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DE1128785B - Einrichtung zum selbsttaetigen Abrichten von Profilschleifscheiben - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Abrichten von Profilschleifscheiben

Info

Publication number
DE1128785B
DE1128785B DEL22846A DEL0022846A DE1128785B DE 1128785 B DE1128785 B DE 1128785B DE L22846 A DEL22846 A DE L22846A DE L0022846 A DEL0022846 A DE L0022846A DE 1128785 B DE1128785 B DE 1128785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
gear
switch
puller
dressing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL22846A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt H Schultze
Otto Jaeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA HERBERT LINDNER
Herbert Lindner GmbH
Original Assignee
FA HERBERT LINDNER
Herbert Lindner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA HERBERT LINDNER, Herbert Lindner GmbH filed Critical FA HERBERT LINDNER
Priority to DEL22846A priority Critical patent/DE1128785B/de
Publication of DE1128785B publication Critical patent/DE1128785B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/07Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels by means of forming tools having a shape complementary to that to be produced, e.g. blocks, profile rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/04Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of cylindrical or conical surfaces on abrasive tools or wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
    • B24B53/081Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Abrichten von Profilschleifscheiben Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum selbsttätigen Abrichten von Profilschleifscheiben an Gewindeschleifmaschinen mit an einer Prismenführung des Schleifbockes auswechselbar aufsetzbarem Einroll- oder Abziehgerät, mit einem Zustellgetriebe und mit einem Abziehgetriebe, welches die Abziehbewegungen der Abziehwerkzeuge in einem steuerbaren Abrichtezyklus bewirkt.
  • Mehrprofilige Schleifscheiben werden vorwiegend mit einem Einrollgerät abgerichtet, während Einprofilschleifscheiben fast immer mit Diamanten abgezogen werden, wobei der Abrichtvorgang in beiden Fällen selbsttätig erfolgt. .
  • Bei Schleifarbeiten kommt es vor, daß in unmittelbarer Folge zwischen Verwendung einer mehrprofihgen und einer einprofiligen Schleifscheibe gewechselt wird. Beispielsweise schruppt man gern mit der mehrprofiligen Schleifscheibe und schlichtet mit der einprofiligen Schleifscheibe. Deshalb war es bisher notwendig, das Abzieh- oder Einrollgerät mit allen zugehörigen Getrieben je nach Bedarf zu wechseln. Da aber die selbttätigen Abzieh- und Einrollaggregate mit ihren Getrieben umfangreich und schwer sind, werden für das Auswechseln erhebliche Kräfte und Einrichtezeiten benötigt. Außerdem müssen zwei komplette Abrichtaggregate zur Verfügung stehen, die verhältnismäßig teure Zusatzgeräte für die Gewindeschleifmaschinen sind.
  • Durch die Erfindung soll die Auswechslung des zum Einrollen bzw. zum Abziehen dienenden Abrichtgerätes, die bisher jedes für sich mit komplettem Zustellgetriebe und beim Abziehgerät auch noch mit einem Abziehgetriebe ausgerüstet waren, erleichtert und die Aufwendungen und Herstellungskosten der gesamten erforderlichen Einrichtung verringert werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein für das Eimoll- und Abziehgerät gemeinsames, am Schleifbock fest angeordnetes Abrichtgrundgerät neben dem Zustellgetriebe mit Antriebsmotor für beide auf das Grundgerät aufsetzbare Abrichtgeräte enthält, nämlich den Einroller und den Abzieher, auch den wesentlichen Teil des Abziehgetriebes mit dessen Antriebsmotor sowie Kupplungs-und Sperrmittel, welche den Anziehantrieb bei auf das Grundgerät aufgesetztem Einroller mechanisch und elektrisch sperren, und dieses Grundgerät weist außerdem einen durch einen Getriebeschalthebel des Zustellgetriebes betätigbaren Schalter auf, der bei aufgesetztem Abzieher den sonst den Rücklauf des Zustellmotors steuernden Schalter auf den Einschaltstromkreis des Abziehmotors umlegt, der dadurch seinerseits die Einschaltung des Zustellmotors auf Rücklauf steuert.
  • Dieses Zusammenspiel von Zustellgetriebe und Abziehgetriebe, die beide ihren eigenen Antriebsmotor haben, wird dadurch ermöglicht, daß beide Getriebe in dem Grundgerät vereinigt sind, woraus sich der Vorteil ergibt, daß der Einroller überhaupt kein Getriebe und der Abzieher nur noch das für ihn bekannte Steuerkurventriebwerk für die Abrichtdiamanten enthält.
  • Das das Zustellgetriebe für beide Abrichteinheiten ausgelegt ist, muß es für jede dieser Einheiten in der speziellen Zustellgeschwindigkeit arbeiten, und zwar muß beim Einrollen lediglich das Zustellgetriebe arbeiten, während das Abziehgetriebe und der Abziehmotor bockiert bzw. abgeschaltet sind. Wenn aber der Abzieher auf das Grundgerät aufgesetzt ist, so muß die bisherige Blockierung des Abziehgetriebes freigegeben und der Abziehmotor in den Abrichtezyklus sinngemäß eingeschaltet sein.
  • Die elektrische Abschaltung des Abziehmotors erfolgt zweckmäßig dadurch, daß am Abrichtgrundgerät ein nur vom Einroller durch dessen Leiste beaufschlagbarer Schalter angeordnet ist, dessen geöffnete Kontakte den Abziehmotor abschalten. Außerdem können Mittel zur mechanischen Blockierung des Abziehgetriebes vorgesehen sein, indem am Abrichtgrundgerät ein aus der Aufsetzfläche des Zustellschlittens herausragender zweiflächiger Mitnehmer angeordnet ist, dessen Gegenmitnehmer sich am Abziehgerät und dessen die Blockierung bewirkende Gegennut, welche die Breite des Mitnehmers hat, sich am Einroller befindet.
  • Eine weitere elektrische Sicherung besteht darin, daß Kontakte vorgesehen sind, die beim Aufsetzen des Einrollers den Stromkreis für die Einschaltung des Zustellmotors zeitweilig unterbrechen, bis ein diesen Kontakten parallel geschaltetes Zeitwerk diese Unterbrechung aufhebt. Dadurch kann der Zustellmotor nicht vorher eingeschaltet werden, bis die Schleifscheibe die für - den Einrollvorgang erforderliche, herabgesetzte Drehzahl aufweist. Diese Sicherungsmaßnahme ist deshalb von Wichtigkeit, weil es zur Gewährleistung der Profilgenauigkeit des zu schleifenden Gewindes oftmals erforderlich ist, die Schleifscheibe während des Gewindeschleifens mehrmals abzurichten. Es genügt aber nicht, daß der Antriebsmotor der Schleifscheibe bei aufgesetztem Abroller auf die verminderte Einrollgesehwindigkeit, die etwa ein Sechstel bis ein Zehntel der Schleifgeschwindigkeit beträgt, geschaltet wird, da die Schleifscheibe und der Schleifscheibenmotor, wenn er auf volle Tourenzahl läuft, ein bestimmtes Beharrungsvermögen haben und es daher eine gewisse Zeit dauert, bis diese herabgesetzte Drehzahl erreicht ist. Das den Unterbrecherkontakten des Zustellmotors parallel angeordnete Zeitschaltwerk wird auf diese benötigte Auslaufzeit der Schleifscheibe eingestellt und gewährleistet es daher, daß das Zustellgetriebe des Einrollers auch wirklich erst dann eingeschaltet werden kann, wenn die Einrollgeschwindigkeit der Schleifscheibe vorhanden ist.
  • Der am Grundgerät vorhandene Getriebeschalthebel des Zustellgetriebes, der auf Abziehen oder Einrollen einstellbar ist, setzt die Zustellgeschwindigkeit für das Einrollen herab, wobei die Zustellgeschwindigkeit in dieser Stellung des Schalthebels zweckmäßig stufenlos regelbar ist. Diese Regelbarkeit des Zustellmotors ist aber für das Abziehen, also in der anderen Stellung des Schalthebels, vorteilhaft blockiert, damit das Abziehen immer mit einem konstanten Höchstwert der Zustellgeschwindigkeit erfolgt.
  • Durch die am Abrichtgrundgerät vorhandenen Kupplungs-, Sperr- und Schaltmittel läßt sich jeder Abrichtvorgang trotz der Aufteilung des gesamten Abrichtaggregates in ein Grundgerät und in die beiden leichter zu handhabenden Abrichteinheiten mit voller Betriebssicherheit ausführen.
  • Der Gegenstand der allein in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 das Getriebeschema des Grundgerätes mit Antriebsmotor und Getriebe für den Zustellschlitten und mit Antriebsmotor und Getriebe für das Abziehen, Fig.2 das schematische Getriebe innerhalb des Abziehgerätes, Fig. 3 die Seitenansicht des Abziehgerätes, Fig. 4 die Seitenansicht des Einrollgerätes, Fig. 4 a eine Aufsicht auf den blockierten Mitnehmer, Fig.5 und 6 einen am Grundgerät befindlichen Schalter in Verbindung mit dem Abzieher der Fig. 3 i und in Verbindung mit dem Einroller gemäß Fig.4. Fig. 7 einen Schnitt in Richtung I-I des Getriebes des Grundgerätes, Fig. 8 einen Schnitt in Richtung II-II dieses Getriebes, Fig. 9 einen Schnitt in Richtung III-III dieses Getriebes, Fig.10 und 11 das Grundgerät mit aufgesetztem Abzieher in Seitenansicht und Vorderansicht, Fig.12 und 13 das Grundgerät mit aufgesetztem Einroller in Seitenansicht und Vorderansicht.
  • Das Gehäuse 1 des Grundgerätes sitzt oberhalb der Schleifscheibe 2 fest am Schleifbock 3 der Schleifmaschine, der auch die Schleifspindel 4 und die Schleifscheibe 2 trägt.
  • Das Gehäuse 1 trägt den Zustellschlitten 5 mit dem Schwalbenschwanz 6 und der Verschiebemutter 7, die mit der Spindel 8 zusammenarbeitet.
  • Die Spindel 8 ist in der Hülse 9, die in dem Schneckenrad 10 axial verschiebbar ist, und in der ebenfalls axial verschieblichen oberen Hülse 11 gelagert. Das untere Ende der Spindel stützt sich gegen die Buchse 12 ab, die an dem Gehäuse entgegen der Feder 13 verschieblich ist. Die Feder 13 hat die Aufgabe, das so axial verschiebliche Spindelaggregat mit der Rolle 14 gegen die im Gehäuse 1 gelagerte Steuerscheibe 15 zu drücken. Bei nicht drehbewegter Steuerscheibe 15 ist das Spindelaggregat axial unverschieblich, wie es für die Zustellbewegung des Zustellschlittens 5 benötigt wird.
  • Die Hülse träge die Klauenkupplung 16, die mit dem auf der Spindel 8 festsitzenden Gegenkupplungsteil 17 im Eingriff ist. Über die Kupplung 16, 17 geht der von dem Antriebsmotor 18 kommende Kraftantrieb über das Schneckenrad 10 auf die Spindel B. Das hierzu benötigte Getriebe wird später erläutert.
  • Außer der motorischen Verstellung des Zustellschlittens ist eine Handverstellung mittels der Kurbel 19 vorgesehen, die auf dem Vierkant 20 der Spindel 8 sitzt. Die in der Spindel axial geführte Stange 21 steht über den Stift 22 und eine Ringnut 23 mit der Hülse 9 in Verbindung, so daß beim Herunterdrücken der Kurbel die Stange 21 entgegen der Feder 24 die Hülse 9 nach unten verschiebt und damit die Kupplungsteile 16 und 17 außer Eingriff bringt, wodurch eine Handverstellung des Zustellschlittens 5 durch die Spindel 8 erfolgen kann. Ist diese Handverstellung beendet, so bringt die Feder 24 die Kupplungsteile 16 und 17 wieder in Eingriff; so daß der Kraftantrieb über das Schneckenrad 10 eingeschaltet ist.
  • Der Kraftantrieb erfolgt von dem Gleichstromregelmotor 18 über die Schnecke 25 auf das schrägverzahnte Schneckenrad 26. Das Schneckenrad sitzt mit seiner Nabe 27 fest auf der Schneckenwelle 28, welche die Schnecke 29 trägt. Die Schneckenwelle 28 ist in Lagern 30 gelagert und beidseitig durch die Federn 31 abgestützt. Die Schneckenwelle 28 kann bei Überschreiten einer Maximalbeanspruchung gegen die Federn je nach der Drehrichtung des Motors nach rechts oder links ausweichen. In die Ringnut 32 derNabe 27 greift der drehbar gelagerte Schalthebel 33-ein, der bei Verschiebung der Schneckenwellenkontakte auf die elektrischen Schalter 34 bzw. 35 wirkt, deren Funktion später erläutert wird: Die Schnecke 29 steht im Eingriff mit dem Schneckenrad 36, das über Zwischenräder 37 und 38 und über ein Kegelradpaar 39 auf die Welle 40 arbeitet. Mit dieser Welle sind Stirnräder 41 und 42 fest verbunden, die ein Geschwindigkeitswechselgetriebe darstellen. Die auf der Welle 43 axial verschieblichen Gegenzahnräder 44 und 45 können durch die Schaltgabel 46 wahlweise mit dem Rad 42, wie gezeichnet, oder mit dem Zahnrad 41 in Eingriff gebracht werden. Diese Verschiebung wird beim Schalten des Handhebels 47 bewirkt, der in der gezeichneten Schaltstellung I auf Abziehen und in der gestrichelten Stellung II auf Einrollen steht. In der Schaltstellung auf Abziehen läuft der Motor 18 mit seiner höchsten Drehzahl, wobei seine Regelbarkeit durch an sich bekannte Mittel blockiert ist. Die für das Einschalten der höchsten Drehzahl erforderliche Schaltung wird in der Schaltstellung I des Schalthebels 47 mitveranlaßt. Außerdem wirkt dieser Schalthebel 47 in der Stellung auf Einrollen noch auf den Kontakt 48, dessen Funktion ebenfalls noch später erläutert wird. Die Drehbewegung der Welle 43 wird über das Stirnrad 49 auf das Stirnrad 50 übertragen, das lose drehbar auf der Hülse 51 gelagert ist. Dieses überträgt diese Bewegung auf das auf der Welle 52 sitzende Zahnrad 53, das auf diese Weise die auf der Welle 52 sitzende Steuerscheibe 15 antreibt. Die Steuerscheibe hat über den Winkel a eine Steigung von beispielsweise 2 mm, der übrige Teil verläuft zylindrisch. Dieser Weg von beispielsweise 2 mm wird über die Rolle 14 auf den Zustellschlitten 5 übertragen, der unter Verschiebung der Spindel 8 seinen Freihub ausführt. Nachdem die Steuerscheibe den Winkel zurückgelegt hat, hat der an dem Stirnrad 50 sitzende Knaggen 54 auch den Winkel a durchlaufen und liegt gegen den Knaggen 55 der Hülse 51 an und nimmt bei weiterer Drehung die Hülse mit, die mit einer Schrägzahnkupplung 56 versehen ist, die mit der geraden Zahnfläche in der eingezeichneten Antriebsrichtung den Gegenkupplungsteil57 mitnimmt. Der Gegenkupplungsteil 57 trägt das Sperrad 58 (Fig. 7), dessen Verzahnung 59 entgegengesetzt zur Verzahnung 56 gerichtet ist, so daß die Federn der Sperrklinke 60 bei der Antriebs- oder Zustelldrehrichtung die Zähne 59 überratschen. Der das Sperrrad tragende Kupplungsteil 57 sitzt auf dem Vierkant 61 der Schneckenwelle 62; die mit der Schnecke 63 das Schneckenrad 10 treibt. Die Welle 62 geht durch die Hülse 51 hindurch und ist in der Büchse 64 des Kupplungsteiles 65 gelagert. Der Kupplungsteil 65 ist in dem Gehäuse 1 drehbar gelagert und mit dem Einstellhebel 66 verbunden, der an seinem Ende die Handhabe 67 trägt, die auf dem Indexbolzen 68 sitzt, der federnd in Löcher 69 eingreift, die kreisförmig um die Drehachse des Hebels 66 angeordnet sind, um auf diese Weise die Größe des Zustellbetrages einstellen zu können. Der Kupplungsteil 65 trägt den Knaggen 70. Die Hülse 51 trägt den Gegenknaggen 71, der in der Ausgangsstellung des Getriebes, wie in Fig.9 dargestellt, gegen den im Gehäuse 1 angeordneten ortsfesten Stift 72 anliegt. Der Knaggen 70 dagegen ist durch Verdrehung des Stellhebels 66, wenn der Indexbolzen 68 in ein anderes Loch 69 eingerastet wird, in der Größe des Winkels ß (Fig. 9) einstellbar. Der Winkel ß ist ein Maß für die Größe der Zustellung. In der praktischen Ausführung bedeutet der Abstand von einem Loch 69 zum benachbarten eine Vergrößerung bzw. eine Verkleinerung des Zustellbetrages um 1/l00 mm.
  • Die Wirkungsweise des Zustellvorganges, wie er in dem vorbeschriebenen Getriebe des Grundgerätes abläuft, ist folgende: An dem Steuerpult der Maschine, das nicht dargestellt ist, wird der Motor 18 durch Niederdrücken eines Druckknopfschalters D in der für die Zustellung erforderlichen Drehrichtung eingeschaltet, der die Verbindung zu dem Netz N herstellt. Der Motor 18 läuft an und treibt über das vorher beschriebene Getriebe auf das Zahnrad 50. Bevor eine getriebliche Verbindung über die Schnecke 63 zum Schneckenrad 10 hergestellt wird, läuft dieses Zahnrad 50 leer auf der Hülse 51 und treibt das Zahnrad 53 und damit die Steuerkurve 15 an, so daß der Zustellschlitten 5 seinen Freihub um beispielsweise 2 mm ausführt. Nach Zurücklegung des Freilaufwinkels a läuft der Knaggen 54 des Zahnrades 50 gegen den Gegenknaggen 55 der Hülse 51, so daß diese nach Zurücklegung des Freihubes mitgenommen wird und ihre Bewegung über die Schrägzahnkupplung 56 auf die Welle 62 und die Schnecke 63 überträgt, welche das Schneckenrad 10 und damit die Spindel 8 so lange antreibt, bis der Knaggen 71 der Hülse 51 gegen den auf denZustellbetrag eingestelltenKnaggen 70 aufläuft. Während der Zustellwinkel ß durchlaufen wird, überratscht derSperrbolzen 60 dieVerzerrung 59 des Sperrades 58 in der in Fig. 7 angegebenen Drehrichtung. Sobald der Knaggen 71 auf den Knaggen 70 aufgelaufen ist, ist die Zustellbewegung für den Zustellschlitten 5 beendet. Der Antrieb läuft jedoch zunächst weiter. Dadurch tritt eine maximale Belastung innerhalb des Getriebes auf, wodurch die Ausweichschnecke 29 mit der Schneckenwelle 28 entgegen der linken Feder 31 nach links verschoben wird, so daß der Schalter 35 durch den schwingbar gelagerten Schalthebel 33 betätigt wird. Der Schalter 35 kehrt die Drehrichtung des Motors 18 um. Der Motor läuft zurück, bis der Knaggen 71 gegen den Stift 72 anschlägt, wodurch wiederum eine Drucksteigerung innerhalb des Getriebes auftritt, so daß sich nunmehr die Ausweichschnecke 29 mit der Schneckenwelle 28 entgegen der rechten Feder 31 nach rechts schiebt, wodurch aus dem Schwinghebel 33 der linke Schalter 34 betätigt wird, der den Motor abschaltet. Bei diesem Rücklauf erfolgt keine Rückverstellung der Schneckenwelle 62 mehr, da dies der Sperrstift 60 verhindert.
  • Während der Rücklaufbewegung des Motors 18 übertragen die Zahnräder 49, 50, 53 die Rücklaufbewegung auch auf die Steuerscheibe 15, die bei Beendigung des Rücklaufes die in Fig. 7 erreichte Ausgangsstellung wieder erreicht hat. Die Rücklaufbewegung wird durch die Schrägzahnkupplung 56, die in dieser Rückdrehrichtung überratscht, ermöglicht.
  • Der Schaltvorgang des Umschaltens von Vor- auf Rücklauf ist vorstehend vereinfacht beschrieben und gilt in der beschriebenen Funktion nur für den Einrollvorgang. Beim Abziehen setzt der Rücklauf selbstverständlich erst ein, nachdem der Abziehvorgang beendet ist.
  • In dem Gehäuse 1 des Grundgerätes ist ferner, wie es in Fig.1 dargestellt ist, das der Abziehvorrichtung zugeordnete Abziehgetriebe angeordnet, das von dem Gleichstrommotor 73 angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt ebenso wie bei dem vorbeschriebenen Zustellgetriebe, das zu dem Antriebsmotor 18 gehört, über die Schnecke 74, das Schneckenrad 75 auf die Schneckenwelle 76 der Ausweichschnecke 77, die in ihrer Funktion der Ausweichschnecke 29 entspricht. Die Ausweichschnecke 77 wird durch zu beiden Seiten des Schneckenrades 75 angeordnete Federn 78 abgestützt. Ebenso ist die Nabe 79 des Schneckenrüdes 75 mit einer Ringnut 80 versehen, in die die Gabel des Schalthebels 81 eingreift, der auf die noch zu erläuternden elektrischen Schalter 82 und 83 wirkt. Die Ausweichschnecke 77 steht im Eingriff mit dem Schneckenrad 84, dessen Drehbewegung über die Stirnzahnräder 85 und 86 sowie über das Kegelradpaar 87 auf die Welle 88 übertragen wird, auf der die Stirnzahnräder 89 und 90 sitzen. Ein Geschwindigkeitswechsel wird ebenso wie an dem vorbeschriebenen Getriebe durch Schieberäder ermöglicht, die mit 91 und 92 bezeichnet sind, die auf der Welle 93 axial verschieblich sind. Die Schieberäder werden durch den Schalthebel 94 verstellt. Auf der Welle 93 sitzt das Zahnrad 95, das mit dem auf einer Zwischenwelle 96 befestigten Zahnrad 97 im Eingriff steht, welches die Drehbewegung auf das Zahnrad 98 überträgt, das über die Welle 99 mit dem Schraubenrad 100 verbunden ist, das mit dem rechtwinklig dazu angeordneten Schraubenrad 101 kämmt, das auf der Welle 102 sitzt. Die Welle 102 trägt das Keilprofil 102 a und liegt parallel zu der Spindel B. In dem Getriebeschema ist sie lediglich zur Verdeutlichung unterhalb dieser Welle gezeichnet. An dem Zustellschlitten 5 ist das Lager 103 befestigt, in welchem das Kegelrad 104 läuft, das mit dem Kegelrad 105 im Eingriff steht, das am Ende des Bolzens 106 sitzt, der an seinem anderen Ende den zweiflächigen Mitnehmer 107 trägt, der aus der Aufsetzfläche des Zustellschlittens heraussteht. Das Kegelrad 104 wird durch die Welle 102 angetrieben -und kann sich in dem Keilwellenprofi1102a entsprechend der jeweiligen Zustellbewegung axial verschieben.
  • An dem Grundgerät befindet sich der in Fig.5 und 6 dargestellte Schalter 108, dessen Anordnung an dem Gehäuse 1 des Grundgerätes aus Fig. 10 bis 13 ersichtlich ist. Dieser Schalter besitzt in üblicher Weise einen herausragenden Bolzen 109, der über Keilflächen 110 auf die Schubstange 111 der Kontaktbrücken 112 und 112a wirkt. Diese Schalter sind an sich bekannt. Die Funktion dieses Schalters wird in Zusammenhang mit dem Abzieher bzw. Einroller erläutert.
  • An das beschriebene Grundgerät ist entweder der Abzieher 113 (Fig. 3, 10 und 11) oder der Einroller 114 (Fig. 4, 12 und 13) aufsetzbar.
  • Für den Fall, daß der Abzieher 113, wie dies in Fig.10 und 11 dargestellt ist, auf den Schwalben-Schwanz 6 des Zustellschlittens 5 des Grundgerätes aufgesetzt wird, gelangt der in der Aufsetzfläche 115 des Abziehers versenkt angeordnete Gegenmitnehmer 116 in Eingriff mit dem Zweiflächenmitnehmer 107. Dadurch wird die Drehbewegung dieses Mitnehmers auf das in Fig. 2 dargestellte Getriebe des Abziehers übertragen. Dieser Fall ist in Fig.2 in Verbindung mit der besprochenen Fig.1 getrieblich dargestellt.
  • Der Gegenmitnehmer 116 des Abziehers ist mit dem Zahnrad 117 verbunden, das mit dem Zahnrad 118 kämmt, das auf der Schneckenwelle 119 sitzt, welche die Schnecke 120 trägt, die mit dem Schnekkenrad 121 im Eingriff ist. Die Welle, auf der das Schneckenrad 121 sitzt, ist mit 122 bezeichnet. Sie trägt zwei breite Zahnritzel 123 und 124, die mit den Zahnstangen 125 und 126 der beiden Diamantstößel 127 und 128 kämmen, die an ihrem Ende die Abziehdiamanten 129 und 130 tragen. Der Stößel 127 ist in dem querbeweglichen Schlitten 131 und der Stößel 128 in dem querbeweglichen Schlitten 132 rechtwinklig zu der Querbewegung der Schlitten geführt. Die Abziehdiamanten 129 und 130 richten die Schleifscheibe entlang ihrer Flankenflächen ab, während ein dritter Diamant 133, der an der Schubstange 134 befestigt ist, die Umfangsfläche der Schleifscheibe 2 abrichtet. Die Abrichtbewegung für die Flanken ist die Resultierende zweier Bewegungen, die sich aus der Auf- und Abbewegung der Stößel 127 und 128 und der Querbewegung der Schlitten 131 und 132 ergibt. Wenn die Auf- und Abbewegung der Stößel durch die Ritzel123 und 124 und die Verzahnungen 125 und 126 erfolgen, werden die Querbewegungen der Schlitten durch Aufgleiten der an den Stößeln gelagerten Rollen 135 und 136 an den am Abziehergehäuse sitzenden, einstellbaren Steuerkurven 137 und 138 bewirkt. Die Steuerkurven sitzen auf drehbar gelagerten Schneckensegmenten 1.39 und 140; die durch die Einstellschnecken 141 und 142 mit ihren Betätigungsknöpfen 141 a, 142 a verstellbar sind. Von der Querbewegung des Schlittens 131 wird über das Schubgestänge 143 eine entsprechende Querbewegung auf die Schubstange 134 des Abziehdiamanten 133 übertragen. Der Hub der Stößel 127 und 128 bzw. derjenige der Schubstange 134 ist einstellbar. Hierzu dient der fest auf der Welle 122 sitzende Anschiagknaggen 144, dessen Gegenknaggen 145 dreheinstellbar in dem Gehäuse des Abziehers 113 gelagert ist. Zur Einstellung der Rüstung dient der Einstellhebel 146, der die Handhabe 147 trägt, die zeit dem Indexbolzen 148 versehen ist, der federnd in kreisförmig angeordnete Löcher 149 eingreift und damit die jeweilige Einstellung des Knaggens 145 bewerkstelligt. Damit wird der Hub der Abziehdiamanten eingestellt.
  • Beim Abziehen mit dem selbsttätigen Abzieher rnuß der Schalthebel47 auf Abziehen (Stellung 1) gestellt sein, wie es in Fig.1 dargestellt ist. Dann bewirkt der diesem Schalthebel 47 zugeordnete Kontakt 48 durch das beim Ausweichen der Ausweichschnecke 29 durch den Schalter 35 gegebene Kommando die Stillsetzung des Zustellmotors 18 und den Anlauf des Abziehmotors 73. Dieses Kommando wird, wie vorher beschrieben, erst dann gegeben, wenn die Zustellung im Grundgerät erfolgt ist, und es wird also dadurch bewirkt, daß der Zustellmotor nicht wie beim Einrollen sofort auf Rücklauf schaltet, sondern daß er abgeschaltet und der Abziehmotor eingeschaltet wird. Der Motor 73 des Abziehgerätes läuft an und bewegt beide Stößel 127 und 128 abwärts, so wie es für das Abrichten der Flankenflachen der Schleifscheibe 2 erforderlich ist, und führt gleichzeitig den Diamanten 133 an der Umfangsfläche der Schleifscheibe entlang. Wenn der am Einstellhebel 146 eingestellte Hub erreicht ist, ist der Knaggen 1.45 auf den Gegenknaggen 144 aufgelaufen, so daß eine Drucksteigerung im Abziehgetriebe auftritt, die die Ausweichschnecke 77 betätigt. Die Ausweichschnecke schaltet über den Schalter 83 die Drehrichtung des Abzieh-Antriebsmotors 73 um, worauf der Rückgang der Abziehwerkzeuge erfolgt. Bei dieser Rückwärtsbewegung läuft der Knaggen 1.45 gegen die andere Seite des Gegenknaggens 144, so daß am Ende der Rücklaufbewegung wiederum infolge der Drucksteigerung im Abziehgetriebe die Ausweichschnecke 77 nunmehr in entgegengesetzter Richtung ausweicht und dann den Schalter 82 betätigt, der den Motor 73 stillsetzt und über die Kontakte des Schalters 48 den Zustellmotor 18 auf Rücklauf schaltet, worauf nach erfolgtem Rücklauf; wie vorher beschrieben, die Abschaltung über den Schalter 34 stattfindet.
  • Gegenüber dem vorbeschriebenen Getriebeschema sind bei der Ausführungsform nach Fig.1D und 11 geringfügige konstruktive 'Abänderungen durchgeführt. Die Indexlöcher 69 bzw.149 sind ersetzt durch Stirnverzahnungen 67a bzw.147 a.
  • Bei dem dargestellten Gerät ist die durch Einstellung der Knöpfe 141 a und 142 a vorzunehmende Verstellung der Segmentplatte 139 und 140, durch welche der Flankenwinkel an der abzuziehenden Schleifscheibe bestimmt wird, an den Anzeigegeräten 150 und 151 ablesbar.
  • Um einzurollen, wird an Stelle des Abziehgerätes 113 der Einroller 114 auf den Schwalbenschwanz 6 des Zustellschlittens 5 des Grundgerätes aufgesetzt. In diesem Falle muß das im Grundgerät mitenthaltene Getriebe, soweit es den Abzieher betätigt, ausgeschaltet bzw. mechanisch blockiert sein. Die elektrische Abschaltung des Antriebsmotors 73 erfolgt durch Öffnen des Kontaktes 112, wenn nämlich die in der Grundplatte 152 des Einrollers 114 vorgesehene Steuerfläche 153 den Bolzen 109 des Schalters 108 beaufschlagt (Fig. 6). Dies geschieht selbsttätig, wenn der Einroller auf das Grundgerät aufgesetzt wird. Als weitere Sicherheit ist die mzehanische Blockierung vorgesehen, die dadurch erfolgt, daß der zweiflächige Mitnehmer 107 in die an der Grundplatte 152 vorgesehene Nut 154 eingreift, so daß der Mitnehmer dadurch an jeglicher Drehbewegung gehindert ist. An der Grundplatte ist der Schwalbenschwanz 155 für den Schlitten 156 vorgesehen, wodurch es ermöglicht wird, das Einrollwerkzeug 157 seitlich zur Schleifscheibe 2 einzustellen, da die Grundplatte wegen der Betätigung des Kontaktes 108 nicht verstellt werden darf. Durch den Schlauch 158 wird zur Reinigung der Profilrolle 157 ein starker Ölstrom geleitet.
  • Vor dem Aufsetzen des Einrollers 114 muß der Schalthebel 47 in die in Fig.1 gestrichelt gezeichnete Stellung 11 auf Einrollen gestellt werden. Dadurch wird der Schalter 48, wie gestrichelt dargestellt, geöffnet, so daß der Stromweg zum Motor 73 unterbrochen ist. Daraus folgt, daß das Umschalten auf Rücklauf, wie es im Zusammenhang mit dem Grundgerät beschrieben ist, durch die Ausweichschnecke 29 erfolgt. Außerdem wird beim Umstellen des Schalthebels 47 in die Stellung II auf Einrollen über die Schaltgabel 46 der Schieberadblock nach rechts verschoben, so daß die Zahnräder 41 und 45 in Eingriff kommen, wodurch die Zustellgeschwindigkeit (Einrollvorschub) auf das genügende Maß herabgesetzt wird. Außerdem kann die stufenlose Regelbarkeit des Motors 18 für den Einrollvorschub jetzt ausgenutzt werden.
  • Sobald auf Einrollen geschaltet wird, muß am Steuerpult der Maschine auch der Antriebsmotor der Schleifscheibe auf Einrollgeschwindigkeit, d. h. etwa auf ein Sechstel bis ein Zehntel der Schleifgeschwindigkeit, geschaltet werden. Da die Schleifscheibe und der Schleifscheibenmotor, wenn er auf volle Tourenzahl läuft, ein bestimmtes Beharrungsvermögen haben, dauert es eine gewisse Zeit, ehe diese herabgesetzte Drehzahl erreicht ist. Während dieser Zeit ist durch den Schalter 108 über Kontakte 112 a der Stromkreis für den Zustellmotor 18 für eine einstellbare Zeit unterbrochen, bis ein an sich bekanntes, diesen Kontakten parallel geschaltetes Zeitwerk 112 b die Unterbrechung aufhebt. Dieses Zeitwerk wird durch die dem Einrollgang zugeordnete Einschalttaste des Schleifmotors (für die entsprechend herabgesetzte Geschwindigkeit) angelassen, so daß der Stromkreis für den Zustellmotor 18 erst wieder geschlossen wird, wenn das Zeitschaltwerk die geöffneten Kontakte 112a überbrückt.
  • Der Schalter 108 wird, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, -beim Aufsetzen des Abziehers nicht betätigt, da dem Abziehgerät die Steuerfläche 153 fehlt. Der Einschaltstromkreis für den Motor 73 geht demzufolge dann über die geschlossene Kontaktbrücke 112.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Abrichten von Profilschleifscheiben an Gewindeschleifmaschinen mit an einer Prismenführung des Schleifbockes auswechselbar aufsetzbarem Einroll- oder Abziehgerät, mit einem Zustellgetriebe und mit einem Abziehgetriebe, welches die Abziehbewegungen der Abziehwerkzeuge in einem steuerbaren Abrichtezyklus bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein für das Einroll- (114) und das Abziehgerät (113) gemeinsames, am Schleifbock (3) fest angeordnetes Abrichtgrundgerät (1) neben dem Zustellgetriebe mit Antriebsmotor (18) für beide auf das Grundgerät (1) aufsetzbare Abrichtgeräte (113, 114) auch den wesentlichen Teil des Abziehgetriebes mit dessen Antriebsmotor (73) sowie Kupplungs- und Sperrmittel (107, 108) enthält, welche den Abziehantrieb bei auf das Grundgerät (1) aufgesetztem Einroller (114) mechanisch und elektrisch sperren, und einen durch einen Getriebeschalthebel (47) des Zustellgetriebes betätigbaren Schalter (48) aufweist, der bei aufgesetztem Abzieher (113) den sonst den Rücklauf des Zustellmotors (18) steuernden Schalter (35) auf den Einschaltstromkreis des Abziehmotors (73) umlegt, der dadurch seinerseits die Einschaltung des Zustellmotors (18) auf Rücklauf steuert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Abrichtgrundgerät ein nur vom Einroller durch dessen Leiste (153) beaufschlagbarer Schalter (108) angeordnet ist, dessen geöffnete Kontakte (112) den Abziehmotor (73) abschalten und dessen gleichfalls geöffneten Kontakten (112a), die den Stromkreis für den Zustellmotor (18) unterbrechen, ein Zeitschaltwerk (112b) parallel geschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Abrichtgrundgerät ein aus der Aufsetzfläche des Zustellschlittens herausragender zweiflächiger Mitnehmer (107) angeordnet ist, dessen Gegenmitnehmer (116) sich am Abziehgerät (113) und dessen Gegennut (154), welche die Breite des Mitnehmers (107) hat, sich am Einroller befindet.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zustellantrieb und im Abziehantrieb Ausweichschnecken (29 und 77) angeordnet sind und die Ausweichschnecke (29) den Schalter (35) und einen in entgegengesetzter Richtung beaufschlagbaren Endschalter (34) im Stromkreis des Zustellmotors (18) und die Ausweichschnecke (77) Schalter (82 und 83) im Stromkreis des Abziehmotors (73) betätigt, von denen die Schalter (35 und 83) die Drehrichtung des Zustellmotors (18) und des Abziehmotors (73) umkehren und die Endschalter (34 und 82) die Motoren stillsetzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 110154; französische Patentschriften Nr. 533 091, 10419'11; USA.-Patentschriften Nr. 2 720 062, 2 665 681, 2 482 784, 2 482 785, 2 286 046, 2 659 357.
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