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DE1204587B - Abfoerdervorrichtung fuer sterilisierte Behaelter - Google Patents

Abfoerdervorrichtung fuer sterilisierte Behaelter

Info

Publication number
DE1204587B
DE1204587B DEST18055A DEST018055A DE1204587B DE 1204587 B DE1204587 B DE 1204587B DE ST18055 A DEST18055 A DE ST18055A DE ST018055 A DEST018055 A DE ST018055A DE 1204587 B DE1204587 B DE 1204587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
containers
quiver
star
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST18055A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Bernardus Van Winden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Original Assignee
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV filed Critical Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Publication of DE1204587B publication Critical patent/DE1204587B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/001Details of apparatus, e.g. pressure feed valves or for transport, or loading or unloading manipulation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Abfördervorrichtung für sterilisierte Behälter Die Erfindung bezieht sich auf Abfördervorrichtungen für sterilisierte Behälter bei einer Einrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von mit Milch oder anderen Nahrungsmitteln gefüllten länglichen Behältern, insbesondere Flaschen.
  • Es sind bereits Förderanlagen bekannt, mit denen pneumatisch leere Konservendosen befördert werden.
  • In einer solchen pneumatischen Förderanlage bringt der Staudruck der Luft die für die Förderung erforderlicheKraft auf, wobei die Dosen immer ziemlich genau den Leitungen angepaßt sein müssen und das Gewicht der zu fördernden Büchsen niedrig gehalten werden muß.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum periodischen seitlichen Auswerfen kontinuierlich anfallender stabförmiger Walz- oder ähnlicher Erzeugnisse vom Auslaufrollgang der Herstellungsanlage sind am Ende des Auslaufroliganges mehrere Rollenpaare, die von einem mittig gelagerten, parallel zur Längsachse des Auslaufrollganges liegenden Hebel getragen und durch Schwenken der Hebel um ihre Schwenkpunkte gehoben und gesenkt werden7 angeordnet. Dabei nehmen die gehobenen Rollen jeweils das auf dem Auslaufrollgang vorschießende Walzgut oder Rohr auf und legen es bei ihrem Absinken auf eine im Bereich der Rollenpaare angeordnete, seitwärts geneigte Schrägfläche oder Schrägrost auf, auf denen es dann durch seine Schwerkraft seitlich abrollt. Den Schrägflächen oder Schrägrosten sind Druckdüsen zugeordnet, die das Abgleiten des auf den Schrägflächen oder Schrägrosten aufgelegten Gutes beschleunigen. Diese bekannte Vorrichtung dient einem anderen Zweck als die Erfindung und arbeitet auch anders.
  • Eine andere bekannte Einrichtung offenbart bereits einen Wassertransport von Gegenständen. Dieser Transport von Behältern erfolgt in Querrichtung. In der dabei verwendeten Schleuse werden rollende Behälter befördert, die zusammen mit einer Kühlflüssigkeit aus Zellen treten. Diese Abfuhrbewegung ist nicht schwierig, weil es sich nur um eine kurze Strecke handelt und die Rollbewegung fast keine Kraft benötigt.
  • Bei der Einrichtung nach der Erfindung handelt es sich aber um eine ziemlich lange Abfuhrstrecke, wobei die Reibung überwunden werden muß, weil keine Rollbewegung auftreten kann. Die gefüllten Behälter sind auch ziemlich schwer, wobei überdies bei Verwendung von Flaschen diese gegebenenfalls auch in zerbrochenem Zustand aus Köchern abgeführt werden müssen. Ein Staudruck spielt hierbei keine Rolle, weil die Flaschen bzw. die Scherben »ausgeschwemmt« werden sollen. Dabei spielt die Verringerung des Gewichtes der abzuführenden Gegenstände eine wichtige Rolle. Eine solche Wirkung tritt weder in einer Rohrpostardage noch in einer Förderanlage für leere Konservendosen auf. Das Problem, welches hier gelöst werden soll, findet sich bei einer bekannten Einrichtung. In einer derartigen, bekannten Einrichtung besteht der Behandlungsraum aus einem auf beiden Seiten mittels eines Flüssigkeitsverschlusses begrenzten, sogenannten tJberdruckdampfraum, in dem eine Temperatur von über 1000 C aufrechterhalten werden kann. Falls eine Temperatur von unter 1000 C zur Behandlung ausreicht, kann der Mittelteil des Behandlungsraumes von einem Unterdruckdampfraum gebildet sein, derart, daß der Unterdruck der erstrebten Behandlungstemperatur angepaßt ist. In bezug auf den grundlegenden Gedanken vorliegender Erfindung sind Temperatur und Druck im Dampfraum unerheblich.
  • Bei diesem bekannten Vorschlag besteht die Vorrichtung zur Abführung der Behälter aus den Trägern aus einer Ausstoß einrichtung, derart, daß eine Druckstange mit Stoßkopf gegen die Stirnflächen,. falls Flaschen Anwendung finden, gegen die Kronenkorken oder die Verschlußkapseln des Behälters gepreßt wird. Wenn sich mehrere Behälter (Flaschen) hintereinander in demselben Träger befinden, wird die Stirnfläche eines jeden folgenden Behälters von der nächstliegenden Stirnfläche des vorhergehenden Behälters fortgedrückt. In dieser Weise wird die ganze Behälterreihe aus dem Träger herausgedrückt.
  • Es hat sich herausgestellt, daß dieser Abfördereinrichtung bei Anwendung auf Behälter in Form von Flaschen Nachteile anhaften. So können KronenLorken oder Verschlußkapseln der Flasche beschädigt werden. Im Falle eines Flaschenbruchs können Glasscherben eine Verklemmung der Flaschen herbeiführen und dadurch die unbehinderte Abführung stören. Dabei ist es außerdem notwendig, daß, wenn die Träger sich mit den Behältern während des Abführvorganges bewegen, die Ausstoß einrichtung entweder sehr rasch in den und aus dem Träger ein-bzw. herausgeführt oder mit einer der des Trägers gleichen Geschwindigkeit bewegt werden muß. Zur Lösung dieses Problems war bisher eine ziemlich verwickelte, viele Unterhaltungsarbeit in Anspruch nehmende Konstruktion erforderlich, die nichtsdestoweniger die Ursache zahlreicher Störungen bildete.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache und störungsfrei arbeitende Lösung zum Abführen der Behälter aus den Trägern zu schaffen.
  • Nach der Erfindung ist daher eine Abfördervorrichtung für sterilisierte Behälter bei einer Einrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von mit Milch oder anderen Nahrungsmitteln gefüllten länglichen Behältern, insbesondere maschen, welche Einrichtung einen Behandlungsraum aufweist, durch welchen köcherförmige; mehrere Behälter oder Flaschen aufnehmende Träger längs einer bestimmten Strecke hindurch bewegbar sind, wobei längs dieser Strecke an einer Stelle eine Zuführvorrichtung für die Flaschen in die Träger sowie eine Abf6dervorrichtung für dieselben in deren Längsrichtung aus den waagerechten und sich in Querrichtung bewegenden Trägern vorhanden sind, wodurch die Zu- und Abfuhr in die und aus den Trägern in Längsrichtung der Träger und der Behälter geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfördervorrichtung für die Behälter mindestens eine eine Flüssigkeit unter geringem Druck und in großer Menge abgebende Düse in der Nähe der einen Stirnseite der längs beweglichen Träger aufweist, mittels deren die Behälter bzw. Flaschen ausschwemmbar sind und wobei eine Auffangfläche in der Nähe der anderen Stirnseite der Träger vorgesehen ist.
  • Bei einer solchen Vorrichtung, bei der eine endlose, die Träger durch den Behandlungsraum bewegende Fördervorrichtung vorgesehen ist und jeder Träger aus' einer Anzahl -längs eines Kreisumfanges angeordneter Köcher besteht, kann vorteilhaft eine entsprechende Anzahl auf einer Geraden liegende nacheinander je einen Köcher entleerende Düsen vorgesehen sein.
  • Ferner sind bei einer Vorrichtung mit einer sternförmigen Platte, die koaxial mit der Mittelachse der Träger auf der einen Stirnseite des Köchers derart angeordnet ist, daß die Zahnspitzen des Sternes jeweils zwischen zwei nebeneinander angeordneten Köchern liegen, zweckmäßig die Düsen in einer Linie parallel zur Förderstrecke an der Anordnungsstelle der Abführvorrichtung in einem derartigen gegenseitigen Abstand vorgesehen, daß die sternförmige Platte (Sternrad) nach Art eirres Zahnrades über die Düsen oder in der Verlängerung derselben liegende Glieder wie über eine Zahnstange abrollt.
  • Infolge dieser abrollenden Bewegung beschreibt jeder Köcher eine Zykloide, und die Fortbewegung der Köcher wird praktisch während einer kutzen Zeitdauer unterbrochen, obwohl die Fördervorrichtung selbst ihre Bewegung beibehält, so daß während der Periode des Stillstandes die Abführung der Behälter stattfinden kann.
  • Die Erfindung soll näher erläutert werden an Hand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispieie der erfindungsgemäß ausgebildeten Abfördervorrichtung dargestellt sind.
  • F i g. 1 zeigt in skizzenhafter Darstellung einen Teil der mit einer Abfördervorrichtung für die Behälter versehenen Sterilisierungsvorrichtung; Fig. 2 zeigt in etwas vergrößertem Maßstab eine andere Ausbildung der Abfördervorrichtung für die Behälter.
  • F i g. 3 und 4 zeigen eine Ansicht der linken Seite (der Fig. 2) der Abfördervorrichtung bzw. Ansichten in der Richtung der Pfeile III und Iv, wobei in F i g. 4 einige Träger dargestellt sind; F i g. 5 und 6 zeigen eine Ansicht der rechten Seite (der F i g. 2) der Abfördervorrichtung bzw. Ansichten in Richtung der Pfeile V und VI, wobei Fig. 5 deutlichkeitshalber nur einen Teil der Ansicht auf den-gezeigten Träger darstellt.
  • Die Anlage, in welcher die Vorrichtung nach der Erfindung verwendet wird, weist einen Behandlungsraum auf und einige an der unteren Seite miteinander verbundene Türme, durch die hindurch sich eine Anzahl köcherförmiger Träger über eine bestimmte Strecke fortbewegen.
  • In dieser Anlage wird ,der Mittelteil von einem tXberdruckdampfraum gebildet,. in dem durch Zuführung von Dampf ein bestimmter Überdruck und auf diese Weise eine bestimmte (über 1000 C liegende) Temperatur aufrechterhalten werden. U-förmige Wasserverschlüsse auf beiden Seiten dieses Dampfraumes dienen als Abdichtung, derart, daß der längere Schenkel des U den erforderlichen hydrostatischen Gegendruck liefert.
  • Einen Teil dieser Vorrichtung zeigt EFi g. 1, in der ein ,köcherförmiger Träger 1 dargestellt ist, innerhalb dessen sich zwei Behälter 2 in Form Von Flaschen befinden. Die Wandung der Vorrichtung ist mit 3 bezeichnet, und F i g. 1 zeigt einen Durchschnitt an der Stelle, an der die Behälter 2 aus dem Träger abgeführt werden. Zu diesem Zweck ist in der Wandung 3 eine Öffnung 4 vorgesehen.
  • Die Abfördervorrichtung für die Behälter 2 wird von einer Düse 5 für die Flüssigkeit in der Nähe der einen Stirnseite des in Längsrichtung bewegten Trägers 1 gebildet. In der Nähe der anderen Stirnseite dieses Trägers ist eine Auffangfläche 6 in Form eines endlosen Bandes 7 vorhanden, das über zwei Rollen 8 geführt ist. Das endlose Band 7 besteht aus einer Anzahl schmaler Bänder oder Drähte, die seitlich in einigem Abstand voneinander liegen und zwischen sich einen Raum frei lassen. Eine der Rollen ist oder beide Rollen sind von einem nicht eingezeichneten Antrieb aus so betätigt, daß sich das Band 7 in der mit Pfeilen angegebenen Richtung bewegt.
  • Am Ende der Auffangfläche 6 ist ein beweglicher Anschlag 9 vorhanden, der in der Bahn der'auf dem Band 7 liegenden Behälter 2 angeordnet ist. Der Abstand des Anschlages 9 bis zum Träger 1 ist mindestens der Länge dieses Trägers gleich. Der Anschlag kann in die gestrichelt angegebene Stellung, in der er sich nicht mehr in der Bahn der Behälter2 befindet, bewegt werden.
  • In Bewegungsrichtung anschließend an die Auffangfläche 6 befindet sich eine Einrichtung 10 zum Kippen der Behälter 2 um ungefähr 900, d. h. zur Überführung aus der waagerechten in die senkrechte Lage der Behälter 2. Diese Behälter können in der senkrechten Stellung weitergefördert werden, z. B. zu Vorrichtungen zum Füllen von Lattenkisten hin.
  • Die Düse 5 ist mittels einer Leitung 11 mit einer Flüssigkeitspumpe 12 verbunden, die aus einem an der unteren Seite der Abfördervorrichtung angeordneten Behälter 13. ansaugt. Die aus der Düse 5 ausgestrahlte, durch die Auffangfläche 6 hindurch abwärts strömende Flüssigkeit wird über eine schräge Platte 14 in den Behälter 13 geführt, der mit einem Filter 15 zwecks Vermeidung einer etwaigen Verstopfung der Pumpe 12 versehen ist.
  • Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die Träger 1 bewegen sich entlang ihrer vorgeschriebenen Strecke durch die Vorrichtung und gehen in einem bestimmten Augenblick an der Stelle vorüber, an der die Wände 3 mit Öffnungen 4 versehen sind. Mittels der Pumpe 12 wird Flüssigkeit aus dem Behälter 13 angesaugt und über die Leitung 11 der Düse 5 zugeführt. Diese Flüssigkeit tritt mit verhältnismäßig niedrigem Druck, jedoch in großer Menge aus der Düse 5 und dringt in den vor der Öffnung 4 befindlichen Träger ein; sie übt dabei mitnehmende Kräfte auf die Behälter 2 aus. Diese Behälter werden dadurch in Richtung auf die Auffangfläche 6 hinbewegt und vom Band 7 mitgenommen, bis sie am Anschlag 9 anstoßen. Die aus der Düse heraustretende Flüssigkeit strömt zum kleineren Teil über Durchbrechungen im Träger 1 ab, während ein größerer Teil durch die Auffangfläche 6 hindurchströmt und über die schräge Platte 14 zur Durchführung eines neuen Kreilaufes in den Behälter 13 gelangt. Die aus dem Träger 1 heraustretende Flüssigkeit strömt ungehemmt durch die Auffangfläche 6 ab, da diese von einer Anzahl schmaler Bänder oder Drähte mit gegenseitigen Zwischenräumen gebildet ist. In diesem Zusammenhang wird bemerkt, daß das Band 7 selbstverständlich auch einstückig und mit runden oder schlitzartigen Durchbrechungen versehen sein kann.
  • Sobald der mittels des Druckstrahles entleerte Träger 1 zum größten Teil an den Öffnungen 4 vorüberbewegt worden ist, wird der Anschlag 9 mittels einer nicht dargestellten Einrichtung bis in die in F i g. 1 gestrichelt angegebene Stellung verlagert, und zwar in einer Zeitdauer, innerhalb deren der vordere Behälter 2 über die rechts gelegene Rolle 8 hinweg zur Einrichtung 10 gelangt. Anschlag 9 hält den nachfolgenden Behälter 2 auf, bis die Einrichtung 10 den ganz rechts in F i g. 1 eingezeichneten Behälter 2 in die gestrichelte Lage übergeführt hat. In dieser Weise wird periodisch ein Behälter zur weiteren Abführung aus der Maschine behandelt.
  • Bei Anwendung von aus einer Anzahl von Köchern zusammengesetzten Trägern ist es möglich, gleichzeitig mehrere Behälter, aus zu ebenso vielen Trägern zugehörigen Köchern abzuführen. Diese Abwandlung des Erfindungsgedankes ist in den F i g. 2 bis 6 dargestellt. Jeder Träger 21 besteht aus acht, im Kreis verteilten Köchern 22. Auf der einen Seite ist der Träger 21 über eine Nabenkonstruktion 23 drehbar auf einem Zapfen24 abgestützt, der eine bauliche Einheit mit der vor den offenen Enden der Köcher 22 befindlichen und diese demgemäß abschließenden Platte 25 bildet. An der unteren Seite ist die Platte 25 mit einem angelenkten Teil 26 versehen, der in der in F i g. 2 punktiert angegebenen, aufgeklappten Stellung die Abführung der sich im unteren Köcher 22 der Träger 21 befindlichen Behälter 2 ermöglicht.
  • Die Platte 25 ist an einer Kette 27 befestigt, die gemeinsam mit der Kette 28 auf der anderen Seite die eigentliche, die Träger durch die Vorrichtung führende Fördervorrichtung bildet. Fig.4 zeigt einen kleinen Teil der von der Fördervorrichtung bestrichenen Strecke.
  • Auf der anderen Seite ist der Träger 21 mit einem an ihm befestigten Sternrad 29 versehen, derart, daß eine Zahnspitze des Sternes jeweils zwischen zwei nebeneinanderliegenden Köchern liegt. Dieses Sternrad 29, das bezüglich der berrachbarten Kette 28 drehbar ist, arbeitet mit einer Art Zahnstange30 zusammen, die aus einer Platte 31 besteht, durch welche eine Anzahl kurzer Rohrstücke 32 hindurchgeführt ist. Die Platte 31 ist mit mindestens acht derartigen Rohrstücken 32 versehen, wobei die Rohrstücke in einem derartigen Abstand voneinander liegen, daß jedes Sternrad 29 mit ihm während der Bewegung der Träger 21 nach Art eines Zahnrades zusammenarbeiten kann. Stets dann, wenn zwei Zahnspitzen des Sternrades 29 beiderseitig eines Rohrstückes 32 liegen, befindet sich der Köcher 22 genau vor diesem Rohrstück. Der Träger 21 führt gleichsam eine abrollende Bewegung aus, derart, daß die Köcher 22 im wesentlichen Bahnen in Form von Zykloiden durchlaufen. Dabei ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Köcher 22 jeweils im unteren Punkt der Bewegungsbahn praktisch gleich Null, so daß die zur Verfügung stehende Zeitdauer zum Entleeren des Köchers ausreicht. Die hierzu benötigte Flüssigkeit wird über acht nebeneinanderliegende Düsen 5 am Ende der Leitungen 11 zugeführt, in ähnlicher Weise, wie das in F i g. 1 dargestellt ist und beschrieben wurde. Das offene Ende der Köcher 22 ist mit zwei, die Zuführung der Flüssigkeit nicht hemmenden Streben 33 versehen, wobei dieselben die Behälter 2 daran hindern, über das Köcherende vorzustehen.
  • Die Wirkung der Abfördervorrichtung ist im wesentlichen der der Vorrichtung nach F i g. 1 ähnlich.
  • Während des Abrollens des Sternrad 29 gelangen alle Köcher 22 der Träger 21 aufeinanderfolgend vor ein Rohrstück 32 und werden in dieser Weise leergeschwemmt. Die Bemessungen der Träger 21 sind derart, daß meistens zwei aufeinanderfolgende Träger mit der Zahnstangenkonstruktion 30 zusammenarbeiten, so daß eine gleichzeitige Abförderung aus mehreren Köchern 22 erfolgt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Abfördervorrichtung für sterilisierte Behälter bei einer Einrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von mit Milch oder anderen Nahrungsmitteln gefüllten länglichen Behältern, insbesondere Flaschen, welche Einrichtung einen Behandlungsraum aufweist, durch welchen köcherförmige, mehrere Behälter oder Flaschen aufnehmende Träger längs einer bestimmten Streckehindurchbewegbar sind, wobei längs dieser Strecke (an einer Stelle eine Zuführvorrichtung für die Flaschen in die Träger sowie eine Abfördervorrichtung für dieselben in deren Längsrichtung aus den waagerechten und sich in Querrichtung bewegenden Trägern vorhanden sind, wodurch die Zu- und Abfuhr in die und aus den Trägern in Längsrichtung der Träger und der Behälter geschieht, d a durch gek ennz e i c h n e t, daß die Abfördervorrichtung für die Behälter mindestens eine eine Flüssigkeit unter geringem Druck und in großer Menge abgebende Düse (5) in der Nähe der einen Stirnseite der längs beweglichen Träger (1) aufweist, mittels deren die Behälter bzw. Flaschen ausschwemmbar sind und wobei eine Auffangfläche (6) in der Nähe der anderen Stirnseite der Träger vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der eine endlose, die Träger durch den Behandlungsraum bewegende Fördenorrichtung vorgesehen ist und jeder Träger aus einer Anzahl längs eines Kreisumfanges angeordneter Köcher besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine entsprechende Anzahl auf einer Geraden liegende nacheinander je einen Köcher (22) entleerende Düsen (5) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einer sternförmigen Platte, die koaxial mit der Mittelachse der Träger auf der einen Stirnseite des Köchers derart angeordnet ist, daß die Zahnspitzen des Sternes jeweils zwischen zwei nebeneinander angeordneten Köchern liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen in einer Linie parallel zur Förderstrecke an der Anordnungsstelle der Abfördervorrichtung in einem derartigen gegenseitigen Abstand vorgesehen sind, daß die sternförmige Platte (Sternrad 29) nach Art eines Zahnrades über die Düsen oder in der Verlängerung derselben Wiegende Glieder wie über eine Zahnstange abrollt.
    In Betracht gezogene Druokschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 925285, 930982; belgische Patentschrift Nr. 503 025; USA.-Patentschrift Nr. 2781232.
DEST18055A 1961-03-14 1961-07-10 Abfoerdervorrichtung fuer sterilisierte Behaelter Pending DE1204587B (de)

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NL1204587X 1961-03-14

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DEST18055A Pending DE1204587B (de) 1961-03-14 1961-07-10 Abfoerdervorrichtung fuer sterilisierte Behaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006010509A3 (de) * 2004-07-24 2006-11-02 Krones Ag Vorrichtung und verfahren zur plasmabeschichtung/sterilisation

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DE930982C (de) * 1953-01-15 1955-07-28 Rheinische Roehrenwerke A G Vorrichtung zum periodischen seitlichen Auswerfen kontinuierlich anfallender stabfoermiger Walz- oder aehnlicher Erzeugnisse vom Auslaufrollgang der Herstellungsanlage
US2781232A (en) * 1953-01-05 1957-02-12 W F And John Barnes Company Can dispatching apparatus

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