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DE1294591B - Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf - Google Patents

Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf

Info

Publication number
DE1294591B
DE1294591B DEA55559A DEA0055559A DE1294591B DE 1294591 B DE1294591 B DE 1294591B DE A55559 A DEA55559 A DE A55559A DE A0055559 A DEA0055559 A DE A0055559A DE 1294591 B DE1294591 B DE 1294591B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
coupling
output
housing
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA55559A
Other languages
English (en)
Inventor
Keller Arnold
Pohl Fritz G
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUSTENAL EUROPA Inc ZWEIGNIEDE
Original Assignee
AUSTENAL EUROPA Inc ZWEIGNIEDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUSTENAL EUROPA Inc ZWEIGNIEDE filed Critical AUSTENAL EUROPA Inc ZWEIGNIEDE
Priority to DEA55559A priority Critical patent/DE1294591B/de
Publication of DE1294591B publication Critical patent/DE1294591B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/1613Component parts
    • A61B17/1622Drill handpieces
    • A61B17/1624Drive mechanisms therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Handmotor für den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf mit einem sterilisierbaren Gehäuse, einem darin angeordneten Antriebsmotor, einem dem Antriebsmotor nachgeschalteten Getriebe zur Erzeugung wenigstens einer zusätzlichen Abtriebsdrehzahl und einem sterilisierbaren Kupplungsstück zum Ankuppeln der Werkzeuge, wobei im Kupplungsstück für jede Abtriebsdrehzahl ein dauernd rotierender Abtriebsteil derart vorgesehen ist, daß beim Ankuppeln eines Werkzeuges ein an diesem vorgesehener Antriebsteil zwanglänfig mit einem der Abtriebsteile in Triebverbindung tritt.
  • Nach Anspruch 2 des Hauptpatents sind die Abtriebsteile des Kupplungsstücks konzentrisch angeordnet.
  • Die Erfindung bezweckt eine Weiterbildung der Anordnung des Hauptpatents mit dem Ziel, die Abmessungen des Handmotors zu verringern und dadurch die Handhabung des Handmotors zu erleichtern.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als Getriebe eine Mehrzahl von hintereinandergeschalteten Planetenradgetrieben vorgesehen ist, die konzentrisch die unmittelbar von dem Antriebsmotor angetriebene Abtriebswelle umschließen.
  • Durch die Erfindung wird somit ein Handmotor geschaffen, dessen Gehäuse sowohl einen geringen Durchmesser als auch eine geringe Axiallänge aufweist, da die Planetengetriebe auch in Axialrichtung besonders kurz bauen.
  • Durch die Erfindung wird dem Operateur, z. B.
  • Chirurgen oder Orthopäden, ein leichtes, handliches Gerät gegeben, welches in jeder Weise sterilisierbar ist und folgende Arbeiten gestattet: Markräume über einem liegenden Spieß aufbohren, Fräsen mit üblichen Knochenfräsern, Oszillierendes Sägen, Anschließen eines Dermatoms zur Hautentnahme, Anschließen eines automatischen Trepans zum gefahrlosen Öffnen der Schädeldecke, Anschließen eines hochtourig laufenden Fräsers zum Schneiden und Fräsen von Knochen, z. B. einer Craneotomie, Anschließen von Schraubenziehem, auch solche mit automatischem Drehmoment zum Einbringen und Entfernen von Knochenschrauben, Anbringen einer Bohrdrahtstütze zum Einbohren langer dünnerer Drähte in Knochen und Anbringen eines pistolenförmigen Handgriffes, so daß dieses Gerät von dem Operateur einfach so in die Hand genommen und betätigt werden kann, als auch mittels eines pistolenförmigen Handgriffes.
  • Alle oben beschriebenen Arbeitsansätze verlangen verschiedene Drehzahlen. Im allgemeinen reichen aber zwei verschiedene Drehzahlen vollkommen aus, um den Anforderungen der verschiedenen Werkzeuge gerecht zu werden. Das weiter unten gebrachte Ausführungsbeispiel sieht demgemäß auch nur zwei Abtriebsdrehzahlen vor. Es ist jedoch auch möglich, mit Hilfe der Erfindung drei oder mehr Abtriebsdrehzahlen vorzusehen.
  • Die Zeichnung zeigt in Form eines Ausführungsbeispiels eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung. Es stellt dar Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Getriebegehäuse eines erfindungsgemäß ausgebildeten Handmotors, F i g. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, auf den Antriebsmotor, der im Ausführungsbeispiel als Luftmotor vorgesehen ist.
  • Nach der Fig. 1 sind in einem Getriebegehäuse 24 konzentrisch hintereinander drei Planetenradgetribe 5, 6 und 7 angeordnet, die als Untersetzungsgetriebe ausgebildet sind. Konzentrisch innerhalb dieser drei Planetenradgetriebe ist drehbar eine Abtriebswelle 1 gelagert. Zu ihrer Lagerung dient einerseits ein Kugellager 13, das in einem Abschlußdeckel 14 angeordnet ist, und andererseits ein Kugellager 15, das in einem napf- oder becherförmigen Fortsatz 16 einer konzentrisch zur Abtriebswelle 1 angeordneten Hohlwelle 17 gelagert ist.
  • Die Abtriebswelle 1 wird über ein Steckkupplungspaar 2, 19 von der Welle 20 eines Motors 18 angetrieben. Dieser Motor ist im Ausführungsbeispiel als Luftmotor ausgebildet und wird mittels eines Handhebels 21 betätigt; er ist über einen Anschluß 22 einerseits an eine Druckluftquelle und andererseits an eine Abluftsammelstelle angeschlossen. Statt des Luftmotors kann auch ein anderer Motor, beispielsweise auch ein Elektromotor benutzt werden. Der Luftmotor 18 ist mit einem Gewindestutzen 23 versehen, dessen Außengewinde 11 in das Innengewinde 12 einer in dem Gehäuse 24 vorgesehenen Bohrung eingeschraubt werden kann. Auf diese Weise werden das Getriebegehäuse 24 und der Motor 18 fest miteinander verbunden, indem gleichzeitig die Motorwelle 20 über das Steckkupplungspaar 2, 19 mit der Abtriebswelle 1 gekuppelt wird.
  • Die Abtriebswelle 1 ist mit einer Sonnenradverzahnung 4 versehen, die mit Planetenrädern 25 kämmt, die auf einem Planetenradträger 26 drehbar gelagert sind und mit der Innenverzahnung eines Außenrades 27 kämmen, das in dem Gehäuse 24 fest angeordnet ist. Das Außenrad 27, die Planetenräder 25 und das Sonnenrad 4 bilden gemeinsam das Planetenradgetriebe 5.
  • Der Planetenradträger 26 ist mit Hilfe eines Kugellagers 45 und eines festen Zwischenstückes 28 in dem Gehäuse 24 drehbar gelagert. Er ist fest mit einer Hohlwelle 29 verbunden, die konzentrisch die Abtriebswelle 1 umschließt und mit einer Sonnenradverzahnung 30 versehen ist. Diese Sonnenradverzahnung kämmt mit Planetenrädern 31, die drehbar auf einem Planetenradträger 32 vorgesehen sind und wiederum mit der Innenverzahnung eines Außenrades 33 kämmen, das fest in dem Getriebegehäuse 24 angeordnet ist. Die Sonnenradverzahnung 30, die Planetenräder31 und das Außenrad33 bilden das zweite Planetenradgetriebe 6.
  • Der Planetenradträger 32 ist mittels eines Kugellagers 46 und eines Zwischenstückes 34 drehbar in dem Gehäuse 24 gelagert und fest mit einer Hohlwelle 35 verbunden, die konzentrisch die Abtriebswelle 1 umschließt und mit einer Sonnenradverzahnung 47 versehen ist. Diese Sonnenradverzahnung 47 kämmt mit Planetenrädern 48, die lose drehbar auf einem Planetenradträger 36 gelagert sind und mit der Innenverzahnung eines Außenrades 37 kämmen, das fest in dem Gehäuse 24 gelagert ist. Die Sonnenradverzahnung 47, die Planetenräder 48 und das Außenrad 37 bilden das dritte Planetenradgetriebe 7.
  • Der Planetenradträger 36 ist mit Hilfe zweier Kugellager 38 und eines Zwischenstückes 39, das sich gegen eine Schulter 40 des Gehäuses 24 abstützt, drehbar in dem Gehäuse gelagert. Mit diesem Planetenradträger 36 ist die obenerwähnte Welle 17 fest verbunden, die nach außen hin zu dem napf-oder becherförmigen Fortsatz 16 ausgeweitet ist.
  • Dieser Fortsatz 16 trägt auf seiner nach außen weisenden Ringkante eine in einer Richtung wirkende Zahnkupplung8. Er umschließt konzentrisch einen Steckkupplungsteil 3, der am Ende der Abtriebswelle 1 vorgesehen ist.
  • Das Gehäuse 24 weist einen eingeschnürten Fortsatz 9 auf, der dazu dient, die verschiedenen Werkzeughalterköpfe aufzuschieben, wie sie beispielsweise in den Fig. 5 und 6 des Hauptpatents dargestellt sind. Die auf den eingeschnürten Fortsatz 9 aufgeschobenen Werkzeughalterköpfe werden mit Hilfe einer Schraube 10 in ihrer Lage festgehalten, die gleichzeitig dazu dient, einen Abstützring 41 in einer Bohrung 42 des Gehäuses 24 zu halten. Gegen einen von der Schraube 10 gehaltenen Abstützring 41, der in eine Endbohrung 42 des Gehäuses 24 geschoben ist, legt sich eine Seite einer Dichtung 43, die sich andererseits gegen die Schulter 40 legt. Ein weiterer Abstützring 44, der sich einerseits gegen eine Schulter 49 der Welle 1 und andererseits gegen das Kugellager 15 abstützt, dient zur Aufnahme einer Dichtung 45. Besondere Abdichtungen auf der Seite der Kupplung 2 sind nicht erforderlich, da der in die Gewindebohrung 12 eingeschraubte Motor 18 eine Dichtung sicherstellt.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß die Abtriebsseite der Abtriebswelle 1 mit Hilfe des Kugellagers 15 in der Hohlwelle 17 und damit dem Planetenradträger 36 des Planetenradgetriebes 7 gelagert ist. Dieser ist dann erst wieder über die Lager 38 und das Zwischenstück 39 in dem Gehäuse 24 gelagert.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel etwa in doppelter Größe, wobei für die Abtriebswelle 1 mit der Steckkupplung 3 eine Drehzahl von 22000 min-' und für die Abtriebswelle 16, 17 mit der Zahnkupplung8 eine Drehzahl von 400min-1 vorgesehen sind. Der Durchmesser des Gehäuses 24 beträgt hierbei nur 33 mm, und die Länge über alles dieses Gehäuses ist 75 mm.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Handmotor für den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf mit einem sterilisierbaren Gehäuse, einem darin angeordneten Antriebsmotor, einem dem Antriebsmotor nachgeschalteten Getriebe zur Erzeugung wenigstens einer zusätzlichen Abtriebsdrehzahl und einem sterilisierbaren Kupplungsstück zum Ankuppeln der Werkzeuge, wobei im Kupplungsstück für jede Abtriebsdrehzahl ein dauernd rotierender Abtriebsteil derart vorgesehen ist, daß beim Ankuppeln eines Werkzeuges ein an diesem vorgesehener Antriebsteil zwangläufig mit einem der Abtriebsteile in Triebverbindung tritt, und wobei die Abtriebsteile des Kupplungsstücks konzentrisch angeordnet sind, nach Anspruch 2 des Patents 1266444, dadurch gekennzeichnet, daß als Getriebe eine Mehrzahl von hintereinandergeschalteten Planetenradgetrieben (5, 6, 7) vorgesehen ist, die konzentrisch die unmittelbar von dem Antriebsmotor (18) angetriebene Abtriebswelle (1) umschließen.
DEA55559A 1967-04-27 1967-04-27 Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf Pending DE1294591B (de)

Priority Applications (1)

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DEA55559A DE1294591B (de) 1967-04-27 1967-04-27 Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf

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DEA55559A DE1294591B (de) 1967-04-27 1967-04-27 Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf

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Publication Number Publication Date
DE1294591B true DE1294591B (de) 1969-05-08

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ID=6940054

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA55559A Pending DE1294591B (de) 1967-04-27 1967-04-27 Handmotor fuer den Antrieb chirurgischer Werkzeuge mit verschiedenem Drehzahlbedarf

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004047664A1 (de) * 2002-11-26 2004-06-10 Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co. Kg Ärztliches oder zahnärztliches handstück mit mehrstufiger getriebeanordnung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004047664A1 (de) * 2002-11-26 2004-06-10 Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co. Kg Ärztliches oder zahnärztliches handstück mit mehrstufiger getriebeanordnung
US7448869B2 (en) 2002-11-26 2008-11-11 Kaltenbach & Voigt Gmbh Medical or dental tool holder comprising a multi-step transmission arrangement

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