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DE1271260B - Gepolter Schutzrohrwechselkontakt - Google Patents

Gepolter Schutzrohrwechselkontakt

Info

Publication number
DE1271260B
DE1271260B DE19621271260 DE1271260A DE1271260B DE 1271260 B DE1271260 B DE 1271260B DE 19621271260 DE19621271260 DE 19621271260 DE 1271260 A DE1271260 A DE 1271260A DE 1271260 B DE1271260 B DE 1271260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
permanent magnet
polarized
permanent magnets
flux
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621271260
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19621271260 priority Critical patent/DE1271260B/de
Publication of DE1271260B publication Critical patent/DE1271260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches
    • H01H36/0013Permanent magnet actuating reed switches characterised by the co-operation between reed switch and permanent magnet; Magnetic circuits
    • H01H36/0026Permanent magnet actuating reed switches characterised by the co-operation between reed switch and permanent magnet; Magnetic circuits comprising a biasing, helping or polarising magnet
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/284Polarised relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Gepolter Schutzrohrwechselkontakt Die Erfindung betrifft einen Schutzrohrwechselkontakt mit durch mindestens einen Dauermagneten symmetrisch polarisierten Kontaktlamellen.
  • Bei Schutzrohrwechselkontakten der vorerwähnten Art sind Fertigungstoleranzen hinsichtlich unterschiedlicher Größe der beiden Arbeitsluftspalte und unterschiedlicher Vorspannung der beweglichen mittleren Kontaktlamelle praktisch unvermeidlich. Soweit nun bei bekannten Schutzrohrwechselkontakten eine einseitige Ruhelage der mittleren Kontaktlamelle durch einseitige Vorerregung mittels eines unsymmetrisch angeordneten Dauermagneten geschaffen wird, kann diese einseitige Ruhelage wegen der vorgenannten Fertigungstoleranzen nicht genau definiert werden. Es ist deshalb notwendig, den Dauermagneten überzudimensionieren, wodurch die gewünschte einseitige Ruhelage in jedem Fall erzwungen wird. Durch diese Maßnahme entsteht jedoch ein spürbarer Nachteil dergestalt, daß auch die Steuerwicklung bzw. die Steuererregung entsprechend groß bemessen werden muß, um das Magnetfeld des überdimensionierten Dauermagneten zu kompensieren.
  • Es ist nun bereits ein Schutzrohrwechselkontakt bekannt, bei dem versucht wurde, dem vorerwähnten Nachteil in der Weise entgegenzuwirken, daß außer dem Erregermagneten und dem unsymmetrisch angeordneten Dauermagneten ein weiterer, symmetrisch angeordneter Dauermagnet vorgesehen ist, dessen Magnetfluß über die beiden äußeren Kontaktlamellen und die beiden Arbeitsluftspalte verläuft und welcher hierbei auf die bewegliche mittlere Kontaktlamelle symmetrisch einwirkt. Die Anordnung der beiden Dauermagneten ist jedoch so getroffen, daß sich auch das Magnetfeld des unsymmetrisch angeordneten Dauermagneten nicht nur über die mittlere Kontaktlamelle und die bevorzugte eine äußere Kontaktlamelle, sondern auch über die andere äußere Kontaktlamelle schließen kann. Damit ist wiederum eine schon erwähnte ausreichend große Bemessung der Dauermagneten und der Steuererregerleistung notwendig, was die bereits erwähnten Nachteile mit sich bringt.
  • Es ist darüber hinaus auch schon ein Schutzrohrwechselkontakt bekannt, bei dem ein auf die mittlere Kontaktlamelle symmetrisch wirkender Dauermagnet vorgesehen ist und eine gewünschte einseitige Ruhelage dieser Kontaktlamelle durch Veränderung an vorhandenen Flußleitblechen, sei es hinsichtlich deren unterschielicher Stärke oder deren unterschiedlicher Ankopplung od. dgl., erreicht wird. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß jede derartige Veränderung an den Flußrückführungsblechen eine Verschlechterung der magnetischen Arbeitsweise des Schutzrohrwechselkontaktes mit sich bringt, die einerseits wiederum eine unvorteilhaft große Dimensionierung der Erregerwicklung erfordert und außerdem die Schaltgeschwindigkeit des Kantakts spürbar herabsetzt. Diese Nachteile bekannter Anordnungen werden mit der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Kontaktlamellen durch einen oder mehrere weitere Dauermagneten zusätzlich unsymmetrisch polarisiert sind.
  • Bei dieser Ausbildung ist die mittlere Kontaktlamelle durch den einen symmetrisch angeordneten Dauermagneten symmetrisch beeinflußt, wodurch Fertigungstoleranzen der schon erwähnten Art weitestgehend ausgeschaltet sind. Im Gegensatz zu der bereits bekannten Anordnung erwähnter Art ist je- doch der die einseitige Ruhelage der mittleren Kontaktlamelle hervorrufende weitere Dauermagnet so polarisiert bzw. angeordnet, daß er ausschließlich die mittlere Kontaktlamelle und die betreffende äußere Kontaktlamelle unsymmetrisch beeinflußt, so daß die magnetische Vorerregung ganz eindeutig definiert ist. Diese eindeutige Definierung der magnetischen Vorerregung mit Hilfe eines Magnetfeldes an Stelle von beispielsweise unterschiedlicher magnetischer Ankopplung von Flußleitblechen bei der bekannten Anordnung sorgt außerdem dafür, daß der Kontakt mit vorteilhaft geringer Steuerleistung auskommt und außerdem hohe Schaltgeschwindigkeit bei gutem Kontaktdruck besitzt.
  • Werden gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Kontaktlamellen durch zwei symmetrisch angeordnete Dauermagneten und einenweiteren, den Fluß eines der beiden Dauermagneten verstärkenden Dauermagneten polarisiert, so kann die Stärke der Vorerregung der mittleren Kontaktlamelle wiederum mit großer Genauigkeit aus der Stärke des hinzugefügten weiteren Dauermagneten abgeleitet werden.
  • Im folgenden werden die Einzelheiten der Erfindung an Hand der Ausführungsbeispiele näher erläutert; es zeigt F i g. 1 einen Schutzrohrwechselkontakt, dessen Unsymmetrie, durch einen zusätzlichen Dauermagneten erzielt wird; F i g. 2 einen ähnlichen Schutzrohrwechselkontakt, dessen ursprüngliche Symmetrie durch zwei Dauermagneten erzielt wird, F i g. 3 eine Relaisanordnung, bei der die Unsymmetrie durch einseitige Ankoppelung des Dauermagneten. erzielt ist.
  • F ig. 3 eine Relaisanordnung, bei der die Unsymbeispiel aus Keramik, mit drei Kontaktlamellen 2, 3 und 4, einer Erregerspule 5 und Jcfchblechen 6 und 7 gezeigt. Ein Dauermagnet 8 ist zwischen den äußeren Enden der Ruhekontaktlamellen so angeordnet, daß er einen symmetrischen Flußverlauf erzeugt. Ein weiterer Dauermagnet 9 ist zwischen dem äußeren Ende der beweglichen- Köntaktlamelle 2--.u n-d dem Flußleitblech 7 angeordnet und- erzeugt die für die einseitige Ruhelage des Schutzrohrwechselkontaktes notwendige Vorerregung durch Verstärkung des über die Kontaktlamellen 3 und 2 und das Leitblech 7 verlaufenden Dauerflusses des Magneten 8-., Die beiden Dauermagneten 10 und 11 in F i g 2 dienen ebenfalls zur Erregung eines symmetrischen Dauennagnetflusses. Durch Verschiebung der beiden Dauermagneten innerhalb derBewegungsebene der beweglichen Kontaktlamelle kann ein Ausgleich mechanischer Unsymmetrien des Schutzrohrwechselkontaktes durch magnetische Beeinflussung erfolgen. Der Dauermagnet 12, der zwischen dem äußeren Ende der beweglichen Kontaktlamelle 13 und dem Polblech 14 angeordnet ist, bedingt die einseitige Ruhelage des Wechselkontaktes durch Verstärkung des Dauermagnetflusses, der von dem Dauermagneten 11 erzeugt wird und über die untere feste Kontaktlamelle, die bewegliche Kontaktlamelle und das Leitblech 14 verläuft. Bei symmetrischem Verlauf der durch die Dauermagneten 10 und 11 erzeugten Flüsse ist die Stärke des durch den Dauermagneten 12 erzeugten Flusses allein maßgebend für die Vorerregung, so daß diese eindeutig definiert werden kann. Die Relaisanordnung, die in F i g. 3 gezeigt ist kann nebeneinander mehrere Schutzrohre 15 aufnehmen. Alle Schutzrohre werden gemeinsam von einem Dauermagneten 16 und einer Erregerspule 17 beeinflußt. Auch die Jochbleche 18 und 19 sind für die Relaisanordnung nur einmal vorhanden. Die einseitige Ruhelagge der beweglichen Kontaktlamellen wird in dieser Anordnung durch einseitige Ankoppelung des Dauermagneten mit Hilfe der unsymmetrisch angeordneten Jochbügel 20 und 21 erzielt. Die Jochbügel umfassen die äußeren Enden der Ruhekontaktlamellen, zwischen denen der Dauermagnet so angeordnet ist, daß eine Ruhekontaktlamelle in unmittelbarer Nähe des Jochbleches liegt, während die andere Ruhekontaktlamelle zu dem anderem Ende des Jochbügels einen großen Abstand erhält. Der Fluß des Dauermagneten 16 verläuft 'daher vorwiegend über die Kontaktlamellen 22 und 24 und auf getrennten Wegen über das Leichtblech 18 und die Jochbügel 20 und 21 und über das Leichtblech 19 und die Kontaktlamelle 23 zurück zum Dauermagneten. In der anderen Lage der Kontaktlamelle 24 kommt nur der über die Kontaktlamellen 22 und 23 und den Arbeitsluftspalt verlaufende Flußanteil zur Wirkung, da für die gegenüberliegenden-Enden der übrigen Flußkreise gleiche Polarität besteht bzw. der große Luftspalt zwischen der Kontaktlamelle 22 und den Jochbügeln 20 und 21 überwunden werden muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schutzrohrwechselkontakt mit durch mindestens einen Dauermagneten symmetrisch polarisierten Kontaktlamellen, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, daß die Kontaktlamellen durch einen oder mehrere weitere Dauermagneten zusätzlich unsymmetrisch polarisiert sind.
  2. 2. Schutzrohrwechselkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktlamellen durch zwei symmetrisch angeordnete Dauermagneten und einen weiteren, den Fluß eines der beiden Dauermagneten verstärkenden Dauermagneten polarisiert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1046 779.
DE19621271260 1962-07-31 1962-07-31 Gepolter Schutzrohrwechselkontakt Pending DE1271260B (de)

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DE19621271260 DE1271260B (de) 1962-07-31 1962-07-31 Gepolter Schutzrohrwechselkontakt

Publications (1)

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DE1271260B true DE1271260B (de) 1968-06-27

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Cited By (2)

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