daher nicht der von der Sonde 64 ermittelte Gesamtdruck, sondern ist ein
abgestimmter Druck, welcher sich mit der Stellung des Ventils 74 ändert. Dieser Druck wirkt daher als
ein veränderlicher Bezugsdrack. Um eine Schallströmung durch die Öffnung 76 und in der Leitung
78 zu sichern, ist eine Strahlpumpe vorgesehen, in der unter sehr hohem Druck stehende Luft, z. B.
von der Druckseite des Verdichters durch eine Öffnung 80, durch die Öffnung 82 und aus der Aus-Stoßöffnung
84 gefördert wird.
Die Umleitungsklappe 17 wird mittels einer hydraulischen Stellvorrichtung 90 betätigt, die einen
Kolben 92 mit einer Stange 94 aufweist, die mit der Klappe 17 verbunden ist. Der Kolben 92 wird mit
ίο Drucköl beaufschlagt, das entweder in die Kammer
96 oder 98 auf gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 92 eingesteuert wird. Die Kammern sind über
Leitungen 100 und 102 mit einer Servovorrichtung 104 verbunden, welche im wesentlichen der Servovorrichtung
28 gleicht. In dieser Servovorrichtung 104 geht das Strömungsmittel von einer Hochdrucköffnung
106 aus entweder zu der einen oder der anderen Seite eines Ventils 108 und fließt zurück nach
einer öffnung 109. Dieser hohe Druck wird durch ein Klappenventil 110 gesteuert, dessen Stellung
durch eine in einem Gehäuse 116 wirkende Membran 112 eingestellt wird. Die Bewegung des Klappenventils
110 gegen die eine oder andere der in seinem Bereich befindlichen Öffnungen bewirkt eine Druckerhöhung,
die das Ventil 108 veranlaßt, sich nach oben oder unten zu bewegen, wodurch das unter
hohem Druck stehende Strömungsmittel entweder durch die Leitung 100 oder 102 in die Kammer 96
oder in die Kammer 98 fließt. Die Oberseite der Membran 112 ist über eine Leitung 120 mit einer
Sonde 118, die den statischen Druck an der Verengung des Einlaßkanals mißt, verbunden. Der
Gesamtdruck an dieser Stelle des Einlaßkanals wird mittels einer Druckmeßsonde 122 (Pitot-Rohr) aufgenommen,
die durch eine Leitungn 124 mit einem von Hand einstellbaren Ventil 126 in der öffnung
128 und einer an die Unterseite der Membran 112 anschließenden Kammer 130 verbunden ist. Die
Druckhöhe in der Kammer 130 wird mittels eines Ventils 132 eingestellt, welches die wirksame Fläche
- der Öffnung 134 regelt. Eine von der Leitung 78 abgehende Querverbindung 135 sorgt für eine Schallströmung
durch das Ventil 132.
Die Bewegung der Wände 14 und 16 infolge der Bewegung des Kolbens 20 verursacht eine entsprechende
Bewegung eines Gliederpaares 136 und 138 und damit eine senkrechte Bewegung einer Platte
140. Die Platte 140 ist mit einer Nockenfläche 142, welche die Stellung des Ventils 74 steuert, und einer
50' zweiten Nockenfläche 144 versehen, die die Stellung des Ventils 132 steuert. Die Platte 140 bewegt sich
entlang einer Stange 146 senkrecht zu den Ventilen 74 und 132.
Bei bestimmten Anströmwinkeln kann die gezeigte Anordnung den Luftstrom in unerwünschtem Ausmaß
einschränken. Diesem Nachteil wirkt die Einstellung der Umleitungsklappe 17 entgegen. Wenn
die Umleitungskl'appe 17 geschlossen ist, bewirkt ein an der Stange 94 angeordneter Arm 150, daß das
Ventil 152 sich öffnet und der in der Kammer 70 befindliche, abgestimmte Druck durch eine Leitung
154 entweicht, so daß der Neigungswinkel der Wände 14 und 16 verkleinert wird, wodurch die Strömung
im Lufteinlaß verstärkt wird. Wenn der Neigungswinkel sich seinem niedrigsten Einstellwert nähert,
berührt ein an der Nockenplatte 140 befestigter Anschlagdaumen 156 den entsprechenden Anschlag 158,
welcher an einem Hebel 160 befestigt ist. Hierdurch
wird das Ventil 162 geschlossen und sperrt damit die Druckabgabe aus der Kammer 70 durch die Leitung
154. Ein Ventil 164, welches parallel zum Ventil 162 angeordnet ist, wird mittels eines Anschlags 166
offengehalten. Der Anschlag 166 befindet sich auf der Nockenplatte 140 und berührt den Anschlag
168 während der Zeit, in der die Teile 14 und 16 in ihrer der größten öffnung entsprechenden Stellung
sind. Wenn das Ventil 164 geöffnet ist, wird der durch die Sonde 122 aufgenommene verhältnismäßig
hohe Druck auf die Unterseite der Membran 112 übertragen, wobei eine sehr geringe Druckminderung
stattfindet. Infolgedessen bleibt die Umleitungsklappe 17 bis zum Eintreten solcher Flugbedingungen
geschlossen, bei denen die Wände 14 und 16 und damit die Nockenplatte 144 sich zu bewegen
beginnen. Bei einer hohen Machzahl, bei der die Bewegung der Wände 14 und 16 aufhört, wirkt
sich die mit einer Lochreihe versehene statische Sonde 118 aus. Der normal gerichtete Stoß ist in diesem
Bereich gut ausgebildet, wobei eine Regelung dafür sorgt, daß die Stoßwelle in ihrer Lage gehalten
wird. Wenn der senkrechte Stoß sich an der statischen Sonde entlangbewegt, wird ein Teil der Sonde
dem statischen Druck vor der senkrechten Stoßwelle ausgesetzt. Dadurch wird ein falsches Machzahlsignal
erzeugt, und die Steuerung ändert die Umleitung derart ab, daß die Stoßwelle auf der Sonde
in einer gegebenen Stellung gehalten wird.
Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist innerhalb eines Geschwindigkeitsbereiches bis zu einem gegebenen
Wert im wesentlichen damit verbunden, daß der Einlaß am weitesten offen und die Umleitungsklappe
geschlossen gehalten wird. Bei einer gewissen Geschwindigkeit des Flugzeugs, die etwa einer Machzahl
1, 7 entsprechen kann, übertragen die auf der feststehenden Wand 12 angeordneten Sonden für
den statischen und den Gesamtdruck einen ausreichenden Druckunterschied auf die Membran 58,
um das Klappenventil 56 in Richtung auf die öffnung 50 zu zu bewegen. Dadurch steigert sich in der Kammer
42 der Druck, der gemeinsam mit der durch die Feder 38 ausgeübten Kraft wirkt und veranlaßt das
Ventil 34, sich in Richtung nach oben zu bewegen. Damit wird unter hohem Druck befindliches Drucköl
von der Einlaßöffnung 30 in die Kammer 25 eingeleitet und wirkt auf die Unterseite des Kolbens 20.
Der Kolben bewegt sich daraufhin nach oben, wodurch sich der wirksame Raum des Einlaßkanals
vermindert. Gleichzeitig rückwärts bewegt sich die über die Glieder 136 und 138 angeschlossene Platte
140 mit der Nockenfläche 142. Das Ventil 74, welches sich auf den Nocken 142 zubewegt, wird aus der
öffnung 78 zurückgezogen, und der an der Unterseite der Membran 58 wirksame Druck wird vermindert,
bis er dem an der Oberseite der Membran wirksamen Druck gleich ist. Wenn ein Gleichgewicht
erreicht ist, wird die neue Stellung der Wände 14 und 16 stabilisiert.
Die Bewegung der Platte 140 infolge der Bewe- 6a
gung der Wände 14 und 16 führt auch zu einer Veränderung der wirksamen Fläche der öffnung 134
und damit des abgestimmten Druckes, der auf die Unterseite der Membran 112 einwirkt. Daraus ergibt
sich eine Änderung der Beziehung der Machbezugszahl, nach der die Stellung der Umleitungsklappe 17
geregelt wird. Diese Anordnung erweist sich als zufriedenstellend, da die Wandneigungseinstellung sich
auf die Machzahl stützt, die in der Nähe der Wände und 16 herrscht. Daher hängen die Machzahlen
nach dem schrägen Stoß und nach dem senkrechten Stoß beide eindeutig von der Stellung der Wände 14
und 16 ab. Änderungen in der Machzahl bei oder hinter dem senkrechten Stoß werden daher durch die
Sonden 118 und 122 wahrgenommen, die über die Membran 112 und das Servoventil 104 den auf den
Kolben 92 wirkenden Druck und dadurch die um das Triebwerk herum abgeleitete Luftmenge regeln.
Die beschriebene Anordnung kann auch bei einer anderen Gestaltung des Einlaßkanals verwendet werden,
z. B. bei einem axial beweglichen Mittelteil.
Claims (6)
1. Lufteinlaßkanal für das Triebwerk eines Überschallflugzeugs mit in Abhängigkeit von der
Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwänden, in welchem eine oder mehrere schräge Verdichtungsstöße
und abschließend ein senkrechter Verdichtungsstoß hervorgerufen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Kanalwände (14, 16) ein erster Stellmotor
(22) vorgesehen ist, der durch eine an sich bekannte erste Senkvorrichtung (28) über eine
Membran (58) betätigt wird, die einem Druck ausgesetzt ist, der sich mit der nach einem der
schrägen Verdichtungsstöße herrschenden Luftgeschwindigkeit ändert, und daß zur Verbindung
des Einlaßkanals mit einer das Triebwerk umgehenden Nebenleitung eine Drehklappe (17) vorgesehen
ist, welche von einem zweiten Stellmotor (90) bewegt wird, der durch eine an sich bekannte
zweite Senkvorrichtung (104) über eine Membran (112) betätigt wird, die einem Druck
ausgesetzt ist, der sich mit der nach dem senkrechten Verdichtungsstoß herrschenden Luftgeschwindigkeit
ändert, wobei eine Rückführungsnockenplatte (140) über ein Gestänge (136,138)
mit den verstellbaren Seitenwänden verbunden ist.
2. Lufteinlaßkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise jede
Membran (58 bzw. 112) eine Kammer (60 bzw. 116) in zwei Räume unterteilt, welche über Leitungen
(62, 66 bzw. 120,124) an Vorrichtungen (63, 64; 118, 122) angeschlossen sind, die den
statischen und den Gesamtdruck des Einlaßluftstroms hinter einem schrägen Verdichtungsstoß
bzw. hinter dem senkrechten Verdichtungsstoß messen, wobei in der Verbindungsleitung zwischen
dem einen Raum jeder Kammer und der Vorrichtung zum Messen des Gesamtdrucks eine
Drossel (68 bzw. 128) und eine Kammer (70,130) vorgesehen ist, die an eine Stelle niedrigen Drucks
über eine Leitung und ein Ventil (74 bzw. 132) angeschlossen ist, welche durch eine Nockenplatte (140) verstellt werden.
3. Lufteinlaßkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (118) zum
Messen des statischen Druckes hinter dem senkrechten Verdichtungsstoß eine längliche, über
ihre Längserstreckung mit Löchern versehene Sonde ist.
4. Lufteinlaßkanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (70) weiterhin
über eine Leitung (154) mit einer Stelle niedrigeren Drucks verbunden ist und daß in dieser Lei-
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tung ein Ventil (152) vorgesehen ist, welches sich nur dann öffnet, wenn die Drehklappe (17) geschlossen
wird.
5. Lufteinlaßkanal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (154) weiterhin
ein Ventil (162) eingebaut ist, das nur dann, und zwar durch einen Anschlagfinger (156) und
die Nockenplatte (140), geschlossen wird, wenn der Neigungswinkel der verstellbaren Wände
(14, 16) sich seinem niedrigsten Einstellwert nähert.
6. Lufteinlaßkanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Drossel (128)
ein Ventil (164) angeordnet ist, daß nur dann, und zwar durch einen Anschlagfinger (166) und
die Nockenplatte (140), geöffnet wird, wenn die verstellbaren Wände (14,16) sich in ihrer der
größten Öffnung entsprechenden Stellung befinden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 749 767;
USA.-Patentschrift Nr. 2 638 738;
VDI-Zeitschrift, 1950, Bd. 92, S. 206;
Eck-Kearton, »Turbogebläse und Turbokompressoren«, Springer-Verlag, 1929, S. 254/255.
Britische Patentschrift Nr. 749 767;
USA.-Patentschrift Nr. 2 638 738;
VDI-Zeitschrift, 1950, Bd. 92, S. 206;
Eck-Kearton, »Turbogebläse und Turbokompressoren«, Springer-Verlag, 1929, S. 254/255.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 739/130 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US730384A US2997843A (en) | 1958-04-23 | 1958-04-23 | Inlet control system for supersonic aircraft |
Publications (1)
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| DE1205775B true DE1205775B (de) | 1965-11-25 |
Family
ID=24935119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB52695A Pending DE1205775B (de) | 1958-04-23 | 1959-04-01 | Lufteinlasskanal fuer das Triebwerk eines UEberschallflugzeugs mit in Abhaengigkeit von der Luftgeschwindigkeit verstellbaren Seitenwaenden |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US2997843A (de) |
| DE (1) | DE1205775B (de) |
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Also Published As
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|---|---|
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