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DE1259687B - Regeleinrichtung fuer Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse

Info

Publication number
DE1259687B
DE1259687B DEC41248A DEC0041248A DE1259687B DE 1259687 B DE1259687 B DE 1259687B DE C41248 A DEC41248 A DE C41248A DE C0041248 A DEC0041248 A DE C0041248A DE 1259687 B DE1259687 B DE 1259687B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overflow
discharge line
sieve
drum
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC41248A
Other languages
English (en)
Inventor
Douglas L G Young
Earl G Rittenhouse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Ingersoll Rand Co Ltd
Bird Machine Co Inc
Original Assignee
Canadian Ingersoll Rand Co Ltd
Bird Machine Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canadian Ingersoll Rand Co Ltd, Bird Machine Co Inc filed Critical Canadian Ingersoll Rand Co Ltd
Publication of DE1259687B publication Critical patent/DE1259687B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse, insbesondere zum Sieben einer Faseraufschlämmung.
  • Eine Hauptaufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Einrichtung zur optimalen Regelung der Siebüberlaufmenge zwecks Verbesserung der Wirkungsweise des Siebes. Die überlauföffnung muß dabei auf einen Wert einstellbar sein, der für die Steuerung des jeweiligen Siebvorganges als optimal angesehen werden kann. Andererseits soll das Sieb, die überlaufleitung und die ganze Anlage vor den Wirkungen einer unzulässigen Zunahme des Feststoffgehalts in dem Überlauf geschützt werden. Eine derartige Zunahme tritt manchmal selbst unter Bedingungen ein, die vorher als optimal angesehen werden konnten. Weitere Aufgaben der Erfindung sind die Schaffung einer Einrichtung zur Regelung des Durchtritts von Material durch ein Sieb zwecks Begrenzung der Menge der mit dem Überlauf entfernten Menge guter Fasern bei gleichzeitigem Schutz vor einem Verstopfen der Siebfläche. Diese Aufgaben sollen mit einer einfachen, billigen und leicht instand zu haltenden Konstruktion _erfüllt werden.
  • Die Erfindung schafft eine Siebvorrichtung, in deren von der Siebkammer wegführender überlaufleitung ein Drosselorgan angeordnet ist, dessen Steuerelement in eine vorherbestimmte, optimale Drosselstellung eingestellt werden kann, und das ferner ein Betätigungsorgan aufweist, das dazu dient, das Drosselorgan gegenüber der genannten Drosselstellung beträchtlich zu öffnen, ohne dabei auch die Einstellung des Steuerelements zu verändern, wobei eine Meßeinrichtung vorgesehen ist, die beim Unterschreiten einer vorherbestimmten Mindestüberlaufmenge in der überlaufleitung das Betätigungsorgan veranlaßt, das Drosselorgan gegenüber der optimalen Stellung beträchtlich zu öffnen, und wobei die Meßeinrichtung so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie die Öffnung des Drosselorgans gegenüber der optimalen Stellung nur verändert, wenn die Strömungsmenge in der überströmleitung auf den Mindestwert herabgesetzt wird, und die Meßeinrichtung ferner das Drosselorgan in die optimale Stellung zurückstellt, wenn die Strömungsmenge wieder einen Wert erreicht, der beträchtlich über dem Mindestwert liegt.
  • Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und den Zeichnungen hervor. In diesen zeigt F i g.1 eine erfindungsgemäße Siebeinrichtung mit dem in der voreingestellten Drosselstellung befindlichen Drosselorgan für den Überlauf in teilweise grobschematischer Darstellung und F i g. 2 einen Teil der F i g. 1 mit weit geöffnetem Drosselorgan für den Überlauf in größerem Maßstab. Die in den Zeichnungen dargestellte Siebvorrichtung eignet sich besonders zum Sieben von Faseraufschlämmungen, beispielsweise Papiermassen. Die Vorrichtung besitzt ein vertikal angeordnetes Druckgehäuse 2 mit einer abnehmbaren Druckhaube 4. In dem oberen Bereich des Gehäuses 2 ist eine ringförmige Zuflußrinne 6 vorgesehen. Eine Zuleitung 8 dient zum Einleiten des zu siebenden Zellstoffs in die Zuflußrinne 6. Mit dieser steht ein Knotenfänger 9 in Verbindung, der größere Stücke entfernt, die durch Fliehkraft an die Peripherie geschleudert werden.
  • Die Zuflußrinne 6 steht radial über eine Prallfläche 10 mit dem mittleren Teil der Siebvorrichtung in Verbindung. Unter der Prallfläche 10 ist ein zylindrisches Sieb 12 angeordnet, dessen Wände einwärts im Abstand von dem Gehäuse 2 angeordnet sind, so daß außerhalb des Siebes 12 eine spiralförmige Kammer 14 für den Siebdurchgang vorhanden ist. Mit der Kammer 14 für den Siebdurchgang ist eine tangentiale Leitung 16 für den Siebdurchgang verbunden. Diese Leitung dient zum Abziehen von Suspensionsflüssigkeit unter beträchtlichem Druck. Der Anfangsteil der Leitung 16 erstreckt sich über die ganze Höhe des Siebes 12.
  • Unterhalb des Siebes 12 ist eine ringförmige Rinne 18 für den Siebüberlauf angeordnet, die mit dem Innern des zylindrischen Siebes 12 und mit einer Überlaufaustragsleitung 20 in Verbindung steht, die mit einem Drosselorgan 22 versehen ist, welches die Strömung in dieser Leitung regelt.
  • Im Innern des feststehenden Siebes 12 ist eine mit ihm konzentrische, drehbare Siebtrommel 24 angeordnet, die im Querschnitt kreisförmig ist. Die Siebtrommel 24 ist auf einer Welle 28 montiert, welche die Säule 26 durchsetzt und eine Riemenscheibe 30 trägt, die von einem. nicht gezeigten Elektromotor und dem Riemen 32 angetrieben wird und eine Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 900 m/min entwickeln kann, wenn das Gehäuse mit der Aufschlämmung vollständig gefüllt ist.
  • Das ortsfeste Sieb kann ein für das Sieben von Zellstoff übliches Sieb sein. Beispielsweise kann es zum Feinsieben eine offene Siebfläche von 23 % in Form von kreisförmigen Löchern mit einem Durchmesser von 1,6 mm haben, die gegeneinander versetzt mit Mittelabständen von 3,2 mm angeordnet sind.
  • Das Drosselorgan 22 hat vorzugsweise eine V-förmige Steueröffnung, wie aus der Zeichnung erkennbar ist, und kann ganz oder fast ganz auf den Querschnitt des Rohres geöffnet werden. Die Einstellung dieses Schiebers beeinflußt die Strömungsmenge des Überlaufs in der Leitung 20 und somit die Funktion der ganzen Vorrichtung. Bei einer zu großen überlaufmenge können zu hohe Faserverluste auftreten. Wenn dagegen der Schieber gedrosselt ist und die überlaufleitung abgesperrt wird, erfolgt auch eine Verstopfung des Siebes, so daß die ganze Vorrichtung nicht einwandfrei arbeitet. Die Öffnung des Schiebers 22 wird durch eine Stange 34 gesteuert, die mit einem Verschlußstück 23 des Schiebers verbunden ist und sich in einen Arbeitszylinder 36 erstreckt, der zwei Lufteintrittsöffnungen 38, 40 hat, die oberhalb bzw. unterhalb des Kolbens 42 angeordnet sind. Auf der Stange 34 ist eine Mutter 43 aufgeschraubt, die verhindert, daß der Schieber 22 über eine bestimmte Mindestöffnung hinaus geschlossen wird. Die Mindestöffnung wird dadurch bestimmt, daß die Mutter je nach Höhenverstellung auf der Anschlagfläche 47 des Schiebergehäuses aufliegt. Die Stange 34 trägt einen Zeiger 35, der an einer geeichten Skala 37 den Öffnungsgrad des Schiebers anzeigt. Die Durchlässe 38, 40 stehen über Leitungen 46, 48 mit einem als Vierwege-Luftschieber ausgebildeten Magnetschieber 44 in Verbindung. Dieser Magnetschieber 44 verbindet die Durchlässe 46, 48 abwechselnd mit der Druckluftleitung 50 und der Abströmleitung 52.
  • In der überlaufaustragsleitung ist vor dem Schieber 22 eine Venturidüse 54 angeordnet. Die stromaufwärts angeordnete Anzapfung 56 und die Anzapfung 58 am Hals der Venturidüse sind durch Leitungen 60 bzw. 62 mit der Hochdruckseite bzw. der Niederdruckseite eines Druckdifferenzwandlers 64 verbunden. Der Druckdifferenzwandler 64 wandelt die Druckdifferenz zwischen den Anzapfungen 56, 58 in einen Ausgang in Form eines Luftdrucks um, der bei dem beispielsweise angegebenen Wandler 0,2 bis 1,05 atü beträgt. Der Wandler wird bei 66 mit Luft gespeist. Der Ausgang des Wandlers 64 wird über die Leitung 70 an einen Druckschalter 68 angelegt. Der Schalter 68 ist mit Hilfe der Einstellelemente 72, 74 auf eine ausgewählte obere und untere Druckgrenze einstellbar. Diese Grenzen werden durch Nadeln 76, 78 angezeigt. Der Schalter 68 steuert den Elektromagneten 45 des Schiebers 44.
  • Faserfreies Wasser unter einem bestimmten Druck wird über die Leitung 80, die Rotometer (Schlamm-Rotometer) 82, 84 und die Leitungen 86, 88 kontinuierlich in die Leitungen 60, 62 eingeleitet. In den Rotometern angeordnete Nadelventile unterstützen den Ausgleich der Strömungsmengen in den Leitungen 86, 88, so daß die Druckdifferenz zwischen den Anzapfungen 56, 58 genau an den Wandler 64 abgegeben wird, wobei aber der Wandler, die Anzapfungen und die Leitungen von dem in der überlaufleitung befindlichen Gut frei gehalten werden.
  • Wenn im Betrieb der Elektromagnet 45 entregt ist, wird Luft durch die über dem Kolben 42 angeordnete Öffnung 38 eingelassen, so daß das Verschlußstück 23 des Schiebers 22 in eine Drosselstellung bewegt wird, in welcher die Mutter 43 an der Fläche 47 (F i g.1) anschlägt. Durch Verstellen der Mutter 43 wird eine optimale Stellung des Schiebers eingestellt, in der die Siebvorrichtung in der gewünschten Weise arbeitet. Dies kann durch Betrachtung oder Analyse des Siebdurchganges und des Überlaufs festgestellt werden. Das Einstellelement 74 des Schalters 68 wird auf einen Druck zwischen 0,2 und 1,05 atü eingestellt, so daß zwischen den Anzapfungen 56, 58 eine Druckdifferenz vorhanden ist und eine überlaufmenge erhalten wird, die allgemein der durch die nicht abgesperrte überlaufaustragsleitung strömenden Menge entspricht. Das Einstellelement 72 wird ebenfalls auf einen Druck zwischen 0,2 und 1,05 atü eingestellt, doch ist dieser Druck niedriger als der an dem Einstellelement 74 eingestellte Druck, so daß der Ausgangsdruck des Wandlers einer überlaufmenge entspricht, die so niedrig ist, daß sie eine beginnende oder tatsächliche Absperrung der Leitung und Verstopfung des Siebes anzeigt. Solange die überlaufmenge größer ist als der mit dem Einstellelement 72 eingestellte Mindestwert, spricht der Schalter 68 auf Veränderungen der Strömungsmenge in der überlaufaustragsleitung nicht an, und das Verschlußstück 23 des Schiebers 22 bleibt in seiner optimalen Stellung, so daß eine unerwünschte Störung der an dem Sieb herrschenden Betriebsbedingungen vermieden wird.
  • Wenn jedoch die überlaufmenge unter das voreingestellte Minimum sinkt, schaltet der Schalter 68 den Elektromagneten 45 ein, so daß die Luftdruckbeaufschlagung des Zylinders 36 umgesteuert wird. Jetzt wird Druckluft über die Öffnung 40 zugeführt, so daß die Stange 34 und das Verschlußstück 23 gehoben werden und der Schieber 22 weit geöffnet wird (F i g. 2). Dadurch wird vorübergehend die Materialmenge herabgesetzt, die das Sieb durchsetzt, und die Überlaufmenge wird erhöht und dabei eventuell die Leitung freigelegt. Die Einstellung der Begrenzungsmutter 43 bleibt dabei unverändert. Wenn die überlaufaustragsleitung so weit freigelegt worden ist, daß die überlaufmenge wieder auf den an dem Einstellelement 74 eingestellten Wert steigt, schaltet der Schalter 68 den Elektromagneten 43 wieder aus, so daß die Luftdruckbeaufschlagung des Zylinders 36 erneut umgesteuert und das Verschlußstück 23 des Schiebers 22 in seine optimale Stellung zurückgestellt wird und die gewünschten Bedingungen an dem Sieb wiederhergestellt werden. .
  • Abänderungen (z. B. der Ersatz der Rotometer durch mit einer Membran versehene Druckwandler, die in der Wandung der überlaufleitung angeordnet sind, der Ersatz des Druckdifferenzwandlers und des Druckschalters durch einen Druckdifferenzschalter, die Verwendung eines magnetischen Strömungsmengenmessers an Stelle einer Venturidüse zum Messen der überlaufmenge usw.) können vom Fachmann ohne weiteres vorgenommen werden, ohne den Erfindungsgedanken zu ändern.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Regeleinrichtung für Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse, insbesondere zum Sieben einer Faseraufschlämmung, wie Papiermassen, dadurch gekennzeichnet, daß die überlaufaustragsleitung (20) zur Regelung der überlaufmenge in einen Regelkreis geschaltet ist, der zum Regeln der überlaufmenge ein Regelorgan (22) aufweist, das in der überlaufaustragsleitung (20) angeordnet ist, wobei das Regelorgan eine Einstellvorrichtung (43) besitzt, die mit einer Betätigungseinrichtung (23, 34, 42, 46, 48, 44) gekoppelt ist, die zur zeitweiligen Veränderung der Einstellung des Regelorgans ohne Verstellung der Einstellvorrichtung (43) dient, und daß mit der Überlaufaustragsleitung (20) eine Meßeinrichtung (64, 68, 60, 62, 54) gekoppelt ist, die ihrerseits mit der Betätigungseinrichtung zur Verstellung des Regelorgans (22) verbunden ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung eine in der überlaufaustragsleitung (20) angeordnete Venturidüse (54) und druckabhängige Einrichtungen (64, 68) aufweist, die im Abstand voneinander angeordnete und mit der überlaufaustragsleitung (20) in Verbindung stehende Eingänge (60, 62) und mit der Betätigungseinrichtung (23) in Verbindung stehende Ausgänge (86, 88) enthält, wobei einer der Eingänge mit der Venturidüse (54) in Verbindung steht.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge über Leitungen (86, 88) mit faserfreier Flüssigkeit in Verbindung stehen.
  4. 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelorgan (22) ein Schieber mit V-förmiger Durchlaßöffnung ist.
DEC41248A 1966-01-18 1967-01-17 Regeleinrichtung fuer Trommelsiebe mit vertikaler Trommelachse Pending DE1259687B (de)

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