[go: up one dir, main page]

DE1245891B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

Info

Publication number
DE1245891B
DE1245891B DE1960R0029169 DER0029169A DE1245891B DE 1245891 B DE1245891 B DE 1245891B DE 1960R0029169 DE1960R0029169 DE 1960R0029169 DE R0029169 A DER0029169 A DE R0029169A DE 1245891 B DE1245891 B DE 1245891B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
carrier
rolling
bladders
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960R0029169
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Martin Roeckner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARTIN ROECKNER DIPL ING
Original Assignee
MARTIN ROECKNER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARTIN ROECKNER DIPL ING filed Critical MARTIN ROECKNER DIPL ING
Priority to DE1960R0029169 priority Critical patent/DE1245891B/de
Publication of DE1245891B publication Critical patent/DE1245891B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work
    • B21B19/14Rolling tubes by means of additional rollers arranged inside the tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen Bei einem bekannten Walzwerk sind je für sich eingebaute Außen- und Innenwalzen in einem Walzenträger vorhanden. Die Walzen haben dabei die im Arbeitsvorgang zum Walzgut erforderliche Stellung. Die Kalibrierung der Walzen ist so vorgesehen, daß sie für einen bestimmten Innen- und Außendurchmesser des Walzgutes eine zweckmäßige Schrägstellung ihrer Achsen und eine zweckmäßige Eingrifftiefe haben. Die Walzenträger werden bei diesem bekannten Walzwerk getrennt von dem späteren Arbeitsplatz in ein Walzgerüst entsprechend der späteren Arbeitsstellung eingebaut und sind durch behelfsmäßig eingebaute Balken vor einer gegenseitigen Verschiebung aus der Arbeitsstellung gesichert. Das Walzgerüst mit den beiden Walzenträgern für die Innen- und Außenwalzen steht auf einer Verschiebebahn, auf der es in ein Gerüst eingeschoben und an seiner Arbeitsstelle verriegelt werden kann. In eine Zentralbohrung des Trägers für die Innenwalzen wird dann eine Dornstange eingeschoben, und beide werden durch Verschraubung miteinander verbunden. Der Träger für die Außenwalzen ist in dem ersterwähnten Walzgerüst drehbar gelagert. Sobald das Walzgerüst mit den Walzenträgern in der richtigen Stellung am Arbeitsplatz verriegelt ist, kann eine Kraftübertragungsvorrichtung eingeschaltet werden, durch die die Dornstange mit dem Walzenträger für die Außenwalzen einen gemeinsamen Antrieb von einem Antriebsmotor erhalten kann. Die behelfsmäßig zum Einbau angeordneten Balken für die Sicherung der gegenseitigen Stellung der beiden Walzenträger, müssen vor Walzbeginn ausgebaut werden. Die so eingebauten Walzen geben ein richtiges Ausstrecken des Walzgutes nur für eine Walzung. Es ist daher notwendig, daß ein weiteres Walzgerüst mit Walzenträgern und Walzen für eine zweite Walzung auf der Verschiebebahn bereit steht und daß dieses nach der Entfernung des Walzgerüstes mit den Walzen für die erste Walzung in Arbeitsstellung gebracht wird, um die zweite Walzung durchzuführen. Bei dem bekannten Walzwerk ist weiterhin schon vorgesehen, daß sich das Walzgut bei seiner Längsbewegung durch das Walzwerk nicht mehr um seine eigene Achse drehen kann. Die Sicherung der geradlinigen Bewegung und die Verhinderung der Umdrehung des Walzgutes um seine eigene Längsachse ist jedoch noch aufwendig, weil schwere, das Walzgut erfassende Wagen mit Klemmvorrichtungen auf Bahnen parallel zur Längsachse des Walzgutes laufen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, das Walzen nahtloser Rohre und sonstiger Hohlkörper aus dickwandigen Hohlblöcken oder Luppen aus schmiede-und walzbaren Baustoffen mit Arbeitswalzen, die eine bekannt konische, treppenartige, schmiedewerkzeub artige oder ähnliche Kalibrierung haben, zu verbessern.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren zum Herstellen von Rohren aus Hohlblöcken oder Luppen durch Walzen im Hin- und Hergang mit zur Walzgutachse schräggestellten Arbeitswalzen, die um das nicht rotierende Walzgut umlaufen, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Walzen im Hin- und Hergang bei entgegengesetzter Steigungsrichtung der Walzspirale vorgenommen wird. Durch diese in verschiedener Richtung durchgeführte Verformung des Walzgutes wird eine bisher nur nach einer Richtung orientierte nachteilige Ausbildung des Gefüges vermieden. Weiterhin wird eine schnellere Aufeinanderfolge des Hin- und Herganges des Walzens erreicht.
  • Ein Walzwerk zur Durchführung dieses Verfahrens mit einem in einem drehbar gelagerten Futter des Walzgerüstes eingebauten äußeren Walzenträger für die Aufnahme von Arbeitswalzen und einem auf einen drehbaren Dorn aufgeschobenen inneren Walzenträger für die Aufnahme einer gleichen Anzahl von inneren Arbeitswalzen, die in beiden Walzenträgern nach Schraubenlinien, auf denen die Walzen liegen, angeordnet sind und nach kalibermäßiger gegenseitiger Zusammenarbeit abgestimmt sind, mit ebenfalls abgestimmtem Antrieb für den äußeren und den inneren Walzenträger, ist dadurch gekennzeichnet, daß im inneren und äußeren Walzenträger mehrere für die verschiedene kalibermäßige Zusammenarbeit und Steigung vorbereitete Walzensätze angeordnet sind, wobei die Umstellung dieser Arbeitswalzensätze aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung für alle Walzen jedes Walzensatzes gleichmäßig erfolgt.
  • Nach einem weiteren Merkmal wird bei der Ausbildung des Walzwerkes vorgeschlagen, daß der äußere und innere Walzenträger bei zugänglicher Stirnseite ringartig verlaufende Kammern zur Aufnahme von mit gasförmigen oder flüssigen Medien gefüllten Bälgen, Blasen oder Schläuchen aus einem elastischen Baustoff aufweisen. Die Bälge oder Blasen sind durch Schläuche, Rohrleitungen od. d,-,I. geschlossene Kanäle verbunden.
  • Weiter wird vorgeschlagen, daß angetriebene Druckstempel die Bälge oder Blasen in den Kammern an der Stirnseite des äußeren Walzenträgers beaufschlagen, die in feststehenden, nicht umlaufenden Teilen der Walzwerksanlage geführt sind und die durch die an ihren Enden befindlichen Rollen Kontakt mit ringförmigen Druckübertragungselementen haben, die auf den Blasen oder Bälgen lasten und mit dem äußeren Walzenträger gemeinsam umlaufen.
  • Die Druckstempel liegen mit ihren Rollen auf Rinnen mit daran befestigten Nockenstangen, die mit dem äußeren Walzenträger umlaufen, wobei die Nocken auf die radial zur Laufrichtung des Walzgutes im Walzenträger verschiebbaren Lagerkörper einwirken.
  • Die Bälge oder Blasen am inneren Walzenträger wirken mit ringförmigen Druck-Übertragungselementen zusammen und werden von Druckstempeln bewegt, die auf dem Dorn geführt und von einer feststehenden Vorrichtung aus gesteuert sind.
  • Ferner sind an den Lagerkörpern der Arbeitswalzen Riegel vorhanden, die die Stellung der Lagerkörper in Arbeitsstellung der Walze verriegeln.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen F i g. 1 bis 4 den schematischen Arbeitsablauf des Verfahrens; F i g. 5 das Walzgut im Schnitt mit den verschiedenen, nacheinander wirkenden Arbeitswalzen; F i g. 6 das Walzwerk in Seitenansicht und teilweise im Schnitt; F i g. 7 eine teilweise Stirnansicht, entsprechend der Linie VII-VII in F i g. 6; F i g. 8 eine teilweise Stirnansicht entsprechend der Linie VII VII nach F i g. 6; F i g. 9 die Gesamtanlage in Seitenansicht und teilweise im axialen Schnitt; F i g. 10 die Lagerung und Verstellung der Arbeitswalzen in teilweiser Seitenansicht und im axialen Schnitt; F i g. 11 die Lagerung und Verstellung der Arbeitswalzen im Schnitt, rechtwinklig zur Walzachse und gegenüber F i g. 10 in größerem Maßstab, entsprechend der dortigen Linie XI-XI; F i g. 12 die Verstellung der Arbeitswalzen durch mechanische Mittel in Seitenansicht; F i g. 13 die Verstellung der Arbeitswalzen durch mechanische Mittel nach F i g. 12 im Schnitt und rechtwinklig zur Walzachse; F i g. 14 einen teilweise axialen Schnitt mit der Darstellung einer abgewandelten Ausbildung der Verstelleinrichtung nach F i g. 10; F i g. 15 eine teilweise Stirnansicht der Ausbildung nach F i g. 14; F i g. 16 die Abwandlung einer Verstellvonichtung nach F i g. 10 teilweise im axialen Schnitt; F i g. 17 eine Verriegelung des Außenwalzenträgers im Drehfutter und des Innenwalzenträgers am Dorn in teilweise axialem Schnitt; F i g. 18 eine teilweise Stirnansicht der Ausbildung nach F i g. 17; F i g. 19 einen teilweisen Schnitt mit der vergrößerten Darstellung der Verstellvorrichtung nach F i g. 10; F i g. 20 einen teilweisen Schnitt in größerer Darstellung einer abgewandelten Ausbildung nach Fig. 11; F i g. 21 eine Vorrichtung zum Verriegeln des äußeren Walzenträgers mit einem drehbaren Futter, in teilweise axialem Schnitt in vergrößerter Darstellung entsprechend F i g. 6 und 9; F i g. 22 einen teilweisen Querschnitt der Darstellung nach F i g. 21; F i g. 23 einen teilweisen Schnitt mit der Darstellung einer abgewandelten Verriegelung des Dornes mit dem Innenwalzenträger nach den F i g. 6 und 9.
  • In den F i g. 1, 2, 3 und 4 ist eine Abwicklung des Walzgutes 10 gezeigt, wobei das Walzgut 10 für jeden der vier Durchläufe durch das gezeichnete Walzwerk dargestellt ist. F i g. 1 zeigt die Lage kurz nach Einlauf in den ersten Arbeitswalzensatz. In der Zeichnung ist jeweils nur eine Walze 11 eines Satzes von sechs Walzen dargestellt, während für die anderen fünf Walzen des Arbeitswalzensatzes nur die Mittellinien 15 zeichnerisch dargestellt sind, Die Arbeitswalzen 11 arbeiten auf der Steigung 16 der Schraubenlinie. Die Laufrichtung des Walzgutes 10 für diese Walzen 11 ist durch den Pfeil 17 angegeben.
  • In gleicher Weise sind die Verhältnisse für die Walzung des Walzgutes 10 im zweiten Arbeitswalzensatz nach F i g. 2 dargestellt. Die Schraubenlinie für die Walzen 12 dieses Satzes hat gegenüber der Schraubenlinie nach F i g. 1 eine entgegengesetzte Steigung, Ebenso ist nach F i g. 3 das Verhältnis kurz nach Beginn des dritten Durchlaufes des Walzgutes 10 durch den Arbeitswalzensatz mit der Walze 13 dargestellt. Das gleiche gilt für den vierten Durchlauf nach F i g. 4, mit der zugehörigen Walze 14.
  • F i g. 5 zeigt das Walzgut 10 im Schnitt, das gerade durch die Walzen 11 des ersten Arbeitswalzensatzes läuft. Die Walzen 12, 13 und 14 für den zweiten, dritten und vierten Durchlauf sind in Ruhestellung gezeichnet. Strichpunktiert innerhalb der Wandung des Walzgutes 10 ist angedeutet, wie diese Walzen später im Arbeitseinsatz stehen sollen. Beim vierten Durchlauf durch das Walzwerk ist angenommen worden, daß das Werkstück nur noch wenig gestreckt wird, dafür aber in bekannter Weise durch leichtes Aufweiten geglättet und gerundet wird.
  • F i g. 6 zeigt einen Schnitt durch das Walzgerüst mit dem Walzgut 10. Die im Schnitt sichtbaren Arbeitswalzen 11 bzw. 14 sind die des ersten bzw. des vierten Arbeitswalzensatzes. Die Walzen 11 des ersten Walzensatzes haben keine Einrichtung zum Nachstellen nach erfolgter Walzung. Sie sind schon beim Einbau so eingestellt, wie es für den ersten Durchlauf des Walzgutes 10 erforderlich ist. Das Walzgut 10 läuft nach Verlassen der Walzen 11 bei der Behandlung durch die Walzen 12, 13 und 14 durch die Walzen 11 hindurch, ohne diese Walzen zu berühren. Die Walzen der anderen Walzensätze müssen nach Durchlauf des Walzgutes 10 durch die Walzen 11 aus der Ruhestellung in Arbeitsstellung gebracht werden und zwar die Walzen 12 nach dem Passieren der Walzen 11, die Walzen 13 nach Passieren der Walzen 12 und die Walzen 14 nach Passieren der Walzen 13. Nach der jeweiligen Arbeitsleistung brauchen die Walzen nicht wieder in Ruhestellung gebracht zu werden, da das Walzgut 10 nach dem Passieren eines Walzensatzes die Walzen dieses Satzes nicht mehr berührt, wenn es durch diesen Walzensatz zurückläuft. Die Verstellung der Walzen 12, 13 und 24 ist in den F i g. 10 bis 20 dargestellt. Das Walzgerüst 18 nach F i g. 6 trägt ein Drehfutter 19, das den äußeren Walzenträger 20 für die Außenwalzen aufnimmt. Die Dornstange 21 trägt als Dornkopf den inneren Walzenträger 22 für die Innenwalzen. Die Dornstange 21 ist drehbar und wird zusammen mit dem äußeren Walzenträger 20 und dem Drehfutter 19 angetrieben. Die Hauptblasen 23 sind hydraulische oder pneumatische Verstellvorrichtungen der Außenwalzensätze des äußeren Walzenträgers 20. Es sind drei Hauptblasen 23 vorgesehen, die als ringförmige Schläuche ausgebildet sind, wovon jeder dieser Schläuche zur Bedienung der Walzenumstellungseinrichtungen der Walzen 12, 13 oder 14 des äußeren Walzenträgers 20 dient. Die Druckstempel 24 für die Hauptblasen 23 sind in einem Transportrollenträger 25 eingebaut und können durch Motorantrieb in Gang gesetzt werden. Die Wirkungsweise dieses Transportrollenträgers, der die Aufgabe hat, die Rotation des Walzgutes beim Walzen zu vermeiden, wird bei den Erläuterungen zu F i g. 11 angegeben. Drei weitere Hauptblasen 26 am inneren Walzenträger 22 erfüllen für die Walzen 12, 13 und 14 dieses Trägers die gleichen Funktionen, wie die Hauptblasen 23 für die Arbeitswalzensätze des äußeren Walzenträgers 20. Die Hauptblasen 26 werden durch Druckstempel 27 von einer Steuervorrichtung 28 nach F i g. 9 bedient. Die Steuervorrichtung 28 wird durch Motorbetrieb eingeschaltet. Der Zusammenhang der Hauptblasen 23 und .26 mit der Steuerung der Arbeitswalzenverstellung ist aus den F i g. 10 bis 20 ersichtlich, wie später noch im einzelnen dargestellt wird. Die Verriegelungsvorrichtung 29 soll den äußeren Walzenträger 20 im Drehfutter 19 festlegen. Solche Verriegelungsvorrichtungen 29 können auf dem Umfang des äußeren Walzenträgers 20 verteilt werden und können eine sichere Verriegelung geben, die die Anwendung von Flanschen zur Sicherung der Lage des äußeren Walzenträgers 20 im Drehfutter 19 unnötig machen. Die Verriegelungsvorrichtung 29 kann maschinell durch die Vorrichtung 30, die in einem Transportrollenträger 31 untergebracht ist, bedient werden, etwa wie die Druckstempel 24 für die Hauptblasen 23 im Transportrollenträger 25. Der Hebel 32 der Vorrichtung 30 ist so ausgebildet, daß er, wie in F i g. 9 dargestellt ist, ausgeschwenkt werden kann, wenn der äußere Walzenträger 20 in das Drehfutter 19 ein- oder ausgeschoben werden soll. In F i g. 22 wird die Verriegelungsvorrichtung 29 in größerem Maßstab und eingehender als in F i g. 6 gezeigt. Mit der Vorrichtung 37 soll am inneren Walzenträger 22 der Dornkopf mit der Dornstange 21 verriegelt werden. Diese Vorrichtung ist in F i g. 22 deutlicher gezeigt. Mit der Welle 35 wird das Zahnrad 34 für das Drehfutter 19 von dem Gesamtantrieb in Bewegung gesetzt. Der Antrieb ist in F i g. 9 zusammenhängend dargestellt.
  • In den F i g. 7 und 8 sind die Stirnansichten der äußeren Walzenträger 20 und der Dornstange 21 gezeigt. Dabei ist in F i g. 7 die Kammer für die Aufnahme der Hauptblase für die Verriegelungsvorrichtung 29 aus F i g. 6 zu erkennen. In F i g. 8 sind die Kammern für die Aufnahme der Hauptblasen zur Betätigung der Hauptblase 23 aus F i g. 6 gezeigt. Man erkennt in den F i g. 7 und 8, daß die Hauptblasen für die Verriegelungsvorrichtung 29 in Ringform angeordnet sind, wodurch erreicht wird, daß überall Anschlüsse hergestellt werden können, wenn die Vorrichtungen, zu deren Bedienung sie vorgesehen sind, um den Umfang des äußeren Walzenträgers 20 herum verteilt sein sollen. In den F i g. 7 und 8 ist auch der innere Walzenträger 22 gezeigt, während in F i g. 8 die Lage der Kammern für die Hauptblasen 26 dargestellt sind. Sie liegen ebenso wie die Hauptblasen 23 auf der Stirnseite des äußeren Walzenträgers 20 konzentrisch an der Stirnseite des inneren Walzenträgers 20. Weiterhin sind in den F i g. 7 und 8 die Arbeitswalzen als Außenwalzen und Innenwalzen mit ihren Lagerkörpern angedeutet. Diese Teile sind in den F i g. 10 bis 20 in größerem Maßstab dargestellt.
  • F i g. 9 zeigt die erfindungsgemäße Gesamtanlage zum Herstellen von Rohren durch Walzung im Schnitt. Die Zeichnung zeigt den äußeren Walzenträger 20 mit den zugehörigen Walzen und den inneren Walzenträger 22 mit den zugehörigen Walzen vor dem Einführen in das Drehfutter 19 des Walzgerüstes 18 bzw. vor dem Aufschieben auf die Dornstange 21. Die Dornstange 21, die in F i g. 6 nicht in ihrer ganzen Länge gezeigt werden konnte, ist dabei in F i g. 9 in voller Länge dargestellt. An ihrem Ende trägt sie ein Antriebsrad 36, das über ein Ritzel 37 von einer nicht dargestellten Antriebsquelle angetrieben wird. Das Antriebsrad 36 und die Dornstange 21 laufen in einem Dornstangenlager 38. Über das Zahnradgetriebe 39 und 40 und die Welle 35 sowie das Zahnrad 34 erfolgt der Antrieb des Drehfutters 19 im Walzgerüst 18. Auf der Dornstange 21 ist der Druckstempel 27 für die Betätigung der Verstellvorrichtung der Arbeitswalzen des inneren Walzenträgers 22 angebracht. Die Verstellung kann über die hydraulischen oder pneumatischen Hauptblasen 26 erfolgen. In der Zeichnung ist angedeutet, daß der zugehörige Druckstempel 27 eine oder mehrere Führungen auf der Dornstange hat, je nach der Länge, die die Dornstange 21 für die zu erzeugenden Rohre haben muß. Der Druckstempel 27 weist an einem Ende eine aus drei ineinandergesteckte, einzeln verschiebbare Hülsen 41, 42, 43 bestehende Schalteinrichtung auf, die jeweils durch motorisch bewegte Hebel eine Einzelverschiebung erhalten können und dadurch einzeln auf die Hauptblasen 26 am inneren Walzenträger 22 einwirken und ein Verstellen einzelner Arbeitswalzensätze aus der Ruhestellung in Arbeitsstellung durchführen. Der äußere Walzenträger 20 ist nach F i g. 9 in dem Transportrollenträger 31 gehalten. Der äußere Walzenträger 20 ist gleichzeitig noch in dem Transportrollenträger 44 gehalten, der in Bauart und Abmessungen dem Transportrollenträger 31 entspricht. Ein Unterschied besteht nur darin, daß der Transportrollenträger 44 nicht mit einer Vorrichtung 30 versehen ist, die im Transportrollenträger 31 als Bedienung der Verriegelungsvorrichtung 29 für den äußeren Walzenträger 20 im Drehfutter 19 vorgesehen sein muß. Der äußere Walzenträger 20 wurde in die in F i g. 9 gezeigte Stellung innerhalb der Transportrollenträger 31 und 44 durch einen Aufgabetisch 45 gebracht, der mit Hubzylindern 46 versehen ist. Der Aufgabetisch 45 ist vorgesehen, um kurze Stücke, wie etwa kurze Hohlblöcke oder den verhältnismäßig kurzen äußeren Walzenträger 20 bequem in die Transportorgane der Anlage bringen zu können. Der innere Walzenträger 22 ist nach F i g. 9 auf einen Dorn 47 aufgesteckt, zusammen mit einer Scheibe 48 mit ringförmigen konischen Rippen, die zu entsprechend bemessenen konischen und ringförmigen Rippen an den Stirnflächen der äußeren und inneren Walzenträger 20 und 22 passen. Außerdem hat die Scheibe 48 an den ringförmigen konischen Rippen quer zu diesen Rippen verlaufende kurze Rippenansätze, die in entsprechende Aussparungen in den ringförmigen konischen Rippen der äußeren und inneren Walzenträger 20 und 22 passen. Dadurch werden die äußeren und inneren Walzenträger 20 und 22 mit den äußeren und inneren Arbeitswalzensätzen zum Zusammenbau zentriert. Die Scheibe 48 ist auf dem Dorn 47 durch Druckzylinder 53, die in die verfahrbare Einschubvorrichtung 50 eingebaut sind, axial verschiebbar. Der Dorn 47 ist in einer verfahrbaren Einschubvorrichtung 50 fest eingebaut. Das Führen der Einschubvorrichtung 50 erfolgt durch die an dem in Transportrollenträgern 51 vorgesehenen Führungen. Die Einschubvorrichtung 50 wird durch eine Spindel 52 bewegt. Die Dornstange 47 hat an ihrem freien Ende eine konische Verjüngung, die in eine entsprechende konische Bohrung 55 der Dornstange 21 paßt. Hierdurch wird gewährleistet, daß der innere Walzenträger 22, der seine Führung und Ausrichtung durch die Scheibe 48 erhält, auf den Dorn 21 so aufgeschoben wird, daß er mit der, oder falls mehrere Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen sind, mit den dazu vorgesehenen Öffnungen genau über der Stelle steht, an denen die Verriegelungsteile der Vorrichtung 33 in die Öffnungen eintreten sollen, wenn die Vorrichtung 33 zur Verriegelung der Dornstange 21 am inneren Walzenträger 22 betätigt wird. Durch die ringförmigen Rippen an der Scheibe 48 und durch die ebenfalls dort vorgesehenen Rippenansätze 49 wird der äußere Walzenträger 20 genau an die Stelle gebracht, an der durch eine Betätigung der Verriegelungsvorrrchtung 29 eine Verriegelung zwischen dem Drehfutter 19 und dem äußeren Walzenträger 20 erfolgen soll. Sobald die äußeren und inneren Walzenträger 20 und 22 ordnungsgemäß eingefahren sind, wird die Scheibe 48 durch die Zylinder 53 zurückgezogen und die Einschubeinrichtung 50 zurückgefahren. Dann wird die Verriegelung durch die Verriegelungsvorrichtung 29 für den äußeren Walzenträger 20 im Drehfutter 19 und die Vorrichtung 33 zum Verriegeln der Dornstange 21 am inneren Walzenträger 22 vorgenommen. Durch eine Rückbewegung der Einschubvorrichtung 50 wird der Raum zwischen den Transportrollenträgern 51 freigegeben. Die Transportrollenträger 4^l und 31 sind bereits frei und die Einführung des Walzgutes kann stattfinden. Die Walzen 11 des ersten Arbeitssatzes befinden sich bereits in Arbeitsstellung und die anderen Walzen 12, 13, 14 befinden sich in Ruhestellung. Wenn das Walzgut durch die ersten Walzen 11 hindurchgegangen ist, ist eine Verstellung der Walzen dieses Satzes nicht erforderlich, da sie die weiteren Dur chläufe nicht hindern können. Die äußeren zweiten Walzen y2 werden durch die Einwirkung der Druckstempel 2+ auf die mit den entsprechenden Organen der Walzen 12 des zweiten Arbeitssatzes verbundene Hauptblase 23, und durch die Einwirkung der Druckstempel 27 auf die Hauptblase 26, die mit den Walzen 12 des inneren zweiten Arbeitswalzensatzes verbunden sind, eingestellt. Da zwischen der dem Druckstempel 24 und dem Druckring zugeordneten Hauptblase 23 eine rollende Berührung vorgesehen ist, kann die Einstellung des Arbeitswalzensatzes ohne eine Stillsetzung des Walzwerkes erfolgen. In gleicher Weise erfolgt die Einstellung des inneren zweiten Arbeitswalzensatzes ohne einen Stillstand des Walzwerkes, da zwischen der Steuervorrichtung 28 und dem zugeordneten Teil des Druckstempels 27 eine rollende Berührung vorgesehen ist. Die Umstellung erfolgt zu einem Zeitpunkt, wo die Walzen durch eine Arbeitsleistung nicht beansprucht werden. Für den Rücklauf des Walzgutes ist vorgesehen, daß der Laufwinkel der Arbeitswalzen nach links offen und dieser Winkel beim Hinlauf rechts offen ist, und eine Umkehr der Laufrichtung des Antriebes nicht erforderlich ist. Das Umstellen läßt sich innerhalb weniger Sekunden vollziehen. Die Anzahl der zu beiden Seiten des Walzgerüstes vorgesehen oder benötigten Transportrollenträger richtet sich nach der Länge der zu walzenden Stücke. An der Antriebsseite der Anlage können die Transportrollenträger in gleicher Weise wie die Transportrollenträger 25 ausgebildet sein. Diese Einrichtungen werden zur Führung der Druckstempel 24 nicht benötigt.
  • F i g. 10 zeigt, welche Einwirkung durch den Druckstempel 24, der im Transportrollenträger 25 eingebaut ist, an dem Lagerkörper 59 der Walzen eines Arbeitswalzensatzes im äußeren Walzenträger 20 erreicht wird. Durch strichpunktierte Linien ist die gewünschte Eingriffstiefe 60 der Arbeitswalzen bei dem Durchlauf nach der Umstellung aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung angedeutet. Die Hauptblasen 23 veranlassen die Umstellung der äußeren Arbeitswalzensätze. Sie sind in ringförmigen Kammern untergebracht, die mit Deckeln verschlossen sind. Die Deckel 63 sind so ausgebildet, daß Schlitze offenbleiben, in die die Stege von ringförmigen, gebogenen T-förmigen Druckübertragungselemente 61 hineinpassen. Die Druckübertra2uz.rselemente 61 liegen mit ihren Flanschen auf den Hauptblasen 23 auf. Sie werden vor den mit Schlitzen versehenen Deckeln in der Kammer gehalten. so daß die Blasen dem Druck des Druckstempels 24, der durch die Rollen 64 auf die Druckübertraaunaselemente 61 übertragen wird, -nachgeben müssen, Durch eingebaute Rundeisen 65 nehmen die Druckübertragungselernente 61 an der Umdrehung des äußeren Walzenträgers 20 und somit an der Umdrehung der Hauptblase 23 teil. Damit die Mitnahme möglich ist und sich keine Störungen ergeben. sind die Rollen 64 vorgesehen. Bei der Umstellung eines Walzensatzes werden die Druckübertragungselernente 61 durch die Druckstempel 24 in die Kammer der Hauptblasen 23 gedrückt. Das in der Hauptblase 23 und in den an diese angeschlossenen kleineren Blasen 66 enthaltene flüssige oder gasförmige Medium überträgt den auf die Hauptblase 23 ausgeübten Druck und bewegt die von den Blasen 66 beeinflußten Teile. Die Blasen 66 bewegen die Lagerkörper 59 der Arbeitswalzen. Die Blasen 66 und die Hauptblasen stellen sich durch die Verbindungskanäle 67 auf einen gleichen Druck ein. Die Lagerkörper 59 folgen daher dem Druck, den die Hauptblasen durch die Druckstempel 24 erhalten. Die Umstellung erfolgt zu einem Zeitpunkt, wo die Arbeitswalzen unbeansprucht sind. Die Lagerkörper 59 für die Außenwalzen werden gleicher Weise wie die Lagerkörper 59 für die Innenwalzen nachgestellt. Bei diesen werden die Blasen 66 durch den Druck auf die Hauptblasen 26 veranlaßt, die Walzenkörper nach außen zu verstellen. Zwischen den T-förmigen Ringen der Druckübertragungselemente 68 und den Enden der Druckstempel 27 findet keine Relativbewegung statt, da beide mit der Dornstange 21 umlaufen. Für die abdichtenden Verbindungen zwischen diesen und den kleinen Blasen 66 kann jede hierfür geeignete Verbindungsart gewählt werden.
  • In F i g. 11 sind Sicherungsvorrichtungen gezeigt. Diese Vorrichtungen sollen bewirken, daß die Walzenkörper in die Ruhestellung zurückkehren, wenn der Druck in den Blasen 23 und 66 vermindert wird. Hierfür genügen allgemein bekannte Mittel, wie beispielsweise eingebaute Federn, die am Lagerkörper 59 dargestellt sind. Weiterhin ist eine Sicherung gegen Druckverlust in den Blasen 66 vorgesehen. In diesem Falle würde eine Arbeitswalze in die Ruhestellung zurückgehen, weil sie bei der Arbeit einer erheblichen Belastung ausgesetzt ist. Um einen solchen immerhin möglichen Fall zu verhindern, ist vorgesehen, daß die Hauptblase 23 bzw. 26 nicht nur einen Druck in der Blase 66 erzeugt, sondern je Lagerkörper auch in zwei weiteren Blasen 69. Diese Blasen 69 wirken auf Riegel 70, die in der Ruhestellung zwischen dem Lagerkörper 59 und den Blasen 69 festgehalten sind. Wenn der Lagerkörper 59 durch eine Blase 66 nach außen verstellt wird, kann der Riegel 70 unter dem Druck der Blase 69 vorschnellen und schiebt sich in einen Raum, der zwischen dein! Lagerkörper 59 und dem Körper des äußeren und inneren Walzenträgers 20 bzw. 22 frei wird.
  • Die Zuführungskanäle 71 zu den Blasen 69 und die Paßstücke 72 und 73 sind notwendig, um die Verbindungsteile in die äußeren und inneren Walzenträger 20 und 22 einbringen zu können.
  • In den F i g. 12 und 13 ist eine Umstellmöglichkeit für die Innen- und Außenarbeitswalzen dargestellt, bei der keine Benutzung von Hauptblasen und Nebenblasen vorgesehen ist. Die Bezeichnungen für die Hauptteile sind in diesen Figuren die gleichen wie bei den vorhergehenden. Zwar werden auch hier die Druckstempel 24 und 27 nach den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen für die Umstellung benutzt. Der von dem Druckstempel 24 ausgehende Druck wird auch hier durch Rollen 64 auf mit Profilen versehene Ringe 74 übertragen, wobei die Ringe 74 mit Stangen fest verbunden sind, die als Verstellkeile dienende Nocken 76 aufweisen. Wird einer der Ringe 74 durch einen Druckstempel 24 in Richtung auf den äußeren Walzenträger bewegt, so drücken die Nocken 76 auf eingepaßte Zwischenstücke 77 zwischen der Nockenstange 75 und dem Lagerkörper 59. Dadurch werden die von den Lagerkörpern 59 gehaltenen Walzen in Arbeitsstellung gebracht.
  • Aus F i g. 13 ist zu ersehen, daß eine Rückkehr der Walzen in die Ruhestellung durch Federn 78 erfolgen kann, wie es auch bei den vorbeschriebenen Vorrichtungen vorgesehen war. Das Vorschieben der Nockenstangen 75 für die Walzen im inneren Walzenträger 22 wird durch eine Bewegung des Druckstempels 27 vorgenommen.
  • Die F i g. 14 und 15 zeigen eine kleine Abänderung bezüglich des Einbaues der Hauptblasen 23. Hier sind eingebaute Federn 79 vorgesehen, die die T-förmigen Druckübertragungselemente 61 zurückdrücken, wenn der ausgeübte mechanische Druck zur Verstellung der Walzen nicht mehr einzuwirken braucht.
  • F i g. 16 zeigt, daß zur Vermeidung von Undichtigkeiten in den durch Bohrungen od. dgl. gebildeten Verbindungskanälen 67 des äußeren Walzenträgers 20 zur Verbindung der Hauptblasen 23 mit den Blasen 66 zusammenhängende Schläuche 80 eingebaut sind. Das Einbringen der Schläuche soll hier durch geteilte Einpaßstücke 91 ermöglicht werden, mit denen ein Schlauch in einem übergroß gebohrten Einführungskanal abgestützt werden kann.
  • Die F i g. 17 und 18 zeigen eine Verriegelungsvorrichtung 29 zur Verriegelung des äußeren Walzenträgers 20 im Drehfutter 19 und der Dornstange 21 am inneren Walzenträger 22 nach F i g. 6. Auch hier bewirken die Federn 92 bei einem Nachlassen des Druckes in der Verriegelungsblase eine Entsperrung.
  • Die F i g. 19 und 20 zeigen weitere Möglichkeiten von Abdichtungen der Zuleitungen zu den Blasen 69 und 66.
  • In den F i g. 21 und 22 wird in größerem Maßstab als in F i g. 6 die Verriegelungsvorrichtung 29 zur Verriegelung des äußeren Walzenträgers 20 mit dem Drehfutter 19 im Walzgerüst dargestellt. Die Bezugszeichen entsprechen denen in F i g. 6. Zusätzlich zu F i g. 6 ist eine Sicherung gegen ungewolltes Zurückfallen des Riegels 93 bei etwa eintretendem Ausfall des Druckes in einer Blase angegeben. Die Sicherung besteht in einer Gabel 94, deren jeder Schenkel runden Querschnitts in eine Bohrung 95 im Drehfutter 19 oder aber auch im äußeren Walzenträger 20 so weit eingesteckt ist, daß er in eine Bohrung 95 des Riegels eingreift und damit dessen Lage in Verriegelungsstellung sichert. Die Gabel 94 wird wiederum durch einen drehbaren Anschlag in ihrer Lage gesichert.
  • In F i g. 23 ist die Vorrichtung 33 zur Verriegelung der Dornstange 21 am inneren Walzenträger 22 aus Fig.6 in größerem Maßstab dargestellt. Die Verriegelung und Sicherung erfolgt nach dem in F i g. 24 beschriebenen Prinzip.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von Rohren aus Hohlblöcken oder Luppen durch Walzen im Hin-und Hergang mit zur Walzgutachse schräggestellten Arbeitswalzen, die um das nicht rotierende Walzgut umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzen im Hin- und Hergang bei entgegengesetzter Ste bungsrichtung der Walzspirale vorgenommen wird.
  2. 2. Walzwerk zur Durchführung des Verfahrens nach dem Anspruch 1 mit einem in einem drehbar gelagerten Futter des Walzgerüstes eingebauten äußeren Walzenträger für die Aufnahme von Arbeitswalzen und einem auf einen drehbaren Dorn aufgeschobenen inneren Walzenträger für die Aufnahme einer gleichen Anzahl von inneren Arbeitswalzen, die in beiden Walzentägern nach Schraubenlinien, auf denen die Walzen liegen, angeordnet und nach kalibermäßiger gegenseitiger Zusammenarbeit abgestimmt sind, mit ebenfalls abgestimmtem Antrieb für den äußeren und den inneren Walzenträger, dadurch gekennzeichnet, daß im inneren und äußeren Walzenträger (22, 20) mehrere für die verschiedene kalibermäßige Zusammenarbeit und Steigung vorbereitete Walzensätze angeordnet sind, wobei die Umstellung dieser Arbeitswalzensätze aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung für alle Walzen jedes Walzensatzes gleichzeitig erfolgt.
  3. 3. Walzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere und innere Walzenträger (20, 22) an zugänglicher Stirnseite rinartig verlaufende Kammern zur Aufnahme von mit gasförmigen oder flüssigen Medien gefüllten Haupt-Bälgen, -Blasen oder -Schläuchen (23,26) aus einem elastischen Baustoff aufweisen, die mit Bälgen oder Blasen (66) an den Lagerkörpern od. dgl. geschlossene Kanäle verbunden sind.
  4. 4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß motorisch bewegte Druckstempel (24) die Haupt-Bälge oder -Blasen (23, 26) in den Kammern an der Stirnseite des äußeren Walzenträgers (20) beaufschlagen, die in feststehenden, nicht umlaufenden Teilen der Walzwerksanlage geführt sind und die durch die an ihren Enden befindlichen Rollen (64) Kontakt mit ringförmigen Druckübertragungselementen (61) haben, die auf den Haupt-Blasen oder -Bälgen (23) lasten und mit dem äußeren Walzenträger (20) gemeinsam umlaufen.
  5. 5. Walzwerk nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstempel (24) mit ihren Rollen (64) auf Ringen (74) mit daran befestigten Nockenstangen (75) liegen, die mit dem äußeren Walzenträger (20) umlaufen, wobei die Nocken (76) auf die radial zur Laufrichtung des Walzgutes im Walzenträger verschiebbaren Lagerkörper (59) einwirken.
  6. 6. Walzwerk nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Bälge oder -Blasen (26) am inneren Walzenträger (22) mit ringförmigen Druckübertragungselementen (68) zusammenwirken und von Druckstempeln (27) bewegt sind, die auf der Dornstange (21) geführt und von einer feststehenden Vorrichtung aus gesteuert sind.
  7. 7. Walzwerk nach Anspruch 3, 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagerkörpern (59) der Arbeitswalzen Riegel (93) vorhanden sind, die die Stellung der Lagerkörper in Arbeitsstellung der Walze verriegeln. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 929 363, 862139, 726 909; französische Patentschrift Nr. 905 941.
DE1960R0029169 1960-11-25 1960-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen Pending DE1245891B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960R0029169 DE1245891B (de) 1960-11-25 1960-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960R0029169 DE1245891B (de) 1960-11-25 1960-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1245891B true DE1245891B (de) 1967-08-03

Family

ID=7402924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960R0029169 Pending DE1245891B (de) 1960-11-25 1960-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1245891B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE726909C (de) * 1939-03-24 1942-10-22 Roehrenwerke Ag Deutsche Anstellvorrichtung fuer Walzwerke zum Walzen von Rohren mit von aussen und von innen in radialer Richtung auf das Walzgut einwirkenden profilierten Walzen
FR905941A (de) * 1946-01-30
DE862139C (de) * 1950-11-14 1953-01-08 Martin Dipl-Ing Roeckner Walzwerk zum Walzen von nahtlosen Rohren aus Hohlbloecken
DE929363C (de) * 1951-01-11 1955-08-08 Martin Dipl-Ing Roeckner Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorrichtung zur Ausuebung desVerfahrens

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR905941A (de) * 1946-01-30
DE726909C (de) * 1939-03-24 1942-10-22 Roehrenwerke Ag Deutsche Anstellvorrichtung fuer Walzwerke zum Walzen von Rohren mit von aussen und von innen in radialer Richtung auf das Walzgut einwirkenden profilierten Walzen
DE862139C (de) * 1950-11-14 1953-01-08 Martin Dipl-Ing Roeckner Walzwerk zum Walzen von nahtlosen Rohren aus Hohlbloecken
DE929363C (de) * 1951-01-11 1955-08-08 Martin Dipl-Ing Roeckner Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorrichtung zur Ausuebung desVerfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1752833C3 (de) Verriegelungseinrichtung für die Werkzeuge im Werkzeugmagazin einer Werkzeugmaschine
DE3545506C2 (de)
DE2230144A1 (de) Werkzeugsupport mit darin lotrecht verfahrbarem meisselschieber mit einem dem meisselschieber zugeordneten werkzeugwechsler
DE2335651C3 (de) Radialwalzkopf
DE1925527C3 (de) Druckmittelbetätigtes Spannfutter
DE2208105B2 (de) Anstellvorrichtung an einer Druckmaschine
DE1098325B (de) Mehrspindeldrehautomat
DE1963209A1 (de) Schalttisch- oder Schalttrommelautomat
DE2754357C2 (de)
DE69211654T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum kaltformen von nuten in die wandung eines rotationskörpers
DE2903847C2 (de)
DE3782755T2 (de) Werkzeugspannvorrichtung fuer werkzeugmaschinen.
DE2549709A1 (de) Vorrichtung zum festspannen eines fliegend gelagerten rotationskoerpers, insbesondere einer walzscheibe auf einer antriebswelle
DE1245891B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen
CH710982A1 (de) Ringwalzvorrichtung mit axial feststehenden Wälzlagern.
DE2318353A1 (de) Einrichtung zur seitenausrichtung des rollensterns an sogenannten autopastern von rollenrotationsdruckmaschinen
DE1810722B2 (de) Spannfutter
DE3405704C2 (de)
DE1602680B2 (de) Schrägwalzvorrichtung zum Verformen des Querschnittes eines zylindrischen Metallstabes
DE956393C (de) Walzwerk
DE2943968A1 (de) Ringwalzmaschine zum herstellen profilierter ringe
DE3408662A1 (de) Vorrichtung zum veraendern des stoesselhubes an einer exzenterpresse
DE1178676B (de) Vorrichtung zum Ausgleich der Dehnung von Rollbaendern in einer Waelzeinrichtung einer Zahnradschleifmaschine
DE4116621C1 (de)
DE1939848C3 (de) Antrieb der Wiege in einer Verzahnungsmaschine zum Herstellen von Zahnrädern nach dem Abwälzverfahren