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DE1244819B - Verfahren zum Erzeugen von Roheisen - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Roheisen

Info

Publication number
DE1244819B
DE1244819B DEA19582A DEA0019582A DE1244819B DE 1244819 B DE1244819 B DE 1244819B DE A19582 A DEA19582 A DE A19582A DE A0019582 A DEA0019582 A DE A0019582A DE 1244819 B DE1244819 B DE 1244819B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reduction
fuel
preheating
zone
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA19582A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Erich Wern Heiligenstaedt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Original Assignee
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH filed Critical Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Priority to DEA19582A priority Critical patent/DE1244819B/de
Publication of DE1244819B publication Critical patent/DE1244819B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/06Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in multi-storied furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • C21B5/001Injecting additional fuel or reducing agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erzeugen von Roheisen Der im Hochofen verbrannte Koks hat zwei Aufgaben, erstens die Lieferung der Wärme für die Erhitzung des Möllers und das Schmelzen des Roheisens und der Schlacke und zweitens die Lieferung der Kohlenoxydmenge, die zur Reduktion der Eisenoxyde benötigt wird. Beide Vorgänge erfordern verschiedene Koksmengen. Während der Hochofen üb- licherweise 900 bis 1000 kg Koks/t RE setzt, würde er zur vollständigen indirekten Reduktion etwa 2000 Nms CO oder 1300 bis 1400 kg Koks/t RE benötigen, wenn man, wie die Hochofenpraxis zeigt, am Ende der FeC-Reduktion das Verhältnis CO./CO nicht über 0,2 steigem kann. Da man aus Versuchen und auch aus der Praxis der Erzeugung von Eisenschwamm weiß, daß sich Erz vollständig durch gasförmige Reduktionsmittel reduzieren läßt, bedeutet der niedrige Kokssatz, daß im Hochofenbetrieb nur so viel Koks gesetzt wird, als die Wärmarbeit erfordert, und daß man die Gasreduktion oder, wie man gewöhnlich sagt, die indirekte Reduktion nur in dem Maß durchführt, als Kohlenoxyd aus der Koksmenge entsteht, die, durch den Erwärmungsvorgang gefordert wird. Das Erz wird nur teilweise durch Gas reduziert, der Rest der Reduktion muß durch Kohlenstoff, also auf dem Weg der direkten Reduktion vollzogen werden. Diese Reduktion liefert zwar wieder zusätzlich Kohlenoxyd, verbraucht aber eine erhebliche Wärmemenge, die zusätzlichen Koks zur Wärmedeckung fordert.
  • Insgesamt betrachtet richtet sich also der Koksverbrauch des Hochofens nach dem Wärinebedarf und nicht nach dem Reduktionsgasbedarf. Dann ist aber die Durchführung des Wärmprozesses denkbar ungünstig, denn die Verbrennung zu CO liefert nur ein Drittel der Wärme, die die Verbrennung zu CO 2 liefern würde. Gewiß kann die Verbrennung im Gestell und in der Reduktionszone nicht bis zum CO, geführt werden, weil dann das reduzierte Eisen wieder oxydiert würde. Aber die Erwärmung des Eisens von der Reduktionstemperatur, die etwa 9501 C beträgt, auf die Abstichtemperatur des Roheisens erfordert nur einen Bruchteil des verbrauchten Kokses. Erst recht ist der Wärmeverbrauch für die Schlacke von 9501 C an fast bedeutungslos, weil die exothermen Reaktionen der Schlackenbildung diesen Wärmebedarf zum größten Teil decken. Dagegen braucht die Erwärinung des Möllers auf die Reduktionstemperatur viel Wärme, für die Schlacke allein etwa den 20fachen Betrag des Wärmebedarfes der Schmelzzone- Es ist ein grundsätzlicher Mangel des Hochofens, daß dieser große Wärmebedarf mit der denkbar schlechtesten Verbrennung gedeckt werden muß. Dies verteuert insbesondere die Verhüttung eisenarmer Erze so außerordentlich stark.
  • Der Hochofenbetrieb sucht nun den Punkt des geringsten Koksverbrauches. Wenn er den Kokssatz allein nach dem Wärmebedarf richtet, so wird nicht genügend Reduktionsgas erzeugt. Es muß mehr direkt reduziert werden. Dies erhöht den Kohlenstoff-und Wärinebedarf und damit auch den Anfall von Reduktionsgas. Schließlich ergibt sich ein Gleichgewicht, bei dem die Forderung nach Wärmelieferung und Reduktionsgaslieferung durch Verminderung der indirekten Reduktion in Einklang gebracht sind. Man kann von einer Wärme-Reduktionsschere sprechen. Die Einhaltung eines solchen Gleichgewichtes, bei dem eine Abweichung der einen Komponente, z. B, verringerte Menge an Reduktionsgas, keine Kompensationsbewegung der anderen Komponente auslöst, sondern im Gegenteil eine Abweichung auch der anderen Komponente nach sich zieht, in diesem Fall Wärmemangel infolge erhöhter direkter Reduktion, ist immer sehr schwierig. Deshalb ist der Hochofenbetrieb besonders störungsanfällig, zumal da der Betrieb wegen der überragenden Bedeutung der Kokskosten den Gleichgewichtspunkt möglichst genau innehält.
  • Die Beseitigung dieser dem Hochofenbetrieb anhaftenden Mängel, nämlich die unwirtschaftlich-Wärmeerzeugung an der Stelle hohen Wärmebedarfes, die ungenügende Erzeugung von Reduktionsgas und die große Störungsanfälligkeit ist das Ziel der Erfindung. Sie bedient sich hierzu eines Verfahrens zum Erzeugen von Roheisen aus Eisenerz unter Zufuhr von Brennstoff vornehmlich zur Erzreduktions-und Schmelzzone bestehenden Schachtofen mit zwischen den Zonen angeordneten Einschnürungen, dessen nach Art eines Niederschachtofens ausgebildeter Schmelzzone der Brennstoff in fester Form in Höhe ihres Kohlenstoffbedarfs unmittelbar zugeführt wird und bei dem die Reduktion in mehreren Ab- schnitten mittels gasfönniger, durch Verbrennung zum Teil in der Schmelzzone erzeugter, in ihrer Reduktionsfähigkeit jeweils regenerierter Medien vorgenommen wird. Die Erfindung besteht nunmehr darin, daß das Vorwärmen, Rösten und Reduzieren in insgesamt als Querstromofen ausgebildeten Ofenstufen vorgenommen wird, wobei ferner die Vorwärmung des Möllers auf Reduktionstemperatur in an sich bekannter Weise mit vollständig verbranntem Gas oder Brennstoff durchgeführt wird und sich die Reduktion bei gleichbleibender Temperatur vollzieht.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei der Verhüttung von Erzen den Brennstoff in Höhe des Kohlenstoffbedarfes der Schmelzzone dieser unmittelbar zuzuführen, wobei das Erz in einem über dem Schmelzofen befindlichen säulenförmigen Ofen durch die aus dem Schmelzraum aufsteigenden heißen Gase reduziert werden, worauf die auf diese Weise ziemlich vollständig reduzierten Erze in den Herdofen gelangen und hier mit einer Gasfeuerung nieder-Creschmolzen werden. Auch ist es bekannt, bei der Gewinnung von Roheisen das Erz am unteren Ende des Erzschachtes mit dem verkokten Brennstoff zusammenzuführen und das Erz mittels dieses der Schmelzzone unmittelbar zugeführten Brennstoffes das Eisen und die Schlacke niederzuschmelzen. In beiden Fällen aber geht die Reduktion in einem einzigen Gang durch den gesamten Schacht hindurch, ohne daß das Reduktionsgas regeneriert wird. Demgegenüber bringt die erfindungsgemäße Arbeitsweise, die Reduktion des Erzes durch Vorwärmen, Rösten und Reduzieren in mehreren Ofenstufen mit jeweils zwischengeschalteter Regenerierung des Reduktions-,gases nachstehende Vorteile: Der Gesamtverbrauch an Kohlenstoff wird gegenüber dem bisher üblichen Hochofenbetrieb von etwa 750 bis 850 kg C/t RE auf 450 bis 500 kg C/t RE herabgesetzt. Davon braucht nur der Einsatz in der Schmelzzone aus Koks zu bestehen, dies sind 200 bis 250 kg C. Da zudem die Schmelzzone ein Niederschachtofen ist, sind die Anforderungen an die Qualität des Kokses gering. Denkbar währe auch in dieser Zone die Verwendung von Kohle, da bei den Regenerierungen die Kohlenwasserstoffe zersetzt werden. Der notwendige Koksbedarf geht auf ein Viertel des jetzigen zurück. Die enormen Anlage- und Betriebskosten, die zur Zeit die Vorbereitung des Hochofenbrennstoffes verlang werden auf ein Viertel reduziert. Der übrige Teil des Brennstoffverbrauches erfordert nur eine Mahlung, um die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Regenerierung zu erhöhen.
  • Die Betriebsführung des Hochofens wird viel leichter. Die Störungen im Wärmehaushalt der Schmelzzone können durch vermehrte C-Zufuhr sofort behoben werden. Der Koks braucht nicht erst den langen Weg durch den ganzen Hochofen zu machen. Die Gleichmäßigkeit der Durchgasung und damit der Reduktion ist an sich schon besser gesichert als in den Hochöfen, in denen meist eine starke Voreilung von Temperatur und Reduktion in der Randzone vorhanden ist. Sie ist aber auch leicht kontrollier- und steuerbar, weil das Gas nach jedem Reduktionsabschnitt in seiner Gesamtheit überwacht werden kann. Die Möglichkeit einer genauen Temperatursteuerung der Reduktionszone vermeidet die Ansatz- und Hängestörungen des jetzigen Betriebes. Die Vorwärmung des Möllers in oxydierender Atmosphäre auf die Reduktionstemperatur vermeidet die störende Kohlenstoffabscheidung aus dem Kohlenoxyd in dem Temperaturbereich von 450 bis 700' C.
  • Der Wärmebedarf der Schlacke in der Schmelzzone ist gering, etwa 30 000 keal/t Schlacke, dagegen hoch in der Vorwärmungszone. Da der Wärmebedarf der Vorwärmzone durch vollständige Verbrennung gedeckt wird, ist der Koksbedarf fast unabhängig von der Schlackenmenge, also vom Eisengehalt des Möllers. Die Verhüttung auch sehr armer Erze wird deshalb mit sehr geringem Koksverbrauch ermöglicht.
  • Das Abgas der Vorwärmzone wird ausgebrannt, der Ofen kann mit offener Gicht fahren. Es entfällt die Rücksicht auf die Gichttemperatur. Agglomerat kann heiß aufgegeben werden, wodurch der Brennstoffverbrauch gesenkt wird. Ebenso ist es erwünscht, den Koks möglichst warm in die Schmelzzone zu bringen.
  • Die Verwendung des Querstromofens vermindert den erforderlichen Winddruck, der etwa nur noch 2000 bis i500 mm WS beträgt. Auch die erforderliche Windmenge sinkt auf etwa 40%. Sowohl die Winderzeugung wie auch die Winderhitzung kommt mit kleineren Anlagen aus. Der Energiebedarf der Winderzeugung geht auf 20 bis 25% des jetzigen zurück, der Wärmebedarf der Winderhitzung wegen des geringeren Koksverbrauches auf etwa die Hälfte.
  • Die Energiewirtschaft eines gemischten Hüttenwerkes wird durch die Änderung des Prozesses der Roheisenerzeugung stark beeinflußt. Die Gichtgaserzeugung je Tonne RE sinkt auf ein Drittel bis die Hälfte der jetzigen. Es entsteht aber eine weitere C Ganz erhebliche Quelle der Energleerzeugung. Das Reduktionsgas verläßt den Ofen mit 950' C. Durch Abkühlung des Gases in einem Abhitzekessel kann man bis zu 850 kg Dampf oder bis 150 kWh/t RE gewinnen. Die Windversorgung beansprucht davon nur 17 kWh, der übrige Teil kann gut die Hälfte des Stromverbrauches eines gemischten Hüttenwerkes decken. In großen Zügen betrachtet, bleibt aber nach der Deckung des Wärmebedarfes des Hochofens für die Winderzeugung und der Kokserzeugung nur noch wenig Gas für die sonstigen Verbraucher der Hätte übrig. Es ist ein weiterer Vorteil des Verfahrens, daß die Weiterverarbeitung des Rohstahles energiemäßig unabhängig von der Roheisenerzeugung wird und damit die aus der Not geborene Verbundwirtschaft der gemischten Hüttenwerke durch eine betriebseigene Energiewirtschaft ersetzt wird. Dies ist um so unbedenklicher, als das Problem der restlosen Vergasung von Kohle, d. h. einer Vergasung ohne Teerbildung, gelöst ist.
  • Legt man jedoch Wert auf eine große Gichtgasabgabe, so kann die Vorwärmzone mit Kohlenstaub beheizt werden. Dadurch wird die Gichtgasabgabe etwa auf die Menge erhöht, die zur Zeit normalerweise der Hochofen nach Abzug seines Eigenbedarfes abgibt.
  • Der Gasabzug ist nicht mehr an der Begichtung. Die erheblichen Gasverluste des jetzigen Hochofenbetriebes in der Größe von 5 bis 10% der Erzeugung werden vermieden.
  • In der Zeichnung ist ein zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneter Ofen schematisch dargestellt. In der Mittelachse des Ofens befindet sich der rechteckige Schacht mit der Vorwärmzonel, den drei Abschnitten2a, 2b, 2c, der Reduktionszone und der Schmelzzone3, die als Niederschachtofen mit rechteckigem oder ovalem Querschnitt ausgebildet ist. Der Möller wird in den Einlaufbunker4 aufgegeben und durchläuft in der Vorwännzonel eine Röstung mit Erwärmung auf die Reduktionstemperatur. Die Reduktion der Eisenoxyde erfolgt dann in der Reduktionszone2a bis 2c. Der Möller mit dem fast vollkommen reduzierten Erz kommt dann in den Niederschachtofen. Durch die Schnecke 5 wird der Koks aufgegeben, der getrocknet oder bei Hüttenkokereien möglichst heiß zugeführt wird. Der Heißwind wird in der üblichen Weise über die Heißwindleitung6 und die Düsen7 zugeführt.
  • Das in der Schmelzzone entstehende Gas, das keine Kohlensäure enthält, wird durch die Abzüge 8 in die Sammelleitung 9 gedrückt und strömt durch Leitung 10 dem untersten Abschnitt 2 c der Reduktionszone Über die Verteilungskammer 11 zu. Es durchfließt den Schacht im Querstrom zur Sammelkammer 12. Von hier aus wird es dem ersten Regenerator 13 zugeleitet zur Umwandlung der Kohlensäure in Kohlenoxyd. Dem Regenerator wird durch die Leitung 14 Heißwind und durch die Leitung 15 Koks- oder Kohlenstaub in der Menge zugeführt, wie sie die Regeneration zur Deckung sowohl des Kohlenstoffbedarfs als auch des Wärmeverbrauches benötigt. Von Regenerator 13 geht das Gas über die Verteilungskammer 16 zu dem Zonenabschnitt 2 b und über die Sammelkammer 17 zu dem Regenerator 18, der in gleicher Weise wie Regenerator 13 mit Heißwind und Brennstoff versorgt wird. Das regenerierte Gas -"vird über 19 dem Abschnitt 2 a der Reaktionszone zugeführt. Bei dem als Beispiel mit drei Reduktionsabschnitten dargestellten Ofen verläßt nun das Gas durch die Sammelkammer 20 und die Leitung 21 die Reduktionszone. Da das Gas eine Temperatur von z. B. 950' C der Temperatur der Reduktionszone besitzt, wird es in irgendeiner Weise, z. B. in einem Abhitzekessel nutzbringend abgekühlt und dann gereinigt. Vorher zweigt aber bei 22 ein Teil der Gase ab, der zur Beheizung der Vorwärmzone 1 in dem Mischbrenner verbrannt wird. Hierzu wird durch die Leitung 24 Verbrennungsluft zugeführt. Die Verbrennung des heißen Gases würde eine zu hohe Rauchgastemperatur ergeben, weshalb dem Brenner durch das Gebläse 25 und die Zuführung 26 Abgas in der Menge zugesetzt wird, daß der Möller nicht über die Reduktionstemperatur erhitzt wird. Das so geregelte Gas wird über die Verteilungskammer 27 in die Vorwärmzone geführt, gelangt dann in eine Umlenkkammer 28 und nach nochmaligem Durchgang in die Sammelkammer 29. Von hier strömt es durch den Kamin 30 ins Freie, nachdem vorher durch die Leitung 31 der für die Temperaturregeluna benötigte Teil vom Gebläse 25 abgesaugt worden ist.
  • Man kann an Stelle dieser Anordnung der Zonen übereinander auch eine Anordnung nebeneinander oder versetzt wählen, wenn man Transportvorrichtungen in zweckentsprechender Weise vorsieht. Die Abdichtung zwischen den Zonen und Abschnitten wird in üblicher Weise durch eine Einschnürung des Schachtes bewirkt, die Verbindung zwischen Schacht und Kammern durch Schlitze, die den Böschungs-und Rutschwinkel des Einsatzes Rechnung tragen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Erzeugen von Roheisen aus Eisenerz unter Zufuhr von Brennstoff vornehmlich zur Erzreduktion in einem im wesentlichen aus Vorwärm-, Röst-, Reduktions- und Schmelzzone bestehenden Schachtofen mit zwischen den Zonen angeordneten Einschnürungen, dessen nach Art eines Niederschachtofens ausgebildeter Schmelzzone der Brennstoff in fester Form in Höhe ihres Kohlenstoffbedarfs unmittelbar zugeführt wird und bei dem die Reduktion in mehreren Abschnitten mittels gasförmiger, durch Verbrennung zum Teil in der Schmelzzone erzeugter, in ihrer Reduktionsfähigkeit jeweils regenerierter Medien vorgenommen wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Vorwärmen, Rösten und Reduzieren in insgesamt als Querstromofen ausgebildeten Ofenstufen vorgenommen wird, wobei ferner die Vorwärmung des Möllers auf Reduktionstemperatur in an sich bekannter Weise mit vollständig verbranntem Gas oder Brennstoff durchgeführt wird und sich die Reduktion bei gleichbleibender Temperatur vollzieht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 282 574, 413 928, 431326, 483 494; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1952, S. 459 bis 466.
DEA19582A 1954-01-27 1954-01-27 Verfahren zum Erzeugen von Roheisen Pending DE1244819B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3889275A1 (de) * 2020-03-31 2021-10-06 Qiu, Jiangbo Mehrphasenströmungsmetallurgieofen mit skyflash

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DE282574C (de) * 1900-01-01
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DE483494C (de) * 1929-10-03 Wilhelm Mette Dr Herdofen zum Schmelzen und Reduzieren von Erzen

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