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DE1257113B - Mischer fuer feinkoerniges, pulverfoermiges oder fluessiges bzw. breiiges Gut - Google Patents

Mischer fuer feinkoerniges, pulverfoermiges oder fluessiges bzw. breiiges Gut

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Publication number
DE1257113B
DE1257113B DEL47680A DEL0047680A DE1257113B DE 1257113 B DE1257113 B DE 1257113B DE L47680 A DEL47680 A DE L47680A DE L0047680 A DEL0047680 A DE L0047680A DE 1257113 B DE1257113 B DE 1257113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflector
container
side wall
mixing
mix
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL47680A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Loedige
Fritz Loedige
Dipl-Ing Josef Luecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF LUECKE DIPL ING
Original Assignee
JOSEF LUECKE DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application filed by JOSEF LUECKE DIPL ING filed Critical JOSEF LUECKE DIPL ING
Priority to DEL47680A priority Critical patent/DE1257113B/de
Priority to CH1344364A priority patent/CH425420A/de
Priority to AT880864A priority patent/AT256045B/de
Priority to BE654521D priority patent/BE654521A/xx
Priority to SE1272064A priority patent/SE219564C1/sv
Priority to NL646412600A priority patent/NL146398B/xx
Priority to GB49025/64A priority patent/GB1086316A/en
Priority to US431080A priority patent/US3333827A/en
Publication of DE1257113B publication Critical patent/DE1257113B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/808Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with stirrers driven from the bottom of the receptacle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/07Stirrers characterised by their mounting on the shaft
    • B01F27/072Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis
    • B01F27/0726Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis having stirring elements connected to the stirrer shaft each by a single radial rod, other than open frameworks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/10Maintenance of mixers
    • B01F35/145Washing or cleaning mixers not provided for in other groups in this subclass; Inhibiting build-up of material on machine parts using other means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/30Driving arrangements; Transmissions; Couplings; Brakes
    • B01F35/32Driving arrangements
    • B01F35/321Disposition of the drive
    • B01F35/3213Disposition of the drive at the lower side of the axis, e.g. driving the stirrer from the bottom of a receptacle

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Mischer für feinkörniges, pulverförmiges oder flüssiges bzw. breiiges Gut Zusatz zum Patent: 1 765 Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Mischer für feinkörniges, pulverförmiges oder flüssiges bzw. breiiges Gut mit einem aufrecht stehenden zylinderförmigen, verschließbaren Mischbehälter und konzentrisch in ihm angeordneten, hochtourig umlaufenden Mischwerkzeugen. Diese Mischwerkzeuge sind in mehreren Ebenen übereinanderliegend an einem zentralen Wellenstumpf befestigt, und sie verlaufen in einem spitzen Winkel sowohl zum Boden als auch zur Behälterseitenwand, so daß sie das Mischgut an der Seitenwand des Behälters unter mehrfachel Durchwirbelung nach oben drücken. Am staubdicht verschließbaren Deckel des Mischbehälters ist ein von oben im Abstand von der Behälterseitenwand in den Mischraum ragender feststehender Umlenker mit konkaver Arbeitsfläche angeordnet, der das Herabstürzen des Mischgutes in das Zentrum des Behälters begünstigen soll.
  • Es sind Umlenker in Form von in das obere Ende des Mischbehälters von oben hineinragenden, die Seitenwand im oberen Bereich berührenden Abstreifmessern bekannt. Diese Abstreifer sind bei Verarbeitung von zum Anhaften neigenden Mischgütern geeignet. Sie verschleißen, wenn sie umlaufen, jedoch wegen der ständigen Berührung mit der Behälterseitenwand sehr stark und müssen dementsprechend häufig nachgestellt werden, um ihre Funktion zufriedenstellend erfüllen zu können. Außerdem bewirken sie wegen der Reibung an der Behälterseitenwand einen höheren Leistungsbedarf des Antriebes.
  • Wenn der Abstreifer jedoch unter Berührung der Behälterseitenwand feststeht, liegt er nicht im für die Umlenkung des hochsteigenden Mischgutes günstigsten Bereich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die aus dem Hauptpatent bekannten Mischer derart zu verbessern, daß zum Erzielen eines ruhigen Mischverlaufes ein welliges Rotieren des an der Seitenwand des Mischbehälters hochgedrückten Mischgutringes vermieden wird. Weiterhin soll durch die Erfindung die Möglichkeit geschaffen werden, Flüssigkeiten in vorteilhafter Weise in feiner Verteilung in das Mischgut einzubringen, wobei die Flüssigkeit bei der Zugabe nicht auf Oberflächen im Mischer auftreffen soll. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Heißluft während des Mischvorganges bzw. Warmluft durch das durchwirbelte Mischgut zu führen, so daß eine gute Trocknung des Mischgutes ohne Mischgutverluste möglich wird.
  • Schließlich soll durch die Erfindung noch die Möglichkeit geschaffen werden, in besonders einfacher und geeigneter Weise die laufend ansteigende tatsäch- liche Temperatur des Mischgutes während des Mischvorganges festzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, den Umlenker im Querschnitt als einen sich in Drehrichtung der Mischwerkzeuge verjüngenden Körpel mit Zufuhrleitungen für Flüssigkeiten und/oder Gase und einem Thermometer auszubilden, an dessen der Behälterwand zugewandten Seitenkante übereinander mehrere konkav gewölbte, sich entgegen der Drehrichtung der Mischwerkzeuge der Behälterseitenwand nähernde Greifer befestigt sind, die aus Flacheisen oder anderen Profilen bestehen können. Die übereinander angeordneten Greifer sind vorzugsweise verschieden lang, wobei der unterste am kürzesten, der oberste am längsten ist. Der derart ausgebildete Umlenker bewirkt, daß das in dem Behälter rotierende und an der Seitenwand hochgeschobene bzw. hochgedrückte Mischgut in einem bestimmten Abstand von der Seitenwand abgetrennt wird und zur Mitte des Behälters in Richtung der Antriebswelle für die Mischwerkzeuge nach unten fällt.
  • Der Umlenker ist so geformt und ausgebildet, daß Mischgutanhaftungen auf seiner Rückseite praktisch nicht vorkommen und er andererseits Leitungen für Meßgeräte und Zuführungen für Flüssigkeiten und oder Warmluft aufnehmen kann. Durch die in Verlängerung der Vorderseite des Umlenkers angeordneten Flacheisen als Greifer erreicht man, daß das von den etwa nur bis zur halben Höhe des Behälters reichenden Mischwerkzeugen in Drehung versetzte Mischgut oberhalb der Mischwerkzeuge in jedem Fall nicht wellig, d. h. unruhig umläuft und die Mischwirkung erhöht wird. Es wurde nämlich festgestellt, daß ein welliger Mischgutumlauf zu erheblichen Kraftbedarfsschwankungen führt, die sich schlecht auf den ruhigen Lauf der Maschine auswirken. So können bei Verwendung eines einfachen Umlenkers Leistungsschwankungen auftreten, die bis zu 20 Ampere ausmachen.
  • Wenn das Mischgut in der aufsteigenden Zone den eigentlichen Mischbereich, in dem es stark durchwalkt wird, verlassen hat, werden Teilmengen des Mischgutes von den Greifern vorzeitig aus dem weiter hochsteigenden rotierenden Mischgutring herausgenommen, umgelenkt und zum Behälterboden zurückgeführt. Die unterschiedliche Länge der übereinander angeordneten Flacheisen bewirkt, daß das an der Seitenwand des Mischbehälters hochsteigende Mischgut nach und nach in den Bereich des Umlenkers bzw. seiner Flacheisen gelangt und somit der Hauptstrom nicht zu früh in das Zentrum des Mischbehälters zurückstürzt.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist im Umlenker beispielsweise ein Thermometerfühler angeordnet, der nahe dem unteren Ende des Umlenkers an der der Behälterseitenwand zugewandten Seite aus dem Umlenker herausragt. Dabei verläuft der Fühler schräg nach unten und im spitzen Winkel zur Behälterwand. Der Fühler ragt nach vorn aus dem Umlenker in einer derartigen Richtung heraus, daß das in Drehung versetzte und nach oben gedrückte Mischgut praktisch senkrecht auf die Spitze des Fühlers auftrifft. Dadurch vermeidet man, daß sich Mischgut an toten Zonen des Fühlers absetzt und somit eine wärmeisolierende Schicht auf der Fühleroberfläche bildet, die eine weitgehend verzögerungsfreie und genaue Anzeige des Thermometers unmöglich macht. Die Meßleitung des Fernthermometers ist durch den Hohlraum des Umlenkers geführt.
  • Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind im Umlenker Zufuhrleitungen für Flüssigkeiten undloder Gase angeordnet, die am hinteren Ende aus dem Umlenker etwa parallel zum Radius des Mischbehälters und nach unten geneigt herausragen. so daß sie in einem spitzen Winkel zur Behälterseitenwand stehen. Hierdurch erreicht man, daß das am Umlenker vorbeistreichende Mischgut die aus den Zufuhrleitungen austretende Flüssigkeit bzw. das entsprechende Gas mitreißt und entsprechend der hohen Geschwindigkeit des Mischgutes von beispielsweise 10 m/sec sehr fein im Mischgut verteilt.
  • Da die Zufuhrleitungen in Drehrichtung des Mischgutes münden, ist es unmöglich, daß sich Mischgut in den Enden der Zufuhrleitungen festsetzt oder auch nur in diese Enden hineingelangt. Es entsteht vielmehr durch die Relativbewegung des Mischgutes zu den Zufuhrleitungen an deren Enden ein Sog, der die Flüssigkeit bzw. das durch die Leitungen herangeführte Gas aus diesen Leitungen heraussaugt. Die Zufuhrleitungen münden vorzugsweise in ein gemeinsames Leitungsrohr bzw. gehen von diesem Leitungsrohr aus, an das über Ventile getrennte Zuleitungen für Flüssigkeiten und Gase angeschlossen sind. Dadurch erhält man die Möglichkeit, daß man durch die Zufuhrleitungen wahlweise Flüssigkeiten oder Gase in den Mischbehälter einbringen kann oder ein beliebiges Flüssigkeit-Gas-Gemisch. Das gemeinsame Leitungsrohr ist genügend lang, um dieses Gemisch zu erzeugen.
  • Wird durch die Zufuhrleitungen Warmluft bzw.
  • Heißluft in den Mischbehälter eingeblasen, so muß diese Luft auf Grund der nach unten weisenden Zufuhrleitungen weitgehend durch das vorbeistreichende, horizontal rotierende Mischgut in Richtung zur Behälterseitenwand hindurch, bevor sie im Zentrum des Behälters nach oben steigen kann. Hier befindet sich eine mischgutfreie Zone, so daß die Luft oder ein sonstiges Gas durch einen im bzw. auf dem Deckel des Mischbehälters vorgesehenen Entlüftungsstutzen entweichen kann, ohne Mischgutpartikeln mitzureißen.
  • Ist das Mischgut feucht, so kann durch entsprechend geführte Warmluft bzw. Heißluft eine gute Trocknung innerhalb kurzer Zeit erzielt werden.
  • Um eine genaue Einstellung des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Umlenkers zu erzielen, kann diesel Umlenker beispielsweise über einen Exzenter im Mischbehälter radial verstellbar im Deckel gehaltert sein. Je nach Stellung des Exzenters läßt sich der Ab stand zwischen dem Umlenker und der Seitenwand des Mischbehälters einstellen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Mischers schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht mit weggebrochener vorderer Seitenwand und längsgeschnittenem Umlenker und F i g. 2 eine Draufsicht mit abgenommenem Dekkel, wobei der Umlenker in seiner Arbeitsstellung dargestellt ist.
  • Der auf nicht dargestellten Füßen od. dgl. abgestützte Mischbehälter besitzt einen Boden 1, eine zylinderförmige Seitenwand 2 und einen Deckel 3. In der Mitte des aufklappbaren Deckels 3 befindet sich eine Zugabeöffnung für Trockenstoffe, die mit einer hochklappbaren Klappe 3 a verschlossen ist. Dicht über dem Boden 1 befindet sich in der Seitenwand 2 eine nicht dargestellte verschließbare Entleerungsöffnung. Im Zentrum des Behälters befindet sich am Boden 1 eine nach oben spitz zulaufende Nabe 5, die über eine nicht dargestellte Welle angetrieben wird.
  • An der Nabe 5 sind in zwei übereinanderliegenden Ebenen je zwei radial verlaufende Arme 6 und 7 befestigt. Diese Arme tragen an ihren Enden schräggestellte Mischwerkzeuge 9.
  • Auf der Innenseite des Deckels 3 ist neben der Klappe 3 a ein nach unten in den Mischbehälter ragender Umlenker 16 exzentrisch in Richtung auf die Seitenwand 2 verstellbar gehaltert. Dieser Umlenker 16 verjüngt sich in Drehrichtung der Mischwerkzeuge und damit in Bewegungsrichtung des Mischgutes keilförmig, und er bildet an seiner Vorderseite eine konkav nach innen gewölbte Arbeitsfläche17.
  • Diese Arbeitsfläche trennt das rotierende Mischgut in einem bestimmten Abstand von der Behälterseitenwand 2 ab und führt es entsprechend den Pfeilen 18 zur Mitte des Mischbehälters zurück, wo es in Richtung auf die Nabe S herabfällt. An der der Seitenwand 2 am nächsten liegenden Seitenkante der Arbeitsfläche 17 des Umlenkers 16 sind übereinander drei als Greifer für das Mischgut dienende, konkav gebogene Flacheisen 19, 20 und 21 angeordnet, wobei der unterste Greifer 19 am kürzesten und der oberste Greifer 21 am längsten ist. Die Flacheisen bzw. Greifer verlaufen praktisch in Verlängerung der konkav nach innen gewölbten Arbeitsfläche 17. Sie dienen dazu, die Mischwirkung zu erhöhen und ein welliges und damit unruhiges Umlaufen des Mischgutes zu verhindern, das sich bei Verwendung eines einfachen Umlenkers nicht vermeiden läßt. Die Drehrichtung der Mischwerkzeuge 9 ist durch die Pfeile 22 angedeutet. Der umlaufende Mischgutring selbst ist durch den gestrichelten und mit Pfeilspitzen versehenen Kreis 23 angedeutet.
  • In dem hohl ausgebildeten Umlenker 16 ist die Leitung 24 eines elektrisch anzeigenden Thermometers untergebracht, welches über ein Kabel 25 mit einer nicht dargestellten Anzeigevorrichtung verbunden ist. Am Ende der Leitung 24 des Thermometers ist ein aus dem Umlenker 16 in den Mischraum hineinragender Fühler 26 angeordnet. Dieser Fühler 26 ragt schräg nach unten und weist in einem spitzen Winkel gegen die Seitenwand 2 des Mischbehälters.
  • Dadurch erreicht man, daß das rotierende und gleichzeitig nach oben gedrückte Mischgut praktisch senkrecht auf die Spitze des Fühlers 26 auftrifft, so daß sich an dem Fühler kein Mischgutansatz bilden und hinter dem Fühler auch kein Vakuum entstehen kann. Deshalb ist eine sehr genaue und weitgehend verzögerungsfreie Temperaturanzeige möglich. Da der Fühler in das Mischgut an einer Stelle hineinragt, an der es sich nicht mehr im Bereich der Mischwerkzeuge befindet, erhält man eine ziemlich genaue Anzeige der tatsächlichen Mischguttemperatur.
  • Im Umlenker 16 sind außerdem beispielhaft zwei Zufuhrleitungen 27 und 28 für Flüssigkeiten, wie Weichmacher od. dgl., und/oder Gase, wie Heißluft od. dgl., vorgesehen. Die Zufuhrleitungen 27 und 28 münden am hinteren Ende des Umlenkers 16 übereinander und weisen schräg nach unten, wie insbesondere aus F i g. 1 zu ersehen ist. In der Draufsicht gemäß F i g. 2 weisen die Zufuhrleitungen 27 und 28 in einem spitzen Winkel auf die Seitenwand 2 des Mischbehälters, und sie liegen etwa parallel versetzt zum Radius des Behälters. Beide Zufuhrleitungen 27 und 28 münden in ein gemeinsames Leitungsrohr 29.
  • An dieses Leitungsrohr sind über Ventile 30 und 31 getrennte Zuleitungen für Flüssigkeiten und Gase angeschlossen, wobei die Zuleitung 32 für Flüssigkeiten, die Zuleitung 33 für Gase dient. Das Hahnventil 30 ist in bekannter Weise über einen Hebel 30a verstellbar, und die Hahnstellung läßt sich mittels einer Skalenscheibe 30b kontrollieren. Das Leitungsrohr 29 dient sowohl als Vorraum für die Leitungen 27 und 28 als auch als Mischraum für eventuell herzustellende Flüssigkeit-Gas-Gemische.
  • Die Zufuhrleitungen 27 und 28 ragen derart aus dem Umlenker 16 heraus, daß der beispielsweise auslaufende Weichmacher aus ihnen herausgezogen und auf das sehr schnell umlaufende Mischgut gleichmäßig in sehr dünner Aufteilung verteilt wird.
  • Der hierbei entstehende Sog in den Rohren 27 und 28 verhindert, daß Mischgut in diese Rohre eindringt.
  • Im Zentrum der Klappe 3 a ist ein Entlüftungsstutzen 34 zum Abführen der in den Mischbehälter hineingelangten Luft vorgesehen, die beispielsweise zum Trocknen des Mischgutes dient.
  • Patentansprüche: 1. Mischer für feinkörniges, pulverförmiges oder flüssiges bzw. breiiges Gut mit einem aufrecht stehenden zylinderförmigen, verschließbaren Mischbehälter und in diesem hochtourig umlaufenden, an einem zentralen Wellenstumpf befestigten, in mehreren Ebenen übereinanderliegenden, das Mischgut an der Behälterseitenwand unter mehrfacher Durchwirbelung nach oben drückenden, schräggestellten Mischwerkzeugen und einem im Deckel des Mischbehälters befestigten, von oben im Abstand von der Behälterseitenwand in den Mischraum ragenden feststehenden Umlenker, nach Patent 1 230 765, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenker (16) ein sich in Drehrichtung der Mischwerkzeuge (9) verjüngender Körper mit Zufuhrleitungen für Flüssigkeiten und/oder Gase und einem Thermometer ist, an dessen der Behälterseitenwand zugewandten Seitenkante übereinander mehrere konkav gewölbte, sich entgegen der Drehrichtung der Mischwerkzeuge (6, 7, 9) der Behälterseitenwand (2) nähernde Greifer (19, 20, 21) befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander angeordneten Greifer (19, 20, 21) verschieden lang sind, wobei der unterste (19) am kürzesten, der oberste (21) am längsten ist.
    3. Mischer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlenker (16) eine Thermometerleitung (24) mit einem nahe dem unteren Ende an der der Behälterseitenwand (2) zugewandten Seite des Umlenkers nach vorn herausragenden Fühler (26) angeordnet ist, der schräg nach unten und im spitzen Winkel zur Behälterseitenwand verläuft.
    4. Mischer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlenker (16) Zufuhrleitungen (27, 28) für Flüssigkeiten und/oder Gase angeordnet sind, die am hinteren Ende aus dem Umlenker durch dessen Seitenwand gegenüber der Behälterseitenwand (2) nach unten geneigt herausragen.
    5. Mischer nach Anspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, daß die Zufuhrleitungen (27, 28) in ein gemeinsames Leitungsrohr(29) münden, an das über Ventile (30, 31) getrennte Zuleitungen (32, 33) für Flüssigkeiten und Gase angeschlossen sind.
    6. Mischer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel (3) des Mischbehälters (1, 2) ein Entlüftungsstutzen (34) od. dgl. vorgesehen ist.
    7. Mischer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenker (16) über einen Exzenter im Mischbehälter (1, 2) radial verstellbar im Deckel (3) gehaltert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 124 329; französische Patentschrift Nr. 1 153 907.
DEL47680A 1964-02-13 1964-04-24 Mischer fuer feinkoerniges, pulverfoermiges oder fluessiges bzw. breiiges Gut Pending DE1257113B (de)

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