DE1245691B - Anordnung zum Erleichtern des Siebens - Google Patents
Anordnung zum Erleichtern des SiebensInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/28—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
- B07B1/36—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro in more than one direction
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Anordnung zum Erleichtern des Siebens Bewegliche Siebe zum. Sieben verschiedener Materialien, wie z. B. Steinen, Kies usw., sind im 'Handel erhältlich. Werden solche Siebe von einer Maschine angetrieben, so -sind alle von besonderen Kraftübertrabgungsanordnungen abhängig.
- Durch die Erfindung werden diese kostspieligen Anordnungen überflüssig, und/oder der Antrieb des Siebes wird erleichtert.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung wird durch eine Siebfläche gekennzeichnet, die zur Bewegung in einer Richtung durch das Füllen bzw. Beschicken mit zu siebendem Gut und zur Bewegung in die entgegengesetzte Richtung durch das Entleeren des Gutes betätigt wird, wobei die Siebfläche durch die Wirkung des Troges oder eines anderen Teils der Beschickungsmaschine oder durch ein anderes bekanntes Verfahren der Geschwindigkeitsregelung an der Verschiebung gehindert werden kann.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen eingehender erläutert, worin F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung ist, F i g. 2 einige Teile dieser Ausführungsform von hinten zeigt, F i g. 3 einige Teile einer anderen vorteilhaften Ausführungsform in Seitenansicht zeigt und F i g. 4 zum besseren Verständnis der Ausführungsform gemäß F i g. 3 dient.
- F i g. 1 zeigt eine Siebfläche, die verschiebbar längs Trägern od. dgl. angebracht ist und im Boden eines auf Rädern gelagerten Troges 2 od. dgl. sitzt, der in der Kipprichtung eine offene Seite besitzt. Die auf jeder Seite des Siebmechanismus angebrachten Träger 3 verlaufen in Richtung der Seite des Mechanismus 4, wo das Material bzw. Gut mit Übermaß ausgekippt werden soll, schräg. Dort können die in der Nähe der hinteren Endwand der Siebfläche laufenden Räder zum Kippen des Siebes sich aufwärts drehen. Ein Gewicht 5 bewirkt die Bewegung der entleerten Siebfläche in die Endstellung für das Beschicken und hält sie in dieser Stellung, bis das Gut 6 darauf ein solches Gewicht erreicht, daß die Siebfläche gegen die von dem Gewicht ausgeübte Kraft läuft und in die andere Endstellung gekippt wird. Infolge des Entleerens kann das Gewicht 5 die Siebfläche wiederum in die Beschickungsstellung ziehen. Die Siebfläche ist derart ausgezogen, daß sie nach dem Kippen des Materials bzw. Gutes selbsttätig aus der Kippstellung zurückkehrt. Die Siebfläche ist vorzugsweise an der hinteren Endwand 7 hochgebogen, um größere Steine oder anderes Gut zu veranlassen, sich auf diejenige Seite der Schwenkachse zu bewegen; die für das Kippen am vorteilhaftesten ist.
- Während des Beschickens des Siebes einschließlich des Siebens des Gutes kann die Bewegung der Siebfläche verzögert werden, indem der Trog 4 gegen ein Teil 9 stößt, das sich mit dem Sieb bewegen kann, oder indem ein anderer Teil der Lade- oder Beschickungsmaschine 10 gegen ein Anhalteteil 11 im Siebmechanismus drückt. Die Anordnungen zum Blockieren des Laufs der Siebfläche durch die Lade-oder Beschickungsmaschine kann auf verschiedene an sich bekannte Art und Weise erfolgen. Falls die Beschickungsmaschine den Siebmechanismus überhaupt nicht berühren soll, kann die Bewegungsgeschwindigkeit durch Kolben in Zylindern 12 geregelt werden oder durch andere an sich bekannte Geschwindigkeitsregelverfahren. Der Rollentisch ist in der Ladestellung weniger schräg ausgeführt, um einen zufriedenstellenden Lauf zu gewährleisten, nachdem die Siebfläche die Ladestellung verlassen hat. Wenn keine selbstreinigenden Siebflächen verwendet werden, kann die Reinigung erleichtert werden, indem die Siebfläche während des Kippens mit ihrer Unterseite gegen eine Platte 13 od. dgl. stößt, wodurch das restliche Siebgut aus den Sieböffnungen herausgepreßt wird. F i g. 2 zeigt, wie die Siebfläche zwischen den Trägern beweglich angebracht ist.
- F i g. 3 zeigt in Seitenansicht Teile einer anderen vorteilhaften. Ausführungsform, worin ein Rad 14 auf jeder Seite auf einer horizontalen Schiene 15 läuft und ein zweites Rad 16 auf jeder Seite zwischen einer oberen Schiene 17 und einer unteren Schiene 18 läuft, die parallel angeordnet sind. Die Siebfläche 1 ist so ausgewogen, daß sie in leerem Zustand nicht nur auf die horizontale Schiene 15, sondern auch auf die zurückgeneigte Schiene 18 drückt, so daß sie sich dadurch selbsttätig in die Lade- bzw. Beschickungsstellung bewegt. Nach dem Beschicken mit zu siebendem Gut größtenteils vor der Achse des Rades 14 bewegt sich das Rad 16 so, daß es gegen die Schiene 17 drückt, und die Siebfläche wird selbsttätig in die entgegengesetzte Richtung gedrückt, während sie sich zum Kippen in die andere Endstellung dreht. Sobald die Siebfläche entleert ist, verlagert sich der Druck wiederum auf die nach hinten schräg verlaufende Schiene 18, und die Siebfläche kehrt in die Beschickungsstellung zurück. Fig. 4 zeigt die Anordnung der Räder und der Schienen auf einer Seite der Siebfläche.
- Die Schienen können verändert und in verschiedener Weise konstruiert sein, und die Gegengewichte können durch Federn, Luftdruck oder anders erreicht werden. Natürlich wird das'Sieben schneller und besser erfolgen, wenn die Siebfläche auf Federn angebracht oder auf verschiedene Neigungen einstellbar ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Anordnung zur Erleichterung des Siebens, worin eine Siebfläche durch eine mit einem Trog od. dgl. versehene Maschine beschickt wird, gekennzeichnet durch eine Siebfläche (1), die abwärts, aufwärts oder aufwärts und abwärts auf eine Schiene drückbar, in einer Stellung beschickbar und in eine andere Stellung kippbar angeordnet ist, wobei sie beim Beschicken gehalten, beim Kippen selbstreinigend und/oder während des Laufs ihre Geschwindigkeit geregelt ist, so daß sich die Siebfläche durch Beschicken mit zu siebendem Gut (6) in eine Richtung und durch Entleeren in die andere Richtung bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1245691X | 1965-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1245691B true DE1245691B (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=20422703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA53903A Pending DE1245691B (de) | 1965-10-26 | 1966-10-25 | Anordnung zum Erleichtern des Siebens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1245691B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1981000066A1 (en) * | 1979-07-09 | 1981-01-22 | Simbas Sivilingenior Bjerkan A | Grading plant |
-
1966
- 1966-10-25 DE DEA53903A patent/DE1245691B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1981000066A1 (en) * | 1979-07-09 | 1981-01-22 | Simbas Sivilingenior Bjerkan A | Grading plant |
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