DE1201245B - Vorrichtung zum Foerdern eines Werkstueckes - Google Patents
Vorrichtung zum Foerdern eines WerkstueckesInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Specific Conveyance Elements (AREA)
- Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 65 g
Deutsche KL: 81 e - 82/02
Nummer: 1201 245
Aktenzeichen: R 21425 XI/81 e
Anmeldetag: 2. Juli 1957
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern eines Werkstückes, insbesondere von einer Bearbeitungsmaschine
zu einer anderen Bearbeitungsmaschine, welche Vorrichtung einen von einem hin und her verfahrbaren Wagen lotrecht nach unten
weisenden, um seine Längsachse schwenkbaren Arm mit einem das Werkstück unterfassenden Werkstückträger
aufweist, wobei der Arm von Schwenkanschlaggliedern gesteuert wird.
Bei einer bekannten Blockladevorrichtung für Metallrohr- und Strangpressen, bei der die einzeln
aus einem Ofen kommenden Blöcke auf eine ortsfeste, der Ofenöffnung vorgelagerte Rinne rollen,
werden die Blöcke von der Rinne durch einen Daumen auf eine unterhalb der Rinne verfahrbare
und den Daumen tragende Ladeschaufel abgestreift. Die Ladeschaufel ist an ihrem Fahrgestell in der
Höhenlage verstellbar und kann somit unterschiedlichen Höhenlagen angepaßt werden, ohne jedoch
für ständiges Heben und Senken ausgebildet zu sein, da eine besondere Verstelleinrichtung nicht vorgesehen
ist. In dem die Ladeschaufel tragenden Wagen ist diese Schaufel um die Längsachse ihres
Tragarmes mit Hilfe einer Lenkschiene drehbar gelagert. Der Wagen ist von Hand zu bewegen. Die
bekannte Vorrichtung dient nur zur Aufnahme eines Werkstückes von der festen Rinne in die darunterliegende
Ladeschaufel, wobei das Werkstück von einem Teil zum andern Teil geschoben werden
muß.
Bei einer Vorrichtung zum Entleeren von Gießkästen ist es bekannt, eine Reihe nebeneinanderliegender
Kästen durch längsverschiebbare und die Kästen von der Seite her erfassende Halteglieder von
einer Förderbahn auf ein Entleerorgan und wieder zurück zu bringen, wozu mit HiMe von Arbeitszylindern auszuführende, einfache Längsverschiebebewegungen
dienen. Die bekannten Halteglieder können nur da vorgesehen werden, wo seitlich ausreichend
Raum für deren Bewegung vorhanden ist, da sie nur um eine waagerechte Achse ausschwenkbar
sind.
Bei einer bekannten Fördervorrichtung für lange Stangen ist jedes Halteglied mit einer Zahnstange zu
dessen Heben und Senken versehen. Zum Schwenken der um ihre lotrechten Längsachsen schwenkbaren
Halteglieder dient ein Seilzug. Mit HiHe der bekannten
Fördervorrichtung brauchen die von ihr aufgenommenen Stangen nicht an einer ganz bestimmten
Stelle abgesetzt zu werden, sondern werden in ein weiträumiges Magazin abgelegt. Wegen des auf dem
verschiebbaren Wagen mitgeführten Motors für den
Vorrichtung zum Fördern eines Werkstückes
Anmelder:
Regie Nationale des Usines Renault,
Billancourt, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. C. H. Huß, Patentanwalt,
Garmisch-Partenkirchen, Rathausstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 6.JuIi 1956 (718 203)
Antrieb des Zahnstangentriebes ist der Wagen zusätzlich
mit dessen Gewicht belastet.
Ein bekannter Anhänger für einen Sattelschlepper hat an Stelle einer Ladebühne auf den Seiten nach
innen vorstehende, heb- und senkbare sowie um ihre
as senkrechte Längsachse schwenkbare das Ladegut,
unterfassende Pratzen. Für das Schwenken der Pratzen sind ein Hebel und eine Stange vorgesehen.
Wegen der Breite des Fahrzeuges braucht jede Seite eine besondere Schwenkvorrichtung.
Bei einer Vorrichtung zum Herausnehmen von Flaschen aus einem Behälter werden diese unterhalb
ihres Kopfes von gemeinsam betätigbaren Haltegliedern ergriffen. Über die anderen Flaschen im
Behälter überstehende Flaschen stehen in Greiflage der Zangen der Vorrichtung an federbelasteten Stösseln
derart an, daß sie beim Anheben der Vorrichtung unter der Wirkung der Feder in eine Lage gebracht
werden, in welcher die Zangen unmittelbar unter dem Kopf der Flasche angreifen und dadurch
richtig geschlossen werden können.
Eine bekannte Fördervorrichtung an einer Werkzeugmaschine mit mehreren Bearbeitungsstationen
weist eine Rollenbahn auf, die im Bereich jeder Bearbeitungsstation eine Führungsschiene zur seitliehen
Führung des Werkstückes hat. Der vor der Bearbeitungsstation befindliche Rollenbahnabschnitt
ist zum Einbringen des Werkstückes in seine Bearbeitungslage um einen Winkel von 90° zu schwenken,
wobei das Werkstück mit Hilfe von Klammern festgehalten wird. Erst nach dem Absetzen des Werkstückes
in der Bearbeitungsstation wird dieses dort an festen Anschlägen zentriert, an welche das Werk-
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stück mit Hilfe von hydraulischen Arbeitszylindern ordnet ist, wobei das Gehäuse P vorher um eine veranzustellen ist. Die Mittel zum Einrichten des Werk- tikale Achse geschwenkt worden ist.
Stückes in seine Bearbeitungslage sind in der Spann- Das Schlepporgan 1 weist in der Hauptsache eine vorrichtung der Bearbeitungsstation vorgesehen. Auf selbsttätig arbeitende Zange 9 auf, deren Steuerorgan eine Förder- oder Aufnahmevorrichtung kommt also 5 an dem Gestell 2 angebracht ist. Dieses Organ, eine große Anzahl von Vorrichtungen zum Einrich- welches der Zange 9 eine hin- und hergehende, geradten des Werkstückes. linige Bewegung erteilt, weist einen Arbeitszylinder Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- 10 auf, der eine Zahnstange 11, ein Rad 12, eine gründe, eine Werkstückfördervorrichtung zu schaffen, Kurbel 13, eine Stange 14 und ein Gleitstück 15 anwelche ein unregelmäßig geformtes Werkstück von io treibt. Dieses Gleitstück erhält somit eine Beschleunieiner Aufnahmestelle in eine bestimmte Lage auf gung und Verzögerung nach Art einer Sinusfunktion, einer Spannvorrichtung fördert. Diese Aufgabe wird Das Gleitstück 15 ist über ein anderes Gleitstück 16 gemäß der Erfindung durch die Kombination folgen- mit dem Mittelteil eines Hebelarmes 17 verbunden, der, zum Teil an sich bekannter Merkmale gelöst: dessen eines Ende in einer festen Achse 18 gelagert
Stückes in seine Bearbeitungslage sind in der Spann- Das Schlepporgan 1 weist in der Hauptsache eine vorrichtung der Bearbeitungsstation vorgesehen. Auf selbsttätig arbeitende Zange 9 auf, deren Steuerorgan eine Förder- oder Aufnahmevorrichtung kommt also 5 an dem Gestell 2 angebracht ist. Dieses Organ, eine große Anzahl von Vorrichtungen zum Einrich- welches der Zange 9 eine hin- und hergehende, geradten des Werkstückes. linige Bewegung erteilt, weist einen Arbeitszylinder Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- 10 auf, der eine Zahnstange 11, ein Rad 12, eine gründe, eine Werkstückfördervorrichtung zu schaffen, Kurbel 13, eine Stange 14 und ein Gleitstück 15 anwelche ein unregelmäßig geformtes Werkstück von io treibt. Dieses Gleitstück erhält somit eine Beschleunieiner Aufnahmestelle in eine bestimmte Lage auf gung und Verzögerung nach Art einer Sinusfunktion, einer Spannvorrichtung fördert. Diese Aufgabe wird Das Gleitstück 15 ist über ein anderes Gleitstück 16 gemäß der Erfindung durch die Kombination folgen- mit dem Mittelteil eines Hebelarmes 17 verbunden, der, zum Teil an sich bekannter Merkmale gelöst: dessen eines Ende in einer festen Achse 18 gelagert
a) an dem Wagen ist für eine den Werkstückträger 1^ J* ™d d*ssen *nd?ies Ende mit einem Schleppstück
bildende Greifvorrichtung eine motorbetriebene 19, d,et ^ψ VJf ^- ^- Vfhwids£ f>
Heb- und Senkvorrichtung vorgesehen, ^elclie πι 4em ScUe^stiicik 19 in zu dessen Bahn-
ebene senkrechter Richtung gleiten kann.
b) die Greifvorrichtung weist mehrere, nach unten Die ^1 vertikalen Halteglieder 35 der Greifvorgerichtete
und zum Unterfassen des von ihr zu 20 richtung 4 stecken in an einem Gestell 37 fest angeergreifenden
Werkstückes dienende, hakenför- , brachten Hülsen 36. Das Gestell 37 trägt auch die
mige und je um ihre Längsachse um einen be- übrigen Teile der Greifvorrichtung. Jedes Halteglied
grenzten Winkel schwenkbare Halteglieder auf, 35 ist an semeni Ende mit einem hakenförmigen
die von einem in der Vorrichtung angeordneten Stützabschnitt 38 versehen und um seine Längsachse
Motor über Hebel und Koppelstangen mit- a5 drehbar in einem Lager 39 gelagert sowie an seinem
einander zu schwenken smd, von den Stützabschnitten 38 entfernten Ende mit
c) die Greifvorrichtung weist an zwei Längsseiten einem Arm einer Kurbel 40 drehfest verbunden. Die
mindestens je ein festes Anschlagstück und Kurbelarme 40 sind unter sich durch gelenkig angeauf
den Gegenseiten je mindestens einen unter brachte Kurbelstangen 41 und 42 verbunden, wobei
Federdruck stehenden, begrenzt drehbaren 30 die Stangen 42 bei 421 an dem beweglichen Organ
Nocken auf, der im Zusammenwirken mit dem eines Arbeitszylinders 43 gelagert smd. Hierdurch ist
Anschlagstück als Zentrierglied für das Werk- es möglich, die vier Halteglieder 35 zugleich zu
stück dient, bewegen.
d) die Greifvorrichtung ist mit dem Werkstück ^Die Vorrichtung weist außerdem verschiedene
gegen die Halteglieder drückenden und in der 35 Οΐ&η? af z™* genau.en, Anortbrmgen desGehau-Ditgonalen
der Greifvorrichtung angeordneten fs/ m dF Greifvorrichtung 4 und fur sein Festfederbelasteten
Stößeln ausgerüstet. hfen in dieser Lage. Ein um eine Achse 45 begrenzt
schwenkbarer Nocken 44 wird durch eine Feder 46
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Vor- über einen Daumen 47 gegen eine obere Kante des.
richtung ist es möglich^ außer der eigentlichen For- 4° Gehäuses P gedrückt, dessen gegenüberliegende
derbewegung des Werkstückes auch eine bestimmte Fläche an festen Anschlägen 48 der Greifvorrich-Lageänderung
derart durchzuführen, daß jedes rung 4 anliegt. In gleicher Weise liegt ein anderer
Werkstück die gewünschte neue Lage ohne Abwei- durch eine nicht dargestellte Feder belasteter Nocken
chung erhält. 49 in einer senkrecht zu der Bewegungsrichtung des
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum For- 45 Nockens 44 stehenden Richtung gegen eine obere
dem eines Brennkraftmaschinengehäuses zwischen Kante des Gehäuses an, dessen gegenüberliegende
zwei Bearbeitungsmaschinen als Ausführungsbeispiel Fläche an einem festen Anschlag 50 der Greifvordes
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt richtung 4 anliegt. Außerdem sind zwei Stößel 51
Fig. 1 eine Vorderansicht, vorgesehen, die zur Erreichung gleicher Arilagever-
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit Teil- 50 hältnisse in der Diagonale des Gestells angeordnet
schnitt in größerem Maßstab, sind, wobei sie mittels nach unten drückender Federn
F i g. 3 eine Draufsicht auf in F i g. 2 dargestellte 52 gegen die obere Fläche des Gehäuses P angelegt
Teile in gleichem Maßstab. werden.
Die Vorrichtung weist ein Schlepporgan 1 auf, das Der Drehweg der lotrechten Halteglieder 35 ist mit
an einem tischförmigen Gestell 2 angebracht ist, 55 Hilfe zweier Nocken 53 und 54 zu steuern, die jeweils
welches zur Aufnahme eines Werkstückes, d. h. hier für sich mit zwei Haltegliedern 35 drehfest verbuneines
Gehäuses P dient." Dieses ist vorher nach Ver- den sind. Diese Nocken dienen zum Betätigen von.
lassen einer nicht dargestellten Maschine mit Hilfe Kontakten 55 und 56, von denen einer das Anhalten
einer Schwenkstation 3 um eine horizontale Achse beim Öffnen der hakenförmigen Stützabschnitte 38
entsprechend dem Pfeil it gedreht worden. Mit HiKe 60 (Pfeil 57) und von denen der andere das Anhalten
des Schlepporgans 1 wird das Gehäuse P in die beim Schließen der Stützabschnitte steuert (die
LageP1 überführt, wo es von einer mit Haltegliedern Schließlage ist in Fig. 3 dargestellt).
35 ausgerüsteten, hin-und herbewegbaren Greifvor- In dem Werkstückträger 5 ist die mit Haltegliedern
35 ausgerüsteten, hin-und herbewegbaren Greifvor- In dem Werkstückträger 5 ist die mit Haltegliedern
richtung 4 ergriffen wird. Ein Werkstückträger 5, der 35 versehene Greifvorrichtung 4 fest auf einem Querdurch
zwei Säulen 6 Und 7 getragen wird, dient 65 haupt58 befestigt, welches an einem Arm 59 eines
dazu, das Gehäuse aus seiner Lage P1 in die Lage P2 horizontal beweglichen Wagens 60 aufgehängt ist
und auf eine BearbeitungsaufnahmeM zu bringen, (Fig. 1). Die Greifvorrichtung4 kann sich um den
die auf einem Gestell 8 der zweiten Maschine ange- vertikalen Tragarm 59 mittels einer Hülse 61 drehen,
welche mit dem Querhaupt 58 verbunden ist. Sie
trägt. außerdem einen festen Arm 62, der ihre Schwenkbewegung steuert, wenn er an die eine oder
andere von zwei Säulen 63 oder 64 im Laufe seiner horizontalen Längsbewegung anstößt.
Der Wagen 60 ist mit Hilfe zweier auf je einem Rohr 66 gleitenden Hülsen geführt. Die Rohre sind
in derselben waagerechten Ebene und genau horizontal angebracht, entsprechend der Lage der aufeinanderfolgenden
Stellungen P1 und P2 des Werk-Stückes.
Die Säulen 6 und 7 tragen außer den Rohren 66 noch das Schlepporgan für den Wagen 60, welches
hauptsächlich eine Gewindestange 67 aufweist, die parallel zwischen den Rohren 66 liegt und durch
einen Motor 68 und ein Getriebe 69 in Drehung zu setzen ist. Diese Stange durchsetzt eine drehfeste
Mutter 65 im Wagen und steuert dessen Verschiebebewegung nach rechts oder links entsprechend ihrem
jeweiligen Drehsinn.
Der Werkstückträger 5 weist außerdem eine Hebe- und Senkvorrichtung 70 für die mit Armen versehene
Greifvorrichtung 4 auf. An dem Wagen 60 sind Kontakte 78 und 79 befestigt, wodurch feste, in seinem
Weg befindliche, nicht dargestellte Anschläge derart zu betätigen sind, daß der Wagen verschiedene Bewegungen
von selbst steuert.
Außerdem sind noch zusätzliche, nicht dargestellte Anschläge, Nocken und Kontakte vorgesehen, um in
an sich bekannter Weise verschiedene synchronisierte Bewegungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
ihrer Organe zu steuern, entsprechend den nachfolgenden Arbeitsschritten.
Das Gehäuse P gelangt nach dem Verlassen der ersten Bearbeitungsmaschine in Richtung des Pfeiles
S in die Schwenkstation 3, welche es entsprechend dem Pfeil R um eine horizontale Achse schwenkt.
Danach zieht die Zange 9 des Schlepporgans 1 das Gehäuse unter der Wirkung des Arbeitszylinders 10
in Richtung des eingezeichneten Pfeiles. Die mit Haltegliedern 35 versehene Greifvorrichtung 4 befindet
sich in diesem Augenblick über dem Gehäuse P1 und wird in Richtung des Pfeiles 80 durch
die Hebe- und Senkvorrichtung gesenkt, deren Motor 75 mit Getriebe 76 in Betrieb ist, so daß der Arm 59
nach unten bewegt wird.
Während der Senkbewegung der Greifvorrichtung 4 kommen die Nocken 44 und 49 in Berührung mit
den oberen Kanten des Gehäuses P1 und drücken dieses gegen die Anschläge 48 und 50, während sich so
die Stößel 51 auf dessen Oberfläche legen. Wenn sich die Greif vorrichtung 4 dem Gehäuse genügend
genähert hat, dreht der Arbeitszylinder 43 die Halteglieder 35 um eine Vierteldrehung, so daß sich die
hakenförmigen Stützabschnitte 38 unter das Gehäuse legen. Dieses wird dadurch in genauer Lage von der
Greifvorrichtung festgehalten und wird unter der Wirkung der Hebe- und Senkvorrichtung in Richtung
des Pfeiles 81 angehoben.
Am Ende des Hubes der Greifvorrichtung wird der Wagen 60 durch den Motor 68 bewegt, der die Gewindestange
67 derart antreibt, daß der Wagen auf den Rohren 66 gleitend sich nach links in Richtung
des Pfeiles 82 verschiebt. Bei dieser Bewegung nimmt der Wagen 60 die Greifvorrichtung 4 mit. Wenn sich
der Arm 62 im Verlaufe der Verschiebebewegung an die Säule .63 anlegt, so wird die Traverse 58 und
damit die Greifvorrichtung 4 und das Gehäuse P gedreht, wodurch zusätzlich zur Längsbewegung 82
eine Vierteldrehung um den vertikalen Arm 59 ausgeführt wird. Die Größe des Drehwinkels kann durch
Verändern der Lage der Säulen 63 und 64 leicht geändert werden. Am Ende der Verschiebebewegung
des Wagens 60 in Richtung des Pfeiles 82 senkt sich die Greifvorrichtung, wenn sie in ihrer Endlage
angekommen ist, auf die Bearbeitungsaufnahme M für das Gehäuse auf der zweiten Maschine (Pfeil 83)
und legt dort das Gehäuse in der Lage P2 auf geeigneten
Stützen mit der Genauigkeit ab, die durch den vorhergehenden Zentriervorgang erreicht worden ist.
Wenn das Gehäuse auf der Aufnahme M sitzt, betätigt der Arbeitszylinder 43 die Halteglieder 35 in
umgekehrtem Drehsinn derart, daß sich die hakenförmigen Stützabschnitte 38 von dem Gehäuse lösen
und ein Heben der Greifvorrichtung 4 zulassen, wonach deren Längsverschiebung zurück in die
andere Endlage beginnt. Im Verlaufe dieser Verschiebung bewirkt der Arm 62, indem er an der
Säule 64 anliegt, eine entgegengesetzte Drehung der Greifvorrichtung 4, welche sich dann wieder in Anfangslage
oberhalb des Schlepporgans befindet, während der Wagen in dieser Endlage angehalten
wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Fördern eines Werkstückes, insbesondere von einer Bearbeitungsmaschine
zu einer anderen Bearbeitungsmaschine, welche Vorrichtung einen von einem hin und
her verfahrbaren Wagen lotrecht nach unten weisenden, um seine Längsachse schwenkbaren Arm
mit einem das Werkstück unterfassenden Werkstückträger aufweist, wobei der Arm von
Schwenkschlaggliedern gesteuert wird, zur Verwendung für unregelmäßig geformte Werkstücke,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender, zum Teil an sich bekannter Merkmale:
a) an dem Wagen (60) ist für eine den Werkstückträger
bildende Greifvorrichtung (4) eine motorbetriebene Heb- und Senkvorrichtung (70) vorgesehen,
b) die Greifvorrichtung (4) weist mehrere nach unten gerichtete und zum Unterfassen des
von ihr zu ergreifenden Werkstückes dienende, hakenförmige und je um ihre Längsachse um einen begrenzten Winkel
schwenkbare Halteglieder (35) auf, die von einem in der Vorrichtung angeordneten Motor
(43) über Hebel und Koppelstangen miteinander 2x1 schwenken sind,
c) die Greifvorrichtung weist an zwei Längsseiten mindestens je ein festes Anschlagstück
(48, 50) und auf den Gegenseiten je mindestens einen unter Federdruck stehenden,
begrenzt drehbaren Nocken (44, 49) auf, der im Zusammenwirken mit dem Anschlagstück
als Zentrierglied für das Werkstück dient,
d) die Greifvorrichtung ist mit das Werkstück gegen die Halteglieder drückenden und in
der Diagonalen der Greifvorrichtung angeordneten, federbelasteten Stößeln (51) ausgerüstet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei HaltegTiedef
(35) mit lotrechter Achse vorgesehen sind, und daß jedes Halteglied an seinem unteren Ende
einen hakenförmigen Stützabschnitt (38) zum Unterfassen des Werkstückes aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 590095, 620 244,
988;
schweizerische Patentschrift Nr. 292 969; USA.-Patentschriften Nr. 710 920, 2 371128,
2512333, 2577706, 2638 645, 2799414.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/278 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1201245X | 1956-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1201245B true DE1201245B (de) | 1965-09-16 |
Family
ID=9671393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1201245B (de) |
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