DE1200909B - Giessharzisolierte Durchfuehrung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere fuer die Ausleitung von Transformatoren oder Messwandlern - Google Patents
Giessharzisolierte Durchfuehrung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere fuer die Ausleitung von Transformatoren oder MesswandlernInfo
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- H—ELECTRICITY
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-
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Description
- Gießharzisolierte Durchführung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere für die Ausleitung von Transformatoren oder Meßwandlern Die Erfindung betrifft eine gießharzisolierte Durchführung mit spannungssteuernden Einlagen, insbesondere für die Ausleitung von Transformatoren oder Meßwandlern, bei der als Steuereinlagen in den erforderlichen Abmessungen vorgefertigte standfeste Körper aus Metallgewebe, gelochtem Blech, leitendgemachten Folien oder Faserstoffen, vorwiegend zylindrischer Form, dienen.
- Während eine .einfache Grobsteuerung der Spannungsverteilung durch eine Steuerelektrode einen dicken Gießharzisolator erfordert, um ein genügend weites Auffächern der Äquipotentiallinien zu erreichen, erzielt man durch eine Mehrzahl spannungssteuernder Einlagen neben einer Herabsetzung der Abmessungen und des Gewichtes des Gießharzisolierkörpers eine gleichmäßige Spannungsverteilung im Innern und auf der Oberfläche desselben.
- Die Herstellung einer genügend feinstufigen Spannungssteuerung ist bisher verhältnismäßig aufwendig erfolgt, indem entweder eine teure Wickeltechnik zum Aufwickeln von leitfähig gemachtem Papier bzw. anderen Faserstoffen zu mit Kunststoffrohren abwechselnd ineinander steckbaren spannungssteuernden Rohren oder ein Mehrfachguß angewendet wird, bei dem die Isolation und die Einlagen aus mehreren definierten Einzelschichten in aufeinanderfolgenden Gießvorgängen mit festgelegter Wandstärke hergestellt werden.
- Auch das bekannte Schleudergußverfahren, bei dem die einzelnen leitfähigen Beläge in Form eines fließfähigen verfestigbaren Materials im Schleuderguß hergestellt und nach ihrer Verfestigung jeweils wieder mit einer Isolierschicht versehen werden, ist zeitraubend und erfordert besondere Einrichtungen. Oft ist auch noch eine Nachbearbeitung (Abdrehen), ein Anguß oder Anstrich zum Herabsetzen der Feldstärke an den Rändern der Einlagen erforderlich.
- Weiterhin ist es bekannt, aus dünnem Metallblech bestehende, die leitenden Einlagen bildende Zylinder koaxial einander und den Durchführungsleiter umgebend in einer Gießform anzuordnen, wobei durch an beiden Enden der beiden Metallzylinder vorgesehene Distanzstücke für die Einhaltung der gewünschten Abstände der Metallzylinder voneinander und von dem Durchführungsleiter beim Gießen gesorgt werden muß. Diese Herstellungsart ist umständlich und teuer. Sie hat den Nachteil, daß an den Stellen, an denen die Distanzstücke im fertiggegossenen Isolierkörpe_ liegen, Glimmerscheinungen und Durchschläge austreten können. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, auf solche Distanzstücke zu verzichten und die leitenden Einlagen am Boden und am Deckel der Gießform abzustützen. Das setzt aber voraus, daß die leitenden Einlagen aus mechanisch festen Metallrohren bestehen, die im Boden und Deckel fest gelagert und dort auch verspannt werden können. Nachteilig ist, daß die Gießform wegen der Lagerung der Verspannung der leitenden Einlagen im Boden und Deckel kompliziert wird und daß die Zahl der leitenden Einlagen nur verhältnismäßig gering sein kann.
- Bei anderen bekannten Durchführungen werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß als Träger der aus leitendem Material bestehenden Steuereinlagen oder zu ihrer Distanzierung voneinander und vom Durchführungsleiter zylindrische Wellpapie.-rohre dienen, wobei die von dem gewellten Papierteil gebildeten Kanäle parallel zum Durchführungsleiter verlaufen, so daß bei der Herstellung des Gießharzisolierkörpers das Gießharz durch sämtliche Kanäle hindurchzufließen und sie hohlraumfrei auszufüllen vermag. Es ist aber nicht sichergestellt, daß bei klenen Zwischenräumen das im allgemeinen mit Streckmitteln gefüllte Gießharz in alle Zwischenräume eindringt.
- Um dies zu erreichen, sind erfindungsgemäß die als Steuereinlagen dienenden standfesten Körper während des Gießvorganges unter Verwendung von ihrer Stufung entsprechend in der Gießform angebrachten Streben auf diesen stehend voneinander und vom Durchführungsleiter im gewünschten Abstand gehalten.
- Diese Streben sind nicht als Abstandhalter anzusehen wie die die Distanzstücke, die bei aus Kunststoff hergestellten Durchführungen die spannungssteuernden Einlagen über die ganze Länge der Durchführung in dem gewünschten Abstand halten sollen. Bei diesen bekannten Distanzstücken handelt es sich um solche, die zwischen den Einlagen eingefügt sind, also, z. B. als Klötze, zwischen der Außenfläche einer Einlage und der Innenfläche der folgenden übergeschobenen Einlage angeordnet sind.
- Bei der Erfindung handelt es sich vielmehr um Streben, die der Stufung der Einlagen entsprechend in der Gießform angebracht sind und auf denen die standfesten Körper beim Gießvorgang stehen. Sie laufen demzufolge praktisch etwa parallel zur Außenkontur der Luftstrecke, die die gesamte Spannung (Hochspannung gegen Erde) isoliert, indem durch die Einlagen die Oberfläche der Durchführung kapazitiv gesteuert wird. Wenn also ein gewissermaßen als Ständer dienender Körper, wie im vorliegenden Fall die Streben, in den festen Isolierstoff etwa parallel zur äußeren Kontur der Luftstrecke verlaufend eingebettet wird, so herrschen dort praktisch die gleichen Verhältnisse wie an der Luftstrecke, d. h., selbst bei schlechter Bindung ist die elektrische Festigkeit zwischen den Kondensatoreinlagen ausreichend.
- In der Zeichnung ist eine aus den Teilen 1 und 2 bestehende Gießform gezeigt, die z. B. den Durchführungsleiter 3 umgibt. Der linke Teil der Zeichnung zeigt eine Ausbildung für den aufrechten Verguß von Gießharz durch den Einguß 4, während der rechte Teil eine Ausbildung für den kopfstehenden Verguß zeigt. In beiden Fällen werden zur Festigung der einzubettenden Steuereinlagen 5, die aus Metallgewebe, gelochtem Blech, leitendgemachten Folien oder Faserstoffen bestehen und standfeste Körper zylindrischer Form sind, bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel drei Streben 6 um 120° versetzt um den Durchführungsleiter 3 angeordnet; diese Streben sind in der Gießform oder in einem geeigneten Bauteil form- und kraftschlüssig gehalten; sie weisen zur Abstützung der Steuereinlagen Ansätze oder Vertiefungen auf. Da die Streben 6 aus Gießharz oder dem Gießharz verwandten, verträglichen oder sonst geeigneten Isolierstoffen bestehen, erfolgt beim Verguß eine fugenlose Verbindung. Bei kopfstehendem Verguß werden die Streben 6 in der auf der rechten Seite der Zeichnung angegebenen Weise gehalten und die Steuereinlagen 5 ebenfalls auf den Streben stehend angeordnet, so daß auch in diesem Falle unnötig viele Streben, z. B. auf beiden Seiten, vermieden werden.
- Es werden die bei gewickelten Durchführungen möglichen Hohlräume infolge Abschrumpfung beim Härten oder infolge nicht entwichener Lufteinschlüsse vermieden; an Stelle aufwendiger Wickel- oder Schleuderverfahren wird mit einfachen, leicht montierbaren Bauteilen die Durchführung in einem Guß hergestellt.
Claims (1)
- Patentanspruch: Gießharzisolierte Durchführung mit spannungssteuernden Einlagen, insbesondere für die Ausleitung von Transformatoren oder Meßwandlern, bei der als Steuereinlagen in den erforderlichen Abmessungen vorgefertigte standfeste Körper aus Metallgewebe, gelochtem Blech, leitendgemachten Folien oder Faserstoffen, vorwiegend zylindrischer Form dienen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die standfesten Körper während des Gießvorganges unter Verwendung von ihrer Stufung entsprechend in der Gießform angebrachten Streben auf diesen stehend voneinander und vom Durchführungsleiter im gewünschten Abstand gehalten sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1793 348.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES77772A DE1200909B (de) | 1962-01-29 | 1962-01-29 | Giessharzisolierte Durchfuehrung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere fuer die Ausleitung von Transformatoren oder Messwandlern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES77772A DE1200909B (de) | 1962-01-29 | 1962-01-29 | Giessharzisolierte Durchfuehrung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere fuer die Ausleitung von Transformatoren oder Messwandlern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200909B true DE1200909B (de) | 1965-09-16 |
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ID=7507013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES77772A Pending DE1200909B (de) | 1962-01-29 | 1962-01-29 | Giessharzisolierte Durchfuehrung mit spannungsteuernden Einlagen, insbesondere fuer die Ausleitung von Transformatoren oder Messwandlern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200909B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3967051A (en) * | 1975-05-22 | 1976-06-29 | Westinghouse Electric Corporation | Cast resin capacitor bushing having spacer members between the capacitor sections and method of making same |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1793348U (de) * | 1959-05-12 | 1959-08-13 | Dielektra Ag | Kondesatordurchfuehrung aus kunststoff, insbesondere aus giessharz. |
-
1962
- 1962-01-29 DE DES77772A patent/DE1200909B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1793348U (de) * | 1959-05-12 | 1959-08-13 | Dielektra Ag | Kondesatordurchfuehrung aus kunststoff, insbesondere aus giessharz. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3967051A (en) * | 1975-05-22 | 1976-06-29 | Westinghouse Electric Corporation | Cast resin capacitor bushing having spacer members between the capacitor sections and method of making same |
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