DE1262999B - Verfahren zur Herstellung von Iminocycloheptatrienderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von IminocycloheptatrienderivatenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C07c
Deutsche KI.: 12 ο-25
Nummer: 1 262 999
Aktenzeichen: S 92489IV b/12 ο
Anmeldetag: 6. August 1964
Auslegetag: 14. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Iminocycloheptatrienderivaten der
allgemeinen Formel
Verfahren zur Herstellung von
Iminocycloheptatrienderivaten
Iminocycloheptatrienderivaten
X»-
—\/NE
OR'
in der X Wasserstoff, einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
den Phenylrest, Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Halogen oder die Nitrogruppe bedeutet,
η eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist, R Wasserstoff, einen
geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, der Dialkylaminoreste mit je
1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthalten kann, den gegebenenfalls substituierten Phenylrest, der Alkylreste
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthalten kann, Phenalkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen im
Alkylrest oder gegebenenfalls alkyl- oder phenylsubstituierte Aminogruppen, deren Alkylreste 1 bis
5 Kohlenstoffatome enthalten, bedeutet, R' ein Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist und die X-Reste
gleich oder verschieden sein können, wenn η 2 oder 3 ist, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein
Aminotroponderivat der allgemeinen Formel
NHR
worin X, R und η die vorstehende Bedeutung haben, mit einem niederen Alkylsulfat oder mit einem niederen
Alkylester einer aktiven Sulfonsäure in Gegenwart bzw. in Abwesenheit eines inerten organischen Lösungsmittels,
wie Benzol, Toluol oder Dioxan, vorteilhaft bei Rückflußtemperatur des Lösungsmittels bzw.
bei 100 bis 1500C, umsetzt.
Bei der Alkylierung von Aminotropon sollte man erwarten, daß man N-Methylaminotropon erhält.
Überraschenderweise erhält man aber bei der Umsetzung von Aminotropon mit Dimethylsulfat nicht
das erwartete N-Methylaminotropon, sondern die neue Verbindung l-Methoxy-7-iminocycloheptatrien.
Diese zweifellos neue Reaktion läßt sich auch auf andere N-substituierte Aminotroponderivate anwenden.
Substituenten im siebengliedrigen Ring stören die Reaktion nicht. Die einzige Bedingung für die
Anmelder:
Sankyo Company, Limited, Tokio
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. Kiekeben, Patentanwalt,
1000 Berlin 19, Kaiserdamm 28
Als Erfinder benannt:
Genshun Sunagawa,
Nobuo Soma,
Junichi Nakazawa, Tokio
Genshun Sunagawa,
Nobuo Soma,
Junichi Nakazawa, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 7. August 1963 (38-40 610)
erfindungsgemäße Reaktion ist die Gegenwart wenigstens eines Wasserstoffatoms in der Aminogruppe der
Aminotroponderivate.
Als niederes Alkylsulfat kann ein niederes Dialkylsulfat, wie Dimethyl- oder Diäthylsulfat, und Monoalkylsulfat,
wie Monomethyl- und Monoäthylsulfat, verwendet werden. Als niedere Alkylester der aktiven
Sulfonsäure werden üblicherweise Methylbenzolsulfonat oder Methyl- und Äthyltoluolsulfonat verwendet.
Die Alkylgruppen enthalten 1 bis 5 Kohlenstoffatome.
Nach Beendigung der Reaktion wird das Reaktionsgemisch mit Wasser extrahiert, anschließend das
Lösungsmittel entfernt, wenn die Reaktion in Gegenwart eines mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels
durchgeführt wurde. Der Extrakt wird dann alkalisch gemacht, wobei sich Kristalle abscheiden,
die abfiltriert werden. Das alkalische, die Kristalle enthaltende Gemisch kann auch mit einem
organischen Lösungsmittel, wie Benzol oder Chloroform, extrahiert werden. Der Extrakt wird dann in
üblicher Weise mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wird durch Destillation unter
vermindertem Druck oder durch Chromatographie gereinigt. Das Reaktionsgemisch kann auch mit
Wasser extrahiert, die wäßrige Schicht mit Benzol gewaschen und anschließend eine wäßrige Lösung von
Pikrinsäure hinzugefügt werden, um das gewünschte Produkt als unlösliches Salz abzuscheiden.
809 518/699
3 . 4 -
Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren als Aus- ■ ' Beispiel-'4"
gangsmaterial verwendeten Aminotröpone werden
durch Reaktion eines entsprechenden Tropons mit Ein Gemisch von 1,5'g 2-Benzylaminotropon und
Hydrazin oder durch Aminierung eines entsprechen- 3,0 g Dimethylsulfat in 15 ml Toluol wird 5 Stunden
den Alkoxytropons oder eines entsprechenden Halo- 5 unter Rühren am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem
gentropons hergestellt. Abkühlen wird das Reäktionsgeniiscli mit Wasser
Die nach dem erfindungsgemäßen- Verfahren her- extrahiert. Die wäßrige Lösung wird mit Natriumgestellten Iminocycloheptatrienderivate sind neue Ver- hydroxyd alkalisch gemacht und anschließend mit
bindungen, die nützlich als Zwischenprodukte sind. Benzol extrahiert. Die benzolische Lösung wird über
Beispielsweise wird das gemäß dem erfindungsgemä- io Kaliumcarbonat getrocknet, und das Lösungsmittel
ßen Verfahren hergestellte l-Methoxy-7-iminocyclo- wird aus dem Extrakt durch Destillation unter verheptatrien
mit Methylamin zu l-Methylamino-7-me- mindertem Druck entfernt, wobei sich 1,2 g öliges
thyliminocycloheptatrien umgesetzt, das eine kräftige l-Methoxy^-benzylimino-l^^-cycloheptatrien ergeanalgetische
und entzündungshemmende Wirksamkeit ben. Das Pikrat, welches gelbe Kristalle bildet,
besitzt. 15 schmilzt bei 115° C.
Die Erfindung wird durch die nachstehenden Bei- . . 1
spiele näher erläutert. Beispiels
Ein Gemisch von 1,0 g 2-(/S-Dimethylaminoäthyl-
Beispiel 1 amino)-tropon und 2 g Dimethylsulfat in 10 ml Toluol
20 wird 3 Stunden unter Rühren am Rückflußkühler er-
Ein Gemisch von 3,0 g 2-Aminotropon und 6,0 g hitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch
Dimethylsulfat in 30 ml Toluol wird 6 Stunden unter mit Wasser extrahiert und die: wäßrige Schicht mit
Rühren am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem Ab- Benzol gewaschen. Die Hinzufügung einer wäßrigen
kühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser extra- Lösung von Pikrinsäure zu der wäßrigen Lösung erhiert,
der Extrakt mit Natriumhydroxyd alkalisch 25 gibt das Dipikrat des l-Methoxy-7-(^-dimethylaminogemacht
und anschließend mit Benzol extrahiert. Der äthynmino)-l,3,5-cycloheptatriens, das bei 185 bis
benzolische Extrakt wird über Kaliumcarbonat ge- 186°C schmilzt; Ausbeute: 1,9 g.
trocknet und das Benzol durch Destillation unter
vermindertem Druck entfernt, wobei 2,8 g 1-Methoxy- * Beispiel6
7-imino-l,3,5-cycloheptatrien als Öl erhalten werden. 30
Das Pikrat schmilzt bei 213 ° C. Ein Gemisch von 1 g 2-(p-Toluidino)-tropon und
5 ml Dimethylsulfat wird 5 Stunden unter Rühren
B e i s ρ i e 1 2 auf 110 bis 12O0C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird
das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck
Ein Gemisch von 1 g 2-Aminotropon und 2 g Di- 35 eingeengt und anschließend Wasser zu dem Konzenäthylsulfat
wird 15 Minuten auf dem Ölbad auf trat gegeben. Das erhaltene Gemisch wird mit Benzol
HO0C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird zu dem gewaschen, die wäßrige Lösung mit Natriumhydroxyd
Reaktionsgemisch Wasser hinzugefügt und eine un- alkalisch gemacht und anschließend mit Benzol
lösliche ölige Substanz durch Extraktion mit Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird über Natriumentfernt.
Zu der wäßrigen Schicht wird 40%iges 40 sulfat getrocknet und das Benzol durch Destillation
wäßriges Natriumhydroxyd hinzugefügt, um die unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,7 g
Schicht stark alkalisch zu machen. Dabei scheidet öliges l-Methoxy-7-(p-tolyHmino)-l,3,5-cycloheptasich
eine blaßbraune ölige Substanz ab, die mit Benzol trien ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 133° C.
extrahiert wird. Der Extrakt wird über Kaliumcarbonat getrocknet, und das Benzol wird durch 45 Beispiel7
Destillation unter vermindertem Druck entfernt, :
wobei sich 1 g öliges l-Äthoxy^-imino-ljSjS-cyclo- Ein Gemisch von 1,5 g 2-Phenylhydrazinotropon
heptatrien ergibt. Das Pikrat schmilzt bei 202°C. und 3,0 g Dimethylsulfat in 20 ml Toluol wird 1,5 Stun
den auf 95° C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das
Beispiel3 5° Reaktionsgemisch mit Wasser extrahiert. Die wäßrige
Lösung wird mit Holzaktivkohle behandelt und dann
Ein Gemisch von 3,0 g 2-Methylaminotropon und mit wäßrigem Natriumbicarbonat neutralisiert, wobei
6,0 g Dimethylsulfat in 30 ml Toluol wird 4,5 Stunden sich Kristalle abscheiden. Die Kristalle werden durch
unter Rühren am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem Filtrieren abgetrennt und in Benzol gelöst. Diebenzo-Abkühlen
wird das Reaktionsgemisch mit Wasser 55 lische Lösung wird über Aluminiumoxyd chromatoextrahiert,
und die dann abgeschiedenen Kristalle graphiert und anschließend aus Cyclohexan umkriwerden
abfiltriert. Die erhaltene wäßrige Lösung wird stallisiert. Man erhält l-Methoxy-7-phenylhydrazinomit
Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und an- 1,3,5-cycloheptatrien, das bei 1270C schmilzt; Ausschließend
mit Chloroform extrahiert. Der Chloro- beute: 0,9 g. formextrakt wird mit Wasser gewaschen und über 60 Beisniel8
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird
aus dem Extrakt durch Destillation entfernt, und der Ein Gemisch von 5,0 g 2-Dimethylhydrazinotropon
Rückstand wird der Destillation unter vermindertem und 10,0 ml Dimethylsulfat in 75 ml Toluol wird
Druck unterworfen, wobei sich 2,2 g eines gelblich- 3 Stunden unter Rühren am Rückfiußkühler erhitzt,
orangefarbigen Öles ergeben; Siedepunkt: 65°C/ 65 Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit
0,03 mm Hg. Die Substanz ist l-Methoxy-7-methyl- Wasser extrahiert und die wäßrige Lösung mit Nairaino-l,3,5-cycloheptatrien.
Das Pikrat, welches gelbe triumhydroxyd alkalisch gemacht und anschließend Kristalle bildet, schmilzt bei 163 ° C. mit Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird
über Natriumsulfat getrocknet und das Benzol durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Die
zurückbleibenden Kristalle werden aus Cyclohexan umkristallisiert, wobei sich 3,5 g l-Methoxy-7-dimethylhydrazino-l,3,5-cycloheptatrien
ergeben, die bei 5 600C schmelzen.
Ein Gemisch von 1 g S-Chlor^-äthylaminotropon
und 2 g Dimethylsulfat in 10 ml Toluol wird 3 Stun- ίο den unter Rühren am Rückflußkühler erhitzt. Nach
dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser extrahiert und die wäßrige Schicht mit 40 %igem
wäßrigem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und anschließend mit Benzol extrahiert. Die benzolische
Lösung wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Benzol aus dem Extrakt durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,6 g öliges l-Methoxy-4-chlor-7-äthylimino-1,3,5
-cycloheptatrien ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 168 bis 169°C.
Ein Gemisch von 2 g 2-Amino-7-bromtropon und 4 g Dimethylsulfat in 20 ml Toluol wird 2 Stunden
unter Rühren am Rückfiußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser
extrahiert, die wäßrige Schicht mit einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und
anschließend mit Benzol extrahiert. Die benzolische Lösung wird über Natriumsulfat getrocknet und das
Benzol aus dem Extrakt durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,4 g öliges
l-Methoxy^-brom-T-imino-l^S-cycloheptatrien ergeben.
Das Pikrat schmilzt bei 1640C.
Ein Gemisch von 1,5 g 2-Amino-7-methyltropon und 3 g Dimethylsulfat in 15 ml Toluol wird 2 Stunden
unter Rühren am Rückfiußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser
extrahiert, die wäßrige Schicht mit wäßrigem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und anschließend mit
Benzol extrahiert. Die benzloische Lösung wird über Natriumsulfat getrocknet und das Benzol aus dem
Extrakt durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,4 g öliges l-Methoxy-2-methyl-7-imino-l,3,5-cycloheptatrien
ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 164 bis 165°C.
Ein Gemisch von 3 g 2-Amino-7-phenyltropon und 6 g Dimethylsulfat in 30 ml Dioxan wird 1 Stunde
unter Rühren am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch eingeengt, um
den Hauptteil des Dioxans zu entfernen, und es wird Wasser zu dem Rückstand gegeben. Das wäßrige
Gemisch wird mit Benzol gewaschen, mit einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxyd alkalisch gemacht
und anschließend mit Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird über Natriumsulfat getrocknet
und das Benzol durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,8 g öliges
l-Methoxy-2-phenyl-7-imino-l,3,5-cycloheptatrien ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 1690C.
Ein Gemisch von 1,0 g 2-Amino-5-nitrotropon und 15 ml Dimethylsulfat wird 2 Stunden unter Rühren
auf 120 bis 1300C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird Wasser zu dem Reaktionsgemisch gegeben, um Kristalle
abzuscheiden, die abfiltriert werden. Das Filtrat wird mit Benzol gewaschen. Zu der wäßrigen Lösung
wird eine wäßrige Lösung von Pikrinsäure hinzugefügt, wobei sich das Pikrat von l-Methoxy-4-nitro-7-imino-l,3,5-cycloheptatrien
ergibt, das bei 192 bis 195°C (unter Zersetzung) schmilzt; Ausbeute: 0,6 g.
B e i s ρ i e 1 14
Ein Gemisch von 0,9 g 7-Methoxy-2-aminotropon und 2,0 ml Dimethylsulfat in 20 ml Toluol wird
3,5 Stunden unter Rühren am Rückfiußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit
Wasser extrahiert, die wäßrige Lösung mit Natriumhydroxyd alkalisch gemacht und anschließend mit
Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird über Kaliumcarbonat getrocknet und das Benzol durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,4 g öliges 1.2-Dimethoxy-7-imino-1,3,5-cycloheptatrien
ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 16O0C.
Ein Gemisch von 0,76 g 2-Amino-4-isopropyl-7-bromtropon und 5 ml Dimethylsulfat wird 5 Stunden
unter Rühren auf 110 bis 120°C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird unter vermindertem Druck eingeengt.
Anschließend wird Wasser hinzugegeben. Das erhaltene Gemisch wird mit Benzol gewaschen,
die wäßrige Lösung mit 40%igera wäßrigem Natriumhydroxyd
alkalisch gemacht und anschließend mit Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird über
Natriumsulfat getrocknet und das Benzol durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt,
wobei sich 0,4 g öliges l-Methoxy^-brom-S-isopropyl-7-imino-l,3,5-cycloheptatrien
ergeben. Das Pikrat schmilzt bei 142 bis 143° C.
Ein Gemisch von 0,5 g 2-Amino-4-isopropyltropon und 3,2 ml Dimethylsulfat wird 5 Stunden auf 1100C
erhitzt. Nach dem Abkühlen werden zu dem Reaktionsgemisch Wasser und Benzol hinzugefügt und das
erhaltene Gemisch geschüttelt. Die wäßrige Schicht wird abgetrennt, mit Natriumhydroxyd alkalisch
gemacht und anschließend mit Benzol extrahiert. Der benzolische Extrakt wird über Kaliumcarbonat getrocknet
und das Benzol durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich 0,5 g öliges
l-Methoxy-5-isopropyl-7-imino-l,3,5-cycloheptatrien ergeben. Das Pikrat, welches gelbe Kristalle bildet,
schmilzt bei 2100C (unter Zersetzung).
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Iminocycloheptatrienderivaten der allgemeinen Formel,NROR'in der X Wasserstoff, einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, den Phenylrest, Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Halogen oder die Nitrogruppe bedeutet, η eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist, R Wasserstoff, einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, der Dialkylaminoreste mit je 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthalten kann, den gegebenenfalls substituierten Phenylrest, der Alkylreste mit 1 bis 5 Koh-Ienstoffatomen enthalten kann, Phenalkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder gegebenenfalls alkyl- oder phenylsubstituierte Aminogruppen, deren Alkylreste 1 bis 5 Kohlenstoffatome enthalten, bedeutet, R' ein Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist und die X-Reste gleich oder verschieden sein können, wenn η 2 oder 3 ist, dadurch gekennzeichnet,daß man ein Aminotroponderivat der allgemeinen FormelX»-NHRworin X, R und η die vorstehende Bedeutung haben, mit einem niederen Alkylsulfat oder mit einem niederen Alkylester einer aktiven Sulfonsäure in Gegenwart bzw. in Abwesenheit eines inerten organischen Lösungsmittels, wie Benzol, Toluol oder Dioxan, vorteilhaft bei Rückflußtemperatur des Lösungsmittels bzw. bei 100 bis 15O0C, umsetzt.809 518/699 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|---|
| US5268508A (en) * | 1991-04-15 | 1993-12-07 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Method for manufacturing 3-amino-2-cyclohexene-1-one, and a novel polymer ingredient and its preparation |
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