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DE112007000657T5 - Bürstenloser Drehstromgenerator mit feststehender Welle - Google Patents

Bürstenloser Drehstromgenerator mit feststehender Welle Download PDF

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DE112007000657T5
DE112007000657T5 DE112007000657T DE112007000657T DE112007000657T5 DE 112007000657 T5 DE112007000657 T5 DE 112007000657T5 DE 112007000657 T DE112007000657 T DE 112007000657T DE 112007000657 T DE112007000657 T DE 112007000657T DE 112007000657 T5 DE112007000657 T5 DE 112007000657T5
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DE
Germany
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pole segment
shaft
pole
electric machine
attached
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE112007000657T
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English (en)
Inventor
Kirk Pendleton Neet
Michael T. Pendleton York
Michael D. Anderson Bradfield
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Remy Technologies LLC
Original Assignee
Remy Technologies LLC
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Publication date
Priority claimed from US11/394,258 external-priority patent/US7687952B2/en
Application filed by Remy Technologies LLC filed Critical Remy Technologies LLC
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/22Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
    • H02K19/24Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/10Synchronous motors for multi-phase current
    • H02K19/103Motors having windings on the stator and a variable reluctance soft-iron rotor without windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Abstract

Rotoranordnung für eine elektrische Maschine, umfassend:
eine feststehende Welle;
ein erstes Lager, das an einem ersten Ende der Welle angeordnet ist;
ein zweites Lager, das an einem zweiten Ende der Welle angeordnet ist;
ein erstes Polsegment, das vom ersten Lager getragen und um die Welle herum drehbar ist;
ein zweites Polsegment, das vom zweiten Lager getragen und um die Welle herum drehbar ist;
einen ersten internen Lüfter, der am ersten Polsegment befestigt ist; und
einen zweiten internen Lüfter, der am zweiten Polsegment befestigt ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Diese Patentanmeldung betrifft allgemein eine elektrische Vorrichtung und insbesondere eine elektrische Maschine mit verbesserter Leistungsdichte, Kühlung und Lagerlebensdauer.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In vielen der heutzutage angetriebenen Kraftfahrzeuge kommen bürstenlose elektrische Maschinen vor. Diese elektrischen Maschinen, die auch als Drehstromgeneratoren bezeichnet werden, erzeugen die für die Speisung der Nebenverbraucher des Fahrzeugs und das Laden einer Autobatterie erforderlichen elektrischen Strom. Elektrische Maschinen müssen außerdem in der Lage sein, elektrischen Strom in ausreichender Menge zu erzeugen, um ein elektrisches System eines Fahrzeugs in einer Weise zu speisen, die mit den elektrischen Komponenten des Fahrzeugs kompatibel ist. Darüber hinaus nehmen elektrische Lasten für Fahrzeuge kontinuierlich zu, während zugleich die für die elektrische Maschine zur Verfügung stehende Gesamtbaugröße immer kleiner wird.
  • Die Komponenten konventioneller bürstenloser elektrischer Maschinen haben keinen ausreichenden Magnetkreis zur Erzielung höherer Leistungsdichten und benötigen wegen ihres Tragsystems teure Antriebslager. Sie verfügen auch über keine interne Kühlung, die für die Stromversorgung bei diesen höheren Anforderungen notwendig ist, und haben demzufolge größere Abmessungen bei der Baugröße. Es besteht demzufolge Bedarf nach einem System mit höherer Leistungsdichte mit einer robusteren Tragkonstruktion, die keine teuren Lager benötigt, und nach einem verbesserten Magnetkreis mit internen Kühlkapazitäten, um höhere Leistungsdichten bei verkleinerter Baugröße zu ermöglichen.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Es wird hierin eine Rotoranordnung für eine elektrische Maschine offenbart, die eine feststehende Welle, ein erstes Lager, ein zweites Lager, ein erstes Polsegment, ein zweites Polsegment, einen ersten internen Lüfter und einen zweiten internen Lüfter umfasst. Das erste Lager ist an einem ersten Ende der Welle angeordnet. Das zweite Lager ist an einem zweiten Ende der Welle angeordnet. Das erste Polsegment ist vom ersten Lager getragen und um die Welle herum drehbar. Das zweite Polsegment ist vom zweiten Lager getragen und um die Welle herum drehbar. Der erste interne Lüfter ist am ersten Polsegment befestigt. Ferner ist der zweite interne Lüfter am zweiten Polsegment befestigt.
  • Des Weiteren wird hierin eine Rotoranordnung für einen Drehstromgenerator offenbart, der eine feststehende Welle, eine Feldspule, ein erstes Polsegment, ein zweites Polsegment, einen ersten internen Lüfter, einen zweiten internen Lüfter und eine Riemenscheibe umfasst. Die Feldspule umgibt die Welle. Das erste und das zweite Polsegment sind drehbar an der Welle befestigt. Der erste interne Lüfter ist am ersten Polsegment befestigt. Der zweite interne Lüfter ist am zweiten Polsegment befestigt. Ferner ist die Riemenscheibe am ersten Polsegment befestigt.
  • Es wird hierin außerdem eine elektrische Maschine offenbart, die eine Welle, ein erstes Polsegment, ein zweites Polsegment, einen ersten internen Lüfter, einen zweiten internen Lüfter, einen Stator und ein Gehäuse umfasst. Das erste Polsegment ist an der Welle befestigt. Das zweite Polsegment ist an der Welle befestigt und dreht sich mit dem ersten Polsegment. Der erste interne Lüfter ist am ersten Polsegment befestigt. Der zweite interne Lüfter ist am zweiten Polsegment befestigt. Der Stator umgibt das erste Polsegment und das zweite Polsegment. Das Gehäuse hat eine erste Hälfte sowie eine zweite Hälfte, die den Stator umgibt. Die zweite Hälfte des Gehäuses ist an der ersten Hälfte des Gehäuses befestigt und ein Körperabschnitt der ersten Hälfte ist einseitig an einem Tragelementabschnitt der ersten Hälfte eingespannt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, wobei gleiche Elemente in den verschiedenen Figuren gleich nummeriert sind. Es zeigen:
  • 1: eine Querschnittsdarstellung einer konventionellen bürstenlosen elektrischen Maschine;
  • 2: eine Querschnittsdarstellung einer beispielhaften bürstenlosen elektrischen Maschine zur Verwendung gemäß einer Ausführung der Erfindung; und
  • 3: eine Draufsicht von vorne der bürstenlosen elektrischen Maschine, die in 2 dargestellt ist; und
  • 4: eine Draufsicht von vorne eines nur zum Rotor gehörenden Abschnitts der bürstenlosen elektrischen Maschine, die in 2 dargestellt ist.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • 1 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer konventionellen bürstenlosen elektrischen Maschine 10a. Die konventionelle bürstenlose elektrische Maschine 10a umfasst eine drehbare Welle 12a, die in einem Gehäuse 14a getragen ist; eine Feldspule 16a, die um einen am Gehäuse 14a befestigten Spulenkörper 17 gewickelt ist; ein erstes Polsegment 18a, das mit der Welle 12a drehbar ist; und ein zweites Polsegment 20a (ebenfalls mit der Wellte 12a drehbar), das einseitig am ersten Polsegment 18a angebracht ist. Ferner ist eine Riemenscheibe 22a an einem Abschnitt der Welle befestigt, der durch das Gehäuse 14a hindurch herausragt; und ein Stator 24a, der am Gehäuse 14a befestigt ist, umgibt die Polsegmente 18a und 20a.
  • Bezugnehmend auf die 2 und 3 ist eine beispielhafte Ausführung einer bürstenlosen elektrischen Maschine 10b dargestellt, die beispielsweise bei einer Ausführung in einem Drehstromgenerator eines Kraftfahrzeugs verwendet werden kann. Die bürstenlose elektrische Maschine 10b umfasst eine feststehende Welle 12b, die in einem Gehäuse 14b angebracht ist; eine Feldspule 16b, die an der Welle 12b befestigt ist; ein erstes Polsegment 18b und ein zweites Polsegment 20b, die die Feldspule 16b umgeben und um die feststehende Welle 12b herum drehbar sind; eine Riemenscheibe 22b, die das Drehmoment auf die Polsegmente 18b und 20b überträgt; einen Stator 24b, der am Gehäuse 14b befestigt ist und die Polsegmente 18b und 20b umgibt; und einen Gleichrichter 26, der den im Stator erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt. Die mit feststehender Welle versehene Konfiguration der elektrischen Maschine 10b bietet gegenüber konventionellen Konfigurationen mit rotierenden Wellen zahlreiche signifikante Vorteile, die verbesserte Dauerhaltbarkeit und Leistungsdichte sowie ein höheres Drehzahlvermögen umfassen.
  • Die feststehende Welle 12b hat im Wesentlichen über ihre gesamte Axiallänge einen einheitlichen Durchmesser und umfasst Abschnitte 28, die einen kleineren Durchmesser aufweisen, an jedem ihrer Enden. Obwohl 2 die Welle 12b mit einem einheitlichen Durchmesser zeigt, ist anzumerken, dass der Durchmesser an verschiedenen axialen Stellen entlang der Axiallänge der Welle variieren kann. Die einen kleineren Durchmesser aufweisende Abschnitte 28 umfassen bei einer Ausführung (auch wie dargestellt) ferner gerändelte Enden 30, die vom Gehäuse 14b in einer Presspassung-Konfiguration aufgenommen sind. Es versteht sich jedoch, dass die Rändelungen nicht erforderlich sind. Eine alternative Konfiguration hat überhaupt keine Rändelungen, sondern nur einen Außendurchmesser, der ausreicht, um einen Festsitzeingriff mit dem Gehäuse 14b zu bewirken. Eine zweite alternative Konfiguration hat an einem Ende der Welle 12b einen Presspassungseingriff mit dem Gehäuse 14b und am anderen Ende der Welle 12b einen Gleitsitzeingriff mit dem Gehäuse 14b. Die Welle 12b kann beispielsweise auch durch Anschweißen am Gehäuse 14b befestigt sein, so dass enge Toleranzen für einen Festsitz flexibler ausgelegt werden können. Die Welle 12b ist ein unbewegliches Bauteil, das sich nicht mit der Riemenscheibe 22b drehen soll, und stellt eine Anbringungsfläche bereit, an der ein Spulenkörper 32 befestigt ist. Die Feldspule 16b ist auf den Spulenkörper 32 aufgewickelt und erzeugt, wenn sie gespeist wird, einen Magnetfluss, der die Polsegmente 18b und 20b sowie die Welle 12b durchdringt. Das Befestigen des Spulenkörpers 32 und der Feldspule 16b an der Welle 12b, die an einem oder beiden Enden durch Presspassung am Gehäuse 14b angebracht ist und somit eine robustere Tragkonstruktion bereitstellt, verbessert das Vibrati onsverhalten der elektrischen Maschine 10b gegenüber konventionellen Konfigurationen, bei denen Spulenkörper und Feldspule einseitig angebracht sind.
  • Die Welle 12b trägt zudem ein Paar Lager 34, die an den einen kleineren Durchmesser aufweisenden Abschnitten 28 der Welle 12b angrenzend an die gerändelten Enden 30 befestigt sind. Die Lager 34 wiederum tragen drehbar die Polsegmente 18b und 20b, wodurch die Polsegmente 18b und 20b um die Welle 12b herum rotieren können. Das erste Polsegment 18b und das zweite Polsegment 20b sind durch einen Ring 36 aneinander befestigt, der zwischen den beiden Polsegmenten 18b und 20b angeschweißt oder durch Presspassung angebracht sein kann. Die Polsegmente 18b und 20b können beispielsweise bei einer Ausführung Klauenpolsegmente sein, die jeweils mehrere klauenförmige Finger 19 aufweisen, die sich vom Außenrand jedes Polsegments aus erstrecken (wie in 4 dargestellt). Der Ring 36 besteht aus einem nicht-ferromagnetischen Material, um einen Streufluss zwischen den Polsegmenten 18b und 20b zu verhindern. Die Befestigung der Polsegmente 18b und 20b ermöglicht die Drehung des zweiten Polsegments 20b, wenn ein Drehmoment auf das erste Polsegment 18b aufgebracht wird. Dias Drehmoment beispielsweise von einem Verbrennungsmotor wird mittels eines Riemens (nicht dargestellt), der um den Außenrand der Riemenscheibe 22b herumgezogen ist, die beispielsweise durch Presspassung am ersten Polsegment 18b befestigt oder darin integriert ist (in 2 und 4 dargestellt), zum ersten Polsegment 18b übertragen. Das Lager 34, das das erste Polsegment 18b trägt, ist innerhalb eines Innendurchmessers der Riemenscheibe 22b angeordnet, was demnach zu längerer Lebensdauer und geringerem Verschleiß des Lagers 34 im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen führt, bei denen ungleiche oder einseitig angebrachte Lasten auf das Lager wirken.
  • An den Polsegmenten 18b und 20b ist ein Paar Lüfter 38 befestigt, um Kühlluft in der elektrischen Maschine 10b zirkulieren zu lassen. Die Lüfter 38 ziehen aus der Axialrichtung Luft durch mehrere Kühlschlitze 40 (in 3 dargestellt) im Gehäuse 14b in die elektrische Maschine 10b und lassen die Luft in Radialrichtung im Gehäuse 14b aus. Die Lüfter 38 können in die Polsegmente 18b und 20b integriert oder daran befestigt sein. Ein Verfahren zur Befestigung des Lüfters 38 an dem Polsegment 18b und/oder 20b kann einen Einsetzring 42 umfassen, der zwischen dem Lüfter 38 und dem Polsegment 18b oder 20b angeordnet ist, um dazwischen eine Presspassung zu bilden.
  • Das Gehäuse 14b umfasst eine erste Hälfte 44, die ein Riemenscheibenende 46 der elektrischen Maschine 10b umgibt, und eine zweite Hälfte 48, die ein Gleichrichterende 50 der Maschine 10b umgibt. Die erste Hälfte 44 des Gehäuses 14b hat einen zylinderförmigen Körperabschnitt 52, wobei der Körperabschnitt 52 ein offenes Ende 54 und ein teilweise geschlossenes Ende 56 aufweist, das einseitig an einem zungenförmigen Tragelementabschnitt 58 angebracht ist. Eine Öffnung 60 im teilweise geschlossenen Ende 56 hat einen Durchmesser, der die Riemenscheibe 22b durch das teilweise geschlossene Ende 56 hindurch herausragen lässt, damit die Riemenscheibe in Bezug auf den Riemen richtig ausgerichtet ist. Der zylindrische Körperabschnitt 52 ist vom Tragelementabschnitt 58 in Axialrichtung versetzt, um den Eingriff des Riemens mit der Riemenscheibe 22b zu ermöglichen. Die zweite Hälfte 48 des Gehäuses 14b hat ebenfalls einen zylinderförmigen Körperabschnitt 62, der ein offenes Ende 64 und ein geschlossenes Ende 66 aufweist. Die erste Hälfte 44 und die zweite Hälfte 48 des Gehäuses 14b sind zusammen an ihren jeweiligen offenen Enden 44 bzw. 64 befestigt, um das Gehäuse 14b zu bilden. Außerdem haben der Tragelementabschnitt 58 und das geschlossene Ende 66 jeweils eine entlang der Mittelachse des zylindrischen Körperabschnitts 52 und 62 verlaufende kleine Öffnung 68, die ein Durchmessermaß mit enger Toleranz aufweist, um den gerändelten Abschnitt der Welle 12b in Presspassung-Konfiguration aufzunehmen.
  • Während des Betriebs der elektrischen Maschine 10b fließt der Magnetfluss zuerst von der Feldspule 16b zur Welle 12b. Anschließend fließt der Magnetfluss von der Welle 12b zum angrenzenden ersten Polsegment 18b durch einen dazwischen definierten Luftspalt 70b. Dann fließt der Magnetfluss vom ersten Polsegment 18b zum Stator durch einen dazwischen definierten Luftspalt 72b. Danach fließt der Magnetfluss vom Stator durch den Luftspalt 72b zum zweiten Polsegment 20b. Der Magnetfluss fließt schließlich vom zwei ten Polsegment 20b zur Welle 12b durch einen dazwischen definierten Luftspalt 74b.
  • Man kann signifikante Vorteile bei den Leistungsdichten erzielen, indem man die Reluktanz der Luftspalte 70b, 72b und 74b im Magnetkreis verringert. Die Reluktanz wird durch die Gleichung R = L/uA bestimmt, wobei R die Reluktanz, L die Luftspaltlänge, u eine Konstante und A die Stirnfläche des Luftspalts sind. Bezug nehmend auf 2 sind die Luftspalte in der vorstehenden Formel als Bezugszeichen 70b, 72b und 74b dargestellt. Dabei sind der Luftspalt 70b der Radialabstand zwischen der Welle 12b und dem ersten Polsegment 18b; der Luftspalt 72b der Radialabstand zwischen den Polsegmenten 18b und 20b und dem Stator 24b; und der Luftspalt 74b der Radialabstand zwischen dem zweiten Polsegment 20b und der Welle 12b. Es versteht sich, dass die Luftspaltlänge (L) in der Reluktanzformel (R = L/uA) die Radialabstände zwischen den vorstehend erörterten entsprechenden Komponenten darstellt. Obwohl die Stirnfläche (A) des Luftspalts durch die Komponentenoberflächen angrenzend an den Luftspalt (d. h. bei den Luftspalten 70b und 74b die Außenfläche der Welle 12b und die Innenfläche der Polsegmente 18b und 20b sowie beim Luftspalt 72b die Außenflächen der Polsegmente 18b und 20b und der Innenfläche des Stators 24b) definiert ist, stellt die Geometrie der elektrischen Maschine 10b, die ein um die lange feststehende Welle 12b herum drehbares Paar Polsegmente 18b und 20b aufweist, große Stirnflächen (A) der Luftspalte 70b und 72b zwischen der Welle 12b und den Polsegmenten 18b und 20b bereit, die eine vielfach größere Stirnfläche des Luftspalts im Vergleich zu konventionellen Maschinenkonfigurationen bildet, die ein an einer rotierenden Welle befestigtes erstes Polsegment und ein einseitig am ersten Polsegment angebrachtes zweites Polsegment aufweisen, was relativ kleine Stirnflächen (A) der Luftspalte (in 1 als Luftspalte 70a, 72a und 74a dargestellt) zur Folge hat. Wegen der robusten Tragkonstruktion der feststehenden Welle 12b und der Polsegmente 18b und 20b in der elektrischen Maschine 10b ist ein kleineres Nennspiel zwischen rotierenden und unbeweglichen Komponenten erzielbar, wodurch kürzere Luftspaltlängen ermöglicht werden. Die Luftspaltlängen 70b und 72b können stark reduziert werden, da jedes Polsegment 18b bzw. 20b an einem Ende von einem Lager 34 getragen ist und das gegenüberliegende Polsegment 18b bzw. 20b über den Ring 36 am anderen Ende getragen ist, wodurch die Konfiguration konventioneller Maschinen mit einseitig angebrachten Polen eliminiert wird. Ferner ist wie vorstehend beschrieben das zweite Polsegment 20b besser getragen als konventionelle bürstenlose Polsegmente, wodurch eine kleinere Länge des Luftspalts 72b ermöglicht wird. Die Stabilität im Rotor verbessert das hohe Drehzahlvermögen der elektrischen Maschine 10b, indem die während der Drehung der elektrischen Maschine 10b durch die Zentrifugalkraft verursachte Ablenkung der Polsegmente 18b und 20b verringert wird. Die Reduzierung der Reluktanz führt zu verbesserter Ausgangsleistung bei kleinerer Baugröße und verringert demzufolge das Gesamtgewicht der elektrischen Maschine 10b. Zusätzlich ermöglichen die im Gehäuse 14b enthaltenen internen Kühllüfter 38 eine kleine Gesamtbaugröße der elektrischen Maschine 10b.
  • Obwohl die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführung bzw. bevorzugter Ausführungen beschrieben wurde, versteht sich für den Fachmann, dass verschiedene Änderungen vorgenommen und Äquivalente Elemente davon ersetzen können, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Ferner können zahlreiche Modifikationen vorgenommen werden, um einen besonderen Zustand oder ein besonderes Material an die Lehren der Erfindung anzupassen, ohne von deren wesentlichem Schutzbereich abzuweichen. Die Erfindung soll demzufolge nicht auf die besondere Ausführung beschränkt sein, die als die beste Ausführungsform zur Durchführung dieser Erfindung vorgesehene offenbart wurde, sondern auch alle Ausführungen umfassen, die in den Schutzbereich der Ansprüche fallen.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Es wird hierin eine Rotoranordnung für eine elektrische Maschine offenbart, die eine feststehende Welle (12b), ein erstes Lager (34), ein zweites Lager (34), ein erstes Polsegment (18b), ein zweites Polsegment (20b), einen ersten internen Lüfter (38) und einen zweiten internen Lüfter (38) umfasst. Das erste Lager (34) ist an einem ersten Ende der Welle (12b) angeordnet. Das zweite Lager (34) ist an einem zweiten Ende der Welle (12b) angeordnet. Das erste Polsegment (18b) ist vom ersten Lager (34) getragen und um die Welle (12b) herum drehbar. Das zweite Polsegment (20b) ist vom zweiten Lager (34) getragen und um die Welle (12b) herum drehbar. Der erste interne Lüfter (38) ist am ersten Polsegment (18b) befestigt. Ferner ist der zweite interne Lüfter (38) am zweiten Polsegment (20b) befestigt.

Claims (21)

  1. Rotoranordnung für eine elektrische Maschine, umfassend: eine feststehende Welle; ein erstes Lager, das an einem ersten Ende der Welle angeordnet ist; ein zweites Lager, das an einem zweiten Ende der Welle angeordnet ist; ein erstes Polsegment, das vom ersten Lager getragen und um die Welle herum drehbar ist; ein zweites Polsegment, das vom zweiten Lager getragen und um die Welle herum drehbar ist; einen ersten internen Lüfter, der am ersten Polsegment befestigt ist; und einen zweiten internen Lüfter, der am zweiten Polsegment befestigt ist.
  2. Rotoranordnung nach Anspruch 1, wobei der zweite interne Lüfter ferner einen Ring umfasst, der zwischen dem zweiten internen Lüfter und dem zweiten Polsegment angeordnet ist, wobei sich ein Presspassung dazwischen ergibt.
  3. Rotoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Riemenscheibe, die in das erste Polsegment integriert ist.
  4. Rotoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Riemenscheibe, die durch Presspassung am ersten Polsegment angebracht ist.
  5. Rotoranordnung nach Anspruch 1, wobei das erste Lager innerhalb eines Innendurchmessers des ersten Polsegments angeordnet ist.
  6. Rotoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Ring, der zwischen dem ersten Polsegment und dem zweiten Polsegment durch Press passung angebracht oder angeschweißt ist.
  7. Rotoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Spulenkörper, der an der feststehenden Welle angeordnet ist.
  8. Rotoranordnung nach Anspruch 7, ferner umfassend eine Feldspule, die den Spulenkörper umgibt.
  9. Rotoranordnung nach Anspruch 1, wobei die Rotoranordnung in einem Drehstromgenerator eines Kraftfahrzeugs angeordnet ist.
  10. Rotoranordnung nach Anspruch 1, wobei das erste Polsegment und das zweite Polsegment jeweils ferner mehrere klauenförmige Finger umfassen, die sich vom Außenrand jedes der Polsegmente aus erstrecken.
  11. Rotoranordnung für einen Drehstromgenerator, umfassend: eine feststehende Welle; eine Feldspule, die die Welle umgibt; ein erstes Polsegment, das drehbar an der Welle befestigt ist; ein zweites Polsegment, das drehbar an der Welle befestigt ist; einen ersten internen Lüfter, der am ersten Polsegment befestigt ist; einen zweiten internen Lüfter, der am zweiten Polsegment befestigt ist; und eine Riemenscheibe, die am ersten Polsegment befestigt ist.
  12. Rotoranordnung nach Anspruch 11, wobei die Riemenscheibe durch Presspassung am ersten Polsegment angebracht ist.
  13. Rotoranordnung nach Anspruch 11, wobei das erste Polsegment und das zweite Polsegment jeweils ferner mehrere klauenförmige Finger umfassen, die sich vom Außenrand jedes der Polsegmente aus erstrecken.
  14. Elektrische Maschine umfassend: eine Welle; ein erstes Polsegment, das an der Welle befestigt ist; ein zweites Polsegment, das an der Welle befestigt und mit dem ersten Polsegment drehbar ist; einen ersten internen Lüfter, der am ersten Polsegment befestigt ist; einen zweiten internen Lüfter, der am zweiten Polsegment befestigt ist; einen Stator, der das erste Polsegment und das zweite Polsegment umgibt; und ein Gehäuse, das eine erste Hälfte sowie eine zweite Hälfte aufweist, die den Stator umgibt, wobei die zweite Hälfte des Gehäuses an der ersten Hälfte des Gehäuses befestigt ist und ein Körperabschnitt der ersten Hälfte einseitig an einem Tragelementabschnitt der ersten Hälfte eingespannt ist.
  15. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, wobei die elektrische Maschine eine bürstenlose elektrische Maschine ist.
  16. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, wobei die Welle durch Presspassung an mindestens einer Hälfte des Gehäuses angebracht ist.
  17. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, wobei das Gehäuse ferner mehrere Kühlschlitze umfasst.
  18. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, ferner umfassend eine Feldspule, die die Welle umgibt.
  19. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, ferner umfassend eine Riemenscheibe, die in das erste Polsegment integriert ist.
  20. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, wobei die elektrische Maschine ein Drehstromgenerator eines Kraftfahrzeugs ist.
  21. Elektrische Maschine nach Anspruch 14, wobei das erste Polsegment und das zweite Polsegment jeweils ferner mehrere klauenförmige Finger umfassen, die sich vom Außenrand jedes der Polsegmente aus erstrecken.
DE112007000657T 2006-03-30 2007-03-12 Bürstenloser Drehstromgenerator mit feststehender Welle Withdrawn DE112007000657T5 (de)

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