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DE1283012B - Fahrbares Geraet zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkoernigem Gut auf vorbereitete Saatboeden - Google Patents

Fahrbares Geraet zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkoernigem Gut auf vorbereitete Saatboeden

Info

Publication number
DE1283012B
DE1283012B DEH49095A DEH0049095A DE1283012B DE 1283012 B DE1283012 B DE 1283012B DE H49095 A DEH49095 A DE H49095A DE H0049095 A DEH0049095 A DE H0049095A DE 1283012 B DE1283012 B DE 1283012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubers
onions
seeds
adjustable
dropping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH49095A
Other languages
English (en)
Inventor
Siebren De Vries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAHERMESIA LANDBOUWMASCHINEFAB
Original Assignee
IAHERMESIA LANDBOUWMASCHINEFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IAHERMESIA LANDBOUWMASCHINEFAB filed Critical IAHERMESIA LANDBOUWMASCHINEFAB
Priority to DEH49095A priority Critical patent/DE1283012B/de
Publication of DE1283012B publication Critical patent/DE1283012B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIc
Deutsche KL: 45 b-7/16
Nummer: 1283 012
Aktenzeichen: P 12 83 012.5-23 (H 49095)
Anmeldetag: 8. Mai 1963
Auslegetag: 14. November 1968
Die Erfindung betrifft ein fahrbares Gerät zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkörnigem Gut auf vorbereitete Saatböden, mit einem Rahmen, einem Behälter für das Gut und mindestens einer parallel zur Fahrtrichtung liegenden Dosierrinne, die in Längsrichtung durch einen Schüttelantrieb hin- und herbeweg- sowie bezüglich der Neigung einstellbar ist.
Der Behälter eines bekannten Geräts der genannten Art ist am Rahmen in einem verhältnismäßig großen Abstand vom Saatboden oberhalb mehrerer Dosierrinnen befestigt, die jeweils im Bereich des Einlaufendes schwenkbar am Rahmen gelagert sind und mit dem Auslaufende in eine trichterförmige Erweitung am oberen Ende eines zugeordneten Auslaufrohrs münden. Dieses verläuft mit verhältnismäßig großer Länge steil nach unten zum Saatboden, so daß das Gut mit großer Fallgeschwindigkeit am Boden aufprallt und selbst dann unkontrollierbar nach mehreren Richtungen verstreut wird, wenn, wie außerdem bekannt, das Auslaufrohr fest hinter einer Furchenziehvorrichtung angeordnet ist. Dadurch ist es einerseits unmöglich, das Gut in einer geraden Linie am Saatboden abzulegen, während andererseits die Gefahr besteht, daß insbesondere bei vorgekeimtem Gut die Keime oder Sprößlinge durch den harten Aufprall am Boden beschädigt werden.
Mit den gleichen Nachteilen sind auch alle jene der weiterhin bekannten Streu- oder Sämaschinen behaftet, deren Dosierrinnensysteme in einem verhältnismäßig großen Abstand über Boden angeordnet sind, gleichgültig, ob das Dosierrinnensystem dabei parallel oder quer zur Fahrtrichtung verläuft und jeweils entweder durch gegensinnig umlaufende Watzenpaare oder mehrere nebeneinander angeordnete Dosierrinnen unterschiedlicher Länge bzw. durch einen mittels des Schüttelantriebs bewegbaren Behälterboden gebildet ist, der sich auslaufseitig über den Behälterbereich hinaus erstreckt.
Ein seit langer Zeit bekannter Streukarren weist zwar einen mit verhältnismäßig geringem Bodenabstand am Karrenrahmen angeordneten Behälter auf, dem ein Schüttelboden zugeordnet und auslaufseitig über den Behälterbereich nach rückwärts verlängert ist. Doch ist auch mit dieser Streumaschine das reihenweise Ablegen des Gutes am Saatboden nicht möglich, da der Schüttelboden verhältnismäßig breit ausgebildet und durch den Schüttelantrieb lediglich quer zur Fahrtrichtung bewegbar ist, so daß das Gut auf einer breiten Bahn unkontrollierbar verstreut wird.
Die Landmaschinenindustrie fertigt derzeit auch
Fahrbares Gerät zum Abwerfen von
Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr
oder weniger grobkörnigem Gut auf vorbereitete
Saatböden
Anmelder:
»Hermes« Landbouwmaschinefabriek
S. de Vries N.V.,
Leeuwarden (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Grünecker
und Dr.-Ing. H. Kinkeldey, Patentanwälte,
8000 München 22, Maximilianstr. 43
Als Erfinder benannt;
Siebren de Vries, Leeuwarden (Niederlande)
eine Sämaschine mit vertikal von einem Saatgutbehälter zum Saatboden verlaufenden Saatleitrohren,
a5 denen jeweils ein parallel dazu verlaufendes Düngerleitrohr zugeordnet und am oberen Ende mit einem vom Saatgutbehälter getrennten weiteren Behälter verbunden ist. Auch bei dieser bekannten Maschine missen wegen der hohen Fallgeschwindigkeit des
Saatguts die bereits eingangs beschriebenen Nachteile bezüglich der Besehädigangsgefahr für die Keime des Saatguts sowie dessen große Streuung am Säatbodten ie Kauf genommen werden. Im übrigen dürfte das gleichzeitige Säen und Düngen vom agrarwissen-
schaftlichen Standpunkt gesehen kaum tragbar sein, da der Dünger auf das Saatgut fällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der eingangs genannten Art so auszubilden, daß selbst vorgekeimtes Saatgut ohne Beschädigung eventueller Keime oder Sprößlinge in genauen Reihen am Saatboden ablegba* ist. Dies wird dadurch erreicht, daß* die Dosierrinne höhenverstellbar angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Geräts ermöglicht es, die Dosierrinne unabhängig von ihrer Neigung in unmittelbarer Nähe des Saatbodens münden zu lassen, so daß das Gut aus der Dosierrinne förmlich auf dem Saatboden abgelegt wird. Das Gut kann daher nicht mehr unkontrollierbar verstreut und selbst dann nicht beschädigt werden, wenn es vorgekeimt ist und sehr empfindliche Sprößlinge oder Keime aufweist.
809 637/756
ler 11 des Schüttelantriebs 6, 8 ermöglichen, den Abstand der Dosierrinne 3 vom sowie deren Neigung und Relativgeschwindigkeit zum Saatboden 12 während der Schüttelhübe einzustellen. Der Einstellbereich der Stellschrauben 10 a, 10 & ist derart gewählt, daß der Auslauf 3 α der Dosierrinne 3 bei sehr geringer Neigung der letzteren zum Saatboden 12 im wesentlichen bis auf den letzteren absenkbar ist.
Das Gerät gemäß.Fig. 1 bis 3 weist im Abstand ίο vor den Dosierrinnen 3 eine Furchenziehvorrichtung mit Pflugscharen 13 auf, hinter denen in der Pflugspur jeweils eine Scheibe 14 angeordnet und vorzugsweise als Pflanzrad ausgebildet ist.
Der Schüttelantrieb 6, 8 ist über den stufenlosen
Koordinierung der Antriebseinstellung mit'der Fahr- 15 Drehzahlregler 11 durch eine Welle 15 eines Getriegeschwindigkeit können die pro Zeiteinheit abgeleg- bes 16 antreibbar, das mit einer Zapfwelle eines ten Gutsmengen genau dosiert und einzelne Zwiebeln Zugfahrzeugs kuppelbar ist. In den F i g. 4 und 5 ist oder Knollen mit vorbestimmten Abständen abgelegt ein dem Gerät gemäß Fig. 1 bis 3 ähnlich, jedoch werden. oone Pflanzräder ausgebildetes Gerät dargestellt,
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der ao dessen Dosierrinnen 3 in die Fahrtrichtung weisend Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt . unmittelbar hinter der zugeordneten Pflugschar der
In diesem Zusammenhang ist es auch bei Verwendung einer Furchenziehvorrichtung sehr vorteilhaft, wenn die Dosierrinne mit ihrem Auslaufende in die Fahrtrichtung weisend unmittelbar hinter dieser Furchenziehvorrichtung angeordnet ist. Da das Gut dabei unmittelbar hinter der Furchenziehvorrichtung aus der Auslaufrinne auf den Furchenboden gerollt wird, kann es auch dann nicht, mehr nachträglich verschoben werden, wenn die Furchen kurz hinter der Furchenziehvorrichtung wieder einstürzen.
Falls das Gerät einen einstellbaren Schüttelantrieb aufweist, ist es günstig, wenn der Antrieb über einen einstellbaren Kurbelarm und/oder ein stufenlos verstellbares Getriebe erfolgt. Durch eine, entsprechende
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Gerät,
F i g. 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des Geräts gemäß F i g. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der LinieΠΙ-ΙΠ von Fig. 2,
Fig. 4 eine scheraatisch dargestellte Draufsicht auf eine gegenüber den F i g. 1 bis 3 abgeänderte Ausführungsform des Geräts,
F i g. 5 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des Geräts gemäß F i g. 4 und
Fig.-6 eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer weiterhin abgeänderten Ausführungsfonn des Geräts.
Ein gemäß der Zeichnung ausgebildetes Gerät ■ dient zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkörnigem Gut auf Saatböden und ist mit einem Rahmen ausgestattet, auf dem ein zum Aufnehmen des Guts bestimmter Behälter 1 angeordnet ist. Dieser weist beim Ausführungsbeispiel vier Auslaufstutzen 2 auf, die jeweils in eine parallel zur Fahrtrichtung angeordnete Dosierrinne 3 münden und mit einem Schieber 4 ausgestattet sind, durch den der Auslaufquerschnitt veränderbar ist.
Jede der Dosierrinnen 3 ist mittels Schaukeln 5 in Längsrichtung hin- und herbewegbar am Rahmen gelagert und durch eine Kurbelstange 6 antreibbar, die über Muttern 7 längsverstellbar sowie gelenkig am rückwärtigen Rinnenende angreift und mit einer zugeordneten Kurbel8 einen Schüttelantrieb bildet. Abgesehen von der Längenverstellbarkeit der Kurbelstange 6 ist auch der Kurbelhub durch einen umsetzbaren Kurbelbolzen 9 einstellbar.
Die Schaukeln 5 sind mit dem Rahmen des Geräts durch Stellschrauben 10 α, 10 & verbunden, die im Zusammenhang mit einem stufenlosen Drehzahlreg-Furchenziehvorrichtung angeordnet sind.
In der F i g. 6 ist ein Gerät mit einer oberhalb der Dosierrinne 3 angeordneten weiteren Dosierrinne 17 a5 dargestellt, der ein vom Behälter 1 getrennter weiterer Behälter 18 zum Aufnehmen einer anderen Gutsorte zugeordnet ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fahrbares Gerät zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkörnigem Gut auf vorbereitete Saatböden, mit einem Rahmen, einem Behälter für das Gut und mindestens einer parallel zur Fahrtrichtung liegenden Dosierrinne, die in Längsrichtung durch einen Schüttelantrieb hin- und herbeweg- sowie bezüglich der Neigung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierrinne (3) höhenverstellbar angeordnet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Furchenziehvorrichtung die Dosierrinne (3) mit ihrem Auslaufende (3«) in die Fahrtrichtung weisend unmittelbar hinter dieser Furchenziehvorrichtung (13 bzw. 14) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines einstellbaren Schüttelantriebs (8) der Antrieb über einen einstellbaren Kurbelarm und/oder ein stufenlos verstellbares Getriebe (11) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 397 889, 363 755,
801213, 904120, 801180;
USA.-Patentschriften Nr. 1327 353, 1601039, 370.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 637/756 11.68 © Bundesdruckelei Berlin
DEH49095A 1963-05-08 1963-05-08 Fahrbares Geraet zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkoernigem Gut auf vorbereitete Saatboeden Pending DE1283012B (de)

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Publications (1)

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DEH49095A Pending DE1283012B (de) 1963-05-08 1963-05-08 Fahrbares Geraet zum Abwerfen von Zwiebeln, Knollen, Samen bzw. sonstigem mehr oder weniger grobkoernigem Gut auf vorbereitete Saatboeden

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Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE397889C (de) * 1924-06-28 Celedonio Vicente Pereda Reihensae- und Duengerstreumaschine
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DE801213C (de) * 1949-08-11 1950-12-28 Walter Dipl-Ing Schieferstein Vorrichtung zur Verteilung von Streuguetern und Verfahren zum Betrieb dieser Vorrichtung
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