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DE1277089B - Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen - Google Patents

Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen

Info

Publication number
DE1277089B
DE1277089B DER35830A DER0035830A DE1277089B DE 1277089 B DE1277089 B DE 1277089B DE R35830 A DER35830 A DE R35830A DE R0035830 A DER0035830 A DE R0035830A DE 1277089 B DE1277089 B DE 1277089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
slot
winding machines
impact surface
thread guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER35830A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Fuerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER35830A priority Critical patent/DE1277089B/de
Priority to US385379A priority patent/US3279713A/en
Priority to CH1006364A priority patent/CH434059A/de
Priority to BE651296A priority patent/BE651296A/xx
Priority to GB31369/64A priority patent/GB1080224A/en
Publication of DE1277089B publication Critical patent/DE1277089B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head
    • D01D1/09Control of pressure, temperature or feeding rate
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/46Package drive drums
    • B65H54/48Grooved drums
    • B65H54/485Grooved drums with an auxiliary guide
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H57/00Guides for filamentary materials; Supports therefor
    • B65H57/04Guiding surfaces within slots or grooves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WWW PATENTAMT Int. Cl.:
B 65h
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 76 d - 6
Nummer: 1277 089
Aktenzeichen: P 12 77 089.7-26 (R 35830)
Anmeldetag: 3. August 1963
Auslegetag: 5. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenführungsvorrichtung an Spulmaschinen, insbesondere Kreuzspulmaschinen, mit einer die Aufwickelspule antreibenden Fadenführungstrommel und einem vor dieser angeordneten schlitzförmigen Hilfsfadenführer.
An Spulmaschinen, insbesondere Kreuzspulmaschinen, kommt es bei Fadenbruch oder -auslauf vor, daß das Fadenende über die Stirnflächen der Kreuzspule fällt und sogenannte Fadenabschläge oder Fallfäden gebildet werden. Das Aufsuchen des Fadenendes bereitet dann in allen Fällen Schwierigkeiten und erfordert einen relativ hohen Zeitaufwand. An Spulmaschinen mit selbsttätigen Fadensucheinrichtungen können die Fallfäden nicht von selbst erfaßt werden, so daß ein Eingriff von Hand erforderlich wird.
Ein Teil dieser Fallfäden entsteht bekanntlich dadurch, daß der bei Fadenbruch oder -auslauf plötzlich von der Spannung befreite Faden mit einer Geschwindigkeit hochschnellt, die weit höher als die Fadenlaufgeschwindigkeit ist. Wurde der Faden im Moment des Spannungsabfalles von der Fadenführungstrommel seitlich geführt, so fliegt er in dieser Richtung weiter, wobei er sich zugleich aus den Fadenführungsnuten heraushebt und sich neben die Auflaufspule legen kann. Selbst in solchen Fällen, in denen die seitliche Ablenkung für einen Fadenabschlag nicht ausreichend wäre, können die von der Fadenführungstrommel und der Auflaufspule hervorgerufenen Luftströmungen den spannungslosen Faden neben die Stirnflächen der Spule führen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, vor der Fadenführungstrommel einen schlitzförmigen Hilfsfadenführer anzuordnen. Wenn der Faden von der Spannung der Ablaufspule befreit ist, schnellt er unter Kräuselbildung gegen das untere Ende des Hilfsfadenführers, so daß auf den Faden ein erhöhter Widerstand ausgeübt wird, der einen Spannungsanstieg zur Folge hat, so daß der Faden im allgemeinen nicht aus den Führungsnuten der Trommel herausschleudern kann. Unter ungünstigen Verhältnissen ist es jedoch möglich, daß der Faden ohne Kräuselung durch den Schlitz des Hilfsfadenführers hindurchpeitscht, so daß dennoch ein Fadenabschlag erfolgen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenführungsvorrichtung an Spulmaschinen zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Vorrichtung vermeidet, so daß der Faden auch unter ungünstigsten Verhältnissen nicht durch den Schlitz des Hilfsfadenführers hindurchpeitschen kann. Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung Fadenführungsvorrichtung an Spulmaschinen
Anmelder:
Dr.-Ing. Walter Reiners,
4050 Mönchengladbach,
Peter-Nonnenmühlen-Allee 54
Als Erfinder benannt:
Stefan Fürst, 4050 Mönchengladbach
darin, daß neben dem Schlitz eine über dessen gesamte Breite sich erstreckende Prallfläche und in Fadenlaufrichtung vor der Prallfläche eine Umlenkkante für den Faden derart angeordnet sind, daß die Verlängerung der Fadenlaufrichtung auf die Prallfläche weist. Infolgedessen fliegt der Faden beim Spannungsabfall nach einem Fadenbruch oder einem Fadenauslauf direkt auf die Prallfläche zu, so daß die frei gewordene kinetische Energie des Fadens durch den Aufprall auf die Prallfläche vernichtet wird. Da zugleich der Faden durch den Schlitz hindurchgezogen werden muß, also eine erneute Umlenkung erfährt, wird für den Wickelbereich eine neue Fadenspannung aufgebaut, die zwar sehr gering ist, aber ausreicht, um das Herausfliegen des Fadens aus den Nuten der Fadenführungstrommel zu verhindern. Eine besonders einfache Lösungsform ergibt sich dadurch, daß der Schlitz durch eine Seite der Prallfläche und eine Verlängerung der Umlenkkante gebildet wird.
An Hand der F i g. 1 und 2 sei die Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch den oberen Teil einer Spulmaschine,
F i g. 2 die Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer vergrößerten Darstellung.
Wie aus F i g. 1 zu erkennen, wird die Auflaufspule 1 von der Fadenführungstrommel 2 angetrieben. Unmittelbar vor der Fadenführungstrommel 2 ist ein schlitzförmiger Hilfsfadenführer angeordnet, in dessen Schlitz 12 der Faden F von der Fadenführungstrom-IeI 2 hin- und hergeführt wird. Neben dem Schlitz 12 ist eine über dessen gesamte Breite sich erstrekkende Prallfläche 10 angeordnet und in Fadenlaufrichtung vor der Prallfläche 10 eine Umlenkkante 8 in der Weise vorgesehen, daß die Verlängerung 9 der Fadenlaufrichtung auf die Prallfläche 10 weist.
809 599/510
Während des Normalspulbetriebes läuft der Faden F über die Umlenkkante 8 und die Fläche 11 durch den Schlitz 12 zur Fadenführungstrommel 2 und weiter zur Auflaufspule 1. Bei Fadenbruch oder Fadenauslauf schnellt der Faden infolge der frei werdenden kinetischen Energie in Richtung der gestrichelt gezeichneten Pfeillinie 9 und prallt gegen die Prallfläche 10, wodurch diese Energie vernichtet wird. Zusätzlich zu dieser Prallwirkung kommt noch die im Schlitz 12 entstehende Bremswirkung infolge der Umlenkung des Fadens von der Prallfläche durch den Schlitz. Es ist vorteilhaft, wenn der zwischen Prallfläche 10 und Fläche 11 gebildete Schlitz 12 in bekannter Weise seitliche Begrenzungen aufweist, deren Lage durch die Umkehrstellen des Fadens bestimmt sind. In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn in ebenfalls bekannter Weise die Prallfläche 10 etwa in der Mitte ihrer Längsausdehnung eine Öffnung aufweist, so daß der Faden zwischen die Prallfläche 10 und die Flächeil in den Schlitz 12 eingeführt werden kann.
In Fig. 2 ist verdeutlicht, wie der FadenF, der vor dem Fadenbruch oder Fadenauslauf gemäß der Linie 13 über die Fläche 11 geführt wurde, nach dem Fadenbruch oder Fadenauslauf gegen die Prallfläche in Richtung des Pfeiles 9 peitscht und anschließend infolge der Drehung der Auflaufspule 1 durch den Schlitz 12 hindurchgezogen wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fadenführungsvorrichtung an Spulmaschinen, insbesondere Kreuzspulmaschinen, mit einer die Aufwickelspule antreibenden Fadenführungstrommel und einem vor dieser angeordneten schlitzförmigen Hilfsfadenführer, dadurchgekennzeichnet, daß neben dem Schlitz(12) eine über dessen gesamte Breite sich erstreckende Prallfläche (10) und in Fadenlaufrichtung vor der Prallfläche (10) eine Umlenkkante (8) für den Faden derart angeordnet sind, daß die Verlängerung (9) der Fadenlaufrichtung auf die Prallfläche weist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (12) durch eine Seite der Prallfläche (10) und eine Verlängerung (11) der Umlenkkante (8) gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 274 495;
USA.-Patentschrift Nr. 1 267 977.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 599/310 8.68 © Bundesdruckeiei Beilin
DER35830A 1963-08-03 1963-08-03 Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen Pending DE1277089B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER35830A DE1277089B (de) 1963-08-03 1963-08-03 Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen
US385379A US3279713A (en) 1963-08-03 1964-07-27 Device for winding yarn packages
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BE651296A BE651296A (de) 1963-08-03 1964-07-31
GB31369/64A GB1080224A (en) 1963-08-03 1964-08-04 Winding method and machine

Applications Claiming Priority (1)

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DER35830A DE1277089B (de) 1963-08-03 1963-08-03 Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen

Publications (1)

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DE1277089B true DE1277089B (de) 1968-09-05

Family

ID=7404720

Family Applications (1)

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DER35830A Pending DE1277089B (de) 1963-08-03 1963-08-03 Fadenfuehrungsvorrichtung an Spulmaschinen

Country Status (5)

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US (1) US3279713A (de)
BE (1) BE651296A (de)
CH (1) CH434059A (de)
DE (1) DE1277089B (de)
GB (1) GB1080224A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH434059A (de) 1967-04-15
BE651296A (de) 1964-11-16
US3279713A (en) 1966-10-18
GB1080224A (en) 1967-08-23

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