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DE1241991B - Verfahren zur Herstellung von Homo- oder Copolymerisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Homo- oder Copolymerisaten

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Publication number
DE1241991B
DE1241991B DE1964H0053498 DEH0053498A DE1241991B DE 1241991 B DE1241991 B DE 1241991B DE 1964H0053498 DE1964H0053498 DE 1964H0053498 DE H0053498 A DEH0053498 A DE H0053498A DE 1241991 B DE1241991 B DE 1241991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
trichloropivalic
polymerization
vinyl ester
vinyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964H0053498
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Ernst Klesper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE1964H0053498 priority Critical patent/DE1241991B/de
Publication of DE1241991B publication Critical patent/DE1241991B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F18/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid or of a haloformic acid
    • C08F18/20Esters containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C08f
Deutsche Kl.: 39 c-25/01
Nummer: 1241991
Aktenzeichen: H 53498IV d/39 c
Anmeldetag: 10. August 1964
Auslegetag: 8. Juni 1967
Polymerisate des Vinylesters der Trimethylessigsäure, der sogenannten Pivalinsäure, mit den verschiedensten Comonomeren sind bekannt. Diese bekannten Produkte stellen thermoplastische Polymeren dar, die einen relativ niedrigen Erweichungspunkt aufweisen und dadurch für viele Verwendungszwecke ungeeignet sind. Der Erweichungspunkt liegt zwischen 85 und 88 0C. Weiterhin war es bekannt, daß durch Perlpolymerisation hergestelltes Polyvinylpivalat einen Erweichungspunkt von etwa 94 bis 96 0C zeigt.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Homo- oder Copolymerisaten durch Polymerisation von Pivalinsäurevinylestern, gegebenenfalls zusammen mit wenigstens eine polymerisierbare Doppelbindung enthaltenden Verbindungen, unter Einwirken von Radikalbildnern gefunden, bei dem dann thermoplastische, gebundenes Chlor enthaltende Polymerisate bzw. Copolymerisate mit hohem Erweichungspunkt erhalten werden, wenn als Pivalinsäurevinylester der Vinylester der ^,^',^"-Trichlorpivalinsäure polymerisiert wird.
Im nachfolgenden wird die ^,^',^"-Trichlorpivalinsäure kurz als Trichlorpivalinsäure bezeichnet.
Der monomere Vinylester der Trichlorpivalinsäure war ebenso wie die daraus gewonnenen Polymeren bisher nicht bekannt. Der monomere Vinylester kann auf verschiedenen, an sich bekannten Wegen hergestellt worden sein. So kann z. B. die Trichlorpivalinsäure mit Acetylen zum Vinylester umgesetzt worden sein. Ferner ist es möglich, daß die freie Säure mit einem niederen Vinylester, wie Vinylacetat oder Vinylpropionat, umgeestert worden ist.
Für die Polymerisation soll der Vinylester in reiner Form vorliegen. Aus diesem Grund soll zu seiner Her-Stellung eine möglichst reine Trichlorpivalinsäure verwendet werden. Es ist ferner oft zweckmäßig, daß der Vinylester der Trichlorpivalinsäure vor der Polymerisation mit konzentrierten wäßrigen Laugen ausgeschüttelt und dann fraktioniert destilliert worden ist. Die Homopolymerisation des Vinylesters der Trichlorpivalinsäure wird nach üblichen Methoden vorgenommen.
Es ist weiterhin möglich, die Polymerisation gemeinsam mit weiteren, wenigstens eine polymerisierbare Doppelbindung enthaltenden Verbindungen durchzuführen. Als Comonomeren eignen sich beispielsweise Vinylester von lang- oder kurzkettigen aliphatischen Carbonsäuren, insbesondere aber Vinylacetat, Vinylpropionat oder Vinylbutyrat. Weiterhin sind als Comonomeren geeignet Acrylsäure- oder Methacrylsäureester kurzkettiger aliphatischer Alkohole, insbe-Verf ahren zur Herstellung
von Homo- oder Copolymerisaten
Anmelder:
Henkel & Cie. G. m. b. H.,
Düsseldorf-Holthausen, Henkelstr. 67
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Chem. Dr. Ernst Klesper,
Düsseldorf-Eller
sondere der Acrylsäuremethylester, Methacrylsäureäthylester oder Acrylsäurebutylester.
Die Polymerisation wird in an sich bekannter Weise durchgeführt. Sie kann als Blockpolymerisation, unter Umständen auch in Form einer Perlpolymerisation, als Polymerisation in Lösung, gegebenenfalls als Fällungspolymerisation, oder auch bevorzugt als Emulsionsbzw. Suspensionspolymerisation vorgenommen werden.
Zur Anregung der Polymerisation eignen sich die bekannten Radikalbildner bzw. Radikale erzeugenden Systeme, auch Einwirkung von kurzwelligem Licht oder sonstiger energiereicher Strahlung. Durch welche Mittel die Anregung der Polymerisation vorgenommen wird, richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Polymerisationsmethode. Die Verwendung der folgenden Katalysatoren ist in vielen Fällen möglich: Wasserstoffperoxyd, Kaliumperoxydisulfat, gegebenenfalls auch unter Zusatz von Reduktionsmitteln, wie Natriumdithionit, Natriumhydrogensulfit, Natriumthiosulfat, Formaldehydnatriumsulfoxylat und zweiwertigen Eisensalzen, als Redoxsysteme. Daneben sind organische, beim Erwärmen Radikale liefernde Verbindungen zur Auslösung der Polymerisation geeignet, beispielsweise Diacetylperoxyd, Dilauroylperoxyd, Acetyllauroylperoxyd, Dibenzoylperoxyd, Dicumolperoxyd, Cyclohexanonperoxyd, Butylhydroperoxyd, Cumolhydroperoxyd. Weiterhin kommen als Radikalbildner auch nichtperoxydische organische Verbindungen in Frage, wie beispielsweise Azo-isobuttersäuredinitril oder der entsprechende Dimethylester. Ferner ist zur Auslösung der Polymerisation eine Bestrahlung mit üblichen, UV-Licht liefernden Quarzlampen möglich.
Die eigentliche Blockpolymerisation wird bevorzugt durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht ausgelöst. Sie kann auch in Form einer Perlpolymerisation in
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Wasser vorgenommen werden. In diesem Fall werden zweckmäßig in den Monomeren lösliche Radikalbildner, die vorstehend erwähnt wurden, eingesetzt. Außerdem kann es ratsam sein, Schutzkolloide oder sogenannte Körnungsmittel zu verwenden.
Bei der Polymerisation in Lösung kann man solche Lösungsmittel verwenden, welche sowohl den monomeren als auch den polymeren Vinylester der Trichlorpivalinsäure bzw. das den Vinylester der Trichlorpivalinsäure enthaltende Copolymerisat lösen. Als solche können beispielsweise verwendet werden: Benzol, Toluol, Xylol, Dioxan, Aceton, Methyläthylketon, Äthylacetat.
Bei der Emulsions- oder Suspensionspolymerisation des Vinylesters der Trichlorpivalinsäure verwendet man in erster Linie Wasser als Reaktionsmedium. Es ist aber auch möglich, organische Flüssigkeiten wie Glykol oder Glycerin zu verwenden. Zum Emulgieren bzw. Dispergieren der Monomeren können bekannte Emulgatoren, insbesondere anionenaktive und nichtionogene Verbindungen, eingesetzt werden. Beispielsweise sind geeignet Alkalisalze von Fettsäuren oder Alkylarylsulfonaten oder von Halbestern der Schwefelsäure mit längerkettigen Fettalkoholen, wie etwa Lauryl-, Myristyl-, Palmityl-, Stearyl- oder Oleylalkohol. Ferner sind verwendbar die oberflächenaktiven Äthylenoxydanlagerungsprodukte an die genannten Alkohole oder an alkylierte Phenole, wie etwa Nonylphenol. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, zusätzlich zu den Emulgatoren noch Schutzkolloide zu verwenden, insbesondere dann, wenn man eine stabile Emulsion bzw. Dispersion erhalten will.
Die Polymerisationstemperatur richtet sich nach den angewendeten Polymerisationsverfahren. Sie liegt etwa zwischen 0 und 150° C, insbesondere aber 30 und 100°C.
Die Aufarbeitung der Polymerisate ist abhängig von der angewendeten Polymerisationsmethode. Falls Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel angewendet worden sind, können die Reaktionsprodukte in geeigneter Weise, beispielsweise durch Ausfällen mit Nichtlösern oder bei Verwendung von Wasser durch Zusatz von Salzlösungen, abgeschieden werden. In manchen Fällen kann man auch die verwendeten Lösungsmittel durch Destillation entfernen. Die Reinigung der gewonnenen Polymerisate, welche für manche Verwendungszwecke notwendig ist, kann in an sich bekannter Weise durch Auflösen in einem Lösungsmittel und Ausfällen mit einer nichtlösenden, mischbaren Flüssigkeit vorgenommen werden. Dabei werden neben etwa nicht umgesetzten Monomeren auch niedermolekulare Anteile abgetrennt.
Die erfindungsgemäß herstellbaren Polymerisate bzw. Copolymerisate des Vinylesters der Trichlorpivalinsäure weisen im Vergleich zu anderen Vinylpolymerisaten einen sehr hohen Erweichungspunkt auf. Verglichen mit Polyvinylacetat ähnlichen Molekulargewichts liegen die Erweichungspunkte um etwa 60 bis 9O0C höher, nämlich zwischen etwa 130 und 155°C.
Die Polymerisate, insbesondere aber die Homopolymerisate, zeigen eine gute thermische Beständigkeit und eine gute Lichtbeständigkeit, welche insbesondere gegenüber dem Polyvinylchlorid beachtlich ist. So treten bei gleicher Temperaturbeanspruchung beim Vinylester der Trichlorpivalinsäure erst nach erheblich längerer Zeit gleiche Verfärbungen auf. Man kann die guten thermischen Eigenschaften darauf zurückführen, daß die erfindungsgemäß hergestellten Polymerisate nicht bzw. kaum zur HCl-Abspaltung neigen.
Die erfindungsgemäß hergestellten Polymerisate eignen sich zur Herstellung von Formkörpern und harten, chemisch widerstandsfähigen Überzugsmitteln. Die Homopolymerisate sind im allgemeinen hart und spröde. Sie lassen sich aber durch bekannte Weichmacher leicht zu harten, aber gleichzeitig zähen Produkten verarbeiten. Außerdem kann man durch Einpolymerisieren der bereits erwähnten Comonomeren innerlich weichgemachte echte Copolymerisate erhalten.
Herstellung des Vinylesters
der Trichlorpivalinsäure
Es wurden 255 g Trichlorpivalinsäure, 25,5 g HgO und 5,1 g Hg (OOCCH3) zusammengegeben und auf 120° C erhitzt. Dazu wurden 0,69 ml konzentrierte Schwefelsäure gegeben, um feinverteiltes HgSO4 in situ zu bilden. Nach Verdrängen des Luftsauerstoffs wurde während 3V2 Stunden bei 110 bis 120° C unter schnellem Rühren Acetylen eingeleitet, bis die Acetylenaufnahme sich sehr verlangsamt hatte. Das Produkt wurde bei 1 bis 2 Torr destilliert. Ausbeute 164 g (57,5 % der Theorie).
Zur weiteren Reinigung wurde über eine 30 cm hohe Raschigringkolonne, mit einem Verhältnis Rückfluß zu Abnahme 2:1 bis 1:1, fraktioniert. Der gereinigte Ester siedet bei 63 bis 660C und 0,2 Torr. Brechungsindex: n%5 = 1,4848.
Analyse:
Gefunden
berechnet
C 36,30%, Cl 46,31 %;
C 36,28%, Cl 46,00%.
Beispiel 1
15 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure wurden unter Verwendung von 1,5 g Na-Laurylsulfat durch schnelles Rühren in 150 ml Wasser emulgiert. Dann wurden 150 mg Kaliumperoxydisulfat zugegeben, der Luftsauerstoff durch Stickstoff verdrängt und auf 7O0C erwärmt. Nach lx/2 Stunden und dauerndem Rühren wurde das entstandene Polymere mit konzentrierter Kochsalzlösung ausgefällt, mit Wasser ausgewaschen und getrocknet.
Ausbeute 11g, K-Wert 62 (0,5% in Dioxan), Erweichungspunkt zwischen 135 und 145°C. Das Polymerisat war löslich in Benzol, Xylol, Aceton und Chloroform, unlöslich in Äthanol, Glycerin, Heptan.
Beispiel 2
Das vorstehende Beispiel wurde wiederholt, jedoch mit der Abweichung, daß 2 Stunden bei 700C und weitere 2 Stunden bei 95 0C polymerisiert wurde. Das Polymerisat wurde durch Zugabe von 15 g krist. Aluminiumsulfat in die heiße Emulsion gefällt und sofort filtriert, mit Wasser ausgewaschen und getrocknet.
Ausbeute 13,2 g, K-Wert 53 (3% in Dioxan), Erweichungspunkt zwischen 140 und 150°C.
Beispiel 3
6 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure wurden unter Verwendung von 600 mg des Natriumsalzes des Laurylsulfats durch schnelles Rühren in 60 ml Wasser emulgiert. 60 mg Kaliumperoxydisulfat und 100 mg Fe(N H4)JJ (SO4)JJ · 6H2O wurden zugegeben, der Luft-
sauerstoff durch Stickstoff verdrängt, 2 Stunden bei 700C und 2 Stunden bei 95°C unter ständigem Rühren gehalten. Es wurde durch Zugabe von 6 g krist. Aluminiumsulfat zur heißen Emulsion gefällt.
Ausbeute 5 g, K-Wert 54 (3 % in Dioxan), Erweichungspunkt zwischen 135 und 145°C.
Beispiel 4
7 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure wurden im Reagenzglas mit einer kombinierten UV- und IR-Lichtquelle während 6 Stunden bestrahlt. Das Monomere verwandelte sich dabei in eine klare, harte Masse.
Zur Reinigung wurde die Substanz in Dioxan gelöst und mit Methanol gefällt. Ausbeute 4,1 g. Der K-Wert des gefällten Polymeren betrug 62 (3 % in Dioxan).
Beispiel 5
6 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure und 6 g Vinylacetat wurden unter Verwendung von 600 mg Na-Laurylsulfat unter schnellem Rühren in 60 ecm Wasser emulgiert. Es wurden 60 mg Kaliumpersulfat zugefügt, Luftsauerstoff durch Stickstoff verdrängt und 2 Stunden bei 700C, 1 Stunde bei 95°C unter ständigern Rühren gehalten. Noch heiß wurde mit einer gesättigten Kochsalzlösung gefällt. Ausbeute 10,1 g. Das Polymerisat war in Dioxan, Äthylacetat, Aceton, Trichloräthylen oder Benzol löslich und in Methanol, Äthanol oder Heptan unlöslich. Es handelt sich nicht um ein Gemisch von Homopolymeren, sondern um ein echtes Copolymeres.
Beispiel 6
35
Beispiel 7
2,15 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure und 0,86 g Vinylacetat wurden im Reagenzglas während 18 Stunden bis zur völligen Erhärtung mit einer kombinierten UV- und IR-Lampe bestrahlt. Das Polymerisat wurde in Dioxan aufgelöst und mit Methanol gefällt. Es handelt sich um ein echtes Copolymeres.
Beispiel 8
6 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure und 6 g frisch destillierter Acrylsäuremethylester wurden mit 300 mg Na-Laurylsulfat und 300 mg eines nichtionogenen Emulgators (Nonylphenol mit 2,5 Äthylenoxydeinheiten pro Mol Nonylphenol) unter Rühren in 60 ecm H2O emulgiert. Es wurden dann 60 mg Kaliumperoxydisulfat zugegeben, der Luftsauerstoff durch Stickstoff verdrängt und unter Rühren 2 Stunden bei 7O0C, 2 Stunden bei 95° C gehalten. Dann wurde mit gesättigter Kochsalzlösung gefällt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Ausbeute 11,5 g (=96%), K-Wert63 (3% in Dioxan). Das Polymerisat war hart und zäh. Es war löslich in Dioxan, Äthylacetat, Aceton, Trichloräthylen oder Benzol, unlöslich in Methanol, Äthanol oder Heptan. Es handelt sich um ein echtes Copolymeres.
Beispiel 9
10 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure und 10 g Vinylacetat wurden mit 30 ecm trockenem Toluol verdünnt und 20 mg Azo-bis-(isobuttersäurenitril) zugegeben. Es wurde 3V2 Stunden unter Rückfluß polymerisiert. Das Polymerisat wurde mit Heptan ausgefällt und bei 700C im Vakuumtrockenschrank getrocknet. Ausbeute 10 g, K-Wert 17 (3% in Dioxan).
45 9 g Vinylester der Trichlorpivalinsäure und 3 g frisch destillierter Acrylsäure-n-butylester wurden mit 450 mg Na-Laurylsulfat, 450 mg eines nichtionogenen Emulgators (Nonylphenol mit 2,5 Äthylenoxydeinheiten pro Mol Nonylphenol) unter Rühren in 90 ml Wasser emulgiert. Es wurden dann 120 mg Kaliumperoxydisulfat zugegeben, der Luftsauerstoff durch Stickstoff verdrängt und unter Rühren 2 Stunden bei 700C und 1 Stunde bei 95° C gehalten. Dann wurde mit gesättigter Kochsalzlösung gefällt, mit Wasser von 700C gewaschen und getrocknet. Ausbeute 10,5 g. Das Polymere war hart und zäh.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Homo- oder Copolymerisaten durch Polymerisation von Pivalinsäurevinylestern, gegebenenfalls zusammen mit wenigstens eine polymerisierbare Doppelbindung enthaltenden Verbindungen, unter Einwirken von Radikalbildnern, dadurch gekennzeichnet, daß als Pivalinsäurevinylester der Vinylester der /?,/f ,^"-Trichlorpivalinsäure polymerisiert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 381 338;
    Die Makromolekulare Chemie, Bd. 69, S. 135 (1963).
    709 589/358 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964H0053498 1964-08-10 1964-08-10 Verfahren zur Herstellung von Homo- oder Copolymerisaten Pending DE1241991B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2381338A (en) * 1942-10-05 1945-08-07 Du Pont Vinyl trimethyl acetate and synthetic resins made therefrom

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2381338A (en) * 1942-10-05 1945-08-07 Du Pont Vinyl trimethyl acetate and synthetic resins made therefrom

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