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DE1296741B - Eingusskern - Google Patents

Eingusskern

Info

Publication number
DE1296741B
DE1296741B DEP34154A DEP0034154A DE1296741B DE 1296741 B DE1296741 B DE 1296741B DE P34154 A DEP34154 A DE P34154A DE P0034154 A DEP0034154 A DE P0034154A DE 1296741 B DE1296741 B DE 1296741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
congestion
sprue
edge
casting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP34154A
Other languages
English (en)
Inventor
Plath Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PICHLER GEB PLATH ILSE
Original Assignee
PICHLER GEB PLATH ILSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PICHLER GEB PLATH ILSE filed Critical PICHLER GEB PLATH ILSE
Priority to DEP34154A priority Critical patent/DE1296741B/de
Publication of DE1296741B publication Critical patent/DE1296741B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/08Features with respect to supply of molten metal, e.g. ingates, circular gates, skim gates
    • B22C9/086Filters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Eingußkern, nämlich Kragen- oder Stauungskern, der einen oder mehrere achsparallele Durchlaßkanäle aufweist, die von einem undurchbrochenen Rand umschlossen sind.
  • Derartige Stauungskerne werden in den Einguß einer Gießform eingesetzt und haben den Zweck, den Fluß des ankommenden Gießgutes zu stauen, so daß in dem Stauraum über dem Stauungskern eine Flotation auftritt, die zur Folge hat, daß alle fremden Beimengungen im Gießgut, die zu Gußfehlern führen können, infolge ihres gegenüber dem Gießgut geringeren spezifischen Gewichtes nach oben geschwemmt und damit aus der eigentlichen Gießform ferngehalten werden.
  • Neben den Stauungskernen werden in der Gießereitechnik, insbesondere beim Gießen nach dem Anschnittsystem und beim Steiger-Direkt-Guß, sogenannte Kragenkerne verwendet, die dazu dienen, den Materialquerschnitt an der Stelle einzuengen, an der das Gußstück in den Steigerkopf übergeht, so daß letzterer nach Erkalten des Gußtstückes an der vorbestimmten Stelle leicht abgeschlagen werden kann. Im Gegensatz zum Stauungskern weist der Kragenkern nur eine einzige Durchlaßöffnung für das Gießgut auf.
  • Die bekannten Eingußkerne sind in der Regel als ebene Scheiben ausgebildet. Diese Formgebung der Kerne hat jedoch den Nachteil, daß sich unter den Stegen zwischen den einzelnen Durchlaßkanälen Luftblasen bilden, die das Austreten der in dem an den Kern sich anschließenden Zulauf nach oben geschwemmten Verunreinigungen, insbesondere Oxydhäutchen, durch die Durchlaßkanäle des Kernes verhindern und außerdem zu einer zusätzlichen Oxydation des Gießgutes führen.
  • Zur Verbesserung der Flotation des Gießgutes oberhalb des Kernes ist bei einem Kern, dessen Durchlaßkanäle in Form von Nuten im Randbereich angeordnet sind, auf der Kernunterseite eine Ausnehmung mit stetig verlaufender Oberfläche vorgeschlagen worden. Es sind auch Kerne bekanntgeworden, die auf ihrer Oberseite eine Ausnehmung in Form eines Kegelstumpfes aufweisen.
  • Keine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist jedoch geeignet, die Bildung von Luftblasen auf der Kernunterseite und die damit verbundenen Nachteile wirksam zu verhindern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine derartige Blasenbildung sicher auszuschließen und damit eine Verbesserung der Gußqualität zu erzielen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der unteren Kernstirnseite eine Ausnehmung eingeformt ist, deren Begrenzungsfläche von der Kernmitte zum Kernrand stetig verläuft.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer Ausnehmung auf der unteren Kernstirnseite wird-- dieaus der Gießform aufsteigende Luft entlang der die Ausnehmung. begrenzenden, gegen die Kernmitte ansteigenden Fläche gegen einen der Durchlaßkanäle geleitet.
  • Eine zusätzliche Verbesserung der Strömungsverhältnisse im Bereich des Eingußkernes ergibt sich, wenn der Kern auf beiden Stirnseiten Ausnehmungen aufweist, deren Begrenzungsflächen von der Kernmitte zum Kernrand stetig verlaufen. Die günstigsten Verhältnisse ergeben sich, wenn diese Ausnehmungen kegelförmig ausgebildet sind. Die Ausnehmungen werden dabei zweckmäßig so angeordnet, daß zwischen ihnen und der seitlichen Begrenzungsfläche d6s Kernes zwei zueinander parallele Randstreifen verbleiben.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs-und Anwendungsbeispiele erfindungsgemäß ausgestalteter Eingußkerne dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Stauungskern in Draufsicht, F i g. 2 bis 4 verschieden ausgestaltete Stauungskerne im Schnitt, F i g. 5 einen Kragenkern in Draufsicht, F i g. 6 einen Schnitt durch F i g. 5 längs der Linie VI-V1, F i g. 7 einen im Gußoberkasten eingesetzten Stauungskern gemäß F i g. 2, F i g. 8 einen im Gußoberkasten eingesetzten Stauungskern gemäß F i g. 3, F i g. 9 einen im Gußunterkasten eingesetzten Stauungskern gemäß F i g. 2, F i g.10 Einbau eines Stauungskernes gemäß F i g. 4 und eines Kragenkernes gemäß den F i g. 5 und 6 beim Steiger-Direkt-Guß.
  • Der Stauungskern 1 nach den F i g. 1 bis 4 weist eine Vielzahl von achsparallelen Durchlaßkanälen 2 für das Gießgut auf. Die seitliche Begrenzungsfläche 3 des Stauungskernes 1 ist vorteilhaft konisch ausgebildet.
  • Der Stauungskern nach F i g. 2 weist auf seiner oberen entgegen der Flußrichtung des Gießgutes gerichteten Begrenzungsfläche eine kegelförmige Ausnehmung 4 auf derart, daß die obere Begrenzungsfläche des Stauungskernes 1 von der Kernachse zum Kernrand hin stetig ansteigt, jedoch nicht bis zum Rand geführt ist, so daß eine zur Kernachse senkrecht verlaufende Ringfläche 5 verbleibt. Auf der der Ausnehmung 4 gegenüberliegenden Stirnseite des Stauungskernes 1 ist eine der Ausnehmung 4 entsprechende weitere kegelförmige Ausnehmung 6 angeordnet, die ebenfalls nicht bis zum Rand geführt ist, so daß auf der unteren Seite des Stauungskernes 1 eine zur Ringfläche 5 parallele Ringfläche 7 gebildet wird.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 unterscheidet sich gegenüber dem der F i g. 2 dadurch, daß die Ausnehmung 4 die Form einer Kugelkalotte aufweist, während die Ausnehmung 6 auch hier kegelförmig gestaltet ist, jedoch bis zum Rand des Stauungskernes 1 reicht, so daß die untere Begrenzungsfläche des Stauungskernes 1 mit seiner seitlichen Begrenzungsfläche 3 eine scharfe Ringkante 8 bildet.
  • Der in F i g. 4 im Schnitt gezeigte Stauungskern findet insbesondere beim Steiger-Direkt-Guß Verwendung. In diesem Fall erübrigt sich die obere Ausnehmung 4.
  • In den -P i g. 5 und 6 ist in Draufsicht und im Schnitt -ein Kragenkern dargestellt, der dazu dient, den Steigerkopf unmittelbar über dem Gußstück einzuengen, so daß er nach Erkalten der Gußmasse leicht abgeschlagen werden kann. Im Gegensatz zum Stauungskern 1 weist - der Kragenkern 9 nur einen zentralen Durchlaßkana110 auf. Die oberen und unteren Stirnflächen 11 und 12 sind jedoch entsprechend den Ausnehmungen 4 und 6 nach F i g. 2 kegelförmig abgeschrägt, wobei die Abschrägungen nicht bis zur seitlichen Begrenzungsfläche 13 geführt sind, so daß auch hier parallele Ringflächen 14 und 15 verbleiben. Bei dem Anwendungsbeispiel nach F i g. 7 ist in dem sich konisch verjüngenden Einguß 16 ein Stauungskern 1 gemäß F i g. 2 eingesetzt. Für die Auflage des Stauungskernes 1 ist in dem Einguß 16 eine ringförmige Auflagefläche 17 angeordnet, deren Breite übereinstimmt mit der Breite der Ringfläche 7 des Stauungskernes 1. Unterhalb des Stauungskernes 1 schließt sich der Zulauf 18 an, der sich in seinem oberen Bereich derart konisch verjüngt, daß unterhalb des Stauungskernes 1 ein zweiter Stauungskern 19 gebildet wird.
  • In F i g. 8 ist ein Anwendungsbeispiel für einen Stauungskern 1 gemäß F i g. 3 dargestellt. Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 liegt hier der Stauungskern 1 lediglich mit seiner konisch ausgebildeten seitlichen Begrenzungsfläche 3 an der Wandung des Eingusses 16 auf. Auch in diesem Fall schließt sich an den Stauungskern 1 ein sich konisch verjüngender Zulauf 18 an, der in seinem oberen Bereich einen Stauungsraum 19 bildet.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 ist ein Stauungskern 1 gemäß F i g. 2 in dem Unterteil eines Formkastens eingesetzt. Der an den Stauungskern 1 sich anschließende Zulauf 18 geht in einen Auslauf 20 über.
  • F i g. 10 zeigt die Anwendung eines Stauungskernes 1 gemäß F i g. 4 und eines Kragenkernes 9 beim Steiger-Direkt-Guß. Der Stauungskern 1 liegt mit seiner Ringfläche 7 auf einem Absatz 21 des sich konisch verjüngenden Eingusses 16 auf. Der sich ebenfalls konisch verjüngende Zulauf 18 wird durch den Kragenkern 9 eingeengt, so daß zwischen dem Kragenkern 9 und dem Stauungskern 1 ein zweiter Stauungsraum 19 entsteht.
  • An Stelle der in den Ausführungsbeispielen dargestellten kreisrunden Stauungskerne können auch andere Kernformen, beispielsweise rechteckige oder quadratische Kerne verwendet werden. In diesen Fällen müssen die Ausnehmungen 4 bzw. 6 angepaßt werden und können beispielsweise pyramidenförmig ausgestaltet sein.
  • Beim Gießen wird das Gießgut in den Einguß 16 geschüttet und gelangt durch die Kanäle 2 in dem Stauungskern 1 und den Zulauf 18 in die Gießform. Durch den Stauungskern 1 wird das Gießgut im Einguß aufgestaut, so daß die in dem Gießgut enthaltenen Verunreinigungen durch Flotation an die Oberfläche geschwemmt werden und nicht durch die Durchlaßkanäle 2 gelangen können. Die in dem Einguß 16 herrschende turbulente Strömung wird in den Durchlaßkanälen 2 in eine laminare Strömung übergeführt, die sich in den Zulauf 18 wieder in eine turbulente Strömung wandelt. Infolge der Querschnittsverengung im Zulauf 18 wird auch unterhalb des Stauungskernes 1 ein Stauungsraum 19 gebildet, der insbesondere beim Stahlguß dazu dient, in dem Gießgut enthaltene Oxydhäutchen durch Flotation entgegen der Strömungsrichtung des Gießgutes durch die Durchlaßkanäle 2 in den Einguß zu schwemmen. Dabei ist es wichtig, daß sich unter den Stegen des Stauungskernes 1 keine Luftpolster bilden, da diese einerseits die Oxydation des Gießgutes erhöhen und andererseits das Nach-oben-Schwemmen der Oxydhäutchen behindern würden. Das Festsetzen von Luftblasen unterhalb des Stauungskernes 1 wird jedoch durch die erfindungsgemäße Anordnung einer Ausnehmung 6 vermieden. Die schräge Ausbildung der in den Zulauf ragenden Begrenzungsflächen 11 und 12 des Kragenkernes 9 haben denselben Zweck wie die Ausnehmungen 4 bzw. 6 bei dem Stauungskern 1. Auch hier soll durch die schräg ausgestaltete Fläche 11 eine Trichterwirkung erzielt werden, um zu verhindern, daß beim Angießen die Wandungen des Zulaufs 18 durch spritzendes Gießgut zerstört werden. Die auf der Gegenseite angeordnete Fläche 12 ist deshalb schräg ausgebildet, damit die Oberfläche des sich unmittelbar an den Kragenkernen 9 anschließenden Gußstückes nicht blasig wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Eingußkern, nämlich Kragen- oder Stauungskern, der einen oder mehrere achsparallele Durchlaßkanäle aufweist, die von einem undurchbrochenen Rand umschlossen sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß auf der unteren Kernstirnseite eine Ausnehmung (6 bzw. 12) eingeformt ist, deren Begrenzungsfläche von der Kernmitte zum Kernrand stetig verläuft.
  2. 2. Eingußkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Kernstirnseiten Ausnehmungen (4, 6 bzw. 11, 12) angeordnet sind, deren Begrenzungsflächen von der Kernmitte zum Kernrand stetig verlaufen.
  3. 3. Eingußkern nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4, 6, 11,12) kegelförmig ausgebildet sind.
  4. 4. Eingußkern nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausnehmungen (4,6 bzw. 11, 12) und der seitlichen Begrenzungsfläche (3 bzw. 13) des Kernes (1 bzw. 9) zwei zueinander parallele Randstreifen (5, 7 bzw. 14, 15) verbleiben.
DEP34154A 1964-04-29 1964-04-29 Eingusskern Pending DE1296741B (de)

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Cited By (4)

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WO2004081532A3 (en) * 2003-03-11 2004-12-09 Porvair Plc Inoculant-strainer with improved filtration effectiveness and inoculant dissolution
CH715169A1 (de) * 2018-07-13 2020-01-15 Alurimtec Ind Holding Ag Filter zur Verwendung im Angussbereich von Niederdruckguss-Anlagen zur Herstellung von Aluminiumteilen.

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