[go: up one dir, main page]

DE1294927B - Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten Olefinpolymerisaten - Google Patents

Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten Olefinpolymerisaten

Info

Publication number
DE1294927B
DE1294927B DES96630A DES0096630A DE1294927B DE 1294927 B DE1294927 B DE 1294927B DE S96630 A DES96630 A DE S96630A DE S0096630 A DES0096630 A DE S0096630A DE 1294927 B DE1294927 B DE 1294927B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dyes
nickel
dye
dyeing
polyolefins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES96630A
Other languages
English (en)
Inventor
Otsuka Hideo
Sugiyama Hiroshi
Chinuki Takashi
Ikeda Takuo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE1294927B publication Critical patent/DE1294927B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/79Polyolefins
    • D06P3/795Polyolefins using metallisable or mordant dyes, dyeing premetallised fibres
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/22Compounds containing nitrogen bound to another nitrogen atom
    • C08K5/23Azo-compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S8/00Bleaching and dyeing; fluid treatment and chemical modification of textiles and fibers
    • Y10S8/92Synthetic fiber dyeing
    • Y10S8/928Polyolefin fiber

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

stige Affinität gegenüber mit Nickel modifizierten Polyolefinen besitzen und in roter Farbe gefärbte Produkte ergeben, die besonders gute Echtheitseigenschaften haben.
Das Nickel wird den Polyolefinen vor dem Verformen oder Verspinnen in feinverteiltem Zustand und in Form eines Salzes einer höheren Fettsäure, wie Stearinsäure oder ölsäure, oder eines Komplexes mit Acetessigsäureäthylester, Acetylaceton, 8-Hy-
werden hergestellt durch Diazotierung eines Anilins der allgemeinen Formel
NH,
in der Ri, R^ und Ra die vorstehende Bedeutung haben, und Kupplung der erhaltenen Diazoniumverbindung mit /f-Naphthol. Die erhaltenen Farbstoffe, die in mechanisch pulverisiertem Zustand ver
Fasern und andere geformte Gebilde aus Olefin- Bei der Untersuchung der verschiedensten Farbpolymerisaten, im folgenden kurz Polyolefine ge- stoffe zum Färben von mit Metallen modifizierten nannt, wie Polyäthylen und Polypropylen, sind Polyolefinmaterialien wurde festgestellt, daß die eräußerst hydrophob, und sie besitzen keine polaren findungsgemäß verwendeten Farbstoffe der vorGruppen, die als Verankerungsstellen für Farbstoffe 5 stehenden allgemeinen Formel eine besonders gündienen können. Es wurden bereits verschiedene Versuche unternommen, Polyolefine besser anfärbbar
zu machen, beispielsweise durch chemische Behandlung, durch Vermischen mit anderen Verbindungen
und durch Verwendung bestimmter Farbstoffe. 10
Es ist bekannt, Polyolefinen ein Metall in Form eines Salzes oder Komplexes als Antioxydationsmittel, Stabilisator oder Färbungsverbesserer durch Vermischen während der Formgebung oder beim
Verspinnen einzuverleiben und anschließend das er- 15 droxychinolin oder Thiobisphenol einverleibt, haltene geformte Gebilde mit Farbstoffen zu färben, Die erfindungsgemäß zu verwendenden Farbstoffe
die mit dem Metall koordinative Bindungen eingehen. Beispielsweise ist in der britischen Patentschrift 935 125, der belgischen Patentschrift 614 566 und der USA.-Patentschrift 3 203 750 die Anwen- 20 dung verschiedener Farbstoffe zum Färben von metallmodifizierten Polyolefinen geschildert.
Farbstoffe, die mit Metallen koordinative Bindungen eingehen, ergeben jedoch bei der Färbung
von Polyolefinen nicht immer gut gefärbte Produkte, 25
sondern die Färbbarkeit hängt von der Struktur des
Farbstoffes und der Kombination der Farbstoffe mit
den im Polyolefin enthaltenen Metallen ab. Unter
den Farbstoffen, die mit bestimmten Metallen modifizierte Polyolefine günstig färben, gibt es solche, die 30 wendet werden können, werden vorzugsweise in keine günstigen Ergebnisse hinsichtlich der Färb- Form von Dispersionen verwendet, indem man ihnen barkeit oder Echtheit, insbesondere gegenüber Licht, während der Herstellung eine geeignete Menge eines bei mit anderen Metallen modifizierten Polyolefinen Dispersionsmittels einverleibt oder die Farbstoffe ergeben. Man kann daher sagen, daß bei der Färbung mit einem Alkylnaphthalinsulfonsäure-Formaldehydvon mit Metallen modifizierten Polyolefinmaterialien 35 kondensat od. dgl. vermischt, die Wirksamkeit der Färbung nur im Falle einer Typische Beispiele für Anilinverbindungen, die
bestimmten Kombination der Struktur des Färb- als Diazokomponente verwendet werden können, Stoffes und des im Polyolefinmaterial enthaltenen sind 2-Methoxy-5-methylanilin, 2,5-Dimethoxyanilin, Metalls erzielt wird. Es wurden schon zahlreiche 2,5-Diäthoxyanilin, 2,4-Dimethoxyanilin und 2-Meth-Farbstoffe zum Färben von nickelmodifizierten Poly- 40 oxy-4-methylanilin.
olefinmaterialien vorgeschlagen, doch gibt es keine Bekanntlich werden zur Herstellung von Komplex-
Farbstoffe, die Polyolefinmaterialien befriedigend rot farbstoffen durch Koordinaten von Metallen mit färben. Die Erfindung löst diese Aufgabe. Azofarbstoffe im allgemeinen o,o'-Dihydroxyazo-
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren farbstoffe am häufigsten verwendet und werden auch zum Färben von geformten Gebilden, insbesondere 45 zum Färben von mit Metallen, wie Nickel, modifi-Textilgut, wie Fasern, Fäden, Folien und anderen zierten Polyolefinen benutzt (vgl. zum Beispiel geformten Gebilden, auf der Grundlage von mit britische Patentschrift 935 125; die Zeitschrift »Sens-Nickel modifizierten Polyolefinen, wie Polyäthylen hoku Kogyo« [Dyeing Industry], Vol.11, S. 502 und Polypropylen, welches dadurch gekennzeichnet bis 505; belgische Patentschrift 632 652 und USA.-ist, daß man als Farbstoff einen Monoazofarbstoffe 50 Patentschrift 3 203 750).
der allgemeinen Formel Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß die
vorgenannten Farbstoffe nicht immer befriedigende Ergebnisse liefern. Dies beruht vermutlich auf der ^ Tatsache, daß diese Farbstoffe, die zwar mit Metallen,
R? —<f "ϊ>— N = N —<f 7 55 wie sie den stark hydrophoben Polyolefinen einver
leibt werden, sehr gut koordinative Bindungen einxs gehen können, schlecht in die Fasern eindringen, vor
3 ^—S allem wegen der Polarität der Hydroxylgruppen,
verwendet, in der Ri eine niedrigmolekulare Alkyl- Demgegenüber erhält man mit den erfindungs-
gruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, der eine der 60 gemäß verwendeten o-Hydroxy-o'-alkoxyazofarb-Reste R'2 und R;i ein Wasserstoffatom und der andere stoffen günstige Ergebnisse, wenn die Metalle in Rest eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis diesen hydrophoben Polyolefinen vorhanden sind", 4 Kohlenstoffatomen oder eine niedrigmolekulare weil die Farbstoffe mit den Polyolefinen besser ver-Alkoxygruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen be- träglich sind. Bei den o,o'-Dihydroxyazofarbstoffen deutet. f>5 erfolgt eine Komplexbildung des Farbstoffes mit dem
Das Material wird in roter Farbe mit hoher Echt- Metall selbst in dem hydrophoben Polyolefin. Dies heit gegen Licht, Waschen, Reiben und chemische wird durch die Tatsache erhärtet, daß der erhaltene Reinigung gefärbt. Farbton tief ist. Bei den erfindungsgemäß verwen-
OH
deten o-Hydroxy-o'-alkoxyazofarbstoffen erfolgt jedoch vermutlich die Ausbildung der koordinativen Bindung derartig, daß nur eine geringe Möglichkeit besteht, daß der Alkylteil der Alkoxygruppe durch Bildung einer koordinativen Bindung freigesetzt wird, und es bildet sich außer der verhältnismäßig starken koordinativen Bindung zwischen dem Nickel und der o-Hydroxyazogruppe eine schwache koordinative Bindung zwischen dem Nickelatom und dem Sauerstoffatom der Alkoxygruppe. Im Falle einer Elektronendonatorgruppe, wie einer Alkyl- oder Alkoxygruppe, die am Kern der Diazokomponente gebunden ist, insbesondere in der ParaStellung der Alkoxygruppe, wie im Falle der substituierten Aniline, die zur Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe benutzt werden, wird die Elektronendichte am Sauerstoffatom des Alkoxyrestes erhöht, wodurch die koordinative Bindung etwas verstärkt wird und ein besonders günstig gefärbtes Produkt erhalten wird.
Weiterhin ist es bekannt, daß o-Hydroxyazofarbstoffe, die keinen Substituenten in der o'-Stellung tragen und die als ausgezeichnet verträglich mit Polyolefinen angesehen werden, ebenfalls zum Färben von metallmodifizierten Polyolefinen verwendet werden können (vgl. zum Beispiel britische Patentschrift 935 125). Im vorstehenden Fall wird ein gefärbtes Produkt erhalten, das den Farbstoff in hoher Konzentration enthält, weil er mit dem Substrat sehr gut verträglich ist. Da jedoch keine koordinative Bindung des Typs ausgebildet wird, wie bei den o,o'-Dihydroxyazofarbstoffen oder den o-Hydroxy-o'-alkoxyazofarbstoffen, ist das erhaltene gefärbte Produkt hinsichtlich der Echtheitseigenschaften, insbesondere gegenüber der chemischen Reinigung, in den meisten Fällen unterlegen. Wie bereits erwähnt, zeigen die erfindungsgemäß verwendeten o-Hydroxyo'-alkoxyazofarbstoffe ausgewogene Eigenschaften hinsichtlich der Verträglichkeit mit Polyolefinen, der Fähigkeit, koordinative Bindungen mit dem Metallkation einzugehen, und der Stabilität des gebildeten Komplexes, wodurch sie ausgezeichnet gefärbte Produkte ergeben.
Das Färben mit den erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffen wird wie im Falle gewöhnlicher Dispersionsfarbstoffe in einem wäßrigen Medium bei 70 bis 120"C und in Gegenwart mindestens eines anionaktiven und/oder nichtionischen Netzmittels durchgeführt.
Die Art der Metallverbindung im Polyolefinmaterial beeinflußt kaum die Eigenschaften des erfin
dungsgemäß gefärbten Produktes und ist in der Praxis von untergeordneter Bedeutung. Es ist überraschend, daß die Farbstoffe während des Färbens leicht in einen Komplex umgewandelt werden, selbst wenn dem Polyolefinmaterial ein Nickelkomplex verhältnismäßig hoher Stabilität einverleibt wurde, z. B. der Nickelkomplex des 8-Hydroxychinolins.
Beispiel 1
OCH3 OH
N = N
Polypropylenfasern, denen durch Schmelzspinnen 1 Gewichtsprozent Nickelstearat einverleibt worden war, werden bei 1000C 1 Stunde in einer Färbeflotte gefärbt, die 3 Gewichtsprozent, bezogen auf die Fasern, des Farbstoffes der vorstehenden Formel sowie 1 g/l eines Polyäthylenglykolalkylphenyläthers als nichtionisches Netzmittel und 1 g/l eines PoIyäthylenglykolalkylphenyläthersulfats als anionaktives Netzmittel enthält. Das Flottenverhältnis beträgt 50 : 1. Nach dem Färben werden die Fasern bei 70' C 10 Minuten in einem Bad geseift (Flottenverhältnis 40 : 1), das 1 g/l eines Schwefelsäureesters eines höheren Alkohols als anionaktives Netzmittel enthält. Man erhält gut gefärbte rote Fasern. Die Fasern sind ausgezeichnet beständig gegen Licht (>5) (ISO R 105-1959 Fade-O-meter), gegen Waschen (5) (ISO TC 38/SCI-1962 Test 3) und chemische Reinigung (5) (ISO R 105-1959 Perchloräthylen).
In ähnlicher Weise, wie vorstehend beschrieben, werden Polypropylenfasern gefärbt, die 1°/» Nickelkomplex des Acetessigsäureäthylesters enthalten. Man erhält ein ausgezeichnet gefärbtes Produkt der gleichen Farbe und mit den gleichen Echtheitseigenschaften.
Vergleichsversuch
(a) Der vorstehende Farbstoff wird zum Färben von Polypropylenfasern verwendet, die 1% Zinkstearat enthalten. Man erhält ein gefärbtes Produkt, das zwar gut gefärbt ist, dessen Lichtechtheit jedoch nur den Wert 1 besitzt und gegenüber dem im Bei- - ;el 1 erhaltenen Produkt wesentlich unterlegen ist.
OCH3
N = N
OH
N = N
OCH3
OH
(D
(b) Der Farbstoff der Formel I wird zum Färben der vorstehend genannten Nickelstearat enthaltenden Polypropylenfasern verwendet. Die Fasern werden in einem roten, jedoch nicht tiefen Farbton gefärbt. Gegenüber dem gefärbten Produkt von Beispiel 1 hat das Produkt unterlegene Echtheitseigenschaften. Der Wert für die Lichtechtheit beträgt 4 und für die chemische Reinigung 4.
Cl
(c) Wenn man mit Nickel modifizierte Polypropylenfasern mit dem in der Formel II wieder gegebenen Farbstoff färbt, ist die Anfärbung weite, verschlechtert, und es wird nur ein geringer Farbwert erhalten. Das gefärbte Produkt ist gegenübei dem gefärbten Produkt des Beispiels 1 hinsichtlich der Lichtechtheit (Wert = 1) und «ler Echtheit gegen chemische Reinigung (Wert = 3) '■•-'"•»en.
(d) Bei der Färbung von mit Nickel modifizierten Polypropylenfasern mit dem Farbstoff der Formel III ist der erhaltene Farbton noch weniger tief, und das gefärbte Produkt ist dem gefärbten Produkt des Beispiels 1 unterlegen. Das Produkt ist nur schwachrosa gefärbt.
Beispiel 2
OQH,
OH
N = N
0C,H
2 "5
gezeichnete Echtheit gegenüber Licht (5). Waschen (5) und chemische Reinigung (5) unter Verwendung von Perchloräthylen besitzt.
10
Bei Verwendung des Monoazofarbstoffes der vorstehenden Formel zum Färben von Nickelstearat enthaltenden Polypropylenfasern gemäß Beispiel 1 (die verwendete Farbstoffmenge beträgt 31Vo, bezogen auf das Gewicht der Fasern) erhält man ein in rotem Farbton gefärbtes Produkt, das eine aus-Vergleichsversuch
OC2H5
OH
N = N
Der Farbstoff der vorstehenden Formel wird in ähnlicher Weise, wie vorstehend beschrieben, zum Färben von Nickelstearat enthaltenden Polypropylenfasern verwendet. Die Fasern sind rot gefärbt, jedoch mit geringem Farbwert, und die Echtheitseigenschaften des gefärbten Produktes im Vergleich zu dem vorstehend erhaltenen Produkt sind wesentlich geringer. Der Wert für die Lichtechtheit beträgt 4 und für das chemische Reinigen 3.
OCH3
OCH3
H3CO
H3c -^;
Bei Verwendung der vorstehend wiedergegebenen Monoazofarbstoffe zum Färben von Nickelstearat enthaltenden Polypropylenfasern (die Farbstoffe werden in einer Menge von jeweils 3°/o, bezogen auf das Gewicht der Fasern, verwendet) gemäß Beispiel 1 erhält man in roten Farben gefärbte Produkte mit ausgezeichneter Echtheit gegen Licht (>5), Waschen (5) und chemische Reinigung (5) unter Verwendung von Perchloräthylen. Vergleichsversuch
Die nachstehend aufgeführten Monoazofarbstoffe werden in einer Menge von jeweils 3%. bezogen auf das Gewicht der Fasern, zum Färben von Nickelstearat enthaltenden Polypropylenfasern verwendet. Die Lichtechtheit wird nach der Prüfnorm ISO R 105-1959 Fade-O-meter und die Beständigkeit gegen chemische Reinigung nach ISO R 105-1959 Perchloräthylen bestimmt.
Farbstoff
Erhaltener Farbton Färbeeigenschaften
des Farbstoffes
Lichtechtheit
Perchloräthylenechtheit
OCH
OH
Rot normal
4 bis 5
USA.-Patentschrift 3 203 750
O2N OH OH
Rot normal
>5
Cl
Rotstichigviolett schlecht
Fortsetzung
Farbstoff
Erhaltener Farbton
Färbeeigen-
. schäften
des Farbstoffes
Lichttchthwt
Perchloräthyltnechtheit
O2N OH
Rot schlecht
O2N OH
Rot sehr schlecht
2 bis 3

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Färben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten
    OR1 Polyolefinen, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbstoff ein Monoazofarbstoff der allgemeinen Formel
    verwendet wird, in der Ri eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, einer der Reste R2 und R3 ein Wasserstoffatom und der andere Rest eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    909520/525
DES96630A 1964-04-17 1965-04-17 Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten Olefinpolymerisaten Pending DE1294927B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2170464 1964-04-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1294927B true DE1294927B (de) 1969-05-14

Family

ID=12062427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES96630A Pending DE1294927B (de) 1964-04-17 1965-04-17 Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten Olefinpolymerisaten

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3402013A (de)
CH (1) CH459137A (de)
DE (1) DE1294927B (de)
FR (1) FR1439285A (de)
GB (1) GB1072491A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6137843A (en) * 1995-02-24 2000-10-24 Ericsson Inc. Methods and apparatus for canceling adjacent channel signals in digital communications systems

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE614566A (de) * 1962-05-24
BE632652A (de) *
US3203750A (en) * 1961-08-18 1965-08-31 Sandoz Ltd Process for dyeing shaped articles of polymers of olefinic unsaturated compounds

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB699488A (en) * 1951-10-17 1953-11-11 Frank Norman Swindells Improvements in dollhead bearings for drying cylinders
NL250565A (de) * 1959-04-16
US3164438A (en) * 1962-03-29 1965-01-05 Hercules Powder Co Ltd Process for dyeing polypropylene fibers with azoic dyes
CH402811A (de) * 1963-02-08 1965-08-13 Bayer Ag Verfahren zum Färben und Bedrucken von Polypropylenfasern mit metallhaltigen Monoazofarbstoffen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE632652A (de) *
US3203750A (en) * 1961-08-18 1965-08-31 Sandoz Ltd Process for dyeing shaped articles of polymers of olefinic unsaturated compounds
BE614566A (de) * 1962-05-24
GB935125A (en) * 1962-05-24 1963-08-28 Ici Ltd Coloured articles of poly-ªá-olefins

Also Published As

Publication number Publication date
US3402013A (en) 1968-09-17
CH537665A4 (de) 1968-07-15
FR1439285A (fr) 1966-05-20
CH459137A (fr) 1968-09-13
GB1072491A (en) 1967-06-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1719377C3 (de) Benzo-thiazolazoverbindungen, deren Herstellung, sowie Färbemittel, die diese enthalten
DE2848447C3 (de) Färbeverfahren
DE1247013B (de) Thermoplastische Massen zur Herstellung von Formkoerpern mit verbesserter Anfaerbbarkeit aus Polyolefinen
DE2264793A1 (de) Verfahren zum permanenten ausruesten von fasermaterialien
DE1644332A1 (de) Monoazofarbstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0212562B1 (de) Verfahren zum Färben von Polyesterfasern feinen Titers
DE1294927B (de) Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden auf der Grundlage von mit Nickel modifizierten Olefinpolymerisaten
DE4237063C2 (de) Beize und Verfahren zum Schwarzfärben von Holz
DE2653284A1 (de) Verfahren zum gleichmaessigen faerben von synthetischen fasermaterialien
DE1544345A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer Benzthiazolylmonoazofarbstoffe
DE1444711A1 (de)
DE2433232C3 (de) Färbepräparate zur Erzeugung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen auf der Faser
DE1644332C (de) Monoazofarbstoffe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
DE1670810A1 (de) Aufhellungsmittel
DE1544343C3 (de) Benzthiazolylazonaphtholfarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung
DE1263680B (de) Verfahren zum Faerben von Formkoerpern aus metallhaltigen Polyolefinen
DE2516738A1 (de) Verfahren zum massefaerben von polyestern
DE936263C (de) Verfahren zum Faerben von Gebilden aus Polyacrylnitrilen und Faerbeflotten hierfuer
DE953062C (de) Verfahren zum Faerben von Polymerisationsprodukten des Acrylnitrils
DE2113090B2 (de) Pigmentzubereitungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zum faerben von acrylnitrilpolymerisaten oder -mischpolymerisaten in der masse
DE962648C (de) Verfahren zur Herstellung einer Holzbeize
DE1297577B (de) Verfahren zum Faerben von Textilfasern aus einem Olefinpolymerisat
DE925043C (de) Verfahren zum Faerben mit Kuepenfarbstoffen bei erhoehter Temperatur
DE922428C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrakisazofarbstoffen
DE848254C (de) Verfahren zum Faerben von Vinylpolymeren